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Das Forum zu "Zettels Raum"



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Dieses Thema hat 52 Antworten
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 Kommentare/Diskussionen zu "Zettels Raum"
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strubbi77 Offline



Beiträge: 294

13.03.2020 16:17
#26 RE: COVID-19. Münsterland. Die Kanzlerin spricht. Antworten

Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #25
Durchschnittliches Sterbealter 56 Jahre; Vorerkrankungen nur in der Hälfte der Fälle registriert.
Achtung das ist inkorrekt. Durchschnittsalter der untersuchten Patienten 56. Nichtüberlebende 69.
Bei den gestorbenen 75% über 63, bei den überlebenden 75% unter 67 ...

strubbi
Es geht nichts verloren, ausser der Fähigkeit es wiederzufinden.

moise trumpeter Offline



Beiträge: 116

13.03.2020 19:12
#27 RE: COVID-19. Münsterland. Die Kanzlerin spricht. Antworten

Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #25
Zu Sterbealter & Komorbidität. Als Nebeneffekt bei der Studie, die den Nachweis erbracht hat, daß der Virus bis zu 37 Tage in den Atemwegen Infizierter nachgewiesen worden ist (am 11.3. in The Lancet publiziert) springt mir dieser Passus ins Auge (Hervorhebungen von mir):

Zitat von Clinical course and risk factors for mortality of adult inpatients with COVID-19 in Wuhan, China: a retrospective cohort study
813 adult patients were hospitalised in Jinyintan Hospital or Wuhan Pulmonary Hospital with COVID-19 before Jan 31, 2020. After excluding 613 patients that were still hospitalised or not confirmed by SARS-CoV-2 RNA detection as of Jan 31, 2020, and nine inpatients without available key information in their medical records, we included 191 inpatients (135 from Jinyintan Hospital and 56 from Wuhan Pulmonary Hospital) in the final analysis. 54 patients died during hospitalisation and 137 were discharged. The median age of the 191 patients was 56·0 years (IQR 46·0–67·0), ranging from 18 years to 87 years, and most patients were male (table 1). Comorbidities were present in nearly half of patients, with hypertension being the most common comorbidity, followed by diabetes and coronary heart disease (table 1).


https://www.thelancet.com/journals/lance.../fulltext#bib33

Durchschnittliches Sterbealter 56 Jahre; Vorerkrankungen nur in der Hälfte der Fälle registriert.



Also ich lese in dem Zitat, dass 191 mehrheitliche männliche Patienten mit COVID-19 im Krankenhaus stationär behandelt wurden, deren Medianalter (nicht Durchschnitt/Mittelwert) 56 Jahre betrug, das Alter der Behandelten lag zwischen 18 und 87 Jahren (Interquartilsabstand: 46 bis 67 Jahre). Von den 191 wegen COVID-19 stationär behandelten Patienten wiesen ungefähr die Hälfte Komorbitäten auf. 137 der Patienten wurden entlassen, 54 sind verstorben (28,27%).

Frankenstein Offline




Beiträge: 769

13.03.2020 19:48
#28 RE: COVID-19. Münsterland. Die Kanzlerin spricht. Antworten

Zitat von moise trumpeter im Beitrag #27
Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #25
Zu Sterbealter & Komorbidität. Als Nebeneffekt bei der Studie, die den Nachweis erbracht hat, daß der Virus bis zu 37 Tage in den Atemwegen Infizierter nachgewiesen worden ist (am 11.3. in The Lancet publiziert) springt mir dieser Passus ins Auge (Hervorhebungen von mir):

Zitat von Clinical course and risk factors for mortality of adult inpatients with COVID-19 in Wuhan, China: a retrospective cohort study
813 adult patients were hospitalised in Jinyintan Hospital or Wuhan Pulmonary Hospital with COVID-19 before Jan 31, 2020. After excluding 613 patients that were still hospitalised or not confirmed by SARS-CoV-2 RNA detection as of Jan 31, 2020, and nine inpatients without available key information in their medical records, we included 191 inpatients (135 from Jinyintan Hospital and 56 from Wuhan Pulmonary Hospital) in the final analysis. 54 patients died during hospitalisation and 137 were discharged. The median age of the 191 patients was 56·0 years (IQR 46·0–67·0), ranging from 18 years to 87 years, and most patients were male (table 1). Comorbidities were present in nearly half of patients, with hypertension being the most common comorbidity, followed by diabetes and coronary heart disease (table 1).


https://www.thelancet.com/journals/lance.../fulltext#bib33

Durchschnittliches Sterbealter 56 Jahre; Vorerkrankungen nur in der Hälfte der Fälle registriert.



