Das ganze Leben als Rassisten und Frauenhasser verunglimpft, 13 Jahre in ein (Schul)System gezwungen das sie als minderwertig zu Mädchen und Frauen sieht und diese bei jeder Gelegenheit bevorzugt. Von der Politik ausgeplündert und jeglicher Zukunft und Perspektive beraubt. Aber dann pünktlich zum erreichen der Volljährigkeit den Brief im Briefkasten man solle sich doch melden um genau das System mit dem Leben zu verteidigen.
Es ist kein Wunder das sich zuwenig melden, es ist ein Wunder das sich überhaupt irgendtjemand melded.
Zitat von herki im Beitrag #1877Das ganze Leben als Rassisten und Frauenhasser verunglimpft, 13 Jahre in ein (Schul)System gezwungen das sie als minderwertig zu Mädchen und Frauen sieht und diese bei jeder Gelegenheit bevorzugt. Von der Politik ausgeplündert und jeglicher Zukunft und Perspektive beraubt. Aber dann pünktlich zum erreichen der Volljährigkeit den Brief im Briefkasten man solle sich doch melden um genau das System mit dem Leben zu verteidigen.
Es ist kein Wunder das sich zuwenig melden, es ist ein Wunder das sich überhaupt irgendtjemand melded.
Nicht nur das:
Man hat seit 2015 Millionen von männlicher Konkurrenz importiert, welche um die Gunst der deutschen Mädchen buhlen. Man hat einfach in der 20-30 jährigen Altersgruppe 10% (!) mehr Männer als Frauen (die ukrainischen Frauen seit 2022 sind da schon inkludiert). Zum Vergleich: In der 5-9 jährigen Referenzgruppe sind es nur +5% ( https://www.populationpyramid.net/germany/2024/ ).
Gleichzeitig macht man ihnen die feministische Kultur das Dating so schwer wie möglich (bei migrantischen Männern wird bei aggressivem Anbaggern gerne das Auge zugedrückt), und in der traditionellen Art und Weise ein Weibchen anzulocken, nämlich über das Bereitstellen von Resourcen, wird ihnen durch die hohe Steuerlast und systematische Benachteiligung im Job und bei Beförderungen, ebenfalls massiv Steine in den Weg gelegt. Das gilt doppelt weil das ihnen abgeknöpfte Geld und Jobs dann den deutschen Frauen zugute kommen, welche demnach die Ressourcen vom deutschen Mann noch weniger benötigen. Und dreifach, weil mit dem Sozialhilfe Geld der deutschen Männer, der Migrant nicht arbeiten muss und so noch mehr Zeit hat um um deutsche Weibchen zu buhlen. Die Anreize sind alle komplett pervertiert.
Nur über Sex dürfen sich die Jungs eig nicht beschweren - es gibt in Deutschland niemanden der mehr vom System gefickt wird als die 15-30 jährigen deutschen Männer.
___________________ Fiat iustitia, ne pereat mundus.
"Im Rentenstreit gibt es endlich Zustimmung: Die Merz-Regierung hat im Bundestag das Rentenpaket gebilligt. Das Rentenpaket war wochenlang Streitthema. Mit der Abstimmung von Freitag (5. Dezember 2025) wird das Rentenniveau von 48 Prozent über das Jahr 2025 hinaus verlängert und die Ausweitung der Mütterrente kommt. Was sich für Sie ändert." Quelle: Merkur, Rente profitiert durch Rentenpaket: Diese Vorteile gelten ab 2026 von B. Hyun (07.12.) Kommentar: Passen zur Wehrpflicht...
Ich gönne es den Rentnern ja, aber damit hat man im Grunde die schmerzhaften Diskussionen und Entscheidungen nur aufgeschoben. Die Frage ist auch, wie junge Leute darauf reagieren. Wird es nur bei Wut bleiben oder ziehen einige die Konsequenze, wandern ab, gehen in Teilzeit usw?
