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ZETTELS KLEINES ZIMMER

Das Forum zu "Zettels Raum"



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Dieses Thema hat 63 Antworten
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Reader Offline



Beiträge: 803

14.07.2006 10:58
Aus der heutigen amerikanischen Presse Antworten

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Die Weltnachrichten und Bilder wie dieses hier aus dem Lebanon (http://media3.washingtonpost.com/wp-dyn/...06071301892.jpg), drängen die Fußballskandale um Zidane und Materazzi und Co ins Abseits. Fast verspürt man Nostalgie nach den Schlagzeilen über im Grunde so unbedeutende Ärgernisse (deren Folgen und das Ringen um Lösungen heutzutage in den zuständigen Gremien ausgetragen werden und höchstens unter den Chatterati zu Wortkriegen führen).

Obwohl ich nicht die Intention habe, darüber zu diskutieren, auf den Meinungsartikel von David Ignatius zur Situation im Nahen Osten und den Artikel von Steven Mufson über den steigenden Ölpreis, beide in der heutigen Washington Post, erlaube ich mir trotzdem hinzuweisen:

Behind the Crisis, A Push Toward War
By David Ignatius
(Op-Ed Columnist)
The Washington Post
Friday, July 14, 2006; Page A21
washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2006/07/13/AR2006071301670.html

(.....)

Israeli and American doctrine is premised on the idea that military force will deter adversaries. But as more force has been used in recent years, the deterrent value has inevitably gone down. That's the inner spring of this crisis: The Iranians (and their clients in Hezbollah and Hamas) watch the American military mired in Iraq and see weakness. They are emboldened rather than intimidated.
(......)

A second point -- obvious from Gaza to Beirut to Baghdad -- is that the power of non-state actors is magnified when there is no strong central government.

(.....)

A final obvious lesson is that in an open, interconnected world, public opinion matters. (:::::). To fight the Long War, America and Israel have to get out of the devil suit in global public opinion. For a generation, America maintained a role as honest broker between Israel and the Arabs. The Bush administration should work hard to refurbish that role.

In the Lebanon crisis we have a terrifying glimpse of the future: Iran and its radical allies are pushing toward war.
(.....)


A Price Inflamed By Fear
Up to a Third of Oil's Stunning Ascent Traces to Psychology
By Steven Mufson
Washington Post Staff Writer
Friday, July 14, 2006; Page D01
washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2006/07/13/AR2006071301686.html

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Reader Offline



Beiträge: 803

14.07.2006 13:50
#2 RE: Aus der heutigen amerikanischen Presse Antworten

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Paralyzed Man Uses Thoughts to Move a Cursor
By ANDREW POLLACK
The New York Times
Published: July 13, 2006
http://www.nytimes.com/2006/07/13/scienc...cc46&ei=5087%0A

"A paralyzed man with a small sensor implanted in his brain was able to control a computer, a television set and a robot using only his thoughts, scientists reported yesterday. "

http://graphics8.nytimes.com/images/2006...3brain190.1.jpg


(Sollte ich sowas lieber an die Pinnwand heften? )


Zettel Offline




Beiträge: 20.200

15.07.2006 15:13
#3 RE: Aus der heutigen amerikanischen Presse Antworten

Zitat von Reader
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Paralyzed Man Uses Thoughts to Move a Cursor
By ANDREW POLLACK
The New York Times
Published: July 13, 2006
http://www.nytimes.com/2006/07/13/scienc...cc46&ei=5087%0A
"A paralyzed man with a small sensor implanted in his brain was able to control a computer, a television set and a robot using only his thoughts, scientists reported yesterday. "
http://graphics8.nytimes.com/images/2006...3brain190.1.jpg
(Sollte ich sowas lieber an die Pinnwand heften? )

Zu deiner Frage, dear Reader: As you like. Meine Vorstellung ist, daß in das Unterforum "Neue Themen" das paßt, was eine inhaltliche Diskussion anregen könnte. Und an die Pinwand (Pinnwand??) das gepinnt werden könnte, was man mehr zur Belustigung mitteilt, oder worüber man zu plaudern Lust hat.

