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ZETTELS KLEINES ZIMMER

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 Kommentare/Diskussionen zu "Zettels Raum"
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Llarian Offline



Beiträge: 4.069

01.08.2017 20:20
#251 RE: "Trumpery insanity" antworten

Zitat von R.A. im Beitrag #250
Was zu diesem Zeitpunkt noch zu verkraften wäre - wenn man auf Besserung hoffen könnte.
Aber da muß ich Dir leider zustimmen: Es ist nicht mehr viel zu erhoffen.

Ach, man weeset einfach noch nich. Da kann schon noch was kommen, wenn Trump für etwas gut ist, dann sinds Überraschungen. Worum es mir eher geht ist, dass die noch keinen Grund haben Erfolg zu verkünden. Der Ausstieg aus Paris geht in die richtige Richtung, ist aber eben noch kein großer Sieg.

Zitat
Ich hatte eigentlich gedacht, daß Trump nach einer gewissen Einarbeitungsphase (und dem Streichen einiger realitätsferner Wahlkampfversprechen) lernen würde, die Möglichkeiten des Amtes zu nutzen. Und insbesondere als "dealmaker" agieren würde, gerade im Kongreß. Schließlich ist er nicht so ideologisch fixiert wie sein Vorgänger und könnte genug Bündnispartner für pragmatische Lösungen finden.


Genau das wundert mich auch, zumal er eigentlich den Demokraten politisch deutlich näher steht als den meisten Republikanern. Kann aber auch sein, dass sowohl Demokraten wie eben auch viele "systemaffine" Republikaner ihm keinen Erfolg zukommen lassen wollen. Ich bin bei weitem zu wenig in amerikanischer Innenpolitik unterwegs, um das beurteilen zu können. Ich fände es nur nicht fernliegend.

Zitat
So aber sieht das immer mehr nach einer lautstarken Pleite aus. Das würde die USA massiv zurückwerfen und könnte zu einem massiven backlash führen, d.h. das traditionelle demokratische Establishment kann sich schon freuen.


Das glaube ich noch nicht. Ich glaube das die Wahrnehmung von Trump in den USA eine gänzlich andere ist als hier. Die erwarten gar nicht von ihrem Präsidenten, dass er Wunder was alles bewegt. So lange der laut Schaum schlägt und nicht solche Sachen wie Obamas Gesundheitsreform produziert, ist das schon in Ordnung. Denn entgegen dem deutschen Presse-Mob ist es eben auch so, dass Trump bisher nicht viel in den Sand gesetzt hat. Ja, er hat Handelspartnerschaften aufgekündigt. Er hat aber auch Paris gekündigt. Das dürfte sich die Waage halten. Man muss da ziemlich aufpassen das deutsche Pressetrommelfeuer nicht auf sich einwirken zu lassen.

R.A. Offline



Beiträge: 7.106

02.08.2017 11:26
#252 RE: "Trumpery insanity" antworten

Zitat von Llarian im Beitrag #251
Ach, man weeset einfach noch nich.

Jau, die Hoffnung stirbt zuletzt. Ich habe ja auch nicht gesagt, daß ich die Amtszeit schon abhake - aber den Stand bisher finde ich halt enttäuschend.

Zitat
Kann aber auch sein, dass sowohl Demokraten wie eben auch viele "systemaffine" Republikaner ihm keinen Erfolg zukommen lassen wollen.


Trump hat einen zutiefst populistischen Wahlkampf gegen "die da oben in Washington" geführt. Und dabei niemand geschont, auch nicht die Republikaner.
Von daher ist klar, daß in Verwaltung und Kongreß kaum einer auf Trump-Linie ist - wie man in den Wald hineinruft ...

Zitat
So lange der laut Schaum schlägt und nicht solche Sachen wie Obamas Gesundheitsreform produziert, ist das schon in Ordnung.


Im Prinzip ja. Aber die Rücknahme von Obamacare wollten seine Wähler schon. Und die kriegt er bisher (auch mit mehreren Anläufen) nicht hin.

Zitat
Man muss da ziemlich aufpassen das deutsche Pressetrommelfeuer nicht auf sich einwirken zu lassen.


