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ZETTELS KLEINES ZIMMER

Das Forum zu "Zettels Raum"



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Dieses Thema hat 61 Antworten
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 Kommentare/Diskussionen zu "Zettels Raum"
Seiten 1 | 2 | 3
Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 6.939

10.01.2018 13:49
#51 RE: Trump muss irre sein antworten

Zitat von vielleichteinlinker im Beitrag #50
Wenn ich Rassisten Rassisten nenne, dann um die Realität zu benennen.


Nein. Sondern um Leute, die Sie als solche bezeichnen, zu bepöbeln und zu diffamieren. Dadurch, daß Sie sie so bezeichnen, werden sie in Ihren solchen dazu, und alles, was Sie in diesem Zusammenhang dann bringen, wird darauf hingebürstet.

Zitat
Das kann man aber nicht sagen, also muss Obama ein Rassist sein.



Ist er. Sein Verhalten in der Causa Treyvon Martin und BLM läßt kaum einen anderen Schluß zu.



"Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande." - Voltaire

vielleichteinlinker Offline



Beiträge: 104

10.01.2018 15:15
#52 RE: Trump muss irre sein antworten

Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #51
Nein. Sondern um Leute, die Sie als solche bezeichnen, zu bepöbeln und zu diffamieren. Dadurch, daß Sie sie so bezeichnen, werden sie in Ihren solchen dazu, und alles, was Sie in diesem Zusammenhang dann bringen, wird darauf hingebürstet.


Ah, gut, das wusste ich nicht, warum ich das mache. Wieder was gelernt.

Llarian Offline



Beiträge: 4.137

11.01.2018 00:41
#53 RE: Trump muss irre sein antworten

Zitat von vielleichteinlinker im Beitrag #50
Ja, genau das war ja von Anfang an mein Punkt. Die Aussage "Trump liefert" ist nur für einen Trump-Freund (oder Zustimmer) zu treffen. Rational betrachtet, tut er das nicht.

Also sind alle, die das nicht so sehen, irrational. Sehen Sie, lieber vielleichteinlinker, genau das ist ein Teil des Problems. Sie meinen IHRE Meinung und die ihrer peer group sei die richtige, die rationale, die logische und was Ihnen sonst so einfällt. Sie machen überhaupt keinen Raum dafür, dass Sie sich irren, respektive dafür, dass andere die Dinge anders bewerten. Sie schreiben weiter "Ich verstehe nicht, warum.". Das glaube ich Ihnen sofort. Aber Sie kommen überhaupt nicht auf die Idee, dass das an Ihnen liegen könnte. Das ist im Endeffekt der selbe Grund warum die deutschen Medien (die ich überwiegend links taxiere) bis heute nicht verstanden haben warum Donald Trump gewählt wurde. Oder warum der Brexit kam. Sie verstehen es nicht.
Das Absurdeste daran ist aber noch der eklatante Selbstwiderspruch, der sich in diesem Unverständnis niederbricht. Denn einerseits gesehen soll Trump der Leibhaftige sein (zumindest seit George W. nicht mehr im Amt ist), andererseits ist er "zu blöde" irgendetwas umzusetzen. Das brüllt einen eigentlich an. Das ist etwas das ich nicht verstehe: Diese extreme kognitive Dissonanz: Wenn Trump nichts auf die Reihe brächte, seine Anhänger das aber anders sehen, dann wäre doch aus linker Sicht alles töfte. Aber stattdessen wird Zeter und Mordio geschrieen. Das passt sowas von nicht zusammen.

Zitat
Wenn Sie eine Pizza bestellen, mit Ananas und Oliven (süß und salzig) und bekommen einen Hefeteig mit Nix drauf, sagen Sie dann auch: "Geliefert!"


Nicht alles was hinkt ist auch ein Vergleich, lieber vielleichteinlinker. Richtig wäre wohl eher, sie haben Ananas und Oliven bestellt (klingt nebenbei recht widerlich), und haben eben nur eine Ananasscheibe bekommen und ein paar Zwiebeln sind auch noch drauf. So lange der Trump-Wähler damit klar kommt, ist doch alles in Ordnung. Ich lasse eine Pizza jedenfalls nicht zurück gehen, wenn sie statt 10 Salamischeiben nur 8 drauf hat. Und mir ist eine Pizza mit 8 Salamischeiben, die geliefert wird, zigmal lieber als ein leerer Karton, der noch beim Pizzabäcker steht.

Zitat
Die jetzige Version verzichtet auf das Wort "Muslim", es trifft die wenigsten muslimischen Länder, es trifft noch nicht einmal alle Menschen aus diesen Ländern.


