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ZETTELS KLEINES ZIMMER

Das Forum zu "Zettels Raum"



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Dieses Thema hat 30 Antworten
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 Kommentare/Diskussionen zu "Zettels Raum"
Seiten 1 | 2
Zettel Offline




Beiträge: 20.200

28.12.2010 08:33
Zwischen den Jahren (1): Lob des Verschwendens antworten

Die Titelvignette zu dieser kleinen Serie zeigt den Gott Ianus, der zurück und zugleich nach vorn blickt.

Das tun wir gern, in dieser etwas seltsamen Zeit "zwischen den Jahren", wo das Alte Jahr so gut wie vorbei ist und das Neue Jahr noch nicht begonnen hat; wo ein Zustand zwischen Alltag und Feiertagen, zwischen Arbeit und Urlaub herrscht.

Also befasse ich mich in diesen Tagen mit Themen, die mit diesem Zurück- und Vorausblicken zu tun haben. "Zwischen den Jahren" kann man auch so verstehen, daß ich mich zwischen den Jahren, den Jahrzehnten hin- und herbewege; auch schon einmal springe.

Lobendes soll es auch geben, in dieser Serie. Kritisieren muß ich genug, wenn ich zur Tagesaktualität schreibe.

In dieser ersten Folge gibt es ein Lob der Verschwendung. Sie ist etwas Schönes, etwas Lustvolles, das zu Unrecht in Verruf gebracht worden ist.

Nonkonformist ( gelöscht )
Beiträge:

28.12.2010 08:56
#2 RE: Zwischen den Jahren (1): Lob des Verschwendens antworten

Lieber Herr Zettel,
so ist es! "Verschwendung" ist ein Naturprinzip. Ohne gigantische Verschwendung gäbe es kein Leben und keine Evolution.
Mit frdl. Gruß!

Nonkonformist ( gelöscht )
Beiträge:

28.12.2010 09:57
#3 RE: Zwischen den Jahren (1): Lob des Verschwendens antworten

Fortsetzung:
Zitat Zettel:
"...Es ist, so scheint mir, eine Ersatzreligion, die uns das Verschwenden verbieten will."
Nicht nur das, sondern auch Populismus und Oberflächlichkeit.
http://www.thueringer-allgemeine.de/star...rfen-1731413153

Nobby Offline



Beiträge: 110

28.12.2010 10:48
#4 RE: Zwischen den Jahren (1): Lob des Verschwendens antworten

Na, und wenn das nicht wie Faust aufs Auge passt:
http://www.umweltbildung.at/konsumaniac/index3.html

Das ist einfach unglaublich, mir fällt dazu garnichts mehr ein.

Bin übrigens Jahrgang 1948 und kann Zettel zu diesem Artikel nur zustimmen.

Nonkonformist ( gelöscht )
Beiträge:

28.12.2010 11:05
#5 RE: Zwischen den Jahren (1): Lob des Verschwendens antworten

Fortsetzung:
Ohne den verschwenderischen Umgang mit der Zeder wäre die bahnbrechende Kultur der Phönizier undenkbar (Alphabet, Eisenverhüttung, Glas, Schiffbau, Handel bis nach Skandinavien). Die Natur im Libanon ist dadurch nicht verschwunden, sie hat sich nur verändert.
http://academia.edu.documents.s3.amazona...mer_139-151.pdf

VolkerD Offline



Beiträge: 101

28.12.2010 12:30
#6 RE: Zwischen den Jahren (1): Lob des Verschwendens antworten

Lieber Zettel,

ich dachte im ersten Augenblick, sie meinten mit Ihrem Artikel dieses Buch:

http://www.amazon.de/Verschwendung-Wirts...93535519&sr=1-1

(das mich peröcnlich allerdings eher enttäuscht hat, als ich es vor einiger Zeit gelesen hatte)


Mit diesem Beitrag wurden folgende Inhalte verknüpft
Juno Offline



Beiträge: 332

28.12.2010 12:49
#7 RE: Zwischen den Jahren (1): Lob des Verschwendens antworten

Das ist wirklich schon eine eigene Meckerei wert:

Zitat
Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) hat Verbraucher und Handel aufgefordert, mit Lebensmitteln sorgfältiger umzugehen. Jährlich würden in Deutschland rund 20 Millionen Tonnen Essen auf den Müll geworfen, so Aigner. "Was mich stört, ist der oft unachtsame Umgang mit Nahrungsmitteln."


Wahnsinn.

