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ZETTELS KLEINES ZIMMER

Das Forum zu "Zettels Raum"



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Dieses Thema hat 2.199 Antworten
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 Kommentare/Diskussionen zu "Zettels Raum"
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Meister Petz Offline




Beiträge: 3.923

19.10.2015 02:06
#376 RE: Wir schafften das nicht Antworten

Zitat
Sobald einer erwischt wird, wird er abgeschoben und nicht mit Sozialleistungen belohnt. Jedenfalls galt das bevor Obama einen Abschiebestop für ca 5 Millionen verhängte. Inwieweit letzteres die Befugnisse des Präsidenten übeschreitet wird aber (1) in den USA debattiert (während es hier nirgend eine Rolle spielt) und ist (2) insofern weniger relevant als dass es sich um eine reversible Entscheidung handelt. Wenn der Supreme Court in ein zwei Jahren das Dekret für nichtig erklärt dann ändert sich lediglich der Zeitpunkt der Abschiebung.


Zitat
In 2012, an estimated 14 million people live in families in which the head of household or the spouse is in the United States without authorization. (...)
Fiscal year 2011 saw 396,906 deportations, the largest number in the history of U.S. Immigration and Customs Enforcement; of those, two thirds had been convicted of crimes, including:[58]
44,653 convicted of "drug-related crimes"
35,927 convicted of driving under the influence
5,848 convicted of sexual offenses
1,119 convicted of homicide

https://en.wikipedia.org/wiki/Illegal_im...egal_immigrants

Es wirden also von 14 Mio. nicht mal 3% abgeschoben, davon 1/3 mit ordentlich was auf dem Kerbholz. Und die anderen 13,7 Millionen haben sich nur so gut versteckt?

Es stimmt, dass in den USA illegale Einwanderer keine Sozialleistungen beziehen, dafür wird offensichtlich Schwarzarbeit nicht sonderlich verfolgt - sonst werden die Abschiebezahlen höher. Und was die reversibilität der Entscheidung angeht - in den 90ern wurden ungefähr 40.000 pro Jahr abgeschoben, obwohl 400.000 pro Jahr eingereist sind. Insofern ist die Abschiebepraxis natürlich reversibel - aber es hat nichts mit dem Supreme Court zu tun. Die Debatten dazu sind reine Folklore - die Republikaner plärren laut dafür, die Demokraten dagegen, und jeder von beiden hat seine Consuela, die ihm daheim die Wohnung putzt.

Zitat
§27a AsylverfG ist da eindeutig

Zitat von $27a AsylverfG
Ein Asylantrag ist unzulässig, wenn ein anderer Staat auf Grund von Rechtsvorschriften der Europäischen Gemeinschaft oder eines völkerrechtlichen Vertrages für die Durchführung des Asylverfahrens zuständig ist.



Aber da, wie beschrieben, die Rechtsvorschriften der EU durchaus erlauben, dass D die Zuständigkeit übernimmt, kommt das Gesetz nur zur Anwendung, wenn derjenige schon einen Antrag in einem anderen Land laufen hat. Wie oft das der Fall ist, weiß ich nicht.

Zitat

Zitat
Und zum Thema "Förderung illegaler Einreisen": Im Jugoslawien-Krieg hat die Bundesregierung sogar mit vom Steuerzahler bezahlten Chartermaschinen ca. 100000 Bosnier aus Sarajewo nach Deutschland eingeflogen.


Registriert, nicht über sicheren Drittstaat, reversibel. Scheint mir ein anderer Fall zu sein, auch wenn es hier ebenfalls problematisch sein könnte, sollte dies ohne Parlamentsbeschluss erfolgt sein.



Die Drittstaatsregelung gab es damals noch nicht. Es gab aber eine Visapflicht, die ausgesetzt wurde bzw. bei der Einreise wurden recht großzügig Visa vergeben.

Zitat

Zitat
Lesen Sie mal hier: http://www.welt.de/politik/article186734...d-erwischt.html . Das war zu Beginn des Schengen-Abkommens. 90% der illegalen Einwanderer wurden nicht verfolgt. Die Exekutivdiktatur bzw. der failed state besteht also schon seit 8 Jahren. Ohne dass Sie und ich was davon mitbekommen haben.


Zitat "Die Bundespolizei geht demnach von mehr als 10.000 Einwanderern aus". 10.000 Ein Klacks. Und es wird immerhin mit den zur Verfügung stehenden Mitteln versucht, diese zu erwischen und abzuschieben.



Mit den zur Verfügung stehenden Mitteln. Es wurden aber nicht mehr Mittel zur Verfügung gestellt, genau das kritisiert ja die Polizei. Und warum nicht? Weil Minister Schäuble, wie Sie es formuliert haben, "sich weigerte, eine ihm per Gesetz und Verfassung zugedachte zentrale Aufgabe zu erfüllen". Und was den Klacks angeht, ab wie vielen Einwanderen soll die Verfassung denn erfüllt werden?

Zitat
Ob failed state oder nicht, die Bundesregierung weigert sich eine ihr per Gesetz und Verfassung zugedachte zentrale Aufgabe zu erfüllen. Ich weiss ehrlich gesagt nicht wie man zu einer anderen Ansicht kommen kann.


Die Verfassung sagt über die "Sicherung" der Grenzen vor kulturfremden Menschen keine Silbe aus (wäre 49 vermutlich nicht so gut rübergekommen, oder vielleicht haben sie es auch nur vergessen?). Und was das Gesetz angeht, so ist es wie gesagt nicht sehr eindeutig. Auch § 23 Aufenthaltsgesetz räumt der Exekutive umfangreiche Vollmachten ein (darauf dürften sich die bei den Syrern berufen:

Zitat
(1) Die oberste Landesbehörde kann aus völkerrechtlichen oder humanitären Gründen oder zur Wahrung politischer Interessen der Bundesrepublik Deutschland anordnen, dass Ausländern aus bestimmten Staaten oder in sonstiger Weise bestimmten Ausländergruppen eine Aufenthaltserlaubnis erteilt wird. Die Anordnung kann unter der Maßgabe erfolgen, dass eine Verpflichtungserklärung nach § 68 abgegeben wird. Zur Wahrung der Bundeseinheitlichkeit bedarf die Anordnung des Einvernehmens mit dem Bundesministerium des Innern.
(2) Das Bundesministerium des Innern kann zur Wahrung besonders gelagerter politischer Interessen der Bundesrepublik Deutschland im Benehmen mit den obersten Landesbehörden anordnen, dass das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge Ausländern aus bestimmten Staaten oder in sonstiger Weise bestimmten Ausländergruppen eine Aufnahmezusage erteilt. Ein Vorverfahren nach § 68 der Verwaltungsgerichtsordnung findet nicht statt. Den betroffenen Ausländern ist entsprechend der Aufnahmezusage eine Aufenthaltserlaubnis oder Niederlassungserlaubnis zu erteilen. Die Niederlassungserlaubnis kann mit einer wohnsitzbeschränkenden Auflage versehen werden. Die Aufenthaltserlaubnis berechtigt zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit.
(3) Die Anordnung kann vorsehen, dass § 24 ganz oder teilweise entsprechende Anwendung findet.
(4) Das Bundesministerium des Innern kann im Rahmen der Neuansiedlung von Schutzsuchenden im Benehmen mit den obersten Landesbehörden anordnen, dass das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge bestimmten, für eine Neuansiedlung ausgewählten Schutzsuchenden (Resettlement-Flüchtlinge) eine Aufnahmezusage erteilt. Absatz 2 Satz 2 bis 5 und § 24 Absatz 3 bis 5 gelten entsprechend.



