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ZETTELS KLEINES ZIMMER

Das Forum zu "Zettels Raum"



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Dieses Thema hat 316 Antworten
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 Kommentare/Diskussionen zu "Zettels Raum"
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Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 8.929

26.02.2021 18:06
#301 RE: Wenn der Schwachsinn Normalität wird. Corona, die 1324. Antworten

Ach.

Zitat
Die Corona-Zahlen des RKI warfen am Freitag Fragen auf. Die Zahlen hatten sich über Nacht fast verdoppelt - nun wurden sie aktualisiert.

Corona in Bayern: Zahlen-Chaos beim RKI - Inzidenz in bayerischen Landkreisen schnellt zeitweise nach oben

Update vom 26. Februar, 7.31 Uhr: Die aktuellen Corona-Zahlen des Robert Koch-Instituts sind da - und werfen Fragen auf. Nach dem RKI-Dashboard hat der Landkreis Wunsiedel eine Inzidenz von 591,8, Tirschenreuth folgt mit 538,5. Im täglichen Situationsbericht des RKI vom Donnerstag - also nur einen Tag zuvor - weisen beide Kreise noch Inzidenzen von 309,7 beziehungsweise 281,8 auf. Auch Weiden in der Oberpfalz soll nach aktuellem Stand einen Wert von 463,2 haben, zuvor waren es noch 243,3. Die Werte haben sich demnach angeblich fast verdoppelt. Ob die Zahlen stimmen oder die Statistik fehlerhaft ist, ist noch unklar. Aktuell (Stand 7.40 Uhr) ist das Dashboard nicht mehr erreichbar. Es wird voraussichtlich gegen zehn Uhr wieder zur Verfügung stehen.

Update vom 26. Februar, 10.05 Uhr: Am Morgen sorgten die Corona-Zahlen auf dem Dashboard des Robert-Koch-Instituts für Aufsehen. Sie hatten sich über Nacht fast verdoppelt - für München schnellte die Inzidenz beispielsweise von 34,4 auf 65,9. Der Landkreis Wunsiedel lag demnach sogar bei 591,8 (Vortag: 309,7). Danach war das Dashboard nicht mehr erreichbar (siehe Erstmeldung). Seit wenigen Minuten lässt sich die Seite wieder aufrufen, die Zahlen wurden aktualisiert.

Für den Landkreis Wunsiedel wird nun eine Sieben-Tage-Inzidenz von 295,9 ausgewiesen, München liegt bei 32,9. Auch für die anderen Kreise haben sich die Zahlen normalisiert. Wunsiedel und der Landkreis Tirschenreuth (269,3) sowie die Stadt Weiden in der Oberpfalz (231,6) liegen bundesweit an der Spitze.



https://www.merkur.de/bayern/corona-baye...r-90217930.html

Es wäre hilfreich, wenn man den Zähler um Mitternacht wieder auf 0 zurücksetzen würde. So trägt dies nicht sonderlich zum Vertrauen in die gemeldeten Zahlen und die Kompetenz der zuständigen Behörden nach 12 Monaten Krisenerprobung bei.



"Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande." - Voltaire

Martin Online



Beiträge: 3.575

06.03.2021 10:58
#302 RE: Wenn der Schwachsinn Normalität wird. Corona, die 1324. Antworten

Zitat von Johanes im Beitrag #291
Das ist eindeutig eine Satire.
Sie weist auf den scheinbar absurden Zustand hin, dass eine Diktatur wie China besser mit Corona klarkommt als der "freie Westen".

Zudem für einen linken solche Dinge wie der Brexit oder eben Trump eine echte Infragestellung bedeuten müssen. Das tut richtig weh, wenn sich das Volk nicht freiwillig für die eigenen Richtung entscheidet.


Ich hatte hier irgendwo erwähnt, dass ein Bekannter seit Jahren mit seiner chinesischen Frau in Shanghai lebt. Sporadisch korrespondieren wir. Ich bin so frei, hier einen Teil seiner Nachricht diese Woche hier wiederzugeben, um ein bisschen Außensicht einzubringen:

