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ZETTELS KLEINES ZIMMER

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Dieses Thema hat 9 Antworten
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Martin Online



Beiträge: 2.265

21.07.2016 17:50
Blaue Plakette für Diesel antworten

Anlässlich eines neuen Artikels ein paar Gedanken:

Eine Entscheidung, Millionen Dieselfahrzeuge durch künftige Einschränkungen in ihrer Mobilität zu entwerten, viele, auf ihr Fahrzeug angewiesene Bürger zu Neukäufen zu zwingen, muss m.E. sehr sehr fundiert sein, einer Kosten/Nutzen-Analyse standhalten.

Reduzierung von NOx ist das Thema unserer Umweltministerin Barbara Hendricks, die wohl am liebsten den Weg frei machen würde zu einer blauen Plakette, letztlich nur zu vergeben für Euro 6 Diesel-Fahrzeuge. Die meisten vor 2015 zugelassenen Diesel-PKW würden de facto aus Großstädten ausgeschlossen. Stand 2016 gibt es ca. 14 Mio Diesel Pkw in Deutschland, allein unter der Annahme, dass eine blaue Plakette einen Wertverlust von 1000€ pro Fahrzeug im Schnitt verursachte, sprechen wir über einen potentiellen Schaden für die Eigentümer von 14 Mrd. €. Tatsächlich dürfte der Schaden weit höher sein, wenn Gebrauchte den Markt überschwemmen.

Was kann Frau Hendricks dem gegenüberstellen? Zuerst mal 'Formaljuristisches', ein Pochen auf EU-Richtlinien. Was ich in der ganzen Diskussion vermisse, sind Augenmaß und Fakten.

Die NOx-Aufregung des UBA ist nämlich eine ganz merkwürdige. Auf seiner Webseite http://www.umweltbundesamt.de/daten/luft...oxid-emissionen verkündet das UBA einen seit 1990 stetig sinkenden Anteil NOx (gerechnet als NO2), dies bei einem ständig steigenden Anteil an Dieselfahrzeugen. Das sieht erst mal nicht danach aus, dass die Autoindustrie ihre Hausaufgaben nicht gemacht habe. Extrapoliert man nun in die Zukunft (man bedenke, Euro 6 gilt erst seit 9/2015 für Diesel-Erstzulassung), so dürfte NOx tatsächlich weiter sinken. Daraus leitet sich kaum eine Begründung für Aktionismus ab, Abwarten wäre angesagt. Und es ist hauptsächlich der Verkehr, dessen Anteil gesunken ist, er betragt 2014 ungefähr 50% der Gesamtemissionen.

Aufgehängt ist der Aktionismus am von der EU festgelegten Jahresgrenzwert von 40 µg/m³ im Jahresmittel, die 2014 an 60% der verkehrsnahen Messstationen überschritten wurden http://www.umweltbundesamt.de/daten/luft...ioxid-belastung . Woher kommen nun diese 40 µg/m³? Sie kommen aus Empfehlungen der WHO http://apps.who.int/iris/bitstream/10665...H_06.02_eng.pdf mit vielen Fragen zu ihrer Validität in Bezug auf gesundheitliche Folgen: „As an air pollutant, nitrogen dioxide (NO2 ) has multiple roles, which are often difficult or sometimes impossible to separate from one another“ „However, it is unclear to what extent the health effects observed in epidemiological studies are attributable to NO2 itself or to the other primary and secondary combustion-related products with which it is typically correlated.” Die epidemiologischen Studien haben NOx als Marker für allerlei durch Verbrennung erzeugte Emmissionen benutzt, können Schäden deshalb nicht sicher dem NOx zuordnen. Daher wurde der Grenzwert auch nicht abgesenkt, so die Begründung.

Anhang II der Richtlinie 2008/50/EG legt die Jahresgrenzwerte für NOx innerhalb eines Gebiets oder Ballungsraums auf prozentuale Größen (80%, 65% ) von 40 µg/m³ fest (obere/untere ‚Bewertungsschwelle‘). Gemessen werden soll an besonders kritischen Stellen. Die jährlichen Auswertungen des UBA beinhalten sowohl Verkehrsschwerpunkte als auch Messpunkte in den Peripherien größerer Städte https://www.umweltbundesamt.de/themen/lu...stickstoffoxide . Die Richtlinie 2008/50/EG gilt aber nicht für eng begrenzte Messpunkte, sondern für ein Gebiet oder einen Ballungsraum. Extrapoliert man die an worst case Punkten gemessenenen Werte auf Ballungsgebiete, so kommen Zweifel an der Anwendbarkeit dieser Messungen für ganze Gebiete.