Ingers treffliches Zettel-Porträt und das, was sich an Plauderndem daran anschloß, hätte man zB gut an die Pinwand pinnen können.

Oder vielleicht hat jemand mal Lust, ein Gedicht anzupinnen, einen Zitat-Fund oder whatever. An die Wand damit!


Zu dem interessanten Artikel in der NYT, auf den du aufmerksam machst, schreibe ich noch etwas, wenn ich Zeit habe. Hier oder in Zettels Raum, mal sehen.

Sehr herzlich, Zettel

Sparrowhawk ( Gast )
Beiträge:

15.07.2006 20:26
#4 RE: Aus der heutigen amerikanischen Presse Antworten

Ich kenn die Admin-Möglichkeiten des Forums nicht... aber kannst du als Admin nicht Threads in andere Bereiche verschieben ?

Turbofee Offline



Beiträge: 329

15.07.2006 21:44
#5 RE: Aus der heutigen amerikanischen Presse Antworten
x

Wamba Offline



Beiträge: 295

17.07.2006 00:15
#6 RE: Aus der heutigen amerikanischen Presse Antworten

Zitat von Sparrowhawk
Ich kenn die Admin-Möglichkeiten des Forums nicht... aber kannst du als Admin nicht Threads in andere Bereiche verschieben ?

Ja, kann ich.

Aber soll ich?

Es würde die Übersichtlichkeit erhöhen; vor allem für diejenigen, die das später lesen.

Andererseits würde es vielleicht diejenigen, die einen Thread schon kennen, eher verwirren.

Und dann hat Turbofee ja auch schon darauf hingewiesen, daß man nie weiß, wie sich ein Thread entwickelt.


Was meint ihr? Lieber durch Verschieben ordnen, oder lieber den Wildwuchs lassen, wie er sich ergibt? (Wobei ja durch den Ort, an dem ein Thread begonnen wird, eine gewisse Ordnung gegeben ist).

Herzlich, Wamba


Turbofee Offline



Beiträge: 329

17.07.2006 00:27
#7 RE: Aus der heutigen amerikanischen Presse Antworten
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Reader Offline



Beiträge: 803

20.07.2006 15:35
#8 Hurrikan Katrina Nachwehen; Mordanklage gegen Ärztin Antworten

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The New York Times
newyorktimes.com
July 20, 2006
Louisiana Doctor Said to Have Faced Chaos
By CHRISTOPHER DREW and SHAILA DEWAN

Eine Ärztin und zwei Krankenpflegerinnen sind in Louisiana wegen Mordes an Patienten angeklagt worden.

Die Ärztin Dr. Anna M. Pou und die mitangeklagten Krankenschwestern waren in den Tagen nach der verheerenden Hurricane-Katastrophe nicht geflüchtet, sondern in einem Krankenhaus bei den Kranken und Sterbenden, großteils älteren Menschen, viele todkrank, geblieben.

Ich kenne die subtropische, feuchte schwüle Hitze des amerikanischen Südens aus eigener Erfahrung. Ich kann mir gar nicht vorstellen, welch Elend, welche Hitze, welcher Gestank, dort geherrscht haben müssen. Ohne Strom, Klimaanlage, frischem Wasser, mußten dort viele Menschen bis zu einer Woche auf elementarste Hilfe warten. Unvorstellbar, wenn man jung und gesund ist, erst recht nicht, wenn man zu der schwächeren Bevölkerungsgruppe gehört. Es sind nachweislich Menschen vier oder fünf Tage nach dem Hurrikan noch gestorben, vergeblich auf Hilfe wartend, auf Dächern, Veranden tagelang ausharrend. Ein Fall ist mir in Erinnerung geblieben, ein älterer Mann, der tagelang auf dem Dach seines Hauses festsaß, bis zum Ende mit seiner Frau telephonierend, der es nicht gelang, irgendjemanden zu finden, der ihn herausholen konnte. Mir scheint es wie ein Wunder, dass von den Alten, Kindern und Kranken doch soviele diese Hölle überleben konnten.

