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ZETTELS KLEINES ZIMMER

Das Forum zu "Zettels Raum"



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Dieses Thema hat 107 Antworten
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 Kommentare/Diskussionen zu "Zettels Raum"
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Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 8.346

27.09.2020 21:50
Wahl in den USA: and the winner is... Antworten

https://zettelsraum.blogspot.com/2020/09...er-is.html#more

Ich hoffe, daß die Formatierung jetzt stimmt. Ich bin es halt seit 35 Jahren nicht mehr gewohnt,

Zitat
<br />
<br />



einfügen zu müssen (zu müssen!), um eine Leerzeile zwischen zwei Absätzen zu erzeugen.



"Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande." - Voltaire

john j Offline




Beiträge: 591

28.09.2020 21:53
#2 RE: Wahl in den USA: and the winner is... Antworten

Erdrutschsieg fuer Trump? Momentan hat Biden nach allen verfuegbaren polls einen erdrutschartigen Vorsprung, sowohl was die popular vote betrifft, als auch im Electoral College. Trump muss die key swing states Pennsylvania, Florida, Arizona, Ohio und North Carolina allesamt gewinnen um ueberhaupt eine Chance zu haben im Electoral College hauchduenn zu gewinnen. Und in allen diesen Staaten (bis auf Ohio wo Trump und Biden etwa gleichauf liegen) fuehrt Biden. Wisconsin, Nevada und Michigan kann Trump bereits abschreiben, so deutlich fuehrt dort Biden. Und zugleich darf Trump in Georgia und Iowa wo er knapp vorn liegt keinesfalls verlieren. Und ja,TV Debatten stehen noch aus und es sind noch rund 6 Wochen bis zur Wahl, aber nach aller Vernunft ist ein Erdrutschsieg Trumps so wahrscheinlich wie 2021 eine Ampelkoalition auf Bundesebene unter Fuehrung der FDP.

Worauf ich aber eigentlich hinaus will:

"Die Gasförderung auf den drei großen Förderfeldern, diei im April aufgrund der Coronamaßnahmen völlig eingestellt worden ist, läuft mittlerweile wieder mit voller Kapazität (anders als "normale" Erdölbohrungen, deren Förderung nicht unterbrochen werden kann, sondern die nur mit Betonpfropfen final zu versiegeln sind, lassen sich Fracking-Bohrungen schlicht abregeln)."

Das ist so grundfalsch dass ich gar nicht weiss wo ich anfangen soll. Ungefaehr so wie: "Anders als ein Auto mit Verbrennungsmotor laesst sich ein Auto mit Elektroantrieb durch Einbau einer Bremsanlage verlangsamen und zum Stillstand bringen".

Florian Offline



Beiträge: 2.827

28.09.2020 22:19
#3 RE: Wahl in den USA: and the winner is... Antworten

Nichts für ungut, aber das ist mir viel zu viel Kaffeesatzleserei.

Grundsätzlich einmal: Biden führt in allen Umfragen. Und zwar sehr deutlich und sehr konstant. (Deutlicher und konstanter als Clinton vor 4 Jahren). Nicht nur auf nationaler Ebene sondern auch in den entscheidenden Swing States.(Auch hier: deutlicher und konstanter als Clinton).

Natürlich KANN es sein, dass die Umfragen allesamt falsch liegen. Ist alles schon vorgekommen. Aber die wohlwollendste Formulierung pro-Trump wäre wohl "die Wahl ist offen".
Einen quasi beeits feststehenden Erdrutsch-Sieg für Trump kann ich - anders als Ulrich Elkmann - wirklich nicht erkennen.

Llarian Offline



Beiträge: 5.032

28.09.2020 23:04
#4 RE: Wahl in den USA: and the winner is... Antworten

Zitat von Florian im Beitrag #3
Grundsätzlich einmal: Biden führt in allen Umfragen. Und zwar sehr deutlich und sehr konstant. (Deutlicher und konstanter als Clinton vor 4 Jahren). Nicht nur auf nationaler Ebene sondern auch in den entscheidenden Swing States.(Auch hier: deutlicher und konstanter als Clinton).

