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ZETTELS KLEINES ZIMMER

Das Forum zu "Zettels Raum"



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Dieses Thema hat 26 Antworten
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 Kommentare/Diskussionen zu "Zettels Raum"
Seiten 1 | 2
Ulrich Elkmann Online




Beiträge: 13.882

29.08.2021 23:44
Symbolbild 3.2. Noch einmal zu Afghanistan Antworten



"Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande." - Voltaire

Ulrich Elkmann Online




Beiträge: 13.882

30.08.2021 13:47
#2 RE: Symbolbild 3.2. Noch einmal zu Afghanistan Antworten

Zitat von ZR
...reagierte „Außenminister Heiko Maas (SPD)“ mit der vollmundigen Ankündigung, noch „mehr als 10.000 Ausreisewillige“ aufzunehmen. Deren Familienangehörige eingerechnet nannte er eine Zahl von 40.000.



Wie erwartet hat hier eine nach oben offene Inflation eingesetzt.

Zitat von 30.08.2021, 10.41 Uhr
»Unsere Arbeit geht so lange weiter, bis alle in Sicherheit sind« Nach dem Ende der Bundeswehr-Luftbrücke soll eine zweite Phase zur Rettung von gefährdeten Afghanen beginnen. Außenminister Maas sagt, das deutsche Schutzversprechen für etwa 70.000 Menschen gelte weiter.



https://www.spiegel.de/politik/deutschla...0c-8d5be9a5e59b

Nur zur Erinnerung:

Zitat von S. 2
Stand: 4. Oktober 2018

Derzeit sind insgesamt für die in Afghanistan tätigen Ressorts 576 Ortskräfte beschäftigt, davon 83 Ortskräfte für das Auswärtige Amt (AA), 10 Ortskräfte für das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und 483 Orts-kräfte für das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg). Darüber hinaus beschäftigen die im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) tätigen staatlichen Durchführungsorganisationen, die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), die Entwicklungsbank der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und die politischen Stiftungen weitere ca. 1 300 lokale Mitarbeiter (ohne afghanische Staatsbürger über Werkverträge oder Subunternehmen, siehe Antwort zu Frage 2)

2. Wie viele afghanische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger arbeiten nach Kenntnis der Bundesregierung zum Zeitpunkt der Einbringung der Kleinen Anfrage über Werkverträge oder Subunternehmen im Auftrag der Bundes-republik Deutschland?

Das BMI und die Bundeswehr beschäftigen keine afghanischen Staatsbürger mit Werkverträgen. Durch die Bundeswehr beauftragte Subunternehmer beschäftigen u. a. afghanische Staatsbürger als Angestellte. Hierüber liegen der Bundesregie-rung jedoch keine detaillierten Angaben vor. Derzeit sind ca. 330 afghanische Staatsbürger als Mitarbeiterinnen und Mitarbei-ter von Consulting-Unternehmen im Rahmen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit des BMZ sowie des Engagements des AA in Afghanistan beschäftigt.



Das kommt aus dieser rechtspopulistischen Ecke:

Zitat
Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Luise Amtsberg, Omid Nouripour, Filiz Polat, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Drucksache 19/4988 – Aufnahme afghanischer Ortskräfte



https://dserver.bundestag.de/btd/19/054/1905454.pdf



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Montesquieu Offline




Beiträge: 93

30.08.2021 14:12
#3 RE: Symbolbild 3.2. Noch einmal zu Afghanistan Antworten

Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #2
Wie erwartet hat hier eine nach oben offene Inflation eingesetzt.


Wenn das Verhältnis von "Ortskräften"+Familien/Clanangehörigen und expedierten Nicht-Ortskräften (+Kegel) so weiter besteht wie bisher, kommen wir bald auf über eine Million afghanische junge Männer, die dann die Spitzenposition bei den verübten Gewaltverbrechen sowie Verbrechen gegen die sexuelle Selbstbestimmung, die sie derweil noch mit den somalischen Kollegen teilen müssen, unangefochten erreichen werden. Mitunter habe ich durch Vorurteile und gruppenspezifischen Rassismus getränkte Phantasien (ich gestehe das und arbeite dran!), dass die Expeditierten so eine Art Nachschub für genuin deutsche gesellschaftliche Gruppen darstellen.

Ulrich Elkmann Online




Beiträge: 13.882

30.08.2021 16:16
#4 RE: Symbolbild 3.2. Noch einmal zu Afghanistan Antworten

Und Berlins OB so:

Zitat
«Ob wir dazu eine Krisensitzung der Länder mit dem Bund brauchen oder auf einer anderen Ebene miteinander ins Gespräch kommen, werden wir sehen», sagte Müller. «Wichtig ist auch, dass man mit den Taliban im Gespräch bleiben muss.» Auch wenn das sicherlich nicht einfach sei. «Davon wird auch abhängen, ob manche Menschen, die vielleicht in ihre Heimat zurück wollen, diese Perspektive überhaupt noch haben oder nicht.»

Die ersten afghanischen Ortskräfte im Rahmen der Luftbrücke sind am Montag vergangener Woche über Frankfurt am Main in Berlin angekommen, weitere Busse folgten am Tag danach. In den vergangenen Tagen hat es keine weiteren Ankünfte mehr gegeben. Bei den Ortskräften handelt es sich um Menschen, die in Afghanistan für die Bundeswehr oder Hilfsorganisationen unter anderem aus Deutschland gearbeitet haben.

Nicht alle würden in Berlin bleiben, zunächst sei sehr kurzfristig erst einmal ein Verteilzentrum eingerichtet worden, sagte Müller. «Trotzdem bereiten wir uns natürlich vor, falls weitere Menschen aus Afghanistan nach Berlin kommen.» Berlin sei dazu bereit und werde diesen oft traumatisierten Menschen Schutz und Bleibe ermöglichen. «Von einer Flüchtlingsbewegung wie in den Jahren 2015 und 2016 sind wir jedoch weit entfernt», so der Regierende Bürgermeister. «Und natürlich haben wir von damals auch gelernt.»



https://amp.welt.de/regionales/berlin/ar...YtXti5RcYNsFq4I

Dieses bewährte "Niemand hat die Absicht..." wird spätestens dann Schnee von gestern sein, wenn die ersten Bilder aus den Elendslagern hinter der Grenze in Pakistan über alle Kanäle flimmern.



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Ulrich Elkmann Online




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30.08.2021 20:16
#5 RE: Symbolbild 3.2. Noch einmal zu Afghanistan Antworten

Eine Meldung...

