Zitat von F.Alfonzo im Beitrag #2057Nachtrag vielleicht noch zum Thema "Rückführungen": Es gibt beim Tichy aktuell ein Interview mit Sarrazin, in dem er erklärt, wie bekloppt die Rückführungspolitik ist; da werden Leute abgeschoben, die einen Arbeitsplatz haben, weil sie mit dem Behördenkram überfordert sind und nicht auf die Idee kommen, sich durch alle Instanzen zu klagen; gleichzeitig sind das aber genau die, die man bequem einsammeln kann, eben weil sie verlässlich sich, einen festen Wohnsitz haben, nicht gewalttätig sind usw.
Zugegeben, eher anekdotische Evidenz. Wenn sich diese allerdings häuft, genau wie auf der anderen Seite des Spektrums mit den "bislang unauffälligen, psychisch kranken Einzeltätern" aus drei bestimmten Ländern, die irgendwann mit dem Messer um sich stechen, dann kann man glaube ich schon davon ausgehen dass da im System grundsätzlich was faul ist. Eben die oben erörterte Negativauslese aus Nächstenliebe: Wer etwas leistet bekommt den Staat zu spüren, wer überhaupt nichts macht ausser Ärger wird beschützt.
Man kann es tatsächlich so lesen, dass Deutschland an der Autoimmunkrankheit "Morbus Links" zugrunde geht.
Zitat Dr. Dr. Rainer Zitelmann@RZitelmann Geburtenförderung ist rausgeschmissenes Geld „eltweit verfolgen inzwischen Dutzende Staaten pronatalistische Strategien. Die meisten setzen auf finanzielle Anreize wie Kinderbetreuungsgelder, Elternkarenz, Steuervergünstigungen oder Zuschüsse für künstliche Befruchtung. Die Bilanz ist ernüchternd: · Taiwan investierte über 15 Jahre Milliarden in Elternleistungen, Steuererleichterungen und sogar Partnervermittlungsprogramme. Die Geburtenrate fiel dennoch auf 0,7. · Ungarn gab unter Viktor Orbán rund fünf Prozent des BIP für Familienförderung aus. Nach einem kurzfristigen Anstieg sank die Geburtenrate wieder auf 1,3. · Polen erzielte mit dem Programm „Familie 500+“ nur einen vorübergehenden Effekt; die Geburtenrate fiel zuletzt auf 1,1. · Russland erhöhte Familienförderungen massiv. Dennoch erreichte die Geburtenrate 2024 den niedrigsten Stand seit 17 Jahren. · China ersetzte die Ein-Kind-Politik zunächst durch eine Zwei-Kind-, später durch eine Drei-Kind-Politik und führte zusätzliche Zuschüsse ein. Die Geburtenrate liegt dennoch nur bei rund 1,0. · Italien führte mehrere Förderprogramme ein, die den Rückgang nicht stoppen konnten. 2025 erreichte die Geburtenrate mit 1,1 Kindern pro Frau einen Rekordtiefstand. · Japan unterstützt Familien seit Jahrzehnten finanziell. Dennoch fiel die Zahl der Geburten 2023 erstmals seit dem 19. Jahrhundert unter 800.000.“ 7:15 AM · Aug 13, 2026
Zitat Mit dem Tod des Ökologen und Katastrophenpropheten Paul Ehrlich im März dürfte auch eine seiner berühmtesten Vorhersagen zu Grabe getragen werden: die Vorstellung, dass das Bevölkerungswachstum zwangsläufig zu Ressourcenknappheit und Massenhungersnöten führen werde. Ehrlichs Prognosen haben sich als grundlegend falsch erwiesen.
Mit dem Tod des Ökologen und Katastrophenpropheten Paul Ehrlich im März dürfte auch eine seiner berühmtesten Vorhersagen zu Grabe getragen werden: die Vorstellung, dass das Bevölkerungswachstum zwangsläufig zu Ressourcenknappheit und Massenhungersnöten führen werde. Ehrlichs Prognosen haben sich als grundlegend falsch erwiesen. Mehr zum Thema
Stattdessen sehen sich Demografen, Ökonomen und Politiker heute mit einem gegenteiligen Problem konfrontiert: Die Geburtenraten sind weltweit so stark eingebrochen, dass mittlerweile vor einem Mangel an Arbeitskräften und den gesellschaftlichen Folgen schrumpfender Bevölkerungen gewarnt wird. Dennoch erweisen sich klassische staatliche Maßnahmen zur Förderung von Geburten als erstaunlich wirkungslos.
Die globale Fertilitätsrate liegt heute bei rund 2,3 Kindern pro Frau. In den 1950er-Jahren waren es noch 4,9. Diese Kennzahl gibt an, wie viele Kinder eine Frau durchschnittlich während ihrer fruchtbaren Lebensphase zwischen etwa 15 und 44 Jahren zur Welt bringt. Europa weist mit 1,4 Kindern pro Frau die niedrigste Geburtenrate aller Kontinente auf, gefolgt von Nordamerika mit 1,6. Afrika liegt mit 4,1 Kindern pro Frau weiterhin an der Spitze.
"Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande." - Voltaire
Die Kriterien für die Kinderzahl sind seit 40 (!) Jahren bekannt: - Bildungsgrad der Frau - Konsumniveau / Wohlstand der Eltern - Korrelation von Bildung der Kinder und Einkommen der Kinder
Punkt.
Der Islam in Afrika und dem Rest der Welt macht also alles richtig: Den Frauen jede Form von Bildung & eigenem Vermögen vorenthalten, die Kinder statt in die Schule in die religiöse Indoktrination schicken, das tumbe Volk nicht zu wohlhabend werden lassen und als Sahnehäubchen Vergewaltigung in der Ehe legalisieren und gesellschaftlich hofieren.
