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ZETTELS KLEINES ZIMMER

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Dieses Thema hat 44 Antworten
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F.Alfonzo Offline



Beiträge: 1.964

11.11.2023 19:44
#26 RE: FFF als Sekte zu bezeichnen eine Beleidigung Antworten

Zitat von Johanes im Beitrag #23
Leider ist die Darstellung natürlich sehr einseitig. Wir wissen nicht, was die Behörden für Überlegungen hatten usw.


Das sehe ich nicht so, und Danisch hat auch sehr überzeugend ausgeführt warum nicht:

Es geht um eine Beleidigung. Hier muss überhaupt nichts mehr ermittelt werden, weil völlig unstrittig ist, dass die besagte Äußerung von ihm getätigt wurde; strittig ist lediglich, ob es sich um eine Beleidigung nach Strafrecht handelt. Das ist eine Frage, die dann vor Gericht geklärt werden muss wenn der Beschuldigte den Strafbefehl nicht akzeptiert (Randbemerkung: Auf die Verhandlung, in der dann erörtert wird ob die Fettheit von Ricarda Lang eine Tatsache oder eine Beleidigung darstellt, dürfte er sich schon gefreut haben wie ein Schnitzel).

Alles, was daraufhin passiert ist, darf man meinetwegen irgendwo zwischen Unfähigkeit und Amstanmaßung einsortieren; aber es hätte eigentlich nicht passieren dürfen. Und wenn man weiss, wie oft kritischen Bloggern die Konten weggeschossen werden, sollte man auch nicht mehr an Zufälle oder das Sendungsbewusstsein einiger weniger glauben. Das hat inzwischen System.


Zitat von Llarian im Beitrag #25
Das Wetter ist schlechter. (SCNR)


Das ist unfair ggü. den Bananenrepubliken. Die sind Deutschland heutzutage auch in anderen Dingen voraus, bspw. beim Lieblingsthema der deutschen Politik: Der Digitalisierung. Ich war in den Vergangenen 10 Jahren viel in Südostasien unterwegs und erstaunt darüber, wie selbstverständlich es in den meisten dieser Länder ist, Dienstleistungen (sowohl privater als auch staatlicher Natur) online zu erledigen. Oder für Leute, die sich keinen Computer / keine Internetverbindung leisten können: Per Code auf Printdokumenten in jedem 7-Eleven-Laden. Da schreibt kein Mensch mehr einen Brief, und die Technologie "Telefax" haben die auf dem Weg vom Agrarstaat zur Kommunikationsgesellschaft direkt übersprungen. Ich glaub in der Khmer-Sprache gibt es kein Wort für "Fax".

Was die Deutschen gerade erleben ist mal wieder die Konsequenz der grünen Denke: Alles was neu ist, ist gefährlich, also macht man lieber gar nix. Mit der ironischen Konsequenz, dass dann irgendwelche Behördennetzwerke in Geiselhaft genommen werden, weil man da auch 20 Jahre lang gar nichts gemacht hat, inkl. Sicherheitsupdates.

Llarian Offline



Beiträge: 6.870

11.11.2023 19:45
#27 RE: FFF als Sekte zu bezeichnen eine Beleidigung Antworten

Zitat von Johanes im Beitrag #23
Wir wissen nicht, was die Behörden für Überlegungen hatten usw.

Unterm Strich bleiben da nur zwei Möglichkeiten: Entweder halten sie den Kollegen für eine Gefahr für den Staat (und stimmen damit darin überein, dass er ruhig so behandelt werden darf) oder sie halten ihn für einen Querulanten. So oder so bleibt übrig, dass man sich nicht auf Behörden verlassen kann, einem aus einem Unrecht zu helfen.

Zitat
Jetzt mag man sagen: Gut, er hat das Bankkonto auch offen mit seinen Blog verknüpft. Das kann durchaus auf die PR eines Unternehmens auswirken.


Das ist grob(!) abwegig, lieber Johannes. Wie Frank gerade zurecht schrieb, Banken vergeben Konten an bekennende Mörder, Kinderschänder und Terroristen ohne auch nur mit der Wimper zu zucken. Und im Rahmen dessen, dass wir eine durch und durch automatisierte Bankwirtschaft haben ist das auch nur gut und richtig so. Genaugenommen müsste es schon lange(!) einen Kontrahierungszwang für Banken geben, da Banken aber recht geldgeil sind, war das bis dato nicht richtig notwendig. Das Phänomen ist in dem Sinne neu und neben dem Kollegen Danisch hat es auch schon andere prominente Beispiele gegeben, wie beispielsweise Boris Reitschuster oder Alexanders Wendt, denen man versucht die finanziellen Beine wegzuschlagen. Zuviele, als das das ein Zufall wäre. Da läuft etwas hinter den Kulisssen und die Methode ist sehr, sehr schmutzig.

