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ZETTELS KLEINES ZIMMER

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Dieses Thema hat 3 Antworten
und wurde 866 mal aufgerufen
 Geschichte, Philosophie, Religion
Zettel Offline




Beiträge: 20.200

20.06.2007 20:05
Randbemerkung: Kann uns Gunnar Heinsohn die Hamas erklären? Antworten

Die These dieses Beitrags lautet: Heinsohn hat recht, aber nur ein bißchen.

C. Offline




Beiträge: 2.639

21.06.2007 13:43
#2 RE: Randbemerkung: Kann uns Gunnar Heinsohn die Hamas erklären? Antworten

Zitat von Zettel
Die These dieses Beitrags lautet: Heinsohn hat recht, aber nur ein bißchen.


Heinsohn weist noch auf einen anderen Umstand hin, der zwar immer wieder angesprochen wird, aber nicht so richtig ernst genommen wird.

In Antwort auf:
This extraordinary achievement was accomplished by the United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East. UNRWA - in accordance with international law - treats every resident of Gaza as a refugee. It provides housing, schooling and medication for every newborn - whether a first child or a 10th sibling.


Das ist verglichen mit anderen Regionen der Welt ein komfortabler Anreiz in einer Gegend, bei der die Gebärmutter Waffenrang hat:


In Antwort auf:
"The womb of the Arab woman," Arafat says smugly, promising ultimate victory over the Jews, "is my strongest weapon."


aus Battle of the Wombs

Nun finden diese UN-Hilfsgelder, aber auch die der EU unterschiedliche Wege der Bestimmung, nicht nur zur Gebärmuttepflege, sondern auch zur Aufrüstung mit Waffen, wie uns strahlend Mahmud al-Sahar von der Hamas erklärt.

Sahar: Es gibt derzeit sicherlich sehr viele Waffen. Tatsächlich hat eine Kugel vor zwei Jahren in Gaza etwa 3,50 Euro gekostet. Heute kostet sie 35 Cent. Die US-Hilfsgelder sind in Waffen übersetzt worden. Danke, USA!

Heinsohns Erklärungen sind auf Gaza nur eingschränkt anwendbar, da nicht der Krieg und auch der interne Konflikt Ergebnis der hohen Fertilitätsrate sind, sondern der Konflikt schon bereits vorher vorhanden war und mit der hohen Fertilität ein zuätzlicher Kampfstoff miteinfließt.

Jetzt ist aber die Waffe da und sie ist aus meiner Sicht für die Araber gefährlicher als für die Israelis, obwohl sie zusätzlich gegen Israel auch ideologisch verwandt wird.












Zettel Offline




Beiträge: 20.200

21.06.2007 14:40
#3 RE: Randbemerkung: Kann uns Gunnar Heinsohn die Hamas erklären? Antworten

Liebe C.,

Zitat von C.
Das ist verglichen mit anderen Regionen der Welt ein komfortabler Anreiz in einer Gegend, bei der die Gebärmutter Waffenrang hat:
In Antwort auf:
"The womb of the Arab woman," Arafat says smugly, promising ultimate victory over the Jews, "is my strongest weapon."

aus Battle of the Wombs
Nun finden diese UN-Hilfsgelder, aber auch die der EU unterschiedliche Wege der Bestimmung, nicht nur zur Gebärmuttepflege, sondern auch zur Aufrüstung mit Waffen, wie uns strahlend Mahmud al-Sahar von der Hamas erklärt.

Es ist ja erstaunlich, wo diese angeblich so armen Leute das Geld für ihre Waffen herbekommen. Und wie die Führer dieser armen Leute in Saus und Braus leben können. Ich habe in Al Jazeera Bilder vom Hamas-eroberten Fatah-Büro in Gaza gesehen - alles vom Feinsten.

In Antwort auf:
Heinsohns Erklärungen sind auf Gaza nur eingschränkt anwendbar, da nicht der Krieg und auch der interne Konflikt Ergebnis der hohen Fertilitätsrate sind, sondern der Konflikt schon bereits vorher vorhanden war und mit der hohen Fertilität ein zuätzlicher Kampfstoff miteinfließt. Jetzt ist aber die Waffe da und sie ist aus meiner Sicht für die Araber gefährlicher als für die Israelis, obwohl sie zusätzlich gegen Israel auch ideologisch verwandt wird.


Zustimmung. Ein anderer Aspekt ist, daß die Versorgung der Palästinenser ja auch ein Musterbeispiel für "Entwicklungshilfe" ist, die den "Geholfenen" jeden Anreiz nimmt, für ihre eigene Entwicklung zu sorgen.

Herzlich, Zettel

Sparrowhawk ( Gast )
Beiträge:

21.06.2007 19:04
#4 RE: Randbemerkung: Kann uns Gunnar Heinsohn die Hamas erklären? Antworten

"Es ist ja erstaunlich, wo diese angeblich so armen Leute das Geld für ihre Waffen herbekommen. Und wie die Führer dieser armen Leute in Saus und Braus leben können. Ich habe in Al Jazeera Bilder vom Hamas-eroberten Fatah-Büro in Gaza gesehen - alles vom Feinsten."


Natürlich ist es das nicht. Das Geld kommt aus dem Ausland. Entweder, wie im Fall der Hamas, aus dem Iran, oder aber, wie sonst üblich, von der Entwicklungshilfe des Westens.

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