Zitat von Welt, vor 5 Tagen
Grünen-Politiker Marquardt organisiert eigene Kabul-Charterflüge

Stand: 25.08.2021

Eine Initiative unter Leitung des Grünen-Politikers Erik Marquardt will Menschen aus Afghanistan in Sicherheit bringen. Ein erster Evakuierungsflug werde konkret vorbereitet. Unter Militärexperten wird von einem hochriskanten Vorhaben gesprochen.

Aktivisten aus dem Umfeld der Seenotrettung im Mittelmeer planen spendenfinanzierte Charterflüge, um Menschen aus Kabul zu evakuieren. Der Verein Civilfleet-Support, an dessen Spitze der 33-jährige Grünen-Politiker Erik Marquardt steht, hat nach eigenen Angaben „einen Flieger gechartert, mit dem wir nach Kabul fliegen werden“.

Wörtlich heißt es auf der neu geschalteten Webseite kabulluftbruecke.de: „Die Formalia sind geklärt, jetzt geht es um die Umsetzung.“ Details zum Zeitpunkt des geplanten Charterflugs oder der Größe des Flugzeugs werden nicht genannt.

Bisher setzt die Bundesregierung für die Evakuierung von schutzbedürftigen Personen nach der Machtübernahme durch die islamistischen Taliban Militär-Transportflugzeuge vom Typ A400M ein. Die Missionen gelten als gefährlich. Die Bundeswehrflugzeuge praktizieren besondere Anflugmanöver, um möglichst spät in die Reichweite von Lenkwaffen zu geraten und sind zudem mit Abwehrmittel ausgerüstet, die ein Zivilflugzeug nicht hat. Ob ein ziviles Charterflugzeug überhaupt eine Landeerlaubnis bekäme, ist offen.



https://www.welt.de/wirtschaft/article23...rterfluege.html

...und was daraus wurde.

Zitat von Welt, heute
Die Initiative „Luftbrücke Kabul“ wollte mit einem privaten Charterflug Menschen aus Afghanistan retten. Am Ende konnte das Flugzeug nur 18 Personen mitnehmen, die Aktivisten machten dafür die Bundesregierung verantwortlich. Das Auswärtige Amt wehrt sich gegen die Kritik.

Das Auswärtige Amt hat Vorwürfe der privaten Rettungsinitiative „Luftbrücke Kabul“, die mit eigenen Charterflugzeugen Menschen aus Afghanistan holen wollte, zurückgewiesen. Die Darstellung, die Bundesregierung habe die Operation behindert, sei unbegründet, sagte ein Sprecher des Außenamts am Montag in Berlin. „Das Gegenteil ist der Fall: Wir haben die Initiative von Anfang an aktiv unterstützt“, betonte er.

Die Initiative „Luftbrücke“, hinter der sich eine Reihe von Nichtregierungsorganisationen, Flüchtlingsräten, Initiativen und Einzelpersonen wie der Grünen-Europaabgeordnete Erik Marquardt versammelt, wollte über Spenden finanzierte Charterflüge zur Evakuierung in Afghanistan einsetzen. Auf ihrer Internetseite wirft sie der Bundesregierung mangelnde Unterstützung vor.

Mit einem Flug hat die Initiative nach eigener Darstellung am Samstag 18 Menschen ausgeflogen.
...
Der Außenamtssprecher erklärte, Außenminister Heiko Maas (SPD) persönlich habe die private Initiative unterstützt. ... Nach Darstellung des Sprechers hat Maas in einem Schreiben unter anderen an den katarischen Außenminister persönlich die Aufnahme der Schutzbedürftigen in Deutschland zugesagt. ... Wie bei der gesamten internationalen Evakuierungsoperation seien nicht die Kapazitäten für den Lufttransport – also fehlende Flugzeuge -, sondern der Zugang zum Flughafen das Problem gewesen, sagte er. Die Initiative sei dennoch nach Kabul geflogen. Ausgeflogen habe sie letztlich 18 Ortskräfte aus Portugal.



https://www.welt.de/politik/ausland/arti...ke-zurueck.html



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Ulrich Elkmann Online




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30.08.2021 23:53
#6 RE: Symbolbild 3.2. Noch einmal zu Afghanistan Antworten

Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #2

Wie erwartet hat hier eine nach oben offene Inflation eingesetzt.


Nachtrag. FOCUS-Ticker.

Zitat
16.26 Uhr: Die von der Bundesregierung organisierte Luftbrücke aus Kabul hat nach vorläufigen Angaben 138 weitere Ortskräfte nach Deutschland gebracht sowie deren Familienangehörige. Insgesamt seien 634 Menschen aus dieser Gruppe ausgeflogen worden, sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums (BMI) am Montag in Berlin. Er verwies darauf, dass die Zahl der Hilfeersuchen erst nach dem Beginn der Luftbrücke deutlich gestiegen sei - auf nunmehr mindestens 40.000 Menschen.

Vor Beginn der Evakuierung am 14. August habe das Bundesinnenministerium Kenntnis davon gehabt, dass 174 Ortskräfte sowie Familienangehörige für die gesamte Bundesregierung zur Ausreise anstehen, insgesamt 886 Menschen, so der Sprecher. Es ging dabei um die Afghanen, die aktiv eine Gefährdungsanzeige gemacht hatten und auf Listen standen.

Aus den Reihen der Bundeswehrhelfer und ihrer Familien sind inzwischen etwa 2000 Menschen in Deutschland - und überwiegend vor dem Fall Kabuls gekommen. Bei der Evakuierungsmission wurden nach Angaben aus der Bundeswehr nun noch 30 Ortskräfte und 80 Familienangehörige nach Deutschland geflogen, also 110 Menschen. Allerdings hatten nach Angaben aus Militärkreisen am Freitag etwa 1000 Bundeswehr-Ortskräfte und Angehörige in Kabul außerhalb des Flughafens auf Rettung gewartet, im ganzen Land wird diese Zahl nun noch auf etwa 3000 Menschen beziffert. Darunter sind auch Afghanen, die wegen einer Arbeit für das deutsche Militär als besonders gefährdet gelten könnten.

Die Bundeswehr hatte in Kabul den militärisch geschützten Flugtransport organisiert, aber nicht die Auswahl der Passagiere getroffen. Insgesamt kamen mit der Luftbrücke nach Angaben des BMI 4587 Menschen nach Deutschland, davon 3849 Afghanen und 403 deutsche Staatsangehörige. Unter den Schutzbedürftigen waren auch Bürger zahlreicher anderer Staaten, wobei Deutsche wiederum auch vom Militär anderer Nationen ausgeflogen wurden - ein übliches Vorgehen unter Verbündeten.



https://www.focus.de/politik/ausland/afg...d_13993397.html

Für die Zukunft kann nur das Motto gelten: um keinen Preis der Welt mehr an dergleichen teilnehmen. Das Prinzip "America first," "Germany first," "la France d'abord," und so reihum, muß oberste Priorität haben. JEDES Engagement, das dazu führen KÖNNTE, daß daraus eine Übernahme von Personen entsteht, ist kategorisch abzulehnen. Die Gewährung des Asylrechts auf individueller Basis ist davon nicht tangiert.



