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Das Forum zu "Zettels Raum"



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 Kommentare/Diskussionen zu "Zettels Raum"
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Reisender ( gelöscht )
Beiträge:

27.01.2016 13:00
#1076 RE: Zwiedenk und Neusprech helfen weiter Antworten

Jetzt kommt die Realität im einfachen Leben an:

https://www.openpetition.de/petition/onl...west-e-v-in-not

Hundeplatz DVG MV Essen-West e.V in Not
-
Nach 90jährigem Bestehen soll der Hundeplatz in Essen-Frohnhausen in der Nöggerathstr einem Flüchtlingslager weichen. Damit ständen die Mitglieder samt ihren Vierbeinern auf der Straße...

HR ( gelöscht )
Beiträge:

31.01.2016 00:14
#1077 RE: Wir schafften das nicht Antworten

Sloterdijk: "Es gibt keine moralische Pflicht zur Selbstzerstörung"

http://www.cicero.de/berliner-republik/p...eine-moralische

TF Offline



Beiträge: 275

01.02.2016 20:08
#1078 RE: Wir schafften das nicht Antworten

Beste Realsatire! Die fäkale Integration der "Flüchtlinge":
http://www.faz.net/aktuell/politik/fluec...rue#pageIndex_2

Es gibt wirklich nichts, was gutmenschliche Journalisten nicht schönzureden im Stande wären, und sei es buchstäblich Sch... Aber das ist hier eher lustig als dämlich.

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 11.532

01.02.2016 20:35
#1079 RE: Wir schafften das nicht Antworten

Zitat von TF im Beitrag #1078
Es gibt wirklich nichts, was gutmenschliche Journalisten nicht schönzureden im Stande wären


Solche Übungen werden dann fällig, wenn Wasserstandsmeldungen wie diese weitere Kreise als die des Flurfunks ziehen. Dingsseidank gibt es dank der Regelungen in Koran & Hadith weitgehende Schnittmengen mit dem umsichtigen Verhalten in beiden Kulturen.

Zitat von Wikipedia, Islamic toilet etiquette
A Muslim must first find an acceptable place away from standing water, or people's pathways or shade.[4] They are advised that it is better to enter the area with the left foot,[5] facing away from the Qiblah.[1]

While on the toilet, one must remain silent. Talking, answering greetings or greeting others is strongly discouraged.[1] When leaving the toilet, one is advised to leave with the right foot,[5] and also say a prayer – "Praise be to Allah who relieved me of the filth and gave me relief."[1]
[1] Shu'aib, Tajuddin B., "Qadaahul Haajah"; [5] Narrated by Anas bin Malik and collected in Sahih al-Bukhari (Volume 1, Book 4, Number 144) and Sahih Muslim (Book 003, Number 729)



Ich hatte man einen Nachbarn, der an Hochsommertagen bei solchem Zeitvertreib nicht das Fenster schloß, sondern aus voller Kehle sang "Großer Gott, wir loben dich..." Toilettenpapier findet naturgemäß weder in Q- noch H- Erwähnung.



Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande. - Voltaire

Emulgator Offline



Beiträge: 2.710

01.02.2016 20:59
#1080 RE: Wir schafften das nicht Antworten

Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #1079
Solche Übungen werden dann fällig, wenn Wasserstandsmeldungen wie diese weitere Kreise als die des Flurfunks ziehen. Dingsseidank gibt es dank der Regelungen in Koran & Hadith weitgehende Schnittmengen mit dem umsichtigen Verhalten in beiden Kulturen.
[...]

Toilettenpapier findet naturgemäß weder in Q- noch H- Erwähnung.

Nichts neues. Rolf Wilhelm Brednich hat auch eine Geschichte von den Nachkriegsflüchtlingen gesammelt, wonach manche Deutsche aus den ehemaligen östlichsten Zipfeln unseres Siedlungsgebietes mit der Wassertoilette erstmal nichts anderes anzufangen wußten, als dort ihre Kartoffeln zu waschen. Tatsächlich hat die Menschheitskultur auch auf dem Gebiet der Defäkation und der Miktion eine Vielfalt an unterschiedlichen Praktiken entfaltet. Der Gipfel der technologischen Entwicklung stellt keineswegs das deutsche Toilettenpapier dar, auch nicht das französische Bidet, sondern Japan. Grenzgänger müssen also auch auf diesem Gebiet sich kultureller und technologischer Unterschiede der Länder bewußt sein und entsprechend handeln. Merke: Erfolgreiche Integration macht nicht vor dem Stuhlgang halt!

Die politischen Implikationen der gesellschaftlichen Normen zum Urinieren wurden übrigens nach den Methoden der Wissenschaftlichen Weltanschauung mit dem Kampfruf kein chauvinismus auf dem lokus erörtert. Dort wird auch anerkennend auf Mohammed als Beispiel fortschrittlicher Gesetzgebung betreffend die Miktion hingewiesen.

Nur eine Frage bleibt für mich offen: Wenn die Fluchtfündigen die Abgeschiedenheit separierter Toilettenkabinen zugunsten des Siphons der Turnhallengemeinschaftsdusche verschmäht haben, wo haben sie dann geduscht? Und wie die islamisch gebotenen Waschungen durchgeführt? Ach, denken wir nicht weiter darüber nach!

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 11.532

01.02.2016 23:03
#1081 RE: Nachtrag zum Bundeswehreinsatz Antworten

Zitat von H_W im Beitrag #1037
Legen Sie Ihre wasserfeindliche Haltung ab, gehen in den Keller und lernen Sie das Wasser kennen. Sprechen Sie mit ihm, beten Sie mit ihm.
Sie werden sehen, welch Bereicherung Wasser im Keller bedeutet!


