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ZETTELS KLEINES ZIMMER

Das Forum zu "Zettels Raum"



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Dieses Thema hat 2 Antworten
und wurde 332 mal aufgerufen
 Pro und Contra
Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 6.857

01.11.2015 15:12
Spätetatismus antworten

ef gibt das aus der Basler Zeitung vom 11.9.2015 weiter:

Zitat von 30. Okt. 2015 'Symptome des Spätetatismus: Die letzten Zuckungen mit brutalen Ausschlägen'
Stefan Blankertz, brillanter Anarchokapitalist der ersten Stunde, hat den treffenden Begriff des Spätetatismus geprägt. Er meint damit die in den letzten Jahr­zehn­ten angeschwollene und so gut wie allgegenwärtige Staatspräsenz. Sie ist getragen von einem kritik­losen Staatsglauben und einer missionarischen Staatsverbreitung, die sich höchstens noch quantita­tiv, nicht mehr auch qualitativ steigern lässt. Lebensbereiche, in denen der Staat grundsätz­lich nichts zu suchen hat, gibt es im Spätetatismus nicht mehr. Und dessen immer offensichtlicher zutage tre­tender Misserfolg als Glücks- und Friedensbringer wird kompensiert durch eine nur umso fanatischer wuchernde Staatsverherrlichung.

Was wir zur Zeit von all den Staaten dieser Welt vorgeführt bekommen, schaut schwer danach aus, dass der inzwischen vollends morbid gewordene Spätetatismus in seinen letzten Zuckungen liegt. Vorboten des bal­digen Endes eines Regimes, von dem die Geschichte dereinst sagen wird, es sei im 21. Jahrhundert geräuschvoll zerborsten. Mit brutalen letzten Ausschlägen und bis zum Schluss mit einem riesengroßen Maul.



http://ef-magazin.de/2015/10/30/7819-sta...-spaetetatismus



Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande. - Voltaire

Meister Petz Offline




Beiträge: 3.349

03.11.2015 16:13
#2 RE: Spätetatismus antworten

Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #1
ef gibt das aus der Basler Zeitung vom 11.9.2015 weiter:

Zitat von 30. Okt. 2015 'Symptome des Spätetatismus: Die letzten Zuckungen mit brutalen Ausschlägen'
Stefan Blankertz, brillanter Anarchokapitalist der ersten Stunde, hat den treffenden Begriff des Spätetatismus geprägt. Er meint damit die in den letzten Jahr­zehn­ten angeschwollene und so gut wie allgegenwärtige Staatspräsenz. Sie ist getragen von einem kritik­losen Staatsglauben und einer missionarischen Staatsverbreitung, die sich höchstens noch quantita­tiv, nicht mehr auch qualitativ steigern lässt. Lebensbereiche, in denen der Staat grundsätz­lich nichts zu suchen hat, gibt es im Spätetatismus nicht mehr. Und dessen immer offensichtlicher zutage tre­tender Misserfolg als Glücks- und Friedensbringer wird kompensiert durch eine nur umso fanatischer wuchernde Staatsverherrlichung.

Was wir zur Zeit von all den Staaten dieser Welt vorgeführt bekommen, schaut schwer danach aus, dass der inzwischen vollends morbid gewordene Spätetatismus in seinen letzten Zuckungen liegt. Vorboten des bal­digen Endes eines Regimes, von dem die Geschichte dereinst sagen wird, es sei im 21. Jahrhundert geräuschvoll zerborsten. Mit brutalen letzten Ausschlägen und bis zum Schluss mit einem riesengroßen Maul.


http://ef-magazin.de/2015/10/30/7819-sta...-spaetetatismus



Nett, aber der "Spätkapitalismus" zuckt auch seit 70 Jahren munter vor sich hin

Gruß Petz

Free speech is so last century. (Brendan O'Neill)

Dennis the Menace Offline




Beiträge: 385

03.11.2015 16:15
#3 RE: Spätetatismus antworten

Es ist kein Zufall, dass der dämliche Begriff "Spätetatismus" von dem wesentlich bekannteren linken Begriff, den ich mal als bekannt voraussetze , geklaut ist.

Die ideologische Manier - um nicht zu sagen Manie - sich in der Studierstube eine Welt zu malen, welche mit der außerhalb jenes Stübchens wenig zu schaffen hat, ist beiderseits praktisch identisch.

Den implizit angedachten logischen Folgezustand "vorbei" wird Blankertz jedenfalls nicht erleben. Aber diese Art von Verifikation ist in religiösen Kreisen ja auch unnötig.

Ungeachtet dessen handelt unterdessen Frau Merkel ja ganz im Sinne von Blankertz, indem sie die auch hier im Zimmer prädominanten Sehnsüchte und Wünsche beim momentanen Thema Nr. 1 gerade nicht erfüllt . Demzufolge sind die Dinge ja auf einem guten Weg - es sei denn, man hält Mauern und Zäune für "anarchokapitalistisch" - das wäre indessen eine sehr eigenwillige Interpretation.

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