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ZETTELS KLEINES ZIMMER

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Dieses Thema hat 12 Antworten
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 Kommentare/Diskussionen zu "Zettels Raum"
Llarian Online



Beiträge: 5.576

17.12.2020 04:48
Streiflicht: Laschet und der Gutschein Antworten

Eine kleine Anmerkung.

Florian Offline



Beiträge: 2.947

17.12.2020 16:48
#2 RE: Streiflicht: Laschet und der Gutschein Antworten

nachdem das meine Branche betrifft, ein paar Anmerkungen:

1. Auch wenn Llarian nicht gerne Gutscheine verschenkt: Viele meiner Kunden tun das. Ist zu Weihnachten jedes Jahr ein großes Geschäft.

2. Bei sehr vielen Einzelhändlern kann man Gutscheine auch Online bestellen. (Auch bei vielen Einzelhändlern, die sonst keinen eigentlichen Online-Shop haben). Dass der Laden aktuell geschlossen ist, stellt da also kein Problem dar.

3. Ich finde Laschets Anregung daher auch sinnvoll. Wer möchte, dass es seine Lieblings-Boutique nächstes Jahr noch gibt, kann mit entsprechenden Geschenk-Gutscheinen tatsächlich einen Beitrag leisten (zumal er dazu beiträgt, dass die Boutique im Beschenkten vielleicht einen zusätzlichen Stammkunden gewinnen kann).

4. Wegen Amazon:
Es gibt zwei Steuerarten, die hier wichtig sind: Ertragssteuern (Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer) und Mehrwertsteuer.
Bei der Ertragsteuer ist es tatsächlich so, dass Amazon hierzulande da recht wenig zahlt. Das ist aber gar nicht das eigentliche Problem. Viel gravierender ist die Mehrwertsteuer - denn da geht es um deutlich mehr Geld.
Amazon selbst zahlt sicher regulär Mehrwertsteuer.
ABER: Ein echtes Problem sind die Händler im Amazon Marketplace (über 50% des Amazon-Umsatzes in Deutschland machen dritte Händler über die Amazon-Plattform.
Und hier ist Mehrwertsteuer-Betrug leider ein weit verbreitetes Problem.
Es kann ja jeder Mal seine eigene Amazon-Historie durchschauen. Und sich überraschen lassen, in wie vielen Fällen er bei Amazon-Marketplace-Bestellungen KEINE Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer bekommen hat.
Noch krasser ist es z.B. bei Alibaba, wo Rechnungen mit Mehrwertsteuer komplett unüblich sind.

Eloman Offline



Beiträge: 186

17.12.2020 18:50
#3 RE: Streiflicht: Laschet und der Gutschein Antworten

[/quote] Viel gravierender ist die Mehrwertsteuer - denn da geht es um deutlich mehr Geld.
Amazon selbst zahlt sicher regulär Mehrwertsteuer.
ABER: Ein echtes Problem sind die Händler im Amazon Marketplace (über 50% des Amazon-Umsatzes in Deutschland machen dritte Händler über die Amazon-Plattform.
Und hier ist Mehrwertsteuer-Betrug leider ein weit verbreitetes Problem.
Es kann ja jeder Mal seine eigene Amazon-Historie durchschauen. Und sich überraschen lassen, in wie vielen Fällen er bei Amazon-Marketplace-Bestellungen KEINE Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer bekommen hat.
Noch krasser ist es z.B. bei Alibaba, wo Rechnungen mit Mehrwertsteuer komplett unüblich sind.[/quote]

Da bei den Marketplace-Anbietern auf einen Klick die Adresse zu finden ist, sollte es Angelegenheit der Finanzbehörden sein, den Umsatzsteuerbetrügern auf die Schliche zu kommen. Bei eBay haben sie es doch auch hinbekommen.

Frank2000 Offline




Beiträge: 2.629

17.12.2020 18:51
#4 RE: Streiflicht: Laschet und der Gutschein Antworten

Ich verstehe zwar nicht, wie das möglich sein soll, dass ein Onlinehändler systematisch Mwst-Betrug ermöglicht. Aber wenn das so sein sollte, dann muss der Staat eben genau dagegen vorgehen.