Das ist wohl ein ziemlicher Persilschein. Wie gesagt, man mag es für richtig halten oder nicht, aber ein Rechtsbruch wird es davon ohne weiteres noch nicht.

Gruß Petz

Free speech is so last century. (Brendan O'Neill)

Martin Offline



Beiträge: 4.129

19.10.2015 07:56
#377 RE: Wir schafften das nicht Antworten

Zitat von Meister Petz im Beitrag #376
Das ist wohl ein ziemlicher Persilschein. Wie gesagt, man mag es für richtig halten oder nicht, aber ein Rechtsbruch wird es davon ohne weiteres noch nicht.

Gruß Petz


Es dürfte wohl müßig sein, wenn juristische Laien versuchen Gesetzesverstöße zu konstruieren. Es bleibt erst mal der Eindruck, dass unsere Gesetze Regierung und damit der Exekutive die Mittel in die Hand geben, ihren Willen durchzusetzen, dem Steuerzahler aber wenig zumindest kurzfristig wirksame Mittel bleiben, diejenigen, die er für seine Interessenvertretung bezahlt *), auch zu seiner Interessenvertretung zu bewegen. Wobei wir nicht von irgendwelchen Partikularinteressen reden, sondern von fundamentalen Sicherheitsinteressen, beispielsweise.

Bei der Schnelllebigkeit unserer Zeit reichen die Legislaturperioden nicht aus, eine Selbstzerstörung unseres Landes zu verhindern, falls eine Regierung Amok läuft. Volksabstimmungen wären m.E. das einzig sinnvolle demokratische Mittel, in essentiellen Fragen eine Regierung zu bremsen. Ohne diese Möglichkeit könnten Viele die einzige Alternative in Gewalt sehen.

Gruß, Martin

*) Nach ihren vielen Amtsjahren, einem Atommoratorium, einer Marginalisierung des Maastricht-Vertrags, usw. dürfte Merkel diese Erkenntnis in Fleisch und Blut übergegangen sein.

Fluminist Offline




Beiträge: 2.015

19.10.2015 09:26
#378 RE: Wir schafften das nicht Antworten

Zitat von Martin im Beitrag #377
Bei der Schnelllebigkeit unserer Zeit reichen die Legislaturperioden nicht aus, eine Selbstzerstörung unseres Landes zu verhindern, falls eine Regierung Amok läuft. Volksabstimmungen wären m.E. das einzig sinnvolle demokratische Mittel, in essentiellen Fragen eine Regierung zu bremsen.

Nicht einmal das, glaube ich. Es ist ja nicht so, daß sich bei einer Volksabstimmung jeder seine Sorgen und Wünsche von der Seele schreiben darf, sondern es muß eine Alternativfrage gestellt werden. Nachdem die Definition des Packs und die weitgehende Identifikation von Kritik an der Regierungslinie mit Fremdenfeindlichkeit konsolidiert sind, könnte auch hier die Frage leicht so ausfallen, daß die Antwort interpretierbar ist und nicht jede Meinung klar widerspiegelt, z.B. "Sind Sie für die Einführung einer beschränkten Aufnahmequote für Flüchtlinge?"

Das einzige, was generell helfen würde, wäre der politische Anstand einer für 4 Jahre gewählten Regierung, bei allem Streben nach einem Vermächtnis von historischer Bedeutung dennoch die Zahl und den Umfang der das Land tiefgreifend, langfristig und irreversibel verändernden Entscheidungen in einem vernünftigen, der zeitlichen wie inhaltlichen Beschränkung ihrer demokratischen Legitimation angemessenen Rahmen zu halten.

Martin Offline



Beiträge: 4.129

19.10.2015 13:14
#379 RE: Wir schafften das nicht Antworten

Zitat von Fluminist im Beitrag #378
Nicht einmal das, glaube ich. Es ist ja nicht so, daß sich bei einer Volksabstimmung jeder seine Sorgen und Wünsche von der Seele schreiben darf, sondern es muß eine Alternativfrage gestellt werden. Nachdem die Definition des Packs und die weitgehende Identifikation von Kritik an der Regierungslinie mit Fremdenfeindlichkeit konsolidiert sind, könnte auch hier die Frage leicht so ausfallen, daß die Antwort interpretierbar ist und nicht jede Meinung klar widerspiegelt, z.B. "Sind Sie für die Einführung einer beschränkten Aufnahmequote für Flüchtlinge?"



Es spricht ja nichts dagegen, sich einen Berater aus der Schweiz an Land zu ziehen. Die Schweizer haben Erfahrung in der eindeutigen Fragestellung, die man sicher dem abnehmenden IQ in Deutschland anpassen kann. M.W. wird auch in der Schweiz die Fragestellung nicht der Regierung allein überlassen.

Auf einen politischen Anstand würde ich nicht hoffen. Selbst Obama regiert inzwischen in essentiellen Fragen umfänglich per Dekret, für eine Demokratie kaum akzeptabel, wenn Entscheidungen derart auf einen Menschen verengt werden.

Gruß, Martin

dirk Offline



Beiträge: 1.538

19.10.2015 13:45
#380 RE: Wir schafften das nicht Antworten

Zitat von Meister Petz im Beitrag #376

Zitat von $27a AsylverfG
Ein Asylantrag ist unzulässig, wenn ein anderer Staat auf Grund von Rechtsvorschriften der Europäischen Gemeinschaft oder eines völkerrechtlichen Vertrages für die Durchführung des Asylverfahrens zuständig ist.


Aber da, wie beschrieben, die Rechtsvorschriften der EU durchaus erlauben, dass D die Zuständigkeit übernimmt, kommt das Gesetz nur zur Anwendung, wenn derjenige schon einen Antrag in einem anderen Land laufen hat. Wie oft das der Fall ist, weiß ich nicht.


Zunaechstmal: Nach Artikel 17, Dublin III duerfen Statten "beschliessen, einen bei ihm von einem Drittstaatsangehöri­gen oder Staatenlosen gestellten Antrag auf internationalen Schutz zu prüfen". Also nicht unbedingt die Regierung eines Staates (das muss in Gesetzen geregelt werden). Es heisst auch "einen" Antrag, nicht "massenhaft" oder "pauschal". Und es heisst "Antrag". Der Antrag muss also bereits vorliegen; die entsprechende Person bekannt.

