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ZETTELS KLEINES ZIMMER

Das Forum zu "Zettels Raum"



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Dieses Thema hat 52 Antworten
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 Kommentare/Diskussionen zu "Zettels Raum"
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dirk Offline



Beiträge: 1.396

23.08.2017 15:31
#26 RE: Prankenhieb: Dann wählt sie doch! antworten

Zitat von Meister Petz im Beitrag #11

Den Punkt sehe ich, lieber dirk. Ich kann dieses taktische Wahlverhalten auch nachvollziehen, auch wenn ich es selbst nicht so praktizieren würde. Ich glaube, es ist gar nicht so leicht nachzuvollziehen, welchen Anteil das bloße Vorhandensein der AfD am beginnenden Schwund des Mehltaus hat. Aber für mich steht nach eingehender Beschäftigung fest, dass die AfD ihre Maximalforderungen nicht bloß aus taktischen Gründen erhebt.



Anders gesagt ist das Frage welche von zeri optionen man bevorzugt (ob aus ethischischen Gruenden oder Abschaetzung der Erfolgsaussichten)
1) Moechte ich mich gegeben das jeztige argumenative Umfeld, in dem Wahrheit maximal ein Werkzeug ist den Gegner zu diffamieren, optimal verhalten
2) oder moechte ich durch mein Verhalten auf eine Aenderung dieses Umfeldes hinwirken.

Meister Petz Offline




Beiträge: 3.349

23.08.2017 15:56
#27 RE: Prankenhieb: Dann wählt sie doch! antworten

Zitat von dirk im Beitrag #26
Man koennte sogar darueber nachdenken ob nicht eine staerkere NPD sinnvoll waere. Die bekaemen denselben Shitstorm ab wie jetzt die AfD (staerker geht es ja nicht), ermoeglichten aber der AfD ein moderates Bild abzugeben. Tuerkischer Basar halt.

Zitat von dirk im Beitrag #26
Anders gesagt ist das Frage welche von zeri optionen man bevorzugt (ob aus ethischischen Gruenden oder Abschaetzung der Erfolgsaussichten)
1) Moechte ich mich gegeben das jeztige argumenative Umfeld, in dem Wahrheit maximal ein Werkzeug ist den Gegner zu diffamieren, optimal verhalten
2) oder moechte ich durch mein Verhalten auf eine Aenderung dieses Umfeldes hinwirken.

Ich glaube ich weiß jetzt, wo meine Bauchschmerzen bei der ganzen Diskussion um die AfD herkommen. Für mich beschäftigt sie sich viel zu viel mit der medialen Darstellung (und ist damit genauso postmodern wie das, was immer kritisiert wird) der AfD als mit den Personen und ihren Inhalten.

Es geht übrigens noch weiter: eine starke Kameradschaft Süd ermöglicht sogar der NPD, ein moderates Bild abzugeben, und neben einer starken Hamas schneidet nich mal DITIB ganz so übel ab. Aber wollen wir das?

Ich verstehe auch nicht ganz, was Sie meinen: wie kann "Wahrheit" diffamieren? Wenn ich eine negative Behauptung über jemand schreibe, die aber den Tatsachen entspricht, wo diffamiere ich dann? Wird Merkel diffamiert, wenn doch die ganze Kritik an ihr den Tatsachen entspricht?

Gruß Petz

Free speech is so last century. (Brendan O'Neill)

DrNick Offline




Beiträge: 528

23.08.2017 16:03
#28 RE: Prankenhieb: Dann wählt sie doch! antworten

Zitat von R.A. im Beitrag #9
Ich vermute mal, Ihnen müßte erst einmal die "CDU ohne Merkel" am Herzen liegen.


Das Problem geht leider weit über Frau Merkel als Person hinaus, denn es gibt natürlich noch die pfiffigen Parteistrategen, die die CDU als möglichen Koalitionspartner der Grünen positionieren wollten und dabei viel über Bord geworfen haben, was sie als dabei hinderlichen ideologischen Ballast betrachtet haben.

Zitat von R.A. im Beitrag #9
Der vermute ich, daß sie auf keinen Fall CDU selber oder die Grünen wählen sollten, weil eine schwarz/grüne Koalition (Merkels Lieblingswunsch) die CDU noch weiter in die falsche Richtung verändern würde. SPD oder FDP (je nach ihrem persönlichen Geschmack) sollte dagegen helfen, die Union wieder etwas auf alten Kurs zu bringen.


Wären in der FDP mehr Leute wie Herr Papke, würde ich über die zweite Option sogar ernsthaft nachdenken. Die Partei scheint sich momentan aber darauf zu konzentrieren, ein bestimmtes Lebensgefühl zu vermarkten und dabei möglichst nirgendwo anzuecken.