Sehenswert das Bild von einem Rettungshubschrauber auf dem Dach eines New Orleans Parkhauses, rechts unten die Helfer, die die Kranken nach oben befördern müssen. Sehen aus wie wahre Helden, ich möchte nicht alleine da hochklettern müssen, geschweige denn mit Krankenbahre auf den Schultern.

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Reader Offline



Beiträge: 803

21.07.2006 23:05
#9 The Persian Game Antworten

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The Persian game
Masters of ambiguity, Iran's leaders don't want war with Israel and the U.S. -- and are more alarmed by the Lebanese crisis than the West realizes.
By Afshin Molavi

On the sidelines of a recent security conference in Oman, a former high-ranking Iranian official turned to a Saudi colleague and said: "You are overestimating our influence in Iraq. We are not as powerful as you think." A few moments later, the Iranian smiled and added, "But don't underestimate our influence, either."

Such calculated ambiguity has become a familiar feature of Iranian foreign policy, particularly regarding its role in Iraq, its nuclear stance and, of course, its support for Hamas and Hezbollah.

-> Afshin Molavi in Salon.com


Reader Offline



Beiträge: 803

22.07.2006 09:02
#10 Essen wie Gott in Genua Antworten

-

Sommer, Sonne, Wochenende, was liegt näher als imaginäres Reisen und Träume von gutem Essen am Ziel?

Englischsprachig oder nicht, den New York Times Artikel von Mark Bittmann, "In Northern Italy, a Crossroads of Culinary Arts", möchte ich allen empfehlen, die eine Reise nach Genua planen. Es genügt ja, sich die Adressen der Restaurants vorzumerken, so man Lust verspürt, einen kulinarischen Streifzug durch die Region zu machen ohne die Stadt verlasssen zu müssen.

Hier ein paar Bilder, die den Mund wässerig machen sollen, zum Artikel geht es hier lang.

Bon Appétit!

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Zettel Offline




Beiträge: 20.200

22.07.2006 22:39
#11 RE: Essen wie Gott in Genua Antworten
Dear Reader,

Genua? Vielleicht müßte ich wirklich mal hinfahren, um meine Kindheitserinnerungen daran loszuwerden.

Meine Eltern hatten ein Ferienhaus an der "Costa dei Fiori", so hieß das, glaube ich, jedenfalls in Diano Marina. Und wenn wir dorthin fuhren, kamen wir unweigerlich durch Genua (eine Autobahn gab es damals da nicht).

Es waren fürchterlich enge Straßen, ein hupender, chaotischer Verkehr. Jede Menge Tankwagen, die auch (von einer Raffinerie her?) durch dieses Nadelöhr mußten. Und mein Vater quälte sich/uns da also auch durch, schimpfte und schwitzte. Es roch fürchterlich nach Abgasen, wir waren müde von der langen Fahrt und schwitzten in der ungewohnten Hitze.


So geht's, dear Reader: Dadurch ist mir Genua vermiest; ich träume sogar manchmal davon.

Als ich deinen Beitrag gesehen habe, mußte ich sozusagen erst mal tabual rasa machen, hinsichtlich Genua.

Um dann in dem schönen, bunten Artikel zu erfahren, daß man da nicht nur durchfahren, sondern auch essen kann, und wie gut offenbar!


"Mein" zweites Genua ist übrigens das, in dem sich der Fiesco verschworen hat. Da sehe ich dann Galeeren vor the mind's eye, finstere Gewölbe, blitzende Degen.