Aber spielen wir das mal durch. Wie habe ich mir das vorzustellen? Der Fluechtling reicht in D seinen Antrag ein, der aber weil nach Dublin ein anderer Staat zustaendig ist, nach $27a AsylverfG ungueltig ist. Dann beschliesst die Regierung nach Artikel Dublin III diesen " einen bei ihm von einem Drittstaatsangehöri­gen oder Staatenlosen gestellten [Anmerkung: aber noch ungueltigen] Antrag" zu pruefen, worauf die Zustaendigkeit auf die BRD uebergeht und der gestellte Asylantrag ploetzlich wiederbelebt wird und ploetzlich gueltig ist. Das ist doch arg konstruiert.

Zitat
Und was den Klacks angeht, ab wie vielen Einwanderen soll die Verfassung denn erfüllt werden?



Ein topologischer Taschenspielertrick bei dem ich nicht mitziehe. Dass fuer "massenhaft" keine trennscharfe Definition existiert, aendert nichts daran, dass hunderttausende einfach "massenhaft" ist. In meiner Vorstellung existiert ein Kind, das glaubt von einer angebrochenen Tafel Schokolade immer noch ein bisschen mehr abknabbern zu koennen, ohne dass die Eltern es merken. Am Ende hat er die Tafel aufgegessen und die Eltern kuerzen das Taschengeld,


Zitat
Die Verfassung sagt über die "Sicherung" der Grenzen vor kulturfremden Menschen keine Silbe aus (wäre 49 vermutlich nicht so gut rübergekommen, oder vielleicht haben sie es auch nur vergessen?).


Sie sprechen von Schutz vor kulturfremden Menschen und ethischer Homogenitaet, nicht ich. Ein Strohmann, der ihrer sonstigen Argumentation nicht wuerdig ist.

Zitat

Und was das Gesetz angeht, so ist es wie gesagt nicht sehr eindeutig. Auch § 23 Aufenthaltsgesetz räumt der Exekutive umfangreiche Vollmachten ein (darauf dürften sich die bei den Syrern berufen:

Zitat
(1) Die oberste Landesbehörde kann aus völkerrechtlichen oder humanitären Gründen oder zur Wahrung politischer Interessen der Bundesrepublik Deutschland anordnen, dass Ausländern aus bestimmten Staaten oder in sonstiger Weise bestimmten Ausländergruppen eine Aufenthaltserlaubnis erteilt wird. Die Anordnung kann unter der Maßgabe erfolgen, dass eine Verpflichtungserklärung nach § 68 abgegeben wird. Zur Wahrung der Bundeseinheitlichkeit bedarf die Anordnung des Einvernehmens mit dem Bundesministerium des Innern.
(2) Das Bundesministerium des Innern kann zur Wahrung besonders gelagerter politischer Interessen der Bundesrepublik Deutschland im Benehmen mit den obersten Landesbehörden anordnen, dass das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge Ausländern aus bestimmten Staaten oder in sonstiger Weise bestimmten Ausländergruppen eine Aufnahmezusage erteilt. Ein Vorverfahren nach § 68 der Verwaltungsgerichtsordnung findet nicht statt. Den betroffenen Ausländern ist entsprechend der Aufnahmezusage eine Aufenthaltserlaubnis oder Niederlassungserlaubnis zu erteilen. Die Niederlassungserlaubnis kann mit einer wohnsitzbeschränkenden Auflage versehen werden. Die Aufenthaltserlaubnis berechtigt zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit.
(3) Die Anordnung kann vorsehen, dass § 24 ganz oder teilweise entsprechende Anwendung findet.
(4) Das Bundesministerium des Innern kann im Rahmen der Neuansiedlung von Schutzsuchenden im Benehmen mit den obersten Landesbehörden anordnen, dass das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge bestimmten, für eine Neuansiedlung ausgewählten Schutzsuchenden (Resettlement-Flüchtlinge) eine Aufnahmezusage erteilt. Absatz 2 Satz 2 bis 5 und § 24 Absatz 3 bis 5 gelten entsprechend.



Das ist wohl ein ziemlicher Persilschein.




Das duerfte eher fuer die von Ihnen erwaehnten Bosnier gelten. Ansonsten prima ein Bypass fuer das Asylverfahren! Nur warum redet dann das ganze Land ueber Asyl und Ueberlastung der Behoerden bei der Bearbeitung von Asylantraegen?

Ich bleibe dabei. Wir haben einen doppelten Gesetzesbruch (1.Weigerung die Einreisegesetzgebung durchzusetzen und 2. die Bearbeitung (ja, schon die Bearbeitung, denn der Antrag ist ja ungueltig) von massenhaften Asylantraegen gg 27a AsylverfG). Beide sind in diesem Ausmass massiv.

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 13.848

19.10.2015 14:13
#381 RE: Wir schafften das nicht Antworten

Zitat von dirk im Beitrag #373
Zitat von Meister Petz im Beitrag #362
Die US-Regierung toleriert die illegale Einwanderung von Millionen Latinos seit Jahrzehnten, haben die deshalb ihre Staatlichkeit aufgegeben?



Sobald einer erwischt wird, wird er abgeschoben und nicht mit Sozialleistungen belohnt. Jedenfalls galt das bevor Obama einen Abschiebestop für ca 5 Millionen verhängte.


"Erkennen Sie die Melodie?" ist ja, anders als es das Bolsche-Wiki glaubt, genau wie der andere Uralt-TV-Klassiker von Robert Lembke ein Import aus dem US-Fernsehen: Name That Tune. Und diese Melodie kommt einem irgendwie bekannt vor:

Zitat von Victor Davis Hanson, October 5, 2015
...the Obama record is mostly disasters. He promised over 20 times not to act unconstitutionally and issue blanket amnesties. Then he destroyed the idea of a border, both physically and ideologically — and taught the Democratic Party that the salvation for its otherwise unpopular agenda was demographic, as in welcoming in millions of illegal aliens who would form a new constituency for statism [6]. To restore a shred of border security will incur institutionalized charges of racist, nativist, and xenophobe. ... Obama has left us with an existential question: if there are no borders and no immigration laws, at what point does illegal immigration cease? 100 million foreign-born residents? 150 million? 20 million illegal aliens? 40? 60? When the southern U.S. becomes Mexico or Guatemala, will Guatemalans or Mexicans still wish to come?



Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande. - Voltaire

xanopos ( gelöscht )
Beiträge:

19.10.2015 14:27
#382 RE: Wir schafften das nicht Antworten

Zitat von Martin im Beitrag #379
Es spricht ja nichts dagegen, sich einen Berater aus der Schweiz an Land zu ziehen. Die Schweizer haben Erfahrung in der eindeutigen Fragestellung, die man sicher dem abnehmenden IQ in Deutschland anpassen kann. M.W. wird auch in der Schweiz die Fragestellung nicht der Regierung allein überlassen.

