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ZETTELS KLEINES ZIMMER

Das Forum zu "Zettels Raum"



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Dieses Thema hat 16 Antworten
und wurde 897 mal aufgerufen
 Kommentare/Diskussionen zu "Zettels Raum"
Zettel Offline




Beiträge: 20.200

23.09.2009 03:17
Was wollen wir in Afghanistan? Antworten

Das Thema dieses Artikels ist eine Entwicklung in den USA: Es gibt Anzeichen, daß Präsident Obama sein vor gerade einmal einem halben Jahr mit großem Pomp verkündete "umfassende Strategie" für Afghanistan schon wieder umwerfen will.

Aber natürlich ist das auch ein deutsches Thema. Die Folgen für den Einsatz der Bundeswehr liegen auf der Hand.

Thomas Pauli Offline




Beiträge: 1.486

23.09.2009 10:29
#2 RE: Was wollen wir in Afghanistan? Antworten

Lieber Zettel,

da scheint ja einiges mächtig in Bewegung geraten zu sein:

In Antwort auf:
Angebliche Rücktrittsdrohung General McChrystals (McClatchy). McChystal hat seine Glaubwürdigkeit durch bestimmte Aussagen so fest mit einer Verstärkung der amerikanischen Kräfte verknüpft, dass ein Rücktritt als Option realistisch ist. Sollte es soweit kommen, wären die Folgen für den Einsatz gravierend. Möglicherweise ist die Streuung entsprechender Gerüchte auch Teil der Auseinandersetzung zwischen Streitkräften und Regierung. Aus den US-Streitkräften heraus wurden zuletzt offenbar mehrfach vertrauliche Informationen an die Medien weitergegeben, um Einfluss auf politische Entscheidungen zu nehmen.


und

In Antwort auf:
Konfrontation zwischen militärischer und politischer Führung in den USA: Obama werden strategische Inkonsistenz und die Verzögerung wichtiger Entscheidungen vorgeworfen (AP).



(http://weblog-sicherheitspolitik.info/)

Leider fürchte ich, daß das nichts Gutes bedeutet!

Herzlich, Thomas

Gorgasal Offline




Beiträge: 3.973

28.09.2009 22:16
#3 RE: Was wollen wir in Afghanistan? Antworten

Zitat von Zettel
Das Thema dieses Artikels ist eine Entwicklung in den USA: Es gibt Anzeichen, daß Präsident Obama sein vor gerade einmal einem halben Jahr mit großem Pomp verkündete "umfassende Strategie" für Afghanistan schon wieder umwerfen will.


Das könnte daran liegen, dass er mit seinem frisch ernannten Oberkommandierenden in Afghanistan, McChrystal, in den letzten 70 Tagen genau... einmal gesprochen hat:

Zitat von Washington Times
"I’ve talked to the president, since I’ve been here, once on a VTC [video teleconference]," Gen. Stanley McChrystal told CBS reporter David Martin in a television interview that aired Sunday.

"You’ve talked to him once in 70 days?" Mr. Martin followed up.

"That is correct," the general replied.


http://www.washingtontimes.com/weblogs/b...ked-to-obama-o/

Wieder einmal via: http://neoneocon.com/2009/09/28/links-of-the-day/

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Las ideas tontas son inmortales.

Cada nueva generación las inventa nuevamente. - Nicolás Gómez Dávila, Escolios a un Texto Implícito

Calimero Offline




Beiträge: 3.278

28.09.2009 22:46
#4 RE: Was wollen wir in Afghanistan? Antworten

Zitat von Gorgasal

Das könnte daran liegen, dass er mit seinem frisch ernannten Oberkommandierenden in Afghanistan, McChrystal, in den letzten 70 Tagen genau... einmal gesprochen hat.



Ähm, Obama ist aber immer noch Commander in Chief, oder? Und als solcher hat er gerade zwei Großeinsätze zu laufen, ne? Uiuiui ... das nenne ich mal "Laisser-fair"-Führung.

Aber er hat ja auch nen Haufen anderen Kram um die Ohren. Dem Saudi-Chef die Hand küssen, den russischen Bären kraulen, Chavez in Südamerika unterstützen ... so viel zu tun. Jetzt auch noch den "Mob" bekämpfen, der gegen seine sozialistische Gesundheitsversicherung aufbegehrt ... mein Gott, wer soll denn die ganzen Teleprompter an die vielen Brandherde schleppen, an denen der Mann sich abarbeiten muss?

Wir sollten ihn nicht überfordern, er kann ja schliesslich nicht übers Wasser gehen. Oder doch?

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... und im übrigen sollte sich jeder, der sich um die Zukunft Sorgen macht, mal zehn-, bis zwanzig Jahre alte Sci-Fi-Filme ansehen.

