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ZETTELS KLEINES ZIMMER

Das Forum zu "Zettels Raum"



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Dieses Thema hat 50 Antworten
und wurde 8.033 mal aufgerufen
 Pro und Contra
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Nola Offline



Beiträge: 1.719

18.03.2014 22:32
#51 RE: Sammelsurium - Zitate, Wörter, Sprüche Antworten

Also der "Neuanfang" ist gemacht.

Viel Spaß beim mitsammeln und lesen.






Doeding

Beiträge: 1.448

05.03.2014 07:47

#14 RE: Und sie verstehen sich doch – Deutsche Sprache, fremde Sprache


Zitat von Noricus im Beitrag #1
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Man kann Fasching feiern und Krapfen essen oder die betreffenden Wörter zum Anlass für einen Lobgesang auf den plurizentrischen Charakter der deutschen Sprache nehmen.
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Lieber Noricus,

was für ein köstlicher und, mit Blick auf die ernsten Themen der letzten Tage, auch auflockernder Text und thread, den er angestoßen hat. Als im Raum Hannover Aufgewachsener kam ich mir, wenn ich im Land ein wenig herumgekommen bin, oft etwas verarmt vor aufgrund meines weitgehenden mundartlichen Mangels. Interessant fand ich dabei immer, welche Idiome für mich stets sympathisch klangen und welche nicht bzw. womit (d. h. in welchen Assoziationen) solche Präferenzen wohl begründet sein mögen .
Seit nunmehr 10 Jahren Wahlsauerländer ("Hömma, Mutter, Schultens Gisela hat heute Morgen glatt ihre Knifte vergessen, woll!"), bin ich in dieser Frage noch nicht wirklich weiter gekommen. Ach so, dat Dingen heißt hier übrigens auch Berliner .

Herzliche Grüße,
Andreas


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#21 RE: Der Uli und der Michel


Zitat von Widder im Beitrag #14
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Zitat von nachdenken_schmerzt_nicht im Beitrag #13
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Ich hätte übrigens mal Interesse an folgender Zahl:
Dem Betrag der von Uli Hoeness hinterzogenen Steuern geteilt durch seine direkt und indriekt (über seine unternehmerische Tätigkeit induzierten) gezahlten Steuern.
(Leider sind meine Versuche das mal zu überschalgen bisher kläglich gescheitert)
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Ich kann Ihnen andere interessante Zahlen liefern:
Die Steuereinnahmen des Staates beliefen sich zwischen 2003 und 2006 auf insgesamt 1.825.599 Mio. Euro. Im selben Zeitraum soll Hoeneß 27,2 Mio. Euro hinterzogen haben. Das sind etwa 0,00148% des Steueraufkommens. Wenn ich richtig rechne, ist es ungefähr so, als wenn ein Besitzer von 671 Euro um einen Cent erleichtert wird. Alles relativ.
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Eine andere Zahl im Verhältniss :

Das Bundeshaushalt für das Jahr 2013 betrug:

302.000.000.000 €

Geteilt durch 8760 (365*24) ergibt das stündliche Ausgaben von

34474885,84€

teilen wir jetzt die Steuerschuld des Hr. U.H. von

27500000 durch diese Summe ergibt sich 0,79h = nicht ganz 48 Minuten.

Keine 48Minuten hätten unsere Volksvertreter gebraucht und um die komplette Steuerschuld des Uli H. zwischen Elbphilamonie, BER und diversen Genderstudien restlos zu versenken.

Ich kann es beim besten Willen niemandem verübeln der versucht sich dem zu verweigern.

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Ulrich Elkmann

Beiträge: 2.116

14.03.2014 16:48

#29 RE: Der Uli und der Michel Zitat vormerkenantworten


Zitat von Dennis the Menace im Beitrag #27
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Was soll also die Aufregung?
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Jahaber - er hat aber die ganze schöne Kohle zu diesen antieuropäischen Eid-Genossen rübergeschafft ; & die zahlen nicht mal indirekt für EU-Allotria wie Bologna-Prozess oder €ulen-nach-Athen-Tragen. Bei soviel Vaterlandslosigkeit darf man vermuten, daß er auch verabsäumt hat, durch vermehrten Dönerkonsum oder Orgien Immendorff'schen Zuschnitts weder der binnendeutschen Konsumption nachhaltig aufzuhelfen noch dem Publikum zu seinem Recht nach zünftiger Gaudi verholfen hat. Der Sinn dieser moralischen Kinderstunde besteht zurecht darin, die zeitlose Lehre "Arx tarpeia Capitoli proxima" zu bestätigen, sowie den hoi polloi zu bedeuten, daß im neuen Dekalog die Nasführung des Fiskus auch zivilrechtlich aus der Kategorie der läßlichen Sünden in den der Todsünde erhoben worden ist.

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Frank2000

Beiträge: 624

Heute 16:03

#42 RE: Der Uli und der Michel Zitat vormerkenantworten


Zitat von Florian im Beitrag #41
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Es geht bei Schadenersatz (hier: wegen Verdienstausfall) ja gar nicht um Strafrecht.
Sondern um zivilrechtliche Ansprüche.
Und der Verdienstausfall ist nun einmal abhängig vom Einkommen des Opfers.
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Yup, ja, schon klar, Zivilrecht. Ich bitte meine Schlampigkeit zu entschuldigen. Aber das ändert nichts daran, dass bei der Entschädigung von Schäden nicht mal ansatzweise die allerkleinste Begünstigung von wirtschaftlich besser gestellten Schichten zu erkennen ist. Diese These ist völlig absurd und riecht sogar ein wenig danach, die Opfer wieder zu Tätern zu machen...

(Selbst schuld, wenn die so viel verdienen... das heisst noch lange nicht, dass wir deren Verdienstausfall auch kompensieren... würden diese Bonzen nicht ihre durch Unterdrückung herausgepressten unverdienten Riesengehälter haben, dann hätten sie jetzt auch nicht so einen Verdienstausfall...)

Wer einen kleinen Schaden verursacht, muss einen kleinen Schaden entschädigen. Wer einen großen Schaden verursacht, muss einen großen Schaden entschädigen. Wenn ich eine Gartenlaube anzünde, muss ich dafür haften; wenn ich ein Hochhaus abfackel, muss ich eben für das Hochhaus haften... ich kann ihre These einfach nicht nachvollziehen. Oder wollten Sie vielleicht ausdrücken, dass sich der gewöhnliche Schläger von neben an ärgert, weil er sich nicht traut, dem verbonzten Nachbarn eine reinzusemmeln - eingedenk, weil er dann so viel Verdienstausfall zu kompensieren hätte? Ah, moment... ich glaube, ich hab´s:

Sie wollten andeuten, dass reiche Leute sich einfach leichter damit tun, Geringerverdiener zusammenzuschlagen, weil die reichen Leute es sich leisten können - weil die reichen Leute den Schadenersatz für den Verdienstausfall aus der Portotasche zahlen? Na? Hab ich´s getroffen?

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♥lich Nola

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Status quo, nicht wahr, ist der lateinische Ausdruck für den Schlamassel, in dem wir stecken.
Zettel im August 2008

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