Vor einigen Jahren wurde die Zuständigkeit des Agrarministeriums nach einem Lebensmittelskandal um den "Verbraucherschutz" erweitert. Wo und wie solcher Schutz notwendig ist, darüber lässt sich sehr streiten. Aber sei´s drum. Für die Politik hatte die Themenerweiterung den Vorteil, dass die Minister nicht mehr wie früher einen Bezug zur Landwirtschaft haben müssen. Das begann mit Renate Künast und geht jetzt bei Ilse Aigner weiter. Wenn ich mich recht erinnere, hat Zettel dies auch schon einmal aufgespießt: Aigner beschäftigt sich halt gerne mit dem Internet - also sorgt sie dort für "Verbraucherschutz".

Die zitierte Meldung geht aber noch einen Schritt weiter. Bezeichnenderweise wird Aigner hier nur noch als "Verbraucherministerin" eingeführt. Es geht also gar nicht mehr um irgendeinen "Schutz", sondern die Ministerin ist einfach dafür da, sich um uns, die Verbraucher, zu kümmern.

Und was sie sieht, missfällt ihr. Es "stört" sie, wie wir uns verhalten, und sie gibt also erst einmal eine Studie in Auftrag und ermahnt die Industrie. So fängt das ja immer an: Man studiert und mahnt eine Weile, dann stellt man streng wissenschaftlich fest, dass die Privatwirtschaft "ihrer Verantwortung nicht nachkommt", dass sie ja "ihre Chance gehabt, aber nicht genutzt hat" und dass es deshalb jetzt Zeit für gesetzgeberische Maßnahmen ist. Am besten auf europäischer Ebene.

Die Frage ist hier aber gar nicht, ob Verschwendung etwas Schönes ist oder nicht.

Ob Frau Aigners Empfinden also richtig ist oder nicht. Der entscheidende Punkt ist, dass Frau Aigners persönliches Empfinden nichts, aber auch gar nichts mit dem Schutz der Verbraucher zu tun hat. Sie wird nicht dafür bezahlt, die Supernanny zu spielen, sondern dafür, den Verbraucher vor Risiken zu schützen, die er selbst aus bestimmten - jeweils konkret zu benennenden! - Gründen nicht richtig überschauen und managen kann.

(Ich vermute übrigens mal, dass das von Aigner bejammerte Wegwerfen von Lebensmitteln zum großen Teil einem richtig verstandenen Verbraucherschutz dient. Die Sachen werden eben nicht besser, wenn sie in der Gastronomie mehrfach aufgetischt werden. Durch die strengen Informationspflichten zum "Mindesthaltbarkeitsdatum" hat die Politik sogar selbst den Druck verstärkt, "abgelaufene" Ware zu vernichten.)

Persönlich "stört" mich eine Wegwerfmentalität gelegentlich auch. Da gehöre ich zu der Generation, die - wie Frau Aigner - im Geist von 68 sozialisiert wurde. Alarmierend ist allerdings, mit welcher Selbstverständlichkeit heute offenbar alle Welt davon ausgeht, dass eine Ministerin dazu da ist, solche Mentalitäten zu bewerten und zu steuern.

vielleichteinlinker ( gelöscht )
Beiträge:

28.12.2010 12:55
#8 RE: Zwischen den Jahren (1): Lob des Verschwendens antworten

Mir ist der Schluss hin zur "Ersatzreligion" zu einfach. Mit diesem Begriff kann man alles erklären da Logik und Vernunft dann keine Rolle mehr spielen müssen. Indem ich jede Ansicht, Meinung und Weltsicht zur "Religion" erkläre wenn sie mit meiner nicht übereinstimmt brauche ich mich mit den Argumenten und Schlüssen nicht mehr auseinandersetzen.
So könnte man die "Verschwendung" auch zur Religion erklären. Genau das ist ja passiert und ist an Vokabeln wie "Gott des Konsums" noch immer ablesbar.
Aus dem Bauch würde ich eine andere Erklärung bevorzugen. Mit den Sechzigern hat sich das Bezugssystem geändert. War es bis dahin der Einzelne ist es nun die ganze Welt. Je weiter die Globalisierung voranschreitet, desto mehr Menschen sind bei den eigenen Handlungen "zu berücksichtigen".
Um es an einem Beispiel zu verdeutlichen: Wenn Sie 1950 eine Dose Bier getrunken und in den Straßengraben geworfen haben, dann war Ihr persönliche Bilanz Positiv. Sie schwankte auf der Bierdonsenskala zwischen 0 (Zustand: "Noch keine Dose"), 1 (Zustand."Trinkt die Dose leer") und wieder 0 (Zustand:"Dose Weg"). Die Bierskala hat sich von 0 (Nüchtern) positiv zu 1 (Ein Bier intus) verändert. Zusammengerechnet also +1.
Mit dem neuen Bezugssystem änderte sich die Erste Skala. Die Bierdose ist nicht aus der Welt und das sollten Sie doch bitte in Ihre Bierdosenbilanz mit einrechnen.

