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Das Forum zu "Zettels Raum"



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Fluminist Offline




Beiträge: 1.919

09.01.2017 13:19
#1451 RE: Wir schafften das nicht antworten

Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #1450
Und der Bericht der Daily Mail vom Oktober über das Ergebnis einer Gesichtserkennungssoftware:
http://www.dailymail.co.uk/news/article-...d-migrants.html

Unbeschadet der forensischen Ermittlung und ihres plausiblen Ergebnisses: die Software zur Alterserkennung ist Mumpitz. Kann man hier leicht an sich und seinen Lieben ausprobieren; +/- 10 Jahre sind da keine Seltenheit.
Auch im übrigen hat die Daily Mail in puncto Ausländer jeglicher Art inzwischen so bodenloses Stürmer-Niveau, daß sie als Belegquelle untauglich ist.

xanopos ( gelöscht )
Beiträge:

20.01.2017 07:10
#1452 RE: Wir schafften das nicht antworten

WLAN aus:

Zitat
Ab Ende nächster Woche soll das kostenlose Internetsurfen nur noch 15 Minuten pro Tag möglich sein. Meist sind es Burschen aus Afghanistan, die sich derzeit auf dem Westbahnhof treffen und das Gratis-WLAN nutzen. Oft stundenlang sitzen sie dort herum, wie auch ein „Wien heute“-Lokalaugenschein zeigte. Je später der Abend werde, umso häufiger komme es jedoch zu Zwischenfällen, sagte Polizeisprecher Paul Eidenberger.

http://wien.orf.at/news/stories/2820892/
Ich bin überrascht, im politisch über-korrekten ORF überhaupt eine Nationalität zu Lesen.

Und zusätzlich gibt es neue Security Mitarbeiter:

Zitat
Mehr Angriffe auf Zugpersonal, weniger Diebstähle, hohes Sicherheitsgefühl bei Kunden – Konzern investiert 25 Millionen Euro in "Service und Sicherheit", darunter in bis zu 430 neue Mitarbeiter

http://derstandard.at/2000051180956/OeBB...gen-Angstraeume

Llarian Online



Beiträge: 4.410

20.01.2017 09:45
#1453 RE: Wir schafften das nicht antworten

Zitat von xanopos im Beitrag #1452
WLAN aus:

Zitat
Ab Ende nächster Woche soll das kostenlose Internetsurfen nur noch 15 Minuten pro Tag möglich sein. Meist sind es Burschen aus Afghanistan, die sich derzeit auf dem Westbahnhof treffen und das Gratis-WLAN nutzen. Oft stundenlang sitzen sie dort herum, wie auch ein „Wien heute“-Lokalaugenschein zeigte. Je später der Abend werde, umso häufiger komme es jedoch zu Zwischenfällen, sagte Polizeisprecher Paul Eidenberger.
http://wien.orf.at/news/stories/2820892/


Schöne Geschichte. Zeigt vor allem das man auch in Österreich teilweise völlig hilflos und ohnmächtig vor dem Problem steht. Nicht das eigentliche Problem wird angegangen ("Gäste" benehmen sich völlig daneben), nein, das Problem soll einfach aus dem Fokus woanders hin geschoben werden. Das ist die selbe hirnlose Maßnahme wie bei einigen deutschen Großstädten, die ihre Drogenszene erfolgreich vom Bahnhof in den angrenzenden Stadtteil verschoben haben, ohne auch nur ein Problem zu lösen.
Nebenbei ist das ganze technisch absoluter Schwachsinn, wie soll denn ein freies WLAN erkennen, das der Betreffende heute noch nicht da war? Ne MAC Adresse ist schneller gewechselt als Merkel "Wir schaffen das" von sich gegeben hat.

xanopos ( gelöscht )
Beiträge:

20.01.2017 12:04
#1454 RE: Wir schafften das nicht antworten

Zitat von Llarian im Beitrag #1453
Schöne Geschichte. Zeigt vor allem das man auch in Österreich teilweise völlig hilflos und ohnmächtig vor dem Problem steht. Nicht das eigentliche Problem wird angegangen ("Gäste" benehmen sich völlig daneben), nein, das Problem soll einfach aus dem Fokus woanders hin geschoben werden. Das ist die selbe hirnlose Maßnahme wie bei einigen deutschen Großstädten, die ihre Drogenszene erfolgreich vom Bahnhof in den angrenzenden Stadtteil verschoben haben, ohne auch nur ein Problem zu lösen.

