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ZETTELS KLEINES ZIMMER

Das Forum zu "Zettels Raum"



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Dieses Thema hat 1 Antworten
und wurde 391 mal aufgerufen
 Kommentare/Diskussionen zu "Zettels Raum"
Zettel Offline




Beiträge: 20.200

11.12.2007 10:34
Zitat des Tages: "Dritter Pol" Antworten

Gerhard Schröder ist ja nicht nur ein kleiner Lobbyist, sondern auch ein Geopolitiker. Und als solcher hat er jetzt etwas gesagt, was man als nachträglichen Kommentar zur amerikafeindlichen und rußlandfreundlichen Außenpolitik seiner Regierung lesen kann.

Ich bin seit langem der Überzeugung, daß das Ende dieser unsäglichen rotgrünen Regierung aus außenpolitischen Gründen noch wichtiger war als aus innenpolitischen.

Die Wirtschaft läßt sich nicht so leicht ruinieren; sie hätte auch nach weiteren rotgrünen Jahren wieder Fuß gefaßt. Aber was Schröder und Fischer außenpolitisch vorhatten - das Ende des transatlantischen Bündnisses, und stattdessen eine Achse mit Moskau -, das hätte wahrscheinlich, hätte man es realisieren können, irreparablen Schaden angerichtet.

C. Offline




Beiträge: 2.639

11.12.2007 13:55
#2 RE: Zitat des Tages: "Dritter Pol" Antworten
Ein Kompliment an Hannes Stein, von dem der Kommentar in der Welt stammt:Gerhard Schröder, Propagandist des Kreml

Aber was tun - es wird das Unvermeidliche eintreten und braunrot-rot-grünrot werden da fortsetzen, wo Schröder/Fischer aufgehört haben, die Wirtschaft lässt sich wirklich nicht dadurch ruinieren, dann rollt halt der Rubel anstatt des Dollar.

Interessant sind allerdings auch die Kommentare zum Kommentar - die Stasi lebt, diesmal im Dienste Putins, weiter. Dieser Disziplin (die ich schon bei wikipedia bewundert habe), diesem Engagement und diesem Organisationsgrad haben Konservative nichts entgegenzusetzen.

Nacheditiert:Politiker a.D. in ihren neuen Jobs

Clement RWE Power
Müller Evonik
Schlauch EnBW


und natürlich Tacke
In Antwort auf:
Der Staatssekretär von Werner Müller hieß übrigens Alfred Tacke. Dieser Alfred Tacke ist seit Ende 2004 Vorstandsvorsitzender des Stromversorgungsunternehmens STEAG - einer 100-prozentigen Tochter der RAG Aktiengesellschaft, deren Vorstandschef Werner Müller heißt. Seit September 2006 ist Tacke darüber hinaus Mitglied des Vorstands der RAG Beteiligungs-AG, die am 12. September 2007 in Evonik Industries AG umbenannt wurde. An dem Mischkonzern ist unter anderen E.ON beteiligt. E.ON wiederrum durfte 2004 mit Ruhrgas fusionieren - mit Ministererlaubnis des Wirtschaftsministeriums, erteilt von Staatssekretär Tacke in Vertretung von Minister Clement. Die Welt ist eben klein. Zu den Beratern der RAG zählt - unentgeltlich - Altkanzler Schröder.


Nacheditiert 2:

In Antwort auf:
Berlin - Diese Studie hat es in sich: Mitten in der Debatte über zu hohe Managergehälter präsentiert Joachim Schwalbach von der Berliner Humboldt-Universität brisante Zahlen. Der Professor hat die Vorstandsvergütung in den 30 Dax-Unternehmen untersucht. Sein Ergebnis: Die politische Diskussion ist scheinheilig - denn gerade in staatlichen Unternehmen werden Manager besser bezahlt als in privaten Firmen.


Staatsfirmen entlohnen Manager besonders üppig

Meine Rede und jetzt kommt das wahre heuschreckenfreie Ei:

In Antwort auf:
Musterbeispiel ist die Deutsche Post, die sich zum Großteil in staatlichem Besitz befindet. Im Jahr 1995 verdiente hier ein Vorstandsmitglied elf Mal so viel wie ein durchschnittlicher Mitarbeiter. Im Jahr 2006 war es schon das 87-fache. Zum Vergleich: Im Durschnitt aller Dax-Unternehmen verdiente der Vorstand früher 19 Mal so viel wie ein Mitarbeiter, heute ist es das 44-fache.

Eine hohe Steigerungsrate weist auch der Energiekonzern RWE auf, dessen Aktien sich zu einem großen Teil im Besitz nordrhein-westfälischer Kommunen befinden. Hier erhielt der Vorstand in den achtziger Jahren zehn Mal so viel wie ein einfacher Mitarbeiter. Mittlerweile ist es 50 Mal so viel.

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