Gorgasal Offline




Beiträge: 3.973

28.09.2009 22:54
#5 RE: Was wollen wir in Afghanistan? Antworten

Zitat von Calimero
Aber er hat ja auch nen Haufen anderen Kram um die Ohren.


Er muss zum Beispiel die Olympia-Bewerbung von Chicago für 2016 unterstützen:
http://83273.homepagemodules.de/topic-th...5&message=26970

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Gorgasal Offline




Beiträge: 3.973

02.10.2009 10:25
#6 RE: Was wollen wir in Afghanistan? Antworten

Zitat von Gorgasal

Zitat von Calimero
Aber er hat ja auch nen Haufen anderen Kram um die Ohren.


Er muss zum Beispiel die Olympia-Bewerbung von Chicago für 2016 unterstützen:
http://83273.homepagemodules.de/topic-th...5&message=26970



Und das ist schon deswegen so wichtig, weil die Spiele von 2016 vielleicht die letzten sein werden:

Zitat von Reuters
Tokyo governor Shintaro Ishihara warned on Wednesday the 2016 Olympics could be the last Games, with global warming an immediate threat to mankind.


http://www.reuters.com/article/olympicsN...U38985020090930

Deswegen legt sich der Herr auch so für Tokio ins Zeug.

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Calimero Offline




Beiträge: 3.278

02.10.2009 12:09
#7 RE: Was wollen wir in Afghanistan? Antworten

Zitat von KSTA
Der Luftangriff auf zwei Tanklaster bei Kundus in Afghanistan wird für den deutschen Befehlsgeber ein juristisches Nachspiel haben. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ erfuhr, rechnet die Bundeswehr mit einer Verurteilung von Oberst Klein.



http://www.ksta.de/html/artikel/1246883974441.shtml

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Thomas Pauli Offline




Beiträge: 1.486

02.10.2009 14:12
#8 RE: Was wollen wir in Afghanistan? Antworten

Wer mit seinen Soldaten so umgeht, wird bald keine mehr haben.

Herzlich, Thomas

Calimero Offline




Beiträge: 3.278

02.10.2009 14:40
#9 RE: Was wollen wir in Afghanistan? Antworten

Ach wissen sie, lieber Thomas, das ist einfach eine Verschiebung der Prioritäten. Während die BW am Hindukusch unsere Freiheit, mit altersschwachem Material, gegen Islamisten verteidigt, kümmern sich hierzulande 4 Personen um die Sippe eines einheimischen Islamisten.

Zitat von Augsburger Allgemeine
Das Jugendamt beim Landratsamt Neu-Ulm will die Hilfe für die Familie des inhaftierten Khaled El Masri ausbauen. „Vor allem die Kinder müssen wieder zur Ruhe kommen“, begründete Jugendamts-Chef Tillmann Lassernig das Vorhaben, das Betreuungsangebot zu intensivieren. Dies dürfe nicht an den Kosten scheitern. Vier Personen kümmern sich um die sechs Kinder und die Frau, die allein sind, seit Khaled El Masri nach einem brutal Angriff auf den Neu-Ulmer Oberbürgermeister Gerold Noerenberg eingesperrt worden ist.



http://www.augsburger-allgemeine.de/Home...ageid,4498.html

Toll, ne?

Herzlich, Calimero

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Gorgasal Offline




Beiträge: 3.973

02.10.2009 19:00
#10 RE: Was wollen wir in Afghanistan? Antworten

Zitat von Gorgasal

Zitat von Calimero
Aber er hat ja auch nen Haufen anderen Kram um die Ohren.


Er muss zum Beispiel die Olympia-Bewerbung von Chicago für 2016 unterstützen:
http://83273.homepagemodules.de/topic-th...5&message=26970



Und jetzt ist Chicago in der allerersten Runde rausgeflogen. Peinlich für Obama.

Zitat von Lexington Green
Amazed that Obama would go to Copenhagen and get punked like this. It makes him look like a chump. I wrongly assumed he had it fixed or he would not have gone. Wow.


http://chicagoboyz.net/archives/9574.html

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Thomas Pauli Offline




Beiträge: 1.486

03.10.2009 08:57
#11 RE: Was wollen wir in Afghanistan? Antworten

Ich bin wahrhaftig begeistert! Aber könnten wir dann nicht einen Teil der Mitarbeiter des Jugendamtes nach Afghanistan...
Ich mein' ja bloß!

Herzlich, Thomas

Nola ( gelöscht )
Beiträge:

03.10.2009 18:42
#12 RE: Was wollen wir in Afghanistan? Antworten

In Antwort auf:
Wer mit seinen Soldaten so umgeht, wird bald keine mehr haben.



Ja entweder werden sie niedergemetzelt bei Kriegseinsätzen oder kommen in den Knast!