"Social-Media-Verbot für Heranwachsende tritt in Australien in Kraft" >https://www.zeit.de/gesellschaft/2025-12/australien-social-media-verbot-schuelervertreter-kritik
Das Verbot von social media für Jugendlichen kann man aus verschiedenen, teilweise auch guten Gründen befürworten. Genauso wie ein Verbot für Horrorfilme, jede Art von Spielautomaten, Glücksspiel, Videospiele usw. Das Problem ist jedoch, dass dieses Verbot selbstverständlich auch für Erwachsene in Kraft tritt. Denn bei der Einwahl ins Internet weiß man nicht, wie alt die betreffene Person ist. Das Ergebnis ist eine Art allgemeine Verifizierungspflicht. Eine Maßnahme, die im Zusammenhang mit Hausdurchsuchungen und sogar Gefängnisstrafen für "falsche" Meinungen, die Nutzung von social media grundsätzlich als nicht ratsam erscheinen lässt. (Man muss natürlich hinzufügen, dass die Entscheidung von Volksvertretern getroffen wurde und nicht durch eine Volksabstimmung; die Vertreter jedoch werden in der Regel als das kleinere Übel gewählt und nur absolte Fanatiker wählen eine Partei nur um einen einzigen Tagesordnungspunkt durchzusetzen -- und sie werden damit bitterlich enttäuscht!)
Soweit denkt natürlich der durchhschnittliche Wähler nicht, falls er überhaupt darüber nachdenkt. Wer darauf hinweist, der ist Verschwörungstheoretiker. Jedenfalls solange, bis der nächste Swoden an die Öffentlichkeit tritt und die Theorie bestätigt. Danach ist es nach einigen Monaten wieder vergessen.
Zitat Die grüne Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann schreibt nun einen besorgten Brief an den Regierenden Bürgermeister. Eine solche Großunterkunft sei „der falsche Weg für das Zusammenleben in der Stadt“. Man habe nicht genug Schulplätze, keine Kitaplätze, kein Geld für soziale Betreuung. Die Miete sei zu hoch. Außerdem drohten „negative Wechselwirkungen“ mit der Drogenszene im Park und generell mit der kriminellen Szene.
Also #Platzhabenwir, an allem Anderen fehlt's dann halt leider ein Klitzebisschen. Der Irrsinn, für den (Um-) Bau einer Unterkunft für 1.000 Flüchtlinge 200 Millionen auszugeben ist ihr dabei noch nicht mal aufgefallen - man muss nur "Asyl" plärren, schon kommt der Steuerzahler und finanziert einem eine Eigentumswohnung. Man hat ja jetzt besonderes Vermögen.
Solche Leute sind übrigens der Grund, warum ich das Ziel der kraftverkehrsfreien Stadt möglichst schnell umgesetzt sehen will - dann sehen wir mal, wie schnell bei den grünen Großstadtbewohnern der Denkprozess in Gang kommt wenn sie für ihre täglichen besorgungen 20 Kilometer in die Vorstadt reisen müssen, wahlweise mit dem Fahrrad oder dem runtergekommenen ÖPNV, in dem sich deren linksgrüne Wunschträume auch auf diverse Arten wechselwirken...
Zitat Kramer lud Ex-Stasi-Mitarbeiterin als Verfassungsschutz-Referentin ein – und holte Islamisten ins Amt
Stephan Kramer hat enge Beziehungen zur ehemaligen Stasi-IM Anetta Kahane. Nun zeigt ein Dokument, das Apollo News vorliegt, dass Kramer Kahane als Referentin bei einer Veranstaltung des Verfassungsschutzes einlud.
Apollo News berichtete am Montag exklusiv über schwere Vorwürfe gegen den Thüringer Verfassungsschutzpräsidenten Stephan J. Kramer. Nun kommen neue Enthüllungen ans Licht. Apollo News liegen Dokumente vor, die zeigen, dass die ehemalige inoffizielle Mitarbeiterin der DDR-Staatssicherheit, Anetta Kahane, zu einer Veranstaltung des Thüringer Verfassungsschutzes als Referentin eingeladen war.