Dann bilde ich mir nur ein, dass der Iran, Syrien, Lybien Yemen, Somalia und der Tschad muslimische Länder sind?`Das Wort Muslim darf nicht vorkommen, weil es schlicht nicht der Verfassung entspricht. Und ebensowenig darf es jeden betreffen, weil beispielsweise auch ein Iraner, der in Amerika geboren wurde, eben die amerikanische Staatsbürgerschaft besitzt und nicht an der Einreise gehindert werden kann. Das ist aber alles nicht dramatisch so lange die Maßnahme das erreicht, was sie erreichen soll. Den Fehler den Sie machen ist Trump an seinen völlig überzogenen Wortfiguren messen. Das ist aber Unsinn, genauso könnte man Martin Schulz an "Gerechtigkeit" messen oder Angela Merkel an "einem Land in dem wir gut und gerne leben". Das ist alles nur Geschwätz und das ist bei Trump besonders der Fall. Entscheidend ist aber, was man am Ende daraus macht. Und wenn man es am Zustand vorher misst, dann "verbessert" (im Sinne von Trumps Anhängern) sich vieles in den USA. Eben auch in Bezug auf Einreise. Da muss nicht jeder erfasst sein. Wir hätten in Deutschland auch nicht das Riesenproblem, wenn aus Syrien 5.000 Leute eingereist wären.
Wenden wir genau das auf Deutschland an. Nehmen wir an, die AfD würde demnächst regieren (for the sake of argument muss man auch mal eine absurde Prämisse akzeptieren). Die AfD verspricht dabei eine Obergrenze von 0 und will darüber hinaus noch mindestens eine halbe Million Flüchtlinge abschieben. Und in dem Jahr wo die AfD regiert kommen 10.000 "Härtefälle" neu nach Deutschland und es werden nur 200.000 Flüchtlinge abgeschoben. Meinen Sie nicht das gäbe einen Riesentanz bei den Wählern der AfD? Die würden sich wie die kleinen Kinder freuen.

Zitat
Zum Paris Agreement ...


... ist alles notwendige gesagt. Und ihre permanente Wiederholung macht ihren Standpunkt nicht besser. Sie haben ausreichend dargelegt was Sie für richtig halten.

Zitat
[...] Allerdings sollten Sie wissen, dass solche Verschwörungstheorien nicht wirklich hilfreich sind, die Welt zu verstehen. Sie fühlen sich nur so an. Es ist - sorry, hartes Urteil - Realitätsverweigerung.


Und solche Sprüche können Sie uns allen hier ersparen, lieber vielleichteinlinker. Ich habe es beim letzten Beitrag versucht in freundlicher Art auszudrücken, jetzt muss ich es direkter tun: DAS ist nicht der Ton hier. Es gibt genügend Foren wo ein solcher Ton willkommen ist und man derart miteinander umgeht. Hier ist das nicht der Fall. Haben Sie sich mal gefragt wie ein persönliches Gespräch in einer Kneipe weitergehen würde, wenn Sie solche Sprüche klopfen? Eben. Und ich möchte Sie bitten sich genau daran zu messen.

Zitat
OK. Dann wetten wir. Dazu müssen wir aber festlegen, was genau wann eintreten wird. Im Moment sind Sie ja noch bei der Aussage, Trump habe die Botschaft nach Jerusalem umgezogen. Was bedeutet, Sie hätten die Wette schon gewonnen. Also legen Sie fest: Wo ist die Botschaft jetzt, wo in drei Jahren?


Wetten die ich direkt gewonnen habe, liebe ich am meisten. :)
Aber ernsthaft: Gut, sagen wir innerhalb der nächsten drei Jahre befindet sich die Botschaft selber, bzw. das Büro des Botschafters in Jerusalem. Ist das konkret genug?

Zitat
Dann wette ich auch (ungern, ich wette nicht aber es hilft hier schlicht, den Knoten zu lösen) um ein Bier (Sie verlieren) oder einen Äppler (ich verliere).


Oh, ich finde die Idee "Put your Beer where your mouth is" extrem verlockend, aber ich denke das wird technisch ein wenig schwierig, da wir uns im realen Leben nicht so recht begegnen werden. Ich hätte auch ums Recht gewettet, aber wenns ein Einsatz sein muss, dann könnten wir auch folgendes vereinbaren: Der Verlierer ist verpflichtet 10 Euro an eine gemeinnützige Organisation der Wahl des Gewinners zu spenden. Keine Sorge, Sie müssten nicht für die Stresemann-Stiftung spenden (das wäre etwas viel), aber die Friedrich Naumann Stiftung vielleicht (ein bischen weh tun solls ja schon).

Zitat
Ja, sie hat den Popular Vote gewonnen. Ist aber leider nicht immer hilfreich, die Wahrheit zu sagen ...


Der popular vote ist kaum ein Trostpreis, ohne ihre Arroganz hätte sie vielleicht auch die Wahl selber gewonnen (oder wäre dem zumindest näher gekommen). Und es war eben nicht die Wahrheit. Und ich bin relativ sicher: Das wissen Sie auch. Die Hälfte(!) der Unterstützer als Rassisten zu bezeichnen ist schon reichlich abstrus. Und dämlich. Deswegen hat es ja auch so gewirkt. Und deswegen musste sie sich ja auch zigmal entschuldigen. Aber ihr Satz ist ein guter Teil der Problembeschreibung: Das sagt man lapidar dahin, obschon man eigentlich weiss, dass es nicht stimmt. Genau das hat Clinton auch getan. Der Fehler dabei war und ist, dass man nicht mal eben so "en passant" zig Millionen Menschen zu Rassisten erklären sollte. Die nehmen das nämlich ziemlich übel. Und zwar nicht weil das ein böser Spiegel wäre, sondern weil es schlicht sachlich falsch ist.

