dieser Hauch einer Analogie der Berliner Verhältnisse zur untergehenden K&K-Monarchie, den ich seit geraumer Zeit wahrnehme, verdichtet sich allmählich zu einer handfesten Brise. Diese Tendenz, immer den zweiten Schritt ohne den notwendigen ersten zu tun (Energiewende ohne erst die Speicher zu schaffen, Migranten einladen ohne einen Plan für die Bereitstellung von Unterkunft zu haben, etc.), bedeutet ja nichts anderes, als die Früchte ernten zu wollen, ohne sie gesät zu haben. Das geht vermutlich nur so lange gut, wie man die dadurch entstehenden Probleme mit anderer Leute Geld zuschmeißen kann. Aber die neuen Probleme sind nicht von dieser Art - sie betreffen das Leben der Menschen außerhalb des Raumschiffs im Berliner Regierungsviertel unmittelbar und die geballte kognitive Dissonanz der amtlichen und nichtamtlichen Regierungsäußerungen wird deutlich sichtbar.
Es wäre aber beileibe nicht das erstemal, daß nackte Kaiser für très chic gehalten werden.
Ich weiß nicht, was dabei gruselig sein soll, Frau Kassner. Üblicherweise fahren die Leute mit solchen Booten Wildwasser hinunter und jauchzen. Wer sich dort reinsetzt ist in der Regel erwachsen und sollte wissen was er tut.
Nur wird der Abgesang´aus der Perspektive des Jahrs 2030 nicht anheben können: "Einmal in der Woche spielte die Kapelle den Radketzkymarsch. Einmal in der Woche, am Sonntag, war Österreich." Oder doch? Allein in der Erwähnung des deutschen Sonntags würde die ganze Fallhöhe zwischen der Mitte Europas und dem Mittelmaß der Euro-Opas schlagartig sichtbar. Allein: der Letzte, dem man das zutrauen würde, hat mit einem solchen vergifteten musikalischen Einstieg über die zaubergbergschen sieben Jahre hinweg die finale Agonie eines anderen deutschen Atlantis aus Dresdner Perpektive geschildert - und den Soundtrack lieferte nicht Johann Strauss I., sondern der ebenso längstverschollene Synthi-Fuzzi Isao Tomita.
Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande. - Voltaire
Danke für diesen Beitrag, lieber Ulrich Elkmann. Als ich diesen Bericht über den Happeningspaß der Politiker im Fernsehen gesehen habe, war mein erster Gedanke: Jetzt sind sie alle verrückt geworden. Mit so was macht man doch keinen Spaß. Dann ist mir aber klar geworden, dass ein Happening nicht nur einen hohen Erlebniswert für die Akteure hat, sondern auch das Publikum bespaßen soll. Ersteres wurde wohl erreicht. Mir als Publikum ist aber die "Spucke weggeblieben" und ich habe mich dafür fremd geschämt, dass aller Welt offenbart wurde, welche idiotischen Politiker in Deutschland das Geschick des Volkes lenken. Allerdings habe ich bedauert, dass die Akteure auf halbem Weg stehen geblieben sind. Echtes Ertrinken mit vergeblichen Rettungsversuchen, hätte die Aktion doch noch wirkungsvoller machen können.
Zitat von Martin im Beitrag #3Ich weiß nicht, was dabei gruselig sein soll, Frau Kassner.
Frau K hat sich vorgestellt, das rettende Ufer wäre mehr als 3 Meter entfernt. Früher lernten die Kommunisten noch, die Revolution sei kein Deckchensticken, kein Gastmahl, kein Aufsatzschreiben, kein Bildchenmalen und kein Genderbender. Heute verwechseln sie das Letztere mit dem Ersten.
Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande. - Voltaire
Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #4den Soundtrack lieferte nicht Johann Strauss I.
Überhaupt Soundtrack: Es wird höchste Eisenbahn, daß sich dieses Land eine zeitgemässe Hymne zulegt, wie das ja schon von manchen angelegentlich des Betritts der Elf Gebrauchten Bundesländer zum Nahen Osten gefordert wurde. Am besten mehrere, je nach Zielpublikum. In der Landessprache (auf Arabisch kann man immer noch umstellen). Voraussetzung für eine gute Hymne sind: Text & Melodie müssen unterirdisch sein; man darf dazu weder tanzen, marschieren oder im Takt klatschen können. Et voilà:
Für die Neubürger bietet sich an: Über sieben Brücken mußt du gehen (von Bulgarien bis Bayern) Sieben dunkle Jahre überstehn (der Zeitraum für Antragannahme & positive Bescheidung) Sieben Mal wirst du ohne Asche sein Aber einmal kommt der helle Schein. (der kommt dann aus dem Simsalabim-Automaten)
Für die Hausherrin der landesweiten Villa Kunterbunt: Nr. 222 aus den "Carmina Burana":
Ego sum abbas Cucaniensis et consilium meum est cum bibulis, et in secta Decii voluntas mea est, et qui mane me quesierit in taberna, post vesperam nudus egredietur, et sic denudatus veste clamabit:
Wafna, wafna! quid fecisti sors turpassi, vilest
Nostre vite gaudia abstulisti omnia!