Und schon gibt es eine Massenproduktion kleiner Moslems. Die fegen uns mir ihren Bäuchen vom Platz.
___________________ Verbote sind Freiheit. Meinungen sind Terror. Quoten sind Leistung. Linke Regierung ist Familie. (c) Rot-Grüne Allianz Prophezeiung: 2022, das Jahr in dem in Deutschland der Schleier für alle eingeführt wird. Nennt sich dann "Maske". "Warum halten sie Begriffe wie 'Zigeunersoße' für rassistisch, aber 'Schei** Juden' für harmlos?", Hamed Abdel-Samad
Zitat von Frank2000 im Beitrag #2079Die fegen uns mir ihren Bäuchen vom Platz.
Ja. Das Ergebnis wird sein, daß es zumindest für Westeuropa für den Rest dieses Jahrhunderts keine Chance gibt, der flächendeckenden Fellachisierung, Überschwemmung und dem Zerfall zu entgehen. Mit völliger Auslöschung seiner "indigenen" Bevölkerung, seinen Traditionen und seiner Kultur. ABER: das ist kein Dauerzustand. Die Barbaren, die das freiwerdende Gebiet besetzen, die in den Trümmern hausen werden, sind KEINE geordnete Menge, haben keine Hierarchie, keine Pläne, keine administrative Schicht, die das organisiert und mit der Knute für eine rudimentäre Ordnung sorgt.Sie sind Parasiten, die auf die Rundumversorgung durch das Wirtstier angewiesen sind; die einzige geistige, mentale Klammer ist die Religion. Damit kann die hochgradig arbeitsteilige, hierarchisch organisierte Leistungsgesellschaft auf westlichem Niveau weder betrieben noch instandgehalten werden. Da werden Zustände auftreten, die schon jetzt zur Genüge in Südafrika und im ehemaligen Rhodesien zu bewundern sind. Bis auf dürftige, klapprige Rudimente der früheren Infrastruktur wird der Westen des Kontinents eine einzige Favela, ein Township werden, in der nur Clans(un)geist und das Faustrecht herrschen und in dem außerhalb der Gated Communities mit den Elektrozäunen auf der Mauer nichts mehr funktionieren wird.
ABER: ein solches Vakuum kann auf Dauer nicht bestehen. Mittlerweile zeichnet sich in ersten, ganz schemenhaften Umrissen ab, welche Wege der Gesellschaftsformen der Zukunft an Auswahl stehen. Das grausige Chaos ist nur eine davon, und zwar die grausamste und ärmste.
Wir werden (sh. zwei ## weiter höher) die demographischen Trends nicht umkehren, einfangen oder ausgleichen können. Wir müssen uns notwendigerweise auf schrumpfende Gesellschaften einstellen, soweit sich die westlichen sowie ostasiatischen Gesellschaften dazu entschließen, sich von den Barbaren zu isolieren und sie rigide vor der Tür, der Grenze, dem eigenen Kulturbereich zu halten. Das ist keine Frage der Humanität, sondern des Überlebens. Japan macht gerade die ersten Schritte in diese Richtung, Südkorea wird folgen, und jeder andere Staat dort. Diese Gesellschaften müssen sich auf a. bleibende Versorgung der technischen Infrastruktur, b. der Produktion von allen Gütern und die c. medizinische und geriatrische Versorung ihrer überalternden und schrumpfenden Bevölkerung einstellen. Der Weg dazu zeichnet sich ebenfalls, in Ansätzen, ab. Die Planung von technologischen Infrastrukturen im Weltraum - in der Umlaufbahn, auf dem Mond und dem Mars weist in diesen Weg - und DAS wird, zumindest was den Humanfaktor betrifft, wichtiger werden als das, was dort oben vorgeht. Solche Weltraumkolonien müßten alle Produkte ab ovo fertigen, angefangen mit dem Schürfen der Rohstoffe und der Instandhaltung der Energieversorgung (ob nuklear oder solar, spielt keine Geige). Völlig autonom, ohne auf Menschen angewiesen zu sein, mit der Fähigkeit, neue Produktionsstraßen und Roboter herzustellen. Im Klartext: selbstreproduzierend. Und mit solch einer Technologie kann das auch hier auf der Erde bewerkstelligt werden. Sie muß nur vor dem Zugriff durch die Horden der Barbaren geschützt sein. Und das kann die Robotik um einiges besser als die Vertreter aus Fleisch + Blut - die darin auch recht effektiv sein können, wenn sie denn wollen.
Um die Reproduktion in diesen Hightech-Enklaven zu gewähren, bieten sich zwei Wege an: entweder religiös-ethisch motivierte Gesellschaften - eher Gemeinschaften als Gesellschaften im Sinn Alfred Webers - mit starken Fokus aufs "Lob der Mutterschaft". Oder die Auslagerung dieser Reproduktionsfunktion, bis hin zu künstlichen Gebärmuttern. (Ich meine das rein wertungsfrei im Hinblick auf die Möglichkeiten, die denkbar sind. Die Ethik dahinter lasse ich völlig außen vor.)