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Ulrich Elkmann Online




Beiträge: 13.882

31.08.2021 13:49
#7 RE: Symbolbild 3.2. Noch einmal zu Afghanistan Antworten

Zitat
Marc Thiessen @marcthiessen

@washingtonpost reports that Taliban offered to stay out of Kabul and let US forces secure the city. We told them we only needed the airport. We could have controlled the airport and Kabul and evacuated everyone but chose not to. The incompetence is stunning.

8:07 PM · Aug 29, 2021·Twitter for iPhone




Der Bericht der WaPo ist hinter Bezahlschranke. Ich gebe mal die Version des Washington Examiner weiter.

Zitat von Biden's stubborn ignorance cost American lives in Afghanistan By Kaylee McGhee White August 30, 2021 - 11:49 AM
Biden’s second error was just as devastating. The Washington Post reported that after the Afghan president fled the region, the U.S. military met with Taliban leaders and were given a choice: They could use U.S. forces to secure the entirety of Kabul, or they could give control of the city over to the Taliban.

Zitat
In a hastily arranged in-person meeting, senior U.S. military leaders in Doha — including McKenzie, the commander of U.S. Central Command — spoke with Abdul Ghani Baradar, head of the Taliban’s political wing.

“We have a problem,” Baradar said, according to the U.S. official. “We have two options to deal with it: You [the United States military] take responsibility for securing Kabul or you have to allow us to do it.”

Throughout the day, Biden had remained resolute in his decision to withdraw all American troops from Afghanistan. The collapse of the Afghan government hadn’t changed his mind.

McKenzie, aware of those orders, told Baradar that the U.S. mission was only to evacuate American citizens, Afghan allies and others at risk. The United States, he told Baradar, needed the airport to do that.



This is damning for both Biden and the military officials who executed his decisions. It is clear that Kabul fell because of Biden’s ignorant confidence in the Afghan military and that the Taliban blocked Americans and Afghans eligible for evacuation from reaching the airport because Biden willingly handed them control of the city. If he had instead kept Kabul under U.S. control, there is a good chance the terrorist attack that cost 13 U.S. service members their lives last week would not have happened.




https://www.washingtonexaminer.com/opini...istan?_amp=true



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Montesquieu Offline




Beiträge: 93

31.08.2021 14:15
#8 RE: Symbolbild 3.2. Noch einmal zu Afghanistan Antworten

Mir ist der Hintergrund des Angebots der Taliban an das US-Militär, (vorübergehend) ganz Kabul zu kontrollieren, unklar. Die Taliban wussten, dass das US-Militär Kabul genauso wenig kontrollieren könnte wie die afghanische Armee. Darüber hinaus dürfte den Taliban auch klar gewesen sein, dass die rote Grenze für die westlichen Staaten die einigermaßen sichere Evakuierung der eigenen Truppen und nichtmilitärischen Mitarbeiter darstellt.
Wollte man die US-Truppen in eine unübersichtliche gewalttätige Gemengelage ala Mogadishu hineinziehen? Dann hätte Biden richtig gehandelt, denn dann wäre der Blutzoll für die Amerikaner deutlich höher geworden als er so war.

Ulrich Elkmann Online




Beiträge: 13.882

31.08.2021 14:31
#9 RE: Symbolbild 3.2. Noch einmal zu Afghanistan Antworten

Zitat von Montesquieu im Beitrag #8
Mir ist der Hintergrund des Angebots der Taliban an das US-Militär, (vorübergehend) ganz Kabul zu kontrollieren, unklar.


Sie werden mit gezielten Drohnenanschlägen gerechnet haben - so wie wir das vor zwei Tagen gesehen haben - sobald da Fahrzeuge in der Stadt gesichtet werden. Damit haben sie ja jahrelange Erfahrung gemacht.



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Montesquieu Offline




Beiträge: 93

31.08.2021 14:44
#10 RE: Symbolbild 3.2. Noch einmal zu Afghanistan Antworten

Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #9

Sie werden mit gezielten Drohnenanschlägen gerechnet haben - so wie wir das vor zwei Tagen gesehen haben - sobald da Fahrzeuge in der Stadt gesichtet werden. Damit haben sie ja jahrelange Erfahrung gemacht.


Der war ja angeblich eine "zielgerichtete" (aber wie meist nicht ganz so gezielte) Vergeltung für den Flughafenanschlag. Richtete sich also offiziell nicht gegen die Taliban, sondern die angebliche IS-Mutation. Die Lage ist für mich völlig undurchsichtig. Ob die IS-Mutation wirklich eine militante Taliban Konkurrenz darstellt oder ob die Taliban da ein doppelbödiges Spiel aufziehen, bleibt in meinen Augen abzuwarten. Die Geschwindigkeit, in der die Taliban vom erklärten Feind der Menschheit zur diskursfähigen Ordnungsmacht aufstiegen, ist jedenfalls atemberaubend.

Florian Offline



Beiträge: 3.148

31.08.2021 18:15
#11 RE: Symbolbild 3.2. Noch einmal zu Afghanistan Antworten

Zitat von Montesquieu im Beitrag #8
Mir ist der Hintergrund des Angebots der Taliban an das US-Militär, (vorübergehend) ganz Kabul zu kontrollieren, unklar.


Wenn ich das richtig verstehe:
Die Taliban wissen, dass sie gewonnen haben.
Der Westen zieht sich aus Afghanistan zurück, die Regierung ist bereits geflohen. Die Taliban werden das Land übernehmen.
Jetzt ging es nur noch um das Verhandeln der Übergabe-Konditionen.
Und da ist es durchaus im Interesse der siegreichen Taliban, dass das gesittet geschieht.
Im Optimalfall sogar mit einem klar vereinbarten Termin zur Machtübergabe. Erstens ist das ein Signal nach Innen und nach Außen, dass die Machtübernahme unter Duldung der USA geschieht und somit international halbwegs legitimiert ist.
Und es verhindert einen Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung.
Auch die Taliban wollen z.B. keine Anschläge von IS-Terroristen. Zumindest jetzt nicht mehr, wo sie doch faktisch das Land beherrschen.