Zitat
Sie hat ja bewusst getrennt.


Sie sagte wortwörtlich: "you could put half of Trump's supporters into what I call the basket of deplorables." Denn Rest danach konnte Sie sich dann auch schenken, weils ein ziemlich durchschaubarer Spaltungsversuch ist. Der auch nicht im Ansatz funktioniert hat.

Zitat
Wenn ich Rassisten Rassisten nenne, dann um die Realität zu benennen.


Oder eine Realität, die Sie wahrnehmen, weil ihre Definition eine so eigene ist, dass sie mit der Definition der anderen nicht mehr viel gemein hat. Tatsächlich ist es so, und das beschränkt sich keinesfalls auf die USA, dass die Bezeichnung Rassist inzwischen aus dem linken Lager nahezu die Standardansprache für alles ist, was sich auch nur ein bischen rechts der Mitte aufhält. Aus linker Perspektive ist man bereits ein Rassist, wenn man in der zunehmenden Ausbreitung des Islams ein großes Problem sieht. Man ist ein Rassist, wenn man über verschiedene Gewaltausprägungen in Kulturen spricht. Und man ist ein Rassist, wenn man für sich und seine Nachbarschaft eine homogene Gesellschaft wünscht. All das hat mit Rassismus nichts zu tun, aber aus linker Sicht ist das alles Rassismus. Wenn Sie also die Realität beschreiben, dann beschreiben Sie ihre eigene Definition, aber nicht das was die Leute sind oder als was sie sich selber sehen. Und da wird ein solcher Vorwurf zur Beleidigung, denn er beschreibt nicht die Realität sondern eine bestimmte, verzerrte Wahrnehmung der selben. Genau der Fehler ist Clinton eben passiert.

Zitat
Trump hat diese bodenlosse Dummheit Clintons natürlich ausgenutzt und so getan, als habe sie alle Republikaner - sogar alle Amerikaner - als Rassisten beschimpft. Den Dreh haben die Rechten inzwischen raus. Das können sie gut.


Das ist kein Dreh. Das ist eben genau das, was dabei rauskommt, wenn ich Sprüche von "half of Trump's supporters" raus haue. Das haben die Amerikaner auch so wahrgenommen. Und das kam ganz schlecht an.

Zitat
Dazu nur eine kurze Anmerkung. Wenn ein Kandidat bei *allen* sogenannten ethnischen Gruppen die Mehrheit der Wähler auf sich vereint, ein anderer bei keiner und deutlich mehr als die Hälfte seiner Wähler nur einer "ethnischen Gruppe" entstammen, wer ist dann der Rassist. Der Clou an diesem Argument ist nämlich, dass es im Kern rechte Wählerbeschimpfung ist. Das kann man aber nicht sagen, also muss Obama ein Rassist sein.


Ich glaube da ist das Argument nicht rübergekommen. Es geht nicht um die Frage ob Obama ein Rassist ist (ehrlich gesagt weiss ich das nicht, ich halte ihn für einen offenkundigen Trottel, aber das hat ja damit nix zu tun). Es geht um die Frage ob die Wähler(!) von Obama ihn aus rassistischen Gründen gewählt haben. Und das ist vergleichsweise evident. Wenn alle "Weissen" bei der Wahl McCain bevorzugt hätten, wäre sofort(!) der Vorwurf da gewesen, dass das mal wieder ein Beleg für den amerikanischen (weissen) Rassismus ist. Wenn aber 90%+ der Afroamerikaner Obama wählen, dann tun sie das sicher, weil sie von seiner Komptenz(!) so überzeugt sind. Darüber spricht aber keiner. Obama verdankt seinen Wahlsieg nicht zuletzt der Tatsache das gute 10 Prozent der Bevölkerung ihm schon aufgrund seiner Hautfarbe als "Bank" zur Verfügung stand. Wenn das restliche Land gespalten ist (was es traditionell in Amerika eigentlich fast immer ist), ist der Sieg fast zuhause. Ist ja auch passiert.

ffreiberger Offline




Beiträge: 99

11.01.2018 12:53
#54 RE: Trump muss irre sein antworten

Lieber vielleichteinlinker,

Zitat von vielleichteinlinker
ffreiberger hat es hier ja gezeigt. Nicht, dass man Trump möge. Aber den Linken den Spiegel vor die "Fratze" halten, das ist es.



