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ZETTELS KLEINES ZIMMER

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Dieses Thema hat 3 Antworten
und wurde 445 mal aufgerufen
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Reader Offline



Beiträge: 803

25.09.2006 18:40
Frauen im Fronteinsatz Antworten

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THE NEW YORK TIMES
WEEK IN REVIEW, September 24, 2006

Jane, We Hardly Knew Ye Died
By LIZETTE ALVAREZ
http://www.nytimes.com/2006/09/24/weekin...iew&oref=slogin


In Antwort auf:
LT. EMILY J. T. PEREZ, 23, a West Point graduate who outran many men, directed a gospel choir and read the Bible every day, was at the head of a weekly convoy as it rolled down roads pocked with bombs and bullets near Najaf. As platoon leader, she insisted on leading her troops from the front.

Two weeks ago, one of those bombs tripped her up, detonating near her Humvee in Kifl, south of Baghdad. She died Sept. 12, the 64th woman from the United States military to be killed in Iraq or Afghanistan. Eight died in Vietnam.

Despite longstanding predictions that America would shudder to see its women coming home in coffins, Lieutenant Perez’s death, and those of the other women, the majority of whom died from hostile fire (the 65th died in a Baghdad car bombing a day later), have stirred no less — and no more — reaction at home than the nearly 2,900 male dead. The same can be said of the hundreds of wounded women.


"Week in Review" ist eine Beilage der Sonntagsausgabe der New York Times in der die wichtigsten Nachrichten der vorausgegangenen Woche in Kurzform zusammengefasst und zum Beispiel durch Artikel wie den oben angezeigten ergänzt werden.

"Week in Review" findet man im unteren Drittel der Linkliste der Online-Ausgabe der New York Times, http://www.nytimes.com.

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Zettel Offline




Beiträge: 20.200

18.10.2006 15:28
#2 RE: Frauen im Fronteinsatz Antworten

Zitat von Reader
Despite longstanding predictions that America would shudder to see its women coming home in coffins, Lieutenant Perez’s death, and those of the other women, the majority of whom died from hostile fire (the 65th died in a Baghdad car bombing a day later), have stirred no less — and no more — reaction at home than the nearly 2,900 male dead. The same can be said of the hundreds of wounded women.


Die gefallenen Soldatinnen haben nicht weniger, aber auch nicht mehr Reaktionen ausgelöst als die gefallenen Soldaten, sagt der Artikel.

Normalität also. Wirklich Normalität?

In Deutschland wurde vor Jahrzehnten die Frage einer Wehrpflicht für Frauen diskutiert. Wenn ich mich recht erinnere, hatte ein männlicher Wehrpflichtiger wegen geschlechtlicher Benachteiligung geklagt.

Damals gab es zwei Arten von Äußerungen von Feministinnen: Die einen argumentierten, Frauen seien ohnehin genug benachteiligt, das werde mehr als aufgewogen dadurch, daß sie nicht der Wehrpflicht unterliegen. Die anderen waren konsequenter und forderten auch in diesem Punkt eine Gleichstellung von Männern oder Frauen (oft in Form der Forderung, die Wehrpflicht auch für Männer abzuschaffen).



Ich habe damals sehr darüber gestaunt, daß man es überhaupt erwägen konnte, Frauen zum Militär einzuziehen. Inzwischen sind - freiwillige - Soldatinnen auch bei der Bundeswehr alltäglich geworden, wenn auch nicht so verbreitet wie in den USA. Freilich sind es ja auch dort alles Freiwillige.



Auch wenn die Amazonen-Legende anderes beinhaltet: Es hat wohl nie in der Geschichte der bisherigen Kulturen den Fall gegeben, daß Frauen regelmäßig das Kriegshandwerk ausübten. So, wie es keine Kultur gegeben hat, in der den Männern die Aufzucht der Kinder obliegt.

Also - auch hier wagt unsere Kultur wieder einmal ein Experiment. Ich glaube allerdings, daß Frauen solange nicht (im Schnitt) so gute Soldaten werden wie Männer, solange sie nicht genetisch so verändert werden, daß sie ebensoviel Testosteron produzieren. So, wie Männer vermutlich (im Schnitt) erst dann so gute Kinderbetreuer werden wie Frauen, wenn sie dazu gebracht werden, dieselbe Menge an weiblichen Hormonen zu produzieren.




Sparrowhawk ( Gast )
Beiträge:

18.10.2006 15:58
#3 RE: Frauen im Fronteinsatz Antworten

Daß die Feministinnen gegen die Ausweitung der Wehrpflicht auf die Frauen ist, liegt in der Natur des Feminismus: der will nämlich keine wirkliche Gleichberechtigung... sondern sich nur die Rosinen rauspicken, eventuelle Nachteile aber nicht in Kauf nehmen. Jedenfalls hat der Femisnismus dieses verlogene und selbstgerechte (Un)Wesen bei uns. In anderen Staaten sieht es anders aus. Die USA haben eine Freiwilligen-Armee, das kann man schlecht als Vergleich heranziehen. Man müßte also ein Land mit einer Wehrpflichtigen-Armee haben, die auch Frauen mit einbezieht. Gibt es sowas überhaupt ?
Daß der Staat die Wehrpflicht behalten will, liegt am Zivildienst... müßten die Stellen, die heute von Zivis ausgefüllt werden regulär bezahlt werden, gäbe es eine weitere Explosion im Pflege- und Gesundheitswesen.

Natürlich ist die jetzige Regelung bei der Wehrpflicht - daß Männer einzig und allein aufgrund ihres Geschlechts zwangsrekrutiert werden können - sexistisch, denn das Geschlecht ist das einzige Kriterium bei der Rekrutierung. Frauen müssen nicht, sie dürfen... weil sie Frauen sind. Das Argument, wer die Kinder denn bekommen solle, zieht hier nicht, denn von einer Gebärpflicht habe ich noch nichts gehört. Außerdem geht die Wehrpflicht heutzutage nur noch bis zum vollendeten 23. Lebensjahr, und in dem Alter bekommen imer weniger Frauen Kinder; viele werden erst später Mutter, wenn überhaupt.

Mach ( gelöscht )
Beiträge:

18.10.2006 17:05
#4 RE: Frauen im Fronteinsatz Antworten

In Antwort auf:
In anderen Staaten sieht es anders aus. Die USA haben eine Freiwilligen-Armee, das kann man schlecht als Vergleich heranziehen. Man müßte also ein Land mit einer Wehrpflichtigen-Armee haben, die auch Frauen mit einbezieht. Gibt es sowas überhaupt ?

Ja in Israel, aber keine Frauen (außer Freiwillige) in kämpfenden Einheiten.

 Sprung  



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