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 6.858

23.08.2017 16:06
#29 RE: Prankenhieb: Dann wählt sie doch! antworten

Zitat von Meister Petz im Beitrag #25
Kombiniere: Das wählbare Parteienspektrum ... vor allem neben dem ...


Der Godwin-Award kann pro Tag leider nur 1x vergeben werden, der Mühe hat's nicht gebraucht. ich sehe darin vor allem eine 1A-Präsentation des seit letztem Jahr geläufigen Phänomen Kognitive Dissonanz. Von Natur her unaufbrechbar; die muß an den Tatsachen zerschellen. Nix für ungut. Aber genau hier liegt die Bruchlinie zwischen "liberal grundiert" im dt. Umzirk post-Hayek und genuin Neokonservativ. Ist der inverse Fall von Umami-Rezeptoren.



"Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande." - Voltaire

dirk Offline



Beiträge: 1.396

23.08.2017 16:14
#30 RE: Prankenhieb: Dann wählt sie doch! antworten

Zitat von Meister Petz im Beitrag #27

Ich glaube ich weiß jetzt, wo meine Bauchschmerzen bei der ganzen Diskussion um die AfD herkommen. Für mich beschäftigt sie sich viel zu viel mit der medialen Darstellung (und ist damit genauso postmodern wie das, was immer kritisiert wird) der AfD als mit den Personen und ihren Inhalten.



Dass dieses Element stark vorhanden ist sehe ich auch so. Nach dem Motto: Man muss die AfD hundertprozent verteidigen, denn wenn es nur einen Punkt gibt, der kritisch ist, dann kann der Gegner seine ganze Antipolarisation daran aufhaengen.


Zitat
Es geht übrigens noch weiter: eine starke Kameradschaft Süd ermöglicht sogar der NPD, ein moderates Bild abzugeben, und neben einer starken Hamas schneidet nich mal DITIB ganz so übel ab. Aber wollen wir das?


Natuerlich nicht. Ich teile Ziele der AfD, Und rein logisch betrachtet koennter im gegenwaertigen Umfeld eine Partei die als weiter rechts angesehen wird der Durchsetzung dieser Ziele behilflich sein. Der Preis waere mir aber zu hoch. Mit der NPD teile ich keine Ziele, da ware die Praemisse schon falsch


Zitat
Ich verstehe auch nicht ganz, was Sie meinen: wie kann "Wahrheit" diffamieren? Wenn ich eine negative Behauptung über jemand schreibe, die aber den Tatsachen entspricht, wo diffamiere ich dann? Wird Merkel diffamiert, wenn doch die ganze Kritik an ihr den Tatsachen entspricht?



Ich habe unklar formuliert. Was ich meine ist, dass niemanden mehr die Wahrheit interessiert und nur Geschichten (Fakenews) konstruiert werden um den Gegner zu diffamieren. Selbst unter der Ueberschrift "Faktencheck".

Meister Petz Offline




Beiträge: 3.349

23.08.2017 16:15
#31 RE: Prankenhieb: Dann wählt sie doch! antworten

Zitat
Der Godwin-Award kann pro Tag leider nur 1x vergeben werden, der Mühe hat's nicht gebraucht.


Wenn Du mir a) eine andere Partei nennen kannst, die Polen und Litauen mit den Russen teilt und b) einen Kanzler ohne Abitur nach 1945, hätte ich den Godwin Award gerne vermieden. So?

Zitat
Ist der inverse Fall von Umai-Rezeptoren.


Was hat das mit der zu tun? Enlighten me!

Gruß Petz

Free speech is so last century. (Brendan O'Neill)

Meister Petz Offline




Beiträge: 3.349

23.08.2017 16:26
#32 RE: Prankenhieb: Dann wählt sie doch! antworten

Zitat
Ich teile Ziele der AfD, Und rein logisch betrachtet koennter im gegenwaertigen Umfeld eine Partei die als weiter rechts angesehen wird der Durchsetzung dieser Ziele behilflich sein. Der Preis waere mir aber zu hoch.


Ich sehe noch ein anderes Problem: Aufgrund der starken "Anti-Ausgrenzeritis"-Fraktion gerade in den östlichen AfD-Verbänden würden sich garantiert einige finden, die mit dieser Partei kooperieren. Das ist natürlich (und m. E. auch nicht zu Unrecht) Wasser auf die Mühlen der AfD-Gegner.