In Antwort auf:
http://www.bild.de/BILD/politik/2009/10/01/bombenangriff-auf-tanklaster/bundeswehr-droht-juristisches-nachspiel.html

Er bereite Schadensersatzklagen vor, sagte am Donnerstag der Bremer Anwalt Karim Popal und bestätigte damit einen Bericht des „Weser-Kuriers“ (Freitag). Er werde nächste Woche nach Afghanistan fliegen und mit den betroffenen Familien reden.
„Ich bin selber Afghane und spreche daher die Sprache“, sagte Popal. Er habe gehört, dass die Bundesregierung den Familien 2000 Dollar Schadensersatz angeboten habe. „In Afghanistan kostet das Kilo Fleisch sechs Euro, wie kann man da mit 2000 Dollar eine ganze Familie entschädigen



Was soll man dazu sagen?

♥lich Nola




Gorgasal Offline




Beiträge: 3.973

05.10.2009 17:21
#13 RE: Was wollen wir in Afghanistan? Antworten

McChrystal hat in London ein Interview gegeben, in dem er Ideen der Regierung zur Afghanistanstrategie rundweg ablehnt:

Zitat von Daily Telegraph
Gen McChrystal, who heads the 68,000 US troops in Afghanistan as well as the 100,000 Nato forces, flatly rejected proposals to switch to a strategy more reliant on drone missile strikes and special forces operations against al-Qaeda.

He told the Institute of International and Strategic Studies that the formula, which is favoured by Vice-President Joe Biden, would lead to "Chaos-istan".


http://www.telegraph.co.uk/news/worldnew...fghanistan.html

Ein Berater Obamas hat den Eindruck, McChrystal sei einfach zu naiv und zu offenherzig ("People aren't sure whether McChrystal is being naïve or an upstart. To my mind he doesn't seem ready for this Washington hard-ball and is just speaking his mind too plainly."). Das halte ich für weit hergeholt; man wird nicht General und Oberkommandierender in Afghanistan, indem man politisch naiv ist. Für wahrscheinlicher halte ich, dass McChrystal den Prozess der Strategiefindung ein wenig anheizen will. Immerhin führte es zum insgesamt zweiten Gespräch zwischen Obama und McChrystal in zehn Wochen...

Via: http://faustasblog.com/?p=15959

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califax Offline




Beiträge: 1.502

06.10.2009 00:28
#14 RE: Was wollen wir in Afghanistan? Antworten

Zitat von Gorgasal
McChrystal hat in London ein Interview gegeben, in dem er Ideen der Regierung zur Afghanistanstrategie rundweg ablehnt:

Zitat von Daily Telegraph
Gen McChrystal, who heads the 68,000 US troops in Afghanistan as well as the 100,000 Nato forces, flatly rejected proposals to switch to a strategy more reliant on drone missile strikes and special forces operations against al-Qaeda.
He told the Institute of International and Strategic Studies that the formula, which is favoured by Vice-President Joe Biden, would lead to "Chaos-istan".


http://www.telegraph.co.uk/news/worldnew...fghanistan.html
Ein Berater Obamas hat den Eindruck, McChrystal sei einfach zu naiv und zu offenherzig ("People aren't sure whether McChrystal is being naïve or an upstart. To my mind he doesn't seem ready for this Washington hard-ball and is just speaking his mind too plainly."). Das halte ich für weit hergeholt; man wird nicht General und Oberkommandierender in Afghanistan, indem man politisch naiv ist. Für wahrscheinlicher halte ich, dass McChrystal den Prozess der Strategiefindung ein wenig anheizen will. Immerhin führte es zum insgesamt zweiten Gespräch zwischen Obama und McChrystal in zehn Wochen...
Via: http://faustasblog.com/?p=15959




Vor allem führt es ganz offensichtlich dazu, daß Mc Chrystal schonmal prophylaktisch aus dem Umkreis des POTUS angeschossen wird. Da läuft ein hübscher Machtkamp hinter den Kulissen.

Klug und fleißig - Illusion
Dumm und faul - das eher schon
Klug und faul - der meisten Laster
Dumm und fleißig - ein Desaster

The Outside of the Asylum

Zettel Offline




Beiträge: 20.200

06.10.2009 01:24
#15 RE: Was wollen wir in Afghanistan? Antworten

Zitat von Thomas Pauli
Wer mit seinen Soldaten so umgeht, wird bald keine mehr haben.


Ich hatte, lieber Thomas kürzlich auf einer kleinen Urlaubsreise Gelegenheit, etwas über die "Stimmung in der Truppe" zu erfahren. Es war in der Dorfkneipe eines kleinen Orts in der Nähe des Truppenstandorts Munster (Örtze). Am Tresen saßen u.a. vier junge Männer, aus deren Gespräch hervorging, daß sie Soldaten waren. Ich habe mir das Gespräch erst mit angehört und mich dann zT selbst daran ein wenig beteiligt.

