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ZETTELS KLEINES ZIMMER

Das Forum zu "Zettels Raum"



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Dieses Thema hat 147 Antworten
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 Kommentare/Diskussionen zu "Zettels Raum"
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Florian Offline



Beiträge: 2.811

04.10.2019 11:36
#126 RE: Friedensuschis fröhlich feifendes Fähnlein. Ein bescheidener Vorschlag. Antworten

Zitat von R.A. im Beitrag #125
Zitat von Florian im Beitrag #123
Und das dauert (wegen Ausschreibung, Vergaberichtlinien, etc.) 2 Jahre.

Da scheinen mir die BW-Richtlinien extrem (und unnötig) kleinteilig zu sein.



Fast noch schlimmer ist übrigens die Schlussfolgerung, die die Bundeswehr aus diesem Fall zieht:
Sinngemäß:Man müsse solche Fehler vermeiden, indem man den Materialeinsatz von Anfang an durchdenkt. Dazu müssten alle Beteiligten an einen Tisch.
(Faktisch alos: Dafür brauchen wir eine Kommission).
Ergebnis wäre dann im Optimalfall, dass die Einzel-Transportverpackungen schon bei der ursprünglichen Ausschreibung mit berücksichtigt werden.

Wobei ich als Unternehmer genau die gegenteilige Schlussfolgerung ziehen würde:
Die Welt ändert sich. Es ist unmöglich, in Ausschreibungen schon Jahrzehnte vorab alle Eventualitäten zu berücksichtigen.
(Im konkreten Fall: Als die Panzergläser geordert wurden, war vielleicht gar nicht absehbar, dass man die mal als Ersatzteile nach Afghanistan schicken muss um sie dort vor Ort einbauen zu können. Vielleicht hatte man eher vor Augen, dass die betroffenen Fahrzeuge der Landesverteidigung dienen und einfach in eine Bundeswehrwerkstatt in Deutschland gebracht werden.)
Stattdessen wäre es besser, im operativen Tagesgeschäft mehr Flexibililität zu haben. Also Pipifax wie Holzverpckungen einfach kurzfristig ohne Ausschreibungen beim örtlichen Schreiner bestellen.

PS: Das ganze ist natürlich kein rein deutsches Problem
Ein lustiger Film, der sich um die Pentagon-Internas bei Beschaffungs-Desastern dreht ist "The Pentagon Wars".
Hier eine kleine Szene aus dem Film:
https://www.youtube.com/watch?v=pyakI9GeYRs
Wie gesagt: Sehr lustig. Und sicher mit mehr als nur einem Kern Wahrheit. (Und auch hier: man hat eher Mitleid mit den Mitarbeitern des Beschaffungsamts...)

Xanopos Offline



Beiträge: 217

10.10.2019 20:45
#127 RE: Friedensuschis fröhlich feifendes Fähnlein. Ein bescheidener Vorschlag. Antworten

Zitat von Florian im Beitrag #126
PS: Das ganze ist natürlich kein rein deutsches Problem
Ein lustiger Film, der sich um die Pentagon-Internas bei Beschaffungs-Desastern dreht ist "The Pentagon Wars".
Hier eine kleine Szene aus dem Film:
https://www.youtube.com/watch?v=pyakI9GeYRs
Wie gesagt: Sehr lustig. Und sicher mit mehr als nur einem Kern Wahrheit. (Und auch hier: man hat eher Mitleid mit den Mitarbeitern des Beschaffungsamts...)


Die Änderung des Konzept vollzog sich von den ersten Ideen 1958 bis Ende der 1970er.
https://en.wikipedia.org/wiki/Bradley_Fi...cle#Development
Kein Wunder, dass sich da ein wenig was getan hat. Und sämtliche moderne Schützenpanzer folgen schließlich diesem Konzept. Dafür kann man die Army schlecht kritisieren. Im Irakkrieg haben Bradleys mehr irakische Fahrzeuge zerstört als die M1-Kampfpanzer.

