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ZETTELS KLEINES ZIMMER

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Dieses Thema hat 5 Antworten
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stefanolix Offline



Beiträge: 1.959

30.07.2013 19:40
Wolf Lotter über Jakob Augstein Antworten
Ulrich Elkmann Online




Beiträge: 13.650

30.07.2013 23:14
#2 RE: Wolf Lotter über Jakob Augstein Antworten

Zitat Wolf Lotter über Augsteins Buch "Sabotage"
___________
"Alles, was schlecht ist, schreibt er dem Kapitalismus zu, und Gutes hat er ohnehin nicht zu berichten. ... Das ganze neoliberale Bestiarium, begleitet auch noch von Gaststars wie dem Zeit-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo und dem Philosophen Peter Sloterdijk, den Augstein mit dem Hinweis bedenkt: "Es ist nur ein Katzensprung von der bürgerlichen Entgrenzung zum Faschismus." ... Das ist guter Rat, den Augstein fürs nächste Mal annehmen sollte. Denn dann fliegen seine Farbbeutel vielleicht auch. Für dieses Mal aber gilt: Da ist einfach zu viel Luft drin."
__________

Kaum. Augstein gibt ja den Salonbolschewisten in Reinkultur: als Großkapitalistenerbe & Verlegerparvenu, dem am allerwenigsten daran gelegen sein kann, daß sein Besitz & seine "Produktionsmittel" in Flammen aufgehen. Es stiftet sein Geld ja nicht der "Revolte" & "engagiert" sich selber, sondern bleibt feist auf seinem Sessel hocken, um den vorgeblichen Hoffnarren zu geben, um denen, die ihn durchfüttern, angeblich "den Spiegel vorzuhalten". Das ist um Einiges öbzöner als die Rokoko-Schäferinnenspiele Marie Antoinettes - "il pleut, il pleut, bergère" - da Augstein die Geschichte im Rückspiegel seit 1989/1968/1917/1791 präsent sein sollte. Sonst wirkt er so glaubwürdig wie ein Jörg Haider, der ja glatt nie gehört haben wollte, daß "Ehre=Treue"-Sprüche irgendwelchen schlechten Menschen als Motto gedient hätten; nur daß die Schindanger, vor denen sich Augstein sich spreizt, um einiges größer sind.

stefanolix Offline



Beiträge: 1.959

31.07.2013 10:36
#3 RE: Wolf Lotter über Jakob Augstein Antworten

Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #2
Kaum. Augstein gibt ja den Salonbolschewisten in Reinkultur: als Großkapitalistenerbe & Verlegerparvenu, dem am allerwenigsten daran gelegen sein kann, daß sein Besitz & seine "Produktionsmittel" in Flammen aufgehen. Es stiftet sein Geld ja nicht der "Revolte" & "engagiert" sich selber, sondern bleibt feist auf seinem Sessel hocken, um den vorgeblichen Hoffnarren zu geben, um denen, die ihn durchfüttern, angeblich "den Spiegel vorzuhalten". Das ist um Einiges öbzöner als die Rokoko-Schäferinnenspiele Marie Antoinettes - "il pleut, il pleut, bergère" - da Augstein die Geschichte im Rückspiegel seit 1989/1968/1917/1791 präsent sein sollte. Sonst wirkt er so glaubwürdig wie ein Jörg Haider, der ja glatt nie gehört haben wollte, daß "Ehre=Treue"-Sprüche irgendwelchen schlechten Menschen als Motto gedient hätten; nur daß die Schindanger, vor denen sich Augstein sich spreizt, um einiges größer sind.


Wobei man Wolf Lotter zugute halten sollte, dass er im öffentlich-rechtlichen Rundfunk eine diplomatische Rezension abliefern muss. Das Interesse an Jakobiner Augsteins Buch dürfte sich trotzdem in engen Grenzen halten.

Eierkopp Offline



Beiträge: 221

07.08.2013 08:40
#4 RE: Wolf Lotter über Jakob Augstein Antworten

Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #2
Augstein gibt ja den Salonbolschewisten in Reinkultur: ...


Er spielt die Rolle des Ellsworth Toohey überzeugend, klebt allerdings ein wenig zu sehr an der Vorlage.

Erling Plaethe Offline




Beiträge: 4.660

09.08.2013 20:08
#5 RE: Wolf Lotter über Jakob Augstein Antworten

Zitat von Eierkopp im Beitrag #4
Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #2
Augstein gibt ja den Salonbolschewisten in Reinkultur: ...


Er spielt die Rolle des Ellsworth Toohey überzeugend, klebt allerdings ein wenig zu sehr an der Vorlage.

Viele Grüße, Erling Plaethe

Frank Böhmert Offline




Beiträge: 927

14.08.2013 18:08
#6 RE: Wolf Lotter über Jakob Augstein Antworten

"Außen rot und innen braun" - Hansjörg Müller über Jakob Augstein auf der Achse des Guten:
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/d...und_innen_braun
(Ist wohl eine Übernahme aus der Basler Zeitung)

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