Ich bin der Abt von Cucanien, (die latinisierte Form des "Pays de Cockagne", dem Schlaraffenland) Und - meinen Konvent halte ich mit den Saufbrüdern Und - meine Wohlgeneigtheit gehört dem Orden der Würfelspieler Und - macht einer mir morgens seine Aufwartung in der Schenke, Geht er nach der Vesper fort und ist ausgezogen Und - also ausgezogen, wird er ein Geschrei erheben:
Wafna! Wafna! Was hast du getan, Pech, schändlichstes? Unseres Lebens Freuden hast du Fortgenommen alle!
Uwe Topper erklärt sich das unverständliche Hapax legomenon "wafna" übrigens als Entlehnung aus dem Arabischen:
Zitat Dazu merkte ich an: Die Nacktheit (arab. tadschrada) ist der sufi sche Begriff der Selbstaufgabe, die im folgenden Wort »WAFNA!«, das niemand bisher übersetzte, klar ausgedrückt ist: WA FANA‘ bedeutet aufgegeben, aufgehängt, hingegeben, trunken und wird für die sufische Ekstase gebraucht.
Der Rest stimmt bitte den bekanntesten Hymnus unseres Nationalbarden Herbert G. an:
Die Armeen aus Gummibärchen Die Panzer aus Marzipan Kriege werden aufgegessen kindlich genial
Es gibt kein gut, es gibt kein böse Es gibt kein schwarz, es gibt kein weiß Es gibt Zahnlücken Statt zu unterdrücken Gibt's Erdbeereis auf Lebenszeit
Gebt den Kindern das Kommando Sie berechnen nicht, was sie tun Die Welt gehört in Kinderhände Dem Trübsinn ein Ende Wir werden in Grund und Boden gelacht Kinder an die Macht
Sie sind die wahren Anarchisten Lieben das Chaos, räumen ab Kennen keine Rechte, keine Pflichten Ungebeugte Kraft, massenhaft Ungestümer Stolz
Gebt den Kindern das Kommando Sie berechnen nicht, was sie tun Die Welt gehört in Kinderhände Dem Trübsinn ein Ende Wir werden in Grund und Boden gelacht Kinder an die Macht
Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande. - Voltaire
Allmählich fange ich an zu begreifen. Die Dekadenz die sich in der BRD politisch verselbständigt hat ist auf der immaginären Skala nach oben hin weit offen. Was kommt als nächstes?
Wie um alles in der Welt ist es möglich um einer Scheinmoral willen die Intelligenz der Bürger mit solchen Varietédarbietungen zu beleidigen?
Als das Deutschlandfähnchen, welches Herr Gröhe fröhlich nach Wahlsieg als Stafette an M. überreichte und mit einem Ausdruck des Widerwillens im Gesicht von Frau M. der Öffentlichkeit entzogen und entsorgt wurde, hätten die Alarmglocken jeden von uns wachrütteln müssen. Die Berliner Schlangengrube der Eitelkeiten, Dummschwätzer und Versager können meinenthalben wieder den Inselstatus erhalten, mit Ausreiseverbot.
♥lich Nola
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Status quo, nicht wahr, ist der lateinische Ausdruck für den Schlamassel, in dem wir stecken. Zettel im August 2008
Er folgt hier allerdings nicht dem K.u.K. Vorbild, sondern dem traditionsreicheren und original englischen literarischen Beispiel von Uncle Toby aus Laurence Sternes Tristram Shandy, der in seinem Garten die Schlacht von Namur 1695 nachbildete.
Zitat von Nola im Beitrag #8Die Berliner Schlangengrube der Eitelkeiten, Dummschwätzer und Versager können meinenthalben wieder den Inselstatus erhalten, mit Ausreiseverbot.