Zitat
Auf der anderen Seite, würde eine Bank es drauf ankommen lassen?


Was die Öffentlichkeit angeht: Ohne weiteres. Banken machen noch ganz andere Schweinereien von Cum Ex bis zur Finanzierung von afrikanischen Diktatoren oder auch der Hamas, Hisbollah oder diversen anderen lustigen Gruppierungen. Das juckt die nicht. Aber ob sich Banken mit dem Staat anlegen ist eine ganz andere Frage. Und sie sich durchaus stellt: Was läuft da hinter den Kulissen?

Zitat
Jedenfalls kann ich es verstehen, wenn Leute nur anonym ihre Meinung sagen.


Dann sind wir tatsächlich nicht viel mehr als eine linke Bananenrepublik geworden und dürfen uns nicht wirklich darüber beschweren wie alles den Bach runter geht. Die linke Saat ist voll aufgegangen.

Llarian Offline



Beiträge: 6.870

11.11.2023 19:59
#28 RE: FFF als Sekte zu bezeichnen eine Beleidigung Antworten

Zitat von F.Alfonzo im Beitrag #26
Das ist unfair ggü. den Bananenrepubliken. Die sind Deutschland heutzutage auch in anderen Dingen voraus, bspw. beim Lieblingsthema der deutschen Politik: Der Digitalisierung. Ich war in den Vergangenen 10 Jahren viel in Südostasien unterwegs und erstaunt darüber, wie selbstverständlich es in den meisten dieser Länder ist, Dienstleistungen (sowohl privater als auch staatlicher Natur) online zu erledigen. Oder für Leute, die sich keinen Computer / keine Internetverbindung leisten können: Per Code auf Printdokumenten in jedem 7-Eleven-Laden. Da schreibt kein Mensch mehr einen Brief, und die Technologie "Telefax" haben die auf dem Weg vom Agrarstaat zur Kommunikationsgesellschaft direkt übersprungen. Ich glaub in der Khmer-Sprache gibt es kein Wort für "Fax".

Das Fax war zu seiner Zeite eine ganz vernünftige Technologie (und wurde nebenbei in Asien deutlich früher zum Standard als in Deutschland, aufgrund der asiatischen Schriftzeichen, während man in Deutschland noch das Telex vorzog). Auch Tageslichtschreiber (das Liebling deutscher Lehrer) hatten lange ihre Berechtigung, genauso wie Videorecorder, Tonbandgeräte und sogar die Marizen-Kopierer in der Schule (die mit dem tollen Geruch). Das Thema Digitalisierung in Deutschland wird immer wieder gerne zum großen Vorwurf erhoben, aber am Ende ist das mehr ein Schatten als wirklich von Bedeutung. Ja, mag sein, dass es Funklöcher in Deutschland gibt, die es wo anders nicht gibt, es mag ebenso sein, dass Bandbreite in Deutschland teurer ist als in Albanien und ebenso, dass man erst jetzt die Pässe mit Fingerabdrücken versieht (etwas das ich nebenbei sehr, sehr kritisch sehe). Aber am Ende sind das Nickeligkeiten. Auch in Deutschland werden Überweisungen per Netz gemacht, auch in Deutschland kann ich digital bezahlen, auch in Deutschland kann ich meine Steuern am Rechner machen. Mag alles nicht so toll sein, wie in Vorderasien, aber es ist nicht dramatisch.
Dramatisch ist, dass unsere Energieversorgung die teuerste der Welt ist und am Rande des Zusammenbruchs steht. Dramatisch ist, dass der Zustand unserer Infrastruktur schlechter ist als in China. Dramatisch ist, dass die aktuellen Generationen immer dümmer von der Schule kommen und das viele nicht einmal mehr richtig lesen und schreiben können (geschweige denn rechnen). Dramatisch ist, dass unser Rechtsstaat sich mehr und mehr in einen Gesinnungsstaat verwandelt hat, dessen einziges Ziel es ist die "Rechte" der Regierung zu vertreten. Dramatisch ist, dass wir unsere eigenen Grenzen weder mit Soldaten noch mit Polizisten verteidigen können und eine Regierung haben, die stolz darauf ist.

Digitalisierung? Pustekuchen. Völlig Nebensache. Wir könnten 20 Jahre in der Digitalisierung zurück liegen und würden immer noch in einem goldenen Land leben, wenn wir in den letzten 20 Jahren anders regiert worden wären. Und wir könnten 20 Jahre der Welt in der Digitalisierung vorraus sein und würden trotzdem vor der grünen Katastrophe stehen, wie das heute der Fall ist. Was juckt es mich, ob ich Dienstleistungen per Fax beauftragen muss oder eben meine Rechnung beim Pizza-Mann nicht per Paypal bezahlen kann? Mich juckt es, was das Leben kostet, bald kosten wird, wie sicher es ist, und wo das Schiff hinfährt.

