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ZETTELS KLEINES ZIMMER

Das Forum zu "Zettels Raum"



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Dieses Thema hat 46 Antworten
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 Kommentare/Diskussionen zu "Zettels Raum"
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Fluminist Offline




Beiträge: 1.919

22.11.2016 10:28
#26 RE: Merkel geht nicht weg antworten

Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #24

Zitat
Brexit

Und was ist am dem nun negativ, irrational, dunkelbritisch?


Wenn ich mal annehmen darf, daß das nicht ironisch gemeint, sondern eine bone fide rhetorische Frage ist...:
Bisher so ziemlich alles.

Negativ:
1. das Programm: keine EU, kein EU-Zuzug (und folglich keine Aussicht auf Arbeit und Leben in Europa für den eigenen Nachwuchs), keine Handelsoffenheit mit EU-Ländern, keine Menschenrechtskonvention, usw. Das kann man gut oder schlecht finden, auf alle Fälle ist es negativ und bietet keine positive Perspektive außer allgemeinschwurbeligen Möglichkeiten zu Handelsverträgen mit anderen Ländern (mit denen die EU i.a. schon Verträge hat) ohne konkrete Vorstellungen oder Zeitplanung.
2. die Prognose für die Wirtschaft, Staatsfinanzen, Rechtsstaatlichkeit, den Zusammenhalt einer polarisierten Gesellschaft, den Zusammenhalt des Vereinigten Königreichs, den Frieden in Nordirland usw.

Irrational:
Das Hintanstellen aller konkreten wirtschaftlichen und diplomatischen Bedenken zugunsten einer fixen Idee, die im wesentlichen Nostalgie ist auf Basis der Vorstellung, daß es vor dem EEC-Beitritt auch ging und sogar besser: letzteres ist (a) objektiv falsch und (b) irrelevant, weil sich die Rahmenbedingungen geändert haben und die britische Wirtschaft, wie die anderen auch, nun aufs engste mit europäischen Partnern verflochten ist.

Dunkelbritisch:
Die Stürmerschlagzeilen von Daily Mail, Sun & Co. Herrn Farages geplanter Aufmarsch gegen den Rechtsstaat. Die Verfassung und rechtsstaatliche Ordnung ablehnende oder in Frage stellende Vorschläge, fremdenfeindliche Sprüche und die rhetorische Verwandlung von Mitbürgern und Leistungsträgern mit EU-Staatsbürgerschaft in Verhandlungsmasse und allfällig zu entsorgende Altlasten, und zwar nicht seitens obskurer Blogger oder Hetzblattredakteure, sondern aus dem Munde von Parlamentariern und Regierungsmitgliedern.

NB. Ich habe das nicht von der

Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #24
AK im Buntfernseher [...] 50h/Tag

- deutsche Medien konsumiere ich schon geraume Zeit nicht mehr - sondern beobachte das selbst vor Ort.

Frank2000 Offline




Beiträge: 1.690

22.11.2016 12:44
#27 RE: Merkel geht nicht weg antworten

"geplanter Aufmarsch gegen den Rechtsstaat...."

Wir reden von Merkel, Kauder, Gabriel und Co, richtig? In Deutschland wird der Rechtsstaat und die Grundrechte systematisch untergraben. Das aktuellste Beispiel war das Interview von Kauder, in dem er ganz offen (!!!) ZENSUR vorschlägt und implizit ankündigt.

___________________
Kommunismus mordet.
Ich bin bereit, über die Existenz von Einhörnern zu diskutieren. Aber dann verlange ich außergewöhnlich stichhaltige Beweise.

Emulgator Offline



Beiträge: 1.954

22.11.2016 13:17
#28 RE: Merkel geht nicht weg antworten

Zitat von Florian im Beitrag #22
Aber Ihr Szenario ist extrem unwahrscheinlich.
Die Argumentation zielt ja auf die übernächste Wahl. Bis dahin sind 10% Differenz bei jeder Partei gegenüber dem jetzigen Wert durchaus möglich. So kommt das Szenario in Reichweite.
Und hier die aktuellen Umfragewerte von INSA/YouGov. Bald muß man die große Koalition umbenennen.

