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ZETTELS KLEINES ZIMMER

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Dieses Thema hat 2 Antworten
und wurde 170 mal aufgerufen
 Dies und Jenes
Uwe Richard Offline



Beiträge: 1.154

05.12.2010 08:56
Fußball-WM 2022 in Katar antworten

... nicht nur Katars Ruf, eine der größten Sportnationen der Welt zu sein, rechtfertigt die Entscheidung des Weltfußballverbands. Auch die klimatischen Bedingungen sprechen für das Eine-Million-Einwohner-Land, das zu 20 Prozent von Einheimischen und zu 80 Prozent von Heloten aus Indien, Pakistan, Iran und anderen Ländern sowie von Wüstenspringmäusen, Geckos und Waranen bevölkert wird: Die Luftfeuchtigkeit liegt bei 85 Prozent – eine Herausforderung für die Hersteller atmungsaktiver Trikots und ein Ansporn für die Weltstars, im Schweiße ihres Angesichts nach dem WM-Pokal zu greifen. Temperaturen von 45 Grad im Schatten, wo es keinen Schatten gibt, sind die ideale Voraussetzung für schnellen, modernen Kombinationsfußball, tiki-taka vom Feinsten.



Die Ausrichtung einer Fußball-Weltmeisterschaft in Israel wird nie diskutiert werden. Ich überlasse es der Fantasie des Lesers, warum in einem virtuellen Verfahren dem Zwergenstaat Katar (800.000 Einwohner) oder irgendeinem anderen Staat auf dem Mars oder dem Mond der Vorzug gegeben würde und nicht Israel. Und jetzt denken Sie noch einmal darüber nach, warum ein "Saubermann" wie Sepp Blatter in der FIFA das Sagen hat - nicht nur wegen Israel oder Nahost: Er ist ein Dreckskerl, wie man sich ihn nicht vor der eigenen Haustüre wünschen will.

Vielleicht sollte ich generell aufhören, irgendwelche Blogs zu lesen und mich fürderhin auf den Konsum der Systempresse beschränken. Denn: Nur in der Beschränkung, oder besser in der Beschränktheit liegt das wahre, persönliche Glück!


Allen Antizionisten und -semiten wünsche ich alles erdenklich Gute


Ihr Uwe Richard

--
„Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar“ – sagt Ingeborg Bachmann

Ungelt ( gelöscht )
Beiträge:

05.12.2010 11:43
#2 RE: Fußball-WM 2022 in Katar antworten

Zitat von Uwe Richard

(Mehr sog' i net.)

Nola ( gelöscht )
Beiträge:

05.12.2010 13:13
#3 RE: Fußball-WM 2022 in Katar antworten

Zitat von Uwe Richard

Vielleicht sollte ich generell aufhören, irgendwelche Blogs zu lesen und mich fürderhin auf den Konsum der Systempresse beschränken. Denn: Nur in der Beschränkung, oder besser in der Beschränktheit liegt das wahre, persönliche Glück!



Lieber Uwe Richard,
vielen von uns geht es so wie Ihnen. Nur kann man sich ja gar nicht mehr entziehen.
Dazu müßte man Einsiedler werden und vollständig in sich selber ruhen.

Im Hier und Jetzt ist mit "gesundem Menschenverstand" vielleicht noch einiges zu retten, große Hoffnung habe ich derzeit nicht und das höre ich im gesamten weitläufigen Umfeld. Da ist gerade der Sport, insbesondere auch für Fußball-Deutschland, immer ein Ventil gewesen (Brot und Spiele) so kanns mir jedenfalls nur recht sein, wenn mit diesem Mythos endlich aufgeräimt wird und die Bürger ihre Energie für den Erhalt unserer Demokratien einsetzen. Man kann ja dann Fußball schauen im Verein um die Ecke, das ist noch echtes "Hand- bzw. Fußwerk.

Zitat
http://www.zeit.de/sport/2010-11/fifa-korruption-blatter-teixeira

Die Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaften 2018 und 2022, die zumindest laut Plan am Donnerstag in Zürich stattfinden soll, steht im Schatten der Korruption. Der investigative und in Fifa-Kreisen seit Jahren gefürchtete BBC-Journalist Andrew Jennings hat am Montag Recherchen veröffentlicht, die drei aktuelle hohe Fifa-Mitglieder schwer belasten.