Dagegen gab es durchaus sehr schnelle Entwicklungsprogramme, Ende 1990/ Anfang 1991 wurde mit der GBU-28 eine neue bunker-brechende Bombe innerhalb weniger Wochen konzipiert, entwickelt, gestest und schließlich gegen irakische Ziele eingesetzt.
https://www.ausairpower.net/GBU-28.html

moise trumpeter Offline



Beiträge: 122

10.10.2019 23:52
#128 RE: Friedensuschis fröhlich feifendes Fähnlein. Ein bescheidener Vorschlag. Antworten

Zitat von Xanopos im Beitrag #127
Zitat von Florian im Beitrag #126
PS: Das ganze ist natürlich kein rein deutsches Problem
Ein lustiger Film, der sich um die Pentagon-Internas bei Beschaffungs-Desastern dreht ist "The Pentagon Wars".
Hier eine kleine Szene aus dem Film:
https://www.youtube.com/watch?v=pyakI9GeYRs
Wie gesagt: Sehr lustig. Und sicher mit mehr als nur einem Kern Wahrheit. (Und auch hier: man hat eher Mitleid mit den Mitarbeitern des Beschaffungsamts...)


Die Änderung des Konzept vollzog sich von den ersten Ideen 1958 bis Ende der 1970er.
https://en.wikipedia.org/wiki/Bradley_Fi...cle#Development
Kein Wunder, dass sich da ein wenig was getan hat. Und sämtliche moderne Schützenpanzer folgen schließlich diesem Konzept. Dafür kann man die Army schlecht kritisieren. Im Irakkrieg haben Bradleys mehr irakische Fahrzeuge zerstört als die M1-Kampfpanzer.

Dagegen gab es durchaus sehr schnelle Entwicklungsprogramme, Ende 1990/ Anfang 1991 wurde mit der GBU-28 eine neue bunker-brechende Bombe innerhalb weniger Wochen konzipiert, entwickelt, gestest und schließlich gegen irakische Ziele eingesetzt.
https://www.ausairpower.net/GBU-28.html


Der Krieg ist dem Militär was den Koofmichs der Kuckucksmann ist.

Xanopos Offline



Beiträge: 217

19.10.2019 22:06
#129 RE: Friedensuschis fröhlich feifendes Fähnlein. Ein bescheidener Vorschlag. Antworten

Zitat
Dutzende Kampfjets der Bundeswehr müssen bis 2025 ausgemustert werden. Sie könnten durch den US-Kampfjet F-18 ersetzt werden – und nicht durch den europäischen Eurofighter. Das hängt mit in Deutschland stationierten Atombomben zusammen.


https://www.welt.de/wirtschaft/article20...urofighter.html

Der interessanteste Aspekt an der F-18 E/F Super Hornet wird im Artikel gar nicht erwähnt, es handelt sich dabei um ein Trägerflugzeug, oder gibt es die Idee des deutschen Flugzeugträgers nicht mehr?

Emulgator Offline



Beiträge: 2.174

23.10.2019 12:55
#130 RE: Friedensuschi. In der heutigen Folge: "Uschi und die Fake News" Antworten

Zitat von Xanopos im Beitrag #129
Der interessanteste Aspekt an der F-18 E/F Super Hornet wird im Artikel gar nicht erwähnt, es handelt sich dabei um ein Trägerflugzeug, oder gibt es die Idee des deutschen Flugzeugträgers nicht mehr?
Die Schweiz betreibt auch die alte F-18, ebenfalls ein Trägerflugzeug. Pläne für einen eidgenössischen Flugzeugträger gibt es natürlich trotzdem nicht. Aber beim Vergleich mit den Britischen Flugzeugträgern kann man erkennen, daß die Bundesregierungen erst ein Thema lange verschleppt und dann völlig überflüssige und teure Eile entfaltet.

Die Royal Navy hat gegenwärtig überhaupt keinen einsatzfähigen Flugzeugträger. Der letzte (HMS Illustrious) wurde 2014 außer Dienst gestellt, der neue (HMS Queen Elisabeth) ist noch in der Erprobung. Man hat eine Fähigkeitslücke von mindestens fünf Jahren eingeplant. Das kann man machen, weil eine militärische Fähigkeit nicht schneller da sein muß als die feindliche Bedrohung, gegen die die Fähigkeit notwendig ist. Da kann man ein paar Jahre schon einkalkulieren. Ich muß zugeben, daß das UK da ziemlich optimistisch war, denn Flugzeugträger können auch für Interventionen bei Bürgerkriegen nützlich sein, die bekanntlich mit kürzerer Vorwarnzeit auftreten. Immerhin, es ist gut gegangen.

Bei der nuklearen Teilhabe sieht es anders aus. Da ist eine Fähigkeitslücke militärisch per definitionem nicht vorhanden, weil der andere Teil der Teilhabe --die USA-- die Fähigkeit* ja behält. Sie ist nur politisch und kommt nur dann zum Tragen, wenn man wirklich jemandem als Bündnis nuklear drohen will. Gerade gegenwärtig sieht man, daß die Wahrnehmung der Bündnisverpflichtungen auf dem Gebiet konventioneller Fähigkeiten politisch und militärisch deutlich sinnvoller gewesen wäre. Dann hätte man den Partner der Teilhabe nicht verprellt und hätte eigenen politischen Spielraum in mehr Konflikten (z.B. Syrien).