Das Motiv scheint, wie es scheint, je ne sais quoi, zum Auftakt der entscheidenden Zwölfmonatsstaffel, auch in anderen Träumen auf.

Zitat von acta diurna, 1. Februar 2016
Kollege ***, den derzeit wie so manchen der Weltlauf generell sowie insonderheit jener nach Deutschland sacht gruselt, erzählt einen Traum. Darin sei er von seinem Vorgesetzten aufgefordert worden, einen kleinen Fluss aufzustauen. Während er – im Traum wie in der Wirklichkeit das Pflichtbewusstsein in Person – sich sofort anheischig machte, den Auftrag zu erfüllen, fiel ihm auf, dass er ja direkt am Ufer des Flüssleins wohne; wenn er das Wasser also staue, werde es ihm ins Haus fließen. Diese Bedenken habe er denn auch seinem Chef vorgetragen, doch der habe lachend abgewunken und gesagt, er möge nicht so pessimistisch und bedenkenträgerisch sein, das werde schon funktionieren, wahrscheinlich laufe das Wasser ganz woanders hin, er möge einfach anfangen. Befohlen, getan; *** errichtete aus Steinen einen Damm in Form eines gegen die Strömung gefügten Halbrunds, das Wasser staute sich, schwoll an und überschwemmte schließlich seine Bleibe. Als er den Chef zur Rede stellen wollte, war der nicht mehr auffindbar und irgendwohin verschwunden. In der nächsten Traumsequenz, erzählt ***, habe er dann verschiedene fremde Leute gesehen, die ihm teure Gegenstände aus seinem vom Hochwasser ramponierten Haus trugen; offenbar hatte eine Versteigerung seiner Habe stattgefunden, und vergeblich versuchte er, das eine oder andere Stück zu behalten. – Hier endete der Traum.

"Sie träumen sogar schon von Frau Merkel", sagte ich ihm.



http://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna


Die Wasserwaage ist kaputt,
und in den Wannen steigt die Flut.
Wie soll das enden?

"Ihr lieben Bürger, hört mich an,
nur eines uns noch retten kann!"
Wer ist der Redner?

Des Bürgermeisters Töchterlein,
kein and'rer kann so lauthals schrei'n.
Weiß sie die Rettung?

"Bringt mir ein ausgewachs'nes Kalb
und fragt mich nicht Warum? Weshalb?"
Schon steht es vor ihr.

Ein Kalb, das in die Wolken reicht
und dessen Rist die Sterne streicht -
bringt es die Rettung?

"Maria! Welch ein Riesentier!
Ich fürchte mich! Nur weg von hier!"
So schreit die Jungfrau.

Und schaudernd jagt sie querfeldein
und alle Bürger hinterdrein.
Leer ist das Städtchen.

Das Wasser steigt, das Wasser quillt,
bald ist die ganze Stadt erfüllt
von lautem Brausen.

Von Halberstadt ist nichts zu seh'n.
Das Wasser fließt, die Winde weh'n -
Ist alles ausgestorben?

Nein. Aus den Wellen ragt ein Kalb,
das Aug so weh, das Fell so falb -
sprich nur, was hast du?

"Ich trage Schuld an all dem Leid.
Ich trat die Wasserwaage breit.
Jetzt will ich sühnen."

Und damit schläft es stehend ein,
trotz Sturmgebraus und Möwenschrei'n.
Wie friedlich es aussieht!

- Robert Gernhardt, "Der Untergang von Halberstadt". 1966. Das nennt man wohl prophetisch. Dass die Riesenbovine, die alle Begrenzungs- & Austarierungsinstrumente plattgetreten hat, zum Sühnen aufgelegt sein könnte, mag ich nicht recht glauben, daß ihr ob der lustigen Flut ein gesegneter Standschlaf eignet, dafür um so mehr.



Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande. - Voltaire

Martin Offline



Beiträge: 4.129

02.02.2016 05:26
#1082 RE: Wir schafften das nicht Antworten

Zitat von TF im Beitrag #1078
Beste Realsatire! Die fäkale Integration der "Flüchtlinge":
http://www.faz.net/aktuell/politik/fluec...rue#pageIndex_2

Es gibt wirklich nichts, was gutmenschliche Journalisten nicht schönzureden im Stande wären, und sei es buchstäblich Sch... Aber das ist hier eher lustig als dämlich.




Da sieht man es: Millionen aus einfachen Verhältnissen kommende türkische Gastarbeiter haben unsere Toiletten begriffen, aber die Ingenieure und Ärzte aus Syrien oder Merkelsyrien begreifen es nicht. Der FAZ-Schreiberling würde ihnen wohl noch gerne den Hintern putzen. Was für Toiletten wohl die Flugzeuge der Emirates eingebaut haben? Möglichst mit Kompass, damit der Hintern nicht in die falsche Richtung hängt.

Aber so nebenbei: Wir hatten seinerzeit gelegentlich auch Schuhabdrücke auf unseren Toiletten im Studentenwohnheim. Aber irgendwie haben es die Betreffenden immer geschafft, die Toilette sauber zu verlassen.