___________________
Jeder, der Merkel stützt, schützt oder wählt, macht sich mitschuldig.
“Die gefährlichsten Unwahrheiten sind Wahrheiten mäßig entstellt”, Georg Cristof Lichtenberg

Llarian Online



Beiträge: 5.576

17.12.2020 20:10
#5 RE: Streiflicht: Laschet und der Gutschein Antworten

Zitat von Florian im Beitrag #2
1. Auch wenn Llarian nicht gerne Gutscheine verschenkt: Viele meiner Kunden tun das. Ist zu Weihnachten jedes Jahr ein großes Geschäft.

Das ändert aber nix daran, dass das ein wenig reflektiertes Verlegenheitsgeschenk ist. Ich habe ja nicht bestritten, dass es das gibt, nur, dass es eine besonders gute Idee ist.

Zitat
2. Bei sehr vielen Einzelhändlern kann man Gutscheine auch Online bestellen. (Auch bei vielen Einzelhändlern, die sonst keinen eigentlichen Online-Shop haben). Dass der Laden aktuell geschlossen ist, stellt da also kein Problem dar.


Äh, nein. Das mag bei Ihnen so sein, weil Sie auch einen größeren Laden führen, aber ich mache durchaus die Wette, dass rein zahlenmäßig keine 30% aller Einzelhändler überhaupt die Möglichkeit haben online Gutscheine zu verkaufen. Wenn ich durch die Innenstadt gehe, dann sehe ich da Laden um Laden, alle so um die 80-100 qm. Da hat mit Sicherheit nahezu keiner einen online shop. Das macht auch wenig Sinn: Wer würde denn überhaupt im Netz danach suchen? Warum auch?

Zitat
3. Ich finde Laschets Anregung daher auch sinnvoll. Wer möchte, dass es seine Lieblings-Boutique nächstes Jahr noch gibt, kann mit entsprechenden Geschenk-Gutscheinen tatsächlich einen Beitrag leisten (zumal er dazu beiträgt, dass die Boutique im Beschenkten vielleicht einen zusätzlichen Stammkunden gewinnen kann).


Das setzt aber eben voraus, dass es so etwas wie eine Lieblings-Boutique überhaupt gibt. Und genau das bezweifele ich schon. Es gibt vielleicht den "Lieblingsitaliener" oder den "Griechen an der Ecke", deren Verlust schmerzhaft ist. Oder die Kneipe an der nächsten Ecke. Aber eine Boutique? Ich muss sowieso in die Innenstadt fahren, um dahin zu gehen und da reiht sich eine an die andere. Warum sollte mir eine so sehr am Herzen liegen? Das kann im Einzelfall sein, aber real ist mir die lokale Nachbarschaft zigmal näher am Herzen als ein Modeladen für den ich erst eine halbe Stunde fahren muss. Die Kundenbindung ist mit Sicherheit deutlich schwächer ausgeprägt. Ich habe auch einen bevorzugten Herrenausstatter, d.h. es ist der erste, wo ich hingehe, wenn ich einen neuen Anzug brauche. Aber ist mir das wichtig? Nee. Eigentlich auch nicht. Wenn der morgen nicht mehr da ist, kenne ich diverse andere, die es auch tun. Und ich käme nicht auf die Idee hier eine Summe als Risikokapital in Form eines Gutscheines anzulegen.

Zitat
Bei der Ertragsteuer ist es tatsächlich so, dass Amazon hierzulande da recht wenig zahlt. Das ist aber gar nicht das eigentliche Problem.


An der Stelle schon. Amazon zahlt nicht allzuviele Ertragssteuern (durch Steuerverschiebung), aber es ist eben nicht null. Man kann sich über die Höhe streiten, aber die Mär des Konzerns, der keinen Pfennig zahlt, ist ziemlich unwürdig und vor allem nicht mehr als billigster Populismus.

Zitat
ABER: Ein echtes Problem sind die Händler im Amazon Marketplace (über 50% des Amazon-Umsatzes in Deutschland machen dritte Händler über die Amazon-Plattform. Und hier ist Mehrwertsteuer-Betrug leider ein weit verbreitetes Problem.