Zunächst bleibt festzuhalten, DASS Hillary Clinton vielleicht nicht so konstant aber doch deutlich vor Donald Trump gelegen hat, wenn man nach Umfragen und vor allem nach den amerikanischen Medien geht. Wenn ich mich recht entsinne hatte CNN damals die Wahrscheinlichkeit für einen Sieg von Donald Trump bei 8 Prozent (oder war es sogar noch weniger?). Wie wir uns erinnern gab es damals nicht nur einen knappen sondern einen sehr deutlichen Sieg im electoral college. Den muss Trump gar nicht erreichen um zu gewinnen, ein knapper Sieg reicht völlig aus.
Wieder aus dem Gedächtnis, aber so weit ich mich entsinne ist die Chance von Biden zu gewinnen, wenn er nur einen Prozentpunkt im public vote führt bei knapp 6%. Es ist Biden der einen Edrutsch braucht. Nicht, dass er ihn nicht kriegen kann, aber die absoluten Mehrheiten sind nebensächlich.

Zitat
Natürlich KANN es sein, dass die Umfragen allesamt falsch liegen. Ist alles schon vorgekommen.


Das ist nicht nur vorgekommen, das ist inzwischen der Regelfall. Man geht heute davon aus, dass in Amerika etwa 10% der Teilnehmer an Umfragen eine falsche Aussage abgeben. Jetzt muss man sich fragen warum und wieso. Und man liegt, denke ich, nicht falsch, wenn man vermutet, dass dieses Phänomen eher bei Trump Wählern als bei Biden Wählern der Fall sein durfte. Kaum jemand fürchtet sich vor Repressionen, wenn er offen für Joe Biden ist. Das ist das Problem des linken Mainstreams im Kontext einer polarisierten Gesellschaft: Immer mehr Menschen haben Angst ihre Meinung zu sagen, weil sie die Folgen einer Abweichung vom Mainstream befürchten.
Daher würde ich bei den Umfragen immer locker 2-3% bei Trump zupacken wollen. Ob das am Ende reicht wird man sehen, ich denke auch, dass das Rennen eher offen als beendet ist und ein Erdrutschsieg für Trump würde mich (positiv) überraschen. Aber eines lässt sich schon sagen: Wenn Biden die Duelle verpatzen sollte und das Feld "offiziell" näher zusammenrücken sollte, dann setze ich auf Trump.

Llarian Offline



Beiträge: 5.032

28.09.2020 23:11
#5 RE: Wahl in den USA: and the winner is... Antworten

Zitat von john j im Beitrag #2
aber nach aller Vernunft ist ein Erdrutschsieg Trumps so wahrscheinlich wie 2021 eine Ampelkoalition auf Bundesebene unter Fuehrung der FDP.

Das schreit doch eigentlich nach einer Wette, oder ?

Ich taxiere die Wahrscheinlichkeit für eine Ampel unter FDP Führung in 2021 auf mindestens 1:1000 (eigentlich noch geringer, aber irgendwann wird das Risiko zu groß). Einen Erdrutschsieg für Trump dagegen auf vielleicht 1:10. Sie halten beides für gleich wahrscheinlich. Also biete ich an: Sollte Trump mit einem Erdrutschsieg gewinnen (electoral college und popular vote vielleicht?), bekomme ich von Ihnen 100 Euro, sollte dagegen die obige Ampel in Kraft treten, zahle ich Ihnen 500 Euro. Damit kriegen Sie eine fünf mal bessere Quote als bei einer gleichen Wahrscheinlichkeit.

Put your money where your mouth is?

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 8.346

29.09.2020 00:14
#6 RE: Wahl in den USA: and the winner is... Antworten

Ich sage, wer gewinnt, nicht wer momentan führt.

Trendfortschreibung. Wie erwähnt, steigen die Werte pro Trump seit Juni kontinuierlich. Auf RealClearPolitics lag Biden vor zwei Wochen nur noch 3 Punkte vorn. Gekoppelt mit der Neigung, daß die Befragten eben zu einem Großteil nicht mehr ehrlich sind, PLUS dem gruseligen Aufbau der Polls, die uns 2016 um diese Zeit Margen von 96% für Hillary beschert haben, bleibe ich bei meiner Kaffeesatzleserei. Ganz falsch ist der Ausdruck nicht: ich versuche nachzufühlen, welche Impulse in einer Wahlentscheidung den Ausschlag geben werden, mal ganz abgekoppelt von dem, was in den Medien gerade durch den Wolf gedreht wird. Longue durée (die ja etwa dazu geführt hat, daß es bei uns die f.d.p. als parlamentarische Kraft überhaupt noch gibt, wenn auch mit Aussetzer über 4 Jahre: programmatisch und personell ist dergleichen nicht zu erklären, wohl aber mit "Gewohnheit", gekoppelt mit liberal grundierten Impulsen aus den Jahrzehnten der frühen BRD, wie abgesunken auch immer), und deren Dauer ich in politicis zwischen 50 und 70 Jahre ansetze. Auf der gleichen Ebene des letzlich Inkommensurablen steht die alte historische Erfahrung, daß es in den USA wie im UK keine "third party politics" gibt, trotz unablässiger Versuche seit 150 Jahren, da ein drittes Faß aufzumachen.