Am 20. Juni 2016 lud der Thüringer Verfassungsschutz ins Augustinerkloster nach Erfurt ein. Veranstaltet werden sollte dort ein gemeinsames Symposium mehrerer Landesämter für Verfassungsschutz. Mit dabei waren Landesverfassungsschützer aus verschiedenen Bundesländern, etwa Sachsen, Berlin oder Brandenburg. Das Thema lautete: „Migration und Sicherheit – Wie Extremisten Flüchtlingsbewegungen zu instrumentalisieren versuchen“
Einer der Referenten war dabei die Vorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung, Anetta Kahane, sie sprach zum Thema „Migration und Rechtsextremismus“. Das zeigt ein Dokument zum Ablauf des Symposiums, das Apollo News vorliegt. Im Dokument bleibt allerdings unerwähnt, dass Kahane von 1974 bis 1982 inoffizielle Mitarbeiterin des Ministeriums für Staatssicherheit war. Nach Apollo News-Informationen war Kramer für die Einladung Kahanes verantwortlich. Kahanes Teilnahme wurde bereits in einem offenen Brief zivilgesellschaftlicher Gruppen im Jahr 2016 thematisiert.
Kramer pflegt enge Verbindungen zu Kahane. 2019 lobte er sie ausführlich in einem Grußwort und bezeichnete sie als „Freundin Anetta“. Das berichtete damals der Autorenblog Achse des Guten. Kramer sitzt außerdem in Kahanes Amadeu-Antonio-Stiftung im Stiftungsrat.
Mitarbeiter zeigten sich entsetzt über Kramers Einladung von Kahane zu einem vom Verfassungsschutz veranstalteten Symposium. Der Thüringer Verfassungsschutz möchte sich eigentlich deutlich von der Staatssicherheit der DDR abgrenzen.
Zitat Alice Weidel@Alice_Weidel Stasi-Spitzel eben. Die Stasi-Spitzel-Importe haben eben keine halben Sachen gemacht, sondern arbeiten heute für den Verfassungsschutz, versorgen sich über steuerfinanzierte NGOs oder hängen sich gegenseitig Orden für den Ruin Deutschlands und die Bekämpfung des Klassenfeinds um. Wie im Endstadium der DDR.
Zitat Max Mannhart@maxmannhart·Dec 11, 2024 Stephan Kramer hat enge Beziehungen zur ehemaligen Stasi-IM Anetta Kahane. Nun zeigt ein Dokument, das Apollo News vorliegt, dass Kramer Kahane als Referentin zum Verfassungsschutz einlud.
Zitat EPA Removes Information on Human Drivers of Warming from Its Website
The Environmental Protection Agency has scrubbed from its website information on how humans are driving warming. A web page that once explored the central role of fossil fuels in heating the planet now only mentions natural drivers of climate change.
Previously the web page on the causes of climate change explored the role of greenhouse gases in trapping heat, noting that it is “extremely likely” that humans are the “dominant cause” of recent warming. The agency has since updated the page to focus on factors such as volcanic eruptions, solar output, and changes in the orbit of the Earth.
An EPA spokesperson told reporters that the changes to the website were part of routine editing, adding that the agency “no longer takes marching orders from the climate cult.”
"US-Präsident Trump hatte schon einmal einen Frieden im Grenzkonflikt zwischen Thailand und Kambodscha verkündet. Nun gab er erneut eine Waffenruhe bekannt - doch die Kämpfe zwischen den beiden Staaten gehen weiter." Quelle: tageschau, Kämpfe zwischen Thailand und Kambodscha gehen weiter von F. Bahrd, 13.12.2025. Kommentar: Über die Hintergründe dieses Krieges kann ich nichts schreiben. Klar ist, durch Trumps Verhalten machen sich die USA international mehr lächerlich. Es wird einfach offenkundig, dass die USA nicht mehr in der Lage sind effektiv "Verhältnisse zu schaffen".
Zitat von Johanes im Beitrag #1884Über die Hintergründe dieses Krieges kann ich nichts schreiben.