*Nur die USA hängen überhaupt noch nukleare Freifallbomben wie die B-61 an ihre Flugzeuge. Die Franzosen benutzen modernere Marschflugkörper und Raketen an Bord ihrer U-Boote, die Briten nur letzteres.

Xanopos Offline



Beiträge: 217

24.10.2019 06:52
#131 RE: Friedensuschi. In der heutigen Folge: "Uschi und die Fake News" Antworten

Zitat von Emulgator im Beitrag #130
Die Schweiz betreibt auch die alte F-18, ebenfalls ein Trägerflugzeug.


Doch, die haben einen: https://aviationhumor.net/swiss-aircraft-carrier/


Außerdem sind einige Schweizer Piloten tatsächlich als Trägerpilot qualifiziert:

Zitat
The opportunity for these pilots to embark and train aboard Enterprise provides them with the chance to gain valuable experience and insight into carrier operations.

"I'm here in the U.S. as part of a pilot exchange program between the Swiss Air Force and the U.S. Navy," said Capt. Ralph Iseli, a native of Beringen, Kt. Schaffhausen, Switzerland. "When I heard I was coming here, I was really excited.


https://www.navy.mil/submit/display.asp?story_id=54732

Zitat von Emulgator im Beitrag #130
Die Royal Navy hat gegenwärtig überhaupt keinen einsatzfähigen Flugzeugträger. Der letzte (HMS Illustrious) wurde 2014 außer Dienst gestellt, der neue (HMS Queen Elisabeth) ist noch in der Erprobung.

Zum Teil liegt es daran. dass die britischen F-35B Staffeln erst in ein paar Jahren völlig einsatzbereit ist. Diese Lücke wird zum Teil durch eine Staffel der US Marines geschlossen:

Zitat
A US Marine F-35 Squadron Will Deploy on a British Aircraft Carrier in 2021

https://www.military.com/daily-news/2019...rrier-2021.html

Zitat von Emulgator im Beitrag #130
*Nur die USA hängen überhaupt noch nukleare Freifallbomben wie die B-61 an ihre Flugzeuge. Die Franzosen benutzen modernere Marschflugkörper und Raketen an Bord ihrer U-Boote, die Briten nur letzteres.

Jedenfalls wird von der B61 Bombe gerade eine neue Version entwickelt. Die USA scheinen darin noch genug Sinn zu sehen.

Xanopos Offline



Beiträge: 217

02.11.2019 15:44
#132 RE: Friedensuschi. In der heutigen Folge: "Uschi und die Fake News" Antworten

Zitat
Rechnungshof rügt Raketenkauf der Bundeswehr für 420 Mio. Euro
Die Bundeswehr hat 680 Lenkflugkörper vom Typ PARS 3LR bestellt. Doch bei einem Einsatztest ist die neu entwickelte Panzerabwehrrakete durchgefallen. Daher empfiehlt der Rechnungshof nun, die nagelneuen Waffen zu verschrotten

https://www.capital.de/wirtschaft-politi...er-420-mio-euro

Zitat
Viele Raketen hätten „nach dem Abschuss ihr zugewiesenes Ziel verloren und ein neues Ziel gewählt“. Dadurch würden die eigenen Truppen sowie verbündete Kräfte und Zivilisten im Zielgebiet gefährdet. Insgesamt lag die Trefferquote der PARS-3-Raketen in White Sands bei lediglich 16 Prozent. In den zwölf getesteten Einsatzszenarien hat der Flugkörper nur in einem einzigen die Anforderungen bestanden.



Kostet Daumen mal Pi 8 mal so viel wie ein etwa vergleichbarer Hellfire-Flugkörper (den andere Nutzerstaaten am Tiger einsetzen), hat aber dafür 1/8 dessen Treffergenauigkeit.

Florian Offline



Beiträge: 2.811

18.11.2019 20:19
#133 RE: Friedensuschis fröhlich feifendes Fähnlein. Ein bescheidener Vorschlag. Antworten

Der Spiegel hat sich mal wieder über die Zahlen zur Einsatzbereitschaft der Bundeswehr gebeugt.
https://www.spiegel.de/politik/deutschla...nl-spiegeldaily

Kernergebnisse:

Es wird von der Bundeswehr unterschieden zwischen "im Bestand", "Verfügbar" und "Einsatzbereit".
Was genau die Definition der Zwischenstufe "verfügbar" ist, ist mir nicht so ganz klar.