Von daher ist es durchaus klug, die USA zu fragen, bis wann sie denn gerne Kabul halten möchten. Es war ja ohnehin klar, dass es sich da nur noch um Tage handeln würde.
Um dann nach Ablauf der Frist ohne irgendwelche Komplikationen oder US-Gegenwehr in Kabul einzumarschieren.
Es gibt dann kein chaotisches Interregnum, in dem irgendwelche rivalisierenden Gruppen wie IS aktiv werden könnten.

=========================

Ein historischer Vergleich ist z.B. die deutsche Belagerung von Paris 1870:
Liebend gern hätten die Deutschen da eine Gegenseite gehabt, mit der sie die Kapitulation hätten verhandeln können.
Nur gab es die nicht mehr: Napoleon III. hatte abgedankt, ebenso seine Regierung. Es gab niemanden mehr, von dem die Deutschen Paris hätten "gesittet" übernehmen und einen Friedensvertrag hätten verhandeln können.
Stattdessen gab es eine durch nichts legitimierte und lediglich selbsternannte "Regierung" ohne Verhandlungsmandat und einen nicht legitimierten paramilitärischen Widerstand mit dem man ebenfalls nicht gut verhandeln konnte - und das führte dann zur für beide Seiten verlustreichen und eigentlich unnötigen Belagerung von Paris.

Ulrich Elkmann Online




Beiträge: 13.882

31.08.2021 18:39
#12 RE: Symbolbild 3.2. Noch einmal zu Afghanistan Antworten

Zitat von Montesquieu im Beitrag #10

Der war ja angeblich eine "zielgerichtete" (aber wie meist nicht ganz so gezielte) Vergeltung für den Flughafenanschlag. Richtete sich also offiziell nicht gegen die Taliban, sondern die angebliche IS-Mutation.


Offiziell galt das einem Selbstmordsprenggläubigen, der auf dem Weg zum Flughafen war. Tatsächlich hat man wohl einen Übersetzer getroffen, der mit seinen 7 Kindern auf der Flucht dahin war. In den sozialen Medien in den USA mit konservativem Hintergrund wird das zurzeit so gespielt, daß Biden durch seine katastrophalen Fehlentscheidungen den Tod der 13 US-Soldaten erst möglich gemacht hat, und daß er damit die Taliban, gegen die man 20 Jahre lang Krieg geführt hat und die nicht ohne Grund als Frein Nr. 1 der USA und des Westens gelten, zu einer der am höchsten gerüsteten Armeen der Welt gemacht hat. Beides läuft auf den Vorwurf des Landesverrats hinaus. Ich nehme an, daß hier bald der 25. Verfassungszusatz geltend gemacht wird (schon aus Selbstschutz der Democrats; Bidens mentaler Verfall nimmt ja sichtlich zu). Aus der Nummer wird er nur herauskommen, wenn er medizinisch für unfähig erklärt wird, verantwortliche und angemessene Entscheidungen zu treffen.



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F.Alfonzo Offline



Beiträge: 2.113

31.08.2021 19:59
#13 RE: Symbolbild 3.2. Noch einmal zu Afghanistan Antworten

Zitat von Florian im Beitrag #11
Auch die Taliban wollen z.B. keine Anschläge von IS-Terroristen. Zumindest jetzt nicht mehr, wo sie doch faktisch das Land beherrschen.


Wenn die Taliban schlau sind - und die Tatsache, dass sie den Medienauftritt besser unter Kontrolle haben als die Witzfiguren, die sich bei uns als Regierungschef bewerben, beweist das - werden sie vermutlich das selbe machen wie Castro damals mit den USA: Das Volk, das man eh nicht haben will, z.B. alle Kriminellen und Psychopathen, nicht sofort zu erschießen; das gibt nur schlechte Presse. Sondern man verkauft sie für ein Lösegeld an den Maas (oder seinen Nachfolger), der über quasi unendliche Ressourcen verfügt und sich als Menschenretter hervortun kann. Dass die Kriminellen und Geisteskranken dann in Deutschland ihr Unwesen treiben werden, interessiert weder die Taliban noch unsere Regierung.



Die Islamisten betonen ja immer wieder, dass unsere westliche Lebensweise nur eine kurzfristige Verirrung der Menschheit ist, und langfristig alle Menschen als Untertaten einem Kalifen dienen wollen. Ich befürchte langsam, dass sie damit recht haben. Zumindest was die deutsche Gesellschaft betrifft; Kalif, Führer, Einheitsparteivorsitzender, das sind ja nur unterschiedliche Begriffe für das selbe Phänomen: Der gute, allmächtige Politiker, der schon weiss, was gut für uns alle ist.

Ulrich Elkmann Online




Beiträge: 13.882

31.08.2021 21:29
#14 RE: Symbolbild 3.2. Noch einmal zu Afghanistan Antworten

How it started:

Unser Außenminister am 23. Juni im Bundestag so:

Zitat von Rede von Außenminister Heiko Maas in der Aktuellen Stunde des Bundestages zum geordneten Rückzug der NATO-Truppen aus Afghanistan, 23.06.2021
Vor allem die Taliban müssen zur Kenntnis nehmen, dass es ein Zurück ins Jahr 2001 nicht geben wird. Dagegen steht auch eine afghanische Zivilgesellschaft, die in dieser Zeit immer selbstbewusster geworden ist, die vielleicht von der einen Ecke dieses Haus noch nicht erkannt worden ist, aber trotzdem entstanden ist und sich sehr selbstbewusst ihrer Rechte bewusst ist - die vielleicht größte, in jedem Fall aber die nachhaltigste Errungenschaft der letzten zwei Jahrzehnte. Menschenrechte sind heute in der afghanischen Verfassung fest verankert, und daran darf auch niemand rütteln. Frauen führen heute ein viel freieres Leben und bekleiden politische und auch öffentliche Ämter.

Afghanistan verfügt nicht nur im regionalen Vergleich mittlerweile über eine vielfältige freie Medienlandschaft. Die Lebenserwartung ist signifikant gestiegen. Die Mütter- und Kindersterblichkeit - lange die höchste der Welt - ist deutlich zurückgegangen in diesen 20 Jahren. Afghanistan verfügt über eigene Sicherheits- und Polizeikräfte, übrigens nicht zuletzt dank des großen Engagements im Rahmen unseres bilateralen Polizeiprojektes.



https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsr...anistan/2467728




How it's going:

Zitat von Published: 01:03 BST, 31 August 2021 | Updated: 01:09 BST, 31 August 2021
Taliban pins terrifying 'night letters' on doors of those who helped the West in Afghanistan... warning them to surrender or die
The Taliban are pinning letters to the doors of those who worked with West
The notes order their victims to attend a Taliban-convened court
Failure to do so will result in the death penalty

The Taliban are pinning chilling ‘night letters’ to the doors of those they accuse of ‘working for the crusaders’. The notes order their victims to attend a Taliban-convened court. Failure to do so will result in the death penalty. The letters are a traditional Afghan method of intimidation. They were used by mujahideen fighters during the Soviet occupation and then by the Taliban as both a propaganda tool and a threat. Often used in rural communities, they are now being widely circulated in cities. Those received by former British translators are designed to both spread fear and compliance with Taliban directives with threats of violence or death if ‘demands are not met’.



https://www.dailymail.co.uk/news/article...ter_dailymailUK



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Ulrich Elkmann Online




Beiträge: 13.882

01.09.2021 13:23
#15 RE: Symbolbild 3.2. Noch einmal zu Afghanistan Antworten

Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #4

Dieses bewährte "Niemand hat die Absicht..." wird spätestens dann Schnee von gestern sein, wenn die ersten Bilder aus den Elendslagern hinter der Grenze in Pakistan über alle Kanäle flimmern.