Richtig. Ich lese deutsche Presseberichte über Trump oder die USA fast überhaupt nicht mehr.

Florian Offline



Beiträge: 2.231

02.08.2017 12:43
#253 RE: "Trumpery insanity" antworten

Zitat von R.A. im Beitrag #252
Zitat von Llarian im Beitrag #251
So lange der laut Schaum schlägt und nicht solche Sachen wie Obamas Gesundheitsreform produziert, ist das schon in Ordnung.

Im Prinzip ja. Aber die Rücknahme von Obamacare wollten seine Wähler schon. Und die kriegt er bisher (auch mit mehreren Anläufen) nicht hin.


Ebenso auch die Wähler der Republikaner im Kongress.

Man sollte das nicht unterschätzen:
Trump hat mit Positionen gewonnen, die bei den WÄHLERN der republikanischen Kongress-Abgeordneten populär sind.
Nicht unbedingt bei der Bevölkerung insgesamt, aber bei den republikanischen Wählern.
Und leider ist die amerikanische Politik in den letzten Jahren zunehmend gespalten.
Speziell im Repräsentantenhaus wurde das durch Gerrymandering noch verschärft.
Für einen republikanischer Kongress-Abgeordneten ist die eigentliche Herausforderung zunehmend die Vorwahl (wo er sich gegen andere Republikaner bei einer republikanischen Basis behaupten muss). Wenn er diese Hürde genommen hat, ist die anschließende Hauptwahl meist relativ einfach. (Weil sein Wahlbezirk in vielen Fällen "sicher" republikanisch ist, hat er keine Probleme sich gegenüber einem Demokraten durchzusetzen).
[Umgekehrt gilt das gleiche auch für die Demokraten].

Die Folge ist, dass ein republikanischer Kongress-Abgeordneter sich eines auf keinen Fall leisten darf: die eigene Basis zu verärgern.
Deshalb wird er bei Themen, bei denen Trump die Mehrheit der republikanischen Wähler (wenn auch nicht unbedingt die Mehrheit der Bevölkerung) hinter sich hat, nicht in Opposition zu Trump gehen können.


[Exkurs: Man beachte, dass dies komplett anders läuft als in Deutschland. Merkel und die CDU-Fraktion können fast nach Belieben die konservative Basis ignorieren. Entscheidend für den Wahlsieg ist der mittige Wechselwähler.
Man sieht hier sehr schön, wie das Wahlrecht sich auf die politischen Realitäten auswirken kann.]

Im Senat ist die Situation zwar ähnlich, aber weniger extrem.
Erstens gibt es bei den Wahlen zum Senat kein Gerrymandering. Speziell Senatoren aus "purpurnen" Staaten (=Staaten, die nicht sicher in ein politisches Lager fallen) werden immer auch den gemäßigten, mittigen Wähler im Blick haben müssen. (Dass ausgerechnet McCain aus dem purpurnen Arizona gegen die jüngste Gesundheitsreform gestimmt hat, passt in dieses Bild). Und Drittens sind die Wahlperioden länger, so dass ein Senator nicht ganz so deutlich an den kurzfristigen Befindlichkeiten der eigenen Basis hängt.

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 6.845

24.08.2017 23:02
#254 RE: "Trumpery insanity" antworten

Uuuuund wieder:

Zitat von SPON, 24.08.2017
Neue E-Mail bringt Trumps-Wahlkampfteam weiter in Bedrängnis

Mehrere Ausschüsse untersuchen die möglichen Verbindungen von Trumps Wahlkampf-Team nach Russland. Nun ist bei den Ermittlungen offenbar eine E-Mail aufgetaucht, die zu Wladimir Putin führen soll.



http://www.spiegel.de/politik/ausland/ru...-a-1164450.html

Leute, es stinkt. Es ist ranzig. Es ist tot. Es ist doofer als doof. Wenn euch wirklich nichts anderes mehr einfällt, haltet einfach die Klappe. Nur zur Erinnerung: Ihr schreit diesen Quatsch jetzt seit 10 Monaten in die Welt, und Belege habt ihr präsentiert: NULL, nix, nada. Frühere Doofmedien konnten wenigstens kreativer lügen. Sogar in Berlin.



"Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande." - Voltaire

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 6.845

13.09.2017 20:58
#255 RE: "Trumpery insanity" antworten

Aus der Rubrik: Trump wins.

#1 NK. So it begins.

http://www.zerohedge.com/news/2017-09-11...an-transactions

#2 Travel ban. Anybody ever heard about this thing called "Supreme Court"?

http://edition.cnn.com/2017/09/12/politi...gees/index.html



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Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 6.845

29.09.2017 23:05
#256 RE: "Trumpery insanity" antworten

Putin hackt die Wahlen. *kreisch* Russland manipuliert das Netz. *doppelkreisch*

http://www.foxnews.com/tech/2017/09/29/g...eparatists.html

Zitat
Google ordered to delete app used by Catalan separatists

Google has been ordered to delete an application that a Spanish court said Catalan separatists were using to spread information about the disputed independence vote this Sunday.

Catalonia’s High Court said Friday the “On Votar 1-Oct” application on the Google Play Store opposed a September order from Spain’s Constitutional Court to suspend the referendum while it determined its legality, Reuters reported.

According to the ruling, the tech giant was also ordered to block any future applications developed by the gmail address “onvotar1oct@gmail.com.”



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Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 6.845

13.10.2017 21:13
#257 RE: "Trumpery insanity" antworten

OT. Chronique scandaleuse im Neuen Rom. Ich brech' gerade zusammen. Vanity Fair, Januar 2017.

https://www.vanityfair.com/hollywood/201...tein-internship



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Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 6.845

19.10.2017 00:51
#258 RE: "Trumpery insanity" antworten

Zitat von Jüdische Rundschau, 6. 10. 2017
Eine Zwischenbilanz: Was wir und die Amerikaner US-Präsident Donald Trump jetzt schon zu verdanken haben ♦

Er ist nun rund 250 Tage im Amt. Er ist laut und direkt. Vieles macht er anders als Obama. Von ihm werden gängige Denkmuster und Verhaltensregeln hinterfragt. Sein Land und sein Volk rangieren für ihn an erster Stelle. Das reicht oppositionellen Journalisten und Politikern schon aus, um ihn unablässig zu kritisieren, zu dämonisieren, ihm jegliche Erfolge abzusprechen, ihm Unbeliebtheit im Volk zu unterstellen und ihn für alles Übel dieser Welt verantwortlich zu machen.

Aber betrachtet und beurteilt man Trumps bisherige Amtszeit mal nüchtern, sachlich und ohne die Medien-Hysterie diesseits und jenseits des Atlantiks, so ergibt sich eine erstaunliche Erfolgsbilanz: Trump‘s Top Ten!

Zitat



http://juedischerundschau.de/trumps-top-...nten-135910984/



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Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 6.845

28.10.2017 02:35
#259 RE: "Trumpery insanity" antworten



"Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande." - Voltaire

Nola Offline




Beiträge: 1.461

28.10.2017 08:30
#260 RE: "Trumpery insanity" antworten

Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #259
Allmählich spricht es sich herum:

https://deutscherarbeitgeberverband.de/a...lles_trump.html




Von Robert Schütze

Er ist nun rund 250 Tage im Amt. Er ist laut und direkt. Vieles macht er anders als Obama. Von ihm werden gängige Denkmuster und Verhaltensregeln hinterfragt. Sein Land und sein Volk rangieren für ihn an erster Stelle. Das reicht oppositionellen Journalisten und Politikern schon aus, um ihn unablässig zu kritisieren, zu dämonisieren, ihm jegliche Erfolge abzusprechen, ihm Unbeliebtheit im Volk zu unterstellen und ihn für alles Übel dieser Welt verantwortlich zu machen.

Aber betrachtet und beurteilt man Trumps bisherige Amtszeit mal nüchtern, sachlich und ohne die Medien-Hysterie diesseits und jenseits des Atlantiks, so ergibt sich eine erstaunliche Erfolgsbilanz: Trump‘s Top Ten!

Zitat
http://juedischerundschau.de/trumps-top-ten-die-verschwiegenen-erfolge-des-us-praesidenten-135910984/

♥lich Nola

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Status quo, nicht wahr, ist der lateinische Ausdruck für den Schlamassel, in dem wir stecken.
Zettel im August 2008

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