Zitat
Aktuelll hat ja das Thema Corona alles in Beschlag genommen. Bei Euch in Deutschland mehr -bei uns in China weniger. Demokratie und Föderalismus scheinen in diesem Fall etwas nachteilig zu sein. Hier gab es seit einigen Wochen keine lokalen Corona-Fälle mehr. Trotzdem muss man in öffentlichen Verkehrsmitteln und Gebäuden und auch in Malls und Supermärkten Maske tragen. Das ist für die Chinesen aber kein Problem, da sie dies auch schon vor Corona taten. Des weiteren wird die Temperatur über stationäre oder mobile Sensoren gemessen. Eine Sekundensache; jeder hält freiwillig sein Pfötchen hin. Die Körpertemperatur muss die normale Betriebstemperatur haben 😊. Und dann noch die Corona-App auf dem Mobilephone zeigen; muss grün sein. Auch kein Problem, da so gut wie jeder ein Mobilephone hat, da er damit so gut wie alles bezahlt. Als wir vor ein paar Wochen das Wochenende in einem Ressort verbrachten, mussten wir vor dem Betreten noch einen “acic nucleid” Test (Mund-Rachenabstrich) vorweisen. Dieser wurde in einem Hospital in der Nähe problemlos durchgeführt. Am nächsten Tag konnten wir den Befund über einen QF-Code ausdrucken. Alles sehr effizient organisiert und alle (na ja, die Meisten) halten sich dran und nehmen es sehr locker. Wenn ich das Hickhack in Deutschland lese, bin ich froh in China zu sein und fühle mich auch sicherer. Leider konnte ich letztes Jahr nicht nach Deutschland fliegen und ich bin nicht sicher, ob es dieses Jahr klappt; ich möchte nicht unbedingt den Urlaub in Quarantäne verbringen. Übrigens, wir haben jetzt einen ALDI-Laden gleich um die Ecke, natürlich mein Favorit-Shop. Über deren WeChat-App kann man auch online einkaufen (Englische Version). Lieferung ist kostenlos ab 59RMB und ab und zu bekommt man einen Coupon von 10-15% Rabatt. Wenn man für 800RMB/Monat einkauft bekommt man nochmals 6% Rabatt. Obwohl ich kein Freund von online-Einkauf bin, benutze ich dies nun auch, vor allem wenn’s regnet.



Interessant fand ich die Temperaturmessungen. Ich habe nochmal wegen der Erfahrungswerte zurückgefragt. Ich hatte hier im Forum gerade in Bezug auf die Schulöffnungen auch mal die Frage gestellt, warum man bei Schülern keine täglichen Temperaturmessungen vornimmt. Wenn man das aus irgendwelchen Gründen nicht in der Schule machen würde, dann könnte man die Eltern dazu verpflichten. Ich habe gerade bei meiner Zahnärztin gelernt, dass die Temperaturmessung inzwischen zu ihrem Standardprozess vor der Behandlung gehört.

Gruß
Martin

edit: Als Ergänzung nachgereicht: Da bessere Management in China sehe ich nicht primär als Problem unserer Demokratie oder unseres Föderalismus, sondern unserer Personalauswahl in der Politik. Wir haben inzwischen die zweite Generation nach dem 3. Wk in der Politik, die m.E. nie gelernt hat, wirklich Verantwortung zu tragen und auch die Konsequenzen ihres Tuns zu spüren.

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 8.929

06.03.2021 11:25
#303 RE: Wenn der Schwachsinn Normalität wird. Corona, die 1324. Antworten

Das deckt sich mit Berichten von Freunden aus China. Zur Orientierung bei den Preisen: 8 Renmibi entsprechen gut 1€. An den Unis ist übrigens noch Telepräsenz Standard.



"Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande." - Voltaire

Klumpfuß Offline



Beiträge: 30

11.03.2021 18:47
#304 RE: Wenn der Schwachsinn Normalität wird. Corona, die 1324. Antworten

Ich sehe gerade, dass ein Hamburger EDEKA die Technik einsetzt: https://www.youtube.com/watch?v=zxr5PFq_McU

Allerdings sind die äquivalenten 6-8 Luftwechsel pro Stunde (Minute 1:15) sehr schwach im Vergleich zur Fachliteratur. Vielleicht liegt es an den Lamellen, welche viel UV-C-Strahlung schlucken?

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 8.929

26.03.2021 18:05
#305 RE: Wenn der Schwachsinn Normalität wird. Corona, die 1324. Antworten

Schwachsinn, heutige Ablieferung. (Wobei man aktuell ja betonen muß, daß nicht der Schuß vor den Bug damit gemeint ist, sondern die Nummer, als hier mal eben so lockerflockig auf der Hüfte geschossen abgezogen werden sollte).

Zitat
EU-Corona-Hilfen vorläufig gestoppt

Stand: 26.03.2021 16:24 Uhr

Bundespräsident Steinmeier darf das deutsche Gesetz über das Corona-Konjunkturprogramm der EU vorerst nicht unterzeichnen. Das Bundesverfassungsgericht legte das Verfahren erst einmal auf Eis.