Für die einzelnen Waffensysteme ergeben sich z.T. dramatische Ausfall-Raten:

Helikopter H90: Bestand 75 / Verfügbar 44 / Einsatzbereit 17
Kampfhubschrauber Tiger: Bestand 53 / Verfügbar 36 / Einsatzbereit 12
Transporthubschrauber CH53: Bestand 71 / Verfügbar 48 / Einsatzbereit 18
Tornado-Jets: Bestand 93 / Verfügbar 57 / Einsatzbereit 20
Transportflugzeuge A400M: Bestand 31 / Verfügbar 19 / Einsatzbereit 8
Schützenpanzer Puma: Bestand 284 / Verfügbar 191 / Einsatzbereit 67

So über den groben Daumen ist also jeweils ungefähr nur jedes Vierte dieser Systeme tatsächlich Einsatzbereit.

Die Bundeswehr rechnet hier allerdings anders.
Erstens wird die Quote der "Einsatzbereitschaft" berechnet aus "Einsatzbereit geteilt durch Verfügbarkeit". Und nicht - wie ich das plausibler finden würde als "Einsatzbereit geteilt durch Bestand".
Und zweitens wird für die Berechnung nicht nur das miliärische Großgerät herangezogen. Sondern z.B. auch nicht-militärisches Gerät der Bundeswehr, wie z.B. PCs und Server.

Jenseits solcher Taschenspieler-Tricks:
Selbst die theoretischen Bestands-Zahlen sind ja nicht sehr hoch.
284 Schützenpanzer: Das wäre bei einer Maximalbesetzung mit 9 Personen gerade mal Platz für 2500 Soldaten. Erscheint mir nicht unbedingt üppig.
Aber nachdem auch hier nur ein Bruchteil einsatzbereit ist, können effektiv gerade einmal 500 Soldaten transportiert werden.
Jetzt mal abgesehen davon, dass mit so kleinen verfügbaren Zahlen für alle Systeme eine effektive Landesverteidigung kaum gesichert erscheint, ist das selbst für kleine Auslandseinsätze bedenklich wenig. (Wo die oben genannten Systeme durchgängig sinnvoll und notwendig wären).

Xanopos Offline



Beiträge: 217

19.11.2019 10:18
#134 RE: Friedensuschis fröhlich feifendes Fähnlein. Ein bescheidener Vorschlag. Antworten

Zitat von Florian im Beitrag #133
Es wird von der Bundeswehr unterschieden zwischen "im Bestand", "Verfügbar" und "Einsatzbereit".
Was genau die Definition der Zwischenstufe "verfügbar" ist, ist mir nicht so ganz klar.


Irgendwo hab ich mal gelesen, dass die nicht-einsatzbereit System durchaus einsatzbereit sind, aber halt nicht nach der strengen Bundeswehrdefinition. Da sollen so Sachen dabei sein, wie ein defektes Rücklicht.

Emulgator Offline



Beiträge: 2.174

19.11.2019 17:15
#135 RE: Friedensuschis fröhlich feifendes Fähnlein. Ein bescheidener Vorschlag. Antworten

Zitat von Florian im Beitrag #133
Es wird von der Bundeswehr unterschieden zwischen "im Bestand", "Verfügbar" und "Einsatzbereit".
Was genau die Definition der Zwischenstufe "verfügbar" ist, ist mir nicht so ganz klar.
"Im Bestand" ist auch Gerät, das zerlegt eingelagert ist, beispielsweise für inaktive Truppenteile. Korrekt heißt es "Buchbestand"


Zitat von Florian im Beitrag #133
Selbst die theoretischen Bestands-Zahlen sind ja nicht sehr hoch.
284 Schützenpanzer: Das wäre bei einer Maximalbesetzung mit 9 Personen gerade mal Platz für 2500 Soldaten. Erscheint mir nicht unbedingt üppig.
Daß die 350 bestellten SPz nicht alle zugleich übernommen werden, war geplant. Während der Umstellung sind noch SPz Marder in Betrieb.