Oder, vielleicht wirksamer, verordnete Sommerfrische draußen im Lande. Das ist der Vorteil der Wahlkreisbindung der britischen Parlamentarier: wenigstens die Hinterbänkler sitzen nicht nur in Westminster, sondern lassen sich auch in ihrem Wahlkreis blicken. Mein Abgeordneter beispielsweise hält regelmäßig Sprechstunden hier in seinem Wahlkreis ab, bei denen die einfachen Leute ihm Wünsche und Beschwerden vortragen und generell was husten können. Das wirkt sicher vorbeugend gegen das Potemkinsche-Dörfer-Syndrom.
Zitat 120 Politiker, Reporter und Interessierte auf einem einzigen Schlauchboot: Die Organisation Sea Watch demonstrierte am Dienstagmittag um 13 Uhr auf der Spree vor dem Bundestag, wie es sich anfühlt, wenn eine solche Menschenmasse auf engstem Raum zusammengedrängt wird.
Der Verein wollte mit dieser Aktion auf die prekäre Lage der Flüchtlinge aufmerksam machen, die während ihrer Flucht auf eben diese Weise sogar mehrere Tage auf dem Mittelmeer verbringen müssen.
Wer den Fehler findet, bekommt eine Tafel Schokolade.
Liebe Organisatoren, bitte setzt die "Politiker, Journalisten und Interessierten" nächstes mal auf dem Mittelmeer - oder besser: dem Nordatlantik - aus und knöpft ihnen für die Fahrt 10.000 Euro ab. Das Erlebnis wird dadurch wesentlich autenthischer.
Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #7unseres Nationalbarden Herbert G.
Know your enemy. Bislang hab ich mich von Herrn G. beflissen ferngehalten, weil er mir die treffende Bestätigung des Bonmots schien, das Friedrich dem Großen zugeschrieben wird: "Ein deutscher Sänger! Da könnte ich ja besser meinem Pferd beim Wiehern zuhören!" - aber der Herr scheint doch so etwas wie der Hymnenschmied für uns-Angie zu sein. Vom 3. Album, 1982 (wo sich auch das Stück von der Currywurst findet):
...nur zeit vergeudet haben nichts begriffen und uns auch noch ausgepfiffen, waren wirklich zu blöd, nichts wie nach hause immer nur geradeaus
zusammen mit dir können die tomaten ruhig fliegen können mir die massen zu füßen liegen zusammen mit dir ist mir alles total egal
alles einfach nur schön, ich spür die lust in mir sofort durchzudrehn
ich war wirklich so gut wie nie sie haben gebuht wie nie ich will nach hause
zusammen mit dir können die tomaten ruhig fliegen können mir die massen zu füßen liegen zusammen mit dir ist mir alles total egal
Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande. - Voltaire
Wenn schon, denn schon, lieber Kallias. Nur, damit keiner behaupten kann, ZkZ wäre irgendwie einseitig, oder gar so was wie Lüg-----sse.
Denn man darf ja den Trennungsschmerz nicht unterschätzen .....
und folgende, nicht unwesentliche Teile des Werkes haben Sie ja unterschlagen:
Zitat von Rolling StonesAngie, you're beautiful But ain't it time to say goodbye Angie, I still love you baby.........All your kisses still taste sweet
Rein textkritisch gesehen scheint Angie ein sehr komplexes Wesen zu sein, mit einer gewissen Undurchsichtigkeit, ja Rätselhaftigkeit.
Zitat von Dennis the Menace im Beitrag #15Rein textkritisch gesehen scheint Angie ein sehr komplexes Wesen zu sein, mit einer gewissen Undurchsichtigkeit, ja Rätselhaftigkeit.
Zitat Richards, who wrote almost all the music and lyrics for the song, claimed in his autobiography that the name Angie was a pseudonym for heroin, and that the song was about his attempt to quit using it while detoxing in Switzerland.
Zitat von Dennis the Menace im Beitrag #15Rein textkritisch gesehen scheint Angie ein sehr komplexes Wesen zu sein, mit einer gewissen Undurchsichtigkeit, ja Rätselhaftigkeit.
Zitat Richards, who wrote almost all the music and lyrics for the song, claimed in his autobiography that the name Angie was a pseudonym for heroin, and that the song was about his attempt to quit using it while detoxing in Switzerland.
Das ist ja mal wirklich prophetisch von Richards - denn das trifft auch auf unsere Regierungschefin zu: das süße Gift des Staatsinterventionalismus ist ja durchaus mit Heroin zu vergleichen. Einmal angefixt, wird es verdammt schwer, auszusteigen.
Zitat von F.Alfonzo im Beitrag #12dem Nordatlantik - aus und knöpft ihnen für die Fahrt 10.000 Euro ab.