50%? Sind Sie sicher? Das erscheint mir deutlich zuviel zu sein. Aber Sie haben an der Stelle absolut recht: Der Mehrwertsteuerbetrug an der Stelle ist ein Problem. Wird aber, auch das muss man bei der Thematik dabei sagen, nicht von Amazon begangen, sondern von Händler und -natürlich- auch dem Käufer. Amazon ist allenfalls Helfershelfer. Aber ist das wirklich eine so bedeutende Größenordnung? Weil man auch hier unterscheiden muss: Die China Händler, die kleine Artikel nach Deutschland schicken, fallen in vielen Fällen unter die Zollgrenze. Das ist kein Betrug. Und deutsche Händler, auch wenn sie die Plattform nutzen, riskieren viel, wenn sie keine vernünftigen Rechnungen ausstellen.

Zitat
Noch krasser ist es z.B. bei Alibaba, wo Rechnungen mit Mehrwertsteuer komplett unüblich sind.


Ich denke Sie meinen eher Aliexpress, Alibaba ist den meisten wohl eher unvertraut. Aber wie eben: Das ist deswegen noch lange kein Betrug. Betrug wirds erst ab 22 Euro. Und ich würde vermuten dass gefühlte 95% aller China-Bestellungen darunter fallen.

Llarian Online



Beiträge: 5.576

17.12.2020 20:25
#6 RE: Streiflicht: Laschet und der Gutschein Antworten

Zitat von Frank2000 im Beitrag #4
Ich verstehe zwar nicht, wie das möglich sein soll, dass ein Onlinehändler systematisch Mwst-Betrug ermöglicht. Aber wenn das so sein sollte, dann muss der Staat eben genau dagegen vorgehen.

Naja, so einfach ist es nicht. Ich bezweifele, dass die Größenordnung so gigantisch ist, aber funktionieren tut es absolut. Und es ist für den deutschen Staat extrem schwer dagegen vorzugehen.

Nehmen wir ein Beispiel (allerdings ohne Amazon, weil das machts nur kompliziert). Es existiere ein Chinahändler namens "Gearworst" und dieser Händler sitze in China. Er betreibt einen größeren Webshop. Man kann dort nahezu alles an Elektronik bekommen, vom 1 Euro Kabel bis zum Xiaomi Laser-Beamer (letzterer ist immer noch vierstellig). Nehmen wir an, ich bestelle nun einen solchen Beamer für die stolze Summe von 1800 Euro in dem Webshop. Dann reist dieser Beamer per Schiff nach England. In England passiert dann das Wunder von Gearworst: Der Beamer, der eben noch unversteuert und zollnotwendig ist, betritt die EU und wird dort .... nicht verzollt. Er kommt einfach rein, die englischen Behörden interessiert es nicht so sehr, das Gerät ist ohnehin nicht für den englischen Markt bestimmt. Und Gearworst verschickt diesen Beamer nun per Post an den deutschen Käufer. Da er schon innerhalb er EU ist, kommt kein Zollbeamter auf die Idee mal nachzusehen. Also kommt das Gerät dann beim Kunden an. Wunderbar zollneutral. Und die deutschen Behörden können da genau gar nichts gegen tun.

Wie genau das zollneutral in den betreffenden Ländern (es ist nicht nur England) abläuft? Keine Ahnung. Ich glaube das ist generell nicht allzu bekannt. Nur dass es zuverlässig funktioniert. Sie können morgen bei Gearworst ohne Probleme "zollneutrale" Elektronik bestellen. Ich empfehle das explizit nicht, denn das ist eine Straftat, es ist Steuerhinterziehung. Aber es funktioniert.

Und, um das ganze abzuschliessen, das klappt natürlich auch über Amazon. Ich bin nur nicht sicher, wie umfangreich das ganze ist. Denn solche Bestellungen haben auch ihre Nachteile. Sie sind 20% günstiger, klar, aber man verliert auch jeden Gewährleistungsanspruch.