Nach harten Verhandlungen beschloss die Europäische Union im Juli 2020 einen neuen Haushalt in bisher ungekannter Höhe: Insgesamt 1,8 Billionen Euro wurden als Budget bis zum Jahr 2027 vorgesehen. Ein ganz erheblicher Teil dieser Summe - 750 Milliarden Euro - sind als Corona-Hilfe veranschlagt. Mit dem Geld sollen die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie abgefangen werden. Einen Teil des Geldes sollen die Mitgliedstaaten als Zuschüsse bekommen, einen anderen Teil als Darlehen.

Um diese Summe zu finanzieren, ging die EU neue Wege: Der sogenannte Eigenmittelbeschluss sieht vor, dass die EU-Kommission im Namen der Union Schulden am Kapitalmarkt aufnehmen soll. Bis zu 750 Milliarden Euro sollen so in die Kassen gespült werden - also der Betrag, der für die Corona-Hilfen vorgesehen ist. Zurückgezahlt werden soll das Geld dann bis zum Ende der Haushaltsperiode.

Die EU-Kommission kann mit der Aufnahme der Kredite und der Auszahlung aber erst beginnen, wenn alle 27 EU-Staaten den Beschluss ratifiziert haben. Bundestag und Bundesrat machten in dieser Woche den Weg dafür frei. Aber durch den heutigen Beschluss des Bundesverfassungsgerichts wird das Verfahren erstmal gestoppt. Der Bundespräsident darf das beschlossene Gesetz nicht ausfertigen, denn in Karlsruhe liegt ein Eilantrag gegen die deutsche Beteiligung vor. Bis das Gericht darüber entschieden hat, sollen keine Fakten geschaffen werden.

Eine Begründung für den Beschluss veröffentlichte das Bundesverfassungsgericht zunächst nicht. Sie soll nachgereicht werden. In einer vergleichbaren Situation 2012, als es um den Euro-Rettungsschirm ESM ging, hatte der damalige Bundespräsident informell zugesagt, das damalige Gesetz vorerst nicht auszufertigen. Deshalb gab es damals, anders als heute, keinen formellen Beschluss.

Geklagt hat eine Gruppe von Wirtschaftsprofessoren um AfD-Gründer Bernd Lucke. Mehr als 2000 Bürger sollen sich der Verfassungsbeschwerde angeschlossen haben. Sie vertreten die Ansicht, dass die EU keine Kredite aufnehmen dürfe. Sie verweisen darauf, dass die EU nach den Europäischen Verträgen verpflichtet sei, ihren Haushalt "vollständig aus Eigenmitteln" zu finanzieren. Schulden aber seien keine Eigenmittel, sondern "Fremdkapital".



https://www.tagesschau.de/inland/innenpo...xHMH1G9c-Uu7-xI

Übrigens haben die Blauen gestern im BT als einzige Fraktion geschlossen dagegen gestimmt.

Nachtrag.

Zitat
Geschlossen für die Schuldenunion stimmten die SPD-Abgeordneten und die Grünen. In der mitgliederstarken Unionsfraktion hatten gerade einmal 8 Abgeordnete das Rückgrat, gegen dieses Gesetz zu stimmen. In der FDP sagten nur 4 Abgeordnete Nein! Allein die AfD-Fraktion lehnte den Eigenmittelbeschluss geschlossen ab, während die Linke sich fast geschlossen enthielt. Hier ist das genaue Ergebnis der namentlichen Abstimmung (Deutscher Bundestag – Namentliche Abstimmungen).



https://www.tichyseinblick.de/daili-es-s...-schuldenunion/



"Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande." - Voltaire

F.Alfonzo Offline



Beiträge: 846

29.03.2021 17:42
#306 RE: Wenn der Schwachsinn Normalität wird. Corona, die 1324. Antworten

Eine Anekdote von Danisch zum alltäglichen Schwachsinn, heute: Testzentrum

Zitat
Warteschlange vor dem Gebäude von geschätzten 100 Meter (kommt nicht auf die Idee, es zu bestreiten, ich habe es vorsorglich fotografiert, bis hinten an den weißen Baucontainer!), drinnen auch noch weiter. Zäh langsam. Man wartet draußen nicht nur ziemlich lange (und steht im Regen), die halten auch überwiegend zu wenig oder gar keinen Abstand.
[...]
Ich habe den Test dann nicht gemacht und bin wieder gegangen, denn wenn ich so lange in einer solchen Schlange stehen soll, dann war der Test ohnehin für die Katz, weil er dann mittags nicht sagt, ob ich abends dann COVID-19 habe.
Quasi ein selbstinvalidierender Test, weil den Test zu machen automatisch dafür sorgt, dass das Ergebnis nutzlos ist.