Am Finanziellen solls nicht scheitern. Da braucht man nur einen Hut, gern auch einen elektrischen, herumgehen zu lassen & das kommt im Nu zusammen. Nennt sich neudeutsch Krautfunding.
Icebergs, sans garde-fou, sans ceinture, où de vieux cormorans abattus et les âmes des matelots morts Récemment viennent s'accouder aux nuits enchanteresses de l'hyperboréal. Icebergs, Icebergs, cathédrales sans religion de l'hiver éternel, enrobés dans la calotte glaciaire de la planète Terre. Combien hauts, combien purs sont tes bords enfantés par le froid. (Henri Michaux)
Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande. - Voltaire
Grölemeyer... Allmählich wird das unheimlich. Der Mann hat den Soundtrack für das geschrieben, was hier abgeht.
theorien verblassen, die propaganda ist platt nichts gilt mehr, die kirche schachmatt die welt reißt das tor auf, da lähmt jedes geschwätz durcheinander wird gesetz
grenzen aus den angeln,die klare linie dahin alles im fluß, das wilde gewinnt die kulturen toben, denkzentralen unter schock antworten laufen amok
wir hauen uns ohnmächtig auf die köpfe stellen uns einfach blind räume werden enger jede ordnung verschwimmt ("Chaos", 1993)
Muttis Credo:
Ich bin total in mich verliebt Keiner liebt mich so wie ich Ich bin so froh, dass es mich gibt Keiner liebt mich so wie ich Und nur bei mir bin ich schön Keiner liebt mich so wie ich Ich will mich um mich selber drehen Keiner liebt mich so wie ich Niemand kann mich wie ich verstehen ("So wie ich", 2011)
wir drehen uns um uns selbst denn was passiert, passiert wir wollen keinen einfluß wir werden gern regiert wir feiern hier ´ne party und du bist nicht dabei ("Luxus", 1990)
Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande. - Voltaire
Fortsetzung, diesmal vom Zauberberg. Dekadenz in Formvollendung.
Zitat von Die Achse des Guten, 24.01.16„Ich stelle mir das ganz schlimm vor“, bemerkte Sahra Wagenknecht, als sie sich gemeinsam mit weiteren Oppositions-Kollegen im Oktober vergangenen Jahres in einem „original“ Flüchtlingsschlauchboot zur Spreerundfahrt begab. Sinn der Übung war, „Flucht erfahrbar zu machen“ - was natürlich besonders gut funktioniert, solange die Spree nur bis zu den Knien reicht und die Schwimmwesten TÜV-geprüft sind. Aber derlei Kleinigkeiten spielen keine Rolle, wenn es darum geht, die eigene Betroffenheit vor den Augen und iPhones der Hauptstadtpresse zu demonstrieren.
Wer diese Aktion für den Höhepunkt des angewandten Irrsinns hielt, wird dieser Tage bitter enttäuscht. Denn nun gibt es in Sachen praktische Fluchterfahrung auch eine Deluxe-Version. Die wiederum wird nicht in Berlin geboten, sondern in Davos. Genauer: vor dem Hintergrund des dortigen Weltwirtschaftsgipfels, wo sich jüngst einige „Topmanager“ in eine Tiefgarage begeben haben, um dort Krieg und Flucht nachzuspielen. ... „Die, die sich hier so anbrüllen lassen, hatten eigentlich eine Elite-Treffen in Davos gebucht“ erfährt man eingangs. Tja, so schnell kann es gehen. Eben noch im Konferenzsaal mit Christine Lagarde, nun Endstation Tiefgarage. Wir sehen betroffen wirkende Männer im Anzug und heulende Frauen mit improvisiertem Kopftuch. Im Hintergrund Kameras, im Vordergrund Drill Instruktoren, die „Entwürdigung und Militärwillkür“ verkörpern sollen. „Krawatte noch um den Hals. [Im] Rollenspiel für eine Stunde Flüchtling. Eine Stunde ohne Recht, ohne Würde, ohne Schutz. Ein Selbsterfahrungsworkshop für die Welt-Elite von Davos“, tönt es bitterernst aus dem Off.
„Wir sind wie Dreck behandelt worden. Die Frauen wurden nicht mal wirklich respektiert“, berichtet eine sichtlich schockierte Teilnehmerin, die den Nahen Osten bislang vermutlich nur aus 1001 Nacht kannte. „Ich hatte den Eindruck, sehr sehr hilflos und sehr sehr ausgeliefert zu sein“, ergänzt ein weiterer Kostüm-Refugee.