Und nun müßte ich also ein drittes kennenlernen, in dem es die Köstlichkeiten gibt, die Maria zubereitet.

Saluti, Tessitore

Reader Offline



Beiträge: 803

24.07.2006 08:22
#12 RE: Essen wie Gott in Genua Antworten

Zitat von Zettel

Genua? Vielleicht müßte ich wirklich mal hinfahren, um meine Kindheitserinnerungen daran loszuwerden.

Wenn man nur alle schlechten Kindheitserinnerungen so leicht loswerden könnte!
Auf nach Genua!


Reader Offline



Beiträge: 803

24.07.2006 08:39
#13 Ex-President Bush Gone Blue-Chip. Antworten

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-

News from The Light Side
It is summer, after all.

Ex-President Bush Gone Blue-Chip.
Blue-Chip Socks, that is.

Gefunden in der heutigen Washington Post:

Blue-Chip Socks
Haute Hose by Vivek Nagrani, Just the Thing to Cool Your Heels
By Robin Givhan
Washington Post Staff Writer
Monday, July 24, 2006; Page C01

.......
Seven years ago, Nagrani founded Ovadufut Hosiery, which specializes in men's luxury socks
.......
Prominently displayed in Nagrani's office is a recent photograph of him with George H.W. Bush. The two are smiling pleasantly as Nagrani presents the former president with one of his new, $1,400 leather travel bags. Dangling from one of the bag's zippered compartments are several pairs of brightly colored socks.
.......
There is a Candyland quality to the socks that Nagrani makes. He sells socks in shades of orange, pink, red and teal.
.....
Nagrani makes a "Gatsby" sock with the image of a woman sipping a martini, strategically resting along a man's Achilles' tendon.
.......
He names each design after leaders ..... after very good customers ....... These gentlemen have bought at least 21 pairs of socks ...... They are afforded the opportunity to spend more than $100 on a pair of socks.
......

Tipp:
Sollte Ihnen je eine dieser teuren Socken abhanden kommen, wenden Sie sich vertrauensvoll an
The Bureau of Missing Socks.

Live from the Titanic,
R.r

Turbofee Offline



Beiträge: 329

24.07.2006 09:12
#14 RE: Die Einsamkeit der Socken Antworten
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Reader Offline



Beiträge: 803

24.07.2006 10:31
#15 Lonely Socks Blues Antworten

*lach*
Du solltest eine Kolumne in einer Zeitung schreiben!

Kennt man in Deutschland "Sherman's Lagoon"?
Täglich in der Washington Post zu finden, hier. Sonntags in farbenfrohem Großformat, - da laufen die "funny pages" über vier Seiten der Zeitung -, und eine dieser Sonntagsausgaben hatte mal die "verschwundenen Socken" zum Thema, einschließlich des Rätsels Lösung. Werde versuchen, diese zu finden, dafür brauche ich aber Zeit, die ich im Moment noch nicht habe (diese Komiker hier erwarten, dass ich noch etwas arbeite, nebenbei!).
Auf später,
R.r


Turbofee Offline



Beiträge: 329

24.07.2006 14:30
#16 RE: Lonely Socks Blues Antworten
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Reader Offline



Beiträge: 803

24.07.2006 15:46
#17 RE: Lonely Socks Blues Antworten

-

Liebe Turbofee,
du hast wahrscheinlich unterlassen, dein Konterfei beizulegen.
Dem könnte doch kein Redakteur widerstehen!

Turbofee Offline



Beiträge: 329

24.07.2006 19:33
#18 RE: Lonely Socks Blues Antworten
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Reader Offline



Beiträge: 803

27.07.2006 09:40
#19 Flüchtlinge in Syrien und tote Blauhelme Antworten
The New York Times
Middle East Section
Refugees
Syria, Traditional Refuge for Displaced Arabs, Is Strained by 120,000 More
DAMASCUS, Syria, July 24

zum Artikel

But Joshua Landis, an expert on Syrian history at the University of Oklahoma, said he expected Syria to remain the last refuge for citizens of other Arab countries.
…….

