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ZETTELS KLEINES ZIMMER

Das Forum zu "Zettels Raum"



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Dieses Thema hat 6 Antworten
und wurde 1.136 mal aufgerufen
 Kommentare/Diskussionen zu "Zettels Raum"
Zettel Offline




Beiträge: 20.200

29.12.2010 12:00
Zwischen den Jahren (2): Linke Stammtische antworten

Wer sitzt eigentlich heute an den Stammtischen und räsonniert über Gott und die Welt? Wutbürger? Vermutlich auch. Verbreitet aber sind inzwischen linke Stammtische.

Die Lufhoheit dort haben keine Politiker; die taugen ja alle nichts, wie man meint. Sondern Qualitätsjournalisten wie Heribert Prantl und Jakob Augstein.

123 Offline



Beiträge: 287

29.12.2010 18:15
#2 RE: Zwischen den Jahren (2): Linke Stammtische antworten

Kann Ihre Einschätzung des linken Stammtisches nur bestätigen.

Klischees, Vorurteile, Pauschalierungen sind nirgendwo so verbreitet wie bei den Linken. Mehr als das - linkes Denken besteht nahezu ausschließlich daraus.

Linke sind extrem bildungsfern, folge einer Bildungsaversion. Abitur oder Professur ändert daran nichts. Außerhalb ihres Fachgebietes sind sie extremst bildungs- und informationsfern.

Wann immer man mit Linken über ihre Lieblingsthemen redet, stellt sich heraus: Sie haben keine Ahnung von der Materie. Sie wissen nichts über Kernspaltung, Genetik, Intelligenzforschung, Atmosphärenphysik, über den Islam und das Christentum, noch über das Alltagsleben von Hartzern. Glauben aber stets, ganz genau Bescheid zu wissen.

Auf Linke trifft meist zu, was sie bei anderen als unverzeihliche Fehler betrachten. Sie sind oft rassistisch, fremdenfeindlich (gegen alle die ihnen fremd sind, ausgenommen Bunny-Gruppierungen wie islamische Migranten), voller Phobien (Gen- und Atom), lieben Feindbilder (USA, Israel, Spekulanten, Konzerne, "Rechte", Normalbürger), halten sich für etwas Besseres weil ihr Standpunkt schließlich moralisch allem überlegen ist in der gesamten westlichen Zivilisationsgeschichte.

Alle Adjektive mit denen sie alle Andersdenkenden pausenlos diffamieren treffen auf sie selbst ausgesprochen häufig zu: Menschenverachtend, sozial kalt, egoistisch, unsozial, intolerant, profitgierig, .....

Linke projizieren gradezu standardisiert auf andere was in ihnen selbst steckt.

Links zu sein ist darum weniger eine Frage des politischen Standpunktes, sondern der Persönlichkeit.

Wer links ist, will Elite sein, hat ein loderndes Bedürfnis nach Selbstbestätigung, das allerdings über das Selbst weit hinaus geht. Man will überlegen sein. Herrschaftsberechtigt.

Ein linker Atom- oder Gengegner hält sich jedem Fachingenieur wissenstechnisch für haushoch überlegen, weil er seinen Standpunkt nicht mit profanem Faktenwissen darlegt, sondern mit dem Anspruch moralischer Überlegenheit. Ihre Opponenten halten sie für korrupt, für gekauft. Deren Argumente folglich nicht einmal für prüfwürdig.

Darum ist linke Argumentation immer nahezu substanzlos, deshalb wird das immens faktenreiche Buch Sarrazin auch stets moralisch attackiert, wird die Person diffamiert um sich nicht mit dem Inhalt befassen zu müssen. Oder man bietet selbst manipulierte Gegendaten auf, so genannte Fakten-Checks in allen Medien. Die man logischer Weise nie macht wenn Linke etwas behaupten.

Ganz ohne Substanz kommen allerdings auch Linke nicht aus. Nur ist ihre argumentative Substanz meist nur Schein. So predigen sie den Verzicht auf Atom- und Kohlestrom, denn sie behaupten frech, Wind- und Solar ect. könnten die Bedarfslücke problemlos schließen.

Linke bieten fast immer nur Scheinlösungen an, nie solche die auch funktionieren.

So ist es mit der Pädagogik (Antiautoritär) und Bildung (Gesamtschulsystem), mit der Wirtschaft (Plan statt Markt), der Energieerzeugung.

Linke sind meist nicht fähig zur Revision ihres Standpunktes.

a) weil ihr Bedürfniss nach moralischer Überlegenheit dann nicht mehr befriedigt würde, auf dem zugleich ihre Selbstbestätigung und ihr Machtanspruch ruht
b) weil sie sich damit aus ihrem sozialen Umfeld herauskatapulieren, das extrem intolerant reagiert auf abweichende Meinungen und stets einen extremen Konformitätsdruck aufweist.