Ich weiss auch nicht wie sich dass über die Jahrhunderte (Grenzkonflike) gebildet hat, aber man darf da die jüngere Geschichte von Kambodscha, die wirklich sehr, sehr jung ist nicht vergessen:
Die Terrorherrschaft der roten Khmer wurde durch das vietnamesische Militär beendet, die Kombodscha irgendwann erobert und dort ihre Satellitenregierung inkl. kommunsitischer Medienüberwachung installier haben. Die USA und deren Verbündeter Thailand haben damals die Mörderbanden von Pol Pot mit Waffen (USA) und Rückzugsgebieten (Thailand) versorgt, nur um gegen die Kommunisten zu kämpfen. Das war vermutlich das finsterste Kapitel des kalten Krieges: Massenmörder unterstützen, um die Kommunisten aufzuhalten.
Dass Trump den Quatsch jetzt beenden will ehrt ihn, aber das wird nix werden. Diese Probleme kriegt man nicht mit tariffs aus der Welt...
Das betrifft dann die Generationen, von denen man erwartet dass sie in Zukunft die immensen Schuldenberge abtragen die aktuell angehäuft werden. Funktioniert bestimmt super wenn die Kinder in der Schule verblödet werden. Hat aber den Vorteil, dass sie dann ihre Miesen / Kopf nicht mehr ausrechnen können wenn sie mit dem Abschlusszeugnis in die Arbeitswelt entlassen werden, das wäre dem Wohlbefinden wohl eher abträglich...
Danisch sieht die Schuldfrage übrigens ähnlich wie ich nicht in der Politik, sondern beim Wähler:
Zitat Liebe Eltern von Niedersachsen!
in der Schule nicht mehr dividieren zu lernen ist noch gar nichts gegen die blanke Dummheit Erwachsener, die Grünen zu wählen und dann zu jammern, dass die eigenen Kinder in der Schule das Dividieren und die Kommazahlen nicht mehr lernen, dafür aber Diversität und Umverteilung.
Anders formuliert: Wenn man einem Schimpansen eine Maschinenpistole in die Hand drückt und er dann 4 Leute erschießt, ist nicht dem Schimpansen die Schuld zu geben...
Zitat Georg Pazderski@Georg_Pazderski CHINA 🇨🇳 Hochgeschwindigkeitsstrecke Peking–Shanghai: • Länge ca. 1.318 km • Geschwindigkeit 350 km/h • Fahrzeit 4,5–6 Std • Bauzeit 3 Jahre
DEUTSCHLAND 🇩🇪 DB nimmt ICE L in Betrieb. Nun wird bekannt, für die vorgesehenen Loks fehlt die Zulassung. 4:19 PM · Dec 20, 2025
Zitat Neuer ICE L im Einsatz – Zulassung für Steuerwagen verzögert sich 19. Dezember 2025, 13:25
Der neue ICE L der Deutschen Bahn ist seit wenigen Tagen auf der Strecke Berlin–Köln im Einsatz. Aktuell verkehren die Züge mit gemieteten Vectron‑Loks.
Die Deutsche Bahn (DB) setzt ihre neuen ICE‑L‑Züge vorerst mit gemieteten Siemens-Lokomotiven ein. Für die Steuerwagen des spanischen Herstellers Talgo, der den ICE L baut, fehlt derzeit noch die Zulassung. Auch die eigentlich vorgesehenen Talgo-Loks der Baureihe 105 stehen noch nicht zur Verfügung.
Gleichwohl verkehren die neuen Fernzüge den Angaben zufolge derzeit langsamer. Statt 230 Kilometern pro Stunde fahren sie mit den Vectron-Loks nur maximal Tempo 200. Die längere Fahrzeit sei in den Fahrplänen aber ausgewiesen, teilte die Bahn weiter mit.
"Bundesjustizministerin Hubig sagte der 'Bild'-Zeitung, es sei ihr Ziel, Kriminalität im Internet wirksamer zu bekämpfen. Bei [...], Online-Betrug und strafbarem Hass im Netz kämen Täter bislang viel zu oft davon." Quelle: DLF, Bericht: Regierung will Internet-Anbieter zu Speicherung von IP-Adressen verpflichten vom 21.12. {Archiv} Kommentar: Das Wort "strafbarer Hass" ist schon pures Framing. Man benutzt nicht "neutrale" Worte wie "strafbare Äußerungen", "Äußerungsdelikte" oder benennt die einzelnen Straftatbestände wie Majestätsbeleidigung (ich weiß jetzt nicht, wie Politikerbeleidigung derzeit offiziell genannt wird [selbstzensur]), sondern man weckt direkt ein gewisses mentales Bild im Kopf der Leser oder Zuhörer.