Also ich lese in dem Zitat, dass 191 mehrheitliche männliche Patienten mit COVID-19 im Krankenhaus stationär behandelt wurden, deren Medianalter (nicht Durchschnitt/Mittelwert) 56 Jahre betrug, das Alter der Behandelten lag zwischen 18 und 87 Jahren (Interquartilsabstand: 46 bis 67 Jahre). Von den 191 wegen COVID-19 stationär behandelten Patienten wiesen ungefähr die Hälfte Komorbitäten auf. 137 der Patienten wurden entlassen, 54 sind verstorben (28,27%).



Korrekt. Ca. 50% der Eingewiesenen litten an Vorerkrankungen, Ihr Anteil an den Verstorbenen betrug 67%. Bei Vorerkrankung verdoppelt sich also die Mortalität im Vergleich zu Patienten ohne dokumentierte Vorerkrankung. Es wäre interessant zu wissen, wie viele der insgesamt Infizierten an Vorerkrankungen litten (optimal zusätzlich aufgeschlüsselt nach Alter).

Edit: Die Verdopplung ist wahrscheinlich nicht wirklich eine Verdopplung, da Vorerkrankungen auch signifikant eine Funktion des Lebensalters sind, sprich: je älter desto Vorerkrankung.

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 8.015

14.03.2020 01:13
#29 RE: COVID-19. Münsterland. Die Kanzlerin spricht. Antworten

Ich am Mittwoch so:

Zitat von ZR, 11.3.
Ausgangssperren, die die beiden Mailänder Ärzte in Bericht der FAZ für die nächsten zwei oder drei Wochen für dringend notwendig erachten, werden wir auch bei uns sehen. In ein paar Wochen werden die durch die Decke schießenden Zahlen den Behörden vor Ort und bundesweit schlicht keinen anderen Weg mehr lassen. Das völlige Ausbleiben wirksamer Eindämmungen bis heute wird sich grausam rächen. Man darf dem Einzelnen hier keinen Spielraum lassen.



Und die Neue Zürcher gestern so:

Zitat von NZZ, 13.3.
Experten rechnen mit Ausgangssperren in Deutschland, Österreich und der Schweiz bis Ende kommender Woche.



https://www.nzz.ch/international/corona-...opas-ld.1546225



"Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande." - Voltaire

Llarian Online



Beiträge: 4.882

14.03.2020 02:49
#30 RE: COVID-19. Münsterland. Die Kanzlerin spricht. Antworten

Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #29

Zitat von NZZ, 13.3.
Experten rechnen mit Ausgangssperren in Deutschland, Österreich und der Schweiz bis Ende kommender Woche.

https://www.nzz.ch/international/corona-...opas-ld.1546225


Experten rechnen mit allem. Was praktisch ist, weil sie nie jemand dafür verantwortlich machen kann, womit sie so alles rechnen. Experten können auch damit rechnen, dass Ende des Jahres 10 Millionen Deutsche tot sind. Kostet genau so viel.

Man fragt sich eher was solche Sperren denn genau bringen sollen. Das das Virus nicht mehr auf die Straße gehustet wird? Davon ab: Wer sollte das denn durchsetzen? Und womit? Mit der Polizei? Der Bundeswehr? Dem technischen Hilfswerk? Und vor allem: Wie lange? Sollen wir jetzt den Betrieb des Landes für drei Monate einstellen? Oder gar für sechs?

Im Rahmen der völligen Überforderung unserer Regierung würde ich solche Maßnahmen nicht einmal ausschließen (denen ist alles zuzutrauen). Nur was soll das bringen? Und wie soll das funktionieren?

Übrigens enthält dein Link eine sehr hübsche Lachnummer. Er beschäftigt sich ja mit Resilienz gegenüber Krisen, oder simpel gesagt: Krisenfestigkeit. Und bringt als Beispiel ernsthaft China als das Land mit der geringsten Krisenfestigkeit. Ausgerechnet das einzige Land weltweit, dass Corona erfolgreich eingedämmt hat, und das aus der schlechtesten Ausgangsposition aller "Teilnehmer". Das ist schon echt unfreiwillig komisch. Was für Experten.

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 8.015

14.03.2020 16:23
#31 RE: COVID-19. Münsterland. Die Kanzlerin spricht. Antworten

Zitat von Llarian im Beitrag #30
Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #29

Zitat von NZZ, 13.3.
Experten rechnen mit Ausgangssperren in Deutschland, Österreich und der Schweiz bis Ende kommender Woche.

https://www.nzz.ch/international/corona-...opas-ld.1546225

Davon ab: Wer sollte das denn durchsetzen? Und womit? Mit der Polizei? Der Bundeswehr? Dem technischen Hilfswerk?