Gruß, Martin

xanopos ( gelöscht )
Beiträge:

05.02.2016 19:20
#1083 RE: Zwiedenk und Neusprech helfen weiter Antworten

Innerhalb von nur wenigen Stunden zwei solche Meldungen:
Nach dem Tod eines amerikanischen Au-pais Mädchen wurde nun ein Asylwerber aus Gambien in der Schweiz als dringend tatverdächtig festgenommen: http://diepresse.com/home/panorama/oeste...e.intern.portal

Zitat
Ein Bub wurde am 2. Dezember in einem Hallenbad in Wien-Meidling vergewaltigt. Der mutmaßliche Täter, ein Flüchtling aus dem Irak, befindet sich in Haft.

http://diepresse.com/home/panorama/wien/...e.intern.portal

HR ( gelöscht )
Beiträge:

06.02.2016 21:47
#1084 RE: Wir schafften das nicht Antworten

"Nach den Wirtschaftsweisen und dem Kieler Institut für Weltwirtschaft hat auch das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln die Kosten der illegalen Einwanderung beziffert. Alle Institute gehen für 2017 von Mindestkosten für Unterbringung, Verpflegung und Integrationsmaßnahmen von rund 25-30 Milliarden Euro aus; die höchste Schätzung liegt bei 55 Milliarden. Dies alles ohne die Kosten der Krankenversicherung. Das ist, selbst wenn für man 2017 von 2,2 Millionen Migranten ausgeht, ein Geschenkt von 11. – 25.000 Euro pro Kopf, netto, und es dürfte 2017 nicht enden. Wer sich als Deutscher im eigenen Land diskriminiert fühlt, weil ihm solche Gaben vorenthalten werden, liegt womöglich nicht ganz falsch."

http://nicolaus-fest.de/

Welchen Euphemismus wird man kreativ kreieren, unter dem wir die Abschaffung Deutschlands dann zahlen?
Hierbei muß man wirklich sehr vorsichtig vorgehen.Die rechtspopulistische AFD könnte das instrumentalisieren
und Rassismus schüren.
Wer erfindet die Begriffe? Machen das Agenturen?
Vorschläge?

Reisender ( gelöscht )
Beiträge:

07.02.2016 09:42
#1085 RE: Wir schafften das nicht Antworten

keine Schwarzmalerei bitte. So schaffen wir das: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wi...t-14054372.html

Nola Offline



Beiträge: 1.719

07.02.2016 09:56
#1086 RE: Wir schafften das nicht Antworten

Zu Beitrag #1082

Nun wird es nicht mehr lange dauern und es gibt eine vom Europarat beschlossene allgemein-gültige Hygienetoilettengebrauchsverordnung.

Muß dann nur noch von der EU als Gesetzesvorlage formuliert und von den bis jetzt noch dem Namen nach existenten Nationalstaaten angenommen und dann selbstverständlich ratifiziert werden.

Edit:
Das kann natürlich dauern, nur wenns um krumme Gurken geht, geht alles ganz fix.

♥lich Nola

---------------------------

Status quo, nicht wahr, ist der lateinische Ausdruck für den Schlamassel, in dem wir stecken.
Zettel im August 2008

Emulgator Offline



Beiträge: 2.710

07.02.2016 12:06
#1087 RE: Wir schafften das nicht Antworten

Zitat von Nola im Beitrag #1086
Nun wird es nicht mehr lange dauern und es gibt eine vom Europarat beschlossene allgemein-gültige Hygienetoilettengebrauchsverordnung.

Muß dann nur noch von der EU als Gesetzesvorlage formuliert und von den bis jetzt noch dem Namen nach existenten Nationalstaaten angenommen und dann selbstverständlich ratifiziert werden.
Das wird so nicht kommen. Denn der Europarat hat derlei Kompetenzen nicht. Der Europarat mit seinen 47 Mitgliedern (darunter: Rußland, Türkei, Ukraine, Aserbaidschan, Armenien, Georgien, Island, Norwegen, Serbien und Schweiz zusätzlich zu allen EU-Staaten) hat auch nichts mit der Europäischen Union zu tun.

Sie meinen vielleicht den Europäischen Rat, der analog zum Bundesrat als Gremium aller Länderregierungen im Bund, das Gremium aller nationalen Regierungen in der EU ist. Dieses Gremium hat tatsächlich die Befugnis, Richtlinien zu erlassen, die anschließend von der Legislative ihrer Länder in Gesetze verwandelt werden müssen. Natürlich kann man das von der Verfassungsordnung her kritisch sehen (Exekutive verpflichtet über den Umweg EU die eigene Legislative, obwohl normalerweise ausschließlich die Legislative der Exekutive Verpflichtungen auferlegen sollte; das wäre so, als könnten alle Landesregierungen ihre Landesparlamenten Vorschriften machen). Aber als das zur Diskussion stand, gab es nur Stimmen, daß alle europäische Politik sowieso doof sei und man lieber unseren Kaiser Willem wieder haben wolle, oder daß alles, was die Regierungen vorschlagen, sowieso toll und pro-europäisch sei.

Ich weiß nicht, woher es bei uns kommt, Politik immer nur nach dem Ganz-oder-garnicht-Schema zu entscheiden, aber so ist es jetzt. Also muß man immer auch mit der vollen Ladung aller Nachteile leben, weil man sich nie damit zufrieden gibt, zumindest die schlimmsten Nachteile in einem Kompromiß abzufangen. Das ist demokratisch so gewollt.

Nola Offline



Beiträge: 1.719

07.02.2016 13:43
#1088 RE: Wir schafften das nicht Antworten

Lieber Emulator,

Nein, das meinte ich ganz sicher nicht. Gerade ich bin diejenige die bis dato immer auf die feinen Unterschiede zwischen Europarat, Europäischen Rat, EU-Kommission, EU-Parlament und ffg hinweise.