Ich glaube inzwsichen dass Untätigkeit die optimale Handlungsstrategie der Politik ist, denn ausnahmslos alles, was der Staat organisiert, führt unweigerlich zu Verknappung, Warteschlangen und Gedränge und ist damit kontroproduktiv bei der Eindämmung einer Pandemie. Passt auch gut zur Wahnsinnsidee, die Öffnungszeiten von Geschäften zu reduzieren oder nur Geschäften mit geringer Verkaufsfläche die Öffnung zu erlauben.

Emulgator Offline



Beiträge: 2.244

30.03.2021 01:48
#307 RE: Wenn der Schwachsinn Normalität wird. Corona, die 1324. Antworten

Zitat von F.Alfonzo im Beitrag #306
Ich glaube inzwsichen dass Untätigkeit die optimale Handlungsstrategie der Politik ist, denn ausnahmslos alles, was der Staat organisiert, führt unweigerlich zu Verknappung, Warteschlangen und Gedränge und ist damit kontroproduktiv bei der Eindämmung einer Pandemie.
Das ist so zutreffend zusammengefaßt. Im Grunde hätte man sich von Anfang an darauf verlassen können, daß die Menschen schon zu ihrem Selbstschutz bestimmte Maßnahmen einhalten würden, ganz ohne irgendwelche Zwangsmaßnahmen. Weil die Politik aber die fixe Idee hat, auf alles irgendwie reagieren zu müssen, in diesem konkreten Fall aber keine Ahnung und auch keine Lust hatte, hat man erstmal abgewiegelt ("nicht schlimmer als eine Grippe", "wir warten einfach, bis sich viele angesteckt haben, und dann eine Herdenimmunität greift", "Masken schützen nicht") und viele Menschen, die aus eigener Vernunft vorsichtig gehandelt hätten, zur Unvorsichtigkeit verleitet.

Nur eine Ausnahme: Die einzig sinnvolle Maßnahme wäre gewesen, die Einreisen nach Deutschland aus den Risikogebieten zu unterbinden. Das war auch das einzige wofür es vorher eine gesetzliche Grundlage gab.

F.Alfonzo Offline



Beiträge: 846

30.03.2021 09:14
#308 RE: Wenn der Schwachsinn Normalität wird. Corona, die 1324. Antworten

Ich glaube es gibt zwei Kernprobleme, die hier zu den absurden Ergebnissen führen.

Zum einen der Hang, alles zentralistisch organisieren zu wollen. Das ist erprobt, leicht kontrollierbar und einfacher durchzuführen, vor allem in einem Land, in dem alles so stark durchreguliert ist. Daher auch der jüngste Vorstoß der Kompetenzverschiebung richtung Berlin. Das dumme ist nur, dass die Bekämpfung einer Pandemie nicht das selbe ist wie das Ausstellen von Ausweisdokumenten oder Steuerbescheiden; was in einem Fall sinnvoll und günstig ist, kann im anderen Fall völlig kontraproduktiv wirken. Siehe den Menschenauflauf in den Testzentren, oder auch das Impfdesaster; es ist eigentlich eine Trivialität, dass die Impferei in Deutschland durch Hausärzte durchgeführt werden muss wenn das Ganze möglichst schnell einen Effekt zeigen soll. Weil das deutsche Gesundheitssystem - im Vergleich zu anderen Ländern, wo die Leute grundsätzlich immer sofort ins Krankenhaus rennen - eben sehr dezentral aufgebaut ist. Stattdessen baut man erst mal eine völlig neue, zentrale Infrastruktur auf und weiss dann nicht so genau, wie man die eigentlich nutzen soll.

Zum anderen der typische Beißreflex der deutschen Politik, alles was Probleme verursacht erst mal pauschal zu verbieten, ohne sich darüber Gedanken zu machen zu welchen Ausweichreaktionen solch ein Verbot führt. Obwohl auch diese Prognose auch kein Hexenwerk ist, wenn man sich von der Lebenswirklichkeit des Ottonormalverbrauchers nicht schon komplett abgekoppelt hat. Man denkt dass die Leute sich beim Einkaufen anstecken, also sperrt man die Läden zu. Dass sich dann einen Tag früher noch viel mehr Leute anstecken wird dann nicht mehr erfasst. Problem -> Lösung.