Der Artikel ist allerdings das übliche gehaltsfreie Geschreibe. Ich wollte nur darauf hinaus, daß ich da nicht falsch gelegen hatte. Denn...

Zitat von FOCUS-Ticker
Topmeldung (15.20 Uhr): Die spanische Regierung hat alle Bürger angewiesen, ihre Häuser vorerst nicht zu verlassen. Das berichtet die spanische Tageszeitung "El Pais". Ausgenommen davon seien der Gang zum Supermarkt, zur Apotheke, ins Krankenhaus sowie zur Arbeit (sofern Homeoffice nicht möglich ist). Nach Informationen der dpa will der spanische Ministerrat noch zu den Einschränkungen beraten. Eine Pressekonferenz von Regierungschef Sánchez wird für 15 Uhr erwartet.



Es ist so ziemlich die einzige Möglichkeit, die die Behörden im Köcher haben, wenn sie sehen, daß das überkocht wie ein "Töpfchen geh!" Und wenn den Leuten der heilige Schrecken in die Glieder fährt, dürfte das auch umsetzbar sein.

Zitat von Llarian im Beitrag #30
Wie lange? Sollen wir jetzt den Betrieb des Landes für drei Monate einstellen? Oder gar für sechs?


Da kann man, aus den chinesischen Erfahrungen her, einen recht genauen Terminkalender ausfüllen. Die haben dort 4 Stufen der Isolation verhängt (in Hubei gilt noch die höchste, nur dort, die wird wohl in der kommenden Woche heruntergestuft, mit ganz striktem Ausgangsverbot & keinerlei Verkehr). In den übrigen Provinzen galt Stufe 3 genau einen Monat lang, ab 3-4 Tage um Neujahr (= 25.1.) herum verteilt gestartet: Ausgang nach Voranmeldung, um Lebensmittel & Medikamente abzuholen, 1 Person alle drei Tage. Stufe 2 gilt noch für die Hälfte des Landes. Sobald die zwei Wochen keine neuen Fälle registrieren, wird auf 1 runtergestuft. 2 bedeutet, nach Auskunft von Freunden drüben "das Leben normalisiert sich wieder". Verbot aller Veranstaltungen, alle öffentlichen Gebäude bleiben zu; Behördenkram elektronisch, Schulen & Unis betrieben E-learning, die Geschäfte haben geöffnet, vor jedem Eingang steht einer mit der Thermometerpistole, zudem dichte Straßenpatrouillen, die jeden messen, der vorbeikommt; jeder mit +37,3° Körpertemperatur wird eingezogen, getestet & für 14 Tage auf Heimurlaub gesetzt. In den Büros gibt es nur noch Einzelarbeitsplätze mit 2 m Luft dazwischen; in den Kantinen wird isoliert gegessen, das Essen vorabgepackt id Styroporpackung, an der Tischkante drei Schutzwände (die erinnern frappant an eine Wahlkabine), vorm Betreten der Kantine wird gemessen und geschaut, daß niemand was dabei hat, was als Haftplatz für den Erreger gelten könnte (ein Standardwitz ist: "Mittagessen ist mittlerweile schlimmer als die Abiturprüfung!"); anschließend wird der Tisch mit Desinfektionsmittel eingeräuchert. In Schlangen gilt strikt 1,5 m Abstand; Masken sind obligatorisch.

Taiwan, die da ab dem 25.1. rigoros dichtgemacht und alles kontrolliert haben, ist das erspart geblieben. Da ist keine Kita, kein Museum, keine Schule geschlossen. Aber darüber sind wir hinaus. Es gilt die Verbreitungswege komplett zu kappen. Das wird nie 100% gelingen, aber schon bei 95% setzt ein richtiger Dämpfungseffekt ein. Das sind 14 Tage, damit die schon Infizierten das ausbilden; zur Sicherheit wird das verdoppelt, damit auch noch die extremen Inkubationszeit-Ausläufer eingefangen werden. Danach kann nach dem o.e. Muster gelockert werden. Und bitte nicht: "das geht doch nicht!" Wir bekommen in den nächsten 14 Tagen die Rechnung für das Unterlassen der Verantwortlichen, die das fünf Wochen lang so gehalten haben. Und wenn die sehen, welchen Preis wir dafür zahlen, dann geht das auch.



"Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande." - Voltaire

Llarian Online



Beiträge: 4.882

14.03.2020 19:17
#32 RE: COVID-19. Münsterland. Die Kanzlerin spricht. Antworten

Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #31
Der Artikel ist allerdings das übliche gehaltsfreie Geschreibe. Ich wollte nur darauf hinaus, daß ich da nicht falsch gelegen hatte. Denn...

Ich habe nicht bestritten, dass die Regierung sich so was vielleicht gerne vorstellt, ich halte es nur nicht für praktikabel durchsetzbar.