Auch wenn es polemisch ist, Bananenstaat trifft es tatsächlich ziemlich gut inzwischen. Bananenstaat ohne Bananen und mit viel Regen.

F.Alfonzo Offline



Beiträge: 1.964

11.11.2023 20:00
#29 RE: FFF als Sekte zu bezeichnen eine Beleidigung Antworten

Zitat von Llarian im Beitrag #27
Genaugenommen müsste es schon lange(!) einen Kontrahierungszwang für Banken geben


Sowas gibt es ja in Deutschland näherungsweise, für öffentliche Geldinstitute wie bspw. Sparkassen (weshalb Danisch jetzt auch ein Konto bei der Berliner Sparkasse eröffnet haben dürfte). Die dürften zwar auch "aus wichtigen Gründen" kündigen, aber da sind die Hürden vermutlich (ich weiss es nicht im Detail) ein wenig höher als bei Privatbanken.

F.Alfonzo Offline



Beiträge: 1.964

11.11.2023 20:18
#30 RE: FFF als Sekte zu bezeichnen eine Beleidigung Antworten

Zitat von Llarian im Beitrag #28
Digitalisierung? Pustekuchen. Völlig Nebensache. Wir könnten 20 Jahre in der Digitalisierung zurück liegen und würden immer noch in einem goldenen Land leben, wenn wir in den letzten 20 Jahren anders regiert worden wären.


Zugegeben: Das hat viel mit Bequemlichkeit zu tun. Nur sollte man sowas nicht unterschätzen; Bequemlichkeit ist einer der Hauptinnovationstreiber in modernen Gesellschaften. Wenn mir dann bspw. jemand erzählt, dass es doch nicht dramatisch ist, für einen popeligen Identitätsnachweis auf dem Land mal eben 20km mit dem Auto zum nächsten DHL-Shop fahren zu müssen, mag das stimmen, weist aber gleichzeitig auf ein tieferliegendes Problem hin (mal abgesehen davon, dass 20km mit dem eigenen Auto zunehmend zu einer finanziellen Hürde werden). Nämlich darauf, dass sich viele schon damit abgefunden haben, dass nichts mehr besser wird.

Davon ab funktionieren auch einige andere, von Ihnen genannte Dinge in vielen Bananenrepubliken besser. Bspw. die Grenzzsicherung, geschweige denn der Schutz der eigenen Bevölkerung, von Ausländern ausgeplündert zu werden. Flüchtlinge gibt's überall, aber nirgendwo werden sie derart hofiert oder gar eingebürgert.

Die Energieversorgung als, da sind wir uns einig, wichtigstes Kriterium im 21. Jahrhundert, funktioniert in Südostasien auch effizienter; nicht zu 100% mit der noch aktuellen deutschen Ausfallsicherheit, aber ich hab dort selbst in kleinen Kaffs keinen längeren Stromausfall erlebt (falls es bekannte Leitungsprobleme gibt - in Taifungegenden nicht unbekannt - sorgt man eben mit Dieselgeneratoren vor; in Großstädten mit Gewerben/Industrie mit empfindlichen Anlagen auch so, dass es überhaupt keinen Ausfall mehr gibt). Vor allem aber hat man da Preise, die sich jeder leisten kann. In Thailand bspw. wird die Stromversorgung durch den staatlichen Anbieter quersubventioniert: Man zahlt bei höherem Verbrauch mehr pro kWh und finanziert als reicher Großstädter damit den Strom für die ärmere Bevölkerung. In Deutschland passiert das Gegenteil, da bekommt der Zahnarzt die PV-Anlage auf dem Dach von seiner Arzthelfer-Azubine finanziert.

Deutschland ist da in so gut wie allen Bereichen auf dem Grünen Irrweg und von vielen Nationen, über die man in den 90er noch gelacht hat, bereits überholt worden.

Llarian Offline



Beiträge: 6.870

12.11.2023 01:00
#31 RE: FFF als Sekte zu bezeichnen eine Beleidigung Antworten

Zitat von F.Alfonzo im Beitrag #30
Zugegeben: Das hat viel mit Bequemlichkeit zu tun. Nur sollte man sowas nicht unterschätzen; Bequemlichkeit ist einer der Hauptinnovationstreiber in modernen Gesellschaften. Wenn mir dann bspw. jemand erzählt, dass es doch nicht dramatisch ist, für einen popeligen Identitätsnachweis auf dem Land mal eben 20km mit dem Auto zum nächsten DHL-Shop fahren zu müssen, mag das stimmen, weist aber gleichzeitig auf ein tieferliegendes Problem hin (mal abgesehen davon, dass 20km mit dem eigenen Auto zunehmend zu einer finanziellen Hürde werden). Nämlich darauf, dass sich viele schon damit abgefunden haben, dass nichts mehr besser wird.

