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ZETTELS KLEINES ZIMMER

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Dieses Thema hat 27 Antworten
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Frank2000 Offline




Beiträge: 1.758

23.07.2018 10:57
#26 RE: Unterschätze Diktaturen antworten

Zumindest in den USA hat man nicht so einen naiven Blickwinkel:

11.07.2018 - Einblicke in Auto-Geheimprojekt - Ex-Mitarbeiter spionierte Apple aus
Xiaolang Zhang will eigentlich vom kalifornischen San José nach China reisen, als der ehemalige Apple-Ingenieur am Flughafen verhaftet wird. Der Vorwurf: Er soll Betriebsgeheimnisse zu selbstfahrenden Autos gestohlen und an ein chinesisches Startup weitergegeben haben, berichtet Bloomberg. Jetzt hat das FBI gegen den Mann Anklage erhoben. Während seines Vaterschaftsurlaubes reiste Zhang demzufolge nach China und reichte kurz danach, im April 2018, bei Apple seine Kündigung ein. Seinem ehemaligen Arbeitgeber teilte der Beschuldigte mit, er wolle eine Stelle bei dem chinesischen Unternehmen Xiaopeng Motors antreten - einem Startup, das Elektrofahrzeuge entwickelt. Seit 2015 soll Zhang für Apple im "Project Titan" Leiterplatten für autonom fahrende Autos entwickelt und getestet haben. In seiner Position hatte er Zugang zu vertraulichen Firmendatenbanken. Als der Beschuldigte in einem Mitarbeitergespräch über den Grund seines Jobwechsels ins Straucheln geriet, wurden seine Vorgesetzten misstrauisch. Bei der Durchsuchung seiner Netzwerkaktivitäten stellte ein Sicherheitsteam des Unternehmens fest, dass diese kurz vor seiner Abreise ein erhöhtes Transfervolumen hatten. Zhang soll demnach vertrauliche Dokumente über Prototypen und deren entsprechenden Anforderungen gestohlen haben. Auch Schaltpläne, Handbücher und Berichte sollen darunter gewesen sein. Apple leitete die Beweise daraufhin an das FBI weiter. Der Angeklagte hat in einer späteren Befragung laut Anklageschrift zugegeben, dass er geheime Informationen auf den Laptop seiner Frau heruntergeladen und auch Hardware von Apple mitgenommen hat. Der ehemalige Apple-Mitarbeiter muss für den Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren Gefängnis und einer Geldstrafe von 250.000 US-Dollar rechnen. In einem internen Papier warnte Apple erst kürzlich seine Mitarbeiter davor, Betriebsgeheimnisse zu verraten. Nach Angaben des Unternehmens sind allein im vergangenen Jahr deswegen 29 Mitarbeiter entlassen worden. "Apple legt sehr großen Wert auf Vertraulichkeit und die Achtung von geistigem Eigentum", zitiert Bloomberg den Apple-Sprecher Tom Neumayr. Seit etwa drei Jahren arbeitet Apple an Technologien für selbstfahrende Autos. Lange hüllte sich das Unternehmen über Details in Schweigen. Seitdem fokussierte sich Apple stärker auf die Entwicklung von Software für selbstfahrende Autos als auf den Bau eines eigenen Fahrzeugs. Aus der Anklageschrift geht jetzt hervor, dass noch 5000 Mitarbeiter mit dem "Project Titan" beschäftigt sind, 2700 von ihnen haben Zugang zu vertraulichen Firmengeheimnissen.
Quelle: n-tv
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Ex-Mitarb...le20524167.html

Wobei man immer wieder auch daran erinnern darf, dass Russland in der gleichen Liga des Bösen mitspielt:

BfV-Cyber-Brief Nr. 2/2018 – Hochwertige Cyverangriffe gegen deutsche Medienunternehmen und Organisationen im Bereich der Chemiewaffenforschung
Dem Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) liegen Erkenntnisse über aktuelle Angriffe vor, zu einer Spear-Phishing Angriffswelle mit mutmaßlich nachrichtendienstlichem Hintergrund vor. Diese Angriffe richten sich aktuell gegen deutsche Medienunternehmen und Organisationen im Bereich der Chemiewaffenforschung. Nach Einschätzung des BfV liegen bei den hier beschriebenen Spear-Phishing Angriffen Anhaltspunkte für eine Attribution zur nachrichtendienstlichen Gruppierung SANDWORM vor. Die technisch hoch versierte und äußerst aggressive APT-Gruppierung SANDWORM, die auch unter den Bezeichnungen Quedagh und BlackEnergy bekannt ist, ist seit mindestens 2013 aktiv. Zu Beginn der Aktivitäten führte die Gruppierung laut öffentlichen IT-Sicherheitsreports u.a. Cyberspionageoperationen gegen die NATO, westliche Regierungsstellen, Telekommunikationsunternehmen sowie akademische Einrichtungen durch. Seit 2015 wurden jedoch vermehrt Cybersabotageangriffe von SANDWORM, insbesondere gegen Ziele in der Ukraine, bekannt. So bestehen Indizien für eine Urheberschaft von SANDWORM bei den erfolgreichen Cybersabotageangriffen gegen ukrainische Energieversorger im Dezember 2015 und Dezember 2016. SANDWORM stellt eine der derzeit gefährlichsten APT-Gruppierungen weltweit dar. Ziel der Angriffe könnte daher nicht nur das Ausspähen von Daten, sondern auch die Sabotage von IT-Systemen sein
Quelle: Bundesamt für Verfassungsschutz

