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ZETTELS KLEINES ZIMMER

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Dieses Thema hat 3 Antworten
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HR ( gelöscht )
Beiträge:

06.02.2016 20:53
Nicolaus Fest über die FDP Antworten

"Nach einer hörenswerten Rede Christian Lindners im rheinland-pfälzischen Landtag sind einige Freunde der Ansicht, die FDP sei eine wählbare Option. Ordnungspolitisch stünde sie auch mir nahe, nur hat sie die Grundsätze der Ordnungspolitik in den Jahren ihrer Regierungsbeteiligung regelmäßig verraten.

(...)

Mein Haupteinwand ist ein anderer, der kaum je erwähnt wird: Die traditionelle Nähe der FDP zur arabischen Welt. Die Beziehungen der Naumann-Gesellschaft zu den radikal-islamischen Muslimbrüdern galten über Jahre als außerordentlich eng, das Eintreten Herrn Möllemanns für terroristische Organisationen wie PLO und AlFatah ist gemeinhin bekannt. Auch jetzt sitzt Herr Kubicki in der Deutsch-Arabischen Gesellschaft, und über Jahre kam von Seiten der FDP so gut wie keine Kritik an der saudischen Finanzierung von Terrorgruppen, am arabischen Kulturimperialismus, an der Benennung palästinensischer Schulen nach islamischen Selbstmordattentätern.

(...)

So ist es wie immer mit der FDP: Tolle Grundsatzreden, kluge Programmatik; aber in der Realität der liberalen Beliebigkeit lässt man lieber Fünfe gerade – und Kubicki in der deutsch-arabischen Gesellschaft. Ob die FDP dadurch mitwirkt, den islamischen Faschismus in Deutschland gesellschaftsfähig zu machen, mag jeder selbst beantworten."

http://nicolaus-fest.de/

Mich als ehemaligen Stammwähler der FDP bestärkt Fests Einlassung darin, die FDP nicht mehr zu wählen,
denn so klar war mir die Nähe der FDP zur islamisch-arabischen Welt bisher nicht.
Hätten Sie es gewußt?

Kallias Offline




Beiträge: 2.279

06.02.2016 22:20
#2 RE: Nicolaus Fest über die FDP Antworten

Zitat von HR im Beitrag #1
Mein Haupteinwand ist ein anderer, der kaum je erwähnt wird: Die traditionelle Nähe der FDP zur arabischen Welt.
Das ist nichts Neues. Teile der FDP standen immer der arabischen Welt nahe, andere Teile Israel. So gesehen, dürfte fast niemand die FDP wählen, weil sich fast jeder über eine dieser beiden Positionen ärgert.

Was, wenn die FDP ihre Reihen von allen Araberfreunden säubern würde? Dann würde es immer noch irgendwelche Punkte geben, die Fest missfallen würden. Und was dann? Wenn einer eine Partei nicht wählen will, dann ist ihm jedes Argument gegen die Partei gut genug. Wer aber eine Partei wählen will, darf sich nicht aufregen, wenn er dabei eine Kröte schlucken muss. Es gibt immer welche.

Viele Grüße,
Kallias

PS. Das Zitat ist zu lang. Das Urheberrecht erlaubt solche "Vollzitate" nicht. (Siehe dazu Punkt 7.1 der Forumsregeln.) Daher habe ich das Zitat entsprechend gekürzt. Wenn Ihnen meine Kürzungen nicht richtig erscheinen, können Sie gerne anders einkürzen. Aber in voller Länge kann es nicht stehen bleiben.

HR ( gelöscht )
Beiträge:

07.02.2016 21:16
#3 RE: Nicolaus Fest über die FDP Antworten

Zitat von Kallias im Beitrag #2
Wer aber eine Partei wählen will, darf sich nicht aufregen, wenn er dabei eine Kröte schlucken muss. Es gibt immer welche.



Diese Kröte möchte ich nicht schlucken.Die bleibt im Halse stecken.Diese Kröte macht die FDP und ihre liberalen Grundsätze unglaubwürdig.

Dennis the Menace Offline




Beiträge: 459

17.02.2016 15:07
#4 RE: Nicolaus Fest über die FDP Antworten

Zitat von HR im Beitrag #1


"Nach einer hörenswerten Rede Christian Lindners im rheinland-pfälzischen Landtag sind einige Freunde der Ansicht, die FDP sei eine wählbare Option. Ordnungspolitisch stünde sie auch mir nahe, nur hat sie die Grundsätze der Ordnungspolitik in den Jahren ihrer Regierungsbeteiligung regelmäßig verraten.

(...)


(Zitat von Nicolaus Fest)



Es handelte sich übrigens um den Landtag von NRW, nicht von Rheinland-Pfalz.

Gut, Otto Normalverbraucher kann das schon mal verwechseln. Bei jemanden wie Herrn Fest, der gerne auf intellektuell macht, sagt das einiges - insbesondere im Hinblick auf seine übrigen "Recherchen".


Die FDP hat im Übrigen das Problem, dass mehr als - sagen wir mal - 'n bissl über 10 % im Optimalfall nicht drin sind. Wenn sie dennoch mitmischen will, muss sie immer was "verraten". Zweifelsohne hat sie in der letzten Legislaturperiode (Bund) dafür nicht das richtige Maß gefunden, mal vornehm ausgedrückt.

Auch Erhard musste Diverses "verraten". Sein Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (50er Jahre) wurde - interessanterweise namentlich auf Betreiben des BDI, der damals nach alter deutscher Sitte in Kartelle verliebt war, mit Unterstützung Adenauers - erheblich zurecht gestutzt. Heraus kam ein zahmer Torso, der mitnichten in seinem Sinne war. Das nur als Beispiel. So geht's in der Politik. Vom Sofa aus Kolumnen über Verräter schreiben geht allemal einfacher.

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