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ZETTELS KLEINES ZIMMER

Das Forum zu "Zettels Raum"



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Dieses Thema hat 88 Antworten
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 Kommentare/Diskussionen zu "Zettels Raum"
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C. Offline




Beiträge: 2.639

05.01.2013 16:47
#51 RE: Kristina Schröder und der "Negerkönig" Antworten

Zitat von Faber im Beitrag #50

Edit: Hat denn niemand hier im Forum Kinder, die glaubhaft versichern könnten, sie seien an Originalliteratur interessiert? Ich sehe da vor meinem geistigen Auge Scharen von Kindern, die vor Kinderbuch-Verlagen "aufmarschieren"...



In diesem Zusammenhang interessieren mich die derzeitigen Verkaufszahlen von "Die kleine Hexe" oder "Pippi Langstrumpf", ich schätze sie nicht für hoch ein, da es sich bei diesen Büchern in der Regel um Familienerbstücke handelt beziehungsweise sie ihre Runden im Bekanntenkreis ziehen. Es dürften also etliche hunderttausend Originale in den Haushalten schlummern. Für diejenigen, die sich politisch korrekt mit den Bestsellerlisten beschäftigen, werden sich Abgründe auftun. Köchinnen, rosa Elfen, kleine Drachen, kleine Rehe, Ponys, Feen und Prinzessinnen, Zaubermädchen, Gräfinnen, Vampire und die Olchis. Lediglich der Räuber Hotzenplotz und die Fußballgeschichten können die Knabenehre retten.

Zitat von Conni und die Burg der Vampire
"Eine Erfolgsgeschichte!
Conni ist ein ganz normales Mädchen. Sie lebt in einer intakten Familie mit Mutter, Vater und ihrem kleinen Bruder Jakob, der alles noch nicht so gut kann wie sie. Und dann sind da noch Oma und Opa, Anna und Paul und ihr Kater Mau!
Kinder lieben Conni, denn in ihrer Welt erfahren sie Vertrautheit und Geborgenheit. Conni teilt mit ihnen Gefühle und Ängste. Sie zeigt, wie sie mit neuen Situationen und Konflikten, umgehen können ...."

Der Riesling gehört zu Deutschland.

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 13.463

06.01.2013 00:54
#52 RE: Kristina Schröder und der "Negerkönig" Antworten

Zitat von Faber im Beitrag #50
Edit: Hat denn niemand hier im Forum Kinder, die glaubhaft versichern könnten, sie seien an Originalliteratur interessiert? Ich sehe da vor meinem geistigen Auge Scharen von Kindern, die vor Kinderbuch-Verlagen "aufmarschieren"...



Können könnten sie schon, wenn erst einmal das neue Mensch vom Fließband läuft, aber für solch rückständigen Kram bleibt ihnen weder Zeit noch Geduld.
Schließlich bekommen sie schon mit 18 Monaten Pippi Langstrumpf vorgelesen, mit 5 Jahren dann Judith Butler ("mit einem Fünfjährigen können Sie nicht über J.B. diskutieren," beschreibt das Schröder den gegebenen Mißstand ), mit sechs werden sie dann zu Klimadetektiven ausgebildet; mit 8 werden sie SchachgroßmeisterInnen, mit 10 organisieren sie Klimakonferenzen, und mit 12 machen sie sich anheischig, den Schriftgelehrten im Tempel zu zeigen, "wo der Bartel den Most holt" (politisch korrekt "Israelkritik" geheißen).
Die Pflege der Philologie hebt man sich da besser für das Rentenalter, so ab 95, auf.

Meister Petz Offline




Beiträge: 3.923

10.01.2013 17:58
#53 RE: Kristina Schröder und der "Negerkönig" Antworten

Weil es saisonal gerade passt: Wenn Frau Schröder in Winterhausen (Kreis Würzburg) wohnen würde, würde sie mit ihrem Kind einen Faschingsball besuchen? Und wenn ja, wir würde sie ihm den Namen des Veranstalters erklären?

Gruß Petz

PS: Ich habe etwas recherchiert, aber es scheint sich bisher noch niemand am Namen dieser Faschingsgesellschaft gestört zu haben, im gegensatz zu den KölnerNegerköppen..

Gruß Petz

"The problem with quotes from the Internet is that it is difficult to determine whether or not they are genuine" - Abraham Lincoln

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 13.463

10.01.2013 19:13
#54 RE: Kristina Schröder und der "Negerkönig" Antworten

Zitat von Meister Petz im Beitrag #53
... es scheint sich bisher noch niemand am Namen dieser Faschingsgesellschaft gestört zu haben


Das hat ja auch nichts mit bzw. gegen "Ne mutlu türküm diyene" zu tun:

Zitat http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BCmmelt%C3%BCrke
_____
Der Ausdruck Kümmeltürke stammt aus der Studentensprache des ausgehenden 18. Jahrhunderts und bezeichnet einen Studenten, der aus der näheren Umgebung seiner Universität stammt.