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 9.656

17.12.2020 20:30
#7 RE: Streiflicht: Laschet und der Gutschein Antworten

Zitat von Llarian im Beitrag #5
Es gibt vielleicht den "Lieblingsitaliener" oder den "Griechen an der Ecke", deren Verlust schmerzhaft ist. Oder die Kneipe an der nächsten Ecke. Aber eine Boutique? Ich muss sowieso in die Innenstadt fahren, um dahin zu gehen und da reiht sich eine an die andere. Warum sollte mir eine so sehr am Herzen liegen?


Mir fällt auf, daß es eine Branche gibt, die hier eine Sonderstellung einnimmt. Und das ist genau die, die seit Jahrzehnten die Option "Weihnachtsgeschäft" und "Gutschein" pflegt. Das ist der Buchhandel. Ich weiß, daß ich da eher die Ausnahme bin, aber zumindest im akademischen Bereich ist das eher die Regel, daß man nicht "irgendein Buch" möchte, sondern ganz gezielt diesen oder jenen Titel, und es auf die Lieferfähigkeit des Händlers ankommt. 8 von 10 Titeln, die ich anschaffe, sind Englisch, teilweise auch Französisch (letztens war etwas Russisches dabei). Und da bin ich auf unsere Universitätsbuchhandlung angewiesen - oder eben auf Amazon. Ich hab' mich, nach jahrelanger prinzipieller Abstinenz - schon um unsere Universitätsbuchhandlung zu unterstützen - dieses Jahr bei Amazon angemeldet, weil die Handlung vor Ort seit März keine ausländischen Titel mehr besorgen kann, die nicht hierzulande schon vom Großhändler vorrätig gehalten werden. Da habe ich also keine Alternative. Nun ist der Buchhandel, abseits der Zentren mit den Universitäten, sowieso seit rund 20 Jahren ein Auslaufmodell, der sich nur noch über den Schulbuchverkauf rentiert (wir hatten mal 4 Buchhändler hier im Ort, jetzt nur noch einen sehr abgespeckten, der eben die Schulen bedient und ansonsten Schreibwaren und Ansichtskarten vorrätig hält).



"Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande." - Voltaire

TF Offline



Beiträge: 260

17.12.2020 20:55
#8 RE: Streiflicht: Laschet und der Gutschein Antworten

Zitat von Florian im Beitrag #2

Bei der Ertragsteuer ist es tatsächlich so, dass Amazon hierzulande da recht wenig zahlt. Das ist aber gar nicht das eigentliche Problem. Viel gravierender ist die Mehrwertsteuer - denn da geht es um deutlich mehr Geld.
Amazon selbst zahlt sicher regulär Mehrwertsteuer.
ABER: Ein echtes Problem sind die Händler im Amazon Marketplace (über 50% des Amazon-Umsatzes in Deutschland machen dritte Händler über die Amazon-Plattform.
Und hier ist Mehrwertsteuer-Betrug leider ein weit verbreitetes Problem.
Es kann ja jeder Mal seine eigene Amazon-Historie durchschauen. Und sich überraschen lassen, in wie vielen Fällen er bei Amazon-Marketplace-Bestellungen KEINE Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer bekommen hat.
Noch krasser ist es z.B. bei Alibaba, wo Rechnungen mit Mehrwertsteuer komplett unüblich sind.


Dass keine USt. ausgewiesen ist, kann sogar korrekt sein.

Bei Warenlieferung ins Ausland gilt nach deutschen und EU-Recht umsatzsteuerrechtlich:

Kunde in anderem EU-Land:
-Privatkunde: USt. wird berechnet
-Geschäftskunde (mit USt-ID eines anderen EU-Staates): Reverse charge, keine USt. auf Rechnung (länderübergreifende Vorsteuer wäre ja auch sehr betrugsanfällig)

Drittland (z. B. Schweiz): keine Umsatzsteuer

Umgekehrt dürfte ein Chinese bei Lieferung nach Deutschland keine chinesische Mwst. berechnen, allerdings fallen Einfuhrumsatzsteuer und Zoll an (Zoll nur ab 150 €, Einfuhrumsatzsteuer ab 22 €). Wie die Praxis aussieht, ist eine andere Frage.