In Deutschland sieht man das alles etwas lockerer und lässt selbst linksextreme Plattformen wie indymedia ungestört ihre linke Zerstörungswut ausleben:
13.07.2018 - Neue Strategie - Verfassungsschutz warnt: Linksradikale planen Cyberangriffe auf Staat und Wirtschaft
Der Verfassungsschutz schlägt Alarm: Linksextremistische Computer-Hacker bereiten offenbar weltweite Cyberangriffe auf staatliche Einrichtungen und Wirtschaftsunternehmen vor. Das geht aus einer vertraulichen Lageeinschätzung des Verfassungsschutzes hervor, die FOCUS Online vorliegt. Demnach haben Linksextremisten auf der deutschsprachigen Internetplattform „de.indymedia.org“ bereits im April 2018 einen entsprechenden Aufruf („HACK THE SYSTEM!“) an die internationale Szene verbreitet. Darin werden Sympathisanten aufgefordert, sich zu Computerhackern fortzubilden und die staatlichen Strukturen zu attackieren. Aufruf zu „revolutionären Akten im Cyberspace“ Der Anarchismus müsse „die digitale Welt erobern“, heißt es FOCUS Online zufolge in dem Text. Auch wenn linke Hacker „erste revolutionäre Akte im Cyberspace vollführt“ hätten, sei dieser Widerstand „noch zu gering und müsse stetig ausgebaut werden“. Hacker sollten ihr Wissen nutzen, „um andere zu bilden, Netzwerkbanden zu gründen und eine libertäre Einstellung im Cyberspace voranzutreiben und zu prägen!“ Der Verfassungsschutz nimmt die Drohungen, die offenbar von Linksextremisten aus dem Ausland stammen, sehr ernst. Sollte es den Tätern gelingen, Cyberangriffe im großen Stil durchzuführen, „drohen immense Gefahren sowohl für alle hochsensiblen Sicherheitsbereiche staatlicher Einrichtungen als auch für Wirtschaftsunternehmen wie Banken, Rüstungsindustrie etc.“, heißt es laut FOCUS Online in der Analyse. Die finanziellen Schäden wären „kaum überschaubar“, hinzu käme die enorme Symbolkraft solcher Attacken.
Quelle: FOCUS ONLINE
https://www.focus.de/politik/deutschland...id_9250708.html


Das indymedia immer noch existiert und in der deutschen Medienmaschine weder kritisiert noch überhaupt angesprochen wird, ist schon ein Skandal für sich. Genau wie damals die "Friedensbewegung" wird indymedia mM nach von ausländischen linken Diktaturen genutzt, um uns zu schaden. Die wären ja gerade zu blöd, wenn sie das nicht tun würden...
man stelle sich mal vor, es gäbe eine ähnliche Plattform im rechtsradikalen Bereich. Da würden Heerscharen an Journalisten daran arbeiten, dass bis ins kleinste in die Öffentlichkeit zu tragen...
aber schon klar. Gewalt von Links ist in Deutschland irgendwie "cool" und "revolutionär". Eben die "bessere Gewalt".

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Ich bin bereit, über die Existenz von Einhörnern zu diskutieren. Aber dann verlange ich außergewöhnlich stichhaltige Beweise.

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 7.491

23.07.2018 12:15
#27 RE: Unterschätze Diktaturen antworten

Zitat von Frank2000 im Beitrag #26
Zumindest in den USA hat man nicht so einen naiven Blickwinkel:

11.07.2018 - Einblicke in Auto-Geheimprojekt - Ex-Mitarbeiter spionierte Apple aus


Nun hat aber Industrie- und Werksspionage von sich aus nicht allzuviel mit der Regierungsverfaßtheit zu tun, sondern ist ein seit Jahrhunderten gepflegt über alle Banden gespielter Brauch - mit dem Mopsen von Seidenraupeneiern durch nestorianische Mönche aus dem Reich der Mitte (bevor es dazu wurde, denn im 6. Jhdt. bezeichnete 中国 nur die zentralen Lößebenen, eben die Mitte der Sinosphäre) als bekanntestem Frühbeispiel. Im 18. & der ersten Hälfte des 19. Jhdt. waren die geförchtesten Spione die aus dem kleinteiligen Germanien (Kanalbau im F, Dampfmaschinen, Eisenverhüttung/Stahl/Glas & Buntkeramik in England - in England hat es einen Riesenstreit um den Export der ersten Lokomotiven nach Deutschland gegeben, Stichwort Adler: die bauen das ja sowieso auseinander & nach; der kurzzeitige Exportvorteil durch die abzukupfernden Vorbilder hat den Ausschlag gegeben). Auf einem andern Blatt steht auch, ob es sich lohnt. Die eifrige Ausspionierung beim Bau des Transrapids in Shanghai hat nichts dran geändert, daß es eine urbanistische Totgeburt war & der 上海磁浮示范运营线/SMT nie aus den roten Zahlen gekommen ist.



"Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande." - Voltaire

Frank2000 Offline




Beiträge: 1.758

26.07.2018 19:32
#28 RE: Unterschätze Diktaturen antworten

Mal zur Abwechslung etwas aus Russland:

https://m.bild.de/politik/ausland/russla...bildMobile.html

Ich finde es immer wieder verblüffend, welch naive Sicht viele Menschen in meiner Umgebung haben... während die USA emotional als "Hort des Bösen" empfunden wird, scheint kaum jemand wissen zu wollen, dass Russland und China tatsächlich Diktaturen sind.

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