Das Verschieben von Problemen hat in Wien schon Tradition.

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 7.491

23.01.2017 18:17
#1455 RE: Wir schafften das nicht antworten

SPON ist entsetzt, betroffen & ein Stück weit traurig. "Bayern nimmt Firmen die Azubis weg"

Woanders geht das auch ohne den Staat. Ein Hoch der Privatinitiative.

Zitat von Mitteldeutsche Zeitung, 23.01.
Von den rund 70 Flüchtlingen, die vor einem Jahr bei der Bauunternehmensgruppe Günter Papenburg in Halle eine Qualifizierung begonnen haben, ist nur noch einer da. „Das ist ein ernüchterndes Fazit“, sagte Geschäftsführerin Angela Papenburg der Deutschen Presse Agentur.



http://www.mz-web.de/halle-saale/ernuech...ner-da-25595052



"Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande." - Voltaire

Frank2000 Offline




Beiträge: 1.785

25.01.2017 12:39
#1456 RE: Wir schafften das nicht antworten

Um Merkels alternativlosem Wir-schaffen-das mal Fakten entgegenzusetzen:

Siemens, größter Arbeitgeber mit über 400.000 Menschen, die in Deutschland angestellt oder über Dienstleister angestellt sind, hat wie folgt "Flüchlinge" im Rahmen eines mehrmonatigen Praktikums integriert:

2015: 10, davon befristet übernommen: 1
2016: 109, davon befristet übernommen: 5

Da wird wohl jeder zustimmen. Wir schaffen das. Und "Flüchtlinge" sind DIE Runderneuerung für den deutschen Arbeitsmarkt. Alle top ausgebildet. Sofort einsatzfähig. Die "Flüchtlinge" beseitigen die Kinderlücke in Deutschland, sichern die Renten und befördern uns zurück an die Spitze aller Wirtschaftsnationen.

Wie war das noch mal mit Fake News?

___________________
Kommunismus mordet.
Ich bin bereit, über die Existenz von Einhörnern zu diskutieren. Aber dann verlange ich außergewöhnlich stichhaltige Beweise.

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 7.491

25.01.2017 14:56
#1457 RE: Wir schafften das nicht antworten

Zitat von Frank2000 im Beitrag #1456
2015: 10, davon befristet übernommen: 1
2016: 109, davon befristet übernommen: 5


Ach was.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziale...-a-1131672.html

Zitat
Streit um die Jobperspektiven von Flüchtlingen: Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff sieht nur bei zehn Prozent Chancen am Arbeitsmarkt. Die Bundesagentur für Arbeit hält dagegen: In fünf Jahren soll jeder Zweite arbeiten.



Glasklarer, frecher Fall von Fake News, und man kann das Etikett nicht mal draufpappen. Wir haben doch nur unsrer Hoffnung Ausdruck gegeben. Hat nicht sollen sein. *schnüff* Und dann noch "Streit". Können die ihre Muppetshow nicht anhand imaginärer Themen abziehen? Ob die Vulkanier in 100 Jahren landen, um uns den Warpantrieb zu schenken, oder schon nächste Woche? Oder über die Klimakatastrophe?



"Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande." - Voltaire

Florian Offline



Beiträge: 2.483

25.01.2017 19:44
#1458 RE: Wir schafften das nicht antworten

Zitat von Frank2000 im Beitrag #1456

Siemens, größter Arbeitgeber mit über 400.000 Menschen, die in Deutschland angestellt oder über Dienstleister angestellt sind,


Detail-Anmerkung:
Siemens ist NICHT der größte Arbeitgeber in Deutschland.