Ich meine das so wie ich es schrieb. Einzig, die Gurkenanekdote ist auf EU-Bestimmungen zurückzuführen.

Der Europarat (47 Mitgliedsstaaten) hat nicht nur mit den Nationalstaaten sondern auch mit der EU insgesamt Beitrittsabkommen. Davon unabhängig "schlägt der Europarat vor, als Richtlinie meist in ECRI verpackt" welche dann über die EU bzw. die Nationalstaaten umgesetzt werden.

Alle Mitglieder des Europarates sind auch Mitglied von ECRI, deren Berichte ich teilweise erwähnte oder zitierte.

Mein Hinweis ging eher in die Richtung: eines dem Rassismus vorbeugenden Vorwurfs, in Deutschland könne ein Moslem nicht seiner Kultur/Religion entsprechend "Geschäfte" verrichten und mit einem satirischen Seitenhieb betrachtet gibt es Handlungsbedarf. Da ist eben besagter Europarat sehr wachsam und macht seinen Einfluß geltend. So geschehen z.B. mit dem Hassparagraphen. Die Konvention Nr. 005 des Europarats wird vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (deren Mitglieder auch alle 47 Nationalstaaten sind) überwacht.

♥lich Nola

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Status quo, nicht wahr, ist der lateinische Ausdruck für den Schlamassel, in dem wir stecken.
Zettel im August 2008

HR ( gelöscht )
Beiträge:

07.02.2016 21:48
#1089 RE: Wir schafften das nicht Antworten

Zitat von HR im Beitrag #1084
"Nach den Wirtschaftsweisen und dem Kieler Institut für Weltwirtschaft hat auch das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln die Kosten der illegalen Einwanderung beziffert. Alle Institute gehen für 2017 von Mindestkosten für Unterbringung, Verpflegung und Integrationsmaßnahmen von rund 25-30 Milliarden Euro aus; die höchste Schätzung liegt bei 55 Milliarden. Dies alles ohne die Kosten der Krankenversicherung. Das ist, selbst wenn für man 2017 von 2,2 Millionen Migranten ausgeht, ein Geschenkt von 11. – 25.000 Euro pro Kopf, netto, und es dürfte 2017 nicht enden. Wer sich als Deutscher im eigenen Land diskriminiert fühlt, weil ihm solche Gaben vorenthalten werden, liegt womöglich nicht ganz falsch."

http://nicolaus-fest.de/

Welchen Euphemismus wird man kreativ kreieren, unter dem wir die Abschaffung Deutschlands dann zahlen?
Hierbei muß man wirklich sehr vorsichtig vorgehen.Die rechtspopulistische AFD könnte das instrumentalisieren
und Rassismus schüren.
Wer erfindet die Begriffe? Machen das Agenturen?
Vorschläge?


Mir ist was eingefallen und ich habe mich erinnert:

"Beitragsservice"

Florian Offline



Beiträge: 3.045

07.02.2016 22:03
#1090 RE: Wir schafften das nicht Antworten

Zitat von HR im Beitrag #1084
"Nach den Wirtschaftsweisen und dem Kieler Institut für Weltwirtschaft hat auch das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln die Kosten der illegalen Einwanderung beziffert. Alle Institute gehen für 2017 von Mindestkosten für Unterbringung, Verpflegung und Integrationsmaßnahmen von rund 25-30 Milliarden Euro aus; die höchste Schätzung liegt bei 55 Milliarden.


Nur zur Klarstellung:
Unterbringung, Verpflegung und Integrationsmaßnahmen: das sind hier nur die direkt zurechechenbaren Kosten.
Es fehlen alle indirekten Kosten, die im Verwaltungsapparat anfallen.
Zum Beispiel:
- zusätzliche Polizei-Stunden
- zusätzliche Verwaltungs- und Gerichtsverfahren (z.B. Asylverfahren, Strafverfahren, ...)
- zusätzlicher allgemeiner Verwaltungsaufwand (ich bin neulich bei einer Abendveranstaltung mit 3 oberbayerischen Landräten zusammen gestanden. Alle drei berichteten übereinstimmend, dass mehr als 50% ihrer persönlichen Arbeitszeit zur Zeit dem Flüchtlingsthema gewidmet ist. Logischerweise ist das so zusagen nur die Spitze des Behörden-Eisbergs. Auch viele Landratsamtsmitarbeiter müssen viel Zeit diesem Thema widmen. Dito natürlich auch viele städtische Mitarbeiter).
- zusätzlicher ehrenamtlicher Aufwand.
- Private Nutzeneinbußen. (zum Beispiel: wenn Turnhallen nicht mehr für den Vereinssport zur Verfügung stehen, dann sind das zwar keine ausgabenrelevanten Kosten für den Staat. Aber Privatleuten entgeht ggf. ein privater Nutzen.)

(Der letzte Punkt ist zugegeben etwas unklar. Die ehrenamtlichen Helfer machen ihre Arbeit meist ja wahrscheinlich auch gern. Es ist daher nicht unbedingt korrekt, dies bei den Kosten mit zu berücksichtigen.
Zumindest in dem Maße, wie engagierte Bürger ihr ohnehin bestehendes ehrenamtliches Engagement nun auf Flüchtlinge verlagern, sind es aber echte gesellschaftliche Kosten: denn für andere gesellschaftlich wichtige Themen steht entsprechend weniger ehrenamtliches Engagement zur Verfügung.)