Gruß Petz

Free speech is so last century. (Brendan O'Neill)

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 6.858

23.08.2017 16:42
#33 RE: Prankenhieb: Dann wählt sie doch! antworten

Zitat von Meister Petz im Beitrag #31
Was hat das mit der zu tun? Enlighten me!


Neocons sind schwer exakt zu definieren (war zu Zeiten von Bush II, als das ja zur verpeilten, weil danebentreffenden Invektive mutierte, basso ostinato aus dem Lager derer, die sich als solche verstanden: setze 3 zusammen, und in 9 von 10 Punkten gibt 27 verschiedene Positionen). Aber das ist ein Lackmustest: bei den Genuinliberalen läuft ein anderer Film im Kopfkino als bei den Neos, bei gleicher Faktenbasis. Und das baut bei Nr. 1 eine Barriere auf, die für Nr. 2 nicht etwa niedriger, sondern schlicht inexistent ist. Eben Umami; invers, weil Gespenster geschmeckt werden. Da spielen natürlich verstärkende Faktoren just derselben Spielart mit rein. Etwa die Blindheit für die Tatsache, daß es sich bei der NSdAP um eine linke Partei gehandelt hat. Von daher der falsche Konnex zum Nationalkonservativen.



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Werwohlf Offline




Beiträge: 775

24.08.2017 23:55
#34 RE: Prankenhieb: Dann wählt sie doch! antworten

Der der geschätzte Noricus mich zitiert hat, möchte ich sicherheitshalber nur anmerken, dass meine Feststellung nicht exkulpierend gemeint war, sondern sich allein auf die vielschichtige Motivlage der Anhänger und Mitglieder bezog. Mittlerweile sehe ich allerdings den Trend zu "einer AfD" immer stärker werdend. Auch eine Weidel muss ja geschmeidig alte Positionen abgeben, wenn sie parteiintern hoffähig bleiben will. Ich mag ja gerne einräumen, dass unter den Mitgliedern noch einige Reste der alten Lucke-AfD übriggeblieben sind, aber die Höckes sind einfach lauter und vor allem viel engagierter - was übrigens auch Gauland mal als Hauptgrund seiner Akzeptanz dieser Richtung angab. Um voller Begeisterung für (irgend-)eine Partei Wahlkampf zu machen oder überhaupt etwas zu organisieren, muss man eben Abstriche an die eigene Analysefähigkeit machen können. Was nicht jedem gegeben ist.

Die meisten Kommentatoren hier sind sich wohl einig, dass die Partei ihres Herzens nicht zur Wahl steht. Mir geht es auch so, zumal die LKR nicht antreten - die Partei, in der ich Mitglied bin und die ich vor allem deshalb gewählt hätte, damit die eine zu erwartende Stimme aus meinem Wahlbezirk auch zu verzeichnen gewesen wäre. Also bleiben nur zwei Alternativen: Zeichen setzen oder taktisch wählen.

Wer Zeichen setzen will, wählt AfD. Das Zeichen ist eindeutig. Es heißt: Mir passt die janze Richtung nicht. Warum der gewöhnlich rational argumentierende R.A. sich in diesem Zusammenhang Gedanken um die Parlamentsarbeit der AfD macht, vermag ich allerdings nicht nachzuvollziehen - für die Zeichensetzer ist der Job nach dem 24. September erledigt. Was die AfDler dann im Bundestag treiben, ist völlig irrelevant. Wichtig ist allein, dass sie der Allparteienkoalition und den öffentlich-rechtlichen Medien mit einem unerwartet hohen Wahlergebnis einen gehörigen Schrecken einjagt, der künftigen Mandatsaspiranten so sehr den Schweiß auf die Stirn treibt, dass sie jedwede Nibelungentreue im Rhein versenken und auf eine Änderung des Kurses ihrer Partei drängen - im Ziel ist hier natürlich vor allem die Union, aber ein wenig auch die SPD. Und im Osten vielleicht sogar die SED. Denn bekanntermaßen ist nach der Wahl vor der Wahl.

Als taktischer Wähler sieht das Kalkül etwas anders aus. Meinereiner definiert zuerst, welche Koalition er auf keinen Fall sehen will. Da wäre R2G, was zwar eine erfolgversprechende Sonthofen-Perspektive böte, mir aber individuell beruflich diverse Probleme bereiten könnte, so dass mein Bedarf an schnödem Mammon hier ein priorisiertes No-Go aussspricht. Es gilt also, auf keinen Fall eine dieser drei Parteien zu wählen. Aber wer das täte, wäre hier vermutlich eh ein Exot. Diese Präferenz ist übrigens zeichensetzungskompatibel.