Zum eigentlichen Thema: Jedem denkenden Menschen ist klar, dass man mit der Schließung von Geschäften der Onlinehandel gestärkt wird und das benachteiligt natürlich den lokalen Händler. Dessen Vorteile für den Kunden, wie persönliche Beratung, An-/Ausprobieren oder sofortiger Erhalt der Ware, sind auch mit eigenem Onlineangebot futsch oder zumindest kleiner.

SF-Leser Offline



Beiträge: 174

18.12.2020 14:15
#9 RE: Streiflicht: Laschet und der Gutschein Antworten



Da dies auch hier offensichtlich nicht bekannt ist:

Ab dem 1. Jan. 2021 ist die Zollfreigrenze von 22 Euro aufgehoben. Die Ware muß schon ab 0,01 Euro Warenwert verzollt und der Einfuhrumsatzsteuer erhoben werden.
Dies bedeutet also entsprechende MWSt. plus irgendeine Pauschale von so 5- 6 Euro plus Hinfahren zum Zoll!

siehe hier z.B. https://www.paketda.de/news-zollfreigren...bgeschafft.html

Wie das mit der Menge an ankommenden Sendungen funktionieren soll?? Vor allen, wenn viele Besteller die Waren wegen krassem Mißverhältnis Warenwert zu Kosten nicht abholen??

Grüße

SF- LEser

Agotbronn Offline



Beiträge: 18

18.12.2020 16:41
#10 RE: Streiflicht: Laschet und der Gutschein Antworten

Als Pessimist muss ich auch noch folgenden Gedanken äußern: Wenn ich sowieso glaube, dass durch den Lockdown viele Einzelhändler kaputt gehen, dann will ich nicht auch noch von denen Gutscheine haben, die ich nicht mehr einlösen kann.

HR2 Offline



Beiträge: 485

18.12.2020 22:08
#11 RE: Streiflicht: Laschet und der Gutschein Antworten

Zitat von Agotbronn im Beitrag #10
Als Pessimist muss ich auch noch folgenden Gedanken äußern: Wenn ich sowieso glaube, dass durch den Lockdown viele Einzelhändler kaputt gehen, dann will ich nicht auch noch von denen Gutscheine haben, die ich nicht mehr einlösen kann.


Böse, böse Aber sehr richtig und rational gedacht.
Ich bin schon lange vor Corona als enttäuschter Kunde vor und vom lokalen Einzelhandel in das E-Commerce geflüchtet/vertrieben worden.

HR2 Offline



Beiträge: 485

20.12.2020 14:20
#12 RE: Streiflicht: Laschet und der Gutschein Antworten

Die Planwirtschaft nimmt ihren Lauf. Das macht micht wütend.

https://www.welt.de/politik/deutschland/...rer-machen.html

hubersn Offline



Beiträge: 1.153

20.12.2020 14:39
#13 RE: Streiflicht: Laschet und der Gutschein Antworten

Zitat von HR2 im Beitrag #12
Die Planwirtschaft nimmt ihren Lauf. Das macht micht wütend.

https://www.welt.de/politik/deutschland/...rer-machen.html


Es ist die dritte Phase nach Ronald Reagan:

"Government's view of the economy could be summed up in a few short phrases: If it moves, tax it. If it keeps moving, regulate it. And if it stops moving, subsidize it."

Nachdem man jahrzehntelang alles getan hat, um die Innenstädte so unattraktiv wie möglich zu machen (vgl. Abschiedsworte von Fritz Kuhn als OB von Stuttgart), jetzt also die Krokodilstränen und der Griff zur Quersubvention. Die Pandemie ist nur eine weitere Begründung in einer langen Liste an Gründen, warum der Staat dringend alle Dinge im Detail regulieren und kontrollieren muss.

Naja, ich zahle ja auch GEMA, damit ich meine eigenen Daten auf Datenträger kopieren darf. "Kreative Politiker" ist da Kombination an Wörtern, vor denen man sich fürchten muss.

Gruß
hubersb

--
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