Auf einen politischen Anstand würde ich nicht hoffen. Selbst Obama regiert inzwischen in essentiellen Fragen umfänglich per Dekret, für eine Demokratie kaum akzeptabel, wenn Entscheidungen derart auf einen Menschen verengt werden.

Gruß, Martin

Es gibt ja die Konzepte der leichten bzw. einfachen Sprache: http://www.klarunddeutlich.de/cms/websit...che_sprache.htm

Aber was nützt eine für 99% der Menschen verständliche Fragestellung, wenn kaum jemand die komplexe Thematik versteht. Ein Beispiel: "Soll Zwentendorf in Betrieb genommen werde?" ist eine sehrt einfache Frafe. Die dahinter liegende Thematik der Elektroenergiewirtschaft ist es nicht.

Martin Offline



Beiträge: 4.129

19.10.2015 15:38
#383 RE: Wir schafften das nicht Antworten

Zitat von xanopos im Beitrag #382
Aber was nützt eine für 99% der Menschen verständliche Fragestellung, wenn kaum jemand die komplexe Thematik versteht. Ein Beispiel: "Soll Zwentendorf in Betrieb genommen werde?" ist eine sehrt einfache Frafe. Die dahinter liegende Thematik der Elektroenergiewirtschaft ist es nicht.


In der Schweiz haben pro und con-Parteien Gelegenheit, ihre Positionen zur Fragestellung zu erläutern, und ein bisschen Holschuld bleibt dann doch.

Gruß, Martin

Emulgator Offline



Beiträge: 2.854

19.10.2015 15:39
#384 RE: Wir schafften das nicht Antworten

Zitat von Martin im Beitrag #377
Es dürfte wohl müßig sein, wenn juristische Laien versuchen Gesetzesverstöße zu konstruieren. Es bleibt erst mal der Eindruck, dass unsere Gesetze Regierung und damit der Exekutive die Mittel in die Hand geben, ihren Willen durchzusetzen, dem Steuerzahler aber wenig zumindest kurzfristig wirksame Mittel bleiben, diejenigen, die er für seine Interessenvertretung bezahlt *), auch zu seiner Interessenvertretung zu bewegen.
Der Eindruck ist begründet. Im Grunde hat die Regierung/Verwaltung wie gesehen die rechtlichen Möglichkeiten, erhebliche Zahllasten entstehen zu lassen: Per Verwaltungsakt wird die Aufenthaltserlaubnis erteilt, und anschließend hat der Ausländer Anspruch auf finanzielle Existenzsicherung. Anschließend muß der Bundestag einen Nachtragshaushalt (und damit ein Bundesgesetz!) beschließen, um diesen Zahllasten nachzukommen. Faktisch ist hier also die Regierung der alleinige Gesetzgeber. Der Bundestag kann dagegen nichts tun. Die entstandenen Leistungsansprüche müssen bezahlt werden (Rückwirkungsverbot), also muß das Haushaltsgesetz entsprechend angepaßt werden.

Der Bürger kann erst recht nichts dagegen tun. Gegen Steuergeldverschwendung kann man nicht klagen, weil man nicht individuell davon individuell belastet wird. Das wurde schon lange durchdiskutiert. Im Naturschutzrecht gibt es eine Sonderkonstruktion, nämlich das Verbandsklagerecht. Da kann ein Naturschutzverband gegen einen Verwaltungsakt klagen, von dem z.B. nur der Juchtenkäfer belastet wird. Der Juchtenkäfer kann mangels Rechtspersönlichkeit nicht klagen (außer, er verwandelt sich über Nacht in den Juristen Franz Kafka). Also darf ein Naturschutzverband klagen, als ob er an Stelle des Juchtenkäfers betroffen wäre. Ein Verbandsklagerecht gegen Steuergeldverschwendung gibt es aber nicht.

Das ist definitiv ein Webfehler im Grundgesetz. Da fehlt check and balance.

Emulgator Offline



Beiträge: 2.854

22.10.2015 17:44
#385 Österreich kapituliert! Antworten

... so steht es bei der Welt. Da gelungene Überschriften immer den erwartbaren vom Inhalt umreißen, schreibe ich mal, was da stehen müßte:

"Österreich kapituliert. Nachdem der letzte Widerstand des Bundesheeres aussichtslos wurde, unterzeichnete heute General Commenda auf einem matschigen Zeltplatz in Kärnten im Namen der Bundesregierung die Kapitulationsurkunde. Bevor der ehemalige Bundeskanzler Faymann sich in Gummistiefeln zur Übergabe seiner Amtsgewalt an die neuen Machthaber zum Heerlager der neuen Machthaber aufmachte, ließ er folgende Erklärung an die Österreicher verbreiten:
'Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Wir haben es nicht geschafft. Unsere staatlichen Institutionen liegen in Trümmern. Die Truppe, Polizei und die Freiwilligen, die unser Land in dieser schweren Zeit aufopferungsvoll zu retten versuchten, sind durch die harten Anstrengungen der letzten Wochen entkräftet, ausgelaugt, über das ganze Land versprengt und zu keiner Initiative mehr fähig. Wir haben eingesehen: Die Grenzen unserer Republik können nicht gesichert werden. Sie sind gefallen und damit ist auch Österreich gefallen. Österreich hat kapituliert. Damit endet wie 1938 Österreichs Souveränität. Ich bitte alle, den Kampf einzustellen, sich wieder in ihre Häuser zu begeben, sofern sie noch können, und die künftigen politischen Ereignisse geduldig und ergeben abzuwarten. Sie liegen nicht mehr in unserer Hand. Neue Opfer zu bringen, ist sinnlos. Ich bedauere das Leid, das über unser Land gekommen ist. Wir wollten nicht sagen, daß wir es nicht schaffen, wir wollten ein freundliches Gesicht machen, doch wir haben es nicht geschafft.
Wir flehen die neuen Machthaber an, geordnete Strukturen für ihr neues Land auf vormals österreichischen Boden aufzustellen, und Gnade walten zu lassen gegenüber seinen alteingesessenen Bewohnerinnen und Bewohnern, denn auch sie brauchen Obdach, Verpflegung, sanitäre Einrichtungen, Turnhallen und Kultur.
Ich werde jetzt versuchen, den Anführer zu finden, dem ich meine Amtsgewalt übergeben kann.'"

