"Die Türkei führt eine Altersbegrenzung für soziale Netzwerke ein. Doch es gibt Zweifel, ob es der Regierung wirklich um Kinderschutz geht. Kritiker warnen vor einem Schritt zur Totalüberwachung im Netz." Quelle: SpOn, "Türkisches Parlament stimmt für umstrittenes Social-Media-Verbot" von anonym, 23.04.2026
und
"Mit einer neuen App zur Altersverifizierung unterstützt die EU-Kommission die Initiativen vieler Mitgliedstaaten, Social-Media-Plattformen für Kinder und Jugendliche zu verbieten.[...] Großes Vorbild ist Australien, das in einem Hauruckverfahren ein Social-Media-Verbot bis 16 Jahre in Kraft gesetzt hatte." Quelle: SpOn, "EU-Kommission will Altersnachweis per App" von anonym, 15.04.26
KOMMENTAR: Wenn die EU über ein Verbot sozialer Medien streitet, dann ist die Meinung, dies diene der Internetzensur, "radikal". Sobald ein Land wie die Türkei das selbe einführt, siehen die Kritiker das Risiko sofort.
Das Problem ist, wie man eine Altersverifikation durchführen will, OHNE zugleich die Person zu deanonymisieren.
Wenn man jetzt einfach dogmatisch voraussetzt, dass die EU mit der ihr anvertrauten Macht schon verantwortungsvoll und gut umgehen wird, so könnte man auch auf andere Maßnahmen zur Kontrolle der Regierung verzichten, wie gerichtliche Prüfung, etc. Das würde den Leuten ohne Weiteres als absurd erscheinen.
Zitat von Johanes im Beitrag #1951Wenn die EU über ein Verbot sozialer Medien streitet, dann ist die Meinung, dies diene der Internetzensur, "radikal". Sobald ein Land wie die Türkei das selbe einführt, siehen die Kritiker das Risiko sofort.
Dass "UnsereDemokraten" Putin und Erdogan bei jeder sich bietenden Gelegenheit als totalitär bezeichnen um dann drei Monate später exakt deren Politik umzusetzen ist jetzt auch keine Neuigkeit... mit der ironischen Schlusspointe, dass sie dann Privatleute, die sich erdreisten den Diktatorenvergleich zu ziehen auch noch von der Staatsmacht zersetzen lassen.
Zitat von Johanes im Beitrag #1951Das Problem ist, wie man eine Altersverifikation durchführen will, OHNE zugleich die Person zu deanonymisieren.
Böse Zungen würden ja behaupten, dass die Deanonymisierung der eigentliche Ziel ist und nicht ein Bug - und sei es nur, um die Leute zu vorauseilendem Gehorsam zu dressieren.
Ich sehe davon ab allerdings trotz eher begrenzter IT- und Jurakenntnisse einige andere Probleme, die überaus typisch wären für vonderleyernde Schnapsideen...
Zunächst mal die Frage, wie man die Altersprüfung durchziehen will. Letztendlich gibt es da m.E. zwei Möglichkeiten:
1. Eine Sichtprüfung, wie sie aktuell von ü18-Portalen genutzt wird. Funktioniert nicht mehr, wie Kollege Danisch erst kürzlich beschrieben hat, weil man sich inzwischen nur noch zwei Minuten lang am KI-Prompt austoben muss um einen tadschikischen Personalausweis samt dazugehörigem Tadschiken erschaffen zu können.
2. Der ad hoc-Abgleich mit Behördendaten, wie ihn die EU wohl plant. Da frage ich mich nebst Erschauern über die Backdoor für geballte Behördeninkompetenz was eigentlich die Leute machen sollen, die keine bei denn örtlichen Behörden registrierten Ausweispapiere haben? Werden die dann aus dem Internet ausgesperrt? Oder sollen die dann Proxys in Ländern ohne Verifikationspflicht nutzen, eine Möglichkeit, die vermutlich jeder 14-jährige mit geringster Anstrengung ergoogeln kann? Was sind dann eigentlich die juristischen Konsequenzen für bigtech-Firmen, die in der EU dazu gezwungen werden Kundendaten an die Behörden rauszugeben und gleichzeitig in Texas sitzen, wo das vermutlich strengstens verboten ist?