Biden kann letzlich nur negativ für sich punkten. Er hat ja erklärt: Wenn Trump gewinnt, brennt das Land: Das brennt zwar jetzt schon, aber dann erst richtig. Das ist so ein "deplorables"-Moment: man KANN den Wählern nicht negativ kommen, und die Güte dieses Verprechens ist keine, da es ja gerade in den demokratischen Brennpunkten brennt. Die Amerikaner haben hier einen ganz tiefsitzenden Impetus gegen Anarchie, und der wird durchschlagen.



"Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande." - Voltaire

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 8.346

29.09.2020 01:22
#7 RE: Wahl in den USA: and the winner is... Antworten

ACH NEE... Nachtigall...

Zitat
LORI HENDRY
@Lrihendry

Virginia Governor Northam announced he tested positive for COVID-19.

Biden visited him just days ago.

Any bets on a cancelled debate?

7:13 nachm. · 28. Sep. 2020·Twitter for iPhone



https://twitter.com/Lrihendry/status/1310628801047605248



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herki Offline



Beiträge: 58

29.09.2020 01:59
#8 RE: Wahl in den USA: and the winner is... Antworten

Ich zitiere mich mal selber aus dem anderen US Wahl Thread

Zitat
Meine Vermutung ist das Biden im TV Duell nicht antreten wird, 2 Tage vor dem ersten gesetzten TV Duell wird er aus Corana Grünen in Quarantäne kommen

Florian Offline



Beiträge: 2.827

29.09.2020 12:08
#9 RE: Wahl in den USA: and the winner is... Antworten

und noch was:
in Zettels kleinem Zimmer scheint es ja eine ausgemachte Sache zu sein, dass Biden dement sei.

Man sollte sich hier schon bewusst sein, dass das ein von der Trump-Seite gestreutes Gerücht ist.

Sicherlich hat Bidens Verhalten dazu beigetrage, dieses Gerücht plausibel erscheinen zu lassen. Etwa durch seine monatelange weitgehende Selbstisolation,
Aber deshalb muss das Gerücht noch lange nicht stimmen.
Also bitte: Etwas mehr Nüchternheit und Fairness würde ich mir schon wünschen in Zettels Raum.
So lange es keine klaren Beweise gibt, sollte es bitteschön nicht so dargestellt werden, als wäre Bidens Demenz unumstößlicher Fakt.

hubersn Offline



Beiträge: 1.047

29.09.2020 12:33
#10 RE: Wahl in den USA: and the winner is... Antworten

Zitat von Florian im Beitrag #9

So lange es keine klaren Beweise gibt, sollte es bitteschön nicht so dargestellt werden, als wäre Bidens Demenz unumstößlicher Fakt.



Ich habe ein paar seiner letzten Auftritte verfolgt und dann Auftritte aus seiner Zeit als Vize im Vergleich dazu.

Ob es jetzt Demenz ist, weiß ich nicht. Aber der geistige Verfall ist schon deutlich wahrnehmbar. Ich halte es für ausgeschlossen, dass Biden in einem Fernsehduell gegen Trump einen Stich macht. Und ich halte es für ausgeschlossen, dass er 4 Jahre lang Präsident sein kann und wird.