Et voilà.

Zitat von Published: 23:56 BST, 31 August 2021 | Updated: 01:16 BST, 1 September 2021
Exodus: Biblical scene as thousands flee Taliban-held Afghanistan walking miles through the desert across the Pakistani border and into Iran

Remarkable clip shows thousands desperately fleeing Taliban-held Afghanistan
Human caravan pictured moving across Pakistan's desert border and into Iran
Migrants who have survived the journey describe a scene of chaos, with elderly people, pregnant women and babies among those making the perilous trip
Comes as MPs revealed their concern about a new influx of migrants into Europe

Remarkable footage shows the truly epic scale of the exodus of Afghans fleeing their country to head west.

The almost-biblical scenes of the mass migration across the desert where the borders of Afghanistan, Pakistan and Iran all meet shows an endless river of people flowing between the mountains.

The Afghans journey began in desolate Nimruz, Afghanistan’s most sparsely populated province, largely covered by deserts and mountains.

In the footage, with the human caravan stretching back as far as the eye can see, few words are spoken, and only the sound of goats being herded in the other direction can be made out.

The recent migrant described his journey along the same route: ‘After more than four hours of walking, we arrived in a valley and waited for darkness. At around 10pm Iranians came and they asked everyone for a code, or a keyword.

‘Then after everyone found his smuggler, we were divided into groups, each group with its own smuggler. Then we moved towards Iran, group after group.

‘I went through this way several times in the past. Previously there were maybe 200 or so, people but this time it was chaos.

'Thousands were there. I saw women heavily pregnant, babies, old men. I remember the sound of crying babies echoing across the mountains.’

Yesterday, Filippo Grandi, the UN High Commissioner for Refugees, forecast that the evacuations from Kabul airport were just the beginning of ‘a far greater humanitarian crisis’.

His agency has estimated that up to 500,000 Afghans could flee their country, and appealed for continued support from Afghanistan’s neighbours and the world community.

He said: ‘The scenes at Kabul airport these past few days have sparked an outpouring of compassion around the world at the fear and desperation of thousands of Afghans.

‘But when these images have faded from our screens, there will still be millions who need the international community to act.’



https://www.dailymail.co.uk/news/article...istan-Iran.html

Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich dabei um genuine Bilder oder eine der üblichen Inszenierungen handelt. Auf wie Wirkung hat das keinen Einfluß.



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Montesquieu Offline




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01.09.2021 13:48
#16 RE: Symbolbild 3.2. Noch einmal zu Afghanistan Antworten

Die Linken brauchen immer ein Objekt der idealisierenden Fürsorge...dient der narzistischen Aufpimpung, der Diffamierung der politischen Gegner und der Funktionalisierung bei der gesellschaftlichen Transformation.
Arbeiter, Sklaven, Kolonialisierte, sexualidentitäre Misfits, Armutsmigranten, was grad leicht zu greifen auf der Resterampe liegt...wer oder was ist eigentlich völlig egal, weil die individuellen Menschen sind ihnen gleichgültig.
Der Migrant als Heiliger ist dabei fast ideal. Erinnert mich an Raspail´s visionäres "Das Heerlager der Heiligen".

Ulrich Elkmann Online




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01.09.2021 20:21
#17 RE: Symbolbild 3.2. Noch einmal zu Afghanistan Antworten

Zitat von Mi, 1. September 2021
Die internationale Anerkennung der Taliban ist schleichend im Gange
Vor einigen Tagen erst wurde öffentlich, dass die USA sich auf die Taliban bei der Sprengstoffkontrolle am Kabuler Flughafen verließen (TE-berichtete) – bevor dann bei einem Anschlag 13 US-Marines getötet wurden. Doch damit nicht genug: Wie CNN jetzt berichtet, setzt die US-Regierung weiter auf die Unterstützung der Taliban – man teilte Geheimdienstinformationen über den Aufenthaltsort von US-Staatsbürgern und ließ die Taliban diese dann zum Flughafen eskortieren. Was die Gegenleistung ist, ist bisher nicht bekannt.

Die Taliban bemühen sich dieser Tage darum, sich ein legitimes Image zu verschaffen. Abdul Qahar Balkhi, Sprecher der Taliban und Mitglied ihrer „Kulturkommission“ erklärte, dass die Islamisten in Zukunft eine Rolle in der Welt spielen wollen. „Wir hoffen, dass die Weltgemeinschaft uns als die legitimen Repräsentanten der Völker Afghanistans anerkennt, die ihr Selbstbestimmungsrecht von fremden Besatzern mit der Unterstützung der gesamten Nation zurückerobert haben“, sagte der Talib der amerikanischen Nachrichtenseite Newsweek. „Wir glauben, dass die Welt eine einzigartige Gelegenheit hat, sich einander anzunähern und gemeinsam die Herausforderungen zu bewältigen, vor denen nicht nur wir, sondern die gesamte Menschheit steht.“



https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/a...ennung-taliban/

Dann wissen wir ja, wo sich die Bunteswehr demnächst 🚁 für die Pilotenausbildung ausleihen kann.



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Ulrich Elkmann Online




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01.09.2021 20:54
#18 RE: Symbolbild 3.2. Noch einmal zu Afghanistan Antworten

Deibel ook. h/t ArgoNerd. 35 Sekunden Video, für die gilt: this has NOT aged well.

Zitat
"(Voiceover:)In 1982, Ronald Reagan dedicated the space shuttle Columbia to the resistance fighters in Afghanistan. (O-Ton Reagan:) Just as the Columbia, we think, represents man's finest aspirations in the field of science and technology, so too does the struggle of the Afghan people represent man's highest aspirations for freedom. I am dedicating, on behalf of the American people, the March 22nd launch of the Columbia to the people of Afghanistan."



https://www.youtube.com/watch?v=-BH3KOrD09U



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Ulrich Elkmann Online




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03.09.2021 23:32
#19 RE: Symbolbild 3.2. Noch einmal zu Afghanistan Antworten

Zitat ZR.