Zitat
Da kann man, aus den chinesischen Erfahrungen her, einen recht genauen Terminkalender ausfüllen.


Leider auch das nicht. Wir sind nicht China. Oder anders gesagt. Die Asiquote ist hier viel zu hoch. In Deutschlands letztem Magazin für journalistische Integrität, das sich mit vier Buchstaben schreibt, war heute eine kleine Online Umfrage. Genauen Text kriege ich nicht zusammen, aber 20% der Teilnehmer sieht nicht den geringsten Grund sich in ihrem Freizeitverhalten einzuschränken.

Und ich halte das nicht für unrealistisch. Hierzulande sind auch 13% der Bevölkerung nicht gegen Masern geimpft, weniger als 5 Prozent der Bevölkerung spendet Blut und gerade ein Drittel besitzt einen Organspendeausweis. Die Bereitschaft auf andere Rücksicht zu nehmen ist übersichtlich. Du hast die Bundestruse doch gehört: 60-70% werden "damit zu tun haben". Die haben gar nicht den Wunsch das Ding wirklich einzudämmen. Wir werden jetzt ein paar Wochen die Verbreitung verlangsamen. Was ja auch Sinn macht ("Flatten the curve"). Nur was dann?

Emulgator Offline



Beiträge: 2.145

15.03.2020 17:11
#33 Deutschland schließt ab Montag seine Grenzen Antworten

Warum? Ging doch so lange ohne Grenzschließung gut! Die Regierung wurde doch von allen Parteien des Antifaschistischen Blocks im Bundestag dafür gelobt! Außerdem kann man die deutschen Grenzen gar nicht schließen --das wurde vor 5 Jahren uns erklärt-- und wenn Grenzen geschlossen werden, dann reicht es, wenn es Drittländer tun.

strubbi77 Offline



Beiträge: 294

15.03.2020 20:05
#34 RE: COVID-19. Münsterland. Die Kanzlerin spricht. Antworten

Zitat von strubbi77 im Beitrag #24
9.3 -> 12.3 1139 auf 2369

12.3 -> 15.3 2369 auf 4838 also der Trend ist noch ungebrochen.

Und wenn man https://www.baden-wuerttemberg.de/de/ser...n-wuerttemberg/ anschaut und dann liest, dass

Zitat von https://www.badische-zeitung.de/in-freiburgs-neuem-abstrichzentrum-herrscht-hochbetrieb
"Am Montag sollte das Ergebnis da sein"

dann wird die Gesamtzahl der Fälle mit starken Symptomen und positivem Test am Freitag für Freiburg und Breisgau-Hochschwarzwald schon über den 43+42 gewesen sein. Und wenn das in jedem anderen Landkreis ähnlich ist, da die mobilen Abstrichzentren erst die Woche eingerichtet wurden reden wir von einem Faktor 2-4.

Dann bleiben 80% ohne Symptome und viele haben noch keine Symptome, da noch nicht 4-5 Tage angesteckt. Also reden wir von 6 (jeder steckt 6 weitere an) * 5 (nur 1/5 mit Symptomen) * 3 (noch nicht in der Statistik * 4 (Keinen Test bekommen * 5000 = 1.800.000 Infizierten = 2% der Bevölkerung. Wenn es dabei bleibt sind das in 2 Wochen 60.000 intensiv zu pflegende Personen ... wird knapp.

strubbi
Es geht nichts verloren, ausser der Fähigkeit es wiederzufinden.

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 8.015

15.03.2020 20:06
#35 RE: Deutschland schließt ab Montag seine Grenzen Antworten

Die haben schlicht keine andere Wahl. Noch gibt es ja bei der Abschottung Richtung Süden & Westen (Holland steht noch aus) Halbherzigkeiten wie "Pendler dürfen noch". Das kommt aber noch in den nächsten paar Tagen. Genau wie die Geschäftsschließungen bis hin zu Ausgangssperren zumindest für Heinsberg oder ganz NRW*. DE hat zu lange zu sichtbar aufs Däumchendrehen gesetzt und alle Kraft darauf verschwendet, zu erklären, wie gut man aufgestellt sei. Der 15. steht in meiner Chronik als der Tag, an dem die Politik in DE geerdet wurde.

*BaWü ditto. Stuttgart vermeldet heute einen Anstieg auf 150 Fälle, ganz BW einen Zuwachs von 258 auf 827. Da ab den hohen 3-stelligen Fallzahlen das exponentielle Wachstum so sichtbar wird, daß selbst ein deutscher Politiker das begreifen kann, ist das, als einzige Maßnahme, zu der noch gegriffen werden kann, unausweichlich.



"Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande." - Voltaire

Noricus Offline



Beiträge: 2.337

15.03.2020 20:13
#36 RE: Deutschland schließt ab Montag seine Grenzen Antworten

Zitat von Emulgator im Beitrag #33
Außerdem kann man die deutschen Grenzen gar nicht schließen


Doch, kann man. Wenn dadurch Deutschen die Ausübung ihrer unionsrechtlichen Grundfreiheiten erschwert bis verunmöglicht wird. Ich bin jetzt mal weg. Chacun pour soi et Dieu pour tous.

Emulgator Offline



Beiträge: 2.145

15.03.2020 21:06
#37 RE: Deutschland schließt ab Montag seine Grenzen Antworten

Zitat von Noricus im Beitrag #36
Zitat von Emulgator im Beitrag #33
Außerdem kann man die deutschen Grenzen gar nicht schließen


Doch, kann man. Wenn dadurch Deutschen die Ausübung ihrer unionsrechtlichen Grundfreiheiten erschwert bis verunmöglicht wird. Ich bin jetzt mal weg. Chacun pour soi et Dieu pour tous.
Ach ja, wir sind ja nicht mehr 1848, als es Grundrecht jedes Deutschen war, sein Heimatland verlassen zu dürfen.

Was anderes: Bei der Abrufstatistik der Wikipedia kann man recht nett sehen, was die Menschen so umtreibt. Ich habe mir mal die Statistik zum Infektionsschutzgesetz seit November (als auch in China alles noch normal war) und von den Wörtern Epidemie und Wuhan angeschaut.

Am 23.02. haben wir wohl eine Zäsur. Ich weiß leider nicht mehr, wann ich im Radio gehört habe, daß die Bundesregierung erstmal die Einreise aus Italien normal weiterlaufen lassen wolle. Zu der Zeit hatte man in meiner Erinnerung aber schon ernste Maßnahmen in Italien in Kraft.

Was sagt der Chronist?

Auge des Re Online



Beiträge: 11

16.03.2020 14:31
#38 RE: COVID-19. Münsterland. Die Kanzlerin spricht. Antworten

Zitat von Llarian im Beitrag #32
Genauen Text kriege ich nicht zusammen, aber 20% der Teilnehmer sieht nicht den geringsten Grund sich in ihrem Freizeitverhalten einzuschränken.



Ich schränke mich genau genommen im Freizeitverhalten auch nicht ein, ich verbringe meine Freizeit nach wie vor zu Hause bei einem guten Buch, ich war schon vor der Pandemie sozial ziemlich isoliert.

Llarian Online



Beiträge: 4.882

16.03.2020 14:58
#39 RE: COVID-19. Münsterland. Die Kanzlerin spricht. Antworten

Zitat von Auge des Re im Beitrag #38
Zitat von Llarian im Beitrag #32
Genauen Text kriege ich nicht zusammen, aber 20% der Teilnehmer sieht nicht den geringsten Grund sich in ihrem Freizeitverhalten einzuschränken.


Ich schränke mich genau genommen im Freizeitverhalten auch nicht ein, ich verbringe meine Freizeit nach wie vor zu Hause bei einem guten Buch, ich war schon vor der Pandemie sozial ziemlich isoliert.

Wenn Sie die Frage so verstehen wollen, dann wäre das in ihrem Falle wohl unproblematisch, liebe(r) Auge des Re. Aber würden Sie die Frage so verstehen? Und wieviele Leute beträfe das? Ich hab sicher nichts gegen Bücherwürmer, aber sie sind vergleichsweise selten. Und ich glaube unter diesen 20% sind deutlich mehr Leute, die auf ihre Mitmenschen pfeifen als solche, die ohnehin fast immer zu Hause sind. Zumal die Umfrage ja aus einer Zeitung mit sehr großen Buchstaben stammt, die jetzt bei Leuten, die viel Lesen, nicht unbedingt weit verbreitet sein soll.

Willkommem im kleinen Zimmer!

Auge des Re Online



Beiträge: 11

16.03.2020 15:55
#40 RE: COVID-19. Münsterland. Die Kanzlerin spricht. Antworten

Zitat von Llarian im Beitrag #39
Zitat von Auge des Re im Beitrag #38
Zitat von Llarian im Beitrag #32
Genauen Text kriege ich nicht zusammen, aber 20% der Teilnehmer sieht nicht den geringsten Grund sich in ihrem Freizeitverhalten einzuschränken.


Ich schränke mich genau genommen im Freizeitverhalten auch nicht ein, ich verbringe meine Freizeit nach wie vor zu Hause bei einem guten Buch, ich war schon vor der Pandemie sozial ziemlich isoliert.