Gruß
hubersn

--
Mein Politik-Blog: http://politikblog.huber-net.de/
Mein Mischmasch-Blog: http://miscblog.huber-net.de/

john j Offline




Beiträge: 591

29.09.2020 15:37
#11 RE: Wahl in den USA: and the winner is... Antworten

Bester Llarian

Vielleicht lesen Sie sich noch mal den Artikel vom Kollegen Elkmann genau durch. Es geht nicht darum ob Trump die Wahl (knapp) gewinnen kann (kann er, mit einer 1:5 Chance nach aktuellen Umfragen), sondern dass er einen Erdrutschsieg landet. So wie Reagan 84 und 80, Nixon 72, Johnson 64 und Eisenhower 56 und 52 (allgemein als landslide victories definiert). Also mit deutlich ueber 400 Stimmen im Electoral College (und einem ~ double digit lead in der popular vote). Daher habe ich eine bessere Idee und biete die folgende Wette an:

Trump gewinnt nicht mit 450 Stimmen oder mehr im Electoral College.

Was die FDP betrifft - nice try. Ich denke die muss sich eher drauf konzentrieren die 5% Huerde im Herbst 2021 zu packen...

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 8.346

29.09.2020 17:41
#12 RE: Wahl in den USA: and the winner is... Antworten

Zitat von FOX News, 16:50 MEZ
Over the last several weeks, the former vice president's campaign has also requested two breaks -- one every 30 minutes -- to break up the 90-minute commercial-free program. But that request has been denied by their Trump counterparts, Fox News is told.

A Trump campaign source told Fox News that "our guy doesn't need breaks. He gives 90-minute speeches all the time."


https://www.foxnews.com/politics/trump-t...ctronic-devices



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Llarian Offline



Beiträge: 5.032

29.09.2020 19:13
#13 RE: Wahl in den USA: and the winner is... Antworten

Zitat von Florian im Beitrag #9
in Zettels kleinem Zimmer scheint es ja eine ausgemachte Sache zu sein, dass Biden dement sei. Man sollte sich hier schon bewusst sein, dass das ein von der Trump-Seite gestreutes Gerücht ist.

Es wäre wohl ein Gerücht, wenn es auf einem oder zwei Aussetzern beruhen würde. Solche Sachen hat man auch George W. Bush an die Backe genäht, wenn er sich mal schlecht ausdrückte. Aber die Ausfälle von Biden sind inzwischen keine Einzelfälle mehr und man merkt ihnen auch an, dass es sich nicht um einen kleinen Versprecher handelt, sondern Biden teilweise nicht einmal mehr weiß, was er eigentlich sagen will, bzw. wo er sich gerade befindet. Es geht dabei weniger um die Isolation, es geht darum, dass er bei den wenigen(!) Auftritten viel zu oft ein verwirrtes Bild abgibt. Es geht darum, dass ein Kandidat für das mächtigste Amt der Welt(!) nicht in der Lage ist ein freies Interview zu führen, ohne dass ihm die Antworten auf die Fragen auf einem Teleprompter vorgelegt werden.

Zitat
Aber deshalb muss das Gerücht noch lange nicht stimmen.


Auf die Gafahr hin mehr als Wettonkel wahrgenommen zu werden: Ich würde eine Wette darauf anbieten. Und zwar mit Quote gegen mich.

Zitat
So lange es keine klaren Beweise gibt, sollte es bitteschön nicht so dargestellt werden, als wäre Bidens Demenz unumstößlicher Fakt.


Es ist eine Meinung und wir neigen alle dazu unsere Meinungen auch klar deutlich zu machen, wenn wir sie für hinreichend belegt halten. Und man sollte auch festhalten: Wir sitzen hier nicht zu Gericht. Es ist nicht notwendig Beweise vorzulegen, die alle Zweifel ausräumen. Ich denke eine hinreichende Wahrscheinlichkeit ist beängstigend genug.

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 8.346

30.09.2020 04:46
#14 RE: Wahl in den USA: and the winner is... Antworten

Boy.
Gerade die erste Debatte verfolgt.
Ein derartiges Hissy Fit, ein solches Chaos hat es noch niemals gegeben.

Schlichte Sache: wenn das Standard wird, gibt es keinerlei vernünftigen Gedankenaustausch mehr.
Dann kabbelt alles nur noch im Sandkasten.



"Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande." - Voltaire

strubbi77 Offline



Beiträge: 319

30.09.2020 09:13
#15 RE: Wahl in den USA: and the winner is... Antworten

Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #14
Boy.
Gerade die erste Debatte verfolgt.
Ein derartiges Hissy Fit, ein solches Chaos hat es noch niemals gegeben.

