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ZETTELS KLEINES ZIMMER

Das Forum zu "Zettels Raum"



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Dieses Thema hat 15 Antworten
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 Kommentare/Diskussionen zu "Zettels Raum"
Zettel Offline




Beiträge: 20.200

01.04.2008 17:55
Deutschland im Öko-Würgegriff (6): Öko-Täter Antworten

Nein, ich meine mit "Öko-Tätern" nicht die Schurken in sogenannten Öko-Krimis, in denen die politische Propaganda ein wirksames Medium gefunden hat. Ich meine die real existierenden Öko-Täter, die den Gesetzesbruch bewußt und planmäßgi für ihre politischen Ziele einsetzen.

Calimero Offline




Beiträge: 3.278

01.04.2008 23:00
#2 RE: Deutschland im Öko-Würgegriff (6): Öko-Täter Antworten

Es ist leider so, dass nur das Etikett "grün" oder "öko" draufgepappt werden muss, um so ziemlich alles rechtfertigen zu können.
Ob der Geschädigte nur einen Haus-/Landfriedensbruch zu beklagen hat (z.B. Werksbesetzungen, Anlagenkletterei), oder ob ihm sein Eigentum zerstört wird (Feldzertrampelungen) ... was als "ökologisch wertvoll" betrachtet wird, geniesst Nachsicht.

Der Geschädigte kann kaum maximale Entschädigung fordern, weil er sonst eine schlechte Presse riskiert und die Gesetzesbrecher damit auch noch aufwertet. Die Staatsanwaltschaft und die Gerichte möchten auch keine Negativ-PR.

Sollte es wirklich zu strengen Maßregelungen kommen, würden die entsprechenden Organisationen sogar noch mehr Spendengelder eintreiben können, als zum Schadensausgleich notwendig wäre. Es würde mich nichtmal wundern, wenn diverse treibenden NGO sogar noch aus der Staatskasse, mithin unseren Steuergeldern, aufgepäppelt würden ... weil sie ja mit ihrem Engagement "etwas für die Bürger tun" und dadurch Kosten anfallen.

Eine Zwickmühle für alle Geschädigten, eine win-win-Situation für alle Truppen mit "grünem Anstrich" ... schöne neue Welt. :(

Gruß, Calimero

Rayson Offline




Beiträge: 2.367

02.04.2008 00:04
#3 Studierende? Antworten

Stimme dir inhaltlich mal wieder zu, möchte aber formal das Wort "Studierende" rügen, das sich trotz mangelnder Eignung leider als "geschlechtsneutrale" Bezeichnung für Studenten durchgesetzt hat. Denn beim Akt des "Feldbesetzens" haben die betreffenden Frau- und Herrschaften eben gerade nicht studiert, waren also auch keine "Studierenden".

--
L'État, c'est la grande fiction à travers laquelle tout le monde s'efforce de vivre aux dépens de tout le monde. (Frédéric Bastiat)

Zettel Offline




Beiträge: 20.200

02.04.2008 00:52
#4 RE: Studierende? Antworten

Zitat von Rayson
Stimme dir inhaltlich mal wieder zu, möchte aber formal das Wort "Studierende" rügen, das sich trotz mangelnder Eignung leider als "geschlechtsneutrale" Bezeichnung für Studenten durchgesetzt hat. Denn beim Akt des "Feldbesetzens" haben die betreffenden Frau- und Herrschaften eben gerade nicht studiert, waren also auch keine "Studierenden".

Da ist mir, lieber Rayson, vielleicht das RL zu sehr in einen Text hineingeraten.

An vielen deutschen Unis ist inzwischen das "StudentInnen" bis in die amtlichen Texte vorgedrungen. Ich habe mich immer dagegen gewehrt; so entschlossen und hartnäckig, wie Don Quijote gegen die Attacke der Riesen.

"Studenten"? Nicht durchsetzbar, keine Chance. Aber "Studierende", das konnte ich noch immer in Texte hineiredigieren, in denen "StudentInnen" gestanden hatte.



Wir haben darüber ja früher schon hier diskutiert: Der Glaube, das Wort "Studenten" bezeichne nur männliche und nicht auch weibliche Studenten, beruht auf der Verwechslung von natürlichem und grammatischem Geschlecht und auf Unkenntnis von markierten und nichtmarkierten Wortformen.