Die Bezeichnung rührt daher, dass die Gegend um die Stadt Halle, wo dieser Ausdruck entstanden ist, früher als Kümmeltürkei bezeichnet wurde. Dort wurde seinerzeit viel Kümmel angebaut, und als Türkei wurden damals auch andernorts Landstriche in Deutschland bezeichnet, die trostlos und wenig erbaulich waren.[1]

Neben dieser Bedeutung bezeichnet das Wort in der Umgangssprache einen Großsprecher oder Sonderling. Deutungen, bei einem Kümmeltürken handle es sich um einen Menschen türkischer Herkunft, sind auf falsche Mutmaßungen über die Bedeutung des Wortes zurückzuführen, aber gleichwohl allgemein verbreitet.

Der Ausdruck Kümmeltürke ist als Schimpfwort für Ausländer in Österreich durchaus noch gebräuchlich. Ebenso in verschiedenen deutschen Gegenden, wie zum Beispiel dem Ruhrgebiet oder in einigen anderen Gegenden.
____

zumal es sich hier nicht um Balin handelt:

ibid.
____
In Berlin und Umgebung wird Kümmeltürke in verstärkenden Vergleichen angewendet. So schuftet man zum Beispiel wie ein Kümmeltürke oder man säuft wie ein Kümmeltürke (*). In diesem Zusammenhang ist Kümmeltürke nicht abwertend gemeint.
_____

(* "... zu Berlin, auf die Brandenburg / treiben's ärger noch als wie die Turk / fressen, saufen sehr / huren noch viel mehr / allda bei Schnaps und Weißbiere" - ganz bestimmt anonym & 18. Jhdt. )

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 13.463

10.01.2013 19:27
#55 RE: Kristina Schröder und der "Negerkönig" Antworten

N.B.: was wird eigentlich aus dieser, nicht ganz unbekannten Anekdote?

"Dumas (*) un jour entre dans un salon. L'un de ses ennemis (et il n'en manquait pas, envieux et fielleux de tout poil) le voyant arriver change de conversation et se lance dans une savante dissertation sur les "nègres", comme l'on disait alors. Plaisanteries fines d'un racisme ordinaire.
Dumas ne bronche pas.
L'autre élargit sa démonstration aux colorés de tous horizons. Dumas n'a garde de bouger, encore moins de répondre. Enfin, n'y tenant plus, l'odieux personnage apostrophe directement notre auteur:
- Mais au fait, mon cher maître, vous devez vous y connaître, en nègres, avec tout ce sang noir qui coule dans vos veines.
Dumas replique alors, sans avoir à élever la voix au milieu d'un profond silence du salon dévoré d'anxiété:
- Mais très certainement. Mon père était un mulâtre, mon grand-père était un nègre et mon arrière grand-père un singe. Vous voyez, Monsieur: ma famille commence où la vôtre finit."
(Biet (C.), Brighelli (J.-P.), Rispail (J.-L.), Alexandre Dumas ou les aventures d'un romancier, Paris, Gallimard, Coll. Découverte, 1986, p.75.)

* père, dessen Vater indertat ein Mulatte war.

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 13.463

11.01.2013 00:53
#56 RE: Kristina Schröder und der "Negerkönig" Antworten

Zitat von Faber im Beitrag #50
Hat denn niemand hier im Forum Kinder, die glaubhaft versichern könnten, sie seien an Originalliteratur interessiert? Ich sehe da vor meinem geistigen Auge Scharen von Kindern, die vor Kinderbuch-Verlagen "aufmarschieren"...




Hier-und-da lässt allerdings auch eine royalistische Negerkönigsfraktion hören, so heute Tilman Spreckelsen in der FAZ (Zitat via Perlentaucher, da der Artikel nicht online steht):

Zitat von loyaler Diener seiner Majestät
_____
Das bedeutet "nichts anderes, als Kinder- und Jugendliteratur von vornherein nicht ernst zu nehmen. Man darf sie demnach ohne Skrupel umschreiben, was man selbst bei mäßigen Werken, die sich an Erwachsene richten, nie im Leben täte. Große Autoren wie Kirsten Boie, Michael Ende, Otfried Preußler oder eben Astrid Lindgren würden in dieser kruden Lesart zu Kunsthandwerkern, und die aufblühende Kinder- und Jugendliteraturforschung hätte im Kreis der Fachgermanistik nichts zu suchen."
_____

(Das wäre dann gewissermaßen die jakobitische, nicht die jakobinische Partei, die man an der besonderen Art des "loyal toast" erkannte: "Jacobite sympathisers, though, are said to have passed their glass over the finger bowl, thus drinking to "the king across the water (ie the Old Pretender, Prince James, and later, the Young Pretender, Bonnie Prince Charlie)" in France". Hat nichts mit dem Letzten König von Schottland zu tun.)