Wenn Sie die Frage so verstehen wollen, dann wäre das in ihrem Falle wohl unproblematisch, liebe(r) Auge des Re. Aber würden Sie die Frage so verstehen? Und wieviele Leute beträfe das? Ich hab sicher nichts gegen Bücherwürmer, aber sie sind vergleichsweise selten. Und ich glaube unter diesen 20% sind deutlich mehr Leute, die auf ihre Mitmenschen pfeifen als solche, die ohnehin fast immer zu Hause sind. Zumal die Umfrage ja aus einer Zeitung mit sehr großen Buchstaben stammt, die jetzt bei Leuten, die viel Lesen, nicht unbedingt weit verbreitet sein soll.

Willkommem im kleinen Zimmer!



Danke für den Willkommensgrüß.

Von sozialer Isolation mehr Menschen betroffen sind, als man glauben würde. Die Bild lese ich übrigens selbst auch manchmal.
Dass es viele Menschen gibt, denen ihre Mitmenschen egal sind, glaube ich nur zu gerne.

Und das waren sicher keine typischen B***-Leser, haben trotzdem noch Urlaub und Party gemacht, als das nicht mehr ratsam erschien: https://www.oe24.at/oesterreich/chronik/...uscht/422025038

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 8.015

16.03.2020 16:07
#41 RE: Deutschland schließt ab Montag seine Grenzen Antworten

Zitat von Emulgator im Beitrag #37
Was sagt der Chronist?


Ist jetzt anekdotisch, aber aus Tirol und Rom sind bis vor einer Woche jede Menge Leute zurückgeflogen, relata refero ohne jede Befragung oder Temperaturkontrolle an den Airports. Die Fälle, die hier im Münsterland gerade hochschießen, scheinen, soweit das in den täglichen Lageberichten erwähnt wird, unisono auf solche Skiurlaube zurückzugehen. Der erste Fall in Münster war ein Urlaubs-Rückkehrer aus dem Iran; der scheint nicht gestreut zu haben, mit Betonung des Konjunktivs - mittlerweile ist man wohl davon abgekommen, die Infektionsketten nachzuhalten.



"Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande." - Voltaire

Frank2000 Offline




Beiträge: 2.220

16.03.2020 17:01
#42 RE: Deutschland schließt ab Montag seine Grenzen Antworten

Seien wir doch mal ehrlich: Kritik an Merkel und Spahn findet nicht statt. Die paar "neofaschistischen Blogger", die noch immer an der größten Kanzlerin aller Zeiten zweifeln, zählen doch nicht.

Insoweit haben Merkel und Spahn alles richtig gemacht. Tote zählen nicht. Nur das Wohlwollen der Presse und Wahlstimmen zählen. Obwohl: nur das Wohlwollen der Presse zählt. Auch Wählerstimmen sind egal, wie man in Thüringen gesehen hat.

___________________
Jeder, der Merkel stützt, schützt oder wählt, macht sich mitschuldig.

Martin Online



Beiträge: 3.295

17.03.2020 08:34
#43 RE: COVID-19. Münsterland. Die Kanzlerin spricht. Antworten

Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #25
Zu Sterbealter & Komorbidität. Als Nebeneffekt bei der Studie, die den Nachweis erbracht hat, daß der Virus bis zu 37 Tage in den Atemwegen Infizierter nachgewiesen worden ist (am 11.3. in The Lancet publiziert) springt mir dieser Passus ins Auge (Hervorhebungen von mir):

Zitat von Clinical course and risk factors for mortality of adult inpatients with COVID-19 in Wuhan, China: a retrospective cohort study
813 adult patients were hospitalised in Jinyintan Hospital or Wuhan Pulmonary Hospital with COVID-19 before Jan 31, 2020. After excluding 613 patients that were still hospitalised or not confirmed by SARS-CoV-2 RNA detection as of Jan 31, 2020, and nine inpatients without available key information in their medical records, we included 191 inpatients (135 from Jinyintan Hospital and 56 from Wuhan Pulmonary Hospital) in the final analysis. 54 patients died during hospitalisation and 137 were discharged. The median age of the 191 patients was 56·0 years (IQR 46·0–67·0), ranging from 18 years to 87 years, and most patients were male (table 1). Comorbidities were present in nearly half of patients, with hypertension being the most common comorbidity, followed by diabetes and coronary heart disease (table 1).


https://www.thelancet.com/journals/lance.../fulltext#bib33

Durchschnittliches Sterbealter 56 Jahre; Vorerkrankungen nur in der Hälfte der Fälle registriert.