Dann aber wären die bad cases diese (in der Reihenfolge von second worst zu least worse)

Schwarz-Grün
Ampel
Jamaika
GroKo
Schwarz-Gelb

(Rot-Grün nicht aufgeführt mangels Erfolgsaussichten)

Zeichensetzungskompatibel sind die Abneigungen gegen Schwarz-Grün und Schwarz-Gelb. Letzteres ist aber leider die von mir bevorzugte Koalition, vor allem aufgrund der Hoffnung, dass Lindners FDP zwar weiter viel Mist bauen, aber von den Fehlern der Westerwelle-FDP in der Koalition lernen wird. Schon aus purer Existenznot. Die Ampel steht bei mir übrigens hinter Schwarz-Grün, weil ich SPD und FDP zusammen als weniger geschmeidig gegenüber den grünen Entindustrialisierungsabsichten einstufe als Merkels CDU und Seehofers CSU. Und damit kommen wir zum Problem der Zeichensetzung: Sie bevorzugt GroKo oder Dreierbündnisse. AfD zu wählen, würde gegen meine übelste Aussicht wirken, aber nicht gegen die drei folgenden. FDP zu wählen, wirkt auch gegen meine übelste Aussicht und präferiert zwar auch meine zweitübelste, aber ebenso auch meine am wenigsten üble. Und letzteres gibt den Ausschlag. Ohne große Hoffnung oder Begeisterung, einfach nur defensiv gegen alles Schlimmere.

--
Bevor ich mit den Wölfen heule, werd‘ ich lieber harzig, warzig grau,
verwandele ich mich in eine Eule oder vielleicht in eine graue Sau.
(Reinhard Mey)

Frankenstein Offline




Beiträge: 457

25.08.2017 07:55
#35 RE: Prankenhieb: Dann wählt sie doch! antworten

Zitat von Meister Petz im Beitrag #1
Ein Aufruf nebst einer Betrachtung der Seriosität Jürgen Elsässers.
https://zettelsraum.blogspot.de/2017/08/...e-doch-ein.html

Wertter Petz,

ich denke sie liegen falsch hinsichtlich der Bedeutung der Wahl.
Es geht nicht um die AfD, sondern um die Abrechnung mit der Politik der Regierung.

Eine starke AfD ist die einzige Möglichkeit, die etablierten Parteien wieder ein paar Millimeter in Richtung halb- bzw. hundertstelwegs in Richtung vernünftige Politik zu schieben.

Eine Stimme für die AfD ist nicht eine Stimme für die AfD sondern eine Stimme gegen die Regierung.

An anderer Stelle wurde ja bereits Popper herangezogen:

Eine Wahl ist primär ein Volksgericht bezüglich der Politik der amtierenden Regierung.

Ich selber würde auch Schlimmeres wählen, um eine Regierung abzustrafen und habe das auch schon getan (das erste Mal mit Schill, was ich bis heute nicht bereue). In den 90ern waren die Wähler mit dieser Strategie bzgl.. der damaligen Asylpolitik übrigens durchaus erfolgreich - die damalige Masseneinwanderung hatte rechten Parteien massive Wahlerfolge beschert - und brachten die Etablierten ein Stück weit auf Linie.

Und nein, die FDP ist für mich aktuell keine Alternative, da ich EU und Euro in ihrer real existierenden Form ablehne.

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 6.858

26.08.2017 04:01
#36 RE: Prankenhieb: Dann wählt sie doch! antworten

Also manche Leute von denen haben doch ganz vernünftige Ansichten.

http://kandidatencheck.wdr.de/bundestags...ranefuss/687773



"Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande." - Voltaire

Techniknörgler Offline



Beiträge: 2.510

26.08.2017 04:47
#37 RE: Prankenhieb: Dann wählt sie doch! antworten

Zitat von R.A. im Beitrag #12


Aber der AfD fehlt schlicht das intellektuelle Format. Die meisten ihrer Beiträge und Anträge sind so offenkundig dämlich, daß die Regierung dadurch eher bestätigt wird. Oft reicht es schon, die formalen Fehler der AfD-Beiträge aufzuzeigen, zur inhaltlichen Diskussion kommt es dann gar nicht mehr.




Basiert diese Einschätzung auf den Erfahrungen, die du im Kommunalparlament gemacht hast, oder bezieht die sich tatsächlich auf die Arbeit in Landtagen?
Und könnte es nicht sein, dass die im Bundestag etwas mehr Aufmerksamkeit auf solche Dinge richten?