Sie haben in meinen Augen mit der Feststellung Recht, dass die "Trumpisten" es nicht ganz so genau nehmen bei dem Vergleich der Wahlversprechen mit den tatsächlichen Umsetzungen. Ihrer Argumentation mag ich aber trotzdem nicht folgen, weil:

1. Jeder hat ja so seine eigenen Erfahrungen mit dem Thema Trump in den letzten Monaten sammeln können. Meine Erfahrung ist die folgende: Sobald das Thema auf den POTUS fällt, wird sich allgemein abfällig geäußert. Der Inhalt interessiert schlicht nicht. Es geht bei den Gesprächen meistens um kein explizites Thema, sondern ausschließlich gegen die Person als solche. Er ist wahlweise ein Idiot, Rassist, Kapitalist (gemeint im negativsten Sinne) und benimmt sich verrückt, irre oder you name it. Eine Diskussion über die Politik als solche findet nicht statt. Man kann anführen was man will, es lässt sich nicht ändern. Ich bekam in Diskussionen schon des Öfteren zu hören: "... das stimmt vielleicht, aber ich halte Ihn trotzdem für einen Psychopathen." Dieser Hass, der diesem Präsidenten entgegen schlägt ist es, der mich persönlich am meisten stört. Es sind im Übrigen die gleichen Leute mit denen ich sonst durchaus gute, sachliche manchmal auch tiefergehende Gespräche führe. Dabei spielt es im Normalfall keine Rolle welchem politischen Lager diese angehören.
Die Medien schaffen es einen nordkoreanischen Diktator, der seine Bevölkerung unterdrückt, verhungern lässt und für sehr viele Menschenrechtsverletzungen haupt- und mitverantwortlich ist, als einen geradezu vernünftigen und rationalen Volkstribun zu machen im Vergleich zu einem trotteligen, explosiven und unkontrollierbaren amerikanischen Präsidenten. ... Da werde ich fuchsteufelswild und das ist auch der Grund für meine Formulierung, der Linken den "Spiegel vor die Fratze" zu halten. Das Menschenbild, welches Sie Mr. Trump vorwerfen, zeigen diese jede Tag selbst, sobald sie über "ihn" refferieren.

2. Im Umfeld der Linken gilt Obama bis heute als ein Heilsbringer. Vergleicht man die ursprünglichen Wahlversprechen mit der dann eingetretenen Wirklichkeit nach 8 Jahren Amtszeit, dann wurde auch nicht das versprochene 1:1 geliefert. Dafür braucht man nicht einmal so tief in seine Wahlversprechen einzutauchen. Ein zentrales Wahlversprechen Obamas war es die gespaltene Nation zu einen. Das Gegenteil ist eingetreten. Die amerikanische Gesellschaft ist gespaltener den je. Das kann man jetzt mit jedem Wahlversprechen einmal durchexerzieren um festzustellen, dass das wenigste Versprochene genau wie geplant umgesetzt wurde. Das würden aber nicht einmal seine Gegner als fair beurteilen. Obama hat einiges bewirkt. Aus Sicht der politischen Rechte eben genau das Falsche. Ich denke da insbesondere an den vorschnellen Truppenabzug aus dem Irak, seine Kairorer Rede, die Ausrichtung seiner gesamten Außenpolitik, Obamacare usw. usf....

Trump wird seine Wahlversprechen nicht eins zu eins umsetzen können, das konnten seine Vorgänger auch nicht. Das konnte in jeder anderen funktionierenden Demokratie wahrscheinlich auch noch nie überhaupt jemand. Das ist bei den Wählern längst eingepreist. Aber jeder kann es spüren. Es bewegt sich etwas. Vor allem es bewegt sich weg von dem "linken Zeitgeist", der die westliche Welt lähmt.

Wenn ich noch einmal zu Obama zurückkehren darf. Ich denke, dieser Herr hat weitreichenden Einfluss auch auf die deutschen Eliten gehabt. Die Inszenierung in Berlin vor seiner eigentlichen Wahl, der begleitende Ton der europäischen Presse in seiner gesamten Zeit als der heilsbringende Präsident, hat mit dazu geführt, dass sich die Eliten dem Geschwurbel hingegeben hat. Falls es stimmt, dass alles Amerikanische ca. fünf Jahre benötigt bis es nach Europa überschwappt, dann bin ich einmal gespannt wie es in drei bis vier Jahren hier aussieht. Trump war kein Kind der Teaparty-Bewegung (ihr Einfluss hat sich auch nicht erhöht), er steht aber trotzdem für eine völlige Abkehr von der linken Art zu denken.
In Deutschland gibt es die AfD. Ihr Einfluss als Partei wird sie voraussichtlich nicht wesentlich verändern. Aber in den anderen Parteien wird es vielleicht dann doch irgendwann zu einer Abkehr der Willkommenskultur kommen.

Freundliche Grüße,

ffreiberger


"Wie reziprok die Freundlichkeit ist, das sagt somit etwas aus über die Offenheit einer Gesellschaft; über die Freiheit, die in ihr herrscht."
Zettel

nachdenken_schmerzt_nicht Offline




Beiträge: 1.576

11.01.2018 13:13
#55 RE: Trump muss irre sein antworten

Eine kleine Anmerkung zu Ihrer in meinen Augen vorzüglichen Rede:

Zitat von ffreiberger im Beitrag #54
er steht aber trotzdem für eine völlige Abkehr von der linken Art zu denken.