Aber: pas de chance. Die Tradition will es, daß bei Texten ad usum delphini der Zeitgeist regiert, ohne Gnade gegenüber der Texttreue. Erstes & vielleicht notorischstes Beispiel: Die Reisen des Kapitän Lemuel Gulliver in verschiedene ferne Länder der Welt (1726), von der scharfen Zeitsatire sehr schnell zum erbaulichen Kinderbuch abgesunken.
Im Land Lilliput fällt der "Menschenberg" Gulliver ja deshalb in Ungnade, weil er den in Brand geratenen Königspalast löscht - und sämtliche Bearbeitungen zeigen ihn mit einer Weinflasche hantierend oder mit dem Dreispitz Meerwasser schöpfend - im Gegensatz zum Original:
"...this magnificent Palace would have infallibly been burnt down to the ground, if, by a Presence of Mind unusual to me, I had not suddenly thought of an Expedient. I had, the Evening before, drunk plentifully of a most delicious Wine ... which is very diuretick. By the luckiest Chance in the World, I had not discharged myself of any part of it. The Heat I had contracted by coming very near the Flames, and by labouring to quench them, made the Wine begin to operate by Urine; which I voided in such a Quantity, and applied so well to the proper Places, that in three Minutes the Fire was wholly extinguished." - sehr zum Mißfallen dero Majestät: "the Empress, conceiving the greatest Abhorrence of what I had done, removed to the most distant side of the Court." (Gulliver's Travels, ed. Albert J. Rivero (New York & London 2002: W.W.Norton & Co.), pp. 46f. [= Book 1, Ch. V].[Salopp gesagt: Her majesty was royally p*ss*d off.]

(Der Hintergrund der satirischen Rekapitulation englischer Zeitgeschichte war, daß die Tories durch höchst anrüchige Mittel (nämlich einen Vertragsbruch mit den holländischen Verbündeten) 1712 den spanischen Erbfolgekrieg durch einen Separatfrieden beeendet hatten.)

Nur die Filmversion von 2010 mit Jack Black (sicher sonst eines der grauslichsten Machwerke der letzten 10 Jahre) behält diese doch eigentlich ganz die jugendliche Phantasie anprechende Version bei. Wenn das heute keine Chance mehr hat, darf man auch für Negerkönige schwarz sehen.

Faber Offline




Beiträge: 142

11.01.2013 05:06
#57 RE: Kristina Schröder und der "Negerkönig" Antworten

Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #56
Das bedeutet "nichts anderes, als Kinder- und Jugendliteratur von vornherein nicht ernst zu nehmen. Man darf sie demnach ohne Skrupel umschreiben, was man selbst bei mäßigen Werken, die sich an Erwachsene richten, nie im Leben täte.


Ähnliches habe ich mir heute erst wieder überlegt. Aber ich bin mir nicht sicher, daß man das niemals täte.

Ich erinnere mich, daß bei bspw. Max Frisch ebenfalls von "Negern" die Rede ist. Max Frisch ist (oder war zumindest zu meiner Zeit) Schulliteratur, das heißt nach deren Logik, ungefestigte Jugendliche könnten, nachdem sie eines so schrecklichen Wortes ansichtig wurden, dem Rechtsextremismus anheim fallen. Konsequenterweise müßte man dann im nächsten Schritt also die Schulliteratur säubern, und da Schulliteratur ab einem gewissen Alter quasi Erwachsenenliteratur ist...

Der Stern hat heute dazu einen Beitrag gebracht, und eine lachhafte Begründung des Verlegers Klaus Willberg:

Zitat
"Uns geht es nicht um Political Correctness. Es geht darum, Begriffe auszutauschen, die Kinder heute nicht mehr verstehen", sagt Verleger Klaus Willberg zur Ankündigung des Stuttgarter Thienemann-Verlags, die Klassiker zu überarbeiten. Auch "Schuhe wichsen" etwa sei Kindern heute nicht mehr geläufig. Um das Werk von einer Generation zur nächsten zu transportieren, müsse es sprachlich angepasst werden. Und das gelte eben auch für kritische Bezeichnungen wie Neger. "In dem Kapitel kommt es etwas heftig", sagt er. Dabei würden die Begriffe für die Aufzählung gar nicht unbedingt gebraucht.



http://www.stern.de/kultur/buecher/ueber...tm_campaign=wm3

Es bestimmt also der Verleger, welche Worte in einem Werk "gebraucht" werden und welche nicht? Worte versteht man, indem man sie erklärt bekommt. Stünde dort "Endlager", würden Kinder heutzutage vermutlich an "irgendwas mit Nazis" denken, schlimm genug, und damit das anders wird, dafür kämpft der Verleger. Ja, "Schuhe wichsen" ist sicherlich unangenehm, vor allem für die Lehrer und Eltern, die das dann erklären müssen. Nachdem Eltern und Lehrer der Zukunft aber genauso p.c. aufgewachsen sind, verschwinden die alten Begriffe einfach. Aber noch regt sich Widerstand gegen die Kastration der Literatur:

Zitat
Was er so nicht erwartet hat: Als die Änderung angekündigt wurde, brach ein Sturm der Entrüstung über den Verlag herein. In rund 200 E-Mails seien sie zum Teil wüst beschimpft worden, berichtet Willberg. Unter anderem wurde ihnen Zensur vorgeworfen. Zustimmungen habe es nur zwei gegeben. "Wir stehen aber dazu."