Zitat von Florian im Beitrag #22
Nein, die traurige Wahrheit ist:
Eine AfD in der Bandbreite 10-20% ERHÖHT die Chancen der CDU auf eine Regierungsbeteiligung.
Einfach deshalb, weil Regierungsmöglichkeiten gegen die Union dadurch zunehmend unwahrscheinlich werden.
Weil die 10-20% für die AfD zum Großteil bei der CDU fehlen, stimmt das so nicht. Eine Stimme für die AfD bei der nächsten Wahl wird gar nichts an der Wahrscheinlichkeit für eine Regierungsbeteiligung der CDU ändern. Aber es werden dann mehr AfD-Abgeordnete in den Ausschüssen sitzen, es werden eher Sachen kritisiert, die momentan im Gruppendenken von CDU/CSU/SPD/Grü/SED gar nicht bedacht werden. Die Fraktion der AfD wird --genau wie die der FDP oder anderer Oppositionsparteien-- fast nie einen Ausschlag in einer Abstimmung ergeben, aber parlamentarische Wirkung (auch in den nicht-öffentlichen Ausschußsitzungen) wird es trotzdem geben.

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 7.331

22.11.2016 13:23
#29 RE: Merkel geht nicht weg antworten

Zitat von Frank2000 im Beitrag #27
vorschlägt und implizit ankündigt.


Das klingt aber jetzt viel zu .... harmlos. Zum einen der Ton, mit dem sich der Herr in eine lange Traditionsreihe seit Robespierre einreiht. "Wenn das Netz weiter lügt, ist mit Freiheit Schluss."

https://www.welt.de/debatte/kommentare/a...it-Schluss.html

Und dann der Glauben aller Sanskulotten aller Zeiten, sie könnten "das Netz" mal eben auf die von ihnen approbierte Wahrheitsversion einnorden. Bei Server-in-Redmond? Hülfe nur die Kappung vom #Neuland à la Baidu, Qihoo 360 & Sogou. Mit der unzumutbaren Dienstleistungsangebotsverknappung für "diejenigen, die noch nicht so lange hier sind" (O-Ton Frau Kasner).

Freilich: wenn der Wohlfahrtsausschuss fordert:

Zitat
Wir müssen weiter diskutieren, ob die Betreiber der Plattformen nicht mehr tun müssen, um das Netz nicht nur von rechtswidrigen Inhalten frei zu halten, sondern von Lügen generell gerade in der politischen Debatte.



..."wird so stabil wie die D-Mark", "...als eine Kugel Eis...", "...niemandem etwas weggenommen...", "...bezahlen die Renten derjenigen, die in Dresden auf die Straße gehen". Doch, das hat was.



Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande. - Voltaire

dirk Offline



Beiträge: 1.439

22.11.2016 13:28
#30 RE: Merkel geht nicht weg antworten

Zitat von Fluminist im Beitrag #26
die rhetorische Verwandlung von Mitbürgern und Leistungsträgern mit EU-Staatsbürgerschaft in Verhandlungsmasse


Nunja, die EU nimmt die ganze britische Wirtschaft in Geiselhaft: da ist das nur die natuerliche Antwort. Ich bin sicher dass wenn die EU gegenseitigen freien Marktzugang anboete und eine begrenzte Freizuegigkeit (zB fuer Einkommen ueber X oder ohne Anspruch auf Sozialleistungen), was zum beiderseitigen Vorteil waere, wie an anderen Stellen, wenn die EU gefeiert wird, oft genug betont wird, wuerden die Briten sofort zutimmen. Nur hat die EU andere Absichten und nimmt lieber fuer sich einen Schaden in Kauf, um den Biten zu schaden.

Man kann natuerlich sagen: "okay, kann man nichts machen. Man muss das moechtegern-imperiale Gehabe der EU als gegeben hinnehmen und damit letztlich akzeptieren". Dann war Brexit die falsche Entscheidung. Man kann aber auch der Meinung sein, dass man besser frueher als spaeter die Reissleine zieht und nicht mit der EU gegen die Wand knallt. Und wer weiss? Nachdem Obama, der den Briten einen hinteren Platz in der Schlange bei der Verhandlung von Handelsabkommen zugewiesen hat, durch Trump ersetzt wird, moechte die EU vielleicht nicht mit einem Handelskrieg ein Exempel statuieren. Ich jedenfalls haette durchaus Sympathie, wenn Trump als Reaktion der EU den kompletten Zugang zum amerikanischen Markt streichen wuerde. Wobei unsere masochistischen Politiker wuerden das vermutlich noch begruessen.

hubersn Offline



Beiträge: 750

22.11.2016 15:20
#31 RE: Merkel geht nicht weg antworten

Zitat von Emulgator im Beitrag #28
Weil die 10-20% für die AfD zum Großteil bei der CDU fehlen, stimmt das so nicht.