Die beiden größten Arbeitgeber in Deutschland sind...
Na, wer kommt drauf?

Antwort:
Es sind die kirchlichen Wohlfahrtsverbände.
Die Diakonie (also der Dachverband der evangelischen Wohlfahrtsverbände) beschäftigt in Deutschland 464.000 hauptamtliche Mitarbeiter. Plus noch einmal 700.000 Freiweillige/Ehrenamtliche. (https://www.diakonie.de/ueber-uns/).
Das katholische Gegenstück, die Caritas, beschäftigt 590.000 hauptamtliche Mitarbeiter (https://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_...als_Arbeitgeber). Zu den Freiwilligen bei der Caritas habe ich gerade keine Quelle gefunden, werden aber sicher auch locker 700.000 Personen sein.

Das ist eine schier unglaubliche Zahl.
Von den rund 40 Mio. Arbeitnehmern in Deutschland sind allein rund eine Million (hauptamtlich) bei den großen kirchlichen Wohlfahrtsverbänden beschäftigt. Und dazu noch mal 1,5 Mio. Ehrenamtliche.
Sollte man immer im Hinterkopf haben, was da für eine gewaltige Sozialindustrie entstanden ist.
Denn natürlich müssen diese riesigen Organisationen auch immer neue Arbeit für sich selbst generieren. Und haben ggf. ganz eigene Interessen, wenn es z.B. um neue Sozialausgaben geht.

Nachtrag:
Wie viele Flüchtlinge beschäftigen eigentlich die kirchlichen Wohlfahrtsverbände?
Ich habe jetzt eine halbe Stunde lang im Netz rumgesucht und dazu leider nichts gefunden.
(Zwar jede Menge Forderungen der Verbände, "die Wirtschaft" möge mehr Flüchtlinge einstellen. Allerdings keine Zahlen dazu, wie viele der 1 Mio. hauptamtlichen Mitarbeiter denn nun Flüchtlinge sind. Die Zahl wäre sicher erhellend...)

Frank2000 Offline




Beiträge: 1.785

25.01.2017 19:56
#1459 RE: Wir schafften das nicht antworten

Florian, danke für diesen Augenöffner.

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Ich bin bereit, über die Existenz von Einhörnern zu diskutieren. Aber dann verlange ich außergewöhnlich stichhaltige Beweise.

Emulgator Offline



Beiträge: 1.978

25.01.2017 20:50
#1460 RE: Wir schafften das nicht antworten

Zitat von Florian im Beitrag #1458
Die beiden größten Arbeitgeber in Deutschland sind...
Na, wer kommt drauf?

Antwort:
Es sind die kirchlichen Wohlfahrtsverbände.
Stimmt nicht. Der größte Arbeitgeber in Deutschland ist allein an Beamten an Richtern schon der Staat selber. Klar, Sie können einwenden, daß da ja Kommunen, Bund und Länder zusammenaddiert seien, alles aber eigenständige Entitäten sind. Das gilt für Caritas und Diakonie aber auch. Zur Diakonie gehören die 19 rechtlich eigenständigen Diakonischen Werke der jeweiligen Landeskirchen. Beim Caritasverband ist die rechtliche Eigenständigkeit entsprechend der Grenzen der 27 Bistümer.

Wenn man sich auf private Arbeitgeber beschränkt, dann haben Sie allerdings recht. Diakonische Werke und Diozösancaritasverbände sind als e.V. privatrechtlich organisiert.

Wenn man hingegen auf Arbeitgeber mit Gewinnabsicht abstellt, dann ist Siemens wohl schon stimmig.