Also, sprachlich richtig ist "Studenten", da hast du vollkommen Recht. Aber da inzwischen schon auf amtlichen Dokumenten manche Professorinnen nicht als "Prof. Dr. XYZ" stehen, sondern als "Prof'in Dr. XYZ" (kein Scherz!), bin ich mit "Studierende" schon sehr zufrieden.

Im RL. Im Web hätte ich natürlich daran denken können, daß hier die Freiheit wohl grenzenlos ist.

Herzlich, Zettel

Feynman ( gelöscht )
Beiträge:

02.04.2008 09:00
#5 RE: Deutschland im Öko-Würgegriff (6): Öko-Täter Antworten

Lieber Zettel

Das mit dem gegen Gesetz verstoßen ist so eine Sache, ich erinnere an Homeschooler, denen die Kinder weggenommen wurden, weil sie es gewagt haben daheim ihre Kinder zu unterrichen. Nur weil es im Gesetz so steht muss es noch lange nicht recht sein, kann z.B. gegen die Menschenrechte verstoßen. ABER mir ist keine funktionierende Rechtsordung bekannt, die Eigentum nicht achtet.

Herzlich Feynman

Zettel Offline




Beiträge: 20.200

02.04.2008 10:05
#6 Gültigkeit von Gesetzen und Recht auf Widerstand Antworten

Zitat von Feynman
Nur weil es im Gesetz so steht muss es noch lange nicht recht sein

Da stimme ich Ihnen vollständig zu, lieber Feynman. Nur würde ich das so fortsetzen: "Nur, weil es nicht recht ist, darf man nicht dagegen verstoßen".

Das ist, wenn Sie mir das etwas pathetische Wort nicht übelnehmen, sozusagen die Grundlage der menschlichen Gesellschaft: Daß man sich an die Regeln hält, ob sie einem nun gefallen oder nicht.

Etwas, das evolutionär sehr weit zurückreicht (und sich nicht auf uns Primaten beschränkt ist): Keine Horde hätte überleben können, wenn deren Mitglieder sich nicht sozial angepaßt hätten. Jemanden, der - mit welchen guten Gründen auch immer - nicht mit auf die Jagd ging, wenn die Gruppe das beschlossen hatte, konnte man nicht brauchen.

*Ende des Ausflugs*

Ich habe das ja schon oft geschrieben, lieber Feynman: Ich kenne viele Gesetze, die ich für falsch, überflüssig, freiheitsfeindlich, teilweise nachgerade absurd halte. Aber das entbindet mich doch nicht von der Pflicht, sie zu befolgen.



Nun schreiben Sie von den Menschenrechten. Es gibt sicher Situationen, in denen Gesetze derart unerträglich, derart offensichtlich verbrecherisch sind, daß man sich an sie nicht mehr zu halten braucht.

Nehmen wir einen Vergleich: Beim Fußball gelten bekanntlich Tatsachenentscheidungen des Schiedsrichters, auch wenn sie offenkundig irrig sind. Wenn ein Tor gegeben ist, dann war es eines, auch wenn alle außer dem Schiri gesehen haben, daß ein Spieler meilenweit im Abseits gestanden hatte. Das muß auch so sein - denn wohin würde es führen, wenn jeder sich nach Belieben nur an die Schiri-Entscheidungen hielte, die er für richtig hält?

Nun kann man sich aber durchaus Situationen vorstellen, in denen sich Spieler dennoch nicht an eine Entscheidung des Schiri halten. Wenn dieser, sagen wir, auf Tor entscheiden würde, obwohl der Ball noch nicht einmal die Mittellinie überschritten hatte. Oder wenn er die halbe Mannschaft eines Vereins vom Platz stellen würde, obwohl niemand einen Regelverstoß begangen hatte.

Dann haben Spieler das sozusagen übergesetzliche Recht, sich einem solchen Unsinn zu verweigern. Das Spiel wird dann vermutlich abgebrochen und der Schiri auf seinen Geisteszustand untersucht. Aber unter solchen Bedingungen zu Ende zu spielen kann man niemandem zumuten.

So ist das aus meiner Sicht auch mit Gesetzen. Wenn nicht nur einzelne Gesetze offensichtlich grundgesetzwidrig sind (für diesen Fall gibt es das BVG), sondern wenn der Versuch gemacht werden sollte, das Grundgesetz als solches außer Kraft zu setzen, dann ist dagegen Widerstand erlaubt.

Das bestimmt der Artikel 20, Absatz 4 des GG.

Vermutlich gibt es keinen Paragraphen des GG, auf den sich so oft mißbräuchlich berufen wird, wie dieses "Widerstandsrecht".