Ein Machtvakuum, ein Chaos, wie es sich fürs westliche Europa abzeichnet und unvermeidlich scheint, kann auf lange Sicht keinen Bestand haben. Die Peripherie, vor allem die Staaten Osteuropas, werden eine solche Bedrohung und die Besetzung der alten Welt nicht hinnehmen. Darum wird sich, ziemlich unausweichlich, eine neue Reconquista ergeben, nicht sofort und wohl auch nicht in den nächsten 2-3 Generationen. Aber solche Gesellschaften, wie ich sie oben skizziert habe, können solche Programm auf Generationen, gar Jahrhunderte hin anlegen und das Chaos peu à peu aufrollen. Das gibt eine nette Parallele zur Übernahme durch den Islam, der ja auch auf solche Zeiträume angelegt ist. Das muß nicht einmal mit Zwang geschehen. Man braucht die Horden nur vor die Wahl zu stellen: hier ohne Strom, Wasser, Landwirtschaft, Hygiene zu vegetieren oder in KI-überwachte und -regulierte Reservate in Afrika überzusiedeln, in denen ein zivilisiertes Dasein gesichert ist - SOLANGE sie sich halbwegs gesittet benehmen (schlagen sie alles kurz + klein, haben sie, und nur sie den Schaden davon).
Das alles setzt einen grundlegenden Paradigmenwechsel in unserer Einstellung, unserer öffentlichen Moral voraus. Aber solche Umschläge hat der Westen schon einige Male durchgemacht, angefangen mit der Zeit, als die Römer die ersten Castri in Gallia Transalpina und Hispanien anlegten. Hat sich die Einsicht durchgesetzt, daß die bisherige Haltung eine Dekadenz darstellt, die alle Selbstschutzkräfte wie eine Immunkrankheit zerfrißt, dann dürfte sich das relativ schnell im Wettbewerb der Ideen durchsetzen. Hier kommt die von Hegel benutzte Metapher des kulturellen Fortschritts als einer sich weitenden Spirale ins Spiel. Es gilt, die humanitären Traditionen, die bürgerlichen Freiheiten (einschließlich der zum Neinsagen), die der Westen seit der Aufklärung im Marschgepäck hat, zu bewahren, nicht aufzugeben. Aber NACH INNEN HIN, nicht als Einfallstor für jeden dahergelaufenen Stammeskrieger, der dieses Land nur als Plündergut ansieht, das ihm sein primitiver Wüstengötze vor die Füße geworfen hat. Und daß so etwas möglich ist - die Bewahrung dieser Humanität bei gleichzeitiger maximaler Wehrhaftigkeit nach außen hin, dafür bietet der Staat Israel ein handfestes Beispiel, von dem sich hervorragend lernen läßt. Und wenn die Analyse ergibt, daß die Religion hier ein unverzichtbares Element darstellt, dann muß man dieser Erkenntnis Rechnung tragen.
Das ist natürlich kein Trost für die Gegenwart, die wir diesen unausweichlichen Zerfal und die Überflutung durch die Horden erst einmal hinnehmen müssen. Aber für die, die vor 90, 70, 50 Jahren unter der Feuerwalze des Sozialismus, braun wie rot, zermalmt worden sind, war die Aussicht auch kein Trost. Aber für die Nachgeborenen, die gesehen haben, daß dieser Zustand, irgendwann, an sein Ende kommmen wird.
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Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #2080Ja. Das Ergebnis wird sein, daß es zumindest für Westeuropa für den Rest dieses Jahrhunderts keine Chance gibt, der flächendeckenden Fellachisierung, Überschwemmung und dem Zerfall zu entgehen.
Richtig.
Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #2080Ein Machtvakuum, ein Chaos, wie es sich fürs westliche Europa abzeichnet und unvermeidlich scheint, kann auf lange Sicht keinen Bestand haben.
Ebenso richtig. Der europäische Untertan braucht eine Rule of Law. Die wird dann der Kalif zur Verfügung stellen, und sie heisst "Sharia". Weil in derart geprägten Gesellschaften aber ausser der Kalifen- und Allah-Huldigung sonst nicht viel vorangeht, kann man sich gleich mal auf einen ökonomischen Absturz auf das MENA-Niveau einstellen. Klingt lustig und hat eine schöne inhärente Ironie: Die Migranten, die wir vor den widrigen Lebensumständen ihrer Heimat schützen wollen, bringen diese Umstände mit und setzen sie in Deutschland um. Die Linken frohlocken: Endlich sind alle gleich arm. Ob das dem grünwählenden, homosexuellen Vorstadt-Beamten mit der Villa gefällt oder nicht wird dann keine Rolle mehr spielen - mitgehangen, mitgefangen.
In der kurzen Frist sehe ich übrigens einen westeuropa-weiten Bürgerkrieg nach Balkan-Vorbild; es gibt in Europa schon viele Leute, die nicht sonderlich erpicht auf Unterwerfung unter Allah sind und am Ende zu den Waffen greifen werden. Vermutlich aber erfolglos, weil sie nicht genügend Kämpfer mit Selbstmordmentalität erbumsen...
Zitat von F.Alfonzo im Beitrag #2081Ob das dem grünwählenden, homosexuellen Vorstadt-Beamten mit der Villa gefällt oder nicht wird dann keine Rolle mehr spielen - mitgehangen, mitgefangen.
Ich korrigiere das mal: "... mitgefangen, mitgehangen". Das ist nicht nur das Original, sondern hier im doppelten Sinn korrekt, den in islamischen Ländern werden Homosexuelle schon mal gerne an Baukränen aufgeknüpft.
Wieso ausgerechnet lgbt so fanatisch den Import des Islam vorantreibt, kann ich nicht mal im Ansatz begreifen. Wirklich nicht. Das ist eine Realitätsverweigerung, die an pathologischen Wahnsinn grenzt.
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Wenn man bedenkt, dass die (letzte) Reconquista vor gut 500 Jahren weit über 700 Jahre andauerte, mache ich mir hinsichtlich einer Verbesserung der aktuellen Lage, keine Hoffnung. Und da seinerzeit die Rückeroberung von der herrschenden Kirche ausging, sehe ich mit der heutigen Truppe auch gar keine Unterstützung. Ich hätte tatsächlich vermutet, dass sich die Spanier hier deutlicher zu Wort melden.