Ricardo Teixeira aus Brasilien, Nicolas Leoz aus Paraguay und zugleich Chef der südamerikanischen Konföderation Conmebol, und Issa Hayatou aus Kamerun, Präsident des afrikanischen Verbands CAF, haben sich in den Jahren 1989 bis 1999 mehrfach bestechen lassen, zum Teil mit Millionen von Dollar.

Jennings' Dokumentation zieht die Kreise nun weiter. Auf seiner Liste taucht erstmals auch der ehemalige Fifa-Präsident João Havelange als Empfänger auf. Zudem ist Olympia betroffen, denn Hayatou ist IOC-Mitglied. Auch der Senegalese Lamine Diack, Präsident des Leichtathletik-Weltverbands IAAF und IOC-Mitglied, soll mitkassiert haben.



Im Sport und erst recht im "Fußballsport" ist's wie im richtigen Leben. Die Sportler trainieren sich die Seele aus dem Leib, empfinden es (meistens) als Ehre für ihre Nation einen Titel zu holen und die Funktionäre lehnen sich selbstgefällig zurück ob der Darbietungen von "Nützlichen Idioten", die die Kasse füllen. Klar verdienen einige wenige der "fleißigen Kicker" selbst auch, aber wie viele sind das? Und gäbe es diese nicht, wie wollte man das Geschäft am laufen halten?

Ich meine, sollen sie doch alle beim rein geschäftlichen Sport bleiben, mit allen Millionen, die da zu verdienen sind. Das nenne ich dann Privatvergnügen in dem jeder kann wenn er kann bzw. will. Geschäft ist Geschäft und für jeden ersichtlich, hat auch was mit sportlichem Ehrgeiz zu tun. Das ist ehrlicher als dieser WM-Nationenvergleich, der gar keiner mehr ist. Einkaufen, verkaufen, die Aktien auf zwei Beinen sind ein lukratives Geschäft geworden unter dem Deckmantel Sport. Ja es führt sogar dazu, das es internationale Streitigkeiten gibt, wenn Spieler mit zwei Home-Land-Pässen ausgestattet sind und sich nur für eine Nationalität in der WM entscheiden können. Das ist ein echter Verlust, könnte er doch sonst 2 x abkassieren.

Auch wäre es besser gewesen, die Fifa hätte die Frauen-WM in Katar stattfinden lassen und für diese Darbietung hätte Katar wenigstens dann die Scharia ausser Kraft setzen müssen. Das wäre wenigstens dann noch ein Erfolg für Menschenrechte gewesen.

Und damit ja nix vom Gewinn dieser korrupten, Weltweit agierenden Geschäftemacher abgegeben werden muß, haben sie ihren Sitz in der Schweiz.

Zitat

http://www.zeit.de/sport/2010-11/fifa-ioc-korruption

Zürich, Nyon, Lausanne – aus diesen Städten wird die Sportwelt regiert. Sowohl der Weltfußballlverband (Fifa), als auch dessen europäischer Ableger (Uefa) und das Internationale Olympische Komitee (IOC) haben sich an den Ufern Schweizer Seen niedergelassen. Nicht nur, weil es dort so schön ist.
In der Schweiz klafft auch eine vom dortigen Bundesrat gehauene Gesetzeslücke. Weil die großen Sportverbände als nicht gewinnorientierte Vereine angesehen werden, gelten für sie Sonderregeln. Das ist praktisch: Fifa und Co. müssen keine Steuern zahlen, zudem sind ihre Funktionäre vom Schweizer Anti-Korruptionsgesetz befreit.

Doch die jüngsten Fifa-Korruptionsfälle haben die Eidgenossen aufgeschreckt. Die Machenschaften der Fifa werden auch zu einem Problem für die Schweiz, der Druck auf die Politik nimmt zu. Eine Gesetzesänderung soll her. "

♥lich Nola



"Die Wahrheit vor der Wahl - das hätten Sie wohl gerne gehabt." – Sigmar Gabriel, zu angeblichen rot-grünen Steuererhöhungsplänen, Rheinische Post, 1. Oktober 2002

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