Zettel Offline




Beiträge: 20.200

28.12.2010 13:32
#9 RE: Zwischen den Jahren (1): Lob des Verschwendens antworten

Zitat von VolkerD
Lieber Zettel,

ich dachte im ersten Augenblick, sie meinten mit Ihrem Artikel dieses Buch:

http://www.amazon.de/Verschwendung-Wirts...93535519&sr=1-1

(das mich peröcnlich allerdings eher enttäuscht hat, als ich es vor einiger Zeit gelesen hatte)


Das Buch kannte ich nicht; vielen Dank für den Hinweis!

Tja, über die wirtschaftliche Seite der Vergeudung könnte man sicherlich viel schreiben. Ich habe es in dem Artikel ja einmal sehr persönlich gehalten, auch weil ich von Wirtschaft nichts verstehe.

Mir ist dieses ganze Konzept der Vergeudung nicht klar. Es ist ja der Sinn des Wirtschaftens, Nachfrage zu befriedigen. Wenn also jemand etwas nachfragt und bekommt, dann ist das, scheint mir, keine Vergeudung. Es war ja ein Bedürfnis da.

Nun wird mit der "Knappheit von Ressourcen" argumentiert. Ich weiß nicht, ob es Ressourcen gibt, die knapp sind oder sein werden. Wenn Knappheit droht und die Nachfrage weiter besteht, dann wird es ja im allgemeinen jemanden geben, der die Knappheit behebt, um damit Geld zu verdienen.

Wenn sich abzeichnet, daß das Erdöl knapp wird, aber die Leute weiter Auto fahren möchten, dann wird man teils nach weiteren Vorkommen suchen, die nur teurer zu erschließen und auszubeuten sind als die jetzigen, teils wird man technische Alternativen zum Otto- und zum Dieselmotor entwickeln, wie das ja auch schon geschieht.

Ich sehe nicht, daß solche Dinge Sache der "Gesellschaft" wären, oder des Staats oder gar der Moral. Sie sind nach meinem Dafürhalten Sache der Wirtschaft, und je freier man sie agieren läßt, umso besser wird sie solche Probleme lösen.

Denke ich mir, lieber VolkerD, als Laie. Und weil ich eben Laie bin, schreibe ich das nicht in ZR, sondern nur hier, sozusagen ins Unreine gesprochen.

Herzlich, Zettel

Zettel Offline




Beiträge: 20.200

28.12.2010 13:42
#10 RE: Zwischen den Jahren (1): Lob des Verschwendens antworten

Zitat von vielleichteinlinker
Mir ist der Schluss hin zur "Ersatzreligion" zu einfach. Mit diesem Begriff kann man alles erklären da Logik und Vernunft dann keine Rolle mehr spielen müssen. Indem ich jede Ansicht, Meinung und Weltsicht zur "Religion" erkläre wenn sie mit meiner nicht übereinstimmt brauche ich mich mit den Argumenten und Schlüssen nicht mehr auseinandersetzen.


Diese Gefahr besteht, da gebe ich Ihnen Recht. Aber die Öko-Bewegung trägt eben sehr konkrete Merkmale einer Reliigon; Herr hat das in seinem Gastbeitrag geschrieben:

http://zettelsraum.blogspot.com/2009/12/...tz-und-die.html

Zitat von vielleichteinlinker
Aus dem Bauch würde ich eine andere Erklärung bevorzugen. Mit den Sechzigern hat sich das Bezugssystem geändert. War es bis dahin der Einzelne ist es nun die ganze Welt. Je weiter die Globalisierung voranschreitet, desto mehr Menschen sind bei den eigenen Handlungen "zu berücksichtigen".

Um es an einem Beispiel zu verdeutlichen: Wenn Sie 1950 eine Dose Bier getrunken und in den Straßengraben geworfen haben, dann war Ihr persönliche Bilanz Positiv. Sie schwankte auf der Bierdonsenskala zwischen 0 (Zustand: "Noch keine Dose"), 1 (Zustand."Trinkt die Dose leer") und wieder 0 (Zustand:"Dose Weg"). Die Bierskala hat sich von 0 (Nüchtern) positiv zu 1 (Ein Bier intus) verändert. Zusammengerechnet also +1.

Mit dem neuen Bezugssystem änderte sich die Erste Skala. Die Bierdose ist nicht aus der Welt und das sollten Sie doch bitte in Ihre Bierdosenbilanz mit einrechnen.

Ich bin sehr dagegen, leere Bierdosen irgendwo hinzuwerfen; so wie auch gebrauchte Taschentücher, Kondome oder was man sonst so alles beim Waldspaziergang findet.