Herzlich, Zettel


Zettel Offline




Beiträge: 20.200

02.04.2008 10:25
#7 RE: Deutschland im Öko-Würgegriff (6): Öko-Täter Antworten

Lieber Calimero,

ich stimme Ihnen vollständig zu.

Zitat von Calimero
Der Geschädigte kann kaum maximale Entschädigung fordern, weil er sonst eine schlechte Presse riskiert und die Gesetzesbrecher damit auch noch aufwertet. (...) Eine Zwickmühle für alle Geschädigten, eine win-win-Situation für alle Truppen mit "grünem Anstrich" ... schöne neue Welt. :(

Es ist ja im Grunde ein rechtsstaatlicher Skandal, daß Organisationen wie Greenpeace, die immer wieder gezielt gegen Gesetze verstoßen, eine solche öffentliche Anerkennung genießen, statt daß man sie als Gesetzesbrecher brandmarkt.

Das hat meines Erachtens das allgemeine Rechtsbewußtsein in Deutschland erheblich ausgehöhlt. Und nicht die Verstöße von Steuersündern und von Managern.

Denn diese werden ja verurteilt und verfolgt. Sogar heftig. Da ist das Rechtsbewußtsein sozusagen mehr als intakt. Aber bei Öko-Kriminellen versagt es.

Und ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich's völlig ungeniert. Gesetze, die unter öffentlichem Beifall gebrochen werden dürfen, sind nichts mehr wert.

Herzlich, Zettel

Feynman ( gelöscht )
Beiträge:

02.04.2008 13:52
#8 RE: Deutschland im Öko-Würgegriff (6): Öko-Täter Antworten
Lieber Zettel

Das Beispiel vom Fussballspielen hat mir sehr gefallen. Nur kann ich mich entscheiden ob ich Fussball spielen will oder auch nicht, beim herschenden Rechtssystem muss ich mitspielen*, von extremen Lösungen wie Auswandern oder Selbsmord mal abgesehen.

* Was ich aber gerne tue, weniger aus Überzeugung, mehr aus Angst vor Konsequenzen.

Herzlich Feynman
RexCramer ( gelöscht )
Beiträge:

02.04.2008 15:02
#9 RE: Deutschland im Öko-Würgegriff (6): Öko-Täter Antworten

Lieber Feynman,

Zitat von Feynman
... von extremen Lösungen wie Auswandern ... mal abgesehen.


das scheint mir nicht sehr extrem zu sein, jedenfalls für immer mehr Menschen, besonders junge und gut ausgebildete. Ist eigentlich auch kein Wunder, so wie der Staat inzwischen hinlangt - ob es nun um Daten, Steuern und Abgaben oder irgendwelche Ämter geht, die einen mit Bürokratie nerven.

MfG

C. Offline




Beiträge: 2.639

02.04.2008 16:16
#10 RE: Gültigkeit von Gesetzen und Recht auf Widerstand Antworten
Nachdem ich mich aus der Diskussion über das substantivierte Partizip Präsens Aktiv herausgehalten habe(ein Studierender kann nur dann Genpflanzen vernichten, wenn er das Vernichten von Genpflanzen studiert, ansonsten ist es ein genpflanzenvernichtender Student oder kurz Genpflanzenvernichter oder auch Sachbeschädiger genannt), möchte ich mir doch diese Gelegenheit zum Klugscheissen nicht entgehen lassen, das BVG(bundesversorgungsgesetz) ist mitnichten für das Grundgesetz zuständig, die Kurzform des Bundesverfassungsgerichts ist BVerfG (die des Bundesverwaltungsgerichts ist BVerwG).

Aber wenn wir schon wohllaunig sind:

Zitat von taz
taz: Wir haben für dieses Gespräch Anonymität vereinbart, Ihre Namen sind geändert. Warum haben Sie sich überhaupt bei der taz gemeldet?

Maria: Mich ärgert, dass die Berichterstattung über die Aktionen die politische Motivation weitgehend außen vor lässt. Die Zeitungen zitieren vielleicht einen Satz aus einem Bekennerschreiben, aber die Begründung, warum zum Beispiel ich Luxusschlitten kurzfristig lahmlege, bleibt völlig außen vor

....

Oliver: Nein. Ich fordere die Öffentlichkeit zum Nachdenken auf.