Gruß Morn <>< ______________________________________ Socialism in general has a record of failure so blatant that only an intellectual could ignore or evade it. Thomas Sowell
Zitat von Morn im Beitrag #2083Wenn man bedenkt, dass die (letzte) Reconquista vor gut 500 Jahren weit über 700 Jahre andauerte, mache ich mir hinsichtlich einer Verbesserung der aktuellen Lage, keine Hoffnung.
Der Hauptunterschied zur heutigen Zeit ist, dass die politisch Unterdrückten auch einfach auswandern können. Diesen Wanderungsdruck gab's ja in der DDR schon vor dem Mauerbau, und den wird es auch jetzt wieder geben. Mit dem Unterschied, dass die Welt seit den 1960ern noch globaler geworden ist und es Länder gibt, die politische Flüchtlinge liebend gerne aufnehmen, sofern sie irgendwas können was der dortigen Wirtschaft zu Gute gereicht.
Zurück bleiben dann in Deutschland neben den Moslems noch die Arbeitslosen, Bullshit-Akademiker und die Rentnerarmee. Was kann da schiefgehen?
Mal abgesehen davon, dass ich mich von dem Wortlaut Ihrer Formulierung doch etwas distanziere...
Ich habe im Wesentlichen zwei Dinge zu bedenken zu geben:
Das Internet macht Religionskritik weltweit zugänglich. Wir sehen die Auswirkungen u. a. in den USA. Zudem der steigende Bildungsgrad auch immer mehr Anlass zum Zweifel bringt. Das Ergebnis ist dann oft entweder eine "reflektierte Religion" oder eben eine Form der Areligiösität. Im Lichte dessen ist es zwiefelhaft, ob die Leute auch 100% in ihrer eingeborenen Religion bleiben und diese fanatisch anwenden.
Die Lösung bezüglich Geburtenraten würde den fundamentalen Wertvorstellungen unserer Gesellschaft widersprechen.
Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #2080Das alles setzt einen grundlegenden Paradigmenwechsel in unserer Einstellung, unserer öffentlichen Moral voraus.
Es würde vor allen Dingen bedeuten, dass das Niveau der Zivilisation sinken würde in Europa und... es würde dazu führen, dass es verpflichtende Anschauungen gäbe. Was wiederum, seien wir ehrlich, weniger tolerant wäre als unser derzeitige Zustand.
Ein weiterer Punkt: In Japan liegt das Durchschnittsalter bei ca. 50 Jahren, in Deutschland bei 45 Jahren. Das hat große kulturelle und soziale Auswirkungen.
Zitat von F.Alfonzo im Beitrag #2084nd es Länder gibt, die politische Flüchtlinge liebend gerne aufnehmen, sofern sie irgendwas können was der dortigen Wirtschaft zu Gute gereicht.
War das bei den Hugenotten so anders?
"Narren sind Alle, die es scheinen, und die Hälfte derer, die es nicht scheinen" ~ Gracian's Handorakel
Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #2080daß es zumindest für Westeuropa für den Rest dieses Jahrhunderts keine Chance gibt, der flächendeckenden Fellachisierung, Überschwemmung und dem Zerfall zu entgehen. Mit völliger Auslöschung seiner "indigenen" Bevölkerung, seinen Traditionen und seiner Kultur.
Es gibt aber, im Vergleich zur ersten Landnahme der Rechtgeleiteten, ein paar kardinale Unterschiede. Zum einen. bei der ersten Ausbretung hat der Islam im Nahen Osten, bis Afghanistan und Indonesien und in Nordafrika seine absolute kulturelle Hegemonie etablieren können. In Al-Andalus, auf dem Balkan und in Indien war das niemals der Fall. Und in beiden Fällen haben sie inn beiden Fällen nicht die ethnische Mehrheit gestellt. Bei der aktuellen Runde handelt es sich wortwörtlich im Ersetzungsnmigration, Replacement migration. Korrolarium ist, daß anders als beim Release 1.0 auf Seiten der Eroberer keine ethnische Homogenität steht, die ja durch die geographischen Verhältnisse unter den Verkkehrsmöglichkeiten des Mittelalters gegeben war: die, die Spanien erobert haben, waren eben keine Araber, sondern Kabylen, Mauretanier pp. (das ist eine Parallele zur Völkerwanderungszeit). Und: die GESAMTE westliche Kultur, mitsamt ihren Traditionen, der Aufklärung, ihren technologischen Errungenschaften, ihren Wissen - das existierte vor 1300 Jahren nicht. Es war noch nicht erfunden, geschrieben, entdeckt, erforscht oder zur Tradition geronnen. Es gab ein wenig klassisches Schrifftum, da außerhalb der Klöster nicht gelesen werden konnte und drinnen nicht studiert wurde - und Liturgie unds Brauchtum des Christentums. Genau DIESE Aspekte sind aber bevorzugtes Haßobjekt der neuen Barbaren, die sich ja nicht umsonst mit dem Händi dabei filmen, wie wie christliche Grabsteine zerschlagen und Statuen in den Museen. Dritter Aspekt: genau dieses Erbteil - das Wissen, die Schriften - hat sich jetzt entmaterialisiert und ist überall auf der Welt in Sekundenschnelle aus den Datenspeichern aufzurufen - falls einem der Sinn danach steht. Und dieses verfügbare Weltwissen wächst rasant an - sowohl nach vorn, wo jedes Jahr 100.000 Bilder von der Marsoberfläche hinzukommen und demnächst Forshcungsdaten im Terabyteumfang - sondern auch nach hinten, durch die Digitalisierung sämtlicher Archivbestände der Menschheit.
"Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande." - Voltaire
Zitat von Johanes im Beitrag #2085War das bei den Hugenotten so anders?