Das sind aber keine Zeichen einer Bananenrepublik sondern eher einer müden Gesellschaft. Und das halte ich nicht für stabil: Historisch sind nahezu alle Gesellschaften, die derart stehen geblieben sind, entweder zusammen gebrochen oder haben sich erneuert. England unter Thatcher. Oder Neuseeland vor gut 30 Jahren. Oder eben auch der halbe Ostblock. Es gibt immer welche, die sich damit abfinden. Es gibt aber auch immer welche, die versuchen etwas zu ändern.

Zitat
Davon ab funktionieren auch einige andere, von Ihnen genannte Dinge in vielen Bananenrepubliken besser. Bspw. die Grenzzsicherung, geschweige denn der Schutz der eigenen Bevölkerung, von Ausländern ausgeplündert zu werden. Flüchtlinge gibt's überall, aber nirgendwo werden sie derart hofiert oder gar eingebürgert.


Das ist zwar richtig, aber das ist nur deswegen ein Problem, WEIL das Niveau noch so hoch ist. Eine Bananenrepublik im klassischen Sinne erlebt keine Flüchtlingsströme. Bzw. Armenströme, denn wenn wir ehrlich sind, sind das nahezu allesamt keine Flüchtlinge. Das ist schlicht Armutszuwanderung und die setzt einen gewissen Reichtum vorraus.

Zitat
Deutschland ist da in so gut wie allen Bereichen auf dem Grünen Irrweg und von vielen Nationen, über die man in den 90er noch gelacht hat, bereits überholt worden.


Da sind wir uns in dem Sinne einig. Oder sagen wir: halbeinig. Denn während der Corona-Zeit war nach meinem Dafürhalten weltweit ein gewaltiger Rückschritt im Bezug auf Zivilisation an sich zu beobachten. Und das auch in Ländern, die man eigentlich in der Überholergruppe gesehen hätte. Deutschland ist tatsächlich auf dem deutlichen grünen Irrweg in den Abgrund (wobei noch nicht das letzte Wort gesprochen ist, dass dem so bleiben muss). Aber es ist nicht so, dass die Alternativen so klar und eindeutig sind. Sonst würde ich nämlich, blöd gesprochen, da morgen hinziehen. Ich denke schon, dass man mit einiger Berechnung konstatieren kann, dass die ganze Welt sich in den letzten fünf Jahren nicht zum Besseren entwickelt hat. Ja, wir sind technisch weiter, aber wirtschaftlich ist nicht viel gewesen und zivilisatorisch sind fast alle Länder deutlich Richtung Kollektivismus und Autoritarismus gegangen. Eine sehr, sehr negative Entwicklung. Und eine an der die neugrüne Politik (die es ja nicht nur aus Deutschland gibt) ganz erhebliche Anteile dran hat.

F.Alfonzo Offline



Beiträge: 1.964

12.11.2023 01:29
#32 RE: FFF als Sekte zu bezeichnen eine Beleidigung Antworten

Zitat von Llarian im Beitrag #31
Das ist zwar richtig, aber das ist nur deswegen ein Problem, WEIL das Niveau noch so hoch ist. Eine Bananenrepublik im klassischen Sinne erlebt keine Flüchtlingsströme.


Nein, das stimmt so überhaupt nicht. Es gibt keinen ursächlichen Zusammenhang zwischen Wohlstand und tatsächlicher Migration, höchstens zwischen Wohlstand und Migrationsdruck. Den kann man aber eben stoppen. Bspw. indem man den Illegalen keine Arbeitserlaubnis ausstellt (geschweige denn: Sozialleistungen bewilligt) und sie sofort in Abschiebehaft nimmt, wenn sie ohne Visum aufgefunden werden. Das ist internationaler Standard, selbst in Bananenrepubliken*.

Zitat von Llarian im Beitrag #31
Aber es ist nicht so, dass die Alternativen so klar und eindeutig sind. Sonst würde ich nämlich, blöd gesprochen, da morgen hinziehen.


Das liegt vermutlich daran, dass sie extrem leidensfähig sind. Aus welchem Grund auch immer. Kinder, Familie in Deutschland machen sehr viel aus; vor allem, weil ein Single wie ich mit meinen Steuern noch ihre Kinder bezahlen muss, auch wenn Sie wesentlich mehr Einkommen haben als ich. Da ist dann relativ klar, bei wem die Hutschnur schneller platzt.

Und: Kompromisse muss man immer eingehen. Das ist für die meisten Auswanderer aber kein großes Problem, sobald sie wirklich (!) weg wollen, und nicht nur meckern.

*ok, einen Unterschied gibt es schon: Bananenrepubliken sind extrem korrupt; d.h. wenn sie dort ohne Aufenthaltsgenehmigung von der Polizei eingesammelt werden, ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass Sie mit einem Polizisten-Monatsgehalt Ihre sofortige Freilassung erkaufen können. Nur: Wer so viel Geld hat, fällt auch dem Staat nicht zur Last, im Gegenteil, ökonomisch betrachtet sind solche Leute für das Land sogar sinnvoll, wenn sie ansonsten nicht hochkriminell sind...