Linke kann man argumentativ nicht "besiegen".

Aber man kann ihre Denkschablonen aufgreifen um sie quasi innerlich von sich selbst zu befreien.

Z.B. Daß das EEG unsozial ist, weil es Arme benachteiligt. Da muß eine soziale Lösung her - Ökostrom zuerst für Reiche (also Ökolinke).
Oder: Weltoffenheit darf keine Einbahnstraße sein - auch Migranten müssen offen sein für die vielen fremden Kulturen die heute in Deutschland eine Heimat haben. Jede Einseitigkeit bei diesem Anspruch ist rassistisch anrüchig.

Wenn Sie so mit Linken reden, werden viele beweglich. Sie müssen aber immer in deren moralischem Raster bleiben. Dann können sich diese Linken ihre Selbstbestätigung bewahren, ja, sogar sich gegenüber anderen Linken progessiv fühlen, wenn auch mit einem Schuß Angst vor der Intoleranz ihrer Genossen, die sie nur zu gut kennen.

Aber glauben Sie mir, es gibt viele Linke die bekommen langsam Zweifel. Nicht bei Atom- und Gen, aber bei Multikulti.

Es haben einfach schon zu viele eine Konfrontation mit der Realität durchgemacht, und sind somit offen für Zweifel an ihrem Weltbild.

Man muß es eben nur schön verpacken, man muß ihnen die "richtigen" Worte in den Mund legen, nur so kann man diesen in einem moralischen Gefängniss lebenden Mitbürgern einen weiteren Horizont eröffnen.

LePenseur ( gelöscht )
Beiträge:

29.12.2010 19:36
#3 RE: Zwischen den Jahren (2): Linke Stammtische antworten

Zitat
Linke sind extrem bildungsfern, folge einer Bildungsaversion. Abitur oder Professur ändert daran nichts. Außerhalb ihres Fachgebietes sind sie extremst bildungs- und informationsfern.

Stimmt bis auf wenige (und meist: steinalte) Ausnahmen. Denn vor Generationen waren manche Sozialisten durchaus »Bildungsfanatiker« — aber das änderte sich spätestens 1968. Seitdem ging's bergab. Und immer wahrer wird der von mir gern zitierte Satz meines Vaters über den Sozialismus und seine Jünger: »Man muß nicht unbedingt ein Vollidiot sein, um die Sozis zu wählen — aber es erleichtert einem die Sache beträchtlich!«

john j Offline




Beiträge: 588

29.12.2010 19:40
#4 RE: Zwischen den Jahren (2): Linke Stammtische antworten

Er haelt sich vornehmlich im Keller seines Elternhauses auf und surft Blogs die sein Weltbild wiedergeben. Er weiss dass er und seine seine Ansichten draussen in der "echten" Welt zu einer kleinen Minderheit gehoeren. Er liest die "Wahrheit" in seinen Lieblings-Blogs, die immer ganz einfach ist: Global warming - ein einziger grosser Schwindel. Einwanderung - hinterlistige linke Verschwoerung. "Linke" ueberhaupt - unwissend, arrogant und an allem schuld. Kriminalitaet - Sache der "Suedlander".

Was tun? Er postet unter verschiedenen aliases auf seinen Blogs die die Wahrheit verkuenden - im Unterschied zu den gelenkten MSM.Er faselt von einer christlichen Leitkultur im Abendland, aber engagiert sich selber nicht in der Kirche. Er fuerchtet sich vor Ueberfremdung durch Einwanderer, aber hat selber keine 3 oder 4 Kinder. Er haelt wenig vom Staat (ausser wenn es um Militaer und Polizei geht), aber er laesst sich gern von ihm bezahlen.

Wenn er dann seine posts raus hat dann fuehlt er sich irgendwie leichter - und er traeumt von einer Gesellschaft unter einer wie auch immer staatlich verordneten christlich-juedischen Leitkultur in die sich jeder Einwanderer einzuordnen hat. Und er hat seinen Teil dazu getan. Er hat die Gespenster gepruegelt die die Schweinsteigerung der Gesellschaft aufhalten. In den gelenkten Medien kann er sich ja leider kein Gehoer verschaffen - von links gelenkt - sie wissen schon.

Inger2 Offline



Beiträge: 23

29.12.2010 20:11
#5 RE: Zwischen den Jahren (2): Linke Stammtische antworten

Wenn ich mich nicht vollends täusche, geht es nicht um Linke und schon gar nicht um Stammtische.
Da sind Menschen, die allein sind, vielleicht sogar einsam und sich mitteilen wollen, die teilnehmen möchten am Gebrösel der Tische. Das Mitteilen klappt am besten mit der Darstellung von Allgemeinplätzen, die keine Nachprüfbarkeit erfordern. Es gibt ja ohnehin keine praktischen Erfahrungen zu berichten, da werden Pläne geschmiedet.
Die Linken haben eigentlich keinen echten Widerstand, weil man sie ungehindert reden läßt.Und da sind wir doch wieder beim Stammtisch, dessen Themen früher nicht an die große Glocke kamen. Das ist heute etwas anders, man muß nur solche Leute mit seiner Meinung beehren, die auch ein funktionierendes Mikro haben.
Gruß,
Inger

UweS ( gelöscht )
Beiträge:

31.12.2010 12:46
#6 RE: Zwischen den Jahren (2): Linke Stammtische antworten

Zitat von john j.
Er haelt sich vornehmlich im Keller seines Elternhauses auf

Guter Einstieg. Dem Feind gleich am Anfang Negativetiketten anheften.