Enid Blyton hat sich zwar keiner rassistischen Wortwahl schuldig gemacht, aber auch aus ihren Büchern weht ein reaktionärer Hauch:

Zitat
Der Verlag cbj in München hat die "Fünf Freunde" von Enid Blyton unter den Fittichen. Für Änderungen und neue Bände gebe es strenge Regeln, erläutert Pressesprecherin Renate Grubert. Aus den frühen Werken, die noch von Blyton selbst verfasst wurden, habe man vor allem die "Schwarze Pädagogik" verbannt. "Ohrfeigen und Prügel sollten Kindern heute fremd sein. Sie sollen wissen, dass sie sich dagegen unbedingt wehren dürfen", sagt sie.



Statt daß man den Kindern sinngemäß vermittelt: "Schaut her, so ging es früher zu, seid froh, daß ihr heute lebt" werden diese geschichtlichen Tatsachen also verbannt, damit man ihnen einreden kann, wie schlecht es ihnen heutzutage eigentlich geht.

bskf Offline



Beiträge: 51

11.01.2013 12:44
#58 RE: Kristina Schröder und der "Negerkönig" Antworten

Zitat von Faber im Beitrag #57
Es bestimmt also der Verleger, welche Worte in einem Werk "gebraucht" werden und welche nicht?

Woher wissen Sie, dass Otfried Preussler damit nicht einverstanden ist? Gibt es denn nirgends eine Äußerung von ihm?

Grüße,

bskf

Meister Petz Offline




Beiträge: 3.923

11.01.2013 13:33
#59 RE: Kristina Schröder und der "Negerkönig" Antworten

Zitat von bskf im Beitrag #58
Zitat von Faber im Beitrag #57
Es bestimmt also der Verleger, welche Worte in einem Werk "gebraucht" werden und welche nicht?

Woher wissen Sie, dass Otfried Preussler damit nicht einverstanden ist? Gibt es denn nirgends eine Äußerung von ihm?

Die Rechte werden von seiner Familie verwaltet, soweit ich weiß, ist von ihm noch keine aktuelle Äußerung dazu bekannt. Früher war er nicht damit einverstanden, wie ein Brief des Thienemann Verlags zeigt:

Zitat von Lektorat Thienemann Verlag
Wir wissen um die Schwierigkeit der Begrifflichkeiten wie “Neger” in diesem und auch anderen Kinderbuch-Klassikern und haben darüber nicht nur einmal mit Herrn Otfried Preußler beraten.

Bei der Notwendigkeit, zwischen Authentizität dieses Buches und der heute auch sprachlich berechtigten political correctness zu entscheiden, haben wir uns dem Wunsch des Autors gefügt, es bei den seit Jahrzehnten in dem Buch verwendeten Begriffen zu belassen. Dies durchaus auch in dem
Vertrauen darauf, dass gestandene Pädagoginnen und Pädagogen diese Problematik mit ihren Schülerinnen und Schülern behandeln, wenn sie zum Thema wird.

http://blog.derbraunemob.info/2008/08/11...willig-rassist/

Auch seine Tochter wollte die Änderungen anfangs nicht, haben sich aber mittlerweile gefügt.

gruß Petz

"The problem with quotes from the Internet is that it is difficult to determine whether or not they are genuine" - Abraham Lincoln

bskf Offline



Beiträge: 51

11.01.2013 15:05
#60 RE: Kristina Schröder und der "Negerkönig" Antworten

Zitat von Meister Petz im Beitrag #59
[...] haben wir uns dem Wunsch des Autors gefügt, es bei den seit Jahrzehnten in dem Buch verwendeten Begriffen zu belassen. [...]

@Meister Petz: Danke

Dann sollte der Wunsch des Autors auch respektiert werden. Obwohl ich es ansonsten für sinnvoll halte, Texte [bei Neuauflagen] so rauszugeben, dass sie von Kindern verstanden werden. Der Deutsch-LK oder das Germanistikstudium ist dann wieder der richtige Ort, sich mit nicht mehr genutzten Wörtern bzw. Wortbedeutungen zu beschäftigen.

Grüße,

bskf

Calimero Offline




Beiträge: 3.280

11.01.2013 18:06
#61 RE: Kristina Schröder und der "Negerkönig" Antworten

Zitat von bskf im Beitrag #60
Obwohl ich es ansonsten für sinnvoll halte, Texte [bei Neuauflagen] so rauszugeben, dass sie von Kindern verstanden werden. Der Deutsch-LK oder das Germanistikstudium ist dann wieder der richtige Ort, sich mit nicht mehr genutzten Wörtern bzw. Wortbedeutungen zu beschäftigen.