Nachtrag:
Bevor die Frage falsch verstanden wird: Ich denke nicht im Traum daran die AfD zu wählen. Ich wähle natürlich die FDP. Wie eigentlich immer (weil es nichts besseres gibt und ich die FDP tatsächlich in erster Linie als eine moderierende Kraft sehe und auch genau dafür schätze). Und das ist bald auch endgültig, denn ich habe auch schon meine Briefwahlunterlagen erhalten.
Es geht mir hier also nicht um Argumente für oder gegen ein Kreuz bei der AfD.

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“Being right too soon is socially unacceptable.”
― Robert A. Heinlein

Martin Offline



Beiträge: 2.323

26.08.2017 08:16
#38 RE: Prankenhieb: Dann wählt sie doch! antworten

Zitat von Techniknörgler im Beitrag #37
Zitat von R.A. im Beitrag #12


Aber der AfD fehlt schlicht das intellektuelle Format. Die meisten ihrer Beiträge und Anträge sind so offenkundig dämlich, daß die Regierung dadurch eher bestätigt wird. Oft reicht es schon, die formalen Fehler der AfD-Beiträge aufzuzeigen, zur inhaltlichen Diskussion kommt es dann gar nicht mehr.




Basiert diese Einschätzung auf den Erfahrungen, die du im Kommunalparlament gemacht hast, oder bezieht die sich tatsächlich auf die Arbeit in Landtagen?
Und könnte es nicht sein, dass die im Bundestag etwas mehr Aufmerksamkeit auf solche Dinge richten?




http://www.huffingtonpost.de/2017/08/25/..._hp_ref=germany Ist dies nicht ein Beispiel erfolgreicher Arbeit der AfD in einem Landtag?

Gruß, Martin

AldiOn Offline




Beiträge: 983

26.08.2017 11:29
#39 RE: Prankenhieb: Dann wählt sie doch! antworten

Zitat von R.A. im Beitrag #12


Aber der AfD fehlt schlicht das intellektuelle Format. Die meisten ihrer Beiträge und Anträge sind so offenkundig dämlich....
Wie ist das eigentlich mit dem intellektuellen Format der uns aktuell regierenden Politiker?

__________________________________________
Wegen der aktuellen Krise werde ich fortan Krimsekt, russischen Kaviar, russische Puppen, russische Eier und Boeuf Stroganoff boykottieren

Dennis the Menace Offline




Beiträge: 385

26.08.2017 14:28
#40 RE: Prankenhieb: Dann wählt sie doch! antworten

Zitat von AldiOn im Beitrag #39
Zitat von R.A. im Beitrag #12


Aber der AfD fehlt schlicht das intellektuelle Format. Die meisten ihrer Beiträge und Anträge sind so offenkundig dämlich....
Wie ist das eigentlich mit dem intellektuellen Format der uns aktuell regierenden Politiker?


Egal wie Ihre Frage zu beantworten ist: Jede Antwort wäre kein Dementi des gegebenen Statements. Statt offenkundig dämlich könnte es zwar noch offenkundig superdämlich geben, aber dadurch wird aus einfach-dämlich nicht klug. Consessio: Man kann die Begriffe auch rein statistisch auffassen, dann würde man als Doofie durch eine Zunahme von noch Dümmeren tatsächlich klüger.

Is aber eigentlich eh müßig: In der Politik geht's halt um Wertungen, um nicht zu sagen um Liebhabereien, und nicht um empirische Intelligenztests, falls es so was - ohne stickum bereits eingebaute Wertungen - überhaupt gibt.

lich
Dennis

AldiOn Offline




Beiträge: 983

27.08.2017 01:08
#41 RE: Prankenhieb: Dann wählt sie doch! antworten

@Dennis the Menace
Ich fasse also ihre Antwort mal so zusammen, daß mangelndes intellektuelles Format kein Entscheidungskriterium für (oder gegen) Politiker sein soll.

Das mag sein. Sowieso ist das "intellektuelle Format" der aktuell regierenden Politiker - bestenfalls - genau so schlecht wie das der handelsüblichen AFD Politiker. Der Unterschied liegt vermutlich darin, daß Erstere Juristen zur Hand haben, die Gesetzesvorlagen handhabbar formulieren können - auch dann wenn das Ziel großer Mist ist (im übrigen - August 2015 - machen die sich manchmal noch nicht mal die Mühe Entscheidungen zu diskutieren geschweige denn in Gesetze zu fassen).

Die Vorlagen der AFD Leute klingen vermutlich in erster Linie dämlich, weil sie nicht willens oder in der Lage sind ihre Vorstellungen ins beamtendeutsch zu übersetzen. Wenn man eine Sache komplett ablehnt (etwa EEG) ist es auch überhaupt nicht nötig diese Ablehnung in wohlklingende Gesetzesvorlagen zu fassen.