Zitat von Florian im Beitrag #133
Jetzt mal abgesehen davon, dass mit so kleinen verfügbaren Zahlen für alle Systeme eine effektive Landesverteidigung kaum gesichert erscheint, ist das selbst für kleine Auslandseinsätze bedenklich wenig.
Daß eine Landesverteidigung notwendig wäre, befand die Weizsäcker-Kommission als "unwahrscheinlich". Die Ausstattung der Bundeswehr sei auf "wahrscheinliche" Anforderungen auszulegen. Natürlich hat man dabei übersehen, daß ein militärischer Konflikt wahrscheinlicher wird, wenn ein Gegner weiß, daß man schwach ist: "Si vis pacem, para bellum."

Für Auslandseinsätze gilt, daß sowieso höchstens ein Viertel des Buchbestandes gebraucht wird, weil man nicht alle Soldaten gleichzeitig im Auslandseinsatz haben kann, sondern das Personal zwischen Ausbildung, Vorbereitung, Einsatz und Nachbereitung rotieren läßt. Außerdem macht die Bundeswehr Auslandseinsätze nie ohne NATO- oder EU-Partner.

R.A. Offline



Beiträge: 8.171

09.12.2019 10:51
#136 RE: Friedensuschis fröhlich feifendes Fähnlein. Ein bescheidener Vorschlag. Antworten

In der aktuellen "Welt am Sonntag" ist ein lohnender Artikel (offenbar nicht online verfügbar) über den Vergleich der israelischen Streitkräft mit der Bundeswehr.

Beide Armeen sind zahlenmäßig etwa gleich groß. Aber die Kampfkraft der IDF ist um ein Mehrfaches höher.
Aber was mich wirklich überrascht hat: Das Budget der IDF ist nur ein Drittel (!) des deutschen Etats.

Manches von der Differenz ist erklärbar (insbesondere Wehrpflicht und Motivation in Israel), aber insgesamt ist der Vergleich sehr blamabel.

Honest John Offline




Beiträge: 32

26.12.2019 11:06
#137 RE: Friedensuschis fröhlich feifendes Fähnlein. Ein bescheidener Vorschlag. Antworten

Eine neue Lenkwaffe mit großer Reichweite für die deutschen MARS II Raketenwerfer?
https://forcesoperations.com/un-projet-e...muscler-le-lru/

Zitat
L’objectif affiché sera d’atteindre une portée de 150 à 300 km, annonce un représentant de KMW sous couvert d’anonymat. Soit une capacité équivalente au missile ATACMS conçu par Lockheed Martin pour les systèmes M270 et M142 HIMARS de l’armée américaine. Mais côté européen, les industriels espèrent pouvoir porter le rayon d’action du futur missile à 500 km, « un objectif non exigé mais ‘souhaité’ ». Avec une telle portée, « ce ne sera plus une roquette mais réellement un missile, » note KMW.

Honest John Offline




Beiträge: 32

22.01.2020 14:38
#138 RE: Friedensuschis fröhlich feifendes Fähnlein. Ein bescheidener Vorschlag. Antworten

Zitat von Florian im Beitrag #126

PS: Das ganze ist natürlich kein rein deutsches Problem
Ein lustiger Film, der sich um die Pentagon-Internas bei Beschaffungs-Desastern dreht ist "The Pentagon Wars".
Hier eine kleine Szene aus dem Film:
https://www.youtube.com/watch?v=pyakI9GeYRs
Wie gesagt: Sehr lustig. Und sicher mit mehr als nur einem Kern Wahrheit. (Und auch hier: man hat eher Mitleid mit den Mitarbeitern des Beschaffungsamts...)


EIn paar lustige Geschichten die während der Erprobung und Demsonstratiion des M47 Flugabwehrpanzers passiert sind: https://www.youtube.com/watch?v=3mVLgiY5...=youtu.be&t=732

Ulrich Elkmann Online




Beiträge: 8.291

22.01.2020 15:05
#139 RE: Friedensuschis fröhlich feifendes Fähnlein. Ein bescheidener Vorschlag. Antworten

Zitat von R.A. im Beitrag #136
Manches von der Differenz ist erklärbar (insbesondere Wehrpflicht und Motivation in Israel), aber insgesamt ist der Vergleich sehr blamabel.