Auf gut Deutsch gesagt: Aber so was von! Nach der Aufhebung des Edikts von Nantes sind etwa 200.000 französische Protestanten vor der Verfolgung geflohen. Sie haben aufgrund ihrer guten handwerklichen Fähigkeiten Aufnahme gefunden (vielerorts haben sie die ersten Manufakturen in den zumeist noch zünftisch gepägten Handwerken gegründet - das galt sowohl für die deutschen wie die niederländischen Provinzen), und zwar ausschließlich in protestantisch geprägten: 50.000-60.000 in den Niederlanden, 40.000-50.000 in Preußen, Hessen, Brandenburg und der Pfalz (alles evangelische Stammlande), wobei hier noch die Entvölkerung durch den dreißigjährigen Krieg für eine positive Einstellung zur "Repeuplierung" sorgte (weil sie sofort zu Steuerzahlern wurden und die knappen Staatssäckel füllten), 50.000-60.000 in England, 20.000-30.000 in der Schweiz und rund 10.000 in Irland - die irische Oberschicht und die sich herausbildende städtische Mittelschicht war ja anglikanisch; der Katholizismus wurde möglichst kleingehalten. Das war sowohl von den Zahlen her wie auch vom kulturellen Gefälle - in jeder Hinsicht - eine völlig andere Hausnummer. Und promptissimo ploppt dies in meiner TL auf:
Zitat Geiger Capital@Geiger_Capital This is insane…
Denmark’s Ministry of Finance released official data on the net fiscal contribution of immigrants from 36 different countries…
24/26 non-Muslim nations benefit taxpayers. All 10 Muslim nations cost Denmark money. 7:43 PM · Aug 14, 2026
Denmark: net fiscal contribution per immigrant All 36 countries of origin with 5,000+ residents, best to worst, 2026 dollars U.K. +24,600 France #24,500 U.S. + 23,800 Netherlands +23,600 India +20,200 Italy +15,200 Sweden +14,900 Spain +12,300 China + 10,900 Ukraine +10,300 Lithuania + 9,800 Germany +9,100 Poland +8,100 Norway +7,400 Russia + 7,200 Romania +6,700 Iceland +5,200 Latvia +3,800 Thailand +3,200 Hungary +3,200 Bulgaria + 2,700 Vietnam +2,600 Philippines +2,000 Sri Lanka +1,3000
Zitat von Johanes im Beitrag #2085Ich habe im Wesentlichen zwei Dinge zu bedenken zu geben:
Ich bin mir nicht sicher, ob ich deine Argumente verstanden habe. Stört dich, dass ich darauf hinweise, dass Reproduktion auch beim Menschen eine zutiefst atavistische Komponente hat und keineswegs so eine persönliche Entscheidung ist, wie viele behaupten?
Oder stört dich, dass ich beobachte, dass der Islam aktuell und noch auf Jahrzehnte hinaus der Gewinner in diesem evolutionären Spiel ist? Stört dich, dass ich den Islam so wahrnehme, wie er ist: frauenfeindlich, kollektivistisch, freiheitsfeindlich, antiaufklärerisch, gewalttätig, lgbt-feindlich und unvereinbar mit dem Grundgesetz?
Machen wir ein Gedankenexperiment und unterstellen, die AfD würde die religiösen Aussagen des Islam in ihr Parteiprogramm übernehmen: die AfD und alle ihre Wähler wären schneller im Knast, als du "Verfassungsfeindlich" sagen könntest.
Warum genau solche verfassungsfeindlichen Aussagen und Ziele plötzlich ganz toll sein sollen, nur weil die Dekoration "Islamische Religion" angeheftet wird, kann mir keiner erklären...
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Zitat von Frank2000 im Beitrag #2088Stört dich, dass ich darauf hinweise, dass Reproduktion auch beim Menschen eine zutiefst atavistische Komponente hat und keineswegs so eine persönliche Entscheidung ist, wie viele behaupten?
Ich kann dieser Aussage nicht ganz folgen.
Zitat [...]kann mir keiner erklären...
Mein Argument lautet: Durch das Internet kommen viele Menschen in Kontakt mit Religionskritik und das verändert das Bewusstsein.
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"Seine Schweizer Freunde würden ihm immer wieder sagen: 'Ihr wisst ja gar nicht, wie unbeliebt ihr seid, mit eurem Befehlston!'[...]" Quelle: Focus, Harald Schmidt warnt deutsche Schweiz-Auswanderer von C. Wansch, 16.08.26 Kommentar: Am deutschen Befehlston mag was dran sein.
Interessant sind für mich vor allen Dingen zwei Aspekte. Erstens, dass die Auswanderung von Deutschen inzwischen so ein Massenphänomen ist, so dass solche Meldungen überhaupt gebracht werden. Zweitens muss man natürlich sagen, dass die Deutschen in der Schweiz sowas wie Billiglöhner sind. Häufig relativ gut oder ausreichend qualifiziert, während sie mit den Schweizern um die Jobs konkurrieren. Das mag bei der Unbeliebtheit eine Rolle spielen.
Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #2087Auf gut Deutsch gesagt: Aber so was von! Nach der Aufhebung des Edikts von Nantes sind etwa 200.000 französische Protestanten vor der Verfolgung geflohen. Sie haben aufgrund ihrer guten handwerklichen Fähigkeiten Aufnahme gefunden (vielerorts haben sie die ersten Manufakturen in den zumeist noch zünftisch gepägten Handwerken gegründet - das galt sowohl für die deutschen wie die niederländischen Provinzen), und zwar ausschließlich in protestantisch geprägten: 50.000-60.000 in den Niederlanden, 40.000-50.000 in Preußen, Hessen, Brandenburg und der Pfalz (alles evangelische Stammlande), wobei hier noch die Entvölkerung durch den dreißigjährigen Krieg für eine positive Einstellung zur "Repeuplierung" sorgte (weil sie sofort zu Steuerzahlern wurden und die knappen Staatssäckel füllten), 50.000-60.000 in England, 20.000-30.000 in der Schweiz und rund 10.000 in Irland - die irische Oberschicht und die sich herausbildende städtische Mittelschicht war ja anglikanisch; der Katholizismus wurde möglichst kleingehalten. Das war sowohl von den Zahlen her wie auch vom kulturellen Gefälle - in jeder Hinsicht - eine völlig andere Hausnummer.