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 11.532

07.02.2016 22:35
#1091 RE: Wir schafften das nicht Antworten

Zitat von Florian im Beitrag #1090
Es fehlen alle indirekten Kosten, die im Verwaltungsapparat anfallen.


Das sind "Kaskadeneffekte", wie sie ja im Strang zu den Folgen der Energiewende seit geraumer Zeit bilanziert werden. Wo die Entscheidungen, die man trifft, um mit den unmittelbaren Folgen der Krise fertig zu werden, ihrerseits verheerende Auswirkungen nach sich ziehen. Eins ist der mit Sicherheit anstehende Zerfall der EU. Deutschland wird zudem als Vertragspartner, nicht nur für die EU, sondern international, ausfallen. Zum einen haben die nicht mehr die Ressourcen - manpower oder industriell - um etwas einbringen zu können (da alle diese Ressourcen zur Verwaltung & Verteilung der Flut gebunden werden). Zum anderen kann einem Staat, der seine Verträge und Rechtslage von einem Moment auf den anderen mit Füßen tritt, kein Vertrauen mehr entgegengebracht werden - vor allem, wenn er beispielweise den Osteuropäern unverhohlen mit imperialistischer Gewalt droht, um die selbst angezettelte Krise zu verteilen. Österreichs Rückzahlungsforderung von 600 Mio, die letztlich dem Verursacher, also nicht der EU, sondern D, zugestellt werden wird, dürfte richtungsweisend für die Vertragswerke der weiteren Zukunft sein. Im Libanon investiert keiner, und wenn man hier den Libanon importiert, in XXL, bleiben auch nur die Neubürger, die den Wertschöpfungprozess vor der Wertabschöpfung wohl eher ausfallen lassen.



Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande. - Voltaire

dirk Offline



Beiträge: 1.538

08.02.2016 01:03
#1092 RE: Wir schafften das nicht Antworten

Zitat von Florian im Beitrag #1090
Zitat von HR im Beitrag #1084
"Nach den Wirtschaftsweisen und dem Kieler Institut für Weltwirtschaft hat auch das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln die Kosten der illegalen Einwanderung beziffert. Alle Institute gehen für 2017 von Mindestkosten für Unterbringung, Verpflegung und Integrationsmaßnahmen von rund 25-30 Milliarden Euro aus; die höchste Schätzung liegt bei 55 Milliarden.


Nur zur Klarstellung:
Unterbringung, Verpflegung und Integrationsmaßnahmen: das sind hier nur die direkt zurechechenbaren Kosten.
Es fehlen alle indirekten Kosten, die im Verwaltungsapparat anfallen.
Zum Beispiel:...


Plus die Verluste produktiver Arbeiter, die auswandern.
Plus diejenigen, die es "ruhiger" angehen lassen, weil sie angesichts des Irrenhauses den Sinn nicht mehr sehen bzw. unter chronischen Kopfschmerzen verursacht durch Tischplatten leiden (Das ganze kann ja schon eine depressive Stimmung auslösen)

Emulgator Offline



Beiträge: 2.710

08.02.2016 01:35
#1093 RE: Wir schafften das nicht Antworten

Zitat von Nola im Beitrag #1088
Der Europarat (47 Mitgliedsstaaten) hat nicht nur mit den Nationalstaaten sondern auch mit der EU insgesamt Beitrittsabkommen. Davon unabhängig "schlägt der Europarat vor, als Richtlinie meist in ECRI verpackt" welche dann über die EU bzw. die Nationalstaaten umgesetzt werden.
Aaahja! ECRI war mir bislang unbekannt. Ja, was es nicht alles an Gremien und öff. Körperschaften gibt!

Nichtsdestotrotz glaube ich, geht es momentan andersherum: In der parlamentarischen Versammlung des Europarats beschäftigt man sich momentan u.a. damit, ob die Kairoer Erklärung zu den Menschenrechten vereinbar sei mit der Europäischen Menschenrechtskonvention. Die Kairoer Erklärung sind diejenigen Europarat-Mitglieder beigetreten, die auch der Organisation für Islamische Zusamenarbeit angehören, das sind Aserbaidschan, Türkei und Albanien. Inhalt der Kairoer Erklärung ist grob gesagt, daß die Menschenrechte nur im Lichte des Islamischen Rechts zu verstehen seien. Am Ende wird zwar bloß eine Deklaration stehen, aber immerhin. Eine merkwürdige Situation ist es ja schon, wenn diese drei Länder Erklärungen abgegeben haben, die einander ausschließen.

Nola Offline



Beiträge: 1.719

08.02.2016 08:48
#1094 RE: Wir schafften das nicht Antworten

Lieber Emulgator, hier auch aus einem früheren Beitrag vom 30.01.2014 Nr. 7 zu finden unter:

... sie haben wohl einen Vogel ?

Die Kairoer Menschenrechtserklärung besagt eindeutig:

Auszug Wikipedia:

Die Kairoer Erklärung der Menschenrechte weicht von der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte in vieler Hinsicht ab, vor allem dadurch, dass sie eindeutig nur diejenigen Rechte anerkennt, welche im Einklang mit der Schari’a stehen. [5] Artikel 24 legt fest: „Alle in dieser Erklärung festgelegten Rechte und Freiheiten sind der islamischen Schari'a nachgeordnet.“ [6] Artikel 19 besagt: „Es gibt keine Verbrechen und Strafen außer den in der Schari’a festgelegten“. [7] Die Rolle des islamischen Rechts als alleinige Quelle der Rechtsfindung wird durch Artikel 25 bestätigt, dieser legt fest: „Die islamische Schari'a ist die alleinige Referenz für die Erklärung oder Erläuterung aller Artikel dieser Erklärung“. [8] Die Kairoer Erklärung unterstreicht ihren Ursprung im Islam als der „wahren Religion“ [9] und der Lebensart der islamischen Gesellschaft (Umma), die als beste aller menschlichen Gesellschaften beschrieben und der eine zivilisierende und historische Rolle [10] zugeschrieben wird.

