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ZETTELS KLEINES ZIMMER

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Dieses Thema hat 5 Antworten
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Reader Offline



Beiträge: 803

21.12.2007 08:56
The Obama-Clinton Issue Antworten

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THE NEW YORK TIMES
December 18, 2007
Op-Ed Columnist
The Obama-Clinton Issue
By DAVID BROOKS
Hillary Clinton has been a much better senator than Barack Obama. She has been a serious, substantive lawmaker who has worked effectively across party lines. Obama has some accomplishments under his belt, but many of his colleagues believe that he has not bothered to master the intricacies of legislation or the maze of Senate rules. He talks about independence, but he has never quite bucked liberal orthodoxy or party discipline.
If Clinton were running against Obama for Senate, it would be easy to choose between them.
Link zum Artikel:
http://tinyurl.com/2nwvnu

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Zettel Offline




Beiträge: 20.200

21.12.2007 15:04
#2 Der unerfahrere Barack Obama Antworten
Zitat von Reader
Hillary Clinton has been a much better senator than Barack Obama. She has been a serious, substantive lawmaker who has worked effectively across party lines. Obama has some accomplishments under his belt, but many of his colleagues believe that he has not bothered to master the intricacies of legislation or the maze of Senate rules.

Das scheint mir so zu sein, dear Reader.

Obama ist ja am kommenden 4. Januar gerade mal drei Jahre Senator!

Er hatte bis zu seiner Keynote Speech auf dem demokratischen Parteitag 2004 überhaupt keine Rolle über seinen Heimatstaat Illinois hinaus gespielt.

Damals war er als Vertreter der Minderheiten zu dieser Rede eingeladen worden. Er machte das sehr gut; ich habe damals die Übertragung gesehen. Da stieg er auf wie Phoenix aus der Asche.

Was diesen Mann dazu qualifiziert, Präsident der USA zu werden, habe ich nie verstanden.

Ihm fehlt jede Erfahrung, wie man sie als Präsident haben sollte. Vor allem hat er bisher nicht nachgewiesen, daß er den Anforderungen eines hohen Regierungsamtes gewachsen ist.

Clinton hat als heimliche Präsidentin unter Clinton und dann sechs Jahre im Senat immerhin mehr Erfahrungen sammeln können; obwohl sie sicher auch weit weniger qualifiziert ist als die meisten Kandidaten in beiden Parteien.

Man kann das nicht beweisen, dear Reader, natürlich nicht - aber ich halte es für sehr unwahrscheinlich, daß Obama ein presidential hopeful wäre, wenn seine Eltern caucasians gewesen wären; und daß Hillary Clinton es wäre, wenn sie ein er wäre und Hillbilly Rodham hieße.

Ich glaube, man nennt das Affirmative Action. Gut für die so Geförderten; vielleicht nicht unbedingt gut für das Land.

Herzlich, Zettel
vivendi Offline



Beiträge: 663

06.01.2008 19:57
#3 RE: The Obama-Clinton Issue Antworten

In Antwort auf:
She has been a serious, substantive lawmaker


Brauchen wir (und die USA) immer neue Gesetze? Kann man eine neue Nation nicht mit sinnvolleren Massnahmen zum Wohlbefinden führen? Ist das wirklich ein brauchbares Kriterium? Gesetze sind ja von Natur aus immer nach innen gerichtet und bedeuten fast immer (neue) Einschränkungen und Beschränkungen. Es ist der berühmte Versuch, alle Füsse an die selbe Schuhgrösse zu gewöhnen. Bis dann niemand mehr in der Lage ist, auch nur vor die Haustüre zu gehen, weil die Füsse schmerzen ...

Reader Offline



Beiträge: 803

08.01.2008 20:56
#4 RE: Der unerfahrere Barack Obama Antworten
Zitat von Zettel
Man kann das nicht beweisen, dear Reader, natürlich nicht - aber ich halte es für sehr unwahrscheinlich, daß Obama ein presidential hopeful wäre, wenn seine Eltern caucasians gewesen wären; und daß Hillary Clinton es wäre, wenn sie ein er wäre und Hillbilly Rodham hieße.
Ich glaube, man nennt das Affirmative Action. Gut für die so Geförderten; vielleicht nicht unbedingt gut für das Land.
Herzlich, Zettel


Lieber Zettel,

hier möchte ich dir ganz vehement widersprechen:
Was du hier unterstellst, nämlich dass man Senator Obama für etwas preist, das er nicht ist oder besitzt oder daß er heute nicht der Senator aus Illinois wäre, so er denn ein weißer Amerikaner wäre, stimmt einfach nicht. Er hat nichts erreicht, was für einen Weißen mit denselben Talenten nicht auch greifbar gewesen wäre.
Erinnere dich an John Edwards, den shooting star aus den Präsidentschaftswahlen 2000.

Herzlichen Gruß,
R.r

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Zettel Offline




Beiträge: 20.200

18.01.2008 00:56
#5 RE: The Obama-Clinton Issue Antworten

Zitat von vivendi
In Antwort auf:
She has been a serious, substantive lawmaker

Brauchen wir (und die USA) immer neue Gesetze?

Lieber vivendi,

es ist vielleicht schon interessant, daß in den USA "lawmaker" als Oberbegriff für Senatoren und Representatives verwendet wird.

Natürlich ist es zunächst einmal ein historische Begriff; "deputies" sagt man für Abgeordnete anderer Parlamente, aber nicht des amerikanischen Kongresses.

Aber mit diesem Wort "lawmaker" wird zugleich auch die Gewaltenteilung betont: Der Kongreß soll eben wirklich nur Gesetze machen (das wichtigste ist das jeweilige Budget-Gesetz); er soll nicht in die Exekutive hineinregieren, wie das bei uns in Deutschland üblich ist.
Zitat von vivendi
Kann man eine neue Nation nicht mit sinnvolleren Massnahmen zum Wohlbefinden führen? Ist das wirklich ein brauchbares Kriterium? Gesetze sind ja von Natur aus immer nach innen gerichtet und bedeuten fast immer (neue) Einschränkungen und Beschränkungen.

Ich bin auch der Überzeugung, daß zu viele Gesetze verabschiedet werden. Es gibt ja immer mal wieder den Vorschlag, daß jedes Gesetz ein automatisch wirksames "Verfallsdatum" erhält. Nur wenn es ausdrücklich verlängert wird, gilt es über dieses Datum hinaus. Vielleicht ist das ein Weg.

Die FDP macht ja jetzt in Hessen Wahlkampf gegen diese Gesetzgeberei. Ich wünsche ihr viel Erfolg!

Herzlich, Zettel

vivendi Offline



Beiträge: 663

18.01.2008 16:01
#6 RE: The Obama-Clinton Issue Antworten

Hier gibt es einen Vorschlag für die Sunset-Legislation, Gesetzgebung mit Verfalldatum. Leider scheint das nicht sehr populär zu sein.
http://www.freiheit-liberte.ch/de/index....d=113&Itemid=66

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