Selbst wenn der IQ der AFD Leute irgendwo bei 70 läge haben sie doch einigermaßen vernünftige Vorstellungen. Ob man mit diesem IQ an der Regierung (wovon die sowieso meilenweit entfernt sind) seine Vorstellungen auch umsetzen kann, ist dann natürlich fraglich. Andererseits: Intelligente Politiker setzen dann auch den größten Mist gut um.

In jedem Fall ist für sich genommen die Anmerkung von @R.A. eben kein sinnvolles Kriterium auf die mangelnde Vorteilhaftigkeit einer AFD Wahl.

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R.A. Offline



Beiträge: 7.134

28.08.2017 10:41
#42 RE: Prankenhieb: Dann wählt sie doch! antworten

Zitat von Techniknörgler im Beitrag #37

Zitat
Aber der AfD fehlt schlicht das intellektuelle Format. Die meisten ihrer Beiträge und Anträge sind so offenkundig dämlich, daß die Regierung dadurch eher bestätigt wird. Oft reicht es schon, die formalen Fehler der AfD-Beiträge aufzuzeigen, zur inhaltlichen Diskussion kommt es dann gar nicht mehr.

Basiert diese Einschätzung auf den Erfahrungen, die du im Kommunalparlament gemacht hast, oder bezieht die sich tatsächlich auf die Arbeit in Landtagen?


Beides.
Man kriegt ja aus den Landtagen Einiges mit, und die Kommunalfraktion vor Ort läuft verblüffend ähnlich.

Wobei man in beiden Fällen differenzieren muß: Das fehlende intellektuelle Format gilt für die Gruppenleistung, nicht für jedes einzelne Mitglied.
Im Gegenteil gibt es in der Kommunalfraktion zwei Mitglieder (von sieben), die sind intelligent, gebildet und auf keinen Fall extremistisch. Die könnten jederzeit in der FDP oder CDU sein (in der CDU seit Merkel nur noch geduldet ). Wenn die reden, da kann man oft auch inhaltlich applaudieren (und nicht nur, weil solcher Beifall die Grünen so ärgert). In den Landtagen gibt es ja ähnliche Leute.

Aber dem Niveau der Gesamtfraktion merkt man das nicht an. Die Anträge und Anfragen sind von ziemlich schlichter Qualität und verfehlen jedes denkbare Ziel um Längen. Es fällt der attackierten (grün-schwarzen) Regierung leicht, die Argumentation zu widerlegen - einerseits wegen inhaltlichen und formalen Fehlern und andererseits weil die eigentlichen Knackpunkte (bei denen die Regierung vielleicht in Verlegenheit zu bringen wäre) überdeckt werden von merkwürdigen Punkten, die entweder gar nicht zum Thema gehören oder außerhalb der AfD-Universums keinen interessieren. Umgekehrt verpennen sie regelmäßig Themen, bei denen sie punkten könnten. Z. B. hat der Magistrat schon einige Male in offener Parlamentssitzung heftige handwerkliche Fehler bei der Flüchtlingsfrage einräumen müssen. Geradezu eine Steilvorlage, aber die AfD-Fraktion kopiert lieber irgendwelche Initiativen aus anderen Kommunen, bei denen der fehlende lokale Bezug offenkundig ist.

Ich glaube auch nicht, daß da Lernerfolge feststellbar sind. Die AfD-ler sind viel zu gefangen in ihrer Denkweise "wir gegen das System", um argumentativ außerhalb ihrer engsten Filterblase anzukommen oder Gegner taktisch in Bedrängnis bringen zu können.

So mal als Vergleich auf der linken Seite: Die "Linke" betreibt eine sehr erfolgreiche Opposition, weil sie die Schwächen besonders der SPD nutzt und letztlich Parteiprogramm und Wahlkampfsprüche der Sozis in der praktischen Politik gegen diese verwendet. Sie kommuniziert direkt in Richtung SPD-Wähler und -Mitglieder und die fallen darauf rein. Das wäre rechts ja gegen die CDU noch viel besser möglich.
Aber die AfD verhält sich wie die MLPD links: So komplett gegen "das System", daß kommunikativ keine Anhänger von "Linken", Grünen oder SPD erreicht werden und diese Parteien das locker abtropfen lassen können.

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 6.858

29.08.2017 11:04
#43 RE: Prankenhieb: Dann wählt sie doch! antworten

Komplett egal, wie das Wahlergebnis ausfällt. Die Reaktion wird sein: "Putin wars!"

https://www.welt.de/politik/deutschland/...cht-des-Ob.html

Wenn die eins im vorigen Jahr gelernt haben, dann, daß Evidenzen in der Politik so überflüssig wie ein Kropf sind. Wenn eine Behauptung, und sei sie noch so wüst gequirlt, mehr als 100.000mal wiederholt wird, ist sie unumstößlich.