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 7.491

25.01.2017 20:52
#1461 RE: Wir schafften das nicht antworten

"Arbeitgeber" war ja wohl in Sinne von "wertschöpfende Industrie" gemeint & nicht "einer hackt Holz & 10 stehen drumherum", mit eingebauter Steigerungsrate bei Team 2. Vllt. sollte man zur Anreizsetzung zum effektiveren Umgang mit der Humanressource denen einen Mindestlohn von > €30.- pro Freuwilligem dekretieren. Plus CO²-Taxe für den Ausstoß von Heißluft mit einem pH-Wert erheblich unter 2. Der Nachweis der Korrosionswirkung läßt sich anhand der Physiognomien von Woelki bis Stegner spielend führen.



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Llarian Online



Beiträge: 4.410

26.01.2017 00:12
#1462 RE: Wir schafften das nicht antworten

Zitat von Florian im Beitrag #1458

Wie viele Flüchtlinge beschäftigen eigentlich die kirchlichen Wohlfahrtsverbände?
Ich habe jetzt eine halbe Stunde lang im Netz rumgesucht und dazu leider nichts gefunden.
(Zwar jede Menge Forderungen der Verbände, "die Wirtschaft" möge mehr Flüchtlinge einstellen. Allerdings keine Zahlen dazu, wie viele der 1 Mio. hauptamtlichen Mitarbeiter denn nun Flüchtlinge sind. Die Zahl wäre sicher erhellend...)

Erhellend ja, aber es würde auch nicht viel weiterhelfen. Selbst wenn die Caritas ein paar tausend Flüchtlinge eingestellt hätte (was sie sicher nicht hat), so muss das Geld dafür ja trotzdem irgendwo verdient werden und die Caritas selber verdient das Geld nicht. Dann können die Leute auch gleich beim Staat arbeiten. Wenn, wir ja immer getan wird, die Flüchtlinge etwas zu unserer Rentenproblematik und dem Wohlstand beitragen sollen, dann muss das in der freien Wirtschaft passieren. Nicht beim Staat und auch nicht bei einem Verein, der vom Staat bezahlt wird.
Klar wäre es schön, wenn auch jemand die Oma im Altenheim pflegen würde oder jemand bei Kinderfreizeiten hilft. Aber bezahlen muss das trotzdem jemand.

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 7.491

26.01.2017 00:44
#1463 RE: Wir schafften das nicht antworten

OT.

Zitat von Llarian im Beitrag #1462
Klar wäre es schön, wenn auch jemand die Oma im Altenheim pflegen würde oder jemand bei Kinderfreizeiten hilft. Aber bezahlen muss das trotzdem jemand.


Das gibts übrigens & ist gar nicht so selten. Nur betrifft das nicht die Neustbürger, sondern in aller Regel Leute aus dem Osten, zumeist Russen & Polen. Da ist in den letzten, na, 15 Jahren, seit den letzten 10 sogar ganz ansehnlich was gewachsen. Ein ganz großer Teil in Sachen Haushaltshilfe, Garten, viel Handwerk/Faktotum (da läuft sicher auch viel neben dem Fiskus her). Viel privat vermittelt, zT bei den kleineren Kommunen übers Amt. Da entsteht mittlerweile eine Sparte "dienstbare Geister", die sich sooo von den wilhelminischen Verhältnissen nicht unterscheidet. Nur die Wäsche wird nicht mehr gestärkt. Bei Pflegediensten läuft das finanziell etwa über die Caritas, aber ansonsten privat.



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R.A. Offline



Beiträge: 7.579

26.01.2017 09:31
#1464 RE: Wir schafften das nicht antworten

Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #1463
Zitat von Llarian im Beitrag #1462
Klar wäre es schön, wenn auch jemand die Oma im Altenheim pflegen würde oder jemand bei Kinderfreizeiten hilft. Aber bezahlen muss das trotzdem jemand.

Das gibts übrigens & ist gar nicht so selten. Nur betrifft das nicht die Neustbürger, sondern in aller Regel Leute aus dem Osten, zumeist Russen & Polen.