Bei fast jedem Verweis auf die Menschenrechte macht die Kairoer Erklärung die Einschränkung, dass diese Rechte im Einklang mit der Schari’a ausgeübt werden müssten. Artikel 22 zum Beispiel beschränkt die Redefreiheit auf diejenigen Meinungsäußerungen, die dem islamischen Recht nicht widersprechen. [11] Auch das Recht zur Ausübung öffentlicher Ämter könne nur in Übereinstimmung mit der Schari'a wahrgenommen werden. [12]

Die Kairoer Erklärung steht im Widerspruch zum internationalen Verständnis der Menschenrechte, weil sie die Unumstößlichkeit der Religionsfreiheit nicht anerkennt. [13] Artikel 5 verbietet jede Einschränkung des Heiratsrechts was „Rasse“, „Hautfarbe“ oder „Nationalität“ betrifft, führt allerdings die Religion nicht auf, so dass Männer und Frauen auf Grundlage ihre Religionszugehörigkeit Heiratsbeschränkungen unterworfen werden können.

Die Erklärung unterstützt die Gleichstellung von Mann und Frau nicht, sie stellt vielmehr die Überlegenheit des Mannes fest. Der Artikel 6 garantiert Frauen gleiche Würde, aber nicht Gleichstellung in anderen Belangen. Weiterhin legt der Artikel dem Mann die Verantwortung für den Unterhalt der Familie auf, der Frau wird keine entsprechende Rolle zugewiesen.

Edit:
Nachtrag heute 9.00 Uhr

http://www.nzz.ch/ein-feigenblatt-fuer-d...chan-1.18305076
Bericht vom 19.05.2014

Vorsitz im Europarat
Ein Feigenblatt für das Regime in Aserbeidschan
Der Europarat hat sich dem Schutz der Menschenrechte und der Demokratie verschrieben. Nun steht die Institution erstmals unter dem Vorsitz der autoritär regierten Südkaukasus-Republik Aserbeidschan.

Vor dreizehn Jahren trat Aserbeidschan dem Europarat bei. Nun hat die rohstoffreiche Republik am Kaspischen Meer für sechs Monate erstmals den Vorsitz im Ministerkomitee der Institution übernommen, die zu ihren Grundpfeilern den Schutz der Menschenrechte, der Demokratie und der Rechtsstaatlichkeit zählt. Vollmundig bekennen sich Präsident Alijew und sein Aussenminister Mammadjarow zu den Werten des Europarats und reden die Menschenrechtslage in Aserbeidschan schön.

♥lich Nola

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Zettel im August 2008

Nola Offline



Beiträge: 1.719

08.02.2016 09:33
#1095 RE: Wir schafften das nicht Antworten

Auch interessant zu wissen:

http://www.coe.int/de/web/chairmanship/a...p_col_count%3D3

vom 28.08.2014


Aserbaidschan veranstaltet 2014 die Diskussionsveranstaltung des Europarates über die religiöse Dimension des interkulturellen Dialogs

„Interkultureller Dialog: Zusammenspiel zwischen Kultur und Religion“: Unter diesem Motto steht die diesjährige Diskussionsveranstaltung des Europarates über die religiöse Dimension des interkulturellen Dialogs, die im Rahmen des aserbaidschanischen Vorsitzes im Ministerkomitee am 1. und 2. September 2014 im Hilton-Hotel Baku stattfindet.

Die Stellvertretende Generalsekretärin Gabriella Battaini-Dragoni eröffnet die Veranstaltung gemeinsam mit Kamal Abdulla (Regierungsberater für multinationale, multikulturelle und religiöse Angelegenheiten), Mubariz Gurbanly (Vorsitzender des Ausschusses für religiöse Vereinigungen) und Allahschükür Paschazade (Großmufti des Kaukasus). Bei der Eröffnung sind außerdem Rafael Hüseynov, Berichterstatter des Ausschusses für Kultur, Wissenschaft, Bildung und Medien über „Religionsfreiheit und -praktiken“, als Vertreter der Präsidentin der Parlamentarischen Versammlung sowie Jean-Claude Frécon, Präsident der Kammer der Gemeinden des Kongresses, anwesend.

Aserbaidschan hat die Konsolidierung kulturell vielfältiger Gesellschaften, die auf gegenseitigem Respekt und Verständnis gründen, zu einer Priorität seines Vorsitzes (14. Mai bis 13. November 2014) gemacht. So soll die Rolle des interkulturellen Dialogs bei der Bekämpfung von Diskriminierung und Intoleranz in Europa unterstrichen werden. (weiter...)