Nb. Was ist eigentlich aus dem Modewort unserer Jugend, "alternative Fakten", geworden?



"Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande." - Voltaire

R.A. Offline



Beiträge: 7.134

29.08.2017 11:36
#44 RE: Prankenhieb: Dann wählt sie doch! antworten

Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #43
Komplett egal, wie das Wahlergebnis ausfällt. Die Reaktion wird sein: "Putin wars!"

Im Artikel wird nicht behauptet, daß Putin das Wahlergebnis macht. Aber daß er den Wahlkampf beeinflußt ist wohl unstrittig. Die Russia-Today-Leser mit ihren Kampagnen sind in den sozialen Medien ja sehr präsent.

Zitat
Wenn eine Behauptung, und sei sie noch so wüst gequirlt, mehr als 100.000mal wiederholt wird, ist sie unumstößlich.


Das wesentliche Prinzip des AfD-Wahlkampfs.

nachdenken_schmerzt_nicht Offline




Beiträge: 1.564

29.08.2017 12:03
#45 RE: Prankenhieb: Dann wählt sie doch! antworten

Zitat von R.A. im Beitrag #44
Das wesentliche Prinzip des AfD-Wahlkampfs.
Soll das als Hinweis darauf verstanden werden, dass im Gegensatz dazu die angedachte Zerschlagung der Automobilindustrie (samt geplanter Eingriffe in privates Eigentum), die Ächtung der Gentechnik, die Verteufelung des bösen Atoms, das Anpreisen der Segnungen einer Enegieversorgung mit stochastischem Strom, inklusive Klima Kappes und einiges mehr - also real existierende Politik, der in den Parlamenten vertretenen Parteien -, von einem inhaltlich soliden Fundament und nicht von Repetition getragen werden?

Da würde ich zumindest widersprechen wollen.

Herzlich


nachdenken_schmerzt_nicht

"Dort, wo es keine sichtbaren Konflikte gibt, gibt es auch keine Freiheit." - Montesquieu

R.A. Offline



Beiträge: 7.134

29.08.2017 12:08
#46 RE: Prankenhieb: Dann wählt sie doch! antworten

Zitat von nachdenken_schmerzt_nicht im Beitrag #45
Soll das als Hinweis darauf verstanden werden, ...

Selbstverständlich nicht. Aber bei den grünen Fake-News gibt es einen soliden Konsens im Forum, da scheint mir ein erneuter Hinweis überflüssig.

hubersn Offline



Beiträge: 726

29.08.2017 14:43
#47 RE: Prankenhieb: Dann wählt sie doch! antworten

Zitat von R.A. im Beitrag #44
Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #43
Wenn eine Behauptung, und sei sie noch so wüst gequirlt, mehr als 100.000mal wiederholt wird, ist sie unumstößlich.

Das wesentliche Prinzip des AfD-Wahlkampfs.



Ich fahre jeden Tag an gefühlt 1000 Wahlplakaten vorbei. Oft fehlen die klaren Aussagen (CDU, teilweise FDP, teilweise Grüne), aber wenn es um...sagen wir, wenig von Fakten untermauerten... konkrete Aussagen geht, kommt nach der MLPD (wer finanziert eigentlich deren Wahlkampf?) direkt die SPD gefolgt von den Grünen. Die AfD wäre mir noch nicht negativ aufgefallen, aber die meisten derer Plakate überleben hier eh nicht lange.

Ansonsten vermeiden die von mir konsumierten Medien fast jede Berichterstattung über die AfD. Demzufolge wüsste ich nicht mal direkt, was ein wesentliches Prinzip des AfD-Wahlkampfes sein soll.

Gruß
hubersn

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Mein Politik-Blog: http://politikblog.huber-net.de/
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Emulgator Offline



Beiträge: 1.931

29.08.2017 15:10
#48 RE: Prankenhieb: Dann wählt sie doch! antworten

Zitat von hubersn im Beitrag #47
MLPD (wer finanziert eigentlich deren Wahlkampf?)
Über die Parteienfinanzierung gab es bei SPON vor 6 Jahren einen Artikel nebst Portraits einiger der "Mäzene".

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 6.858

30.08.2017 21:34
#49 RE: Prankenhieb: Dann wählt sie doch! antworten

Zitat von hubersn im Beitrag #47
Demzufolge wüsste ich nicht mal direkt, was ein wesentliches Prinzip des AfD-Wahlkampfes sein soll.