Schlichte Sache: wenn das Standard wird, gibt es keinerlei vernünftigen Gedankenaustausch mehr.
Dann kabbelt alles nur noch im Sandkasten.
Mich hat es gewundert, dass beim ersten Thema (The Trump and Biden Records) Biden schon direkt tiefergehend auf COVID-19 eingegangen ist und damit war der ganze Plan für die Debatte auf den Kopf gestellt. Hier war die Reihenfolge der Themen evtl. ungeschickt.

Mich hat gestört, dass Biden wenig dazu gesagt was er machen will. Einmal kam nur heraus, dass er "Die Demokraten" sei und damit für alle Demokraten spricht. Aber was er machen will muss man wohl im Wahlprogramm lesen ... die Zeit nehme ich mir aber nicht.

Trump hat viel Biden unterbrochen und ein wenig erklärt was er so zu den genannten Themen sagen wollte, aber auch sehr dünn.

So richtig persönlich schmutzig wurde es nicht. Kleinigkeiten gab es:
- Bundessteuer von Trump
- Hunter Biden (aus der Armee geflogen und sein Multimillionenvertrag)
- Clown: Biden hat Trump als Clown bezeichnet
- Smart/Dumb (Trump hat gemeint, dass Biden wohl in der Schule keine tollen Ergebnisse hatte)
Aber das war weniger als ich erwartet hatte.

strubbi
Es geht nichts verloren, ausser der Fähigkeit es wiederzufinden.

strubbi77 Offline



Beiträge: 319

30.09.2020 11:29
#16 RE: Wahl in den USA: and the winner is... Antworten

Zitat von strubbi77 im Beitrag #15
Mich hat es gewundert, dass beim ersten Thema (The Trump and Biden Records) Biden schon direkt tiefergehend auf COVID-19 eingegangen ist und damit war der ganze Plan für die Debatte auf den Kopf gestellt. Hier war die Reihenfolge der Themen evtl. ungeschickt.
Da hatte ich wohl falsch geschaut. Das erste Thema war "The Supreme Court"
Transscript TV-Duell
Und Biden hat in dem ersten Themenblock Krankenkasse und COVID-19 untergebracht. Fand ich wie gesagt deplatziert.

strubbi
Es geht nichts verloren, ausser der Fähigkeit es wiederzufinden.

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 8.346

30.09.2020 14:17
#17 RE: Wahl in den USA: and the winner is... Antworten

Zitat
Steven Dennis
@StevenTDennis
CNN Instant poll of first debate on who won, 2016:

62% Clinton
27% Trump
https://cnn.com/2016/09/27/politics/hill...poll/index.html

John Harwood
@JohnJHarwood
· 8 Std.
CNN Instant Poll of debate-watchers on who won:

60% Biden
28% Trump
6:05 vorm. · 30. Sep. 2020·Twitter Web App



https://twitter.com/StevenTDennis/status/1311162350704132097

Zitat
Steven Dennis
@StevenTDennis
CNN Instant poll of first debate on who won, 2012

67% Romney
25% Obama
6:26 vorm. · 30. Sep. 2020·Twitter Web App


https://twitter.com/StevenTDennis/status/1311160398079500288


Zitat
Steven Dennis
@StevenTDennis
Antwort an
@StevenTDennis
CNN instant poll of first debate on who won, 2000

48% Gore
41% Bush
6:33 vorm. · 30. Sep. 2020·Twitter Web App





https://twitter.com/StevenTDennis/status/1311155202897203200



"Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande." - Voltaire

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 8.346

30.09.2020 15:15
#18 RE: Wahl in den USA: and the winner is... Antworten

Zitat von Florian im Beitrag #9

So lange es keine klaren Beweise gibt, sollte es bitteschön nicht so dargestellt werden, als wäre Bidens Demenz unumstößlicher Fakt.