Da bin ich völlig anderer Meinung. Können sie sich z.B. Grimms Märchen ohne Herren, Knechte und Mägde vorstellen? Was ist ein Dienstbote? Was ein Oheim, ein Eidam, eine Base oder eine alte Muhme? Nur weil Begriffe heute nicht mehr verwendet werden, haben sie doch trotzdem eine Bedeutung! Und es ist doch spannend für ein Kind hinter solche "neuen Worte" zu kommen, oder? Da eröffnet sich doch Geschichte, längst vergangene Zeiten - das ist doch toll!
Ich für meinen Teil habe meine Eltern jedenfalls mit Hingabe über alles ausgefragt, was ich an mir begegneten Begrifflichkeiten nicht kannte. Kinder wollen doch lernen und sich neues Wissen erschließen, und nicht in einem von wohlmeinenden Erwachsenen gestalteten literarischen Teletubbiland eingesperrt werden!

Beste Grüße, Calimero

----------------------------------------------------
Calimeros Rumpelkammer - Ein Raum für freie Rede und Gedanken, mittendrin im Irrenhaus.

Martin Offline



Beiträge: 4.129

11.01.2013 20:46
#62 RE: Kristina Schröder und der "Negerkönig" Antworten

Zitat von bskf im Beitrag #60
Der Deutsch-LK oder das Germanistikstudium ist dann wieder der richtige Ort, sich mit nicht mehr genutzten Wörtern bzw. Wortbedeutungen zu beschäftigen.

Grüße,

bskf


Ach was. Unsere Eltern haben uns ihre Kinderbücher weitergegeben, und wir haben sie verstanden. In unseren Micky Maus Heften gab es noch schwarze 'Menschen' mit Knochen in der Nase (oder war es im Haar?), die nach meiner Erinnerung auch gern mal Bimbo hießen. Entgegen der Befürchtung so mancher moderner SittenwächterInnen hat das zu keinem bleibenden Bildungsschaden geführt.

Gruß, Martin

H_W Offline



Beiträge: 456

11.01.2013 21:08
#63 Veraltete Begriffe Antworten

Zitat von Calimero
Nur weil Begriffe heute nicht mehr verwendet werden, haben sie doch trotzdem eine Bedeutung! Und es ist doch spannend für ein Kind hinter solche "neuen Worte" zu kommen, oder? Da eröffnet sich doch Geschichte, längst vergangene Zeiten - das ist doch toll!



Ja, lieber Calimero, genau so habe ich das als Kind empfunden.
Jede Erläuterung mir unbekannter Worte war eine Bereicherung, die ich nicht missen möchte.

Gruß, H_W

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Woran erkennt man ein linksgrünes Märchen?
Es beginnt mit: Es wird einmal sein.
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H_W Offline



Beiträge: 456

11.01.2013 21:18
#64 Kein bleibender Schaden? Antworten

Zitat
In unseren Micky Maus Heften gab es noch schwarze 'Menschen' mit Knochen in der Nase (oder war es im Haar?), die nach meiner Erinnerung auch gern mal Bimbo hießen. Entgegen der Befürchtung so mancher moderner SittenwächterInnen hat das zu keinem bleibenden Bildungsschaden geführt.



Lieber Martin, solche Äusserungen wie die Ihre beweisen doch gerade, daß das Gegenteil richtig ist
Wer sowas schreibt, und dann noch behauptet, keinen Schaden zu haben, tststs...
Es ist doch irgendwie bedenklich welch ewiggestrigen Denkweisen sich immer noch in der Mitte der Gesellschaft halten können.
Em pö rend!

Ebenfalls M-M geschädigte Grüße, H_W

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Woran erkennt man ein linksgrünes Märchen?
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Martin Offline



Beiträge: 4.129

11.01.2013 21:59
#65 RE: Kein bleibender Schaden? Antworten

Zitat von H_W im Beitrag #64
Lieber Martin, solche Äusserungen wie die Ihre beweisen doch gerade, daß das Gegenteil richtig ist



Hehe, wir haben solche Schätze für künftige Generationen gehortet, für den künftigen Kulturschock.

Gruß, Martin

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 13.463

17.01.2013 19:45
#66 Minderheitenschutz dringend geboten Antworten

Zitat
In unseren Micky Maus Heften gab es noch schwarze 'Menschen' mit Knochen in der Nase (oder war es im Haar?), die nach meiner Erinnerung auch gern mal Bimbo hießen. Entgegen der Befürchtung so mancher moderner SittenwächterInnen hat das zu keinem bleibenden Bildungsschaden geführt.



Was wird eigentlich jetzt aus dem hier?

Zitat
________
"In einer Stellungnahme des Afrikanischen Dachverbands Norddeutschland e.V wird die Verwendung des Wortes Neger sowie die weiter reproduzierte Abbildung der Karikatur eines Afrikaners – Knochen im Haar, Wulstlippen und Bastrock – auf dem Buchdeckel als nicht hinnehmbar bezeichnet."
________

Andererseits muß zugegeben werden, daß z.B. ein Wort wie "Negermusik" zu Recht ob seines abfälligen Beiklangs perrhoresziert wird, jedenfalls solange, bis die Praktizierenden die Flucht nach vorn angetreten haben & aus der Injurie wie bei "Fauvisten" & "Impressionisten" ins Gegenteil umschlägt. Wie also das Phänomen benennen? "Weißer Afrikaner" meint eben das nicht; & vorhanden ist es ja durchaus - wie beim wunderbaren Salif Keita.