Und das sind nur ein paar Probleme, die mir auf die Schnelle einfallen. Würde mich sehr wundern, wenn dabei etwas anderes rauskommt als extrem teurer Murks. Mittelfristig dürfte das ganze vermutich dazu führen, dass die Dienstanbieter sich alle in Jurisdiktionen ohne diese Zwänge zurückziehen und dann darauf setzen, dass ihre Nutzer schon rausfinden werden, wie man die Sperren umgeht. Wie sie es bisher auch handhaben mit Kunden in anderen, totalitären Systemen...
Kleiner off-topic Nachtrag zum erwähnten Sichtprüfungsproblem, weil's mir gerade eingefällt: Das Problem mit den KI-Fakes könnte für einige Firmen tatsächlich existenzielle Nöte bedeuten.
Ich nenne als Beispiel mal emmy, ein Unternehmen das in einigen deutschen Großstädten sharing-Netze mit e-Mopeds aufgebaut hat. Ich nutze die äußerst gerne, weil es keine schnellere Möglichkeit gibt in einer Großstadt von A nach B zu kommen (sofern man eine der Möhren in der Nähe findet wenn man sie braucht), weil man durch den Stau durchfahren kann und auch die überaus lästige bis unmögliche Parkplatzsuche entfällt.
Die müssen bei der Kundenregistrierung natürlich überprüfen, ob die Person einen Führerschein hat - das läuft dann über den Scan des Führerscheins i.v.m einem Profilfoto des Nutzers und dann (vermutlich) Gesichtsabgleich. Wenn sich da jetzt jeder per KI einen falschen Führerschein besorgen kann (man sollte nicht unterschätzen, wie viele Leute es gerade in Großstädten gibt die keinen Führerschein haben), dann stellt sich da natürlich die Frage nach der Haftung, wenn etwas passiert. Versicherungen werden sich da entweder querstellen oder das Betrugsrisiko über horrende Prämien einpreisen. Die Kosten in irgendeiner Form auf den Kunden umzuwälzen dürfte gerade bei Betrügern auch nicht funktionieren. Und die Möglichkeit des Abgleichs mit Behördendaten gibt es ja auch nicht... bin gespannt, wie die das lösen werden...
Zitat von F.Alfonzo im Beitrag #1952Dass "UnsereDemokraten" Putin und Erdogan bei jeder sich bietenden Gelegenheit als totalitär bezeichnen um dann drei Monate später exakt deren Politik umzusetzen ist
Vielleicht hat man unter den Zimmerleuten die Ironie schon bemerkt. Aber in einer gewöhnlichen Diskussion können diese Beispiele schon noch zum Nachdenken bringen, oder?
Abgesehen davon, man muss schon zugeben, dass die Verhältnisse im Westen anders sind.
Zitat von F.AlfonzoBöse Zungen würden ja behaupten, dass die Deanonymisierung der eigentliche Ziel ist und nicht ein Bug - und sei es nur, um die Leute zu vorauseilendem Gehorsam zu dressieren.
Es steht zu befürchten.
Zitat von F.AlfonzoWürde mich sehr wundern, wenn dabei etwas anderes rauskommt als extrem teurer Murks.
Der Unterschied zu sowas wie De-Mail oder ePostbrief ist jedoch: Diesmal werden alle dazu gezwungen, mitzumachen. Und das weltweit, sogar in den USA hört man davon.
Das heißt, Benutzer, die keine Lust auf dieses Verfahren haben, werden zwangsläufig z. B. japanische Proxies oder so gebrauchen müssen.
"Narren sind Alle, die es scheinen, und die Hälfte derer, die es nicht scheinen" ~ Gracian's Handorakel
"Die neue Kriminalstatistik zeigt: Die Gewaltkriminalität ist insgesamt zurückgegangen, Mordfälle und schwere Sexualdelikte hingegen sind gestiegen. Es gibt jeden Tag rund 80 Messerstraftaten" Quelle: WeltOnline, "Die bittere Wahrheit hinter den Erfolgsmeldungen der Kriminalstatistik" von A. Dinger, 27.04. Kommentar: Ich kann mir die Muster auch nicht erklären. Eine Erklärung wäre, dass viele Gewaltverbrechen es schlicht nicht mehr bis zur Anzeige bringen.
"Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat trotz des angekündigten Abzuges von 5.000 US-Soldaten aus Deutschland das beidseitige Interesse an einer Truppenstationierung in Deutschland betont. 'Die USA bündeln hier auch andere militärische Funktionen, etwa für ihre sicherheitspolitischen Interessen in Afrika und im Mittleren Osten', sagte Pistorius.[...] Er kündigte eine engere Zusammenarbeit mit der sogenannten Group of Five an. In dieser Fünfergruppe befinden sich neben Deutschland auch Großbritannien, Frankreich, Polen und Italien." Quelle: ZeitOnline, "Boris Pistorius stuft US-Truppenabzug als 'absehbar' ein", von "DIE ZEIT, dpa, Reuters, AFP, T.L. Freund" 02.05.2026. Kommentar: Da es im Mainstream untergeht, direkt wieder zwei Anmerkungen für den Kontext:
I. Im Jahre 2022 haben die USA unter Präsident Joe Biden etwa 3000 Truppen nach Deutschland verlegt: "US-Präsident Joe Biden entsendet angesichts der Spannungen in der Ukraine zusätzliche Soldaten nach Deutschland und Osteuropa. In den kommenden Tagen sollen etwa 3000 Militärangehörige stationiert werden. Das teilte das Pentagon mit." Quelle: tagesschau, USA entsenden Tausende Soldaten nach Europa
Jetzt könnte man einwänden, dass diese Truppen schon Stück für Stück verlagert wurden etc. Das mag ein gutes Argument sein, aber das selbe Argument kann man dann auch für die 5000 Truppen geben, die nun verlagert werden. Zudem das nur eines zeigt: Die Verlagerung von Truppen ändert sich mit den US-Präsidenten. Kommt demnächst wieder ein Demokrat an die Macht, was im Rahmen des Möglichen ist, dann wird Trumps Änderung vielleicht wieder kassiert.
II. Es ist schon zu lesen, dass die Stationierung von amerikanischenn Soldaten auch amerikanischen Interessen dient. Man bekommt zuweilen den Eindruck, dass die Amerikaner das aus humanitären Erwägungen heraus tun und nicht, weil Ramstein für sie einen Nutzen hat.
Übrigens ist der Vergleich mit Japan da sehr interessant. Es ist bekannt, dass die Insel Okinawa auch den Nickname "unsinkbarer Flugzeugträger" hat.
Das soll natürlich nicht heißen, dass die Amerikaner ausschließlich deshalb Truppen hier stationiert haben. Der politische Betrachter sollte sich nur klarmachen, dass solche Entscheidungen immer mehrere Aspekte zugleich betreffen.
Zitat von Johanes im Beitrag #1959"Bahn verzeichnet gestiegene Nachfrage bei Auslandsreisen"
Zitat »Der internationale Verkehr mit der Bahn ist für viele Menschen attraktiver geworden«, sagte Peterson. »Sie schätzen, dass die Züge bei Fernreisen direkt in die Innenstädte fahren, während man bei Flugreisen oft weit außerhalb der Zentren landet.«
Ja, das stimmt. Wer bspw. nach Berlin fliegen will, landet oft in Hamburg oder Warschau und muss dann sowieso mit dem Zug fahren...
Dass die "Toleranz für die Dauer von Fernreisen per Zug" gestiegen sein soll dürfte wenn dann eher am schnöden Mammon liegen, also der Tatsache, dass die Fliegerei aufgrund von Politikmurks und kurzfristigen Markteffekten aktuell so teuer ist, dass viele sich das einfach nicht mehr leisten können (weshalb die Fluglinien in Deutschland auch schon seit Längerem fleissig Verbindungen einstampfen).
Der wesentliche Grund für den Preisvorteil ist allerdings die Tatsache, dass die Bahn ihre Kosten nicht an die Kunden weitergibt sondern sie durch Verluste und Investitionsstau finanziert, was Airlines nicht machen (können). Dass das nicht mehr lange gut gehen wird weiss der Bahnvorstand natürlich selbst, aber wo der Sozialismus den Ton angibt lautet die Devise eben von der Substanz zu leben und "nach mir die Sintflut"...