Gerade habe ich Grok mal gabeten nachzuschauen, ob sich denn Hinweise darüber finden lassen, was dieser Exodus seinerzeit wirtschaftlich für Frankreich bedeutete. Und in der Tat gibt es diesezüglich Forschungen:
Zitat Grok ... Eine neuere quantitative Studie (Diebolt/Huesler, ca. 2025) zeigt anhand von Taufregistern und späteren Industriezählungen (1839/1860), dass Regionen mit besonders starkem Rückgang der protestantischen Bevölkerung noch fast 150–180 Jahre später messbar schwächer industrialisiert waren: weniger Industriebeschäftigte, weniger Betriebe, niedrigere Löhne und geringere Produktionswerte. Der Verlust einer besonders qualifizierten Minderheit hinterließ demnach eine dauerhafte „Narbe“ in der wirtschaftlichen Geografie Frankreichs.
Darüber hinaus haben die ja wohl auch einen Haufen Geld mitgenommen. In diesem Zusammenhang war für mich überraschend, dass es seinerzeit bereits Kritiker am Aufheben des Etiktes von Nantes gab und diese einen "Brain Drain" voraussagten.
Gruß Morn <>< ______________________________________ Socialism in general has a record of failure so blatant that only an intellectual could ignore or evade it. Thomas Sowell
Wenn ich mehr Zeit hätte: es gäbe so viel, worüber sich zu bloggen lohnen würde. Zum Beispiel über eine hypothetische Welt, in der die Grünen komplett die Regierungsmacht übernommen hätten und es nur noch "erneuerbare Energie" gäbe.
Ich bin weder Ingenieur noch Energietechniker. Aber etwas logischen Verstand nenne ich mein eigen. Stellen wir uns vor: - Kein Öl, Gas oder Kohle - Keine Atomkraft oder Fusionskraft - Nur Wind, Sonne und ein Fitzelchen Wasserkraft
Wind und Sonne sind volatil. Das bischen Wasserkraft deckt den Grundbedarf schon nicht. Energie zu speichern ist schwierig, teuer und ökologisch bedenklich.
-> In der Welt der Grünen gibt es keine KI. Wahrscheinlich gibt es generell keine Rechenzentren mehr. -> In der Welt der Grünen gibt es keine Raumfahrt. -> Deswegen gibt es keine Satelliten. -> Deswegen gibt es kein GPS. -> In der Welt der Grünen gibt es keine Stahl- oder Aluminiumhütten -> Damit auch keine Häuser höher als etwa 10 Stockwerke. -> Generell fehlt mir etwas die Phantasie, wie eine Welt ohne Stahl & Aluminium aussehen könnte...
Und so könnte man ewig weitermachen. "Stabile Energie" und "hohe Energiedichte" ist nicht nur ein Wohlfühlfaktor (dann fahrt halt Fahrrad statt Auto...). Stabile Energie ist technische Vorraussetzung für ganze Produktgruppen.
Fossile Energien werden irgendwann zu Ende gehen: das steckt im Wort "Fossil" schon drin. Ob in 200 Jahren oder 500 Jahren ist für diese Diskussion egal - weltgeschichtlich ist fossile Energie eine Zwischenlösung.
Aber volatile Energie IST KEINE ALTERNATIVE.
Das ist doch jetzt echt nicht schwer zu verstehen. Ein 8jähriges Kind versteht das. Die Alternative ist Kernkraft oder Fusionsenergie.
Alles andere wäre der Rücksturz in die vorindustrielle Zeit.
___________________ Verbote sind Freiheit. Meinungen sind Terror. Quoten sind Leistung. Linke Regierung ist Familie. (c) Rot-Grüne Allianz Prophezeiung: 2022, das Jahr in dem in Deutschland der Schleier für alle eingeführt wird. Nennt sich dann "Maske". "Warum halten sie Begriffe wie 'Zigeunersoße' für rassistisch, aber 'Schei** Juden' für harmlos?", Hamed Abdel-Samad
Das das alles mathematisch und technisch nur noch absurd ist, ist ja ohnehin klar.
Aber um das ganze mal auf die Spitze zu treiben:
ChatGTP kommt also auf einen Bedarf von 350.000 mal "Goldisthal" um den gesamten Energiebedarf Deutschlands für 1 Woche zu decken. (Wobei Dunkelflauten natürlich auch mal länger dauern könnten...)
Ich habe ChatGTP noch nach den Kosten für den Bau des Goldisthal-Kraftwerks gefragt. Ergebnis: ca. 1 Mrd. Euro in heutiger Kaufkraft. Realistischerweise wären zukünftige Pumpspeicherkraftwerke deutlich teurer, weil die meisten an weniger optimalen Standorten gebaut werden müssten. Rechnen wir also mal ganz vorsichtig mit 2 Mrd pro Speicher. (Und nota bene: Pumpspeicher gelten als sehr kosteneffiziente Speicher. Alles andere - wie z.B. Batterien - wäre VIEL teurer).
