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ZETTELS KLEINES ZIMMER

Das Forum zu "Zettels Raum"



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Dieses Thema hat 32 Antworten
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Kommentare/Diskussionen zu "Zettels Raum"  
Erling Plaethe

Beiträge: 4.660


07.10.2012 19:37
RE: Wissenschaft in den Medien Antworten

Zitat von stefanolix im Beitrag #13

Selbstverständlich gibt es in ausgewählten Medien wie F.A.Z. oder ZEIT auch Fachjournalisten, die sich nur mit einem Wissensgebiet befassen. Aber mit deren Artikeln kommen mehr als 90% der Bevölkerung gar nicht mehr in Kontakt. Was uns heute fehlt: Fachleute, die sich wirklich gut ausdrücken können oder »Übersetzer«, die uns die Fachtexte verständlich machen.

Die Messungen des CO2-Anteils vom Mauna Loa (Keeling-Kurve) welche die Grundlage für die Theorie der antropogenen Erhöhung des CO2-Anteils in der Atmosphäre bilden, werden an einem aktiven und dem flächenmäßig größten Vulkan der Erde vorgenommen. Es gab Ausbruchserien in 1950, 1974 und 1984. Der letzte Ausbruch bedrohte massiv die größte Stadt auf Big Island (Hawaii), Hilo.
http://de.wikipedia.org/wiki/Mauna_Loa
Seit diesem Ausbruch wurde festgestellt, dass der Vulkan "atmet" d.h., sich hebt und senkt. Er befindet sich direkt über einem Hot Spot.
Zu den Eisbohrkernen möchte ich noch folgendes zitieren:

Zitat von http://www.kas.de/wf/doc/kas_11017-544-1-30.pdf
Hans-Eberhard Heyke, Chemiker und Wirtschaftswissenschaftler, nimmt dazu Stellung: „Es ist nie stichhaltig begründet worden, ob die bei der Schließung der Poren in Eisbohrkernen entstandenen Luftblasen noch dieselbe Kohlendioxid-Konzentration wie die der jeweiligen Atmosphäre besaßen. Spätestens mit der Schließung der Poren und der wachsen- den Druckerhöhung durch die darüber wachsenden Eisschichten steigerte sich auch der Druck auf die Eisgasblasen und begünstigte die Bildung von Kohlendioxid-Clathraten unterschiedlicher Zusammensetzung (CO2nH2O) im Eis. Das im festen Wasser, also im Eis gelöste Kohlendioxid wandelt sich allmählich in die festen Kohlendioxid-Clathrate um; Vorgänge, deren Geschwindigkeit von Druck, Temperatur und Diffusionsgeschwindigkeit abhängig sind. Die Clathratbildung im Eis hat Änderungen auch der CO2-Konzentration in den Eisgasblasen zur Folge, beherrscht von chemischen Grundgesetzen wie Massenwirkungsgesetz, Gibbssches Phasengesetz, Absorp- tionsgesetz von Henry und Dalton, Diffusionsgesetze, Gesetz der Reaktionsgeschwindigkeiten und andere. Neben diesen Einschlussverbindungen sind andere Reaktionen des Kohlendioxids mit Stoffen, die ebenfalls durch Niederschläge oder andere Vorgänge ins Eis gelangt sind, zu berücksichtigen. Ohne Vollanalysen aller im Eis vorhandenen Stoffe ist die alleinige Konzentrationsbestimmung von Kohlendioxid aus wissenschaftlicher Sicht praktisch wertlos.“


Zum Schluss noch die CO2-Messdaten im vom mir verlinkten FAZ-Artikel:
http://www.eike-klima-energie.eu/uploads/media/180CO2-D.pdf

Viele Grüße, Erling Plaethe


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