"Rund 130.000 Menschen wurden damals vertrieben und Bergkarabach so ethnisch gesäubert. Nun zeigen Satellitenbilder, wie das Regime in Baku versucht, auch die letzten Spuren der armenischen Kultur in dem Gebiet auszulöschen.[...] Aserbaidschan gilt als wichtiger Energiepartner für Deutschland und Europa, insbesondere seit dem Wegfall russischer Gaslieferungen." Quelle: t-online, Deutscher Verbündeter zerstört mehrere Kirchen von T. Schibilla, 02.05.
KOMMENTAR: In welche wundervolle Situationen uns die Abhängigkeit von Energie doch treibt. Normalerweise könnte man eine Politik verfolgen, mit solchen Regimen möglichst nichts zu tun haben zu wollen und sie womöglich zu Sanktionieren.
Die Möglichkeit ist jetzt vom Tisch. Man ist auf den "Handelspartner" angewiesen und im Schatten dieser Abhängigkeit treibt es solche Blüten.
Zitat Eine Gegenüberstellung der Verteidigungsetats spricht Bände: Deutschland 2025 rund 62,4 Mrd. €, Israel rund 28,3 Mrd. €. Dass Israel militärisch gleichwohl in einer völlig anderen Liga spielt, sagt alles über die politisch Verantwortlichen für die Bundeswehr. 8:13 vorm. · 30. Apr. 2026 Quelle: @Steinhoefel https://x.com/Steinhoefel/status/2049733752708833371
Um das zu kommentieren: Das selbe Problem haben wir auch z. B. mit den Bildungsetat. Einige Leute scheinen diese bizarre Idee zu haben, der Erfolg eines Gebietes sei proportional zu dem Geld, das man hereinsteckt. Wenn wir also Millionen in die Bildung oder die Bundeswehr stecken, dann muss das auch gute Ergebnisse haben. Sieht es dort schlecht aus, brauchen wir mehr Geld.
In der Realität kommt es bei jedem Bereich sehr darauf an, wie das verteilte Geld eingesetzt wird. Wieso sollte es ausgerechnet bei solchen Feldern anders sein?
Ich nehme an und lasse mich da gern eines besseren belehren, dass das Thema auch deshalb nicht auf den Tisch kommen wird, weil wir dann unangenehme Fragen mit diskutiere müssten. Verteidigung, das heißt in dem Fall "Kriegsführung", ist kein emotional hebendes Thema. Es in der Öffentlichkeit unserer Republik zu diskutieren würde mutmaßlich zu einem Aufschrei führen. Teilweise auch berechtigt.
Man müsste also entweder eine Bundesregierung haben, die die Wehrverantwortlichen stillschweigend austauscht oder das Geld würde einfach für Projekte wie Panzer aus klimagerechten Stahl, die dann verteilt über ganz Europa hergestellt werden, und dergleichen draufgehen.
Nachtrag zum Thema EU-Zensur via Danisch - Inzwischen scheint es sich dann auch in die Kreise von der Leyens herumgesprochen zu haben, wie leicht sich solche Sperren umgehen lassen wenn man technisch nicht genauso minderbemittelt ist wie die politischen Entscheidungsträger: Die EU will VPNs regulieren – und trifft Millionen Berufstätige
Zitat Die Zahlen belegen das Problem: Nach Inkrafttreten des britischen Online Safety Act meldete der Anbieter Proton VPN einem Bericht zufolge einen Anstieg der Neuanmeldungen um 1.400 Prozent. [...] Dass bestehende Alterskontrollen generell leicht zu umgehen sind, zeigen Erfahrungen aus mehreren Ländern. Eine britische Studie ergab kürzlich, dass 46 Prozent der befragten Kinder Alterskontrollen für leicht überwindbar halten – ein 12-Jähriger überlistete eine KI-Gesichtserkennung mit einem aufgemalten Schnurrbart.