In "Friedenszeiten" nimmt man die resultierenden Effizienzverluste und die Ausweichreaktionen eben einfach in Kauf und erschafft sich so durch Regulierung wiederum neue Felder, die es zusätzlich zu regulieren gilt. Arbeitsbeschaffungs-Perpetuum Mobile für Politiker, und alle sind happy weil man den exponentiell steigenden Schaden nicht direkt sehen kann. Aber das Virus schlägt hier eben knallhart zurück, und zwar in Windeseile. Und weil der Feld-, Wald- und Wiesenpolitiker nichts anderes kennt als Zentralisierung und Verbote, macht man das eben auch bei der Pandemiebekämpfung und fährt sehenden Auges vollgas gegen die Wand.

Frank2000 Offline




Beiträge: 2.497

30.03.2021 09:36
#309 RE: Wenn der Schwachsinn Normalität wird. Corona, die 1324. Antworten

In der NZZ gibt es übrigens einen Artikel, dass Merkel zunächst mit ihrer Corona-Strategie viel Zustimmung beim Wähler eingefahren hat, aber seit ein paar Monaten die Werte der CDU in der Sonntagsfrage extrem abstürzen.

Dumm nur, dass ausgerechnet die Grünen die Wähler einsammeln.

___________________
Jeder, der Merkel stützt, schützt oder wählt, macht sich mitschuldig.
“Die gefährlichsten Unwahrheiten sind Wahrheiten mäßig entstellt”, Georg Cristof Lichtenberg

Florian Offline



Beiträge: 2.869

30.03.2021 16:43
#310 RE: Wenn der Schwachsinn Normalität wird. Corona, die 1324. Antworten

Zitat von F.Alfonzo im Beitrag #308
Man denkt dass die Leute sich beim Einkaufen anstecken, also sperrt man die Läden zu. Dass sich dann einen Tag früher noch viel mehr Leute anstecken wird dann nicht mehr erfasst. Problem -> Lösung.


Deail-Anmerkung:
Dass Einkaufen KEIN Infektionsherd ist, ist glaube ich der Politik durchaus bewusst.
Dafür gibt es mittlerweile etliche Studien.
Und es ist letztlich auch einigermaßen logisch: beim Einkaufen muss durchweg Maske getragen werden (in einigen Bundesländern sogar FFP2-Maske), es gibt allerlei Regeln für Abstände, Hygiene, Höchst-Zahlen pro Quadratmeter, Kontakt-Nachverfolgungsmöglichkeiten, usw.

Zusammentreffen im Handel sind außerdem i.d.R. relativ kurz und es wird relativ wenig gesprochen (verglichen mit z.B. Restaurantbesuchen, Arbeitstag im Büro, Treffen mit Freunden).

Hinzu kommt, dass das alles sehr transparent stattfindet.
Ob in irgendeinem Büro die Hygiene-Regeln eingehalten werden, können Außenstehende i.d.R. nicht wissen und beurteilen.
Aber im Handel sieht jeder Kunde, wenn ein Verkäufer die Maske nicht richtig trägt und kann sich beschweren.

Die Sicherheit im Handel ist deshalb auch um Größenordnungen besser als in Büros, bei privaten Treffen, usw.

Dass nun der Handel bevorzugtes "Opfer" von Schließungs-Wünschen der Politik ist, hat also ganz sicher seinen Grund NICHT darin, dass die Politik hier ein besonderes Risiko sehen würde.
Nein, ich sehe hier 2 andere Gründe am Werk:

Erstens: Der Nichtlebensmittel-Handel hat eine vergleichsweise geringe Lobby. Wenn Gastronomie geschlossen hat, dann trifft das sehr viele Menschen die alle gerne mal wieder in ihre Lieblingswirtschaft gehen würden, wo sie vielleicht auch den Wirt persönlich kennen.
Ob aber der Herren-Ausstatter am Stadtplatz geschlossen hat, ist den meisten egal: Es kaufen dort viel weniger Leute ein als in der typischen Gastronomie konsumieren. Man kann auch viel leichter ein paar Monate ohne neuen Anzug überstehen also ohne enen Gastronomiebesuch. Und man hat i.d.R. mit dem Ladeninhaber viel weniger persönlichen Kontakt als mit dem Wirt (zumal es im Handel auch mehr Filialisten gibt als in der Gastronomie).
In der Summe ist deshalb der Aufschrei bei der Schließung von Gastronomie höher als beim Schließen von Läden. Der Grundrechtseingriff in die Gewerbefreiheit ist in beiden Fällen zwar gleich schwer. Aber die politische Gegenwehr ist bei den Gastronomen höher.
(Übrigens ist das auch der Grund, warum die Gastronomie VIEL höhere staatliche Unterstützung bekommt als der Einzelhandel).