Lisa: Ich sehe den Eingriff in das Private schon kritisch. Mit dem Luftablassen begehe ich eine minimale Sachbeschädigung, wenn überhaupt. Der Fahrer eines dieser Sports Utility Vehicles aber, dieser Mischung aus Limousinen und Geländewagen, begeht Körperverletzung an den Opfern des Klimawandels. Der Klimawandel ist sowieso ein sehr konkretes, sehr schönes Beispiel für gesellschaftliche Zusammenhänge: Durch die Luft, die wir atmen, ist jede mit jedem vernetzt.


.

Feynman ( gelöscht )
Beiträge:

02.04.2008 17:21
#11 RE: Gültigkeit von Gesetzen und Recht auf Widerstand Antworten
In Antwort auf:
Mit dem Luftablassen begehe ich eine minimale Sachbeschädigung, wenn überhaupt.


Es sei denn der Fahrer fährt los und baut deswegen einen Unfall.

Vom Hörensagen: Ein Scherzbold (oder Mehrere) soll am Parkplatz eines Bahnhofes die Schraubemuttern von PKWs der Marke VW Golf gelockert haben. Unfälle hat es zum Glück nicht gegeben.

Harmlose Manipulation von Autos gibt es nicht, im Extremfall muss sich der Scherzbold wegen mehrenen Toten verantworten.

In Antwort auf:
Durch die Luft, die wir atmen, ist jede mit jedem vernetzt.


Klingt ja fast schon esoterisch. Wundert mich aber nicht, naturwissenschaftlich argumentiert wird ja in manchen Kreisen nicht.
Zettel Offline




Beiträge: 20.200

02.04.2008 18:08
#12 Jetzt mal was wirklich Entscheidendes Antworten

Zitat von C.
Nachdem ich mich aus der Diskussion über das substantivierte Partizip Präsens Aktiv herausgehalten habe(ein Studierender kann nur dann Genpflanzen vernichten, wenn er das Vernichten von Genpflanzen studiert, ansonsten ist es ein genpflanzenvernichtender Student oder kurz Genpflanzenvernichter oder auch Sachbeschädiger genannt)

Neinein, dear C., das geht zu weit.

Du mußt zwischen zwei Verwendungen des Partizip Präsens unterscheiden: Als eine Wortform zwischen Verbum und Nomen wird es sowohl zur Bezeichnung einer aktuellen Tätigkeit als aber eben auch substantivisch, als Bezeichnung für ein durch eine dauerhafte Tätigkeit oder ein dauerhaftes Geschehen gekennzeichnetes Objekt oder auch (was du hier aber nicht abwertend verstehen darfst) Subjekt verwendet.

Hast du das so weit verstanden? Fein. Dann wenden wir es jetzt an: Ein "Erziehender" kann ein kinderloser und kinderfeindlicher Single sein, der einem Rotzlöffel zu Erziehungszwecken eine scheuert, weil dieser Äppel aus seinem Garten zu klauen versucht hat. Es kann aber auch ein Mensch sein, zu dessen Merkmalen es gehört, ein oder mehrere Kinder zu erziehen.

Man kann dann sogar gegebenenfalls sagen: Dieser Erziehende (substantive Verwendung des Partizip Präsens) wird seiner Aufgabe als Erziehender (verbale Verwendung) nicht gerecht.

Oder denk an die Reisenden, die (im substantivischen Gebrauch) so gut wie ausgestorben sind (heute: Außendienstmitarbeiter), die aber ansonsten munter weiterleben (wenngleich oft als wartende Reisende)

Oder, dear C., um uns dem Universitäts-Milieu zu nähern: "Dieser Lehrende gehört in diesem Semster nicht zu den Lehrenden, weil er ein Freisemester hat".



Dies verstanden habend, dear C., wenden wir es jetzt auf die Studierenden an: Gewiß sind sie im verbalen Gebrauch des Partizips nur dann Studierende, wenn sie im Hörsaal hocken oder ihre Nase zu Hause ins Lehrbuch stecken. Aber im substantivischen Sinn sind sie es auch dann, wenn sie als FeldbefreierInnen unterwegs sind.

In Österreich ist das sogar amtlich.
Und das ist doch das Entscheidende, nicht wahr? Für Lehrende wie Studierende.

Herzlich, Zettel

Calimero Offline




Beiträge: 3.278

02.04.2008 18:14
#13 RE: Gültigkeit von Gesetzen und Recht auf Widerstand Antworten

Das taz-Interview ist ja echt ein Brüller. Wie würden diese Leute denn wohl reagieren, wenn ein Fußgänger, der sich von aggressiven Radfahrer gefährdet fühlt, anfänge, die Drahtesel der Ökoguerilla mal einfach kurzfristig stillzulegen?