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 13.848

22.10.2015 22:40
#386 RE: Österreich kapituliert! Antworten

Ein herrlicher Fund bei Michael Klonovsky:

Zitat von Acta diurna, späterer 22. Oktober 2015
Plakat zum 10. Parteitag der SED 1981. Eine gewisse auch physiognomische Ähnlichkeit ist unübersehbar.
Acht Jahre später hatten sie's bekanntlich geschafft.



https://pbs.twimg.com/media/CRwPbeXWsAAN2YC.jpg



Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande. - Voltaire

Nola Offline



Beiträge: 1.719

23.10.2015 00:01
#387 RE: Österreich kapituliert! Antworten

Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #386
Ein herrlicher Fund bei Michael Klonovsky:

Zitat von Acta diurna, späterer 22. Oktober 2015
Plakat zum 10. Parteitag der SED 1981. Eine gewisse auch physiognomische Ähnlichkeit ist unübersehbar.
Acht Jahre später hatten sie's bekanntlich geschafft.


https://pbs.twimg.com/media/CRwPbeXWsAAN2YC.jpg





Das kann nur noch getoppt werden von "Markus Lanz". Link in der Mediathek ist noch nicht vorhanden (Beginn heute 23.15 Uhr). Da hat Markus Lanz ein Streitgespräch mit Herrn Ramsauer indem er alle Register der PC zog um Ramsauer meinungsmässig nicht nur umzustimmen sondern auch mehrmals die moralische Keule niederschwingen ließ. Sind ca. nur die ersten 10 Min. aber die hatten es in sich und ein wahrer Leckerbissen, ach was red ich, es war ein Sahnehäubchen.

Edit/Nachtrag
Hier der Link:
https://www.youtube.com/watch?v=Q0mKYYYYaSg

♥lich Nola

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Status quo, nicht wahr, ist der lateinische Ausdruck für den Schlamassel, in dem wir stecken.
Zettel im August 2008

nachdenken_schmerzt_nicht Offline




Beiträge: 2.000

23.10.2015 09:12
#388 RE: Wir schafften das nicht Antworten

Zitat von Nola im Beitrag #387
https://www.youtube.com/watch?v=Q0mKYYYYaSg
Lanz hat ihn immerhin großteils, zumindest zu Beginn, ausreden lassen. Das alleine schaffen ja die meisten bei den Öffentlich Rechtlichen schon nicht. Natürlich stellt er klar, dass er selbst der "öffentlich rechtlichen" Meinung ist. So unprofessionell das auch bei einem Moderator ist, überrascht das nicht weiter. Keiner möchte schließlich in den Verdacht kommen moralisch nicht tragbar zu sein und am Ende möglicherweise gar seinen Job zu verlieren.

Bei Frau Wagenknecht ist er ja damals gerade mal so daran vorbeigeschrammt. Da prägt wohl die eigene Erfahrung.

Richtig unansehnlich wird es in meinen Augen ab da, wo Ramsauer auf die Bildzeitungsumfrage zu sprechen kommt. Da wird dann Lanz wirklich vom Moderator zum Inquisitor und argumentiert dabei intellektuell auf Erstklässler Niveau. Schade eigentlich, dass Ramsauer da selbst viel zu sehr im moralinen Politikbetrieb assimiliert ist, als dass er ihm dieses hanebüchene Dummgeschwätz einmal so richtig um die Ohren gehauen hätte.

Herzlich


nachdenken_schmerzt_nicht

"Dort, wo es keine sichtbaren Konflikte gibt, gibt es auch keine Freiheit." - Montesquieu

Nola Offline



Beiträge: 1.719

23.10.2015 09:22
#389 RE: Wir schafften das nicht Antworten

Zitat von nachdenken_schmerzt_nicht im Beitrag #388
Zitat von Nola im Beitrag #387
https://www.youtube.com/watch?v=Q0mKYYYYaSg
Lanz hat ihn immerhin großteils, zumindest zu Beginn, ausreden lassen. Das alleine schaffen ja die meisten bei den Öffentlich Rechtlichen schon nicht. Natürlich stellt er klar, dass er selbst der "öffentlich rechtlichen" Meinung ist. So unprofessionell das auch bei einem Moderator ist, überrascht das nicht weiter. Keiner möchte schließlich in den Verdacht kommen moralisch nicht tragbar zu sein und am Ende möglicherweise gar seinen Job zu verlieren.


Der recht einträglich sein dürfte, da seine Firma selbst produziert.


Zitat
Richtig unansehnlich wird es in meinen Augen ab da, wo Ramsauer auf die Bildzeitungsumfrage zu sprechen kommt. Da wird dann Lanz wirklich vom Moderator zum Inquisitor und argumentiert dabei intellektuell auf Erstklässler Niveau. Schade eigentlich, dass Ramsauer da selbst viel zu sehr im moralinen Politikbetrieb assimiliert ist, als dass er ihm dieses hanebüchene Dummgeschwätz einmal so richtig um die Ohren gehauen hätte.



Da hat Lanz dann echt die Contenance verloren. Ich dachte er hyperventiliert und mir schoß durch den Kopf, er muß die PC wieder grade rücken, auf biegen und brechen, eben weil sein Einkommen mit diesen Vorgaben sicherlich verbunden ist.

♥lich Nola

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Zettel im August 2008

nachdenken_schmerzt_nicht Offline




Beiträge: 2.000

23.10.2015 12:08
#390 RE: Wir schafften das nicht Antworten

Zitat von Nola im Beitrag #389
Da hat Lanz dann echt die Contenance verloren. Ich dachte er hyperventiliert und mir schoß durch den Kopf, er muß die PC wieder grade rücken, auf biegen und brechen, eben weil sein Einkommen mit diesen Vorgaben sicherlich verbunden ist.

An der Stelle hatte ich dann doch schon aufgehört zu schauen, weil es mir zu "fremdschämig" wurde. Diese Stelle im Gespräch ist natürlich ganz "großes Kino".

Wie hat Steinhöfel auf seinem Blog kürzlich in anderem Zusammenhang so treffend kommentiert:

Zitat von Aus Steinhöfels Blog
Wenn dem Jäger ein besoffener Hamster vor das Repetiergewehr taumelt… drückt er dann noch ab und prahlt über seine Beute? Eben. Darum lassen wir das einfach so stehen.


Das Problem scheint nur zu sein, dass es mehr besoffene als nüchterne Hamster zu geben scheint.

Die Gesinnung ist über den Rechtsstaat zu stellen..... Hatten wir doch alles schon..... und wollen es anscheinend in Teilen wieder..... unfassbar.

"Dort, wo es keine sichtbaren Konflikte gibt, gibt es auch keine Freiheit." - Montesquieu

Nola Offline



Beiträge: 1.719

23.10.2015 22:42
#391 RE: Wir schafften das nicht Antworten

Noch mal was über unsere Qualitätsmedien des ÖR:

Zitat

http://www.epochtimes.de/politik/deutsch...r-a1278063.html

Die ARD hat einen Bericht über die am Samstagabend in Berlin durchgeführte Lichterkette für Flüchtlinge manipuliert und dies selbst gestanden. In den Bericht, der am 17. Oktober gesendet wurde, wurden Bilder einer Antikriegsdemonstration aus dem Jahr 2003 hineingeschnitten. Diese waren weder kenntlich gemacht worden, noch wurden die alten Bilder in irgendeinen inhaltlichen Zusammenhang mit der Lichterkette vom Samstag gebracht.