Bisher sah die Wählerwanderung doch eher "gleichmäßig" von allen Parteien und vor allem von den Nichtwählern aus, oder täusche ich mich da?

Gruß
hubersn

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hubersn Offline



Beiträge: 750

22.11.2016 15:27
#32 RE: Merkel geht nicht weg antworten

Zitat von Fluminist im Beitrag #26

Irrational:
Das Hintanstellen aller konkreten wirtschaftlichen und diplomatischen Bedenken zugunsten einer fixen Idee, die im wesentlichen Nostalgie ist auf Basis der Vorstellung, daß es vor dem EEC-Beitritt auch ging und sogar besser: letzteres ist (a) objektiv falsch und (b) irrelevant, weil sich die Rahmenbedingungen geändert haben und die britische Wirtschaft, wie die anderen auch, nun aufs engste mit europäischen Partnern verflochten ist.


Bisher war mein Bild, dass man zur reinen Freihandelszone zurück will, also keinesfalls *vor* die Zeit des EEC-Beitritts. Man will doch nicht alle Handelsbeziehungen zu Europa kappen. Das war doch nur die Behauptung des Remain-Lagers, dass ein Austritt aus der EU quasi zwangsläufig die Isolation vom Kontintent nach sich zieht - *das* ist irrational.

Gruß
hubersn

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Fluminist Offline




Beiträge: 1.919

22.11.2016 16:24
#33 RE: Merkel geht nicht weg antworten

Zitat von hubersn im Beitrag #32
Zitat von Fluminist im Beitrag #26

Irrational:
Das Hintanstellen aller konkreten wirtschaftlichen und diplomatischen Bedenken zugunsten einer fixen Idee, die im wesentlichen Nostalgie ist auf Basis der Vorstellung, daß es vor dem EEC-Beitritt auch ging und sogar besser: letzteres ist (a) objektiv falsch und (b) irrelevant, weil sich die Rahmenbedingungen geändert haben und die britische Wirtschaft, wie die anderen auch, nun aufs engste mit europäischen Partnern verflochten ist.


Bisher war mein Bild, dass man zur reinen Freihandelszone zurück will, also keinesfalls *vor* die Zeit des EEC-Beitritts. Man will doch nicht alle Handelsbeziehungen zu Europa kappen. Das war doch nur die Behauptung des Remain-Lagers, dass ein Austritt aus der EU quasi zwangsläufig die Isolation vom Kontintent nach sich zieht - *das* ist irrational.

Gruß
hubersn


Richtig, so wurde das auch vor der Abstimmung verkauft. Die Behauptung/Vorhersage des Remain-Lagers, daß diese Art von Rosinenpickerei nicht funktionieren würde, wurde damals seitens Leave als "Project Fear" lächerlich gemacht. Inzwischen hat sich der Wind gedreht. Seit auch den Brexiteers klarer geworden ist, daß die grundsätzlichen EU-Freiheiten (die schon in den römischen Verträgen in einem Atemzug genannt wurden - damals noch aspirativ) zusammengehören und nur als Paket zu haben sind, pfeifen sie sich nicht nur eins auf den EU-Binnenmarkt, sondern sind in einer Orwell-/Stalinschen Volte der Vergangenheitsverbesserung dabei, zu behaupten, daß es schon bei der Abstimmung "klar" um eine Kappung der Wirtschaftsbeziehungen mit den EU-Staaten gegangen sei.
Das Wort "irrational" ist für die Absonderungen von May, Davis, Johnson, Fox und den niedrigeren Chargen noch zu höflich.

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 7.331

22.11.2016 19:07
#34 RE: Merkel geht nicht weg antworten

Ich entdecke begeistert neue Seiten an mir. Nämlich daß ich über Migrationshintergrund™ verfüge.

Zitat von Roger Letsch, AchGut, 21.11.
wer sind die Menschen, die Merkel erneut auf den Schild heben sollen? Sie spricht das Wort „deutsch" offenbar nicht so gern aus, spricht lieber von „den vor kurzem hergekommenen und denen, die schon länger hier leben". Das klingt nicht nach „my fellow germans", sondern nach Zugehörigkeit zur einer beliebigen Verwaltungseinheit, einer zufälligen Gruppe von Kunden, die im Servicebereich von IKEA eine Wartenummer gezogen haben. Manche warten nur schon etwas länger – worauf auch immer.



http://www.achgut.com/artikel/die_kanzle..._fertig_mit_uns

Mein Vater war nämlich Franzose. Jedenfalls ab dem Februar 1944. Da war er vor sehr kurzem hergekommen. Nun könnte man einwenden, da sei er doch wohl eher als citoyen der Großgermanischen Co-Prosperitätssphäre anzusehen. Iwo. Aus Begeisterung für die multikulturelle Bereicherung haben ihn die Söhne Galliens nach der Restitution ihres status quo ante noch ein paar Jahre bei sich behalten. Er lebte also etwas länger dort.