Und "Bimbo" hat mittlerweile, im amerikanischen Englisch, schon wieder eine andere Bedeutung, wenn auch keine höflichere:
_______
"Bimbo, in its popular American English usage, describes a woman who acts in a sexually promiscuous manner. The term can also be used to describe a woman who is physically attractive but is perceived to have a low intelligence or poor education. Rarely, the term is used as a jocular, possibly slightly flattering description. It is almost always used as a derogatory insult towards a woman.
Use of this term began in the United States as early as 1919, where it was used as a slang term for an unintelligent or brutish male.[1] Its first inclusion in an official dictionary for its female meaning was in 1929, where the definition was given simply as "a woman".[2]
The term bimbo is often associated with, but is separate from, the stereotypes of "dumb blonde" and "valley girl".
_________

P.S. Ach, und die Schweizer mal wieder...

"Für Grundschüler ab der 2. Klasse gibt es jeden Monat BIMBO. Informative, altersgerechte Texte und faszinierende Farbfotos leiten zum verständnisvollen Umgang mit Tieren und der Natur an. Fördern Sie Ihr Kind mit BIMBO – der Zeitschrift, die von Grundschullehrern ausdrücklich empfohlen wird. - Bestellen Sie gleich hier Ihr Abo."
"Von Schulen und Kultusministerien seit über 30 Jahren empfohlen"

PPQ Offline



Beiträge: 28

18.01.2013 22:00
#67 RE: Minderheitenschutz dringend geboten Antworten

Wir haben mal versucht, den Trend zusammenzufassen. Denn leider Gottes sind es ja nicht nur ein paar Buchstaben, die da für eine bessere Welt verschoben bzw. in bestimmten Zusammenhängen verboten werden sollen.

http://www.politplatschquatsch.com/2013/...regulierer.html

FAB. Offline



Beiträge: 523

19.01.2013 09:36
#68 Reh: Nieder mit Wumbaba Antworten

Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #66
Was wird eigentlich jetzt aus dem hier?

Auf Achgut nimmt man ihn zum Anlaß, etwas ähnliches zu tun wie das, was angesichts der hier geschilderten unsäglichen Vorgänge in so manchem als eilig wieder unterdrückter Impuls aufblitzen mag, nämlich sich eine Narrenkappe überzustülpen und auf Straßen und Plätzen, in Großmärkten, Ämtern und Lichtspielhäusern solange "Jehova, Jehova!" zu skandieren, bis alle Mekonnen Mesghenas, die der bittere Wind eines mißgünstigen Schicksals wider ihren Willen in einen deutschsprachigen Winkel des Erdballs geweht hat, entnervt das Weite gesucht haben.

Gewissen hier nicht nochmals namentlich zu nennenden Verlagsführern aber möchte man zurufen, daß, wenn einer denn den unwiderstehlichen Drang verspürt, sich rituell erniedrigen und demütigen zu lassen, es auch in hiesiger Dienstleistungswüste dem Vernehmen nach immerhin spezielle Etablissements geben soll, allwo der dahingeneigte Kandidat sich der ersehnten Behandlung durch ausgebildete Fachkräfte diskret unterziehen zu lassen Gelegenheit findet, weshalb auch dergleichen Bedürfnissen in der Öffentlichkeit oder am Arbeitsplatz nachzugehen keinesfalls als angemessen betrachtet werden kann.

Gansguoter Offline



Beiträge: 988

19.01.2013 14:44
#69 RE: Kristina Schröder und der "Negerkönig" Antworten

Zitat von C. im Beitrag #49
Zitat von Die Kleine Hexe: "Wie kamen die beiden Negerlein auf die verschneite Dorfstraße? Und seit wann gab es Türken und Indianer in dieser Gegend? Türken mit roten Mützen und weiten Pluderhosen – und Indianer, die gräulich bemalte Gesichter hatten und lange Speere über den Köpfen schwangen. „Sie werden vom Zirkus sein", meinte der Rabe Abraxas.Aber die beiden Negerlein waren nicht vom Zirkus und ebenso wenig die Türken und Indianer. Auch die kleinen Chinesinnen und der Menschenfresser die Eskimofrauen, der Wüstenscheich und der Hottentottenhäuptling stammten nicht aus der Schaubude. Nein, es war Fastnacht im Dorf. Und weil Fastnacht war, hatten die Kinder am Nachmittag schulfrei bekommen und tollten verkleidet über den Dorfplatz."


