Als im April 2006 ein von Romano Prodi geführtes Linksbündnis - darin gleich mindestens drei kommunistische oder exkommunistische Parteien - knapp die Parlamentswahlen gewann, herrschte in der Mehrzahl der deutschen Medien Euphorie. Denn Berlusconi hatte man ein Image verpaßt, das irgendwo zwischen dem von George W. Bush und Roland Koch lag. Und Prodi wurde als eine Art Lichtgestalt gesehen, war er doch EU-Kommissionspräsident gewesen.
Ich habe diese Einschätzung nicht geteilt, weil ich mir nicht vorstellen konnte, daß ein Bündnis aus Kommunisten diverser Spielarten, Sozialdemokraten, Linksliberalen und Linkschristen regierungsfähig ist.
Jetzt ist es so weit. Die Regierung Prodi ist erkennbar am Ende. Und einer der beiden Führer der Rechten, Umberto Bossi, spricht gar schon von Revolution.
Sollte man die Revoluzzerei nicht lieber den Kommunisten überlassen? Die haben's doch wenigstens gelernt.
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