Zu den Aussagen der Komorbidität: Sie sagen über eine eventuelle Kausalität nichts aus. Wenn 50% der Bevölkerung über 60 Jahre eh Bluthochdruck hat, ist Bluthochdruck keine statistisch signifikante Ursache dafür, dass 50% der verstorbenen Patienten über 60 diese Komorbidität hatte. Bei Diabetes sind es über 15%. https://www.blutdruckdaten.de/lexikon/bl...aeufigkeit.html

Gut, da die Zahlen aus China stammen, müsste man natürlich deren normale Komobiditätsraten anschauen.

Gruß
Martin

strubbi77 Offline



Beiträge: 294

17.03.2020 09:02
#44 RE: COVID-19. Münsterland. Die Kanzlerin spricht. Antworten

Zitat von Martin im Beitrag #43
Zu den Aussagen der Komorbidität: Sie sagen über eine eventuelle Kausalität nichts aus. Wenn 50% der Bevölkerung über 60 Jahre eh Bluthochdruck hat, ist Bluthochdruck keine statistisch signifikante Ursache dafür, dass 50% der verstorbenen Patienten über 60 diese Komorbidität hatte. Bei Diabetes sind es über 15%. https://www.blutdruckdaten.de/lexikon/bl...aeufigkeit.html

Gut, da die Zahlen aus China stammen, müsste man natürlich deren normale Komobiditätsraten anschauen.

Gruß
Martin

Danke für diesen Einwurf. Leider erhält man keine neuen Zahlen. Und ich vermute bis Mitte April (wenn die erste Welle uns getroffen hat) wird es leider keine geben.

Die Aussage, dass wir einen Vorsprung haben ist korrekt, nur wird leider zu wenig damit gemacht.
Ich habe keine Lust, dass mein Vater mit 76 vom Krankenhaus abgewiesen wird, weil andere, Wir wollten doch bloß unsere Nichten aus Berlin treffen, die schulfrei haben wegen der Grippe-Welle die sich jetzt am Wochenende nochmal schön ausgetobt haben, aus irgendwelchen Gründen bevorzugt werden.

strubbi
Es geht nichts verloren, ausser der Fähigkeit es wiederzufinden.

dari Offline




Beiträge: 189

17.03.2020 14:57
#45 RE: COVID-19. Münsterland. Die Kanzlerin spricht. Antworten

Apropos die Kanzlerin redet:
Ist eigentlich mal jemandem aufgefallen, dass Merkel gestern in ihrem Statement in weiten Teilen einfach nur die schriftliche Vereinbarung mit den Bundesländern vorgelesen hat?
Dass die Kanzlerin keine große Rednerin ist, ist ja bekannt.
Aber das fand ich doch heavy!

https://www.bundeskanzlerin.de/bkin-de/a...schland-1730934

Martin Online



Beiträge: 3.295

17.03.2020 15:02
#46 RE: COVID-19. Münsterland. Die Kanzlerin spricht. Antworten

Zitat von dari im Beitrag #45
Apropos die Kanzlerin redet:
Ist eigentlich mal jemandem aufgefallen, dass Merkel gestern in ihrem Statement in weiten Teilen einfach nur die schriftliche Vereinbarung mit den Bundesländern vorgelesen hat?
Dass die Kanzlerin keine große Rednerin ist, ist ja bekannt.
Aber das fand ich doch heavy!


Darf sie dann wie Lagarde auch nur noch vom Zettel ablesen?

Gruß
Martin

Emulgator Offline



Beiträge: 2.145

17.03.2020 15:51
#47 RE: COVID-19. Münsterland. Die Kanzlerin spricht. Antworten

Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #41
Ist jetzt anekdotisch, aber aus Tirol und Rom sind bis vor einer Woche jede Menge Leute zurückgeflogen, relata refero ohne jede Befragung oder Temperaturkontrolle an den Airports. Die Fälle, die hier im Münsterland gerade hochschießen, scheinen, soweit das in den täglichen Lageberichten erwähnt wird, unisono auf solche Skiurlaube zurückzugehen. Der erste Fall in Münster war ein Urlaubs-Rückkehrer aus dem Iran; der scheint nicht gestreut zu haben, mit Betonung des Konjunktivs - mittlerweile ist man wohl davon abgekommen, die Infektionsketten nachzuhalten.
Bei welt.de hat ein Kommentator erzählt, er sei Mitte/Ende Februar nach Gambia (ein bettelarmer Kleinstaat in Afrika, falls das Land wer nicht kennt) eingereist und wurde noch am einzigen Flughafen des Landes getestet. Zwei Wochen später ist er wieder in Deutschland eingereist und wurde bei der Einreise behandelt, als wäre nichts besonderes los.