Die Osteuropäer (insbesondere die klassische polnische Pflegerin) sind vor allem im häuslichen Bereich tätig.
In den Heimen sieht es etwas anders aus. Die ganz frischen Neubürger sind natürlich noch nicht alle überhaupt auf dem Arbeitsmarkt zugelassen bzw. brauchen noch Ausbildung. Aber ansonsten ist der Orient bei den Pflege- und Hilfskräften der Heime sehr stark vertreten.

Martin Online



Beiträge: 2.692

26.01.2017 10:56
#1465 RE: Wir schafften das nicht antworten

Wenn jemand die Frage stellen sollte, wie ein Höcke zum letzten Strohalm werden konnte, dann hilft vielleicht dieses Interview mit einer CDU Bundestagskandidatin bei der Antwort: https://www.youtube.com/watch?v=VZS5x0s48iU&feature=youtu.be 'DaZ' musste ich erst googeln: 'Deutsch als Zweitsprache'

Die passenden Gedanken kann sich jeder selbst machen, er kann auch die häufig gestellte Frage zu beantworten versuchen, wovor man denn Angst habe. Warum hat ein als primitiv und dumm hingestellter deutscher Bürger ein besseres Bauchgefühl als Frau Merkel und ihr Kordon?

Gruß, Martin

Emulgator Offline



Beiträge: 1.978

26.01.2017 12:05
#1466 RE: Wir schafften das nicht antworten

Zitat von Llarian im Beitrag #1462
Selbst wenn die Caritas ein paar tausend Flüchtlinge eingestellt hätte (was sie sicher nicht hat),
Genau, die Flüchtlinge sind nämlich meistens Mohammedaner und können deswegen nicht beruflich zu christlicher Nächstenliebe verpflichtet werden.

Zitat von Llarian im Beitrag #1462
so muss das Geld dafür ja trotzdem irgendwo verdient werden und die Caritas selber verdient das Geld nicht. Dann können die Leute auch gleich beim Staat arbeiten.
Das stimmt nicht ganz. Die Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen, die rund 2/3 der Caritas-Mitarbeiter beschäftigen, teilen ihre Kundschaft ja sogar mit gewinnorientierten Unternehmen (Helios Klinken GmbH und Asklepios Kliniken GmbH). Ohne eigenen Deckungsbeitrag, also nur durch Staatszuschüsse und Spenden, arbeiten nur die Einrichtungen für Kinder-, Jugend- und Familienhilfe.

Emulgator Offline



Beiträge: 1.978

26.01.2017 12:39
#1467 Jetzt wirds kriminell antworten

Da hat in Braunschweig eine Mitarbeiterin (Zeitarbeit) der Landesaufnahmebehörde aus Pflichtbewußtsein Akten über 300 Asylbetrüger erstellt, die sich unter falschem Namen Asylbewerberleistungen erschlichen haben. Sie wollte, daß diese Straftaten verfolgt werden, und wurde dafür von der Behörde 'rausgeschmissen. Hier die Geschichte. Landesinnenminister Pistorius (SPD) wird noch ein Nachspiel im Landtag erleben.

Werwohlf Offline




Beiträge: 893

26.01.2017 20:03
#1468 RE: Wir schafften das nicht antworten

Zitat von Emulgator im Beitrag #1466
Die Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen, die rund 2/3 der Caritas-Mitarbeiter beschäftigen, teilen ihre Kundschaft ja sogar mit gewinnorientierten Unternehmen (Helios Klinken GmbH und Asklepios Kliniken GmbH). Ohne eigenen Deckungsbeitrag, also nur durch Staatszuschüsse und Spenden, arbeiten nur die Einrichtungen für Kinder-, Jugend- und Familienhilfe.
Wobei die Umsätze der Krankenhäuser dann doch im Wesentlichen staatlich determiniert sind. Erstens kommen sie weit überwiegend aus der GKV, zweitens sind sie durch politisch festgelegte Budgets gedeckelt und drittens profitieren sie vom Gebietsmonopol.