Wenn ich es richtig mitbekommen habe, stößt man sich bei Thienemann an den "beiden Negerlein", den "Türken" und den "kleinen Chinesinnen". Ich frag mich allerdings:

1. Zumindest "Indianer", "Chinese", auch "Neger", "Wüstenscheich" ("Beduine") auch "Sultan" (was ein Äquivalent für den "Türken" bei Preußler ist) (siehe den Karnevalsschlager: "Die Karawane zieht weiter, der Sultan hätt Doosch!") sind Kostümierungen, die ich zumindest hier im Rheinland in den letzten Jahren allesamt gesehen habe. Ebenso auch "Holländermädchen", "Mexikaner", "Nonne", "Mönch". Die großen Kostumhändler bieten im Internet Kostüme nach Kategorien sortiert an, darunter "Asien" und "Orient" (maskworld.com). Karnevals-Wierts erklärt unter http://www.karnevalswierts.com : "Länderkostüme nehmen jede Nationalität aufs Korn. Neben Eskimo Kostüm und Römer Kostüm finden Sie in unserem Webshop jede Menge weitere Nationalitäten zum Verkleiden." Es gibt: "Zigeuner", "Chinese", "Japanerin", "Afrikanerin", "Lapländerin", "Schotte", natürlich den "Eskimo", den "Araber" und so weiter.

Warum darf man - abgesehen vom heute so nicht mehr gebräuchlichen Wort "Neger" - den kindlichen Lesern der "Kleinen Hexe" nicht mehr den Karneval, wie er ist, zumuten?

2. Oder anders: Wann werden diese ganzen Kostüme geächtet und verboten?

3. Zum "Neger": Im vorigen Jahr war eine Kollegin als "Neger" verkleidet - schwarz angemalt, mit überdimensionaler Lockenperücke, mit Baströcken - wie man sich den "Neger" aus einem Kolonialbuch des 19. Jh. eben vorstellt. Ich würde fast sagen, dass hier die Bezeichnung "Neger" für das Kostüm geradezu richtig ist, um zu verdeutlichen, dass hier ein "Neger"-Klischee der vergangenen Zeit aufgegriffen wurde, dass mit den tatsächlichen Afrikanern eher wenig zu tun hat.

4. Wie wird der Thienemann-Vlg. die Stelle denn umarbeiten? Der Witz der Stelle beruht doch auf den Gegensätzen "verschneite weiße Dorfstraße" - "Schwarzafrikaner" bzw. "diese friedliche Gegend" - "Türken mit Pluderhosen" und "Indianer mit Speeren"; dazu die Vermutung: "Vom Zirkus?" Da kann man ja nicht einfach die Türken etc. durch Feuerwehrmänner und POlizisten ersetzen, sondern müsste schon tiefer eingreifen. Der Witz der Stelle ist dann dahin. Man muss also bei "Kostüme als Vertreter verschiedener Nationalitäten" bleiben.

Etwa: "Wie kamen die beiden Melaninprivilegierten [oder: Mitbürger mit afrikanischem Migrationshintergrund] auf die verschneite Dorfstraße? Und seit wann gab es Südländer und Angehörige der nordamerikanischen indigenen Völker in dieser Gegend?"

5. Wenn der Thienemann-Verlag keine "Neger", "Türken", "Chinesen" will, da angeblich diskrimierend - was wird dann aus den "Indianern"? Sind "Türken" und "Chinesen" schutzwürdiger als "Indianer"? Oder sollen die auch weg? Darf man sich als "Holländer" mit Häubchen und Holzblotschen verkleiden - stecken die das weg, diese stereotype Darstellung? Darf man Amerikaner als schießwütige Cowboys darstellen? Mexikaner mit Poncho und Sombrero?

6. Wenn keine Nationalitäten, was dann im Karneval? Nonne und Mönch geht dann auch gar nicht, könnte ja religiöse Gefühle beleidigen. Oder geht doch, da nur die religiösen Gefühle der Christen betroffen sind? Aber Araber und Derwisch geht dann gar nicht.

7. Da bleiben also nur noch Phantasiekostüme in Anlehnung an Zeichentrickfilme, auf das niemand beleidigt sei.

Ich glaube, da hat jemand das Wesen des Karnevals nicht verstanden ...

Faber Offline




Beiträge: 142

24.01.2013 03:36
#70 RE: Kristina Schröder und der "Negerkönig" Antworten

Zitat von Faber im Beitrag #50
Edit: Hat denn niemand hier im Forum Kinder, die glaubhaft versichern könnten, sie seien an Originalliteratur interessiert? Ich sehe da vor meinem geistigen Auge Scharen von Kindern, die vor Kinderbuch-Verlagen "aufmarschieren"...