Lustig finde ich auch die Vorstellung, was wohl passieren würde, wenn ein "Reifenplätter" in Kreuzberg einen BMW "tieferlegt" und dabei von einem der Brüder oder Cousins des "Autobesitzers mit Migrationshintergrund" erwischt würde.

Zettel Offline




Beiträge: 20.200

02.04.2008 19:01
#14 RE: Gültigkeit von Gesetzen und Recht auf Widerstand Antworten

Zitat von Calimero
Das taz-Interview ist ja echt ein Brüller. Wie würden diese Leute denn wohl reagieren, wenn ein Fußgänger, der sich von aggressiven Radfahrer gefährdet fühlt, anfänge, die Drahtesel der Ökoguerilla mal einfach kurzfristig stillzulegen?

Sie würden sich, lieber Calimero, vermutlich nach genau der Logik verhalten, die sie jetzt in Bezug auf Autos anwenden: Zurückhauen.

Was dieser Interviewte propagiert - und er ist ja keine Ausnahme; siehe "TierbefreierInnen", die in Labors eindringen, "AKW-GegnerInnen", die den Verkehr lahmlegen, "GlobalisierungsGegnerInnen", die in Heiligendamm Randale gemacht haben, usw. usw. - , das ist ja nichts anderes als die Abschaffung des Rechtsstaats. Sie wollen die Rückkehr zum Faustrecht, unter dem jeder das tun, wozu er sich stark genug fühlt.

Sie sind wirklich Outlaws, diese Leute. Menschen, die sich außerhalb der Gesellschaft stellen.



Nur kann man es ihnen nicht übelnehmen, daß sie es nicht wissen oder daß es ihnen nichts ausmacht. Denn statt daß man zB die Studierenden, die bewußt Eigentum ihrer Uni zerstören, wenigstens exmatrikuliert, werden sie vermutlich von Vielen (nach meinen Erfahrungen auch von Sympathisanten in der Professorenschaft) als kleine Helden des Alltags bewundert.

Was soll man anders erwarten in einer Gesellschaft, in der Organisationen wie Greenpeace, deren "Aktivisten" sich krimineller Methoden bedienen, nicht nur nicht verfemt sind, sondern in der sogar viele Menschen für solch einen Verein spenden?

Und wo eine Verantwortliche dieses Vereins, Monika Griefahn, sogar Bundestagsabgeordnete werden konnte?

Ohne sich jemals - soweit mir bekannt - von den kriminellen Methoden der "Aktivisten" ihres Vereins auch nur distanziert zu haben.

Herzlich, Zettel

Calimero Offline




Beiträge: 3.278

23.09.2009 14:36
#15 RE: Deutschland im Öko-Würgegriff (6): Öko-Täter Antworten

Guck mal an, was in der ostdeutschen Provinz so alles möglich ist. Eine geduldete Gentech-Ausstellung (mit Wachschutz) nebst einer kritisch-wohlwollenden Beäugung durch Ex-DDR-Agrarfachleute.

Weil er so schön ist, verlinke ich hier mal den Welt-Artikel von Michael Miersch.

http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/a...430783508353AFE

via Achse des Guten

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... und im übrigen sollte sich jeder, der sich um die Zukunft Sorgen macht, mal zehn-, bis zwanzig Jahre alte Sci-Fi-Filme ansehen.

Calimero Offline




Beiträge: 3.278

04.10.2009 21:37
#16 RE: Deutschland im Öko-Würgegriff (6): Öko-Täter Antworten

Auch hübsch ... die Öko-Täter sind weiblich und laufen auf Stelzen.

Zitat von Jetzt.de
Hanna Poddig ist 23 Jahre alt. Sie isst vegan und bezieht Ökostrom. Ihre Nächte verbringt sie an ein Gleis gekettet oder auf einem Acker, um einen Bundeswehrtransport oder die Aussaat von Genmais zu verhindern. Ihre Tage verbringt sie damit, Kletterer zu organisieren, die dann auf das Brandenburger Tor steigen und ein Banner gegen Kohlekraftwerke aufhängen. Oder sie leitet Workshops und nimmt an Podiumsdiskussionen teil. „Ich mache das Vollzeit“, sagt Hanna.



http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/487080

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... und im übrigen sollte sich jeder, der sich um die Zukunft Sorgen macht, mal zehn-, bis zwanzig Jahre alte Sci-Fi-Filme ansehen.

 Sprung  



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