---------

Zur Erinnerung, hier einige "Vorgaben" die in nationale Vorschriften/Gesetze umzusetzen sind, die, wie ich schon schrieb, ihren Beginn durch "Empfehlung" des Prüf-Organ ECRI des Europarates haben - ohne Bewertung des Inhaltes:

*

http://www.presseportal.de/pm/51271/563675

Deutsches Institut für Menschenrechte begrüßt ECRI-Bericht zu Rassismus in Deutschland

08.06.2004 – 09:00

(...)
Als Opfergruppen rassistischer Diskriminierung in Deutschland benennt der Bericht jüdische und muslimische Minderheiten, Sinti und Roma, Menschen afrikanischer Herkunft und Betroffene von Menschenhandel. "Seit den Anschlägen von Madrid kann man den Eindruck gewinnen, dass einige im Ausländer- und Zuwanderungsrecht quasi-strafrechtliche Elemente verankern wollen", erklärte dazu Bielefeldt. Das Institut beobachte mit Sorge, dass derzeit Zuwanderung überwiegend als potentielles Sicherheitsrisiko, nicht aber als Gewinn für die deutsche Gesellschaft diskutiert werde. Mit Blick auf die in Deutschland noch ausstehende Umsetzung der EU-Antidiskriminierungsrichtlinien weist ECRI darauf hin, dass Anti-Diskriminierungsvorschriften einen umfassenden Geltungsbereich aufweisen müssten, für den öffentlichen und privaten Bereich gelten und eine Verpflichtung für die aktive Förderung von Gleichbehandlung einschließen sollten. Die nach den Vorgaben der EU zu schaffende Antidiskriminierungsstelle müsse unabhängig sein und mit weitreichenden Kompetenzen ausgestattet werden. Deutschland hatte die Umsetzungsfristen zweier Antidiskriminierungsrichtlinien im Juli und Dezember 2003 versäumt und sieht sich derzeit einem von der EU-Kommission eingeleiteten Vertragsverletzungsverfahren vor dem Europäischen Gerichtshof in Luxemburg ausgesetzt. Weiter fordern die ECRI-Sachverständigen die Bundesregierung auf, noch nicht ratifizierte internationale Abkommen zum Schutz vor Diskriminierung und für eine Besserstellung von Migranten zu ratifizieren. Deutschland wird zudem ermutigt, die Ausweisung von hier geborenen jugendlichen Straftätern kritisch zu überprüfen, die diskriminierungsfreie Anwendung der Kriterien für eine Einbürgerung sicherzustellen und eine großzügigere Zulassung der doppelten Staatsbürgerschaft zu erwägen. Die Menschenrechte von Asylsuchenden müssten garantiert werden, insbesondere im Hinblick auf Zugang zum Arbeitsmarkt, Familienzusammenführung und Freizügigkeit. Darüber hinaus sei eine humanitäre Lösung für langfristig in Deutschland geduldete Menschen anzustreben.

(...)

--------------

♥lich Nola

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Status quo, nicht wahr, ist der lateinische Ausdruck für den Schlamassel, in dem wir stecken.
Zettel im August 2008

Fluminist Offline




Beiträge: 2.015

08.02.2016 13:11
#1096 RE: Wir schafften das nicht Antworten

Heute in der FAZ:

Zitat
„Der Staat gehe keinen Schritt weiter, als der Sicherstellung der Bürger gegen sie selbst und gegen auswärtige Feinde notwendig ist, zu keinem anderen Zwecke beschränke er ihre Freiheit“, schreibt der Preuße Humboldt am 9. Januar 1792 aus dem idyllischen Gut Burgörner in Sachsen an seinen Freund Friedrich von Gentz in Berlin.
Würde sich der Staat dagegen anschicken, das Glück seiner Bürger fördern zu wollen und „für die Erhaltung des Ganzen in seinem moralischen und physischen Wohlstande“ zu sorgen, hätte er nach der Auffassung Humboldts seinen Zweck gründlich verfehlt. Eine Bürgerbeglückung nämlich, so Humboldt schon in einem früheren Brief vom August 1791, verkomme – gegen die gute und fürsorgliche Absicht – zum „ärgsten und drückendsten Despotismus“.
[...]
Der maßgebliche Staatsdenker der Deutschen wurde der Philosoph Georg Wilhelm Friedrich Hegel. Da wird der Staat zum Selbstzweck, über dessen „Gränzen“ wird nicht mehr geredet. Kein Wunder: Hegel spricht vom „an und für sich Göttlichen“, von der „absoluten Autorität und Majestät des Staates“. In einer solchen Welt kann immer nur das Individuum, aber nie der Staat versagen. Wer sich weigert, über die „Gränzen“ des Staates nachzudenken, muss sich nicht wundern, wenn er auch real dessen Grenzen nicht sichern kann.


Tja, am Ende schlägt bei der Führung wohl doch der marxistisch-leninistische Diamat durch. Gelernt ist gelernt.

Frank2000 Offline




Beiträge: 2.934

08.02.2016 13:14
#1097 RE: Wir schafften das nicht Antworten

Zitat von Nola im Beitrag #1095

Deutsches Institut für Menschenrechte begrüßt ECRI-Bericht zu Rassismus in Deutschland

08.06.2004 – 09:00

(...)
Die Menschenrechte von Asylsuchenden müssten garantiert werden, insbesondere im Hinblick auf Zugang zum Arbeitsmarkt, Familienzusammenführung und Freizügigkeit.
(...)



Die übliche Gehirnwäsche durch Verwendung unscharfer Begriffe und Vermischung von Themen.
Die "Menschenrechte" sind laut Grundgesetz JEDEM in Deutschland gewährt, nicht nur "Asylsuchenden". Zu den Menschenrechten zählt aber weder Zugang zum Arbeitsmarkt, noch Familienzusammenführung und Freizügigkeit. Es ist schlicht eine freche Lüge, diese Forderungen mit den im Grundgesetz verankerten Menschenrechten zu begründen.