Bei uns im Dorf hingen vor einigen Wochen ganz am Auftakt der Plakatierung 3 Plakate. Keine zwei Stunden lang. Nun muß die AfD all diese Schäden vorerst, bis zur Vergütung im Fall des Reinkommens, aus eigener Kriegskasse austun. Und bei der Menge und Frequenz der Zerstörung wäre ein fortwährendes Neutapezieren sogar wohl kontraproduktiv. Die Leute wissen, daß die da sind + am Wahltag zur Auswahl stehen. Deshalb kapriziert sich die eigentlich Wahlstrategie darauf, in möglichst jeden Briefkasten - mit Ausnahme: Kennzeichnung "keine Werbung" - Flyer zu plazieren. Hautpsächlich den folgenden. (Nota bene: mit dem Link sitze ich hier in einer Grauzone der Forumsregeln, weil Parteienwerbung u.ä. sowie was als kommerizell ausgelegt werden könnte, extra muros ist. Ich bitte das als reine Dokumentation zu wichten, um meine Aussagen überprüfen zu können, nicht als Sympathiewerbung, weil der Inhalt des Flyer dort vollständig nachzulesen ist. Ich hätte einen anderen Link genommen, wenn sich einer zu dem Inhalt finden würde.)

In diesem 12-seitigen Faltblatt sind die Hauptpunkte des Parteiprogramms knapp zusammengefaßt, auf isg. 7 Seiten, so wie es im Parteiprogramm, im April 2016 in Stuttgart verabschiedet, festgelegt ist. Erläutert in jeweils einem knappen Satz. Gegliedert wie dort nach den Punkten:
- Demokratie in Deutschland (u.a. "Volksabstimmungen nach Schweizer Vorbild", "Direktwahl des Bundespräsidenten durch das Volk")
- Euro, Geld- und Finanzpolitik
- Außen- und Sicherheitspolitik
- Innere Sicherheit
- Zuwanderung und Asyl
- Willkommenskultur für Kinder und Familien
- Bildung und Schule
- Kultur und Medien
- Steuern und Finanzen, Wirtschaft und Arbeit
- Sozialpolitik
- Gesundheitssystem
- Energie und Klima ("Das Pariser Klimaabkommen ist zu kündigen. Deutschland soll aus allen staatlichen und privaten 'Klimaschutz'-Organisationen austreten und ihnen jede Unterstützung entziehen." "Kein weiterer Ausbau von Wind- und Sonnenstromanlagen zu Lasten der Verbraucher.")
- Verkehrs- und Infrastruktur
- Umwelt, Natur- und Tierschutz, Verbraucherschutz und Landwirtschaft
- Islam

Weil letzterer Punkt DER Punkt - neben der ungeregelten Zuwanderung - ist, der über die Zukunft dieses Landes bestimmt - da dürften wir uns einig sein - sei der mal vollständig hergesetzt:

Zitat
Die AfD erkennt die verfassungskonforme Glaubens-, Gewissens- und Bekenntnisfreiheit an. Sie fordert, der Religionsausübung dort Schranken zu setzen, wo die Grunderechte anderer oder die allgemeinen Menschenrechte verletzt werden.
- Ein Islam, der unsere Rechtsordnung ncht respektiert und einen Herrschatfsanspruch erhebt, ist mit der freiheitlichen-demokratischen Grundordnung Deutschlands nicht vereinbar.
- Keine Finanzierung von Moscheen durch islamische Staaten oder ausländische Geldgeber.
- Verbot der Vollverschleierung in der Öffentlichkeit und im öffentlichen Dienst.
- Minarett und Muezzin-Ruf stehen im Widerspruch zu einem toleranten Nebeneinander.
- Die islamtheologischen Lehrstühle an deutschen Universitäten sind abzuschaffen und die Stellen der bekenntnisneutralen Islamwisenschaft zu übertragen.



Die Hoffnung ist, daß sich der eine oder andere, der sich vom medialen Dauerfeuer nicht abschrecken läßt, das sine ira et studio anschaut, ohne im Alltagsstreß zu stehen oder schief angesehen zu werden und abprüft, welche verfassungsgefährdenden oder üblen Passagen sich da finden.

Und jetzt mal nachdenken, was manche unter "hunderttausend Lügen erzählen" verstehen.

https://afd-fanshop.de/product_info.php?...12-seitig-.html



"Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande." - Voltaire

Frankenstein Offline




Beiträge: 457

31.08.2017 05:06
#50 RE: Prankenhieb: Dann wählt sie doch! antworten

Zitat von hubersn im Beitrag #47
MLPD (wer finanziert eigentlich deren Wahlkampf?)

Immer noch der Rentner Michael May.

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