Danke, Frau Merkel.



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Fluminist Offline




Beiträge: 1.919

22.11.2016 20:29
#35 RE: Merkel geht nicht weg antworten

Zitat von dirk im Beitrag #30
Zitat von Fluminist im Beitrag #26
die rhetorische Verwandlung von Mitbürgern und Leistungsträgern mit EU-Staatsbürgerschaft in Verhandlungsmasse

Nunja, die EU nimmt die ganze britische Wirtschaft in Geiselhaft...

Die britische Wirtschaft hat sich in Anpassung an die jeweiligen Rahmenbedingungen zu dem entwickelt, was sie heute ist; in den vergangenen 40+ Jahren wurden diese Rahmenbedingungen zum Teil durch die Europäische Gemeinschaft / Union mitgestaltet, und zwar u. a. im Auftrag oder zumindest mit der stillschweigenden Zustimmung der zum jeweiligen Zeitpunkt aktiven, demokratisch gewählten britischen Regierung. Diese gewachsene Struktur läßt sich nicht ohne weiteres, nicht ohne große Komplikationen und Verluste in ein anderes Schema umpflanzen, von dem man sich noch nicht einmal eine einigermaßen konkrete Vorstellung gemacht hat.
"Geiselhaft" erscheint mir eine etwas absonderliche Beschreibung dieses Sachverhalts.
Zitat von dirk im Beitrag #30
...eine begrenzte Freizuegigkeit (zB fuer Einkommen ueber X oder ohne Anspruch auf Sozialleistungen)

Letzteres hätte die britische Regierung sofort und als Mitglied der EU haben können; sofortiger Anspruch auf Sozialleistungen (ohne einige Jahre Vorleistung) ist nicht Teil der EU-Freizügigkeit, sondern eher das Ergebnis blairitischer Sozialklempnerei. Großbritannien hat z.B. auch im Gegensatz zu anderen EU-Staaten auf die Mobilitätsbeschränkung aus den neuen osteuropäischen EU-Mitgliedern in den ersten Jahren ihrer Mitgliedschaft großzügig verzichtet und jammert jetzt über den Zuzug, der stattgefunden hat.
Zitat von dirk im Beitrag #30
... wuerden die Briten sofort zutimmen.

"Die Briten"? Da muß man jetzt genau sein: das britische Volk, oder das Parlament, oder die Regierung? Auf das Volk bezieht man sich jetzt zwar gern, weil es am 23. Juni seinen Willen bekundet hat, nur in Hinblick auf konkrete Details oder einen de facto Brexitplan (wenn ein solcher jemals sichtbar werden sollte) darf es auf keinen Fall mehr befragt werden, auf daß die Demokratie keinen Schaden nehme. Das Parlament wäre zwar eigentlich für so tiefgreifende legislative Veränderungen zuständig, aber das ist Gegenstand eines gerade laufenden Revisionsprozesses, weil die Regierung das anders sieht. Und die Regierung weiß nach Einschätzung von EU-Kollegen, bei denen sie gelegentlich antechambriert, selbst nicht, was sie will.
Zitat von dirk im Beitrag #30
Man kann natuerlich sagen: "okay, kann man nichts machen. Man muss das moechtegern-imperiale Gehabe der EU als gegeben hinnehmen und damit letztlich akzeptieren".

Das ist eine Scheinalternative. Einzusehen, daß der Brexit, bisher jedenfalls, großer Murks ist, hat nichts mit einer Einschätzung der EU als solcher zu tun.

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 7.331

22.11.2016 21:04
#36 RE: Merkel geht nicht weg antworten

Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #25

Zitat von New York Post, Nov 21, 2016
“Trump kept saying, ‘We’re in a room of liars, the deceitful dishonest media who got it all wrong.’



Hat anscheinend eingeschlagen. Jeweils ganz oben:
Welt, SPON, FAZ, Deutsche Welle.