Ist es die Abkehr von der linken Art zu denken oder von (bei einer großen Zahl Menschen unpopulären) linken Zielen? Ich tendiere eher zu zweitem. Seine Positionen sind die Kontrapunkte zu den Linken im selben Denken. Sein rüpelhaftes Benehmen ist dabei möglicherweise ein weiterer (sehr visibler) Kontrapunkt, den er zum großen Heilsbringer der Linken, Obama, setzen möchte.

Herzlich


nachdenken_schmerzt_nicht

"Dort, wo es keine sichtbaren Konflikte gibt, gibt es auch keine Freiheit." - Montesquieu

vielleichteinlinker Offline



Beiträge: 104

11.01.2018 13:22
#56 RE: Trump muss irre sein antworten

Zitat von Llarian im Beitrag #53
Nicht alles was hinkt ist auch ein Vergleich, lieber vielleichteinlinker. Richtig wäre wohl eher, sie haben Ananas und Oliven bestellt (klingt nebenbei recht widerlich), und haben eben nur eine Ananasscheibe bekommen und ein paar Zwiebeln sind auch noch drauf. So lange der Trump-Wähler damit klar kommt, ist doch alles in Ordnung. Ich lasse eine Pizza jedenfalls nicht zurück gehen, wenn sie statt 10 Salamischeiben nur 8 drauf hat. Und mir ist eine Pizza mit 8 Salamischeiben, die geliefert wird, zigmal lieber als ein leerer Karton, der noch beim Pizzabäcker steht.

Das ist vielleicht die erste Erkenntnis, die ich hieraus ziehen kann. Für Sie ist - in diesem Beispiel - der Unterschied zwischen dem, was Trump versprpchen hat und dem, was er liefert, nicht sehr groß. Das ist interessant, danke!

Zitat
Den Fehler den Sie machen ist Trump an seinen völlig überzogenen Wortfiguren messen. Das ist aber Unsinn, genauso könnte man Martin Schulz an "Gerechtigkeit" messen oder Angela Merkel an "einem Land in dem wir gut und gerne leben". Das ist alles nur Geschwätz und das ist bei Trump besonders der Fall. Entscheidend ist aber, was man am Ende daraus macht. Und wenn man es am Zustand vorher misst, dann "verbessert" (im Sinne von Trumps Anhängern) sich vieles in den USA. Eben auch in Bezug auf Einreise. Da muss nicht jeder erfasst sein. Wir hätten in Deutschland auch nicht das Riesenproblem, wenn aus Syrien 5.000 Leute eingereist wären.



Vielleicht bringt das den Unterschied auf den Punkt. "Gerechtigkeit", "FELIDWGUGL" oder Obamas "Hope" und "Change" sind - wie Sie es nennen - Geschwätz, abstrakte Wortfiguren und so messbar (im Sinne von, man kann Politiker daran messen) wie "MAGA". Das Versprechen eines "Complete Shutdown" ist absolut. Da ist kein Spielraum, ebensowenig wie bei "Repeal and Replace" Obamacare. Oder beim Versprechen, Guantanamo innerhalb von 100 Tagen zu schließen. Und so wie sich die Rechte damals gewundert hat, dass die Linke Obama wegen dieses nicht gehaltenen versprechen vom Hof gejagt hat, wundere ich mich nun, dass die Rechte Trump nicht von Hof schickt. Und nicht nur das: Die Linke hat seinerzeit nicht behauptet, Obama habe Guantanamo geschlossen. Obama hat das auch nicht behauptet. Aber Trump behauptet, er sei aus Paris ausgetreten, habe Obamacare beseitigt - diese Diskrepanz stört mich.



Zitat
Wenden wir genau das auf Deutschland an. Nehmen wir an, die AfD würde demnächst regieren (for the sake of argument muss man auch mal eine absurde Prämisse akzeptieren). Die AfD verspricht dabei eine Obergrenze von 0 und will darüber hinaus noch mindestens eine halbe Million Flüchtlinge abschieben. Und in dem Jahr wo die AfD regiert kommen 10.000 "Härtefälle" neu nach Deutschland und es werden nur 200.000 Flüchtlinge abgeschoben. Meinen Sie nicht das gäbe einen Riesentanz bei den Wählern der AfD? Die würden sich wie die kleinen Kinder freuen.



Ja, nehmen wir das mal an. Mein Problem damit ist, dass sehr viele Leute der AfD vorher sagen würden, dass das nicht geht. Dass eine Obergrenze nicht geht und die Abschiebungen nicht gehen. Die AfD bahauptet "doch" und gewinnt die Wahl. Kriegt es dann natürlich nicht hin. Wäre das für Sie keine Diskrepanz zwischen Versprochenem und Geliefertem? Selbst eine Diskrepanz, mit der Sie leben können ist eine Diskrepanz.