Johanes Offline




Beiträge: 2.345

12.11.2023 10:38
#33 RE: FFF als Sekte zu bezeichnen eine Beleidigung Antworten

Zitat von Llarian im Beitrag #27
Genaugenommen müsste es schon lange(!) einen Kontrahierungszwang für Banken geben, da Banken aber recht geldgeil sind, war das bis dato nicht richtig notwendig.


Da haben Sie im Prinzip recht.

"Aufrichtig zu sein, kann ich versprechen, unparteiisch zu sein, aber nicht." - Goethe

Llarian Offline



Beiträge: 6.870

12.11.2023 14:47
#34 RE: FFF als Sekte zu bezeichnen eine Beleidigung Antworten

Zitat von F.Alfonzo im Beitrag #32
Nein, das stimmt so überhaupt nicht. Es gibt keinen ursächlichen Zusammenhang zwischen Wohlstand und tatsächlicher Migration, höchstens zwischen Wohlstand und Migrationsdruck.

Natürlich gibt es den. Da wo kein Druck ist, findet auch keine Migration statt, vollkommen egal wie gut oder schlecht die Gesetze sind. Die Wanderung von Süd- nach Nordkorea ist genauso stark ausgeprägt wie die Migration von der BRD in die DDR nach dem zweiten Weltkrieg. Das man Armutsmigration dennoch verhindern kann, ist davon vollkommen unabhängig. Bananenrepubliken erleben keine Migration, weil unter normalen Umständen kein Schwein dahin will.

Zitat
Das liegt vermutlich daran, dass sie extrem leidensfähig sind.


Bin ich nicht. Ich sehe nur die Alternativen bei weitem nicht so positiv, wie das vielleicht andere sehen. Will ich beispielsweise der Corona-Diktatur entgehen, wird es weltweit sehr viel enger, was noch in Frage kommt. Wie haben eine generelle Bewegung zu Autoritarismus und Diktatur im ganzen "Westen", da ist nicht nur Deutschland beschädigt.

Zitat
vor allem, weil ein Single wie ich mit meinen Steuern noch ihre Kinder bezahlen muss, auch wenn Sie wesentlich mehr Einkommen haben als ich.


Das "auch" ist falsch. An meinen Kindern bezahlen Sie kein Stück. Was ich an Steuern bezahle und bezahlt habe, finanziert die Schulen meiner Kinder locker. Was sie argumentieren könnten ist, dass ich durch die Kinder weniger draufzahle, als vorher. Aber das isses dann auch.

Zitat
Da ist dann relativ klar, bei wem die Hutschnur schneller platzt.


Keine Ahnung. Vielleicht ist mit die Hutschnur schon gerissen. Aber es nützt nix das mehr als nur zu artikulieren. Alternativen sind derzeit wirklich schwierig. Und selbst wenn sie da sind (man kann ja einige Länder argumentieren), dann sind die Gesamtkosten dahin zu ziehen, recht hoch. Und das sind Kosten, die ich nicht alleine aufbringe. Aber wenn es bei Ihnen platzt, dann gehen Sie. Ernsthaft. Sie wissen, dass ich das nicht mit böser Absicht sage. Wenn Sie die Gelegenheit haben, dann nutzen Sie diese.

Zitat
Das ist für die meisten Auswanderer aber kein großes Problem, sobald sie wirklich (!) weg wollen, und nicht nur meckern.


Auch hier stoßen wir uns an einem einzelnen Wort. Dem "nur". Ich finde "meckern" etwas durchaus sinnvolles und wenn mehr Leute "meckern" würden, dann würde sich vielleicht was ändern. Ich begreife Kritik an diesem Land als absolut sinnvoll und wenn ich in all den Jahren, die ich das mache, nur eine Handvoll Leute dazu gebracht habe, umzudenken, dann habe ich viel erreicht.
Und was nun das größere Problem angeht, so wäre ich da sehr zurückhaltend. Denn auch in Panama ist das Gras nicht so grün, wie es scheint. Ohne zuviel Preis zu geben, wenn ich mich beispielsweise damit beschäftige nach Amiland zu gehen, so ist das finanziell extrem attraktiv. Ich würde mehr als das Doppelte von dem verdienen, was ich hier verdiene, und deutlich weniger Steuern zahlen. Die Sonderrentensteuer würde sich in Luft auflösen. Aber haben Sie mal amerikanische Schulen gesehen? Da soll ich ernsthaft meine Kinder hinschicken? Gegegen amerikanische, öffentliche Schulen sind selbst Berliner Schulen Musteranstalten. Und die privaten kriegen (die Rache des Staates) keinerlei öffentliche Gelder und kosten ein irres Geld. Ich würde die nächsten zehn Jahre doppelt und dreifach zahlen: Für die öffentlichen Schrottschulen und für die privaten oben drauf.