Aber ich sehe da keinen Zusammenhang mit dem Thema "Verschwendung".

Da ich in dem Artikel a bisserl an die Nachkriegszeit erinnert habe: Damals ging in regelmäßigen Abständen ein Lumpensammler durch unser Dorf, mit einem Wagen, den er selbst zog. Er hatte eine Schelle dabei, die er schwang, und dazu sang er "Lumpen, Alteisen, Papier, Haaaaaaasenfell".

Das brachte man ihm dann und bekam ein paar Groschen. Der Mann war nicht umweltbewußt und nicht ressourcenbewußt. Er wollte nur von etwas leben. Und meine Eltern waren auch nicht umweltbewußt und nicht ressourcenbewußt, sondern sie konnten die paar Groschen gut gebrauchen.

Wenn es wirklich Knappheit gibt, dann reguliert sich das im Austausch zwischen den Wirtschaftssubjekten, scheint mir. Und wenn es die Knappheit nicht gibt, dann kann man vergeuden.

Herzlich, Zettel

vielleichteinlinker ( gelöscht )
Beiträge:

28.12.2010 14:09
#11 RE: Zwischen den Jahren (1): Lob des Verschwendens antworten

Zitat
Da ich in dem Artikel a bisserl an die Nachkriegszeit erinnert habe: Damals ging in regelmäßigen Abständen ein Lumpensammler durch unser Dorf, mit einem Wagen, den er selbst zog. Er hatte eine Schelle dabei, die er schwang, und dazu sang er "Lumpen, Alteisen, Papier, Haaaaaaasenfell".


Den gab's auf dem Land noch länger. Und wir sind hinterhergrannt und haben "Alte Weiber, Böse Kinder" gesungen. Weil wir das lustig fanden.

Ob man die Bierdose übrigens in den Wald oder in den Müll wirft, ändert an der Bilanz für Sie nichts.

Zitat
Wenn es wirklich Knappheit gibt, dann reguliert sich das im Austausch zwischen den Wirtschaftssubjekten, scheint mir. Und wenn es die Knappheit nicht gibt, dann kann man vergeuden.


Da wird es offensichtlich denn die Knappheit ist entweder auf Sie oder auf die Welt berechnet. "Verschwendung" ist es dann auch dann, wenn Sie die Dose wegwerfen die woanders gebraucht würde. (Als Dose oder als Stahl oder Blech)

Zettel Offline




Beiträge: 20.200

28.12.2010 14:18
#12 RE: Zwischen den Jahren (1): Lob des Verschwendens antworten

Zitat von vielleichteinlinker
Ob man die Bierdose übrigens in den Wald oder in den Müll wirft, ändert an der Bilanz für Sie nichts.


Oh doch, lieber vielleichteinlinker. Die im Wald ärgert mich, weil sie den schönen Wald verschandelt. Wie auch das, was man sonst dort findet, wie gesagt. Ich habe längst nicht alles aufgezählt, was man da so findet.

Zitat

Zitat
Wenn es wirklich Knappheit gibt, dann reguliert sich das im Austausch zwischen den Wirtschaftssubjekten, scheint mir. Und wenn es die Knappheit nicht gibt, dann kann man vergeuden.


Da wird es offensichtlich denn die Knappheit ist entweder auf Sie oder auf die Welt berechnet. "Verschwendung" ist es dann auch dann, wenn Sie die Dose wegwerfen die woanders gebraucht würde. (Als Dose oder als Stahl oder Blech)



Wenn sie andereswo gebraucht wird, dann wird man sie aufsammeln, selbst wenn ich sie wegwerfen täte. Was ich aber nicht tue, sondern sie kommt in den Müll. Wenn es sich rechnet, sie dort herauszuholen (was meines Wissens technisch einfach ist und auch gemacht wird), dann tut man das. Wenn es sich nicht rechnet, dann fehlt es am Bedarf.

So stelle ich mir das vor. Aber nochmal: Ich habe keine Ahnung von Ökonomie. Vielleicht können mir die Fachleute sagen, daß es so oder so ähnlich ist, oder auch ganz anders.

Herzlich, Zettel

Gorgasal Offline




Beiträge: 3.969

28.12.2010 14:29
#13 RE: Zwischen den Jahren (1): Lob des Verschwendens antworten

Zitat von Juno
(Ich vermute übrigens mal, dass das von Aigner bejammerte Wegwerfen von Lebensmitteln zum großen Teil einem richtig verstandenen Verbraucherschutz dient. Die Sachen werden eben nicht besser, wenn sie in der Gastronomie mehrfach aufgetischt werden. Durch die strengen Informationspflichten zum "Mindesthaltbarkeitsdatum" hat die Politik sogar selbst den Druck verstärkt, "abgelaufene" Ware zu vernichten.)