--
Bevor ich mit den Wölfen heule, werd‘ ich lieber harzig, warzig grau,
verwandele ich mich in eine Eule oder vielleicht in eine graue Sau.
(Reinhard Mey)

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 7.491

30.01.2017 12:09
#1469 RE: Wir schafften das nicht antworten

Zitat von RP online, 26.01.2017
Das Land Nordrhein-Westfalen hat im Haushalt 2017 für die Betreuung, Versorgung und Unterbringung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen 632 Millionen Euro bereitgestellt. Das teilte das Familienministerium auf Anfrage dem "Kölner Stadt-Anzeiger" mit. Jeder Fall koste die Behörden monatlich im Schnitt 4.500 Euro, hinzu komme eine jährliche Verwaltungspauschale von 3.100 Euro.

Derzeit leben laut Familienministerium in NRW etwa 13.600 dieser Flüchtlinge. Jeden Monat kämen zwischen 300 und 400 neue unbegleitete Jugendliche hinzu. Insgesamt stammten sie nach Auskunft des Ministeriums aus 60 unterschiedlichen Nationen.

Die meisten, rund 37 Prozent, kämen aus Afghanistan, 36 Prozent aus Syrien und elf Prozent aus dem Irak. 92 Prozent der Flüchtlinge seien männlich, viele davon reisten ohne Papiere ein.



http://www.rp-online.de/nrw/landespoliti...e-aid-1.6561167



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Frank2000 Offline




Beiträge: 1.785

30.01.2017 13:20
#1470 RE: Wir schafften das nicht antworten

Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #1469
[Quote="RP online, 26.01.2017"]Das Land Nordrhein-Westfalen hat im Haushalt 2017 für die Betreuung, Versorgung und Unterbringung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen ...



Und das Durchschnittsalter der Minderjährigen ist, wenn ich mal raten darf, zwischen 21 und 26.

___________________
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Florian Offline



Beiträge: 2.483

30.01.2017 13:46
#1471 RE: Wir schafften das nicht antworten

Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #1469
[Quote="RP online, 26.01.2017"]Das Land Nordrhein-Westfalen hat im Haushalt 2017 für die Betreuung, Versorgung und Unterbringung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen 632 Millionen Euro bereitgestellt. Das teilte das Familienministerium auf Anfrage dem "Kölner Stadt-Anzeiger" mit. Jeder Fall koste die Behörden monatlich im Schnitt 4.500 Euro, hinzu komme eine jährliche Verwaltungspauschale von 3.100 Euro.



Kleine Interpretationshilfe:

Die tatsächliche Betreuung der Flüchtlinge wird ja nicht von einer Landesbehörde geleistet.
Sondern das ist eine kommunale Aufgabe.

Was das Land "bereitstellt" sind also die Kostenzuschüsse an die Kommunen.

Das muss aber nicht unbedingt deckungsgleich mit den tatsächlich entstehenden Kosten sein.
Insbesondere die "Verwaltungspauschale" deckt vielleicht nur einen Teil der Gehaltskosten der vielen kommunalen Mitarbeiter ab, die sich in Rathäusern und Landratsämtern mit jugendlichen Flüchtlingen befassen.

Ulrich Elkmann Offline




Beiträge: 7.491

30.01.2017 18:04
#1472 RE: Wir schafften das nicht antworten

Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #1329
Kein einziges Wort zu den Opfern. Keine Auskunft, ob Kinder darunter sind.

Es ist unfaßbar.


Zu Québec jetzt (6 Tote, 5 Verwundete bei Massaker in der Hauptmoschee; Täter sind ein Marokkaner & ein frankokanadischer Konvertit):

Alison Crawford ‏@alisoncrawford5 26 Min.Vor 26 Minuten
Muslim leader in Quebec City asks media to treat victims as individuals, to show their humanity and tell people about them. #hw

Alison Crawford ‏@alisoncrawford5 25 Min.Vor 25 Minuten
Quebec City mayor also asks journalists to expand on humanity of each victim, to tell their stories #hw


https://twitter.com/alisoncrawford5/stat...105364097675267
https://twitter.com/alisoncrawford5/stat...105820572180483

Kann das mal jemand der #Raute & ihrem Hofstaat weiterreichen?