Verstehen Sie mich nicht falsch: Ich wünsche jedem, der wo anders sein Glück versuchen will, alles Gute. Und das meine ich ehrlich und nicht im Stile ala Honnecker. Aber ich weiß eben auch, dass wo anders auch nur mit Wasser gekocht wird und es Libertarien leider nicht gibt. Der gesamte Westen ist links infiltriert, das ist der Preis für den Erfolg des Kapitalismus. Ich würde gerne dahin wo Linke marginalisiert sind und dennoch wirtschaftlicher Erfolg herrscht. Nur gibts das prakatisch nicht, weil sich, ganz im Stile der menschlichen Dekadenz, überall da, wo der Kapitalismus erfolgreich war, ganz schnell linke Denkmuster bilden, die den Erfolg umverteilen und anders nutzen wollen.

Krischan Offline




Beiträge: 609

13.11.2023 11:44
#35 RE: FFF als Sekte zu bezeichnen eine Beleidigung Antworten

Zitat von Llarian im Beitrag #34

Aber ich weiß eben auch, dass wo anders auch nur mit Wasser gekocht wird und es Libertarien leider nicht gibt. Der gesamte Westen ist links infiltriert, das ist der Preis für den Erfolg des Kapitalismus. Ich würde gerne dahin wo Linke marginalisiert sind und dennoch wirtschaftlicher Erfolg herrscht. Nur gibts das prakatisch nicht, weil sich, ganz im Stile der menschlichen Dekadenz, überall da, wo der Kapitalismus erfolgreich war, ganz schnell linke Denkmuster bilden, die den Erfolg umverteilen und anders nutzen wollen.



Singapur fällt mir da ein. Aber das ist schon arg weit weg. Gleichwohl ist das Schulsystem dort ganz und gar nicht linkslibertär und verrottet. Ist aber auch ein sehr teures Pflaster, und wer auf ruhige mitteleuropäische Beschaulichkeit steht, ist dort definitiv falsch aufgehoben.

Das ist aber auch das einzige, was mir einfällt.

Dramatisch.

Krischan

Deutsche Wurst - alles andere ist Käse.

Johanes Offline




Beiträge: 2.345

13.11.2023 12:03
#36 RE: FFF als Sekte zu bezeichnen eine Beleidigung Antworten

Wäre nicht allgemein Ostasien unter dem Gesichtspunkt einen zweiten Blick wert?

"Aufrichtig zu sein, kann ich versprechen, unparteiisch zu sein, aber nicht." - Goethe

Krischan Offline




Beiträge: 609

13.11.2023 14:17
#37 RE: FFF als Sekte zu bezeichnen eine Beleidigung Antworten

Zitat von Johanes im Beitrag #36
Wäre nicht allgemein Ostasien unter dem Gesichtspunkt einen zweiten Blick wert?


Jein (ein wunderbares Wort, was es in nicht vielen Sprachen so gibt )

An welche Staaten haben Sie, lieber Johanes, da denn gedacht?

Es gibt natürlich die entwickelten ostasiatischen Staaten, und in Singapur, Japan kann man gut leben (es ist aber schwierig, komplett nach Japan auszuwandern). Und andere ostasiatische Staaten sind doch sehr von Korruption geprägt bzw. (zumindest außerhalb der Megastädte) auf einem relativ niedrigen Niveau. Vietnam, Thailand, Laos, Kambodscha, Malaysia - hm. Philippinen wäre noch halbwegs ernstzunehmen.

Und Indonesien hat eine recht laute muslimische Bevölkerung. Das wäre für mich schon ein Ausschlusskriterium. Nicht wegen muslimisch, aber wegen laut.

Neuseeland und Australien sind natürlich kulturell wesentlich näher, aber dort grassiert auch ein gewisses wokes Virus (wobei das mit dort noch recht überschaubar erscheint).

Es hilft also nichts, wir müssen uns wohl besser um unser eigenes Land kümmern.

Krischan

Deutsche Wurst - alles andere ist Käse.

F.Alfonzo Offline



Beiträge: 1.964

13.11.2023 18:23
#38 RE: FFF als Sekte zu bezeichnen eine Beleidigung Antworten

Zitat von Krischan im Beitrag #37
Es gibt natürlich die entwickelten ostasiatischen Staaten, und in Singapur, Japan kann man gut leben (es ist aber schwierig, komplett nach Japan auszuwandern). Und andere ostasiatische Staaten sind doch sehr von Korruption geprägt bzw. (zumindest außerhalb der Megastädte) auf einem relativ niedrigen Niveau. Vietnam, Thailand, Laos, Kambodscha, Malaysia - hm. Philippinen wäre noch halbwegs ernstzunehmen.