Guter und wichtiger Punkt. Ich hatte vor einigen Jahren einen kleinen Einblick in den Verbraucherschutz. Das mit Abstand gefährlichste für den deutschen Verbraucher ist ganz klar nicht die Bleifarbe in chinesischem Spielzeug, nicht der Feinstaub, nicht die Karzinogene in Pommes frites, sondern die ganz langweiligen Salmonellen, an denen jedes Jahr rund 50 Menschen in Deutschland sterben, meistens aber eben nicht nach dem Verzehr in der Gastronomie, sondern nach Tante Ernas Tiramisu. Tante Erna wollte die Eier eben nicht wegwerfen. Offen gestanden ist mir lieber, dass Essen weggeworfen wird.

Vielleicht sollte sich Frau Aigner erst einmal informieren, wieviel Essen jeden Tag in der Bundestagskantine oder einer anderen Großküche weggeworfen wird. Und warum.

--
La historia claramente demuestra que gobernar es tarea que excede la capacidad del hombre. - Nicolás Gómez Dávila, Escolios a un Texto Implícito

Gorgasal Offline




Beiträge: 3.969

28.12.2010 14:41
#14 RE: Zwischen den Jahren (1): Lob des Verschwendens antworten

Zitat von Zettel

Zitat von vielleichteinlinker
"Verschwendung" ist es dann auch dann, wenn Sie die Dose wegwerfen die woanders gebraucht würde. (Als Dose oder als Stahl oder Blech)


Wenn sie andereswo gebraucht wird, dann wird man sie aufsammeln, selbst wenn ich sie wegwerfen täte. Was ich aber nicht tue, sondern sie kommt in den Müll. Wenn es sich rechnet, sie dort herauszuholen (was meines Wissens technisch einfach ist und auch gemacht wird), dann tut man das. Wenn es sich nicht rechnet, dann fehlt es am Bedarf.



Das sehe ich ganz genauso.

Und mit dem "gebraucht würde" ist es nicht ganz so einfach. Da stellt sich nämlich die Frage: "gebraucht - zu welchem Preis?" Die allermeisten Dinge werden "gebraucht", wenn der Preis nur niedrig genug ist, aber wenn der Preis steigt, "braucht" man sie plötzlich gar nicht mehr so dringend. Wenn Putzfrauen für 50 Cent pro Stunde arbeiten, dann "brauche" ich jede Woche eine. Wenn sie 50 Euro pro Stunde verlangen, komme ich plötzlich ohne aus, "brauche" sie nicht, finde ein Substitut - wahrscheinlich eine Mischung aus eigener Arbeit und niedrigeren Ansprüchen an die Sauberkeit hier.

Vor 1000 Jahren wäre es tatsächlich noch Verschwendung gewesen, weißes Papier wegzuwerfen. Als man noch auf Pergament schrieb, hätte man uns einen Briefblock teuer bezahlt. Heutzutage nehme ich von jeder Konferenz einen Block mit, den ich nie füllen werde, und irgendwann werde auch ich mich überwinden, dieses Papier wegzuwerfen, und Verschwendung ist das dann nicht.

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La historia claramente demuestra que gobernar es tarea que excede la capacidad del hombre. - Nicolás Gómez Dávila, Escolios a un Texto Implícito

Calimero Offline




Beiträge: 3.278

28.12.2010 14:53
#15 RE: Zwischen den Jahren (1): Lob des Verschwendens antworten

Hm, bis zu den letzten Sätzen des Artikels hätte ich alles so unterschreiben können. Ich bin zwar kein älterer Jahrgang, bin aber in der DDR aufgewachsen und das horten und hamstern kenne ich noch zur genüge. Da wurde nichts weggeschmissen, was nicht schon total hinüber war. Mein Vater hat jetzt noch diverse Schuppen und "Lagerstätten" in denen sich Kram stapelt, "den man bestimmt nochmal gebrauchen kann". Der Vater einer Ex-Freundin war Meister im Ansammeln nützlicher Dinge - egal was man brauchte, er hatte da irgendwo was Passendes.
Also ich kenne das und muss auch sagen, dass es in gewisser Weise auch Spaß gemacht hat einen Fundus "nützlicher Dinge" zu besitzen und nicht für jede Kleinigkeit etwas neues kaufen zu müssen (in der DDR war das ja notwendig, weil das Angebot einfach nicht da war, heute bedeutet jede Neuanschaffung immer noch einen gewissen Aufwand).