Zitat
Zum Paris Agreement ...
... ist alles notwendige gesagt. Und ihre permanente Wiederholung macht ihren Standpunkt nicht besser. Sie haben ausreichend dargelegt was Sie für richtig halten.



Damit habe ich leider ein Problem, das stimmt. Was ich beschrieben habe, sind Fakten. Das ist etwas anderes als eine Meinung. Ich habe kein Argument gelesen, keine anderen Fakten, keine andere Herleitung. Nur Behauotungen und Menschen, die diese Behauptungen teilen. Sorry, da hat Bernie Sanders recht: Jeder hat das Recht auf eine eigene Meinung aber nicht auf eigene Fakten. Ansonsten freue ich mich auf Diskussionen zu den Masern (Existenz des Virus umstritten!), der Form der Erde oder überhaupt etwas zu Politik. In Deutschland. Dessen Existenz umstritten ist.


Zitat von vielleichteinlinker
Also legen Sie fest: Wo ist die Botschaft jetzt, wo in drei Jahren?



Zitat von Larian
Gut, sagen wir innerhalb der nächsten drei Jahre befindet sich die Botschaft selber, bzw. das Büro des Botschafters in Jerusalem. Ist das konkret genug?


Vielleicht verstehen Sie an diesem Beispiel (die Antwort auf Ihre Frage ist übrigens nein, logischerweise) was ich meine, wenn ich sage, dass ich es anstrengend finde wenn Gesprächspartner einen Teil der Wirklichkeit, die sie anerkennen, ausblenden. Vielleicht sollten wir das klären, bevor wir den Einsatz festlegen. (Finde Ihre Idee übrigens toll, hätte auch mit der Stresemann-Stiftung kein Problem, Ihre Spende müsste dann - klassisch - ans DRK gehen. Oder an Reporter ohne Grenzen, das könnten Sie sich sogar aussuchen.)




Zitat
Ja, sie hat den Popular Vote gewonnen. Ist aber leider nicht immer hilfreich, die Wahrheit zu sagen ...
Der popular vote ist kaum ein Trostpreis, ohne ihre Arroganz hätte sie vielleicht auch die Wahl selber gewonnen (oder wäre dem zumindest näher gekommen). Und es war eben nicht die Wahrheit. Und ich bin relativ sicher: Das wissen Sie auch. Die Hälfte(!) der Unterstützer als Rassisten zu bezeichnen ist schon reichlich abstrus.


Ja, das ist es. Anscheindn unterscheidet es Sie und mich, dass hier lese, dass es nicht die hälfte(! Das Ausrufezeichen ist perfekt gesetzt, Clinton hat genau diesen Punkt ja dann versucht zurückzunehmen) Rassisten sind. Sondern Rassisten oder Fremdenfeinde oder Homophobe oder oder oder (... you name it). Ich halte das für eine gute Beschreibung. Aber ich bin auch näher am Sprachgebrauch von Clinton.

Zitat
Wenn ich Rassisten Rassisten nenne, dann um die Realität zu benennen.





Zitat
Es geht um die Frage ob die Wähler(!) von Obama ihn aus rassistischen Gründen gewählt haben. Und das ist vergleichsweise evident.


Ist es das? Obama hat bei den Schwarzen etwa 5-8 Prozent besser gelegen als Demokraten vor ihm. Seit den 70ern sind die Werte der Demokraten bei den Schwarzen von 80 Prozent stetig gestiegen. Wenn nun ein Schwarzer im Präsidentschaftswahlkampf rassistische Beleidigungen ertragen muss (Zum Beispiel von Donald Trump, der die rassistische Verschwörungstheorie, Obama sei kein Amerikaner gefördert hat), ist es dann nicht erwartbar, dass sich zu den ohnehin schon vielen Schwarzen Demokraten-Wählern noch ein paar hinzugesellen? Ich halte das für eine stark genuge Erklärung.

ffreiberger Offline




Beiträge: 99

11.01.2018 13:46
#57 RE: Trump muss irre sein antworten

Hallo vielleichteinlinker,

[quote=“vielleichteinlinker“]Ist es das? Obama hat bei den Schwarzen etwa 5-8 Prozent besser gelegen als Demokraten vor ihm. Seit den 70ern sind die Werte der Demokraten bei den Schwarzen von 80 Prozent stetig gestiegen. Wenn nun ein Schwarzer im Präsidentschaftswahlkampf rassistische Beleidigungen ertragen muss (Zum Beispiel von Donald Trump, der die rassistische Verschwörungstheorie, Obama sei kein Amerikaner gefördert hat), ist es dann nicht erwartbar, dass sich zu den ohnehin schon vielen Schwarzen Demokraten-Wählern noch ein paar hinzugesellen? Ich halte das für eine stark genuge Erklärung[/quote]

wenn ich an dieser Stelle kurz eingrätschen darf, Trump hatte ein besseres Wahlergebnis bei Minderheiten als McCain und Romney vor ihm.

https://www.nytimes.com/interactive/2016...exit-polls.html

Zum Thema Trump und Rassismus empfehle ich im Übrigen diesen Artikel http://slatestarcodex.com/2016/11/16/you...ll-crying-wolf/