"Aslysuchende" haben über die Menschenrechte hinaus hier GAR KEINE Ansprüche. Fordern können die 7 Milliarden Menschen mit einem geringerem Durchschnittseinkommen als die Deutschen ja viel. Aber bekommen sollten sie es nicht. Jedenfalls nicht aufwandslos aus unserem Geldbeutel. Ganz anders dagegen "Asylanten" - ein Begriff, der inzwischen kaum noch genutzt wird. Warum eigentlich? DAS sind die Menschen die weitgehende Rechte bei uns haben, die unseren Schutz brauchen. Anerkannte Aslybewerber = Asylanten sind die eigentlichen Verlierer dieser Masseneinwanderung von illegalen islamischen Migranten.

Aber was soll man halten von einem Land, in dem dreiviertel der Menschen der Meinung sind, wir hätten nicht das Recht, unsere Grenze mit der Waffe zu verteidigen.

___________________
Kommunismus mordet.
Ich bin bereit, über die Existenz von Einhörnern zu diskutieren. Aber dann verlange ich außergewöhnlich stichhaltige Beweise.

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 11.532

09.02.2016 21:47
#1098 RE: Wir schafften das nicht Antworten

Ach, und übrigens:

Zitat von SPON, 09.02.2016, 18:37 Uhr
Nach dem Anschlag mit einer Handgranate auf eine Flüchtlingsunterkunft in Villingen-Schwenningen haben Ermittler vier Verdächtige festgenommen. Gegen drei von ihnen im Alter von 23, 27 und 37 Jahren wurden Haftbefehle erlassen, teilte die Polizei mit. Anhaltspunkte für eine fremdenfeindliche Tat gebe es keine. Die Männer hätten überwiegend einen osteuropäischem Migrationshintergrund.

Zu den Hintergründen der Tat und zur Motivation der Verdächtigen könnten derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen keine Details berichtet werden, hieß es.

"Allerdings dürften Konflikte, die zwischen den im Schwarzwald-Baar-Kreis tätigen Sicherheitsunternehmen bestehen, die Ursache sein", so die Polizei.
...
Direkt nach dem Anschlag zeigten sich zahlreiche Politiker bestürzt, weil sie eine neue Dimension der Fremdenfeindlichkeit vermuteten.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) sagte zu dem Anschlag in Baden-Württemberg: "Das ist wirklich unfassbar, dass jetzt schon mit Handgranaten - quasi mit militärischen Waffen - auf Asylsuchende losgegangen wird."

Auch Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) reagierte bestürzt: "Das Ausmaß der Gewalt ist erschreckend", sagte er. Man müsse noch mehr dafür tun, für eine offene und tolerante Gesellschaft einzutreten.



http://www.spiegel.de/panorama/justiz/vi...-a-1076544.html

Zitat
Der Leitende Kriminaldirektor Andreas Stenger vom baden-württembergischen Landeskriminalamt zeigt in Villingen-Schwenningen ein Modell der Handgranate M52 aus dem ehemaligen Jugoslawien. Unbekannte hatten eine Handgranate dieser Bauart über den Zaun einer Flüchtlingsunterkunft geworfen,



http://www.welt.de/politik/deutschland/a...er-gefasst.html

Dieses Modell: http://www.lexpev.nl/grenades/sovietbalk...slavia/m52.html



Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande. - Voltaire

xanopos ( gelöscht )
Beiträge:

17.02.2016 07:18
#1099 RE: Wir schafften das nicht Antworten

Ein österreichischer Nationalratsabgeordneter der Neos betriebt eine Flüchtlingsunterkunft. Christen und Muslime reden zwar nicht miteinander, sonst läuft aber alles bestens, naja fast:

Zitat
Die christliche Familie bekam eine Wohnung, sie war bestens integriert, der Vater hatte einen Job als Hausmeister. Dann ließ er sich von einer NGO beraten – weil sie Nachwuchs erwarteten. Und die haben ihm dann vorgerechnet, was er in Wien an Mindestsicherung für sich und seine Familie bekommen würde: knapp 35.000 Euro im Jahr. Dann hat er die Arbeit sein gelassen und ist nach Wien gezogen. Da war ich fassungslos.

http://diepresse.com/home/politik/innenp...=/home/index.do
Da ist nicht nur er fassungslos.

Martin Offline



Beiträge: 4.129

17.02.2016 09:16
#1100 RE: Wir schafften das nicht Antworten

Zitat von xanopos im Beitrag #1099
Ein österreichischer Nationalratsabgeordneter der Neos betriebt eine Flüchtlingsunterkunft. Christen und Muslime reden zwar nicht miteinander, sonst läuft aber alles bestens, naja fast:

Zitat
Die christliche Familie bekam eine Wohnung, sie war bestens integriert, der Vater hatte einen Job als Hausmeister. Dann ließ er sich von einer NGO beraten – weil sie Nachwuchs erwarteten. Und die haben ihm dann vorgerechnet, was er in Wien an Mindestsicherung für sich und seine Familie bekommen würde: knapp 35.000 Euro im Jahr. Dann hat er die Arbeit sein gelassen und ist nach Wien gezogen. Da war ich fassungslos.
http://diepresse.com/home/politik/innenp...=/home/index.do
Da ist nicht nur er fassungslos.



Wobei es irgendwie nicht ganz passt: Die christliche Familie weigert sich deutsch zu lernen, ist aber im nächsten Absatz 'bestens integriert'.

Gruß, Martin

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