Zitat von ZR
Wer immer es aus Afghanistan jetzt nach Deutschland schafft, wird den gesamten Rest seines Lebens hier verbringen. Und das ist, ungeachtet, der bedrückenden Bilder aus Kabul, kein Anlaß zur Freude. Von einer Bevölkerung, von denen nur die Hälfte der Männer lesen können und nur 3 von 10 Frauen, von einer Landbevölkerung, die ob alt oder jung, Zeit ihres Lebens nur die Bedingungen und die Weltsicht eines Islam kennengelernt hat, den man nicht „mittelalterlich“ nennen sollte, weil das eine handfeste Beleidung des christlichen Mittelalters darstellt...



Zitat NZZ.

Zitat von NZZ, 03.09.2021
«Die kommen hier nicht zurecht»: Deutsche Afghanistan-Veteranen warnen vor grosszügiger Aufnahme ehemaliger Ortskräfte

Verklären will Hochstein das Verhältnis zu den Ortskräften dennoch nicht. Die Erfahrungen während seiner Zeit in Kabul seien unterschiedlich gewesen. «Man ist auf die Leute angewiesen gewesen», sagt er. Aber vertraut habe er ihnen nicht. Aus Prinzip habe er bei Fahrten durchs Stadtgebiet dem Übersetzer das Marschziel erst frühestens am Tag zuvor durchgegeben. «Damit wollte ich mich schützen und verhindern, dass ich durch Verrat zum Anschlagsziel werde.»

Der frühere Fallschirmjäger Vinzing wird noch deutlicher: «Ich hatte gar kein Vertrauen zu Ortskräften.» Und das hänge mit der afghanischen Kultur zusammen. Es sei normal, dass ein Sohn bei der Polizei, ein anderer bei den Taliban, ein dritter bei einem Drogenbaron arbeite. «Die wahre Treue der Afghanen gehört ohnehin der Familie und nur ihr.» Weil die Loyalitäten der Ortskräfte für ihn schwer durchschaubar gewesen seien, habe er selbst beim Sport eine Pistole mit sich getragen. «Und nachts lag die Waffe immer unter meinem Kopfkissen.» Es sei vorgekommen, dass Ortskräfte durchgedreht seien, weil sie sich beleidigt gefühlt hätten. Sicher, das seien Ausnahmen gewesen. Mit den meisten habe man sich gut verstanden, auch einmal Schach gespielt. «Aber vertraut habe ich den Ortskräften nicht.»

Hochstein gibt ihm recht. «Die Taliban wollen einen Staat aufbauen. Eine ehemalige deutsche Küchenkraft tut denen nichts. Sie zu verfolgen, würde ihnen nur unnötige Feinde in der Bevölkerung schaffen.» Vinzing hat zudem Zweifel an der Integrierbarkeit der meisten Ortskräfte in Deutschland. «Ehemalige Übersetzer werden sich wegen der Sprache bei uns leichtertun. Aber die meisten halte ich nicht für integrierbar. Sie leben nach ganz anderen Werten. Die Stellung der Frau ist radikal anders. Die kommen hier nicht zurecht.»




https://www.nzz.ch/international/ortskra...GoHLO69jRYfRivI

PS. Gottseidank kommen ja auch kaum Ortskräfte.

1.

Zitat
Cernovich @Cernovich

Senior military official at SOF unit tells me:

“Most of those Afghan men trying to come over aren’t the translators. It’s the criminals who couldn’t pass prior vetting, they didn’t fight with us, and they shoved past Afghan women and children. They cannot be let in.”

10:38 PM · Aug 18, 2021·Twitter for iPhone



https://twitter.com/Cernovich/status/1428093917262610436

2.

Zitat von NZZ, 30.08.2021
Immerhin: Etwa 4200 Afghanen konnten bis zum Ende der Luftbrücke am Donnerstag nach Deutschland gebracht werden.

Doch nun ist die Ernüchterung gross: Nur 138 ehemalige afghanische Ortskräfte mit 496 Familienangehörigen sind von der Bundeswehr tatsächlich evakuiert worden. «Die Welt» und die «Bild»-Zeitung hatten dies zuerst berichtet. Am Montag bestätigten und präzisierten Sprecher der an der Evakuierung beteiligten deutschen Ministerien die Zahlen.



https://www.nzz.ch/international/warum-h...ab-global-de-DE



"Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande." - Voltaire

Johanes Offline




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04.09.2021 11:30
#20 RE: Symbolbild 3.2. Noch einmal zu Afghanistan Antworten

"Es sei vorgekommen, dass Ortskräfte durchgedreht seien, weil sie sich beleidigt gefühlt hätten." (zitat von oben)

Ach, wer das Glück hat, auf die falsche Schule zu gehen oder im falschen Stadtteil zu wohnen, der kennt das ohnehin.

Auch wenn ich jetzt in allgemeines "Blabla" abschweife, aber... Wir hier in Westeuropa allgemein, so jedenfalls mein Eindruck, leben in so einer Kultur, in der das Verständnis des anderen gesucht wird. Konflikte sollen deeskaliert werden und im Idealfall gar nicht erst aufkommen.
Deshalb gibt es an Problemschulen und -vierteln Sozialarbeiter, es gibt Paartherapeuten und Schlichter. Wer seine Aggression nicht unter Kontrolle halten kann, gilt eher als schwach und dumm, zumindest in der offensichtlichen Wertung.
Das alles funktioniert gut und ist möglicherweise auch der überlegene Denkansatz.

Doch der Ansatz scheitert, wenn er mit einer "Ehrkultur" konfrontiert wird.
Ehre wird auch dort nicht allein durch das Individuum erlangt, sondern auch durch Umstände, für die das Individuum nichts kann und die es zum Teil nicht mal beeinflussen könnte. Wenn zum Beispiel die gesamte Familie als weniger Wert gilt, weil sie ihr Geld mit Musik und/oder darstellender Kunst verdient.
Das ist natürlich regional auch höchst unterschiedlich.
Und in dieser Kultur ist derjenige, der seine Aggression nicht mehr unter Kontrolle halten kann, nicht notwendigerweise schwach und dumm, sondern stark. Man legt sich mit ihn lieber nicht an, weil jeder Konflikt den Keim in sich birgt maximal zu eskalieren. Es kann dann sein, dass man um einen scheinbar nichtigen Anlass einen lebensbedrohlichen Kampf austragen muss. Für unser westliches Zweckrationalitätskalkül ist das schwer rekonstruierbar, aber es ist auch uns nicht völlig fremd:
Ich habe gelesen, dass es während der Friedensverhandlungen nach dem 30 jährigen Krieg ein sehr wichtiges Thema war, wer wo am Tisch sitzt. Es ging dabei nicht darum, dass jeder neben jemanden sitzen wollte "mit dem er kann", sondern um die soziale Stellung, die durch den Sitzplatz zum Ausdruck kommt.

