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ZETTELS KLEINES ZIMMER

Das Forum zu "Zettels Raum"



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Dieses Thema hat 3 Antworten
und wurde 293 mal aufgerufen
 Dies und Jenes
Kaa Offline




Beiträge: 658

27.01.2008 22:37
Sau-Preiß antworten
Hate Speech in der FAZ

In Antwort auf:
Worte erlangen ihre Bedeutung immer erst durch ihre Geschichte, die Intention des Sprechers und vor allem den Kontext, in dem sie fallen. Für die juristische Bewertung von „Hate Speech“ resultieren daraus kaum lösbare Schwierigkeiten. Man müsste etwa klären, warum „Scheiß-Deutscher“ volksverhetzend wäre, „Sau-Preiß“ hingegen eher nicht.


Worte erlangen ihre Bedeutung immer erst durch ihre Geschichte, die Intention des Sprechers und vor allem den Kontext, Ja, das war so mein Gefühl. Und drum finde ich, daß der Nazi Gruß von einem Polen in Australien nicht volksverhetzend ist.
Kaa Offline




Beiträge: 658

27.01.2008 22:47
#2 RE: Sau-Preiß antworten
Dieser Artikel in der FAZ und weitere Artikel, die ich nicht mehr bestimmen kann, die aber nach dem Müncher U-Bahn Überfall geschrieben wurden - also nach dem Beginn der Disussion, daß wir tatsächlich ein Problem mit Jugendgewalt und tatsächlich besonders mit Gewalt von Jugendlichen mit Migrationshintergrund haben, geben mir das Gefühl, daß die öffentliche Meinung umschwenkt.

Ich kann da nicht argumentieren. Es ist nur ein Gefühl. Und das Gefühl sagte schon immer: Das Gute (auch das gelogene Gute) kann nicht gegen die Fakten siegen.
Kaa Offline




Beiträge: 658

27.01.2008 22:48
#3 andererseits ... antworten

... wäre es schön, wenn das Gute siegen könnte. Das wahre Gute.

Ich weiß es nicht. Aber Deutschland ist krank. Ich lese zur Zeit Bücher über Japan.

Zettel Offline




Beiträge: 20.200

27.01.2008 22:59
#4 RE: Sau-Preiß antworten

Zitat von Kaa
Dieser Artikel in der FAZ und weitere Artikel, die ich nicht mehr bestimmen kann, die aber nach dem Müncher U-Bahn Überfall geschrieben wurden - also nach dem Beginn der Disussion, daß wir tatsächlich ein Problem mit Jugendgewalt und tatsächlich besonders mit Gewalt von Jugendlichen mit Migrationshintergrund haben, geben mir das Gefühl, daß die öffentliche Meinung umschwenkt.
Ich kann da nicht argumentieren.

Es ist, liebe Kaa, halt die Gegenoffensive.

Die war zu erwarten. Es hat zum ersten Mal eine offene Diskussion über den Anteil von Kindern von Einwanderern an der Jugendkriminalität gegeben. Das war ja zuvor ein Tabu gewesen, nicht pc.

Das bedeutete für die Gralshüter der pc die Gefahr eines Verlusts ihrer Meinungsführerschaft.

Also haben sie mobilisiert. Und sie haben ja nach wie vor eine starke Dominanz in den Medien.

Viele, die jetzt abwiegeln, befürchten vielleicht auch, daß diese Diskussion am Ende den Rechtsextremen nützen könnte.

Das ist ja auch nicht von der Hand zu weisen. Allerdings sehe ich dafür bisher kein Anzeichen; gerade auch nicht jetzt in Hessen und Niedersachsen. Und meines Erachtens ist das auch in jedem Fall kein Argument; so wenig, wie man nur deshalb nicht über soziale Gerechtigkeit diskutieren darf, weil das den Kommunisten nutzten könnte.

Herzlich, Zettel

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