Drei der vier waren Zeit- oder Berufssoldaten. Ihre einhellige Meinung: Auf keinen Fall nach Afghanistan! Man sprach über dort verwundete Kameraden, die in Deutschland schlechte Behandlung und keine (hinreichende?) Entschädigung bekommen hätten; von schlechter Ausrüstung.

Diese Leute - zwei waren im Kosovo gewesen - kalkulierten ganz nüchtern: Ist die Auslandszulage das Risiko wert? Ihre Antwort war nein.

Von Verteidigung unserer Freiheit am Hindukusch habe ich nichts gehört, und ich habe auch nicht danach gefragt.

Herzlich, Zettel

Gorgasal Offline




Beiträge: 3.973

23.10.2009 14:31
#16 Eine Rede von Cheney Antworten

Eine sehr interessante Rede von Dick Cheney - unter anderem scheint die Afghanistan-Strategie der Obama-Regierung vom März 2009 stark den letzten Konzepten der Bush-Regierung zu ähneln:

Zitat von Dick Cheney
Recently, President Obama’s advisors have decided that it’s easier to blame the Bush Administration than support our troops. This weekend they leveled a charge that cannot go unanswered. The President’s chief of staff claimed that the Bush Administration hadn’t asked any tough questions about Afghanistan, and he complained that the Obama Administration had to start from scratch to put together a strategy.

In the fall of 2008, fully aware of the need to meet new challenges being posed by the Taliban, we dug into every aspect of Afghanistan policy, assembling a team that repeatedly went into the country, reviewing options and recommendations, and briefing President-elect Obama’s team. They asked us not to announce our findings publicly, and we agreed, giving them the benefit of our work and the benefit of the doubt. The new strategy they embraced in March, with a focus on counterinsurgency and an increase in the numbers of troops, bears a striking resemblance to the strategy we passed to them. They made a decision – a good one, I think – and sent a commander into the field to implement it.



Auch der Rest der Rede ist lesenswert:

Zitat von Dick Cheney
Most anyone who is given responsibility in matters of national security quickly comes to appreciate the commitments and structures put in place by others who came before. You deploy a military force that was planned and funded by your predecessors. You inherit relationships with partners and obligations to allies that were first undertaken years and even generations earlier. With the authority you hold for a little while, you have great freedom of action. And whatever course you follow, the essential thing is always to keep commitments, and to leave no doubts about the credibility of your country’s word.

So among my other concerns about the drift of events under the present administration, I consider the abandonment of missile defense in Eastern Europe to be a strategic blunder and a breach of good faith.


http://www.centerforsecuritypolicy.org/p18209.xml

--
Las ideas tontas son inmortales.

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Zettel Offline




Beiträge: 20.200

23.10.2009 14:48
#17 RE: Eine Rede von Cheney Antworten

Zitat von Gorgasal
Eine sehr interessante Rede von Dick Cheney - unter anderem scheint die Afghanistan-Strategie der Obama-Regierung vom März 2009 stark den letzten Konzepten der Bush-Regierung zu ähneln:

Zitat von Dick Cheney
Recently, President Obama’s advisors have decided that it’s easier to blame the Bush Administration than support our troops. This weekend they leveled a charge that cannot go unanswered. The President’s chief of staff claimed that the Bush Administration hadn’t asked any tough questions about Afghanistan, and he complained that the Obama Administration had to start from scratch to put together a strategy.
In the fall of 2008, fully aware of the need to meet new challenges being posed by the Taliban, we dug into every aspect of Afghanistan policy, assembling a team that repeatedly went into the country, reviewing options and recommendations, and briefing President-elect Obama’s team. They asked us not to announce our findings publicly, and we agreed, giving them the benefit of our work and the benefit of the doubt. The new strategy they embraced in March, with a focus on counterinsurgency and an increase in the numbers of troops, bears a striking resemblance to the strategy we passed to them. They made a decision – a good one, I think – and sent a commander into the field to implement it.



Ja, das ist wirklich interessant, denn genau das - eine gründliche Untersuchung und Neubewertung der Afghanistan- Politik - hat Obama sich ja ans eigene Revers geheftet, als er die "neue" Afghanistan-Politik ankündigte.

Ich habe damals anhand einer Analyse von Fred Kaplan auf die Inkonsistenz dieses "neuen Konzepts" aufmerksam gemacht. Wenn Obama einfach das übernommen hat, was die Regierung Bush ausgearbeitet hatte, und dazu Obamas Berater ihren eigenen Senf gegeben haben, dann erklärt sich diese Inkonsistenz.

Herzlich, Zettel

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