Zitat von john j.
... und surft Blogs die sein Weltbild wiedergeben

Schade. Entlarvt.

Zitat von john j.
Er weiss dass er und seine seine Ansichten draussen in der "echten" Welt zu einer kleinen Minderheit gehoeren.

Was wollen Sie uns damit sagen?

Zitat von john j.
Er liest die "Wahrheit" in seinen Lieblings-Blogs,

Leider geht es nicht anders. Ohne Climate Gate würde ich vermutlich immer noch an Global Warming glauben. Es waren nicht die MSM, sondern die Blogs, die den Betrug aufgedeckt haben.

Zitat von john j.
Global warming - ein einziger grosser Schwindel

Wenn meine Kinder heute aus dem Freibad zurückkommen, werde ich denen erzählen wie das früher war, mit den kalten Wintern und dem überall rumliegenden weißen Pulver, dem sogenannten „Schnee“.

Zitat von john j.
Einwanderung - hinterlistige linke Verschwoerung.

Wirklich wahr. Wie kann man auch nur vermuten kann, dass Einwanderer in Deutschland einwandern.

Zitat von john j.
"Linke" ueberhaupt - unwissend, arrogant und an allem schuld.

Dabei sind Linke bescheiden bis zur Selbstverleugnung, sprechen einen zurückhaltende Sprache und haben die Rezepte für die Lösung aller Probleme. Der Sozialismus ist die lichte Zukunft.

Zitat von john j.
Kriminalitaet - Sache der "Suedlander".

Was ja schon mal gar nicht stimmt. Kriminalität ist Sache der „jungen Männer“.

Zitat von john j.
Er postet unter verschiedenen aliases auf seinen Blogs die die Wahrheit verkuenden

Mist, schon wieder entlarvt.

Zitat von john j.
Er fuerchtet sich vor Ueberfremdung durch Einwanderer, aber hat selber keine 3 oder 4 Kinder.

Merkwürdig, unsere von Ihnen so hoch geschätzten MSM bringen leider keine Statistiken zu dieser Frage.
Aber alle Untersuchungen (die eher auf privater Initiative beruhen und möglicherweise nicht ganz wissenschaftlich sind) haben ergeben, dass Konservative mehr Kinder kriegen als Progressive.

Zitat von john j.
Er haelt wenig vom Staat (ausser wenn es um Militaer und Polizei geht),

Trifft 100% auf meine Wenigkeit zu. Bis jetzt konnte noch keiner erklären, was an dieser Haltung schlecht ist.

Zitat von john j.
aber er laesst sich gern von ihm bezahlen.

Schon wieder erwischt.
Die Linken leben ja alle von ehrlicher Arbeit. Sich vom Staat bezahlen lassen verstößt gegen den Ehrencodex dort.
All die Kinderbeauftragtinnen, Sozialwissenschaftlerinnen, die Benze und Heitmeyers und Fthenakisse und Rauschenbache, die Gleichstellungsbeauftragtinnen und Armutsforscher, Politikwissenschaftlerinnen, Ausländerbeauftragtinnen, Genderwissenschaftlerinnen, Antidiskriminierungsbeauftragtinnenen und was wir noch so an (Achtung, Steilvorlage für Nazijäger -->) Ballastexistenzen haben, lassen sich bekanntlich nicht vom Staat finanzieren, sondern – Sie werden es uns sagen, lieber john j.

Zitat von john j.
Wenn er dann seine posts raus hat dann fuehlt er sich irgendwie leichter

Ja sicher. Man fühlt sich leichter, wenn man Dampf abgelassen hat. Geht fast allen so. Was finden Sie daran bemerkenswert?

Zitat von john j.
und er traeumt von einer Gesellschaft unter einer wie auch immer staatlich verordneten christlich-juedischen Leitkultur in die sich jeder Einwanderer einzuordnen hat.

Seltsame Ansicht, dass der Gast sich einzuordnen habe. Wo doch der Gastgeber nach der Pfeife des Gastes tanzen muss.

LePenseur ( gelöscht )
Beiträge:

01.01.2011 20:17
#7 RE: Zwischen den Jahren (2): Linke Stammtische antworten

@UweS:

Köööstlich — Danke!

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