Ob die wohl der Hauch einer Ahnung anfliegt, daß sie sich allesamt mitgemeint fühlen dürfen? Ich muß schamlos eingestehen, daß "...presse auf die F...." einen hohen Unterhaltungswert hat & ein kannibalisches Wohlgefühl hinterläßt.



Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande. - Voltaire

Dennis the Menace Offline




Beiträge: 420

22.11.2016 21:35
#37 RE: Merkel geht nicht weg antworten

Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #34
Ich entdecke begeistert neue Seiten an mir. Nämlich daß ich über Migrationshintergrund™ verfüge.


Klar, der ordnungsliebende Mensch fragt sich ja schon lange: Watt is datt eigentlich nu ganz genau?

Die gute Nachricht: Die Obrigkeit in Form des Statistischen Bundesamtes auf der Grundlage der Statistikgesetze und -verordnungen sorgt für Ordnung in dieser heiklen Angelegenheit und wie immer kann man einfach im Welteinheitsvademecum nachgucken. . Man lernt da u.a., dass es eine "Migrationshintergrund-Erhebungsverordnung" gibt, was der eine oder andere vermutlich auch nicht weiß.

Ich hab leider keinen, denn: Zuwanderung der Eltern auf das Gebiet der heutigen Bundesrepublik Deutschland vor 1950 . Interessant eigentlich, dass es auf den Stichtag ankommt: Silvester '49 geht noch, aber dann ist Schluss (mit dem Nichthintergrund). Aber so isses mit Definitionen ja immer.



lich
Dennis

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 7.331

22.11.2016 21:48
#38 RE: Merkel geht nicht weg antworten

Roger Letsch gestern auf der Achse zu Merkels Ankündigungs-Giga-Gaga:

Zitat von Die Kanzlerin ist noch nicht fertig mit uns
Mir schien es eher, als hätte die letzte Tagung auf der sie war, ihren Kopf dermaßen ausgefüllt und beunruhigt, dass dort für Land und so Sachen eigentlich kein Platz mehr sei. In jedem zweiten Satz irgendwas mit Digitalisierung und Medien und Kindern, die in München arbeiten und die Eltern in Mecklenburg hätten keinen Breitbandanschluss. Man hört sie reden und denkt „wow, so leicht ist es also, Merkels Hirn mit einem Thema zu fluten, bis sie an nichts Anderes mehr denken kann, selbst wenn es im Gespräch um viel Grundsätzlicheres geht“ – und ich muss sagen, das war das schlimmste Déjà-vu des Abends. Schlimmer als jedes, das ich bei der Vielzahl von Phrasen und Nullsätze ihrer Reden sowieso schon ständig habe. Ich kann mich noch an die Fixierung eines gewissen Erich Honecker auf die Mikroelektronik erinnern, von der er so viel verstand, wie Merkel von der Digitalisierung. Die DDR stand kurz vor dem Kollaps, aber Erich musste unbedingt den Megabit-Chip entwickeln oder besser gesagt kopieren lassen.

Nun grüßt er aus der Gruft, während sich Mutti Sorgen um die digitalen Herausforderungen macht und das Land in vielerlei Hinsicht vor sich hin bröckelt. Genau wegen solcher Dinge fühlen sich die Menschen „nicht mitgenommen“, Frau Merkel. Und mal ehrlich, die Menschen in Deutschland suchen gar nicht nach einem „Weg zurück aus der Digitalisierung“, wer hat der Kanzlerin denn sowas eingeflüstert? Suchte sie etwa nach diesem „Weg zurück“? Hat man ihr auf der Digital-Konferenz erklärt, dass dies nicht so einfach sei? Allein schon solche Äußerungen zeigen mir, dass sie von der Lebenswirklichkeit der Menschen mittlerweile weit entfernt ist – elf Jahre entfernt, um genau zu sein.