Das deutsche BIP beträt 4.470 Mrd.Euro pro Jahr, davon 906 Mrd. für Investitionen. Würde man also KOMPLETT die deutschen Investitionen für nichts anderes verwenden als für den Bau von Pumpspeicherkraftwerken, dann müssten wir 760 Jahre dafür aufwenden, um die 350.000 Goldisthals zu bauen. Es wäre dann aber für die nächsten 760 Jahre kein Geld mehr übrig für irgendwelche anderen Investitionen in Häuser, Fabriken, Schulen, Straßen oder was auch immer.) Wobei ja auch die anderen Elemente der Energiewende - wie Windkraftanlagen und Überlandleitungen - viel Investitionen erfordern würden. Nehmen wir nur mal an, 50% aller deutschen Investitionen gingen in die Energiewende (was irre viel wäre und alles andere massiv vernachlässigen würde). Und davon wiederum ein Drittel in Energiespeicher (auch das sehr optimistisch), dann würde es rund 4.600 Jahre dauern, bis die Speicher fertig sind.
ChatGTP rechnet außerdem mit ca. 3 km² Flächenbedarf für Goldisthal (was mir niedrig erscheint). Für 350.000 Goldisthals wären das dann also über 1 Mio. km². Das entspricht in etwa der dreifachen Fläche von Deutschland. (Hier versteckt sich übrigens eine weitere Achillesferse des grünen Denkens: Einerseits ist man total gegen Flächenverbrauch. Andererseits braucht die Energiewende VIEL mehr Fläche als konventionelle Stromerzeugung. Um ein einziges Kernkraftwerk (Flächenbearf unter 1 km²) zu ersetzen, braucht es riesige Flächen für Solaranlagen, Windkraftanlagen, Rapsanbau, Oberlandleitungen, Speicherkraftwerke usw).
Das ist also so in etwa die Größenordnung: Um den deutschen Energiebedarf von 1 Woche speichern zu können, müssen wir 4.600 Jahre lang einen großen Teil des BIP für Baumaßnahmen verwenden und eine Fläche, die 3mal so groß ist wie Deutschland komplett zubauen.
Das jetzt nicht als Diskussionsbeitrag, sondern als Anmerkung verstanden @Florian
Zitat von Florian im Beitrag #2093ChatGTP kommt also auf einen Bedarf von 350.000 mal "Goldisthal" um den gesamten Energiebedarf Deutschlands für 1 Woche zu decken.
Mir ist aufgefallen, dass die Chatbots im Allgemeinen nicht besonders gut im Rechnen sind, auch wenn man das von einer Maschine erwarten würde. In dem Fall ist sogar die Google- oder Bing-AI besser, weil sie die Zahlen einfach raussucht. ChatGPT kann das auch, aber gibt dann im Text die Quelle an. Wobei es für ChatGPT AFAIK ein Addon für Wolfram Alpha gibt. Wenn es das richtig bedienen kann, dürfte es unschlagbar sein.
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Zitat von Florian im Beitrag #2093Würde man also KOMPLETT die deutschen Investitionen für nichts anderes verwenden als für den Bau von Pumpspeicherkraftwerken, dann müssten wir 760 Jahre dafür aufwenden, um die 350.000 Goldisthals zu bauen.
Im Grunde genommen ist es sogar noch wesentlich dramatischer, weil bei diesen ganzen Energiewende-Szenarien grundsätzlich die Reinvestitionskosten "vergessen" werden. Es ist ja nicht mit der unmöglichen Aufgabe getan diese Pumpspeicherseen irgendwo hinzubauen, sondern man muss das Zeug auch permanent warten, reparieren und irgendwann komplett ersetzen. Und das in einem Land, in dem überall die Brücken gesperrt werden weil jetzt schon das Geld fehlt diese am Einsturz zu hindern.
Mal ein anderes Beispiel nach KI: Die durchschnittliche Lebensdauer einer WKA beträgt 20-30 Jahre. Wenn man also mal realistischerweise unterstellt, dass der Bauboom mit Rot-Grün anno '98 angefangen hat, ist die gesamte, erste Generation dieser Anlagen inzwischen schon schrottreif und muss ersetzt werden, hat in der Zwischenzeit aber mangels Speicher nichts gebracht als dem Michel für eine geschätzte halbe Billion Kosten das Gefühl zu geben, die Welt gerettet zu haben.
Die wirklich spannende Frage ist für mich allerdings nach wie vor, wie es sein kann dass das ehem. Land der Ingenieure sich von einer grünen 10%-Sekte, die die einfachsten Kalkulationen nicht hinbekommt seit Jahrzehnten vor sich hertreiben lässt. Die Frage kann man sich mal an einem der einschlägigen Adolf-Gedenktage stellen, wenn wieder alle rätseln wie es sein konnte dass die Nazi-Partei das ganze Land in den Abgrund gerissen hat.
Zitat von Johanes im Beitrag #2094Mir ist aufgefallen, dass die Chatbots im Allgemeinen nicht besonders gut im Rechnen sind, auch wenn man das von einer Maschine erwarten würde.
Das Problem der Datenfresser dürfte weniger in deren Rechenfähigkeit als in der Qualität der Daten liegen. Gerade bei politisch aufgeladenen Themen gibt es ja Unmengen an Gefälligkeitsstudien, die schöne Ergebnisse haben aber einen Großteil der Realität dafür ausblenden (müssen). Nach welchen Kriterien die Daten dann ausgewählt werden, und woher die Algorithmen wissen sollen wie "gut" diese Daten sind weiss man eben nicht. Nach meiner Vorstellung machen die im einfachsten Fall nichts anderes als das, was der schnöde Google-Nutzer auch macht, nur effizienter: ein paar Ergebnisse abgrasen und sich daraus irgendeinen Durchschnittswert bilden. Da siegt dann die Masse und die Präsenz, nicht die Wahrheit.