"Wie reziprok die Freundlichkeit ist, das sagt somit etwas aus über die Offenheit einer Gesellschaft; über die Freiheit, die in ihr herrscht."
Zettel

ffreiberger Offline




Beiträge: 99

11.01.2018 15:09
#58 RE: Trump muss irre sein antworten

Zitat von nachdenken_schmerzt_nicht im Beitrag #55
Ist es die Abkehr von der linken Art zu denken oder von (bei einer großen Zahl Menschen unpopulären) linken Zielen? Ich tendiere eher zu zweitem. Seine Positionen sind die Kontrapunkte zu den Linken im selben Denken. Sein rüpelhaftes Benehmen ist dabei möglicherweise ein weiterer (sehr visibler) Kontrapunkt, den er zum großen Heilsbringer der Linken, Obama, setzen möchte.



Lieber nachdenken_schmerzt_nicht,

ich meine es schon wie ich es geschrieben habe. Die klassischen Ziele der politischen Linken sind bei den Wählern gar nicht mal so unpopulär. Mit linken Denken meine ich die Maßnahmen, Methoden und Prioritäten, die die politische Linke derzeit setzt. Die sozialdemokratischen Wähler werden zunehmend heimatlos. Trump war genau das von Nutzen. Viele der Wahlberechtigten, die sich heute von der politischen Linken abwenden, könnten sich mit einer klassisch sozialdemokratischen Politik ohne Probleme anfreunden. Diese werden von Trump zum Teil auch bedient.
Der Fehler der aktuellen linken Denke ist meiner Ansicht nach, dass die sozialen und ökonomischen Interessen der Arbeiter und der Angestellten, vernachlässigt werden, um sich stattdessen um die Themen Klimakollaps, Ökologie, Genderrismus und Migration zu kümmern. Linke Politik hat heute dabei etwas selbstloses. Es ist das Gefühl, dass man zu den Guten gehören will. Linke Politik opfert sich für die Beladenen scheinbar auf, man ist mildtätig und nobel und handelt aus reiner Menschenliebe, ist großzügüg und herzensgut allem Fremden gegenüber. Sie möchte die Welt vor allem Neukrams behüten und bewahren (eigentlich ja konservativ) anstatt auf die gerechte Teilhabe vom Fortschritt zu pochen. Diese Denke vergisst dabei die Menschen, die hier in ihrer Heimat leben und jeden Tag von Früh bis Spät arbeiten gehen um ihren Familien ein gutes Leben zu ermöglichen. Das Problem dabei, die Entscheider zahlen die Zeche nicht. Das zahlen die alle "schon länger hier Lebenden".
Diese Art linke Politik bedient momentan fast ausschließlich die Interessen der Staatsdiener, des öffentlichen Dienstes und der Helferindustrie, die auch auf staatliche Gelder angewiesen sind.
Das rüpelhafte Benehmen ist glaube ich in dem Zusammenhang ein Verstärker, um sich von political Corecctness glaubhaft abzusetzen.

Freundliche Grüße,

ffreiberger


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Zettel

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 6.939

11.01.2018 21:02
#59 RE: Trump muss irre sein antworten

OT, tangential, weil dieses Accessoire seine Entstehung Trump verdankt.

Zitat
"SPLIT: Feminists Reject Pussy Hat As Offensive to ‘Women with Penises’"



https://www.dangerous.com/40157/split-fe...rown-genitalia/

Zitat
The problem, according to the Free Press, is the hat is exclusionary to transgender women, gender non-binary people, and non-white women “because their genitals are more likely to be brown than pink.”

Never mind that the hat has cat ears, and not a vulva. The color pink, according to the Pussyhat Project, which first designed the headwear following the 2016 general election, was chosen “because pink is associated with femininity,” according to a post on its website.

“We did not choose the color pink as a representation of some people’s anatomy. Anyone who supports women’s rights is welcome to wear a Pussyhat,” the post continues. “It does not matter if you have a vulva or what color your vulva may be. If a participant wants to create a Pussyhat that reflects the color of her vulva, we support her choice.”



It does not matter if you have a vulva. From now I want you all to call me Loretta.



"Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande." - Voltaire

ffreiberger Offline




Beiträge: 99

13.01.2018 15:47
#60 RE: Trump muss irre sein antworten

Ich bin echt gespannt wie es weiter geht. Langsam wird es echt unheimlich:

Zitat
Fiat Chrysler verlegt Pickup-Produktion von Mexiko nach Michigan
12.01.18, 08:01 Reuters
Detroit (Reuters) - Fiat Chrysler verlagert die Produktion des Pickup-Modells Ram von Mexiko in die USA.

Fiat Chrysler verlegt Pickup-Produktion von Mexiko nach Michigan
Der Schritt solle 2020 vollzogen werden und sei durch die US-Steuerreform möglich geworden, teilte der Autobauer am Donnerstag mit. Fiat Chrysler lässt sich das eine Milliarde Dollar kosten. Im US-Bundesstaat Michigan würden durch die Verlagerung 2500 neue Jobs entstehen. Das Werk in Mexiko solle anderweitig genutzt werden.