NEIN?!? Doch! Ohhhhh.... doch nicht verzagen, die Patentlösung "alles verbieten was uns nicht passt" ist ja universell einsetzbar:
Zitat Eine Option, die der englische Kinderbeauftragte und einige EU-Politiker ins Spiel bringen: VPN-Dienste selbst sollten nur nach Altersverifikation zugänglich sein. Das würde bedeuten, dass sich auch Erwachsene vor der Nutzung eines VPN identifizieren müssten – ein fundamentaler Widerspruch zum Zweck der Technologie.
Mal abgesehen von o.E. Kollateralschaden funktioniert die Sperre der VPN-Dienste natürlich genausowenig wie die ursprünglichen Sperren selbst, wenn man nur den Umweg über's Ausland nehmen muss. Nebenbei bemerkt käme ich jetzt ohnehin nicht unbedingt auf die Idee, mich gegen einen übergriffigen Staat zu schützen indem ich einen inländischen VPN-Dienst nutze - auf den die Behörden im Zweifel sehr schnell Zugriff bekommen können - um gegen Gesetze zu verstoßen...
Zitat von F.Alfonzo im Beitrag #1963...46 Prozent der befragten Kinder Alterskontrollen für leicht überwindbar halten...
Ich weiss nicht wie das Setting dieser Umfrage war, kann aber gut sein dass die restlichen 54% es auch wissen, aber schlau genug waren im Beisein der Eltern die Schnauze zu halten...
... oder es ist nicht "leicht überwindbar" aber immer noch "überwindbar".
Nur um das explizit zu sagen: Ich bin auch ratlos, wo das noch alles hinführen soll. Wir konkurrieren jetzt offen darum, wer Dienste effektivsten filtert.
"Narren sind Alle, die es scheinen, und die Hälfte derer, die es nicht scheinen" ~ Gracian's Handorakel
"Nach einer dieser verbalen Pöbeleien habe Musk, so berichtete es die 'Washington Post', Bessent gar mit der Schulter angerempelt, worauf ihm der Finanzminister ins Gesicht geschlagen habe. Mitarbeiter zerrten die beiden wie Schuljungen auseinander.[...] Zurück in der Heimat, dürfte Musk Kritik für seine Chinareise erwarten: Der Milliardär führt zurzeit einen Prozess gegen die von ihm mitgegründete KI-Firma Open AI und hätte eigentlich in Rufnähe des Gerichts bleiben müssen. Theoretisch hätte ihn die Richterin am Mittwoch und Donnerstag, als Musk in China war, zurück in den Zeugenstand beordern können. Gemäss amerikanischen Medienberichten hatte Musk die Auslandsreise nicht mit ihr abgesprochen." Quelle: nzz, Bromance, Rosenkrieg, Versöhnung: China zeigt, wie sehr Musk und Trump voneinander profitieren von Marie-Astrid Langer (16.05.) Kommentar: Manchmal, nur manchmal, zweifle ich an der Reife der Leute, die die Welt beherrschen.
Mir ist klar, dass wir dieses Fehlverhalten wahrscheinlich nie als Skandal erleben werden.
Dennoch ist es für mich bezeichnen. Es scheint, dass die Dinge nicht zum Guten geordnet sind.
Dasselbe Qualitätsblatt, daß uns vor 10 Jahren darüber informiert hat, daß in den Teslawerken die schwarzen Mitarbeiter sich einmal pro Woche im Hof versammeln und im Chor "I am a Nigga!" skandieren müssen (nach dem Motto: Musk ist halt weißer Südafrikaner, die können nicht anders). Wie "aus gut unterrichteten Quellen berichtet wird." Mal davon ab, daß der Dreh über die Prozeß-Schiene Tinneff ist: es handelt sich beim China-Trip um eine Geschäftsreise, und zwar auf Regierungseinladung. Es fällt auf, daß die US-Schmierfink-Journaille zurzeit gerade ihre abgestandenen Kampagnen aus der Kloake von vor 10 Jahren neu aufwärmt und als Menu-der-Woche auf die Karte setzt: die New York Times hat damit in der vergangenen Woche mit Selenskijs Ex-Pressesprecherin Julija Mendel begonnen, mit angeblichen Korruptionsvorwürfen und Kriegstreibereien. Kein Wort darüber, daß die Dame 2021 wegen psychischer Auffälligkeiten hochkant aus ihrem Amt befördert worden ist.
"Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande." - Voltaire
Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #1967Mal davon ab, daß der Dreh über die Prozeß-Schiene Tinneff ist: es handelt sich beim China-Trip um eine Geschäftsreise, und zwar auf Regierungseinladung.
Macht das einen Unterschied? Muss die US-Bundesregierung vor Einladung prüfen, ob ein Individuum einer gerichtlichen Anordnung unterliegt, in der Nähe zu bleiben?
Zitat die New York Times hat damit in der vergangenen Woche mit Selenskijs Ex-Pressesprecherin Julija Mendel begonnen, mit angeblichen Korruptionsvorwürfen und Kriegstreibereien. Kein Wort darüber, daß die Dame 2021 wegen psychischer Auffälligkeiten hochkant aus ihrem Amt befördert worden ist.
Habe ich bisher nichts von mitbekommen. Es ist amüsant, den Unterschied zwischen der deutschen und englischen Wikipedia mitzubekommen. Auf Deutsch: "Im April 2026, [...] kritisiert sie die Verwendung von Drohnen als Angriffswaffen, die laut ihr nur den Krieg verlängern würden. Dabei bemerkt sie, dass besonders Vertraute des Präsidenten vom Drohnenprogramm profitieren würden, das u. a. durch einen Kredit der Europäischen Union finanziert wird." Seite „Julija Mendel“. In: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 12. Mai 2026, 19:08 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?tit...oldid=267013951 (Abgerufen: 16. Mai 2026, 18:15 UTC)
Auf Englisch hingegen: "On 31 January 2026,[73] Mendel accused former presidential office head Andriy Yermak of practising black magic involving cemeteries and water used to wash corpses." Iuliia Mendel, https://en.wikipedia.org/w/index.php?tit...ldid=1354425496 (last visited May 16, 2026).
Wobei die Position, den Krieg nicht länger hinauszuzögern etc. schon gerechtfertigt sein mag. Jedenfalls eine Meinung. Die Frage, ob bestimmte Personen von Rüstungsaufträgen überraschend häufig profitieren, darf man durchaus stellen. Das ist selbst beim Henne-Ei-Problem (Leute, die viel Zeit zusammen verbringen, freunden sich an. Rüstungsunternehmer und kriegsführender Präsident verbringen viel Zeit miteinander) offenkundig. Was die Vorwürfe schwarzer Magie betrifft. Das klingt dann doch ziemlich "fischig" und belastet die Glaubwürdigkeit etwas. Obwohl natürlich nicht auszuschließen ist, dass jemand die Rituale durchführt. Die Behauptung von so etwas ist im Allgemeinen nicht mit Seriosität verbunden.
"Narren sind Alle, die es scheinen, und die Hälfte derer, die es nicht scheinen" ~ Gracian's Handorakel
Zitat von Johanes im Beitrag #1968 Macht das einen Unterschied?
Ja natürlich. Höhere Umstände; die Nichtteilnahme würde auf geschäftschädigendes Verhalten zum eigenen Nachteil hinauslaufen. Glauben Sie etwa, daß Musk/Tesla/SpaceX, obwohl sie weitgehend auf Patentrechte verzichten, angesichts der beständigen Anfeindungen durch die Medien und angesichts von Regierungsaufträgen, bei denen Milliardensummen mittlerweile Kleingeld darstellen, keine Rechtsabteilungen beschäftigen? Auch wenn sie dann den üblichen Schwachsinn, den Aktivisten wie Regierungen, etwa die deutsche (falls man da überhaupt noch sinnvoll einen Unterschied machen kann) so absondern, eher in der Praxis kalt auflaufen lassen, wie beim Grundwasserverbrauch in Grünheide.
"Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande." - Voltaire
"Der AfD-Europaabgeordnete Petr Bystron darf offenbar nicht nach Großbritannien einreisen.[...] 'T-online' zitiert aus einer Mitteilung der zuständigen britischen Behörde an Bystron: 'Wir sind davon überzeugt, dass Ihr Aufenthalt im Vereinigten Königreich dem öffentlichen Wohl nicht dienlich ist.'" Quelle: Tagesspiegel, Großbritannien verweigert AfD-Politiker die Einreise: Petr Bystron darf offenbar nicht zu rechter Demo anreisen von Tsp, 15.05. Kommentar: Es ist egal, wie man zu dieser Aktion steht, sie ist in jedem Fall bemerkenswert.
Entweder die Behörden des Königreichs "missbrauchen" eine Regelung, die im Zusammenhang mit wirklichen Gefährdern und Terroristen sinnvoll sein mag, um bestimmte Politiker nicht ins Land zu lassen, oder die AfD hat offenbar Europaabgeordnete, die zu Recht vom UK nicht ins Land gelassen werden (möglicherweise auch irrtümlich! Was es aber wenig besser macht, bedenkt man die Implikationen). Egal was von beiden Alternativen stimmt, es ist in jedem Fall gut, davon Notiz zu nehmen.
Die Begründung mit den öffentlichen Wohl lässt natürlich aufhorchen. Auf der anderen Seite kann ein ausländischer Bürger wahrscheinlich kein Recht, sich in einem anderen Land aufzuhalten, geltend machen.
Nehmen wir mal an, man würde jemanden die Einreise ins Land verweigern, weil dieser ein bekannter Hooligan ist und bei einem Championsleaguespiel droht, Ärger zu machen. Würde wir das als Problem sehen? Es hinge davon ab. Erfolgt die Einreise erkennbar im Rahmen eines Fußballspiels, dann mit Sicherheit nicht. Würde er aber z. B. jemanden im UK besuchen wollen, vielleicht seine britische Verlobte oder sowas, wäre der Fall schon anders. Wie sieht es in dem Fall aus? Nun, ich nehme an, dass die Erwartung körperlicher Gewalt nicht im Raum steht... Auf der anderen Seite, sollte ein Staat es zulassen, dass Unruhen schon angeheizt werden?
"Polizei-Prügel für Gaza-Segler in Spanien" >https://www.bild.de/politik/ausland-und-internationales/haerter-als-in-israel-polizei-pruegel-fuer-gaza-segler-in-spanien-6a12f384e3065a47c4bdb458
Die Bildzeitung ist keine absolut zuverlässige Quelle. Interessant ist der Hinweis, dass der Vowurf von Angriffen gegen die Polizei im Raum steht. Hier müsste man mehr Hintergrundinformationen haben.
Zitat von Johanes im Beitrag #1972 Hier müsste man mehr Hintergrundinformationen haben.
Wie man auf den längeren Videomitschnitten sehen kann, haben die "Aktivisten" der Gaza-Flotte nach ihrer Landung in Bilbao den Zugang zu einem Flugsteig blockiert und angefangen, Transparente zu entrollen. Der Aufforderung, den Weg freizumachen, sind sie nicht nachgekommen und bei dem Versuch der Flughafenpolizei, ihnen die Spruchbänder zu entreißen, ist es zu Schlägen gegen die Beamten gekommen, die dann entsprechend und den Vorschriften gemäß regiert haben. Das Ziel solcher Aktionen ist es natürlich wie stets, Bilder von "brutaler Staatsgewalt gegen friedliebende Aktivisten" zu produzieren, indem der Vorlauf weggelassen wird. Was natürlich besonders irrlichternd wirkt, weil Premierminister Sanchez erst im Januar einen Antrag im Parlament eingebracht hat, der einer halben Million illegaler Einwanderer (im Klartext: nordafrikanischer Invasoren) die spanische Staatsbürgerschaft verleihen soll - und damit natürlich auch EU-weite Freizügigkeit. Der Antrag ist am 14. April vom Parlament angenommen, aber noch nicht ratifiziert worden.
"Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande." - Voltaire
"Nettozuwanderung nach Deutschland erneut deutlich gesunken" >https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2026-06/deutschland-einwanderung-auswanderung-asyl-migration-gxe
Vor allen Dingen die Nettoauswanderung von Deutschen steigt. Ich fürchte, eine genaue Analyse der Zahlen dürfte mehr als ernüchternd sein.
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