Ich würde sagen, dass viele der genannten Länder (Vietnam und Laos würde ich aus politischen, die Philippinen aus pragmatischen Gründen eher rausnehmen) gute Ziele wären, aber eben spezifische Vor- und Nachteile haben, die man kennen muss (was gar nicht so trivial ist wie es klingt; mit 2 Wochen Urlaub ist das nicht getan. Das erfordet sehr viel Recherche, wenn man nicht extrem anpassungsfähig und bereit ist sich auf gut Glück in ein Abenteuer zu stürzen). Und dann individuell entscheiden, welche Mischung am besten zu einem passt. Danach definiert sich schließlich auch, ob man dort "gut leben" kann.

Meine Diskussion mit Llarian hat das ja ein wenig aufgezeigt: Für ihn dürfte das Wohlergehen der Kinder an oberster Stelle stehen, für mich ist das Thema irrelevant, weshalb ich bspw. auch keine Ahnung davon habe, wo man ein gutes, öffentliches oder bezahlbares, privates Schulsystem vorfindet. Für mich dagegen stehen niedrige Lebenshaltungskosten und (im Vergleich zu den Kosten) möglichst gute Infrastruktur im Vordergrund, weshalb bspw. Singapur, Japan, Korea u.Ä. überhaupt nicht in Frage kämen, da kann das Bildungssystem auch das beste der Welt sein.

Aus diesem Trade-Off ergibt sich dann logischerweise auch das Problem, dass es kein perfektes Auswanderungsziel für Deutsche gibt. Ich glaube dass viele Auswanderer tatsächlich nach einem "Deutschland mit besserem Wetter und niedrigeren Steuern" suchen, dann vor Ort feststellen dass es sowas nicht gibt und enttäuscht zurückkehren. Irgendwelche Kröten muss man sich immer runterwürgen, egal wo.

F.Alfonzo Offline



Beiträge: 1.964

13.11.2023 18:39
#39 RE: FFF als Sekte zu bezeichnen eine Beleidigung Antworten

Zitat von Krischan im Beitrag #37
Jein (ein wunderbares Wort, was es in nicht vielen Sprachen so gibt )



Tatsächlich ist derartiges gar nicht mal so selten... diese unscharfen Koffer-Begriffe oder wie man das nennt (Herr Elkmann schreibt vermutlich schon an seinem zwölfseitigen Aufsatz über das Thema ) gibt es tatsächlich in vielen Sprachen, die grammatikalisch und vom Wortschatzumfang her eher einfach strukturiert sind, wie z.B. in Südostasien. Man nutzt dann bspw. keine Steigerungsform für einen Adjektiv, sondern sagt das Wort einfach zwei mal hintereinander. Und "mittelmäßig" ist dann "gut-schlecht". Mit der Folge, dass eher komplexe Konversationen schnell ins völlig unverständliche abdriften und man sie deshalb meidet. Schönes Beispiel übrigens für kulturelle Unterschiede, die sich in der Sprache manifestieren.

In den europäischen Sprachen nutzt man derartige Ausdrücke dann eher humoristisch, wenn man keine Lust auf detaillierte Erklärungen hat oder zu faul ist, korrekte Sprache zu verwenden. Denken Sie an das franzosische "comme ci, comme ca", das deutsche "mehr oder weniger" oder ähnliche Beispiele. "Jein" ist genauso ein Fall, allerdings eher neu.

Soweit jedenfalls meine 2 Cents zu dem Thema, mehr oder weniger.

Johanes Offline




Beiträge: 2.345

13.11.2023 20:31
#40 RE: FFF als Sekte zu bezeichnen eine Beleidigung Antworten

Zitat von Krischan im Beitrag #37
An welche Staaten haben Sie, lieber Johanes, da denn gedacht?


Ich persönlich denke dabei vor allen Dingen an Japan.
Selbst wenn man sich nicht gut integriert kann man dort (wahrscheinlich) ein ganz gutes Leben führen, bei dem einen die Japaner größtenteils in Ruhe lassen, solange man sie nicht nervt.
Zudem es dort eine etablierte ausländische Community gibt. Dann ist man eben "dort" die Parallelgesellschaft.

Mir sind aber auch schon Geschichten über Korea zu Ohren gekommen.

Für die Mehrheit wirds keine Option sein. Die wird sich mit den Gegebenheiten hier "anfreunden" dürfen.

F.Alfonzo Offline



Beiträge: 1.964

13.11.2023 21:22
#41 RE: FFF als Sekte zu bezeichnen eine Beleidigung Antworten

Zitat von Johanes im Beitrag #40
Selbst wenn man sich nicht gut integriert kann man dort (wahrscheinlich) ein ganz gutes Leben führen, bei dem einen die Japaner größtenteils in Ruhe lassen, solange man sie nicht nervt.