Fiat-Chef Sergio Marchionne hatte vor einem Jahr erklärt, er könne sich eine Produktionsverlagerung in die USA vorstellen. Er machte dies aber von der geplanten Steuerreform abhängig. Im Dezember setzte US-Präsident Donald Trump das Vorhaben in Kraft. Es ist die größte Steuerreform in den USA seit mehr als 30 Jahren. Um wieder verstärkt Autoproduktion in die USA zu holen, hatte Trump zudem mit einem Importzoll gedroht sowie mit der Aufkündigung des nordamerikanischen Freihandelsabkommens (Nafta) mit Kanada und Mexiko.



Es sind zwar direkt "nur" 2500 neue Jobs. Es ist aber mehr als nur Symbolik. Vor meiner Haustür hängen auch extrem viele Jobs von der Automobilindustrie ab, die Wenigsten davon sind aber direkt bei Porsche oder Daimler beschäftigt. Die meisten Jobs entstehen bei den Zulieferern. Mal sehen wie weit die Re-Industriealisierung in ein paar Jahren aussieht. Geht es so weiter, sind ihm die Stimmen im Rostgürtel bereits sicher.

Und zum Thema "Mexiko zahlt für die Mauer":

Zitat
Trump: Mexiko kann Mauer über Regelungen in Handelsabkommen bezahlen
11.01.18, 23:13 dpa-AFX
WASHINGTON (dpa-AFX) - US-Präsident Donald Trump will Mexiko weiterhin für eine von ihm geplante Mauer an der mehr als 3100 Kilometer langen Grenze zwischen beiden Ländern zahlen lassen. "Sie können dafür indirekt über Nafta zahlen", sagte er in einem Interview mit dem "Wall Street Journal" mit Blick auf mögliche neue Regelungen in dem nordamerikanischen Freihandelsabkommen. Dieses wird derzeit zwischen den USA, Kanada und Mexiko neu verhandelt. "Wisst ihr was? Mexiko zahlt", sagte Trump dem Blatt, das zum Imperium des erzkonservativen Medienzars Rupert Murdoch gehört.


"Wie reziprok die Freundlichkeit ist, das sagt somit etwas aus über die Offenheit einer Gesellschaft; über die Freiheit, die in ihr herrscht."
Zettel

Frankenstein Offline




Beiträge: 466

Heute 00:25
#61 RE: Trump muss irre sein antworten

Zitat von Llarian
Ich frage mich was als nächstes kommt: Nazi vielleicht?


Gelungener Artikel bis auf den finalen Satz.

Denn:

Nazi-Diffamierungen und Hitleranalogien kamen doch en masse direkt nach Trumps Wahlsieg und sorgten für eine monatelange weltweite linke Massenhysterie bzw. -psychose, die teilweise bis heute anhält.

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 6.939

Heute 01:01
#62 RE: Trump muss irre sein antworten

Weils zum Titel aber so was von paßt:

http://www.washingtonexaminer.com/white-...article/2646095

Zitat von Washington Examiner, Jan. 16, 2018
White House doctor: Trump scored 30 out of 30 on a cognitive exam he requested

President Trump insisted on taking a cognitive assessment exam as part of his annual physical last week, and scored a 30/30 on the test, confirming his doctor's belief that he does not show any signs of mental deterioration.

"I had no concerns about the president's cognitive ability," Dr. Ronny Jackson, Trump's in-house doctor who oversaw his physical exam at Walter Reed Medical Center in Bethesda, Md., last week, told reporters on Tuesday.

Jackson said Trump nevertheless requested that he undergo a neurological exam, presumably to combat heightened speculation among his critics about his fitness for office and overall mental health. He said it's the first time any president took this kind of test, as far as he knows.

"He mentally is very sharp, very tact," Jackson told reporters, noting that Trump scored 30 out of of 30 on the Montreal Cognitive Assessment, a test that can help detect mild cognitive impairment or Alzheimer's disease.

[What is the MoCA, the cognitive exam Trump took?]

"The cognitive test, it's well-respected. It's a test that's used throughout the United States," he said. "The fact that the president got 30/30 on that exam, there's no indication whatsoever that he has any cognitive issues."

In a book released earlier this month, several unnamed White House aides said Trump has been known to constantly repeat himself and forget the names of key people in his circle and the West Wing. The passages led critics of the president to suggest he may be unfit for office.

MSNBC's Joe Scarborough, for instance, claimed on air that Trump may be suffering from "dementia." Others suggested he may not have the stamina to spend three more years in office.

But Jackson disputed that narrative on Tuesday, suggesting the president has "incredible genes" and is extremely healthy despite having no regular exercise regime or diet.

"All clinical data indicates that [Trump] is currently very healthy, and that he will remain so for the duration of his presidency," he said.



Ihr wißt auch nicht zufällig, um welches Buch es sich da handeln könnte?



"Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande." - Voltaire

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