Kaum gedacht, schon läuft es wieder andersrum: Die Süddeutsche bzw. DIE ZEIT präsentiert uns das wütende Statement einer Betroffenen:

Zitat
„ICH finde es total scheiße, dass das Wort in Kinderbüchern bleiben soll, wenn es nach euch geht. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sich das für mich anfühlt, wenn ich das Wort lesen oder hören muss. Es ist einfach nur sehr sehr schrecklich. Mein Vater ist kein N**** und ich auch nicht.“



http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzei...-total-scheisse

Nicht nur, daß die Redaktion das Wort "Neger", welches im eingescannten Brief der "Betroffenen", also dem Original, ausgeschrieben ist, vorsichtshalber zensiert, nein, als Linker stellt man sich auch gerne dumm, wenn es einem in den Kram paßt und glaubt natürlich sofort, daß neunjährige Mädchen diese Diskussion in der ZEIT verfolgen, um sich anschließend erst die Augen auszuheulen und danach wohlformulierte Protestbriefe an die rassistische Öffentlichkeit zu senden.

(Hätte ich einen weinenden "Neger-Smilie" zur Hand, ich würde an dieser Stelle nicht zögern, ihn einzusetzen...)

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 13.463

24.01.2013 13:00
#71 RE: Kristina Schröder und der "Negerkönig" Antworten

Bleibt als Fazit festzuhalten, daß die Deutschen unverbesserliche &%$!#?*e und !°##@/~}s sind-&-bleiben, bei denen die Dauerübung des Den-Anfängen-Wehrens nie verfehlt ist:

Streit um die Hexe:

Zitat Welt
_____
Erschrocken zeigt sich Willberg über die "Vehemenz, mit der in der Überzahl der in der Regel per E-Mail eingegangenen Pamphlete für die Benutzung von diskriminierenden Begriffen eingetreten wird und welche Ressentiments sich entladen, wenn ein solcher Begriff aus einem Buch genommen wird." Die Vorwürfe gegen den Verlag wie auch gegen ihn persönlich hätten "von stalinistisch bis faschistisch als Vorstufe zur nächsten Bücherverbrennung" gereicht.
Als besorgniserregend bezeichnet Willberg, "den Aufruf in diesen Unmengen von Pamphleten, das gesamte Programm des Verlagshauses zu boykottieren".
____

Wären sie pädagogisch gefestigter, könnte man ja in Betracht ziehen, in Erinnerung an den Passus im Brief Kleists vom 14. Sept. 1800 aus Würzburg zu verfahren:
"- »Was stehn denn also eigentlich für Bücher hier an diesen Wänden?» - Rittergeschichten, lauter Rittergeschichten, rechts die Rittergeschichten m i t Gespenstern, links o h n e Gespenster, nach Belieben. - »So, so.» - -"
und die inkriminierten opuscula in 2 Versionen anzubieten - links [sic!] Hexen o h n e Neger, rechts [ditto], für die abgebrühtere Leserschaft, mit.

Frank Böhmert Offline




Beiträge: 927

25.01.2013 17:22
#72 RE: Alter Schwede Antworten

In der Zeit ist am 17.01. unter dem Titel "Die kleine Hexenjagd" ein erfreulich liberaler Kommentar zum Thema erschienen. Er wurde hier, glaube ich, noch nicht verlinkt:
http://www.zeit.de/2013/04/Kinderbuch-Sp...komplettansicht

Meister Petz Offline




Beiträge: 3.923

25.01.2013 21:09
#73 RE: Alter Schwede Antworten

Zitat von Ulrich Greiner
Und darf man Pippis lügnerisches Volk zuerst im Kongo, dann in Nicaragua und schließlich in Kenia lügen lassen, wo der Verlag es nacheinander angesiedelt hat, während es bei Astrid Lindgren seit je im Kongo gelogen hat?


Ich glaube, Texas wäre akzeptabel.

Gruß Petz

"The problem with quotes from the Internet is that it is difficult to determine whether or not they are genuine" - Abraham Lincoln

H_W Offline



Beiträge: 456

25.01.2013 22:00
#74 Zu kurz gedacht Antworten

Zitat von Meister Petz
Ich glaube, Texas wäre akzeptabel.


Lieber Meister Petz,

bitte übersehen Sie nicht, daß es in Texas eine große Zahl von Latinos und Amerikanern afrikanischer Herkunft gibt.
Die wollen Sie doch sicher nicht verunglimpfen?

Gruß, H_W

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Woran erkennt man ein linksgrünes Märchen?
Es beginnt mit: Es wird einmal sein.
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Meister Petz Offline




Beiträge: 3.923

25.01.2013 22:11
#75 RE: Zu kurz gedacht Antworten

Zitat von H_W im Beitrag #74

Zitat von Meister Petz
Ich glaube, Texas wäre akzeptabel.

Lieber Meister Petz,

bitte übersehen Sie nicht, daß es in Texas eine große Zahl von Latinos und Amerikanern afrikanischer Herkunft gibt.
Die wollen Sie doch sicher nicht verunglimpfen?

Gruß, H_W

Ich glaube, Ami schlägt Hautfarbe bzw. Ethnie (Obama ist ja hier nicht so beliebt, weil er schwarz ist, sondern weil er so "europäisch" ist). Und Waffennarren und Klimavernichter sie alle.

Gruß Petz

"The problem with quotes from the Internet is that it is difficult to determine whether or not they are genuine" - Abraham Lincoln

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