Es ist systemisch - und exemplarisch (weil die beiden Beispiele an den Extrempunkten des Spekturms liegen dürften; für andere Armeen dürfte da eine Gemengelage vorliegen). in Israel weiß man, daß der Fortbestand des eigenen Staates und der eigenen Lebensweise auf unbedingter Funktionsfähigkeit und Einsatzbereitschaft des Militärs beruht; man muß jederzeit mit dem Ernstfall rechnen. In DE haben wir, spätestens seit den 80ern, latent aber mindestens seit den frühen 70ern (die 68er haben ja einen militant antimilitaristischen Ton in die Öffentlichkeit getragen) - und das Ganze ist auch noch aus dem "Nie wieder Waffen!" der Nachrüstungsdebatte grundiert (plus dem Eindurck, es handele gar nicht um "richtiges Militär", sondern nur so eine Art vorgelagerter Panzersperre "bis richtiges Militär kommt"). Der Einsatz fürs-Große-Ganze war nie ernstlich ins Auge gefaßt. Wer dort als Offizier oder Zeitsoldat Dienst schob, hatte einen Job, aber keinen geliebten; für die Wehrpflichtigen (als es die noch gab), war das zumeist Langeweile und Zeitverschwendung; die Verwaltung und Materialbeschaffung ist ein Paradebeispiel für Planwirtschaft, mit allen Konsequenzen. Wenn dann noch das Ministerium die Truppe nur als Puppenstube für die Selbstverwirklichung der Chefdarstellerin ansieht, ist das Desaster komplett.



"Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande." - Voltaire

Florian Offline



Beiträge: 2.811

22.01.2020 16:45
#140 RE: Friedensuschis fröhlich feifendes Fähnlein. Ein bescheidener Vorschlag. Antworten

Hier ein Artikel aus der Welt:

https://www.welt.de/politik/deutschland/...te.onsitesearch

Dort lese ich u.a.:

1. Deutschland hat der NATO zugesagt, bis 2031 eine dritte Heeresdivision aufzustellen. (Aktuell hat Deutschland zwei).
Nun erscheint mir das ja ohnehin nicht allzu ambitioniert. Dass Deutschland nur 2 Divisionen hat, ist ja ohnehin schon bedenklich wenig. Und sich über ein Jahrzehnt Zeit zu lassen, um das Problem anzugehen ist wahrlich nicht ambitioniert.
Nun ist man aber wohl selbst von diesem Minimal-Ziel abgerückt. Die dritte Division wird nämlich nun nur "auf dem Papier" entstehen und nur im Bedarfsfall dann mit Reservisten aufgefüllt werden.
Schon wieder ein gebrochenes Versprechen an die NATO.

2.Jedes Land meldet der NATO Truppen für die "NRI". Das sind Truppen, die im Ernstfall in 30 Tagen einsatzbereit sein müssen.
Deutschland hat zugesagt, ab Anfang 2020 zwei Kampftruppenbataillone, 40 Kampfflugzeuge und drei Kampfschiffe für die NRI bereitzuhalten.
Allerdins sind das alles durchgängig Phantasiegebilde. Laut Eingeständnis des Verteidigungsministeriums handelt es sich dabei "überwiegend um noch nicht voll ausgestattete und einsatzbereite Verbände“.
Es ist zum Haareraufen. Verbände, deren schnelle Verfügbarkeit Deutschland seinen Partnern eigentlich zugesagt hat, existieren bisher nur auf dem Papier. Dass sie im Ernstfall innerhalb von 30 Tagen aufgestellt und ausgebildet werden könnten ist natürlich komplett unmöglich.

Kann man den USA wirklich böse sein, wenn sie irgendwann keine Lust mehr haben, die Landesverteidigung für Deutschland zu übernehmen?
(Wenn zudem gleichzeitig der künftige Gottkanzler Habeck die USA als "Feind" bezeichnet?)

Völlig abstrus wird es dann, wenn man die traurige Bundeswehr-Realität sieht und das vergleicht mit den hochfliegenden Plänen der Verteidigungsministerin.
Die hätte gerne einen schicken Flugzeugträger - ist aber nicht mal in der Lage, ganz elementare Bündnis-Anforderungen zu erfüllen.

Ulrich Elkmann Online




Beiträge: 8.291

22.01.2020 19:28
#141 RE: Friedensuschis fröhlich feifendes Fähnlein. Ein bescheidener Vorschlag. Antworten

Zitat von Florian im Beitrag #140
einen schicken Flugzeugträger


Wobei hier ja exemplarisch das Problem zu sehen ist. Bei dieser Luftblase handelte es sich ja, von vornherein ersichtlich, um eine publizistische Eintagsfliege. Weltraumbahnhof & Co. Etwas völlig folgenlos Dahersagtes, um ein paar Headlines in den Medien zu erzeugen. Es gibt keine Notwendigkeiten, keine Planungen, keine Ansätze, dem irgendetwas Konkretes folgen zu lassen. Es ist schlicht Geschwätz - und da es sich nur um einen Silbenfall mit 4 Silben handelt, nicht einmal das. Es interessiert weder das zuständige Ministerium, noch das Parlament als Kontrollgremium, ob hier die Fähigkeit der Landesverteidigung und der Einhaltung der Bündnisverpflichtungen vor die Hunde gehen - der Trend begann ja schon lange, bevor UvdL 2013 den Trümmerhaufen beerbte. Sie ist damals in diesem Forum dafür belobt worden, daß sie die Ruinosität der Truppe aufs Tapet brachte. Nur hat sie nur immer weiter draufgesattelt, anstatt Remedur zumindest zu versuchen. Der gesamte Beraterplunder scheint sich - neben der Lizenz zum Taschenvollmachen - einzig auf "Zeitgeistiges" beschränkt zu haben.



"Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande." - Voltaire

Honest John Offline




Beiträge: 32

23.01.2020 22:16
#142 RE: Friedensuschis fröhlich feifendes Fähnlein. Ein bescheidener Vorschlag. Antworten

Zitat von Florian im Beitrag #140

Völlig abstrus wird es dann, wenn man die traurige Bundeswehr-Realität sieht und das vergleicht mit den hochfliegenden Plänen der Verteidigungsministerin.
Die hätte gerne einen schicken Flugzeugträger - ist aber nicht mal in der Lage, ganz elementare Bündnis-Anforderungen zu erfüllen.


Vielleicht blickt die Frau Minister nur neidvoll nach Italien, denn die haben im Vorjahr einen "Träger" vom Stapel gelassen:
https://navalinstitute.com.au/italian-na...ieste-launched/
Zusätzlich zur Cavour: https://it.wikipedia.org/wiki/Cavour_(C_550)

Emulgator Offline



Beiträge: 2.174

24.01.2020 16:16
#143 RE: Friedensuschis fröhlich feifendes Fähnlein. Ein bescheidener Vorschlag. Antworten

Zitat von Honest John im Beitrag #142
Vielleicht blickt die Frau Minister nur neidvoll nach Italien, denn die haben im Vorjahr einen "Träger" vom Stapel gelassen:
https://navalinstitute.com.au/italian-na...ieste-launched/
Zusätzlich zur Cavour: https://it.wikipedia.org/wiki/Cavour_(C_550)
Da Italien mehr Küste hat als Landgrenzen, ist die italienische Marinestärke kein Vorbild für Deutschland, bei dem das Verhältnis genau andersherum ist. Aber dann haben Sie wieder Recht: Italien hat 11 Kampfbrigaden (bis auf eine Fallschirmjägerbrigade alle mit Brigadeartillerie), Deutschland 8 (alle bis auf die deutsch-französische OHNE eigene Artillerie).

Nein, man will sich nicht verteidigen können.

Honest John Offline




Beiträge: 32

12.02.2020 12:59
#144 RE: Friedensuschis fröhlich feifendes Fähnlein. Ein bescheidener Vorschlag. Antworten

Zitat von Emulgator im Beitrag #143
Da Italien mehr Küste hat als Landgrenzen, ist die italienische Marinestärke kein Vorbild für Deutschland, bei dem das Verhältnis genau andersherum ist. Aber dann haben Sie wieder Recht: Italien hat 11 Kampfbrigaden (bis auf eine Fallschirmjägerbrigade alle mit Brigadeartillerie), Deutschland 8 (alle bis auf die deutsch-französische OHNE eigene Artillerie).

In Italien überlegt man gerade, die letzten beiden für die Marine gedachten FREMM Fregatten gleich an Ägypten weiter zu verkaufen:
https://dsm.forecastinternational.com/wo...ible-fremm-buy/

Das wäre wäre in Deutschland wohl unmöglich. Gut, wer hätte schon Interesse an den F-125 Fregatten?

Damit wird die ägyptische Marine zu einem immer interessnteren Sammelsurium an Schiffen, denn eine französische FREMM habe die bereits.
Die französische und italienische Varianten unterschieden sich zum Teil doch beträchtlich:
https://www.navalanalyses.com/2014/08/be...rigates-of.html
https://www.navalanalyses.com/2014/07/aq...rigates-of.html

Florian Offline



Beiträge: 2.811

14.04.2020 13:51
#145 RE: Friedensuschis fröhlich feifendes Fähnlein. Ein bescheidener Vorschlag. Antworten

Hier mal was ganz anderes:

https://www.thedrive.com/the-war-zone/32...-f-a-18-hornets

Die Geschichte eines Mannes, der die größte private Luftwaffe der Welt besitzt.
Unter anderem mit 46 voll funktionsfähigen und einsatzbereiten F/A-18 Hornet Jagdbombern.
Diese hat er der Royal Australian Air Force abgekauft. Diese hatte die F/A-18 zwischen 1985 und 1990 gekauft und seither einige Male technisch nachgerüstet:

Zitat
These are not Hornets in some dated configuration, either. The RAAF spent a lot of money keeping its legacy Hornet fleet relevant until replacements arrived. One of the most important capabilities the jets come with is the bolt-on Elta EL-L/8222 (license-built in the U.S. under the L3Harris Advanced Capability Pod name) electronic warfare pod. These Israeli-designed pods are pretty much the world standard in modular self-protection jamming systems and are used on the Pentagon's own aggressor fleet, as well as by various nations around the globe on frontline aircraft.




Daneben hat er noch einige weitere Kampfflugzeuge, u.a. auch einige MiG-29.

Die Bundeswehr wäre womöglich froh, wenn sie aktuell 46 einsatzbereite moderne Jagdbomber hätte.
Falls dieser Mr. Kirlin der Bundesrepublik den Krieg erklärt, hätte er wahrscheinlich gute Chancen...

[Für was Mr. Kirlins Firma diese Luftwaffe einsetzt ist übrigens recht interessant. Lesenswerter Artikel]

Auge des Re Offline



Beiträge: 27

15.04.2020 08:04
#146 RE: Friedensuschis fröhlich feifendes Fähnlein. Ein bescheidener Vorschlag. Antworten

Zitat von Florian im Beitrag #145
Die Bundeswehr wäre womöglich froh, wenn sie aktuell 46 einsatzbereite moderne Jagdbomber hätte.
Falls dieser Mr. Kirlin der Bundesrepublik den Krieg erklärt, hätte er wahrscheinlich gute Chancen...


Die Flugzeuge wurden bei einer regulären Luftwaffe ausgemustert, ich denke nicht, dass man damit gegen eine der größten Nato-Luftwaffen Krieg führen könnte.

Llarian Offline



Beiträge: 5.008

15.04.2020 17:18
#147 RE: Friedensuschis fröhlich feifendes Fähnlein. Ein bescheidener Vorschlag. Antworten

Zitat von Auge des Re im Beitrag #146
Die Flugzeuge wurden bei einer regulären Luftwaffe ausgemustert, ich denke nicht, dass man damit gegen eine der größten Nato-Luftwaffen Krieg führen könnte.

Zumindest eine der größten Papier-Luftwaffen der Nato. Von den 140 regulären Eurofighter hat die Bundeswehr, je nachdem wem man glaubt derzeit zwischen 10 und 40 einsatzbereit, dazu kommen noch einmal ein paar ältere Tornados, auf dem Papier 90, real vermutlich auch keine 20.
Und die F18 ist zwar nicht der letzte Schrei, aber auch kein Spielzeug und die Maschinen sind gepflegt.

Simpel gesagt: Die könnten tatsächlich einen solchen Krieg führen. Sie müssen ihn nicht zwangsweise gewinnen, aber die Chancen sind alles andere als lächerlich. Das sollte schwer zu denken geben.

Auge des Re Offline



Beiträge: 27

15.04.2020 18:09
#148 RE: Friedensuschis fröhlich feifendes Fähnlein. Ein bescheidener Vorschlag. Antworten

Zitat von Llarian im Beitrag #147
Zitat von Auge des Re im Beitrag #146
Die Flugzeuge wurden bei einer regulären Luftwaffe ausgemustert, ich denke nicht, dass man damit gegen eine der größten Nato-Luftwaffen Krieg führen könnte.

Zumindest eine der größten Papier-Luftwaffen der Nato. Von den 140 regulären Eurofighter hat die Bundeswehr, je nachdem wem man glaubt derzeit zwischen 10 und 40 einsatzbereit, dazu kommen noch einmal ein paar ältere Tornados, auf dem Papier 90, real vermutlich auch keine 20.
Und die F18 ist zwar nicht der letzte Schrei, aber auch kein Spielzeug und die Maschinen sind gepflegt.

Simpel gesagt: Die könnten tatsächlich einen solchen Krieg führen. Sie müssen ihn nicht zwangsweise gewinnen, aber die Chancen sind alles andere als lächerlich. Das sollte schwer zu denken geben.

Eine F-18 mit modernen Lenkwaffen wäre nicht zu verachten, die privaten F-18 haben aber gar keine. Die Luftwaffe dagegen hat mit IRIS-T und Meteor sehr moderne Luft-Luft-Lenkwaffen im Inventar.

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