Kurz zusammengefasst:
- Der NOx-Grenzwert steht wissenschaftlich auf wackligen Beinen bezüglich der Schädlichkeit von NOx, die epidemiologischen Studien können Schädigungen nicht eindeutig dem NOx zuordnen
- Gemessen werden die NOx-Werte an Verkehrsschwerpunkten, die nicht repräsentativ für eine ganze Stadt sein können. Siehe der Vergleich mit Messpunkten an der Peripherie.
- Der absolute Beitrag und der relative Anteil des Verkehrs ist seit Anfang der Messungen bis 2014 am Sinken. Erst seit 9/2015 gilt Euro 6 für Diesel. Man darf davon ausgehen, dass also der NOx-Anteil des Verkehrs weiter sinkt, wobei zu berücksichtigen ist, dass neben die PKW-Diesel nur einen Teil des gesamten Dieselverkehrs ausmachen.

Sollte Euro 6 der Heilsbringer sein, dann muss man erst mal der EU den Vorwurf machen, dass sie von Anfang an ein nicht plausibles Timing gewählt hat. Sie hätte die Frist für ihre Luftverbesserungsmaßnahmen an die Realität der Machbarkeit anpassen müssen. Oder aber ist Euro 6 doch nicht der Heilsbringer, weil ganz andere Faktoren wirken: Die seit 1999 rückläufigen Emmissionen wären ein Hinweis, wobei ich mich frage, wie diese Werte zustande kommen. Messwerte können das kaum sein.

Aus welchem Winkel auch ich diese Blaue Plakette Diskussion betrachte, ich kann außer 'formaljuristischen' und bürokratischen Gründen nicht viel finden, das eine so hohe Wertevernichtung rechtfertigen könnte, zumal ja auch der Nachweis der Wirksamkeit aussteht. Messungen an der Peripherie von Großstädten zeigen, dass Werte unter 20 µg/m³ kaum zu erzielen sind. Auch darf davon ausgegangen werden, dass gerade die Geschäftswagen der Vielfahrer innerhalb von 2-3 Jahren eh durch neue Euro 6 Fahrzeuge ersetzt werden, Gelegenheitsfahrer aber kaum einen großen NOx-Eintrag verursachen können (für Wenigfahrer hat sich noch nie ein Diesel gerechnet). Von der deutschen Automobilindustrie darf der Bürger kaum Hilfestellung erwarten, denn die wittert neues Geschäft. Es sei denn, die Autobesitzer wenden sich verärgert von ihr ab.

Wir haben 1999 und vermutlich davor mit deutlich höheren sogenannten NOx-Belastungen gelebt, ohne dass unsere Lebenserwartung darunter gelitten hätte. Eine am worst case orientierte punktuelle Messung des tatsächlichen Eintrags auf ganze Stadtgebiete zu übertragen ist schon gar nicht gerechtfertigt. Und die Diesel-PKW-Besitzer stellvertretend für alle Verursacher in die 'Pflicht' zu nehmen noch weniger.

Gruß, Martin

Martin Online



Beiträge: 2.265

26.07.2016 20:01
#2 RE: Blaue Plakette für Diesel antworten

Ich sehe gerade bei Eike-Klima-Energie fast zeitgleich ähnliche Betrachtungen, etwas ausführlicher: http://www.eike-klima-energie.eu/news-ca...-top-industrie/

Gruß, Martin

Werwohlf Offline




Beiträge: 683

02.08.2016 23:14
#3 RE: Blaue Plakette für Diesel antworten

Ein Aspekt, der wieder hier noch bei Eike behandelt wurde, ist doch auch die Fragwürdigkeit der angedrohten Maßnahme. Mal ganz abgesehen von der Tatsache, dass keine Stadt es wagen wird, die zahlreichen dieselgetriebenen Lkws und Transporter zu verbannen, die den innerstädtischen Betrieben und Geschäften ihre Waren und Vorprodukte anliefern: Wieviel ein Fahrzeug pro gefahrenen Kilometer an Schadstoffen (nehmen wir die Schädlichkeit mal an) ausstößt, ist doch nur ein Aspekt, der ohne die Zahl der gefahrenen Kilometer reichlich irrelevant ist. Ein Fahrzeug mit Ottomotor, das jeden Tag in der Stadt hin und her fährt, bläst deutlich mehr Stickoxide in die Luft als ein Diesel-Pkw, dessen Fahrer morgens in die Stadt hinein und abends wieder aus ihr herausfährt. Ganz zu schweigen vom Schreiber dieser Zeilen, der mit einem Euro-5-Diesel in größere Städte am Anfang der Woche hineinfährt, das Gefährt dann in einem Parkhaus abstellt und sich erst am Ende der Woche wieder heraus bewegt.