Aber die letzten Sätze des Artikels kann ich so nicht nachvollziehen. Ein Lob der Verschwendung? Was ist denn an Verschwendung gut? Wahrscheinlich meinen sie, wie beschrieben, damit die Abwesenheit des Zwangs zur radikalen Komplettausnutzung aller Dinge. Diesen fehlenden Zwang finde ich auch sehr angenehm, aber Verschwendung ist etwas anderes. Diese Wort ist bei mir absolut negativ konnotiert, weil es die sinnlose (nutzlose) Vergeudung von Werten und Ressourcen bezeichnet. Und sowas ist mir ein Graus.

Jedes Ding soll so genutzt werden, wie es seinem Daseinszweck entspricht. Fällt der Daseinszweck weg, kann auch das Ding entsorgt oder deaktiviert werden. Unser Christbaum hier nebenan ist zum Beispiel den ganzen Tag lang beleuchtet, auch wenn gerade niemand im Wohnzimmer ist. Die einen würden das Energieverschwendung nennen, für mich erfüllt die Beleuchtung aber ihren Daseinszweck. Ich habe den Baum stundenlang geschmückt, also soll er auch seine volle Pracht entfalten. Nachts hingegen wäre es wirklich Verschwendung ihn beleuchtet zu lassen.
Anderes Beispiel: Wenn ich Zwiebeln brauche und im Supermarkt die Wahl zwischen Kilosäcken und kleineren Abpackungen habe nehme ich den kleineren Beutel, auch wenn die Zwiebeln darin teurer sind. Ich habe damit zwar eigentlich Geld verschwendet, aber ich weiß auch, dass ich das Kilo niemals voll nutzen werde und somit einen Rest wegwerfen müsste. Das wäre für mich dann reale Verschwendung.

Und so ist das bei allem Kram. Sowohl die Anschaffung als auch die Entsorgung bedeutet Aufwand, dieser sollte also schonmal minimiert werden. Die Zeit dazwischen sollte auch bestmöglich ausgenutzt werden, dann hat man weder Verschwendung, noch zusätzlichen Aufwand.
Zusammenfassend würde ich sagen, dass man beim täglichen Bedarf den geringstmöglichen Aufwand treiben sollte, und bei Sachen die man länger benutzen möchte nach der Prämisse 'kaufe das Beste, was du dir leisten kannst' am besten fährt. Alles andere wäre (für mich zumindest) Verschwendung.

Beste Grüße, Calimero

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Wir sind alle gemacht aus Schwächen und Fehlern; darum sei erstes Naturgesetz, dass wir uns wechselseitig unsere Dummheiten verzeihen. - Voltaire

Hermann ( gelöscht )
Beiträge:

28.12.2010 14:55
#16 RE: Zwischen den Jahren (1): Lob des Verschwendens antworten

Selbstverständlich wäre das Wegwerfen des Papiers Verschwendung. Es würde bedeuten, Ressourcen nicht voll auszunutzen. Nur wäre die Verschwendung so geringfügig, daß es sich nicht lohnt, sich Gedanken darüber zu machen.

LePenseur ( gelöscht )
Beiträge:

28.12.2010 15:27
#17 RE: Zwischen den Jahren (1): Lob des Verschwendens antworten

Zitat von Zettel
So stelle ich mir das vor. Aber nochmal: Ich habe keine Ahnung von Ökonomie. Vielleicht können mir die Fachleute sagen, daß es so oder so ähnlich ist, oder auch ganz anders.


Also stellen Sie doch Ihr hell leuchtendes Licht nicht derartig unter den Scheffel, verehrter Zettel! Sie haben, wie sich aus vorstehenden Zeilen ersehen läßt, mehr Ahnung von Ökonomie als alle Linken zusammengenommen, denn hätten die eine Ahnung, wären sie keine Linken mehr — oder wie Manfred Kleine Hartlage — dieser da: http://korrektheiten.com/ — so treffend formulierte: »Ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen, daß Linkssein klug macht: Wenn man jahrzehntelang hochkomplizierte Theorien entwickeln muß, deren einziger Zweck darin besteht, völlig blödinnige Thesen zu untermauern und offensichtliche Tatsachen in Abrede zu stellen: Das ist wahres Gehirnjogging! Irgendwann, auch das weiß ich aus Erfahrung, ist man dann so klug, daß man aufhören muß, links zu sein. Man nennt so etwas auch einen dialektischen Prozeß.«

Calimero Offline




Beiträge: 3.278

28.12.2010 15:32
#18 RE: Zwischen den Jahren (1): Lob des Verschwendens antworten

Zitat von Zettel
Ich bin sehr dagegen, leere Bierdosen irgendwo hinzuwerfen; so wie auch gebrauchte Taschentücher, Kondome oder was man sonst so alles beim Waldspaziergang findet.