Nur ist uns diese Art des Denkens inzwischen selbst fremd geworden und wir reagieren erstaunt, wenn wir damit noch konfrontiert werden.

Nicht unerwähnt soll bleiben, dass auch die Verständniskultur sich niemals vollständig durchgesetzt hat. Mit bestimmten Gruppen wird kein Verständnis gesucht, sondern sie werden vollständig abgelehnt oder abgewertet. Die Woke-Bewegung ist ein Extrembeispiel aber sehr real.

Und natürlich ist auch das Leben als eine tickende Zeitbombe innerhalb der Ehrkultur nicht völlig irrational: In der Spieltheorie ist das als "Chicken game" bekannt. Zwei Autos fahren aufeinander zu, wer ausweicht verliert. Wer dabei bereit ist, schon für Kleinigkeiten sinnlose Verluste einzugehen, der zwingt den anderen das Kalkül auf, ob es denn wirklich wert ist, für irgendwas einen tödlichen Kampf zu führen.

Stand 23.06.: Dem BMWi fällt auf, dass der Strombedarf nicht bis 2030 konstant bleibt.
26.07.2021 DIW PLANT starken Nachfragerückgang bei Energie. to be continued

Ulrich Elkmann Online




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05.09.2021 00:20
#21 RE: Symbolbild 3.2. Noch einmal zu Afghanistan Antworten

Der Report der New York Times ist hinter Zahlschranke, aber der Conservative Brief zitiert ausführlich daraus, deshalb zitiere ich die mal.

https://conservativebrief.com/afghan-eva...tm_medium=55321

Zitat
‘Refugees Pushed Their Way Onto Planes’: NY Times Demolishes Biden Admin’s Claims of Orderly, Thorough Afghan Evacuation

The New York Times published a report Friday that completely refutes the Biden administration’s claims that its evacuation operation out of Kabul, Afghanistan, last week was a raging success.

According to the paper, internal dispatches sent by State Department officials describe a much different scenario than the one being publicly portrayed by President Biden himself as well as his various spokespersons and surrogates.

In Doha, Qatar, for instance, the Times noted that nearly 15,000 Afghan refugees were stuffed into hangers and “wedding-style tents” on Al Udeid Air Base, which is home to the U.S. Air Force’s 379th Air Expeditionary Wing, as well as Camp As Sayliyah, the U.S. Army’s biggest base in the Middle East.

The New York Times published a report Friday that completely refutes the Biden administration’s claims that its evacuation operation out of Kabul, Afghanistan, last week was a raging success.

According to the paper, internal dispatches sent by State Department officials describe a much different scenario than the one being publicly portrayed by President Biden himself as well as his various spokespersons and surrogates.

In Doha, Qatar, for instance, the Times noted that nearly 15,000 Afghan refugees were stuffed into hangers and “wedding-style tents” on Al Udeid Air Base, which is home to the U.S. Air Force’s 379th Air Expeditionary Wing, as well as Camp As Sayliyah, the U.S. Army’s biggest base in the Middle East.

In general, the paper said, emails and other communications from the State Department, Health and Human Services, Homeland Security and Defense Departments all indicate a chaotic, dangerous situation regarding the evacuation that, for the record, did not include getting all American citizens out of the country as well as Afghans who helped U.S. military forces during the 20-year conflict.

Shortly after Biden’s Aug. 31 speech signaling all is well, a private charter aircraft that took off from Mazar-i-Sharif, Afghanistan’s fourth-largest city, landed in Doha, which is one of several way stations in eight countries. The plane landed without any notice, there were no American citizens aboard, and was charted by an ex-Marine’s law firm.

What’s more, there was no information about whether the all-Afghan passenger load contained individuals who had a right to come to the U.S.

“There are multiple other ‘rogue’ flights that are seeking the same permissions” to land, said emails from State Department officials sent that day. “We have 300 people in Doha now who are basically stateless. Most have no papers.”

In addition, hundreds of unaccompanied minors have also been arriving at various way stations, the Times reported, as they became separated from parents in the mad dash to get on board flights.

Biden has said that as many as 120,000 Afghanis were evacuated; more than 40,000 have been relocated to the United States, according to Homeland Security Secretary Alejandro Mayorkas. The U.S. can expect at least 17,000 more people by the end of next week, officials said.

And it’s a certainty that virtually none of them have been properly vetted, American officials are reporting.

Former Acting Director of National Intelligence Richard Grenell told Fox News on Friday night that the vetting process under Biden was “a disaster,” citing multiple sources within DHS and the U.S. Embassy in Germany, where he was once the ambassador.




https://www.nytimes.com/2021/09/03/us/po...evacuation.html



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Ulrich Elkmann Online




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06.09.2021 18:51
#22 RE: Symbolbild 3.2. Noch einmal zu Afghanistan Antworten

Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #19

Zitat von NZZ, 03.09.2021
«Die kommen hier nicht zurecht»




Zitat von NZZ, 05.09.2021
Die Zahl der Afghanen in Deutschland hat sich in den vergangenen zehn Jahren mehr als verfünffacht – von gut 51 000 im Jahr 2010 auf knapp 272 000 im Jahr 2020. In der Kriminalitätsstatistik sind sie deutlich überrepräsentiert, auch im Vergleich zu anderen Ausländern.



https://www.nzz.ch/international/afghane...vU6T5zQKZvyGbTI



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Ulrich Elkmann Online




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09.09.2021 21:08
#23 RE: Symbolbild 3.2. Noch einmal zu Afghanistan Antworten

Zitat von ZR, 29.08.
...die oben erwähnte Szene: Im Frühjahr 1939 begehrt dort der Moskauer Botschafter in Paris Audienz vom französischen Premierminister Edouard Daladier, um ihn zu warnen: ...

Daladier ist in dieser Szene als groteske Karikatur gezeichnet: im Morgenmantel, ein Glas Cognac in der Hand, offensichtlich schwer betrunken, während hinter ihm in seinem Büro eine lärmende Party über die Bühne geht, dargestellt von einem kleinwüchsigen, grell geschminkten Knallchargenspieler ... Nur: von solchen Propaganda-Machwerken erwartet man es nicht anders. Nicht erwartet wird hingegen, daß reale Politiker im realen Leben sich aufführen, als würden sie wetteifern, wer einem solchen Zerrbild möglichst nahe kommt.