Auch der Fall "Gründonnerstag" zeigt übrigens sehr gut, wie unterschiedlich stark die jeweiligen Lobbys sind:
Als bekannt wurde, dass die Industrie an dem Tag schließen musste, standen sofort alle möglichen mächtigen Lobbys von Autoindustrie bis IHK im Kanzleramt auf der Matte und haben inverveniert und auf den hohen wirtschaftlichen Schaden hingewiesen.
Absolut zurecht natürlich. Und die Kanzlerin ist vor dem Widerstand dann auch schnell eingeknickt.
Es war aber letztlich EIN TAG, den das die Industrie gekostet hätte.

Der Einzelhandel hat in den letzten 12 Monaten z.T. schon FÜNF MONATE schließen müssen.

EIN TAG ist für die Industrie nicht zumutbar. FÜNF MONATE (and counting) für den Handel hingegen offenbar schon.

Die wirtschaftliche Folgen sind so gewaltig, man macht sich kein Bild.
(Ohne hier Jammern zu wollen: mit meinem kleinen Unternehmen habe ich bisher 5 Millionen Umsatz durch die diversen Lockdowns verloren. Staatliche Unterstützung bisher Null Euro. Und viel mehr als 200-300 Tsd. Euro werde ich selbst im Optimalfall keinesfalls an Unterstützung bekommen. Also vielleicht einen Ausgleich für 5% des entgangenen Umsatzes. Man vergleiche das mit den 70% Umsatz-Kompensation, die die Gastronomie für einzelne Monate bekommen hat).


Zweitens: Man kann durch Schließen von Läden schnell Handlungsfähigkeit demonstrieren.
Denn die Läden sind dann tatsächlich zu (Ladenbesitzer sind i.d.R. recht gesetzestreu). Und das ist auch für alle sichtbar.
Der eigentliche Infektionsherd sitzt zwar eigentlich ganz woanders. Zum Beispiel bei größeren privaten Feiern. Aber wie will man die schon kontrollieren? Und welcher Polizist hat schon Lust, bei gewissen Klientels die große Familienfeier schon sprengen zu wollen?
Aber irgendetwas MUSS die Politik ja machen. Also nimmt man sich eben die "leichteren Opfer", und das sind die einheimischen Gewerbetreiibenden, die man recht problemlos gängeln kann.
(Ähnlich übrigens auch das scharfe Auge, dass auf "biodeutsche" Touristen in Mallorca geworfen wird und die sich für eine harte Kontrolle eben anbieten. Hingegen ist der sehr zahlreiche Heimaturlaub von Großfamilien nach Albanien, Kosovo oder Rumänien eben deutlich schlechter kontrollierbar. Wobei das wahrscheinlich das Infektionsrisiiko deutlich höher ist als im Hotel auf Mallorca mit gutem Hygiene-Konzept).

Man sieht das auch im Ablauf der MP-Sitzung:
Das Kanzleramt hatte vorab ein Maßnahmenpaket vorgeschlagen. Unter anderem mit einer Ausgangssperre.
Die Ministerpräsidenten wollten das nicht. (Vermutlich deshalb, weil das viele aufwändige Kontrollen bedeutet hätte - und man sich auch stark mit einer Klientel angelegt hätte, die für das Unterbinden von Familientreffen vielleicht nicht so empfänglich ist).
Abe die Kanzlerin wollte kein Gesicht verlieren. Also brauchte sie irgendetwas anderes, dass sie verbieten konnte.
Und so ist man halt auf die Gründonnerstag-Schlieung verfallen.
Nicht weil das sinnvoll wäre. Sondern weil es ohne viel Widerstand umsetzbar ist (nur dass man hier ausnahmsweise einmal den Widerstandsgeist der Betroffenen unterschätzt hatte).

Llarian Offline



Beiträge: 5.305

31.03.2021 01:42
#311 RE: Wenn der Schwachsinn Normalität wird. Corona, die 1324. Antworten

Zitat von Florian im Beitrag #310
Ob aber der Herren-Ausstatter am Stadtplatz geschlossen hat, ist den meisten egal: Es kaufen dort viel weniger Leute ein als in der typischen Gastronomie konsumieren. Man kann auch viel leichter ein paar Monate ohne neuen Anzug überstehen also ohne enen Gastronomiebesuch. Und man hat i.d.R. mit dem Ladeninhaber viel weniger persönlichen Kontakt als mit dem Wirt (zumal es im Handel auch mehr Filialisten gibt als in der Gastronomie).