“What the U.S. and its idea of nation-building have done is to overburden this delicate process and to cause these delicate states to collapse. We’ve been seeing this in Iraq, in Palestine, and now in Lebanon. And so the refugees are all ending up in Syria, the one state in the neighborhood that hasn’t failed.”


Mein Kommentar:

Menschen zählen nicht (mehr), wenn sie im Kreuzfaden der Mächtigeren leben. Collateral damage.

120.000 Menschen sind laut diesem Artikel wegen der jüngsten Kriegshandlungen aus dem Libanon nach Syrien geflüchtet (in anderen Berichten, wie der Financial Times, spricht man von 200.000), in ein Land, das 19 Millionen Einwohner zählt und seit der US-Invasion im Irak im Jahr 2003 bereits rund einer Million Irakischer Flüchtenden Zuflucht bietet. Syrien soll auch an die 420.000 Palästinensische Flüchtlinge aufgenommen haben. Alle diese Flüchtlinge haben nicht nur ein Recht auf Aufenthalt in Syrien, - weil Syrien wie die Herkunftsländer dieser Flüchtlinge Teil der „Arab Nation“ -, sie können dort auch uneingeschränkt Besitz erwerben, haben Anspruch auf Schuldbildung und ein Recht auf dieselbe Sozialhilfen und Gesundsheitsvorsorgung wie die Einheimischen.

Nachtrag:
Meinen Kommentar hatte ich vorgestern geschrieben, traurigerweise hat der gestrige Tag einmal mehr den Eindruck bestätigt, dass Menschenleben nicht zählen: Man bombardiert jetzt auch unbewaffnete (!) Blauhelme in ihrem Wachtposten, da mögen sie noch so eindringlich um Gnade gefleht haben (habt ihr die Luftaufnahmen von der isolierten Lage dieses Postens gesehen?). Naive Idealisten, dumm genug, im Grenzgebiet ihren Dienst zu versehen, nicht wahr? Frau Dr. Rice reagiert mit einem Aufruf, der meiner Meinung nach aus mehr als einem Grund an Zynismus schwer zu übertreffen sein wird: Mehr UNO-Truppen für die Region (ob sie Herrn Boltens Unterstützung dafür wird gewinnen können?).
R.r

Wamba Offline



Beiträge: 295

27.07.2006 14:44
#20 RE: Flüchtlinge in Syrien und tote Blauhelme Antworten

Bei dem Link in Readers Beitrag scheint etwas nicht zu stimmen.

Hier kommt man zu dem verlinkten Artikel - allerdings vermutlich nur als eingetragener Benutzer der NYT.

Reader Offline



Beiträge: 803

04.08.2006 08:23
#21 Latino Einwanderer im amerikanischen Süden: Georgia Antworten

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THE NEW YORK TIMES

The Latino South
A County in Transition
This is the first article in an occasional series looking at aspects of Hispanic life in the South.
....
In Georgia, Immigrants Unsettle Old Sense of Place
By RACHEL L. SWARNS
Published: August 4, 2006

PEARSON, Ga. — For generations, people here have savored the predictable cadences of small-town living. They knew their neighbors and their neighbors’ neighbors, the sweet sound of Sunday church mornings and the rumble of tractors tilling the rich soil.
......
The simmering tensions between Americans and new arrivals have played out here, too, far from the national spotlight. A visit to Atkinson County offers an intimate glimpse at how immigration is rapidly transforming day-to-day life in some small Southern towns.