Dazu dies:

https://www.achgut.com/artikel/ist_us_pr...oe_biden_dement

Und heute vom selben Autor:

https://www.achgut.com/artikel/wolfgang_meins_trump_biden

Zitat
Vor gut einem Vierteljahr hatte der Autor sich bereits auf Achgut.com – anhand von etlichen konkreten Begebenheiten – ausführlich mit der kognitiven Leistungsfähigkeit von Joe Biden beschäftigt. Dabei kam ich nicht umhin, festzustellen, dass Biden „an einer leichtgradigen und mit hoher Wahrscheinlichkeit weiter voranschreitenden Demenzerkrankung leidet“. Zwischenzeitlich hat der Präsidentschaftskandidat der US-Demokraten weiteres Beweismaterial für diese psychiatrische Einschätzung geliefert. Selbst der bisher – wie andere Mainstream-Medien – großzügig über Bidens augenfällige kognitive Probleme hinwegsehende Spiegel hatte kurz vor dem TV-Duell mit Trump offenbar kalte Füße bekommen. Das Magazin überraschte seine Leser in der jüngsten Titelgeschichte mit einer „Stammelei“ des „labil und wackelig“ wirkenden Biden, der „manchmal so wirkte, als habe er sich zufällig vor ein Mikrofon verirrt“, dem man aber gleichzeitig, ausgesprochen mutig, noch „Kraft für eine Amtszeit“ attestiert.

Im Vorfeld der TV-Debatte war es etlichen Journalisten – etwa dem USA-Korrespondenten der Welt – ein erkennbares Anliegen, die Messlatte für Biden möglichst niedrig zu hängen: „Biden ist bekannt dafür, dass er seine Sätze nicht zu Ende bringt, zu lange redet, immer wieder verbal stolpert, Aussetzer hat, stottert und manchmal seltsame Dinge sagt.“ Unterschlagen wird dabei, dass Biden mal als einer der besten, wenn nicht der beste Redner der Demokraten galt.

Davon war er letzte Nacht – wie schon seit längerer Zeit – allerdings meilenweit entfernt. Ihm gelang es aber, wenn auch oft hölzern und inhaltlich dürr, seine politischen Positionen zu verschiedenen Themen, gelegentlich stockend, aber überwiegend unfallfrei über die Lippen zu bringen. Das war nicht ganz einfach, weil Trump sowohl ihn als auch den Moderator immer wieder unterbrach. Dennoch bemerkenswert, wie deutlich in dieser zugegebenermaßen recht chaotischen, niveauarmen und oft unwürdig wirkenden Diskussion, Bidens staatsmännische Erscheinung – oder was davon übrig geblieben ist – sichtbar erodierte, indem er ebenfalls ständig unterbrach, häufig die Augen schloss, seinen Kontrahenten einen Clown nannte und ihn rüde aufforderte, die Klappe zu halten („shut up“).

Ausschließlich auf Grundlage dieser Performance von Biden wäre ich, offen gestanden, nicht davon überzeugt, dass der Kandidat der Demokraten an einer Demenz leidet. Aber auf Grund seiner nicht einmal mehr durchschnittlichen (politischen) Redefähigkeit, seiner – gerade im Vergleich zum nur drei Jahre jüngeren Trump – labil und etwas wackelig wirkenden Erscheinung und Hinweisen auf eine mögliche Persönlichkeitsveränderung im Sinne einer sozialen Vergröberung würde bei mir aber der Verdacht auf eine beginnende Demenz entstehen.



"Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande." - Voltaire

Florian Offline



Beiträge: 2.827

30.09.2020 15:42
#19 RE: Wahl in den USA: and the winner is... Antworten

Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #17

CNN Instant Poll of debate-watchers on who won:

60% Biden
28% Trump
6:05 vorm. · 30. Sep. 2020·Twitter Web App


[/quote]

Diese %-Werte sind natürlich kein Indikator für den Wahlausgang.
Sieht man ja auch an den anderen Beispielen, die Sie zitieren.

Allerdings liegt Trump in den Umfragen eben deutlich hinten und hätte ein gute Ergebnis bei der "Debate" dringend gebraucht.
Insbesondere hätte es ihm geholfen, wenn Biden deutlich kollabiert wäre (was ja für einige hier im Forum eine ausgemachte Sache war).
Beides ist nicht passiert, deshalb würde ich die "Debate" als Verlust für Trump einstufen.