Die Verwendung der Archivbildsequenz hätte "natürlich unterbleiben müssen", so Gniffke. „Wenn die Tagesschau Material sendet, das nicht vom gleichen Tage ist, blenden wir normalerweise ein Datum beziehungsweise den Hinweis ‘Archiv‘ ein". Der Sender bedauere, daß dies versäumt worden sei. Gleichzeitig verteidigte Gniffke den Bericht: Die Gesamtaussage dieses Nachrichtenfilms habe den Tatsachen entsprochen.

♥lich Nola

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Zettel im August 2008

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 13.848

23.10.2015 23:32
#392 RE: Wir schafften das nicht Antworten

Zitat von Nola im Beitrag #391

Noch mal was über unsere Qualitätsmedien des ÖR:

Zitat
http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/ard-manipulation-bilder-von-anti-irak-krieg-demo-machten-fluechtlings-lichterkette-groesser-a1278063.html

Die ARD hat einen Bericht über die am Samstagabend in Berlin durchgeführte Lichterkette für Flüchtlinge manipuliert und dies selbst gestanden.



Das ist übrigens eine neue Qualität gegenüber den Propagandamanipulationen alten Zuschnitts: da wurden Personen getilgt, falsche Meldungen unterlegt pp. - aber wenn sich das zu sehr beim Zielpublikum herumsprach, hatten die Bilder eine kurze Halbwertszeit & tauchten dann nicht mehr auf. Mittlerweile stehen die Fälscher, wenn sie ertappt werden, frech dazu und leisten sich noch dumme Sprüche in Richtung der Düpierten. Das erste Mal fiel das im Januar bei der Charlie-Hebdo-Demo ins Auge, als Herr Kai Gniffke, als die getürkte Inszenierung mit der "solidarischen Politikerriege" ruchbar wurde, erklärte: ja, wenn das ZDF einen Hubwagen gehabt hätte, hätten sie selbstredend das Gesamtbild mit dem "Demonstrationszug" aus ~100 Bodyguards präsentiert...
http://blog.tagesschau.de/2015/01/13/die...rung-von-paris/

Irgendwasse-mit-Medien stehen halt zum prinzipiellen Manipulationscharakter moderner Massenmedien. Dürfte als Langzeitwirkung von Foucault & Frankfurter Schule abzuhaken sein. Oder Anverwandlung an den Habitus mancher Neubürger: ein Damenquartett aus der weiteren Bekanntschaft kommt in ein Kaschemmengespräch mit ebensovielen (wie sagt man jetzt?) Wohnwagenbewohnern & nachdem zwei davon das Lokal mit Griff zu deren Mänteln, inkl. Smartphones & diversen Brieftaschen, verlassen haben, plauschen die Verbliebenen ganz entspannt weiter bis zum Eintreffen von Freund-&-Helfern (quelle surprise, daß sie ihre Ohne-Landsleute natürlich nie zuvor gesehen hatten). Dergleichen nennt sich Chuzpe, kommt aber nur zur Anwendung, wenn sich das Gegenüber das redlich verdient hat.



PS/OT: Sollte Frau Merkel beabsichtigen, sich in Stimmungsoszillationen & Betragen an einem ihrer Amtsvorgänger zu orientieren, so könnte das Anbringen einer Kopie dieses Hinweischilds aus dem indischen Chennai in ihrem Arbeitszimmer gewissen Peinlichkeiten vorzubeugen.



Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande. - Voltaire

Ulrich Elkmann Offline




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24.10.2015 00:12
#393 Tacheles in der FAZ Antworten

FAZ, "Allensbach-Umfrage: Deutsche trauen Politik keine Lösung der Flüchtlingskrise zu"

Zitat von FAZ, 21.10.
Immer mehr Bürger sind unmittelbar mit der Flüchtlingskrise konfrontiert. 86 Prozent berichten, dass in ihrer Region Flüchtlinge aufgenommen wurden, 48 Prozent sprechen von vielen Flüchtlingen. Die große Mehrheit registriert auch aufmerksam, welche Probleme der Ansturm mit sich bringt, vor allem in Bezug auf die Unterbringung; unter anderem berichten 40 Prozent der Bürger von Turnhallen in ihrer Kommune, die in Notunterkünfte umgewandelt wurden.

Die anfängliche Gelassenheit schlägt unter dem Eindruck des unaufhörlichen Zustroms und der wachsenden Probleme in tiefe Besorgnis um. Im August waren 40 Prozent der Bürger außerordentlich besorgt, im September 44 Prozent, heute sind es 54 Prozent. Die Sorgen betreffen keineswegs nur die unmittelbaren logistischen Probleme. Vielmehr macht sich die Mehrheit mit wachsender Skepsis Gedanken über die mittel- und langfristigen gesellschaftlichen und ökonomischen Konsequenzen.
...
Dieses ungewöhnliche Phänomen, dass weite Teile der Bevölkerung glauben, sich mit ihrer Meinung zu einem aktuellen und gravierenden Problem nicht frei äußern zu dürfen, geht zum einen auf die Sorge zurück, in eine Ecke gestellt zu werden, in die man nicht gehört und gehören will. Die große Mehrheit jener, die der anhaltende Flüchtlingsstrom besorgt stimmt, ist weder ausländerfeindlich noch dem rechten Rand zuzuordnen. Viele fürchten jedoch, dass sie in diesen Verdacht geraten, wenn sie öffentlich ihre Besorgnis äußern.

Dem parteiübergreifenden Konsens auf politischer Ebene steht eine parteiübergreifende Besorgnis in der Bevölkerung gegenüber. Anhänger der SPD sind genauso beunruhigt wie die der Unionsparteien, der FDP oder der Linken. Etwas weniger beunruhigt sind lediglich die Anhänger von Bündnis 90/Die Grünen; auch unter ihnen sind indes mittlerweile 42 Prozent höchst alarmiert. Ebenso gibt es in der Bevölkerung parteiübergreifend Zweifel, ob Deutschland den Zustrom bewältigen kann. Nur jeder Fünfte ist noch zuversichtlich, 71 Prozent sind aufgrund der großen Zahl der Flüchtlinge und des nicht abreißenden Zustroms pessimistisch.

Besonders kritisch ist, dass in der Bevölkerung Zweifel daran weit verbreitet sind, ob die Politik überhaupt eine Vorstellung hat, wie die Probleme eingegrenzt und bewältigt werden können. Die Mehrheit der Bürger diagnostiziert nicht nur einen Kontrollverlust, sondern nimmt die Politik als ratlos wahr. 57 Prozent der Bürger sind überzeugt, dass Deutschland jegliche Kontrolle darüber verloren hat, wie viele Flüchtlinge ins Land kommen. Ebenso viele haben den Eindruck, dass die Politik, gleich welcher Couleur, völlig ratlos ist, wie sie mit der Flüchtlingssituation umgehen soll. Jeder Zweite unterstellt der Politik auch Realitätsverlust.