Aber ich sehe da keinen Zusammenhang mit dem Thema "Verschwendung".


Richtig. Eine Dose ist eine Verpackung. Wie jede andere Verpackung hat sie den Daseinszweck etwas zu schützen und transportierbar, bzw stapelbar zu machen. Ist der Daseinszweck nicht mehr vorhanden kann die Verpackung weg und wieder recyclet werden.
Billig, leicht, nicht allzu voluminös ... so soll eine Verpackung sein. Und sie soll nicht noch leer und mit vollem Volumen durch die Gegend kutschiert werden müssen, wie z.B. leere Glasflaschen. Sowas ist komplett hirnrissig. Kein Mensch käme auf die Idee leere Kartons einzusammeln um sie dann wieder aufzufalten, auszusaugen, neu zu bekleben und wiederzuverwenden.
Komischerweise lenken die Ökos ihren Zorn immer auf die böse Bierdose, aber nie auf Wasserflaschen. Dabei kann man Trinkwasser doch ganz locker und billig aus dem eigenen Hahn zapfen. Die ganze Diskussion um Verpackungsmüll ist doch Nonsens. Jede Umhüllung ist eingepreist und die Entsorgung gewährleistet. Hat sie ihren Dienst getan, kann sie weggeworfen werden (natürlich nicht in den Wald oder sonstwie in die Gegend). Thats it - keine Verschwendung.

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Wir sind alle gemacht aus Schwächen und Fehlern; darum sei erstes Naturgesetz, dass wir uns wechselseitig unsere Dummheiten verzeihen. - Voltaire

vivendi Offline



Beiträge: 661

28.12.2010 15:48
#19 RE: Zwischen den Jahren (1): Lob des Verschwendens antworten

Hervorragender Kommentar, dem ich (Jg 1944) nur zustimmen kann.

Und zu diesem Punkt:

Zitat von Juno
Die Sachen werden eben nicht besser, wenn sie in der Gastronomie mehrfach aufgetischt werden. Durch die strengen Informationspflichten zum "Mindesthaltbarkeitsdatum" hat die Politik sogar selbst den Druck verstärkt, "abgelaufene" Ware zu vernichten.)

Das ist das offene Messer, in das sich unsere Politiker immer wieder durch ihre inkohärente, sich widersprechende Gesetzgebung stürzen: die unerwünschten und unbedachten Nebenwirkungen.

Ist die Abwrackprämie nicht ein anschauliches Beispiel dafür? Die Umweltzonen mit teilweisen Fahrverboten kann man ebenfalls dazu zählen: Altes wird soweit entwertet, bis es unbrauchbar geworden ist und weggeworfen werden muss.

ruhestörung Offline



Beiträge: 42

28.12.2010 16:45
#20 RE: Zwischen den Jahren (1): Lob des Verschwendens antworten

Lieber Zettel,

vielen Dank für diesen wundervollen Beitrag, von dem ich jedem einzelnen Satz voll zustimmen möchte. Mir war die Anfeindung des Konsums schon immer verdächtig, weil sie letztlich menschliche Bedürfnisbefriedigung verächtlich macht. Und das ist nicht nur verlogen, sondern im wahrsten Sinne des Wortes menschenverachtend.

Grüße

ruhestörung

Rayson Offline




Beiträge: 2.367

28.12.2010 17:43
#21 RE: Zwischen den Jahren (1): Lob des Verschwendens antworten

Ich werde nun Zettels wahre Identität preisgeben. Sein bürgerlicher Name ist Wolf Lotter: http://www.welt.de/debatte/kommentare/ar...schwendung.html

--
L'État, c'est la grande fiction à travers laquelle tout le monde s'efforce de vivre aux dépens de tout le monde. (Frédéric Bastiat)

C. Offline




Beiträge: 2.639

28.12.2010 19:19
#22 RE: Zwischen den Jahren (1): Lob des Verschwendens antworten

Zitat von Zettel
Warum diese Haltung? Ich weiß es nicht



Es ist... Langeweile oder aus der Tugend eine Not gemacht.

http://www.iceagenow.com/

stefanolix Offline



Beiträge: 1.957

28.12.2010 23:15
#23 RE: Zwischen den Jahren (1): Lob des Verschwendens antworten

Wir sollten nicht dem ungesunden Geiz verfallen und wir müssen uns nicht selbst kasteien. Aber die im Artikel angesprochene »Ex-und-Hopp«-Mentalität (austrinken und wegwerfen) mag ich auch nicht gutheißen. Ausgetrunkene Bierdosen und Tetra-Packs gehören nicht in die Landschaft. Wenn ich da etwas missverstanden habe, lasse ich mich natürlich gern korrigieren.