„Chaos und Todesangst, Entwürdigung und Militärwillkür. Die Simulation soll die Torturen der Flucht aus einem Krieg fühlbar machen.“ Und weiter: „Nur wer selber mal in Flüchtlingsschuhen läuft, versteht, worum es wirklich geht.“ Während die Elite im Erdgeschoss lediglich darüber fachsimpelt, soll das Thema „hier unten in der Tiefgarage vor allem die Herzen erreichen. Nach einer Stunde ist der Spuk vorbei, aber die Eindrucke von einer Stunde Flüchtlingsdasein lassen nicht mehr los.“
Dabei hätte es ausgereicht, in Hans Castorps Geburtsstadt zu bleiben & die "Feuerzangenbowle" nachzustellen, um sich "rechtlos und ausgeliefert" fühlen zu können.
Zitat von Harburg Aktuell.de, 22.01.Nach St. Pauli gibt es offenbar einen zweiten Ort in Hamburg, in dem zahlreiche Junge Frauen Opfer von Übergriffen und Belästigungen werden. Betroffen sind die Schülerinnen der Gewerbeschule W4 an der Dratelnstraße, in der etwa 2000 vorwiegend weibliche Schüler zur Medizinischen, Zahnmedizinischen oder Tiermedizinischen Fachangestellten ausgebildet werden.
Die Taten wurden erst jetzt bekannt, nachdem die Schulleiterin mehrere Fälle gemeldet hatte. Schülerinnen waren bedrängt und teilweise auf sexueller Basis belästigt. Danach waren sie auf dem Weg zum S-Bahnhof Wilhelmsburg von einzelnen Männern, aber auch von kleinen Gruppen auf unterschiedlichste Art und Weise belästigt oder zum Küssen aufgefordert worden sein. Im Klartext: Der Weg zur Berufsschule ist für die jungen Frauen ein Spießrutenlauf.
Die Polizei spricht von bislang mindestens acht Fällen. Das scheint nur die Spitze des Eisbergs zu sein. Befragungen des für die Schule zuständigen Polizisten erbrachten, dass es zahlreiche ähnliche Taten gab, obwohl bislang nur ein Teil der Schülerinnen befragt werden konnten. Eine Schülerin schilderte, dass die sie von Männern, die ihr bis zum Hauptbahnhof in Hamburg gefolgt waren, an die Wand gedrückt wurde, während weitere Männer daneben standen und lachten. „Weitere ähnliche Vorfälle wurden beschrieben“, so Hauptkommissar Andreas Schöpflin. Fast alle spielten sich im Umfeld der Schule ab. Die Beschreibung der Täter ist nahezu identisch. Sie sprachen kein oder kaum Deutsch, stammten offensichtlich aus dem Nahen Osten oder Nordafrika. Es wird auch geprüft, ob sie aus der nahen Zentralen Erstaufnahme an der Dratelnstraße kommen. Dort sind rund 1400 Flüchtlinge untergebracht.
Für die Schule gibt es jetzt wegen den Übergriffen und Belästigungen Polizeischutz. Es ist eine verstärkte Präsenz angekündigt worden. Angedacht ist der Einsatz der Bereitschaftspolizei. zv
Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande. - Voltaire
Berliner Wasserspiele, II. Die Vermutung, daß, wer nach Berlin ins Regierungsviertel umzieht, alsbald nicht mehr ganz dicht ist, darf jetzt als empirisch erwiesen gelten.
Zitat von Tagesspiegel, 07.03., 'Neues Polizeiboot ist undicht'Lange währte die Freude am neuen Dienstboot der Wasserschutzpolizei nicht: In den Motorraum drang Wasser ein. Die "Seeadler" sollte im Regierungsviertel Streife fahren.
Im Dezember wurde sie feierlich getauft, die neue „Seeadler“ der Berliner Wasserschutzpolizei. Das 750.000 Euro teure Patrouillenboot kam frisch von der Lübecker Yacht Trave Schiff GmbH, die Probefahrten verliefen dort noch einwandfrei, doch nach der Überführung nach Berlin stellten die Beamten einen Wassereinbruch im Motorraum fest.
Und wozu ein Bootsdavit dient, scheint den Süßwassermatrosen auch nicht ganz klar.
Zitat von TagesspiegelAuf dem Deck ist außerdem ein „Bootsdavit“ montiert, ein kleiner Kran, der das Heben schwerer Gegenstände aus dem Wasser ermöglicht.
Zitat (englisch), kleines schwenk- oder kippbares Hebezeug auf Schiffen zum Ein- und Aussetzen von Beibooten und Rettungsbooten mittels Flaschenzugs und/oder Winde.
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