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ZETTELS KLEINES ZIMMER

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Dieses Thema hat 4 Antworten
und wurde 320 mal aufgerufen
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Gorgasal Offline




Beiträge: 3.973

26.08.2019 19:24
Solar Power is Increasing Pollution in North Carolina, According to Utility Data Antworten

Zitat

This probably sounds counter-intuitive at first, but after further investigation in makes sense. Solar power ramps up and down based on the sun, as a result, natural gas plants need to ramp their output up and down to make sure the grid isn’t overloaded.

This constant ramping increases the amount of pollution emitted by the natural gas plants to a level that is at least 44 percent higher than if there were no solar panels on the grid at all and the natural gas plant was simply allowed to run at a steady pace.

Adding solar to the grid is like forcing a car to drive in town with the constant start and stop of traffic instead of allowing it to drive in cruise control on the highway.


https://www.americanexperiment.org/2019/...g-utility-data/

Via: https://www.thenewneo.com/2019/08/26/evi...ease-pollution/

--
Non delectent verba nostra, sed prosint. - Seneca, Epistulae morales ad Lucilium, 75, 3

Frank2000 Offline




Beiträge: 2.100

26.08.2019 23:50
#2 RE: Solar Power is Increasing Pollution in North Carolina, According to Utility Data Antworten

Ist das wirklich eine neue Erkenntnis? Ich bin mir sehr sicher, schon vor Jahren davon gelesen zu haben.

Die extremen Befürworter der "erneuerbaren Energie" haben meines Wissens auch nie einen Energiemix als Ziel im Blick gehabt. Das ist nur ein notwendiger Zwischenschritt, so lange die Wähler für die Endlösung nicht bereit sind. Und diese endgültige Lösung ist natürlich die Anpassung der menschlichen Existenz an die Verfügbarkeit von Wind und Sonne. Wenn die Sonne scheint oder der Wind weht, dann kann man Wäsche waschen. Sonst eben nicht.

___________________
Jeder, der Merkel stützt, schützt oder wählt, macht sich mitschuldig.

Krischan Offline




Beiträge: 367

27.08.2019 08:42
#3 RE: Solar Power is Increasing Pollution in North Carolina, According to Utility Data Antworten

Zitat von Frank2000 im Beitrag #2
... Wenn die Sonne scheint oder der Wind weht, dann kann man Wäsche waschen. Sonst eben nicht.


Doch, lieber Frank2000, das kann man wohl. Nur eben nicht mehr mit der Waschmaschine. Sondern auf Steinen am Flussufer, und bitte dann auch ohne Seife. Wir sollten beizeiten in Hersteller von Waschbrettern investieren. Da bekommt der Begriff "Waschtag" seine originale Bedeutung zurück.
Essen kochen geht dann auch nur mit der Kleinfeuerstelle, aka Holzofen.
Nunja, wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint, dann werden die Illusionäre schon noch feststellen, dass dann weder Netflix noch Facebook noch Instagram geht.

Freundlichst,
Krischan

Deutsche Wurst - alles andere ist Käse.

Martin Offline



Beiträge: 3.173

27.08.2019 10:15
#4 RE: Solar Power is Increasing Pollution in North Carolina, According to Utility Data Antworten

Auch in Australien scheint sich die Erkenntnis durchzusetzen, dass die norwegischen Verhältnisse nicht übertragbar sind: https://www.danisch.de/blog/2019/08/27/c...ien/#more-30690

Gruß
Martin

hubersn Offline



Beiträge: 974

30.08.2019 00:15
#5 RE: Solar Power is Increasing Pollution in North Carolina, According to Utility Data Antworten

Zitat von Frank2000 im Beitrag #2
Ist das wirklich eine neue Erkenntnis? Ich bin mir sehr sicher, schon vor Jahren davon gelesen zu haben.


Ist natürlich vom Prinzip her gar nichts neues, allerdings war es m.W. bisher eher qualitativ abgeschätzt als wirklich quantitativ präzise bestimmt, und die genannte Zahl finde ich schon erschreckend hoch.

Vor allem die Entstickung (also die Entfernung der Stickoxide aus dem Abgas) ist m.W. temperaturtechnisch sehr kritisch, und aus diversen Gründen muss in Kohlekraftwerken der Elektrofilter und die Entschwefelung vor der Entstickung stattfinden, und die Entschwefelung funktioniert nur bei niedrigen Abgastemperaturen und die Entstickung bei höheren - d.h. man heizt das Abgas wieder auf, bevor es durch die Entstickung geleitet wird. Wenn man da ständige Schwankungen hat in der Abgasmenge, ist die Zuheizung sicher nicht einfacher.

Im Erdgas ist kein Schwefel, von daher dürfte es bei Gaskraftwerken etwas einfacher sein als bei Kohlekraftwerken.

Das alles unter Erinnerungsvorbehalt, das Energietechnik-Studium ist schon 25 Jahre her und war nur Nebenfach...und die Abgasnachbehandlung braucht ja eher ein Chemiestudium oder so.

Am Ende bleibt festzuhalten, dass die dargebotsabhängigen Stromerzeugungsvarianten eben als "Nutzen" ziemlich genau die vermiedenen Brennstoffkosten haben. Und das ist im Falle von Kohle (oder Fracking-Gas in den USA, wo die Kohle weitgehend aus der Verstromung verdrängt wurde - deshalb hat die USA auch sehr beeindruckende Reduktionen im CO2-Ausstoß zu bieten) eben sehr sehr wenig. Womit Wind und Sonne weiterhin sehr sehr teuer bleiben.

Gruß
hubersn

--
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