http://www.achgut.com/artikel/die_kanzle..._fertig_mit_uns

Nb. Zu dem abgekupferten Pentium-Chip made in GDR hat die FAZ, Ende 1999, im Wirtschaftsteil, zum 10-Jährigen das Protokoll einer ZK-Sitzung vom Dezember 89 gebracht, nachdem die verbliebenen Großkopferten zum allerersten Mal einen ansatzweise ehrlichen Kassensturz vor Ort unternommen hatten, um sich darüber klar zu werden, was sie in die Konkursmasse zur Wiedervereinigung einbringen würden. Als pièce de resistance kam die Rede auf die Megabitchipfabrik, die der Genosse Erich im Sommer davor mit viel Pomp symbolisch gespatensticht hatte (U61000; die Fertigung in Erfurt sollte im Sommer 90 auf volle Touren gehen; das Ding war zur Devisenbeschaffung konzipiert). Der entsprechende Plansollgenosse (Name mir nicht mehr geläufig) trägt vor: "Entspricht dem Stand der Westtechnik. Wir fertigen 100.000 Stück im Jahr. Fabrikationskosten 1000 Mark." Aufatmen im Plenum. "Microsoft hat im Sommer ein Werk in der Schweiz für seinen Pentium-Chip eröffnet. Das erste von 80 geplanten. In dem allein produzieren die 100 Millionen pro Jahr. Stückpreis 80 Pfennige."



Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande. - Voltaire

Daska Offline




Beiträge: 245

22.11.2016 22:00
#39 RE: Merkel geht nicht weg antworten

Zitat von Dennis the Menace im Beitrag #37
Zuwanderung der Eltern auf das Gebiet der heutigen Bundesrepublik Deutschland vor 1950

Beider Eltern?

dirk Offline



Beiträge: 1.439

22.11.2016 22:01
#40 RE: Merkel geht nicht weg antworten

Zitat von Fluminist im Beitrag #35
Zitat von dirk im Beitrag #30
Zitat von Fluminist im Beitrag #26

"Geiselhaft" erscheint mir eine etwas absonderliche Beschreibung dieses Sachverhalts.



Die EU moechte einen "harten" Brexit und droht damit den Briten den Zugang zum EU Binnenmarkt zu erschweren, obwohl dieser erklärterweise (!) in beid (!!)seitigem Vorteil wäre. Neben Geiselhaft fällt mir dazu noch Mobbing ein.


Zitat

Zitat von dirk im Beitrag #30
...eine begrenzte Freizuegigkeit (zB fuer Einkommen ueber X oder ohne Anspruch auf Sozialleistungen)

Letzteres hätte die britische Regierung sofort und als Mitglied der EU haben können; sofortiger Anspruch auf Sozialleistungen (ohne einige Jahre Vorleistung) ist nicht Teil der EU-Freizügigkeit, sondern eher das Ergebnis blairitischer Sozialklempnerei.

Das ist nicht korrekt. Ein Großteil der Sozialleistungen wie etwa Kindergeld auch für solche, die sich nicht im Land aufhalten,ist EU rechtlich geregelt. Diese Frage war ja auch Bestandteil der Forderungen, die Cameron in den Vorverhandlungen nicht vollends durchsetzen konnte.

Zitat:
"Die Briten"? Da muß man jetzt genau sein: das britische Volk, oder das Parlament, oder die Regierung?


Sowohl als auch.

Zitat:
Zitat von dirk im Beitrag #30
Man kann natuerlich sagen: "okay, kann man nichts machen. Man muss das moechtegern-imperiale Gehabe der EU als gegeben hinnehmen und damit letztlich akzeptieren".

Das ist eine Scheinalternative. Einzusehen, daß der Brexit, bisher jedenfalls, großer Murks ist, hat nichts mit einer Einschätzung der EU als solcher zu tun.



Nein, das ist Frage des Referenzpunktes. Verglichen mit einem "optimalen" Brexit ist er sicher "Murks". Verglichen mit dem Verbleib in der EU nicht unbedingt.

Fluminist Offline




Beiträge: 1.919

22.11.2016 22:21
#41 RE: Merkel geht nicht weg antworten

Zitat von dirk im Beitrag #40
Zitat von Fluminist im Beitrag #35
Zitat von dirk im Beitrag #30
...eine begrenzte Freizuegigkeit (zB fuer Einkommen ueber X oder ohne Anspruch auf Sozialleistungen)

Letzteres hätte die britische Regierung sofort und als Mitglied der EU haben können; sofortiger Anspruch auf Sozialleistungen (ohne einige Jahre Vorleistung) ist nicht Teil der EU-Freizügigkeit, sondern eher das Ergebnis blairitischer Sozialklempnerei.

Das ist nicht korrekt. Ein Großteil der Sozialleistungen wie etwa Kindergeld auch für solche, die sich nicht im Land aufhalten,ist EU rechtlich geregelt.

Welche Sozialleistungen verfügbar sind, in welcher Höhe und mit welchen Wartefristen, ist in der EU nicht einheitlich geregelt. Eine aktuelle Liste, die die Unterschiede zeigt, findet sich beispielsweise hier.