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Nola Offline



Beiträge: 1.719

24.10.2015 12:05
#394 RE: Wir schafften das nicht Antworten

Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #392
(...) Das erste Mal fiel das im Januar bei der Charlie-Hebdo-Demo ins Auge, als Herr Kai Gniffke, als die getürkte Inszenierung mit der "solidarischen Politikerriege" ruchbar wurde, erklärte: ja, wenn das ZDF einen Hubwagen gehabt hätte, hätten sie selbstredend das Gesamtbild mit dem "Demonstrationszug" aus ~100 Bodyguards präsentiert...
(...)



Das habe ich gar nicht gewußt. Also hier hat Herr Gniffke sich auch schon "geäußert". Und ich habe an eine "Läuterung" dieser Machenschaften geglaubt und insbesondere dem Herrn Gniffke.

Was hat der Prof. in der Feuerzangenbowle schon gesagt: Bah, wat habt ihr für´ne fiese Charakter!

♥lich Nola

---------------------------

Status quo, nicht wahr, ist der lateinische Ausdruck für den Schlamassel, in dem wir stecken.
Zettel im August 2008

Frank2000 Offline




Beiträge: 3.321

24.10.2015 14:02
#395 RE: Wir schafften das nicht Antworten

Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #392

...Oder Anverwandlung an den Habitus mancher Neubürger: ein Damenquartett aus der weiteren Bekanntschaft kommt in ein Kaschemmengespräch mit ebensovielen (wie sagt man jetzt?) Wohnwagenbewohnern & nachdem zwei davon das Lokal mit Griff zu deren Mänteln, inkl. Smartphones & diversen Brieftaschen, verlassen haben, plauschen die Verbliebenen ganz entspannt weiter bis zum Eintreffen von Freund-&-Helfern (quelle surprise, daß sie ihre Ohne-Landsleute natürlich nie zuvor gesehen hatten). Dergleichen nennt sich Chuzpe, kommt aber nur zur Anwendung, wenn sich das Gegenüber das redlich verdient hat.


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Werter Ulrich Elkmann,
so sehr ich manchmal Ihre Beiträge als erfrischend empfinde; wenn Sie erwarten, dass ich Textexegese betreibe, um so was wie da oben zu entschlüsseln, dann irren Sie sich.

Gruß
Frank

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Kommunismus mordet.
Ich bin bereit, über die Existenz von Einhörnern zu diskutieren. Aber dann verlange ich außergewöhnlich stichhaltige Beweise.

Frank2000 Offline




Beiträge: 3.321

24.10.2015 14:14
#396 RE: Wir schafften das nicht Antworten

Zitat von Nola im Beitrag #391

Noch mal was über unsere Qualitätsmedien des ÖR:

Zitat

...Die Verwendung der Archivbildsequenz hätte "natürlich unterbleiben müssen", so Gniffke. „Wenn die Tagesschau Material sendet, das nicht vom gleichen Tage ist, blenden wir normalerweise ein Datum beziehungsweise den Hinweis ‘Archiv‘ ein". Der Sender bedauere, daß dies versäumt worden sei. Gleichzeitig verteidigte Gniffke den Bericht: Die Gesamtaussage dieses Nachrichtenfilms habe den Tatsachen entsprochen.





1. Dieser Rechtfertigungsversuch ist unfassbar frech, weil jedem aufmerksamen Beobachter klar ist, dass das kein Versehen war.

2. Die Selbstkontrolle der Medien ist in Deutschland bei den "politisch korrekten Themen" flächendeckend zusammengebrochen. Natürlich gibt es keine staatliche Zensur. Obiger Vorfall wurde ja auch im Internet veröffentlicht. Aber so funktionieren die Medien nicht und früher wusste man das auch. Es gab beim sogenannten "Widerrufsrecht" vor vielen, vielen Jahren schon diese Diskussion, dass das "blose veröffentlichen" einer Aussage nicht genügt. Damals wussten die staatlichen und juristischen Instanzen sehr wohl noch, dass man Aussagen in den Vordergrund oder aber auch in den Hintergrund drängen kann UND das der bewusste Einsatz dieser Instrumente zu Manipulation und Benachteiligung führen kann. Bei der Wahlberichterstattung gab es diese Diskussion im übrigen auch; auch da genügt NICHT, dass eine Partei nur PRINZPIELL das Recht hat, seine Meinung vorzutragen, sondern dass die Masse der Bürger auch PRAKTISCH in der Lage ist, die Information aufzunehmen.

Soll heissen: der Hinweis auf das Fehlen staatlicher Zensur bedeutet nicht, dass es nicht bereits heute eine beträchtliche Menge an Manipulation gibt durch das Hervorheben oder Verbergen von Informationen.

Natürlich gibt es die Welt, die eine sehr respektable Berichterstattung hat. Aber der einsame Rufer in der Wüste genügt nicht, um die permanente Manipulation der anderen Medien aufzuheben. Gäbe es ein vielfältiges Medienspektrum wie in den USA, dann könnte man auf einen selbstheilenden Effekt hoffen. Da aber in Deutschland ein halbes Dutzend Medienkonzerne 90% der Medienmacht vereinen, sind da Zweifel angebracht. Ich würde mir wünschen, dass Sender wie die ARD, das ZDF oder auch SPON durch eine agressivere Widerrufspflicht gezwungen würden, solche offensichtlichen Manipulationen genauso prominent zu widerrufen, wie sie die verkündet haben.

3. Im übrigen funktioniert es doch. Die Medien haben die volle Rückendeckung durch die Politik und die Konsumenten beschweren sich nicht.

Gruß

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Fluminist Offline




Beiträge: 2.015

24.10.2015 14:33
#397 RE: Wir schafften das nicht Antworten

Zitat von Frank2000 im Beitrag #395
Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #392

...Oder Anverwandlung an den Habitus mancher Neubürger: ein Damenquartett aus der weiteren Bekanntschaft kommt in ein Kaschemmengespräch mit ebensovielen (wie sagt man jetzt?) Wohnwagenbewohnern & nachdem zwei davon das Lokal mit Griff zu deren Mänteln, inkl. Smartphones & diversen Brieftaschen, verlassen haben, plauschen die Verbliebenen ganz entspannt weiter bis zum Eintreffen von Freund-&-Helfern (quelle surprise, daß sie ihre Ohne-Landsleute natürlich nie zuvor gesehen hatten). Dergleichen nennt sich Chuzpe, kommt aber nur zur Anwendung, wenn sich das Gegenüber das redlich verdient hat.


PS/OT: Sollte Frau Merkel beabsichtigen, sich in Stimmungsoszillationen & Betragen an einem ihrer Amtsvorgänger zu orientieren, so könnte das Anbringen einer Kopie dieses Hinweischilds aus dem indischen Chennai in ihrem Arbeitszimmer gewissen Peinlichkeiten vorzubeugen.