Update Québec.

Sûreté du Québec ‏@sureteduquebec 1 Std.vor 1 Stunde
La SQ confirme qu’un seul des individus arrêté hier soir en lien avec l’#attentat de #Québec est considéré comme suspect.

Sûreté du Québec ‏@sureteduquebec 1 Std.Vor 1 Stunde
#Attentat de #Quebec Suite à l’enquête, l’autre individu est maintenant considéré comme témoin.

https://twitter.com/sureteduquebec/status/826114232630571011
https://twitter.com/sureteduquebec/status/826114424448679936



"Les hommes seront toujours fous; et ceux qui croient les guérir sont les plus fous de la bande." - Voltaire

Gorgasal Offline




Beiträge: 3.969

30.01.2017 19:49
#1473 RE: Wir schafften das nicht antworten

Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #1472
Zu Québec jetzt (6 Tote, 5 Verwundete bei Massaker in der Hauptmoschee; Täter sind ein Marokkaner & ein frankokanadischer Konvertit):


http://blog.dilbert.com/post/15654471478...canadian-option

Zitat von Scott Adams - noch vor dem Anschlag
My most agitated liberal friend sent me a link today about Justin Trudeau announcing Canada would take all of the Trump-banned immigrants because diversity is their strength. My friend said that was an example of real leadership.

His conclusion is debatable, but didn’t Canada just solve all of Trump’s problems? If humane treatment of immigrants is the goal, Canada is the right place. They have polite behavior, free healthcare, and lots of space. That’s a win-win-win.

Or am I missing something?

Canada also gives us a test case to compare to America’s plan. In five years we can check back and see how it turned out for them. If it worked, we can reassess.

--
Non delectent verba nostra, sed prosint. - Seneca, Epistulae morales ad Lucilium, 75, 3

Martin Online



Beiträge: 2.692

30.01.2017 20:08
#1474 RE: Wir schafften das nicht antworten

Zitat von Gorgasal im Beitrag #1473

Zitat von Scott Adams - noch vor dem Anschlag
My most agitated liberal friend sent me a link today about Justin Trudeau announcing Canada would take all of the Trump-banned immigrants because diversity is their strength. My friend said that was an example of real leadership.

His conclusion is debatable, but didn’t Canada just solve all of Trump’s problems? If humane treatment of immigrants is the goal, Canada is the right place. They have polite behavior, free healthcare, and lots of space. That’s a win-win-win.

Or am I missing something?

Canada also gives us a test case to compare to America’s plan. In five years we can check back and see how it turned out for them. If it worked, we can reassess.



Test case hin oder her, so ganz isoliert sind die beiden Staaten ja nicht. Müsste das nicht irgendwann auch zu einem erschwerten Grenzverkehr führen? Es ist ja nur bedingt hilfreich auf unterschiedliche Verhältnisse hinzuweisen, wenn Terroristen über eine relativ durchlässige Grenze einsickern können. Genauso wenig würde ich mich wundern, wenn die Einreise aus Europa in die USA deutlich verschärft würde, wenn in Europa die Übersicht und Kontrollen nicht mehr vertrauenswürdig erscheinen.

Gruß, Martin

Gorgasal Offline




Beiträge: 3.969

30.01.2017 20:17
#1475 RE: Wir schafften das nicht antworten

Zitat von Martin im Beitrag #1474
Test case hin oder her, so ganz isoliert sind die beiden Staaten ja nicht. Müsste das nicht irgendwann auch zu einem erschwerten Grenzverkehr führen?

Die nächsten zwei Sätze in Adams' Blog Post hatte ich weggelassen:

Zitat von Scott Adams
Until then we obviously need to wall-off Canada. But that’s another topic.


--
Non delectent verba nostra, sed prosint. - Seneca, Epistulae morales ad Lucilium, 75, 3

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