Llarian Offline



Beiträge: 4.285

22.11.2016 22:39
#42 RE: Merkel geht nicht weg antworten

Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #38
Der entsprechende Plansollgenosse (Name mir nicht mehr geläufig) trägt vor: "Entspricht dem Stand der Westtechnik. Wir fertigen 100.000 Stück im Jahr. Fabrikationskosten 1000 Mark." Aufatmen im Plenum. "Microsoft hat im Sommer ein Werk in der Schweiz für seinen Pentium-Chip eröffnet. Das erste von 80 geplanten. In dem allein produzieren die 100 Millionen pro Jahr. Stückpreis 80 Pfennige."


Lieber Ulrich, das ist, mit Verlaub, eine Menge Zeug das so nicht zusammenpasst. Erstens hat Microsoft (!) nie Chips produziert, weder Speicherchips noch einen Pentium. Nichtmal in einem Werk. Zweitens: Ein Pentium ist ein Prozessor von Chipzilla und kam erst 1993, also Jahre später auf den Markt. Chipzilla hat nie 80 Fabriken besessen oder geplant, die Kosten für nur eine Chipfabrik sind viel zu hoch. Der Pentium war zu keinem Zeitpunkt zu einem Preis von 80 Pfennigen zu produzieren, er kostete in Anfangszeiten im oberen dreistelligen Bereich. Und 1989 lag der Speicherpreis bei etwa 150$ pro Megabyte. Abzüglich der Platine und ein bischen Hühnerfutter waren das dann knapp 12 Dollar für einen Megabitchip. Da hat niemand Speicherchips für 80 Pfennige produziert, das dauerte noch ein knappes Jahrzehnt mehr. Und 100 Millionen Chips a 80 Pfennigen wären ein Umsatz von gerade 80 Millionen Mark, etwas wenig für eine Chipfabrik.

Die Grundaussage ist selbstredend richtig, das Ding war nie marktfähig und eine totale Fehlentwicklung. Aber die Hintergrunddaten, die hier verglichen werden sind nahezu allesamt falsch.

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 7.331

22.11.2016 22:52
#43 RE: Merkel geht nicht weg antworten

Ich ahnte es schon . Ich hab aus dem Gedächtnis aus einem Abstand von 17 Jahren zitiert. Beiträge im Wirtschaftsteil der FAZ sind, zumindest die ältere Schiene, nie frei ins Netz gestellt worden & vom Heimrechner hab ich keinen Zugriff auf deren Digitalarchiv. Die exakten Daten von damals reiche ich morgen nach. Mein Gedächtnis meint mittlerweile, statt Microsoft sei Intel genannt worden (wäre ja bei Pentium auch naheliegendst).



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Dennis the Menace Offline




Beiträge: 420

22.11.2016 23:22
#44 RE: Merkel geht nicht weg antworten

Zitat von Daska im Beitrag #39
Zitat von Dennis the Menace im Beitrag #37
Zuwanderung der Eltern auf das Gebiet der heutigen Bundesrepublik Deutschland vor 1950

Beider Eltern?


Bei mir ja. Damit wird die Forderung der einschlägigen Bestimmungen übererfüllt. Schon ein Elternteil reicht, um den Migrationshintergrund zu produzieren , falls ich das richtig gelernt habe. Bezüglich der Großeltern sind aber wohl alle Hintergründe wech, immerhin.

lich
Dennis

Tiefseetaucher Offline




Beiträge: 288

23.11.2016 08:26
#45 RE: Merkel geht nicht weg antworten

Sind wir schon wieder so weit? Brauchen wir wieder einen Ariernachweis, diesmal nur andersrum?

Political Correctness ist nichts anderes als betreutes Denken.

Emulgator Offline



Beiträge: 1.954

23.11.2016 11:27
#46 RE: Merkel geht nicht weg antworten

Zitat von Dennis the Menace im Beitrag #37
Die gute Nachricht: Die Obrigkeit in Form des Statistischen Bundesamtes auf der Grundlage der Statistikgesetze und -verordnungen sorgt für Ordnung in dieser heiklen Angelegenheit und wie immer kann man einfach im Welteinheitsvademecum nachgucken. . Man lernt da u.a., dass es eine "Migrationshintergrund-Erhebungsverordnung" gibt, was der eine oder andere vermutlich auch nicht weiß.