Sofern die Theorie stimmt, dass Biden am Rande der Demenz steht, hat Trump m.E. einen taktischen Fehler gemacht.
Dann wäre es nämlich klug gewesen, Biden möglichst viel reden zu lassen. Und dann allfällige Demenzerscheiungen im Anschluss durch die eigenen Spin-Doktoren ausschlachten lassen.
Wenn Trump Biden dauernd unterbricht ist das eigentlich eine Hilfe für Biden, weil es dann ja gar nicht mehr auffällt, wenn dieser einen Gedanken nicht klar zu Ende bringen kann.

strubbi77 Offline



Beiträge: 319

30.09.2020 16:15
#20 RE: Wahl in den USA: and the winner is... Antworten

Zitat von Florian im Beitrag #19
Dann wäre es nämlich klug gewesen, Biden möglichst viel reden zu lassen. Und dann allfällige Demenzerscheiungen im Anschluss durch die eigenen Spin-Doktoren ausschlachten lassen.
Wenn Trump Biden dauernd unterbricht ist das eigentlich eine Hilfe für Biden, weil es dann ja gar nicht mehr auffällt, wenn dieser einen Gedanken nicht klar zu Ende bringen kann.
Das habe ich mir auch gedacht und es wäre auch erfolgreich gewesen. Biden hat extrem dünn rübergebracht was besser machen will. Er hat vieles gesagt, was ihn an Trump stört. Aber ob für 45 Minuten Redezeit reicht?

strubbi
Es geht nichts verloren, ausser der Fähigkeit es wiederzufinden.

hubersn Offline



Beiträge: 1.047

30.09.2020 16:39
#21 RE: Wahl in den USA: and the winner is... Antworten

Zitat von Florian im Beitrag #19

Diese %-Werte sind natürlich kein Indikator für den Wahlausgang.



Vor allem nicht bei einer CNN-Umfrage - es ist ja nicht so, dass der CNN-Schauer in irgendeiner Weise repräsentativ für den Wähler wäre.

Zitat von Florian im Beitrag #19

Allerdings liegt Trump in den Umfragen eben deutlich hinten und hätte ein gute Ergebnis bei der "Debate" dringend gebraucht.



Ich habe nun schon so viele widersprüchliche Ergebnisse über Umfragen in den USA gehört, ich weiß gar nicht mehr wer vorne liegt und wie deutlich. Ich verstehe vor allem nicht, warum die Umfragen so häufig den "popular vote" abfragen, was ja im amerikanischen Wahlmännersystem nur wenig Relevanz für den Ausgang der Wahl hat. Sind repräsentative Befragungen pro Bundesstaat kostentechnisch nicht drin, oder wie stellt man sich das vor?

Es kommt scheinbar stark darauf an, ob das "Panel" der Befragten repräsentativ für die Gesamtbevölkerung ausgewählt wird oder repäsentativ aus den "likely voters". Angeblich haben 2016 bei Clinton vs. Trump die auf "likely voters" basierenden Umfragen deutlich näher am Wahlergebnis gelegen. Aber wer weiß schon, wie das 2020 sein wird?

2016 waren u.a. die ABC-Wähler entscheidend ("Anything But Clinton"). Dafür hatten die Demokraten die deutliche Mehrheit bei Schwarzen und Hispanics. Letzteres scheint nun eher in Richtung Trump sich zu verschieben, während die Frauen diesmal eher bei Biden zu sein scheinen. Die Mobilisierung der Demokraten war letztes Mal eher schwach, weil Clinton allerseits als sichere Siegerin gehandelt wurde (vermutlich ähnlicher Effekt bei der Brexit-Abstimmung), das kann ich mir diesmal nicht vorstellen, dass das passiert. Diejenigen, die in der BLM-Bewegung eher Terroristen sehen und/oder Opfer von diesen gewalttätigen Ausschreitungen waren, tendieren stark zu Trump - aber wie viele sind das aufs ganze Land gerechnet? Und wie sieht es diesmal mit den "Swing States" aus? Hält ein Linksausleger wie Kamala Harris eher konservative Demokraten von der Stimmabgabe ab? Was für schmutzige Wäsche wird noch ausgegraben kurz vor dem Wahlgang? Wie empfindet der Wähler das Hickhack um den Supreme Court? Ist es relevant, dass Trump der aktivere Wahlkämpfer ist, während Biden eher sparsam auftritt? Ich finde die Lage extrem unübersichtlich. Den diversen Umfragen traue ich allerdings nicht über den Weg (siehe 2016 und Brexit).

Gruß
hubersn

--
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Frank2000 Offline




Beiträge: 2.369

30.09.2020 20:05
#22 RE: Wahl in den USA: and the winner is... Antworten

"Beides ist nicht passiert, deshalb würde ich die "Debate" als Verlust für Trump einstufen."