Zitat von F.Alfonzo im Beitrag #2095Die wirklich spannende Frage ist für mich allerdings nach wie vor, wie es sein kann dass das ehem. Land der Ingenieure sich von einer grünen 10%-Sekte, die die einfachsten Kalkulationen nicht hinbekommt seit Jahrzehnten vor sich hertreiben lässt
Deswegen hatte ich das Mini-Experiment mit ChatGPT gemacht. Es ist heute wirklich absurd einfach zu recherchieren, dass das grüne Endziel nicht funktioniert. Und zwar so deutlich nicht funktioniert, dass man auch mit ein paar Prozent Verbesserungen das Ziel nicht rettet.
Die Idee Wind+Wasser+Sonne führt zu einer vorindustriellen Zivilisation. Oder zu einer Zivilisation, in der Hochtechnologie nur 0,1% der Bevölkerung zur Verfügung steht.
___________________ Verbote sind Freiheit. Meinungen sind Terror. Quoten sind Leistung. Linke Regierung ist Familie. (c) Rot-Grüne Allianz Prophezeiung: 2022, das Jahr in dem in Deutschland der Schleier für alle eingeführt wird. Nennt sich dann "Maske". "Warum halten sie Begriffe wie 'Zigeunersoße' für rassistisch, aber 'Schei** Juden' für harmlos?", Hamed Abdel-Samad
Zitat von Frank2000 im Beitrag #2096Es ist heute wirklich absurd einfach zu recherchieren, dass das grüne Endziel nicht funktioniert.
Meine Erkenntnis dazu: Man will es nicht wissen. Man könnte schon recherchieren. Aber was wäre die Konsequenz? Man würde womöglich aus seinem Traum aufwachen. So wie neulich zum Fall des Fakeprofessors von Cambridge jemand schrieb: Mann wollte betrogen werden.
Gruß Morn <>< ______________________________________ Socialism in general has a record of failure so blatant that only an intellectual could ignore or evade it. Thomas Sowell
Zitat von F.Alfonzo im Beitrag #2095Das Problem der Datenfresser dürfte weniger in deren Rechenfähigkeit als in der Qualität der Daten liegen. Gerade bei politisch aufgeladenen Themen gibt es ja Unmengen an Gefälligkeitsstudien, die schöne Ergebnisse haben aber einen Großteil der Realität dafür ausblenden (müssen)
Naja, aber die Modelle mache wirklich Fehler auf Ebene des Rechnens. Das sollte man immer im Hinterkopf behalten. Es kann sogar sein, dass ein Taschenrechner oder eine Exceltabelle da zuverlässiger sin.
Zitat von F.Alfonzo im Beitrag #2095was der schnöde Google-Nutzer auch macht, nur effizienter
Zugegeben.
Zitat von Frank2000 im Beitrag #2096Die Idee Wind+Wasser+Sonne führt zu einer vorindustriellen Zivilisation.
Wenn ich meinen Verschwörungstheoretikerhut aufsetze... Es könnte sein, dass einige Personen das (a) auch wissen (oder glauben, dass das richtig ist) und (b) es als Strategie nehmen, weil man eine direkte Deindustrialisierung nicht demokratisch verkaufen kann.
Es scheint aber auf jeden Fall echte Gläubige zu geben und einige Argumente für die Energiewende sind nicht notwendigerweise schlecht. Insbeosndere, wenn man sich mal ansieht, woher wir die fossilen Energieträger beziehen.
Zitat von Morn im Beitrag #2097Aber was wäre die Konsequenz? Man würde womöglich aus seinem Traum aufwachen.
... oder seinen Job verlieren bzw. gesellschaftlich als Spinner dastehen.
"Narren sind Alle, die es scheinen, und die Hälfte derer, die es nicht scheinen" ~ Gracian's Handorakel
Zitat von F.Alfonzo im Beitrag #2057Nachtrag vielleicht noch zum Thema "Rückführungen": Es gibt beim Tichy aktuell ein Interview mit Sarrazin, in dem er erklärt, wie bekloppt die Rückführungspolitik ist; da werden Leute abgeschoben, die einen Arbeitsplatz haben, weil sie mit dem Behördenkram überfordert sind und nicht auf die Idee kommen, sich durch alle Instanzen zu klagen; gleichzeitig sind das aber genau die, die man bequem einsammeln kann, eben weil sie verlässlich sich, einen festen Wohnsitz haben, nicht gewalttätig sind usw.
Zugegeben, eher anekdotische Evidenz. Wenn sich diese allerdings häuft, genau wie auf der anderen Seite des Spektrums mit den "bislang unauffälligen, psychisch kranken Einzeltätern" aus drei bestimmten Ländern, die irgendwann mit dem Messer um sich stechen, dann kann man glaube ich schon davon ausgehen dass da im System grundsätzlich was faul ist. Eben die oben erörterte Negativauslese aus Nächstenliebe: Wer etwas leistet bekommt den Staat zu spüren, wer überhaupt nichts macht ausser Ärger wird beschützt.
Man kann es tatsächlich so lesen, dass Deutschland an der Autoimmunkrankheit "Morbus Links" zugrunde geht.
Das habe ich 2016 versucht jungen Leuten aus der Jungen Union zu vermittelt, die waren so ergrünt, es ging nicht. Es kam nur das soziale Signal zurück, dies sei krudes, wirres Gerede, mit dem man sich unmöglich mache, da rechter Stammtisch.
Das hatte mich damals sehr desillusioniert. Wenn so ein soziales Signal von Mitgliedern der Jungen Union kommt, dann hat das Gewicht (anders, als wenn es von der Grünen Jugend kommt). Dann wird nicht mehr das gesagte evaluiert, ob es wirklich krude-rechts ist, dann muss es wohl so sein.
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