Detailsergänzung zur Detailsanmerkung:
Ein nicht unerheblicher Unterschied mag auch darin bestehen, dass der (Nicht-Lebensmittel-) Einzelhandel einfacher zu kompensieren ist und auch kompensiert wird. Wer ist der größte Gewinner der derzeitigen Krise? Richtig: Amazon. Jeff Bezos verdient sich im Moment nicht nur dumm wie sonst sondern ganz klar dumm und dämlich. Der Gastronom kann dagegen von Amazon (und anderen, wir wollen ja fair bleiben) nicht kompensiert werden.

Zitat
Als bekannt wurde, dass die Industrie an dem Tag schließen musste, standen sofort alle möglichen mächtigen Lobbys von Autoindustrie bis IHK im Kanzleramt auf der Matte und haben inverveniert und auf den hohen wirtschaftlichen Schaden hingewiesen. Absolut zurecht natürlich. Und die Kanzlerin ist vor dem Widerstand dann auch schnell eingeknickt.


Ich glaube nicht, dass es die Lobby war. Ich glaube es war die Kombination aus zwei Dingen: Es hätte sich sehr schnell herumgesprochen, dass der Tag nicht von den Arbeitgebern spendiert würde, sondern real eher Zwangsurlaub gewesen wäre, zum anderen wäre das ganze vor Gericht vermutlich sofort gescheitert. Dieses Scheitern wäre eine weitere Klatsche gewesen mit dem gleichzeitigen Unbeliebtmachen bei der Bevölkerung.

Zitat
EIN TAG ist für die Industrie nicht zumutbar. FÜNF MONATE (and counting) für den Handel hingegen offenbar schon.


Weil Merkel der Handel nicht mehr interessiert. Das ist ja generell das Problem von heute: Es wird fast nirgendwo mehr Politik nach checks and balances gemacht sondern nur noch nach Mehrheit. Merkel pfeift (um kein anderes Wort zu verwenden) auf den Handel, sie hat Stimmen von dort schlicht abgeschrieben. Und ist der Ruf erst ruiniert, dann tritt es sich auch ungeniert.

Zitat
Aber irgendetwas MUSS die Politik ja machen. Also nimmt man sich eben die "leichteren Opfer", und das sind die einheimischen Gewerbetreiibenden, die man recht problemlos gängeln kann.


Weil eben Politik heute mit Handlung verwechselt wird. Hauptsache etwas tun, egal wie sinnlos. Aber sich nicht vorwerfen lassen man tue nichts. Und dann tut man am besten das, was alle anderen tun, egal ob das falsch ist, weil, dann wird man noch weniger angegriffen.

Techniknörgler Offline



Beiträge: 2.593

31.03.2021 17:33
#312 RE: Wenn der Schwachsinn Normalität wird. Corona, die 1324. Antworten

Angela Merkel droht ja die Macht da zu konzentrieren, wo sie die eigentliche Kompetenz versammelt sieht: Bei sich selber.

https://m.faz.net/aktuell/politik/inland...d-17269410.html

Wobei es die deutsche Verfassungsordnung gar nicht erlaubt ihr direkt, unmittelbar persönlich unkontrollierte Entscheidungskompetenz zu übertragen. Dann die Ausführung der meisten Bundesgesetze ist laut Grundgesetz Ländersache. Ihr Plan muss also entweder
- direkt ins Gesetz geschrieben werden oder
- in eine Rechtsverordnung der Bundesregierung, zu der sie erst noch ermechtigt werden müsste, die aber vor allem auch der Zustimmung des Bundesrates bedarf.

Ihren Corona-Fahrplan direkt ins Gesetz zu schreiben bedarf keiner Zustimmung des Bundesrates.

Damit kommen wir aber in Deutschland in den Dauerlockdown. Damit meine ich nicht bis September, sondern einen jahrelangen Lockdown mit gelegentlichen, relativ kurzen Verschnaufspausen. Grund: Ein Ende der pandemischen Notlage ist in naher Zukunft erst mit einem Paradigmenwechsel, was als pandemische Notlage gilt, möglich.

Ein solcher Paradigmenwechsel geht aber mit Nachfragen einher. Wenn er - sagen wir - in einem Jahr vollzogen wird (vielleicht früher, vielleicht aber auch erst später, das Jahr ist ein Beispielwert), während vielleicht eine neue Mutante kursiert, gegen die erst ein Boosterimpfstoff entwickelt und zugelassen (!) werden muss, die Inzidenz über 35 oder gar 50 liegen wird, aber kein Lockdown trotz fehlendem Impfschutzes (gegen die Mutation) stattfindet - warum gab es dann 2021 einen?