Werter Ulrich Elkmann,
so sehr ich manchmal Ihre Beiträge als erfrischend empfinde; wenn Sie erwarten, dass ich Textexegese betreibe, um so was wie da oben zu entschlüsseln, dann irren Sie sich.

Gruß
Frank

Diese fast joycelich verschlüsselte Passage mußte ich zwar auch 2x lesen, finde sie aber dann informativ & deutlich genug. Klartext geht heute ja kaum mehr ohne vorherige Triggerwarnung und nachfolgende Sanktionen, ist also nicht immer zu empfehlen.
Zitat von Frank2000 im Beitrag #396
Natürlich gibt es die Welt, die eine sehr respektable Berichterstattung hat.

… aber bei der Auswahl und Kommentierung meines Eindrucks nach auch oft vom dicken Ende her durchs Binokel schaut.
Zitat von Frank2000 im Beitrag #396
Gäbe es ein vielfältiges Medienspektrum wie in den USA, dann könnte man auf einen selbstheilenden Effekt hoffen.

Die US-Printmedien sind mir nicht als besonders vielfältig oder qualitativ hochwertig in Erinnerung, selbst die großen Tageszeitungen sind, verglichen mit den besseren europäischen, die reinsten Käseblätter. Besser sieht es im UK aus; die Zeitungen und Zeitschriften hier sind zwar auch in Händen weniger Mogule, decken aber wenigstens ein recht breites Meinungsspektrum ab.

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 13.848

25.10.2015 14:21
#398 RE: Wir schafften das nicht Antworten

Im Kommentarstring zur Tagesschau:

Zitat
Am 24. Oktober 2015 um 18:40 von Anna Lyse
Der Stau vor dem Hotspot nicht kleiner
Merkels Werbevideo ist gelöscht
Das BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) reagiert und nimmt nach einem Jahr das Werbevideo für die Zuwanderung nach Deutschland von seiner Webseite.
Der Film konnte von den Kunden in mehreren Sprachen (Englisch, Französisch, Russisch, Arabisch, Dari, Farsi, Paschtu, Serbisch, Albanisch und Deutsch) herunter geladen werden.
Jetzt wird der Film "nur" noch auf anderen Webseiten (Welt.de, dem Produzenten mira-media.de ...) angeboten.
Ich befürchte, dass dieser Film seine Nachwirkung als Einladung hat, da er nach meiner Einschätzung bei den Interessenten mit der guten Smartphone-Ausstattung (und auf ausländischen Webseiten?) gespeichert ist.
Deshalb wird der Stau vor dem Hotspot nicht kleiner.
Die Einladung von Frau Merkel wird Ihre Wirkung behalten.



http://meta.tagesschau.de/id/104515/wart...comment-2275366



Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande. - Voltaire

Fluminist Offline




Beiträge: 2.015

25.10.2015 17:05
#399 RE: Wir schafften das nicht Antworten

Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #398
Im Kommentarstring zur Tagesschau:

Zitat
Am 24. Oktober 2015 um 18:40 von Anna Lyse
Der Stau vor dem Hotspot nicht kleiner
Merkels Werbevideo ist gelöscht
Das BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) reagiert und nimmt nach einem Jahr das Werbevideo für die Zuwanderung nach Deutschland von seiner Webseite.
Der Film konnte von den Kunden in mehreren Sprachen (Englisch, Französisch, Russisch, Arabisch, Dari, Farsi, Paschtu, Serbisch, Albanisch und Deutsch) herunter geladen werden.
Jetzt wird der Film "nur" noch auf anderen Webseiten (Welt.de, dem Produzenten mira-media.de ...) angeboten.
Ich befürchte, dass dieser Film seine Nachwirkung als Einladung hat, da er nach meiner Einschätzung bei den Interessenten mit der guten Smartphone-Ausstattung (und auf ausländischen Webseiten?) gespeichert ist.
Deshalb wird der Stau vor dem Hotspot nicht kleiner.
Die Einladung von Frau Merkel wird Ihre Wirkung behalten.


http://meta.tagesschau.de/id/104515/wart...comment-2275366



In puncto Afghanistan wird jetzt aber hart durchgegriffen:

Zitat von FAZ
„Wir müssen ein deutliches Signal setzen“
Im Bundesinnenministerium wird diese Situation nicht mehr als tragbar angesehen. Afghanistan dürfe keineswegs wie das Bürgerkriegsland Syrien behandelt werden, in das seit 2012 nicht mehr abgeschoben wird, heißt es. Die Sicherheitslage am Hindukusch sei regional sehr unterschiedlich. So könnten Personen sehr wohl nach Kabul und in stabile Stammesgebiete zurückgebracht werden. Um den Zustrom einzudämmen, wird auch eine Abschreckungskampagne geplant, wie Deutschland sie seit einiger Zeit in Staaten des westlichen Balkans praktiziert.


Allerdings läuft auch diese Sache - wie aus irgendeinem Grund alles, was unsere "Elite" zuwege bringt* - wieder ganz schön ins Geld:

Zitat von a.a.O
Viele afghanische Politiker äußern sich hingegen besorgt über den Verlust ausgebildeter Fachkräfte. Gleichwohl weigert sich die Regierung seit einiger Zeit, abgeschobene Asylbewerber aus Britannien und Skandinavien ins Land zu lassen. Der afghanische Flüchtlingsminister will die mit einigen EU-Staaten geschlossenen bilateralen Rückführungsabkommen neu verhandeln; er fordert 500 Millionen Dollar für die Integration von Rückkehrern sowie für Maßnahmen gegen die Massenabwanderung.


Zuerst schafft man sich umsonst ein schweineteures Problem an und gibt dann Unsummen für eine Teillösung aus, froh, weil es sonst noch viel teurer kommen könnte. Langsam werden wir sogar bei den Schildbürgern zur Lachnummer.

* z.B. das hier:

Zitat von FAZ
Energiewende
Teilausstieg aus der Braunkohle besiegelt
Monatelang haben sich Energiekonzerne und Länder mit der Bundesregierung über die vorgezogene Stilllegung von Braunkohlekraftwerken als Beitrag zum Klimaschutz gestritten. Jetzt gibt es eine Einigung, die viel Geld kostet.


"Preiswert" oder überhaupt "bezahlbar" können unsere Staatenlenker offenbar gar nicht mehr.

Florian Offline



Beiträge: 3.147

26.10.2015 17:31
#400 RE: Wir schafften das nicht Antworten

Na, Humor hat sie immerhin, die Frau Bundeskanzlerin:

Zitat
Gleich der erste Fragesteller beim Bürgerdialog in Nürnberg lobte die Kanzlerin für ihre Haltung in der Flüchtlingskrise. Er habe Angela Merkels Politik nie unterstützt, sagte der Lehrer, aber nun seine Meinung geändert. Einem Freund gehe es genauso. "Na dann sind wir ja schon drei", sagte die CDU-Chefin selbstironisch und mit Blick auf wachsende Kritik aus den eigenen Reihen.



http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...-a-1059650.html

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