Zur Ernährung: Es gibt die beiden Extreme Geiz und Völlerei. Beide sind nicht ohne Grund als Todsünden eingestuft und ich denke, man kann den Begriff Todsünde hier sogar losgelöst von der Religion sehen. Man tut weder mit Geiz noch mit Völlerei seinem Körper etwas Gutes — man muss die gesunde Mitte finden. Und so ist es auch mit der Rückwirkung auf die Gesellschaft. Beides — Geiz und Völlerei — schadet mir und schadet auch anderen Marktteilnehmern.

Rayson spricht bei uns im BLOG in einem Beispiel über den Kauf von vier Hamburgern. Für die meisten Kunden dürften zwei bis drei Hamburger ausreichend sein (ich würde wahrscheinlich gar keinen essen). Der Durchschnittskunde würde also entweder zu viel Nahrung in sich aufnehmen oder er würde einen Hamburger wegwerfen. Das wäre für mich ein Negativbeispiel des Verschwendens, weil es gedankenlose Völlerei ist. Denn die meisten fleischhaltigen Massenprodukte können nur deshalb so billig verkauft werden, weil dafür Millionen Tiere unter übelsten Bedingungen in Massentierhaltung eingepfercht sind.

Positive Beispiele für Verschwendung sind für mich, wenn man freie Ressourcen für Spenden ausgeben kann, wenn man sich einen Urlaub leistet oder wenn man in ein Hobby investiert oder wenn man neue Möglichkeiten ausprobieren kann … und natürlich auch die Wegwerf-Windel — ich habe beide Arten von Windeln als Vater noch kennengelernt ;-)

Rayson Offline




Beiträge: 2.367

28.12.2010 23:28
#24 RE: Zwischen den Jahren (1): Lob des Verschwendens antworten

Zitat von stefanolix
Positive Beispiele für Verschwendung sind für mich, wenn man freie Ressourcen für Spenden ausgeben kann, wenn man sich einen Urlaub leistet oder wenn man in ein Hobby investiert oder wenn man neue Möglichkeiten ausprobieren kann … und natürlich auch die Wegwerf-Windel — ich habe beide Arten von Windeln als Vater noch kennengelernt ;-)



Ich sehe in diesen Beispielen keine Verschwendung. Im Gegenteil, die Spende ist geradezu die Gegenthese, kann sie doch als Eingeständnis gelten, dass man selbst merkt, wie wenig die zusätzliche Verfügungsmacht über Ressourcen zum eigenen Wohlbefinden beiträgt, woanders aber einen unvergleichlich höheren Nutzen bewirkt. Urlaub ist nicht mehr Verschwendung als "normaler" Konsum - 90% des Konsums sind letztlich immateriell, das kann den Unterschied nicht ausmachen -, und die Wegwerf-Windel - ja, nun, wer weiß, wie deren Vorteilhaftigkeit aussähe, wenn die Entsorgungskosten verursachungsgerecht zugeordnetewürden...

--
L'État, c'est la grande fiction à travers laquelle tout le monde s'efforce de vivre aux dépens de tout le monde. (Frédéric Bastiat)

stefanolix Offline



Beiträge: 1.957

28.12.2010 23:39
#25 RE: Zwischen den Jahren (1): Lob des Verschwendens antworten

Zitat von Rayson
Ich sehe in diesen Beispielen keine Verschwendung. Im Gegenteil, die Spende ist geradezu die Gegenthese, kann sie doch als Eingeständnis gelten, dass man selbst merkt, wie wenig die zusätzliche Verfügungsmacht über Ressourcen zum eigenen Wohlbefinden beiträgt, woanders aber einen unvergleichlich höheren Nutzen bewirkt. Urlaub ist nicht mehr Verschwendung als "normaler" Konsum - 90% des Konsums sind letztlich immateriell, das kann den Unterschied nicht ausmachen -, und die Wegwerf-Windel - ja, nun, wer weiß, wie deren Vorteilhaftigkeit aussähe, wenn die Entsorgungskosten verursachungsgerecht zugeordnetewürden...



Aber die Entsorgungskosten werden doch dem Verursacher zugeordnet. OK, nicht dem Kind, sondern den Eltern ;-) — Die Wegwerfwindel wurde damals (und wird heute) in die Mülltonne mit der teuersten Entsorgungsgebühr geworfen. Familien mit einem höheren Müllvolumen zahlen tendenziell auch höhere Müllgebühren … Ich weiß gar nicht, ob es inzwischen schon biologisch abbaubare Windeln gibt, es könnte aber sein. Die wären ja dann sogar kompostierbar.

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