Ich war noch nie in Japan, kann mir aber vorstellen wie das läuft. Wer sich nicht intergrieren muss (bspw. Pensionäre oder Freiberufler, die dort nur wohnen aber nicht mit Japanern arbeiten müssen), kann dort natürlich auch seine eigene Parallelgesellschaft gründen. Und dass es da eine gut vernetzte Expat-Community gibt kann ich mir vorstellen, die gibt es in jeder Millionenstadt in für Westler eher komplexen Kulturen.

Aber dann wird's auch schon kompliziert. Wer mit den Einheimischen nix zu tun haben will, lernt die Sprache nicht, und hat dann automatisch ständig Probleme, die im Zweifel nur mehr Geld kosten, weil man für jeden Furz einen Rechtsanwalt anheuern muss.
Mal als Gedankenbeispiel: Man kann auch in ein sizilianisches oder südgriechisches Kaff ziehen, in dem jeder jeden kennt, und dort ein Einsiedlerleben führen und die Einheimischen komplett ignorieren, wenn man sich das leisten kann.
Wenn man allerdings überhaupt nicht gewillt ist, sich mit den Einheimischen, ihrer Kultur und (vor allem) ihrer Sprache auseinanderzusetzen, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass man dort nicht glücklich wird.

Kleine Randbemerkung noch, basierend auf meiner Erfahrung in Thailand: Wer in so einem Expat-Ghetto lebt (wie es in meinem Apartmenthaus in BKK der Fall war, ca. 30% Ausländer aus aller Herren Länder), lernt überhaupt nix. Selbst wenn die Ausländer da die Minderheit stellen, passt sich die einheimische Mehrheit tendenziell der Sprache an, die für alle am einfachsten ist, und das ist englisch. Ich hab da versucht mit meinen Nachbarn Thai zu reden um etwas Übung zu bekommen, das war denen aber zu anstrengend, also haben sie mich auf englisch vollgelabert.

Krischan Offline




Beiträge: 609

14.11.2023 09:31
#42 RE: FFF als Sekte zu bezeichnen eine Beleidigung Antworten

Zitat von F.Alfonzo im Beitrag #39
...Herr Elkmann schreibt vermutlich schon an seinem zwölfseitigen Aufsatz über das Thema ...


Offtopic:

Den würde ich dann auch bestimmt mal zuende lesen

Aber die angesprochenen Reduplikationen "gut-gut" ist dann "besser" gibt es durchaus in vielen Sprachen. Und natürlich wird sprachliches "Jaein" in allen Sprachen irgendwie ausgedrückt, das Konzept (die Platon'sche Idee) ist ja notwendig. Aber meistens braucht man dafür dann mehrere Wörter, wie Ihre Beispiele eindrücklich beweisen. Hier auch mal ein schönes, sehenswertes Video dazu.

So und jetzt zurück zum Pessimismus!

Krischan

Deutsche Wurst - alles andere ist Käse.

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 13.459

14.11.2023 17:24
#43 RE: FFF als Sekte zu bezeichnen eine Beleidigung Antworten

Zitat von Johanes im Beitrag #23
"Ich weiß, wer mir das Bankkonto weggeschossen hat. Wie. Und warum."
> https://archive.ph/pJb2R
> https://www.danisch.de/blog/2023/09/26/i...-wie-und-warum/

Ich habe es mir noch nicht vollständig durchgelesen.
Leider ist die Darstellung natürlich sehr einseitig. Wir wissen nicht, was die Behörden für Überlegungen hatten usw.



Zitat
Hadmut 14.11.2023 17:06

Inzwischen habe ich von der Staatsanwaltschaft Berlin die angeforderte Aktenkopie bezüglich Verfahrens in der Causa Ricarda Lang gegen mich erhalten. Kam als Paket per DHL, wiegt 4,7 kg.

Der Staat muss einfach Prioritäten setzen.


https://www.danisch.de/blog/2023/11/14/47-kg-akten/

Da haben wir mal eine passende Übereinstimmung von Form + Inhalt.



"Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande." - Voltaire

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 13.459

14.11.2023 18:00
#44 RE: FFF als Sekte zu bezeichnen eine Beleidigung Antworten

Zitat von F.Alfonzo im Beitrag #39
Zitat von Krischan im Beitrag #37
Jein (ein wunderbares Wort, was es in nicht vielen Sprachen so gibt )



(Herr Elkmann schreibt vermutlich schon an seinem zwölfseitigen Aufsatz über das Thema )


Im Englischen wird diese semantische Leistung dadurch erzielt, daß ein Satz mit "Well..." und einer nachfolgender Kunstpause eingeleitet wird; im Niederländischen mit "Jawel..."



"Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande." - Voltaire

Johanes Offline




Beiträge: 2.345

14.11.2023 18:25
#45 RE: FFF als Sekte zu bezeichnen eine Beleidigung Antworten

Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #43
[...]


Manche Dinge, das muss man zugeben, kann man einfach nicht glauben.

"Aufrichtig zu sein, kann ich versprechen, unparteiisch zu sein, aber nicht." - Goethe

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