In 1990, Hispanics accounted for 3 percent of the residents in Atkinson County, census data show. By 2004, Hispanics had eclipsed blacks and become the largest minority, with 21 percent of the population.
....
The sudden shift is upending traditional Southern notions of race and class, leaving many whites and blacks grappling with unexpected feelings of dislocation, loss and anger as they adjust to their community’s evolving ethnic identity.
......
Olga Contreras-Martinez was 12 when she entered the United States illegally .......... Now a college graduate and an American citizen, Ms. Contreras-Martinez feels deeply rooted here. ..... Yet she says she has never quite fit in, even as she slides seamlessly between English and Spanish, ...... “I call it home, but I know I’m not welcome in my own home,” she said. ......
......
From 1990 to 2005, the number of Hispanics living legally or illegally in Southern states quadrupled, jumping to 2.4 million from 562,663, ...... More immigrants are arriving in the United States now than when crowded ships carried millions of Europeans into New York in the early 1900’s.
....
Pearson, which now has about 1,900 residents, was losing population before the Mexicans arrived. Tommy Guthrie, co-owner of Guthrie Motors, said the new arrivals had helped his business and others to thrive. .....

“I tell you something — they’re not staying down,” said Mr. Guthrie, who is white. “They’re moving up.”



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Beiträge: 803

04.08.2006 08:26
#22 Israel’s Invasion of Lebanon & Hezbollah Antworten

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THE NEW YORK TIMES
Op-Ed Contributor

Ground to a Halt
By ROBERT PAPE
Published: August 3, 2006

ISRAEL has finally conceded that air power alone will not defeat Hezbollah. Over the coming weeks, it will learn that ground power won’t work either. .... Contrary to the conventional wisdom, Hezbollah is principally neither a political party nor an Islamist militia. It is a broad movement that evolved in reaction to Israel’s invasion of Lebanon in June 1982. ...... In fact, in the wake of the bombings of civilians, the incursion will probably aid Hezbollah’s recruiting.Equally important, Israel’s incursion is also squandering the good will it had initially earned from so-called moderate Arab states like Egypt and Saudi Arabia.




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04.08.2006 08:32
#23 LIFE IN BAGHDAD Antworten

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THE NEW YORK TIMES

Correspondence | City of Dread

Where the Collateral Damage Is in the Mind
By KIRK SEMPLE
Published: July 30, 2006

...... the violence has reconfigured the emotional geography as well — and this is what Umm Hassan was saying. Iraqis live with the creeping, paralyzing dread that anything can happen at any time, and when it does, they will be powerless to stop it.
.....
“In Saddam’s time, I knew to keep my mouth shut, not to criticize the president, then I would be O.K.,” she said. “But now I don’t know what I should do. I’m threatened. I’m always in a threatened situation: for being Shiite, for having a Sunni son, for working in the media, for making a good salary, for cooperating with the Americans, for driving a car, for not wearing a hijab.”
...
“Once there was only one Saddam, now there are many,” she continued. “Everyone has their own reasons to kidnap or kill.”
.....
There is a new saying,” she went on. “ ‘We’re all sentenced to death but we don’t know when.’ ”
...
And this is what Iraq’s war feels like. Every decision becomes, on some level, a matter of life and death, and things that once seemed important are now entirely trivial.



Zettel Offline




Beiträge: 20.200

04.08.2006 23:03
#24 RE: LIFE IN BAGHDAD Antworten

Dear Reader,

das ist ein sehr interessanter, auch natürlich deprimierender, Bericht.

Ich möchte ihn zum Ausgangspunkt für einen Thread "Leben im Irak, Lage im Irak" nehmen, in dem wir vielleicht über das Leben und überhaupt die Situation im Irak diskutieren können - abseits der gestanzten Klischees und aller dieser Bewertungen, die nicht von der realen Lage ausgehen, sondern von einer politischen Vorab-Bewertung.

Ich denke, in diesem Forum könnte das möglich sein. Also, ich kopiere deinen Beitrag in diesen neuen Thread und antworte dann darauf.

Herzlich, Zettel


Reader Offline



Beiträge: 803

05.08.2006 09:43
#25 Lebanon-Israel: Bilder in der NYTimes Antworten

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