--
Bevor ich mit den Wölfen heule, werd‘ ich lieber harzig, warzig grau,
verwandele ich mich in eine Eule oder vielleicht in eine graue Sau.
(Reinhard Mey)

Tiefseetaucher Offline




Beiträge: 270

03.08.2016 12:23
#4 RE: Blaue Plakette für Diesel antworten

Zitat von Werwohlf im Beitrag #3
Ein Aspekt, der wieder hier noch bei Eike behandelt wurde, ist doch auch die Fragwürdigkeit der angedrohten Maßnahme. Mal ganz abgesehen von der Tatsache, dass keine Stadt es wagen wird, die zahlreichen dieselgetriebenen Lkws und Transporter zu verbannen, die den innerstädtischen Betrieben und Geschäften ihre Waren und Vorprodukte anliefern: Wieviel ein Fahrzeug pro gefahrenen Kilometer an Schadstoffen (nehmen wir die Schädlichkeit mal an) ausstößt, ist doch nur ein Aspekt, der ohne die Zahl der gefahrenen Kilometer reichlich irrelevant ist. Ein Fahrzeug mit Ottomotor, das jeden Tag in der Stadt hin und her fährt, bläst deutlich mehr Stickoxide in die Luft als ein Diesel-Pkw, dessen Fahrer morgens in die Stadt hinein und abends wieder aus ihr herausfährt. Ganz zu schweigen vom Schreiber dieser Zeilen, der mit einem Euro-5-Diesel in größere Städte am Anfang der Woche hineinfährt, das Gefährt dann in einem Parkhaus abstellt und sich erst am Ende der Woche wieder heraus bewegt.


Ein anderer Aspekt, der grundsätzlich vernachlässigt wird, ist, dass es real einen großen Unterschied macht, ob man z.B. zu viert mit einem großen Fahrzeug und entsprechendem Schadstoffausstoß oder mit vier kleineren Fahrzeugen mit zwar nominell kleinerem Schadstoffausstoß pro Fahrzeug aber insgesamt größerem Schadstoffausstoß in die Stadt fährt.

Political Correctness ist nichts anderes als betreutes Denken.

Martin Online



Beiträge: 2.265

04.08.2016 07:39
#5 RE: Blaue Plakette für Diesel antworten

Zitat von Werwohlf im Beitrag #3
Ein Aspekt, der wieder hier noch bei Eike behandelt wurde, ist doch auch die Fragwürdigkeit der angedrohten Maßnahme. Mal ganz abgesehen von der Tatsache, dass keine Stadt es wagen wird, die zahlreichen dieselgetriebenen Lkws und Transporter zu verbannen, die den innerstädtischen Betrieben und Geschäften ihre Waren und Vorprodukte anliefern: Wieviel ein Fahrzeug pro gefahrenen Kilometer an Schadstoffen (nehmen wir die Schädlichkeit mal an) ausstößt, ist doch nur ein Aspekt, der ohne die Zahl der gefahrenen Kilometer reichlich irrelevant ist. Ein Fahrzeug mit Ottomotor, das jeden Tag in der Stadt hin und her fährt, bläst deutlich mehr Stickoxide in die Luft als ein Diesel-Pkw, dessen Fahrer morgens in die Stadt hinein und abends wieder aus ihr herausfährt. Ganz zu schweigen vom Schreiber dieser Zeilen, der mit einem Euro-5-Diesel in größere Städte am Anfang der Woche hineinfährt, das Gefährt dann in einem Parkhaus abstellt und sich erst am Ende der Woche wieder heraus bewegt.


Die verlinkte Seite zum UBA meint ja auch

Zitat
Trotz dieser Minderung ist der Verkehrsbereich mit einem Emissionsanteil von über 40 % weiterhin mit Abstand der größte Verursacher von NOx-Emissionen, davon überwiegend aus dem Lkw-Verkehr

.

Hinzu kommt, dass die Besteuerung von privaten Diesel-Pkw diesen finanziell nur für hohe Fahrleistungen interessant macht, die in der Regel außerhalb von Städten passieren. Ein Aussperren derselben aus Städten dürfte also kaum einen Beitrag zur NOx-Emission leisten.

Gruß, Martin

Martin Online



Beiträge: 2.265

20.07.2017 16:29
#6 RE: Blaue Plakette für Diesel antworten

So langsam kommt Butter bei die Fische: http://www.focus.de/finanzen/karriere/be...id_7378545.html

Bleibt die Frage, auf welchen Expertisen ein durch eine DUH eingeklagtes Fahrverbot beruhen soll. Interessanterweise sind diese Daten dem UBA längst bekannt https://disq.us/url?url=https%3A%2F%2Fww...PQ&cuid=4577441

Die Grenzwerte am Arbeitsplatz liegen jedem Gerichtsgutachter vor https://disq.us/url?url=https%3A%2F%2Fww...6c&cuid=4577441

Die EU hat sich verkalkuliert mit ihrem Grenzwert und hierzulande wird rotiert und Geld zum Fenster hinausgeworfen, das anderswo wirklich Nutzen stiften könnte.