Ich hab leider keinen, denn: Zuwanderung der Eltern auf das Gebiet der heutigen Bundesrepublik Deutschland vor 1950 .
Vorsicht! Zuwanderung aus den Grenzen des dt. Reiches von vor 1937 wird wieder anders behandelt! Ebenso war im Zensus 2011 das Stichjahr nicht 1950 sondern 1955. Es müssen also gar nicht die Migranten wandeln, es reicht, wenn sich die Definitionen wandeln.
Statistisch sollte man solche Definitionen auch nicht im Voraus schaffen, sondern muß erst überlegen, zu welchem Zweck man eine bestimmte Begrifflichkeit braucht. Geht es etwa um die Frage nach kultureller Integration, dann sollte man eher auf die Herkunft aus einem grundsätzlich verschiedenen Kulturraum abstellen; Europäer kann man insofern Deutschen sehr gut gleichstellen. Geht es um rechtliche Hemmnisse, dann sollte man EU-Ausländer mit Deutschen zusammenfassen, weil die europäische Grundfreiheit der Freizügigkeit EU-Ausländer Deutschen gleichstellt. Manchmal kann auch die Gegenüberstellung von Definitionen mit Bezug zur Zeit bis 1945 Sinn haben (Nachkommen von "Volksdeutschen"). Es kommt auf die beabsichtigte Aussage an.

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 7.331

23.11.2016 11:31
#47 RE: Merkel geht nicht weg antworten

Zitat von Llarian im Beitrag #42
eine Menge Zeug das so nicht zusammenpasst.


Ja, mein Zahlengedächtnis . Also: Dieser Beitrag - nicht Wirtschaftsteil (da hat die Assoziation "viele Zahlen" + ökonomische Belange falsch verschaltet), sondern Leserzuschrift: "Zahlen, die im Zentralkomitee Staunen und Wut auslösten", FAZ, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.10.1998, Nr. 238, S. 14.

Zitat
Zum Artikel "Was die deutsche Wiedervereinigung beförderte: Die Lage der DDR-Wirtschaft war trostlos" (F.A.Z. vom 2. Oktober): Daß es sich dabei um keine Propagandathese des "Klassenfeindes", sondern um das eigene Eingeständnis führender Genossen der DDR handelt, ist auch bei Hertle/Stephan, "Das Ende der SED", 1997, nachzulesen, wo alle Redebeiträge aus den letzten vier Sitzungen des Zentralkomitees (ZK) der SED wörtlich abgedruckt sind. Danach war die DDR 1990 reif für den Konkurs.
...
Der Zusammenbruch der Industrie hatte aber im wesentlichen einen anderen Grund: die fehlende Konkurrenzfähigkeit auf dem Weltmarkt. Dafür lieferte Werner Jarowinsky (1963 bis 1989 ZK-Mitglied und ZK-Sekretär, 1984 bis 1989 Politbüromitglied) bei der 10. Tagung des ZK am 10. November 1989 ein schlagendes Beispiel, das besonders im Erfurter Raum mit seiner Konzentration an Mikroelektronik interessieren dürfte: Die DDR hatte 14 Milliarden Mark in den Aufbau der Mikroelektronik investiert, die "Zugpferd sein sollte, um die Konsumtion, um die übrige Volkswirtschaft zu entwickeln" (Hertle/Stephan, Seite 392). Doch wie zahlte sich diese riesige Subvention volkswirtschaftlich aus? Dazu wörtlich wieder Jarowinsky: "Genossen, der Speicherschaltkreis 64 Kilobit, unsere Hauptproduktion gegenwärtig 8,9 Millionen Stück Produktion, der Betriebspreis 40 Mark, der Weltmarktpreis eine Mark bis eine Mark fünfzig; der Speicherschaltkreis 256 Kilobit, das ist der, der jetzt groß angekündigt in die Produktion gegangen ist, der kostet bei uns - reine Kosten - 534 Mark, der Weltmarktpreis beträgt gegenwärtig vier bis fünf Valutamark. Vier bis fünf Valutamark, Genossen! . . . Genossen, und noch etwas: Wir haben hier gesprochen von dem 256-Megabit-Schaltkreis. Im Plan stehen 500 000 Stück drin, Produktion, 500 000 Stück, es werden in diesem Jahr 90 000 Stück kommen. Wir müssen importieren. Und das kleine Österreich produziert 50 Millionen Stück, und die Weltproduktion sind 800 Millionen Stück" (Hertle/Stephan, Seite 392/93).

Dr. Joachim Linck, Erfurt



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