Life imitates art.

Zitat von Breitbart, 08 Sep 2021
Report: White House Staffers Play ‘Harry Potter’ While Biden Stranded Americans in Afghanistan

White House staffers are reportedly playing Harry Potter, trying to find each other’s “patronus” while hundreds of Americans are trapped in Taliban-controlled Afghanistan.

Politico’s West Wing Playbook reported that staff in President Joe Biden’s administration are “huge Harry Potter fans.”

The White House staffers are big enough fans that they “have taken it to a new level” by using an online test to determine the form of their “patronus,” which are “like their magic spirit animal.” The White House staffers are apparently more focused on this than using their time to help the Americans trapped in Afghanistan.

Emilie Simons, the assistant press secretary, apparently “took it upon herself to post pictures of the press team’s patronuses in a collage above her desk in the West Wing.”

As previously reported, in Biden’s first address to the nation after the military completely pulling out of Afghanistan, he admitted to leaving ten percent of the people the administration intended on taking.

He said during his remarks that only “90 percent of Americans in Afghanistan who wanted to leave were able to leave. And for those remaining Americans, there is no deadline. We remain committed to get them out if they want to come out.”

However, there have been numerous reports surfacing that Americans were left with little-to-no help getting out of the county.

A Real Clear Politics report Wednesday claimed that there are six planes that are still being blocked by the Taliban and are not able to leave. Military veterans and NGO groups involved have been pressing the State Department for help.

Meanwhile, the report claimed there are 143 Americans waiting to depart.



https://www.breitbart.com/politics/2021/...in-afghanistan/

Imperator Nero mit seinem ESC-Beitrag ("Flammen, verzehrt es! Brenn weiter, du altes Rom!" war dagen diese späteströmische Dekadenz nur ein Fliegenschiß.



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moise trumpeter Offline



Beiträge: 237

09.09.2021 21:54
#24 RE: Symbolbild 3.2. Noch einmal zu Afghanistan Antworten

Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #19

Zitat von NZZ, 30.08.2021
Immerhin: Etwa 4200 Afghanen konnten bis zum Ende der Luftbrücke am Donnerstag nach Deutschland gebracht werden.

Doch nun ist die Ernüchterung gross: Nur 138 ehemalige afghanische Ortskräfte mit 496 Familienangehörigen sind von der Bundeswehr tatsächlich evakuiert worden. «Die Welt» und die «Bild»-Zeitung hatten dies zuerst berichtet. Am Montag bestätigten und präzisierten Sprecher der an der Evakuierung beteiligten deutschen Ministerien die Zahlen.


https://www.nzz.ch/international/warum-h...ab-global-de-DE



Vermutlich haben unsere tapferen Soldat:Innen nach der Peinlichkeit des ersten Leerfluges einfach eingeladen was so auf dem Flughafen Kabul zu greifen war und wir Deppen durften mitfiebern, wieviel wir schon gerettet haben.

Johanes Offline




Beiträge: 2.537

29.09.2021 12:38
#25 RE: Symbolbild 3.2. Noch einmal zu Afghanistan Antworten

Mal ein Lesehinweis:
https://www.achgut.com/artikel/haben_wir...ige_aufgenommen

ich habe ja so meine ganz eigene Idee, wie man einen Anstieg der Schizophrenie erklären könnte. Ab hier subjektive Meinung ohne jeden objektiven Anspruch:
Erstens natürlich die politisch erwünschte Neigung. Davon mal abgesehen:
Zweitens, nehmen wir an, dass der Psychiater dem Umgang mit "westlichen" Patienten gewohnt ist. Je nach Bildungsgrad oder anderen Kriterien hat man es dort mit Menschen mit mehr oder weniger Selbstreflexionsfähigkeit zu tun. Sie suchen und erkennen ihre psychischen Bedürfnisse und versuchen diese dann zweckrational zu erfüllen. Mehr oder weniger eben.

Jetzt trifft dieser Psychiater auf einen völlig anderen Typ. Der Patient stammt aus einem sozialen Milieu, in dem der Glaube an Geister (Dschinns), Engel und Wunder nicht nur Usus, sondern sozial erwünscht ist. Alles andere macht sich verdächtig.
Der Patient sagt auch nicht so etwas wie "ich fühle mich schuldig", "ich glaube, unzureichende Leistung vollbracht zu haben" oder dergleichen, was man von einem westlichen Patienten an irgendeiner Stelle erwarten darf, sondern er besteht darauf, dass seine psychische Probleme im Rahmen seiner Vorstellungen interpretiert werden müssen: Also der große Geist ist wütend auf mich, ich habe mich gegen ihn versündigt oder die Geisterwelt ist mit meinen Leistungen unzufrieden. Der Psychiater Burkhard Hofmann schildete ähnliche Beobachtungen ja schon bei Patienten, die sich immerhin freiwillig bei ihn in Behandlung begaben, die also schon zumindest den westlichen Mindset soweit folgten, dass dieser Schritt für sie Sinn ergibt.
Bei vielen der "Begutachteten" dürfte es sich um Leute handeln, die bei Depression oder Schuldgefühlen eher einen Geistlichen um Rat fragen, wenn es nicht ohnehin im Rahmen klar ist, was zu tun ist. Zum Beispiel mehr beten oder sonst was.
Auch ist dieser Patient gar nicht daran interessiert, seine Bedürfnisse zu befriedigen um Zufriedenheit zu erlangen, sondern sein Fokus sind solche Vorstellungen wie Ehre, Familienehre usw.

Der Psychiater erkennt also: Der Patient glaubt felsenfest an einige unbeweisbare Dinge, die ihn zudem ständig ängstigen müssen und ihn vom normalen Leben abhalten.
Er hat eine archaische Vorstellung von Reinheit und Unreinheit entwickelt usw.

Bei einem westlichen Patienten würde der Doktor klar eine Wahnerkrankung diagnostizieren, deshalb tut er es hier auch. Ist vielleicht (!) nicht mal ungerechtfertigt. Aber es ist doch genau das Mindset, die allgemein anerkannte Überzeugung, die dem Patienten überhaupt erlaubt hat im Kontext seines Aufwachsens "normal" zu funktionieren. Jemand mit einem westlichen Denkstil würde dort wahrscheinlich gnadenlos scheitern und sogar geächtet werden, insbesondere beim theologischen Bereich.

Stand: 26.07.2021 DIW PLANT starken Nachfragerückgang bei Energie.
26.09.2021 In Erwartung des Wahlkaters to be continued

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