Die Frage wird sowieso gestellt werden, aber wenn man einfach "implizit" die Maßstäbe für die Rechtfertigung oder Notwendigkeit eines Lockdowns ändern kann, in dem man einfach aufhört die 4 Wochen haltenden Rechtsverordnungen zu verlängern (eventuell unter irgend einem kurz in einer Pressemitteilung dahin geschwurbelten Vorwand, was jetzt alles anders sei, um eine andere Bewertung zu rechtfertigen), geht das viel leichter gesichtswahrend. Schließlich möchte sich ja auch die heutige knappe Mehrheit für den Lockdown nicht eingestehen, dass die Maßnahmen schon heute in dieser Form den langfristigen Schaden (wirtschaftlich, aber vor allem für Gesundheit und Lebenserwartung) nicht Wert sind.

Ist ein Plan mit verbindlichen Maßnahmen, fest an Inzidenzwerte gekoppelt, direkt im Gesetz niedergeschrieben, geht der gesichtswahrende Paradigmenwechsel aber nicht mehr. Dann benötigen wir eine - erneute - Gesetzesänderung. Der Paradigmenwechsel geht dann nur noch explizit - für jeden als solchen zu erkennen - in einem aufwändigen Gesetzgebungsverfahren. Das geht nicht mehr so einfach gesichtswahrend.

Außer man nutzt die erstbeste Gelegenheit, wenn die Zahlen etwas runter gegangen sind, um weniger zu testen, da man das ja jetzt weniger bräuchte und fängt dann einfach nicht mehr wieder damit an. Damit blieben die Zahlen dann unten. Am Ende gibt es also noch einen Anreiz eine der wenigen sinnvollen Maßnahmen zu unterlassen.

______________________________________________________________________________

“Being right too soon is socially unacceptable.”
― Robert A. Heinlein

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 8.929

01.04.2021 16:20
#313 RE: Wenn der Schwachsinn Normalität wird. Corona, die 1324. Antworten

https://www.regierung.oberfranken.bayern...m026/index.html

Zitat
PM 026/21
30.03.2021
Regierung von Oberfranken stellt auf fünfstellige Faxnummern um

Am 6. April 2021 stellt die Regierung von Oberfranken ihren Faxserver von bisher vier- auf fünfstellige Faxnummern um.

Die neue zentrale Faxnummer der Regierung lautet:

0921 604-41258

Auch die persönlichen Faxnummern der Sachbearbeiter ändern sich. Die bisher bekannten Faxnummern sind ab 6. April 2021 nicht mehr gültig. Während der Umstellung kann es zu kurzzeitigen Störungen im Faxverkehr kommen.



"Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande." - Voltaire

Frank2000 Offline




Beiträge: 2.497

01.04.2021 17:25
#314 RE: Wenn der Schwachsinn Normalität wird. Corona, die 1324. Antworten

Ich weiß es, ich weiß es! Fax(n) machen bedeutet, den Clown zu spielen und sich gleichzeitig über andere lustig zu machen!

___________________
Jeder, der Merkel stützt, schützt oder wählt, macht sich mitschuldig.
“Die gefährlichsten Unwahrheiten sind Wahrheiten mäßig entstellt”, Georg Cristof Lichtenberg

F.Alfonzo Offline



Beiträge: 846

01.04.2021 20:20
#315 RE: Wenn der Schwachsinn Normalität wird. Corona, die 1324. Antworten

Die Digitalisierung schreitet unaufhaltsam voran. In ein paar Jahren bekommen sie möglicherweise schon die erste Schreibmaschine...

Martin Online



Beiträge: 3.575

01.04.2021 22:09
#316 RE: Wenn der Schwachsinn Normalität wird. Corona, die 1324. Antworten

Zitat von F.Alfonzo im Beitrag #315
Die Digitalisierung schreitet unaufhaltsam voran. In ein paar Jahren bekommen sie möglicherweise schon die erste Schreibmaschine...
Die Merkel'sche Digitalisierung hat nur noch niemand richtig verstanden: Lockdown on / Lockdown off /Lockdown on ... abhängig vom Input: Inzidenz > oder <

Gruß
Martin

F.Alfonzo Offline



Beiträge: 846

01.04.2021 22:54
#317 RE: Wenn der Schwachsinn Normalität wird. Corona, die 1324. Antworten

Digitalisierung in Deutschland bedeutet, dass man die Faxe demnächst über das Glasfasernetz verschicken kann...

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