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ZETTELS KLEINES ZIMMER

Das Forum zu "Zettels Raum"



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Dieses Thema hat 29 Antworten
und wurde 1.980 mal aufgerufen
 Kommentare/Diskussionen zu "Zettels Raum"
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R.A. Offline



Beiträge: 7.134

06.11.2017 13:53
#26 RE: Rechtsruck oder Linkskommutation? Eine Nationalratswahlnachlese antworten

Zitat von Minichamp im Beitrag #23
An wenn wende ich mich, um Hilfe zu bekommen? Speziell nachdem Vorfälle vor Zeugen passiert sind, und alle schön brav weg geschaut haben.

An wen man sich wenden kann, das kann im Einzelfall durchaus eine schwierige Frage sein. Aber es kann doch wohl nicht sein, daß einem da über Jahre hinweg niemand einfällt. Und es lohnt sich wohl auch, einmal die Zeugen (notfalls hinterher und im Einzelgespräch) anzusprechen - wahrscheinlich würden sie das ja durchaus bezeugen, wenn es zum Konflikt käme. Oder aber sie schätzen den Vorfall ganz anders ein als der Betroffene mit seiner notgedrungen subjektiven Sicht.
Ratlosigkeit im ersten oder meinetwegen auch im zweiten Fall kann ich verstehen. Aber nicht, daß man über 40 Vorfälle mitmacht und als einzige Reaktion einen Tagebucheintrag erfolgt. Es gibt in heutigen Zeiten keine Machtverhältnisse mehr, in denen man sich alles gefallen lassen müßte.
Einfach abwarten um dann Jahre später mit Vorwürfen an die Öffentlichkeit zu gehen ist m. E. wenig glaubwürdig und nicht anständig. Es gibt dann für den Angeschuldigten keine Möglichkeit mehr sich zu verteidigen.

Minichamp Offline



Beiträge: 28

06.11.2017 14:24
#27 RE: Rechtsruck oder Linkskommutation? Eine Nationalratswahlnachlese antworten

Zitat von R.A. im Beitrag #26
Aber es kann doch wohl nicht sein, daß einem da über Jahre hinweg niemand einfällt.

Weder als ich gemobbt (über Jahre) noch als ich sexuell belästigt (über Monate) wurde, wusste ich eine Anlaufstelle. Sie haben offenbar keine Vorstellung, wie es den Betroffenen dabei geht.

Zitat
Einfach abwarten um dann Jahre später mit Vorwürfen an die Öffentlichkeit zu gehen ist m. E. wenig glaubwürdig und nicht anständig.

Die Sache mit seiner Assistentin wurde zuerst intern bei den Grünen geregelt, an die Öffentlichkeit kam es ja nicht durch das Opfer.

R.A. Offline



Beiträge: 7.134

06.11.2017 15:02
#28 RE: Rechtsruck oder Linkskommutation? Eine Nationalratswahlnachlese antworten

Zitat von Minichamp im Beitrag #27
... wusste ich eine Anlaufstelle.

Keine Freunde, keine Familie, keine Arbeitskollegen, kein Betriebsrat, kein Pfarrer, insbesondere kein übergeordneter Vorgesetzter - wirklich niemand, mit dem man sprechen könnte?
Das fällt mir in der Tat schwer nachzuvollziehen. Wir sind schließlich nicht mehr im 19. Jahrhundert.

Ich kann auch nicht verstehen, wieso man über Jahre (!) in so einer Situation verharrt ohne etwas dagegen zu tun. Notfalls eben eine Kündigung - so schlecht war der Arbeitsmarkt nie, daß man alles akzeptieren müßte.

Ich kann da nur wiederholen:

Zitat
Es gibt in heutigen Zeiten keine Machtverhältnisse mehr, in denen man sich alles gefallen lassen müßte.

Minichamp Offline



Beiträge: 28

10.11.2017 07:50
#29 RE: Rechtsruck oder Linkskommutation? Eine Nationalratswahlnachlese antworten

Schön langsam erinnert die Causa Pilz an ein Kasperltheater.

Ein paar Highlights vom Herrn Pilz:

Zitat
Er habe sich zum Ziel gesetzt, seine "Selbstkontrolle" zu verbessern - insbesondere im alkoholisierten Zustand.

Er freue sich dabei insbesondere über die "vielen Mails", die ihm Frauen schicken würden.


http://diepresse.com/home/innenpolitik/5...e.intern.portal

Noricus Offline



Beiträge: 1.989

11.11.2017 18:41
#30 RE: Rechtsruck oder Linkskommutation? Eine Nationalratswahlnachlese antworten

Zitat von Minichamp im Beitrag #29
Schön langsam erinnert die Causa Pilz an ein Kasperltheater.


Schön langsam?

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