Jupp.

___________________
Jeder, der Merkel stützt, schützt oder wählt, macht sich mitschuldig.
“Die gefährlichsten Unwahrheiten sind Wahrheiten mäßig entstellt”, Georg Cristof Lichtenberg

HR2 Offline



Beiträge: 228

30.09.2020 21:59
#23 RE: Wahl in den USA: and the winner is... Antworten

Tja, wer umfragt wen und wann? Hier z.B. ein "alternatives" Ergebnis einer Blitzumfrage.
Eines von wievielen?

"In der Blitzumfrage sah eine knappe Mehrheit den demokratischen Herausforderer Joe Bilden als Sieger im Schlagabtausch.
Auf die Frage, wer die Debatte gewonnen hat, nannten 48 Prozent Biden und 41 Prozent Trump. Rund zehn Prozent bewerteten den Ausgang als unentschieden.
Den Ton der Diskussion empfanden 83 Prozent der Befragten als negativ, nur 17 Prozent als positiv."

https://www.bild.de/politik/trump/politi...73080.bild.html

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 8.346

30.09.2020 22:51
#24 RE: Wahl in den USA: and the winner is... Antworten

Zitat von Florian im Beitrag #19

Diese %-Werte sind natürlich kein Indikator für den Wahlausgang.
Sieht man ja auch an den anderen Beispielen, die Sie zitieren.


Wohl wahr. Nur zeigt sich eben, daß bei den letzten fünf Wahlen der Verlierer der ersten Runde in vier Fällen die Wahl für sich entschieden hat. (Deswegen auch CNN, damit die befragte Klientel wenigstens halbwegs vergleichbar ist.)

Im übrigen wird Team T. natürlich dieses Sparring bis ins Kleinste ausleuchten, und sicher das wie in die hier empfohlene Richtung ändern. Was haften bleiben wird, ist der Eindruck des Chaotischen, des wilden Durcheinanderredens. Das wird Trump nicht noch einmal unterlaufen. Man konnte das gut am Wahlkampf 2016 sehen, wo er auch unterwegs die Strategie des Auftretens umgestellt hat. Wichtig ist vor allem der Eindruck, den die dritte Debatte hinterläßt. Daß er gestern keine Zahlen genannt hat, dürfte Absicht gewesen sein. Davon bleibt beim Zuschauer NICHTS haften; wer die Kennziffern kennt, muß nicht daran erinnert werden, und wer sie bislang ignoriert hat, dem ist das nur "Ablenkung vom Thema"; Blendwerk mit Irrelevantem. Es geht in solchen Auftritten, wie immer im Wahlkampf, um den reinen Eindruck, nicht um Fakten. Trump hat ja durchaus Punkte genannt, aber das ist im "wilden Woeling" völlig untergegangen. Von Biden wird nur im Gedächtns haften bleiben, daß er mindestens zwanzigmal "You have no plan! You have no plan!" wiederholt hat.



"Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande." - Voltaire

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 8.346

01.10.2020 00:01
#25 RE: Wahl in den USA: and the winner is... Antworten

Zitat
Pollak: Six Hoaxes Trump Failed to Debunk in the First Debate

Trump failed to stop Biden’s hoaxes.

Throughout his campaign, Biden has relied on several false claims — roughly six in total. They never change. He even has some of them memorized.

He is never called out on them by the media. But they are easily debunked.

All of them came up, predictably, during the first debate. Trump should have been prepared for all of them. He barely pushed back against two of the six. Two out of six is not good enough.

He missed a prime opportunity. There really is no excuse. He has to prepare better.

1. The Charlottesville “very fine people” hoax.

2. The “inject bleach” hoax.

3. The “white supremacists” hoax. Both Wallace and Biden falsely suggested that Trump had never condemned white supremacists before. Trump tried to deflect. He should have immediately said: “That’s not true. I have condemned white supremacists over and over again — and I do so here again tonight. I condemn white supremacy.” He then should have pivoted to Biden’s record: “Joe Biden told black people they’re not black if they don’t vote for him. What a thing to say.”

4. The “China” hoax.

5. The “peaceful protesters” hoax.

6. The Atlantic “suckers” and “losers” hoax.


https://www.breitbart.com/politics/2020/...e-first-debate/



"Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande." - Voltaire

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