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ZETTELS KLEINES ZIMMER

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Dieses Thema hat 4 Antworten
und wurde 314 mal aufgerufen
 Kommentare/Diskussionen zu "Zettels Raum"
Zettel Offline




Beiträge: 20.200

03.11.2008 04:18
Zitat des Tages: Das WSJ über die Ehre John McCains antworten

Es wäre schön gewesen, wenn ich mich vor fast einem Jahr über die Chancen John McCains geirrt hätte. Nun wird er also verlieren. Aber er wird der vielleicht eindrucksvollste, der respektabelste Verlierer einer Präsidentschaftswahl der USA in den letzten hundert Jahren sein. Das Zitat des Tages ist einem Editorial des Wall Street Journal entnommen.

Libero Offline



Beiträge: 393

03.11.2008 06:58
#2 RE: Zitat des Tages: Das WSJ über die Ehre John McCains antworten
Der beste Kandidat der Republikaner in der aktuellen Situation durfte nicht kandidieren. Wenn man sich überlegt, mit welchen Voraussetzungen er begann, ist sein Weg eindrucksvoll.

Ob der Irak Krieg eine so sinnvolle Sache war, bezweifele ich. Es ist eine wichtige Aufgabe, die Tyrannen dieser Welt auszuschalten. Der Preis für den gewählten Weg ist einfach zu hoch. Noch eine Demokratisierung kann sich kein Staat der Welt leisten. Das Ziel muß mit wesentlich geringeren Kosten zu erreichen sein.

Libero
Zettel Offline




Beiträge: 20.200

03.11.2008 15:31
#3 RE: Zitat des Tages: Das WSJ über die Ehre John McCains antworten

Zitat von Libero
Der beste Kandidat der Republikaner in der aktuellen Situation durfte nicht kandidieren. Wenn man sich überlegt, mit welchen Voraussetzungen er begann, ist sein Weg eindrucksvoll.

Wen meinen Sie, lieber Libero? George W. Bush? In ZR wird es noch einen Artikel geben, der seine Leistungen würdigt.
Zitat von Libero
Ob der Irak Krieg eine so sinnvolle Sache war, bezweifele ich. Es ist eine wichtige Aufgabe, die Tyrannen dieser Welt auszuschalten. Der Preis für den gewählten Weg ist einfach zu hoch.

Ich stimme Ihnen zu.

Man darf allerdings nicht außer acht lassen, daß dieser Krieg kein Krieg Bushs gewesen ist, sondern ein Krieg, dem eine breite Mehrheit der Amerikaner zustimmte, und eine breite Mehrheit im Kongreß. Obama nicht.

Man kann es im Gespräch mit Robert Kagan im "Spiegel" der vergangenen Woche nachlesen: Saddam Hussein hatte es darauf angelegt, die Welt glauben zu machen, er hätte WMDs. (Auch dazu gibt es demnächst noch etwas in ZR). Daß der BND, daß die CIA, daß der französische Geheimndienst darauf reingefallen sind, war ein professionelles Versagen. Bush kann man keinen Vorwurf machen, wenn er seinem Geheimdienst vertraute.

Was nun, lieber Libero, John McCain angeht: Seine Leistung sehe ich (wie das Editorial des WSJ) nicht darin, dem Krieg zugestimmt zu haben, sondern sich gegen die Welle des Defätismus im Frühsommer 2007 gestellt zu haben. Hätten sich damals Obama, Hillary Clinton und ihre Freunde durchgesetzt, dann wäre heute im Irak ein Gemetzel im Gang, die El Kaida hätte wieder Basen wie einmal in Afghanistan, und niemand auf der Welt würde mehr den USA als Partner vertrauen.

Herzlich, Zettel

Gorgasal Offline




Beiträge: 3.961

03.11.2008 15:53
#4 RE: Zitat des Tages: Das WSJ über die Ehre John McCains antworten

Zitat von Zettel
Wen meinen Sie, lieber Libero? George W. Bush? In ZR wird es noch einen Artikel geben, der seine Leistungen würdigt.

Prima! Danach wollte ich Sie schon fragen!

Zitat von Zettel
Hätten sich damals Obama, Hillary Clinton und ihre Freunde durchgesetzt, dann wäre heute im Irak ein Gemetzel im Gang, die El Kaida hätte wieder Basen wie einmal in Afghanistan, und niemand auf der Welt würde mehr den USA als Partner vertrauen.

Mittlerweile sieht es im Irak ja schon recht gut aus. Man kann hoffen, dass ein Abzug unter Obama (wobei er das mit dem vollständigen Abzug mittlerweile meines Wissens schon relativiert hat) keinen solchen Vertrauensverlust zur Folge hat.

str1977 ( gelöscht )
Beiträge:

03.11.2008 18:12
#5 RE: Zitat des Tages: Das WSJ über die Ehre John McCains antworten

Man sollte Nachrufe nicht schon im vornherein veröffentlichen!

Gruß,
str1977

Faschismus und Antifaschismus sind nicht dasselbe, genausowenig wie Libanon und Antilibanon.
Aber beide sind aus Stein gemacht.

Laissez faire, laissez aller, laissez abimer.

Liberalismus ist die Ideologie, die wenn etwas droht zu verderben, nicht nur nichts unternimmt sondern auch andere von Gegenmaßnahmen abrät, um anschließend das verfaulte Resultat zum Ideal zu erklären.

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