Gruß, Martin

Werwohlf Offline




Beiträge: 683

20.07.2017 23:45
#7 RE: Blaue Plakette für Diesel antworten

Zitat von Martin im Beitrag #6
Die EU hat sich verkalkuliert mit ihrem Grenzwert und hierzulande wird rotiert und Geld zum Fenster hinausgeworfen, das anderswo wirklich Nutzen stiften könnte.
Wie immer ist die sklavisch-konsequente Umsetzung Brüsseler Vorgaben eher ein rein deutsches Phänomen.

--
Bevor ich mit den Wölfen heule, werd‘ ich lieber harzig, warzig grau,
verwandele ich mich in eine Eule oder vielleicht in eine graue Sau.
(Reinhard Mey)

Martin Online



Beiträge: 2.265

21.07.2017 06:42
#8 RE: Blaue Plakette für Diesel antworten

Zitat von Werwohlf im Beitrag #7
Zitat von Martin im Beitrag #6
Die EU hat sich verkalkuliert mit ihrem Grenzwert und hierzulande wird rotiert und Geld zum Fenster hinausgeworfen, das anderswo wirklich Nutzen stiften könnte.
Wie immer ist die sklavisch-konsequente Umsetzung Brüsseler Vorgaben eher ein rein deutsches Phänomen.



Schaut man aber genau hin, dann werden solche Vorgaben möglicherweise von deutschen Umweltfanatikern vorangetrieben. Die Kommission ist ein guter Hebel dafür.

Gruß, Martin

Werwohlf Offline




Beiträge: 683

23.07.2017 19:04
#9 RE: Blaue Plakette für Diesel antworten

Zitat von Martin im Beitrag #8
Schaut man aber genau hin, dann werden solche Vorgaben möglicherweise von deutschen Umweltfanatikern vorangetrieben. Die Kommission ist ein guter Hebel dafür.
Gut vorstellbar. Aber allein schon, dass wir darüber praktisch von unseren demokratieabgabenfinanzierten Qualitätsmedien nicht informiert werden, zeigt, warum man jedem Versuch, die Konstruktion EU mit "Europa" gleichzusetzen, energisch widersprechen müsste.

Wie auch immer: Die politischen Akteure haben es geschafft. Ich fahre gerade einen acht Jahre alten Euro-5-Diesel, muss auch zukünftig in Innenstädte kommen und werde mir trotzdem erstmal kein neues Auto gönnen: Von Diesel rät gar der ADAC ab, und Benziner mit Direkteinspritzung (für mich Vielfahrer sind das alle in Frage kommenden Fahrzeuge) bekommen vorhersehbar ein Problem, wenn sich die von den Ideologen in DUH und Umweltbundesamt aufmunitionierte Medienmeute auf die Rußpartikel stürzt. Die Gefahr, nicht in die Innenstädte zu kommen, besteht also so oder so. Wenn ich aber warte, verliere ich wenigstens nicht viel Geld dabei. Aber die Wirtschaft droht ja eh zu überhitzen, da tut ein wenig Nachfragerückgang ganz gut.

--
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(Reinhard Mey)

Emulgator Offline



Beiträge: 1.882

24.07.2017 14:11
#10 RE: Blaue Plakette für Diesel antworten

Zitat von Werwohlf im Beitrag #9
Von Diesel rät gar der ADAC ab, und Benziner mit Direkteinspritzung (für mich Vielfahrer sind das alle in Frage kommenden Fahrzeuge) bekommen vorhersehbar ein Problem, wenn sich die von den Ideologen in DUH und Umweltbundesamt aufmunitionierte Medienmeute auf die Rußpartikel stürzt. Die Gefahr, nicht in die Innenstädte zu kommen, besteht also so oder so.
Apropos Gefahr und Ruß: Auch die Feuerwehr ist nicht davor gefeit. Zwar können zugelassene Altfahrzeuge weiterbetrieben werden, aber neue müssen den bekannten Harnstoffkatalysator gegen NO-Emissionen spazierenfahren. Der Witz dabei: Eine Einsatzfahrt ist gewöhnlich so kurz, da haben Motor und Katalysatoren ihre Auslegungstemperatur noch gar nicht erreicht.

(Nebenbei: Feuerwehren sind keine EU-Sache, also ist es durchaus möglich, für sie Ausnahmen zuzulassen. Macht aber der nationale Gesetzgeber nicht.)

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