Zitat von Frank2000 im Beitrag #42
Seien wir doch mal ehrlich: Kritik an Merkel und Spahn findet nicht statt.
Es wurde die Beschwerde eines der Deutschen im Radio gesendet, der auf Teneriffa in Quarantäne war. Er beklagte, daß die Bundesregierung nichts kommuniziert habe und Staatsangehörige aller anderen Länder rausgeholt wurden, die Deutschen aber nicht. Das war die einzige Kritik, die ich wahrgenommen habe. Beim Deutschlandradio gibt es jetzt täglich eine Sondersendung, wo auch Höhrer anrufen können. Kritik kommt da auch keine.

Aber man weiß, daß die Menschen sich Hamster, Desinfektionsmittel, Gesichtsmasken und Lokuspapier gekauft haben. Leere Regale haben auch eine kommunikative Funktion, die von einer antifaschistischen Regierung in Deutschland schon mal ignoriert wurden...

Llarian Online



Beiträge: 4.882

17.03.2020 16:10
#48 RE: COVID-19. Münsterland. Die Kanzlerin spricht. Antworten

Zitat von Emulgator im Beitrag #47
Beim Deutschlandradio gibt es jetzt täglich eine Sondersendung, wo auch Höhrer anrufen können. Kritik kommt da auch keine.

Weil die ja auch brav ausgesucht werden. Wenn man schon nicht mal mehr die Klatscher in der Talkshow bestellen kann (wie sonst üblich), dann muss man sich doch wenigstens auf die "spontanen Radio Anrufer" verlassen können. Das Konzept ist nicht einmal besonders neu.

Zitat
Aber man weiß, daß die Menschen sich Hamster, Desinfektionsmittel, Gesichtsmasken und Lokuspapier gekauft haben. Leere Regale haben auch eine kommunikative Funktion, die von einer antifaschistischen Regierung in Deutschland schon mal ignoriert wurden...


Das blöde ist nur: Wo ist der "Westen", der uns von dieser Regierung befreit? China?

Nola Offline




Beiträge: 1.638

17.03.2020 16:34
#49 RE: COVID-19. Münsterland. Die Kanzlerin spricht. Antworten

Zitat von Llarian im Beitrag #48
Das blöde ist nur: Wo ist der "Westen", der uns von dieser Regierung befreit? China?


Der, der es vorhatte, also das Land zu retten und A.M. abzulösen, hat ja nun auch der Virus erwischt. Sonntag getestet und heute schon Ergebnis. F. Merz positiv.

Unabhängig davon glaube ich nicht, daß auch nur ein Land in Europa den "Freunden" aus Deutschland helfen wird. Ja, vielleicht Nigeria oder wo war Merkel noch gleich, während der Virus seinen extremen Verlauf von China nach Italien begann.

♥lich Nola

Emulgator Offline



Beiträge: 2.145

17.03.2020 17:06
#50 RE: COVID-19. Münsterland. Die Kanzlerin spricht. Antworten

Zitat von Llarian im Beitrag #48
Das blöde ist nur: Wo ist der "Westen", der uns von dieser Regierung befreit? China?
"Der Westen" hat auch nicht die DDR-Bürger befreit. Das haben die Deutschen in der DDR mit ihrem eigenen Mut gemacht. Es war keineswegs klar, daß das MfS nicht die "chinesische Lösung" (etwas wie das Tian’anmen-Massaker) wählt. Die Deutschen in der DDR wußten nur, daß sie nicht auch noch mit der Sowjetarmee zu tun haben werden und hatten die vage Hoffnung, es könnte in der DDR so glipflich ablaufen wie in Polen die Monate zuvor.

Der Befreiung in Deutschland haben also (wieder wie 1830/1831) ehr Polen und Gorbi geholfen. "Der Westen" hat gar nichts gemacht außer Entspannung und Kreditvergabe für die Tyrannei. Die SED hatte die Wahl, vom eigenen Volk gestürzt und bestraft zu werden, oder vom Ausland keine Kredite mehr zu bekommen. Die Wahl ist einfach. Wir wissen, daß NVA-Divisionen schon Befehle für erhöhte Gefechtsbereitschaft erhalten haben. Die SED-Führung war nur zu zögerlich oder sich ihrer eigenen Offiziere nicht sicher genug.

China 1989 und der Iran 2009 haben gezeigt, daß man durchaus noch Demokratiebewegungen einfach niederschießen kann.

Es ist nebenbei bemerkt überaus selten, daß ein Volk sich durch ein anderes von einer Tyrannei befreien läßt und dann seine Freiheit behält. Das hat schon Machiavelli festgestellt. Solchen Revolutionen fehlt die eigenständige Kraft, durch die sich die Befreiung erhalten kann. Man kann nicht zuletzt die aktuellen Fälle Irak und Afghanistan als Beispiel anführen, aber auch 1918 und 1945 haben sich die Deutschen nicht aus eigener Kraft befreit.

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