Was den Rest angeht, ist das natürlich praktisch unwirksam. Die echten Verbrecher wissen schon, wie sie solchen Maßnahmen entgehen. Und wie der "Castrop-Rauxel-Komplex" zeigt, ist das Internet ja offenbar schon unter Überwachung durch (zitat) "befreundete Geheimdienste".
Wir haben, wie man unten im Beitrag lesen kann, ein Problem mit zunehmender Gewalt- und Messerkriminalität. Dieses Problem wird weitere Überwachung des Internets nicht lösen. Im Gegenteil, das bindet wertvolle Ressourcen, die an anderer Stelle besser gebunden wären. Wenn die Politiker etwas tun wollen, dann sollte ihre erste sorgen die wirkliche Welt vor der Tür sein.
Wenn selbst Augstein der Geduldsfaden reißt, dann dürfte der Wasserstand im Maschinenraum ziemlich bedenklich sein.
Zitat Jakob Augstein, Miteigentümer des Spiegel-Magazins, übt an seinem Blatt harte Kritik. Das Blatt sei ein „Hort der Wokeness“ erklärt der Publizist im Podcast des Journalisten Paul Ronzheimer. Außerdem kritisiert Augstein den ZDF-Clown Jan Böhmermann als „den Schlimmsten von allen“.
Über Spiegel Online sagt Augstein im Gespräch mit Ronzheimer: „Ich finde, das ist schon echt der Hort der Wokeness im deutschen Journalismus. Und das ist alles okay, wenn man 35 oder 42 Jahre alt ist und das Praktikum beim Tagesspiegel gemacht hat.“ Für die deutsche Gesellschaft sei das Wochenmagazin folgerichtig jedoch nicht mehr ausgerichtet. Augstein: „Die Behandlung der AfD durch den deutschen Journalismus halte ich für eine echte Vollkatastrophe – und zwar schon seit ein paar Jahren. Riesenkatastrophe.“
Man habe das Phänomen der AfD nicht ernst genommen. „Man hat versucht, es von sich wegzuhalten. Man hat gesagt, das sind Nazis – mit denen reden wir nicht.“ Das gipfelte, so der Publizist, in Aussagen von Buchautoren, die forderten: „Wenn mein Buch in der gleichen Buchhandlung verkauft wird wie ein Buch aus dem Antaios-Verlag, dann sorge ich dafür, dass mein Buch nicht in dieser Buchhandlung verkauft wird.“ Für Augstein war dieses Verhalten ein großes Rätsel. „Seid ihr alle geistesgestört? Spinnt ihr eigentlich alle? Ich meine, ihr könnt euch das halt nicht so backen, wie ihr wollt. Das sind alles eure Mitmenschen. Das ist der Typ, der kommt, wenn du einen Klempner bestellst. Dann kommt der AfD-Typ zu dir nach Hause und macht dir das“, sagt der 58-Jährige.
„Vielleicht sollten Journalisten mehr gucken, was ist und weniger was sein sollte“, appelliert Augstein. Als Ronzheimer den ZDF-Komiker Jan Böhmermann erwähnt, erklärt der Publizist: „Da haben sie jetzt aber auch den schlimmsten von allen sich ausgesucht.“ Für Augstein habe Böhmermann einen „verheerenden Einfluss“ auf das Denken von vielen Menschen. Eigentlich implizieren solche Positionen eine Vorbildfunktion. Doch aktuell gebe es nur eine „verheerende Wirkung auf das demokratische Klima in diesem Land. Denn Demokratie ist nicht immer das, was einem gefällt.“
Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #1889Über Spiegel Online sagt Augstein im Gespräch mit Ronzheimer: „Ich finde, das ist schon echt der Hort der Wokeness im deutschen Journalismus. Und das ist alles okay, wenn man 35 oder 42 Jahre alt ist und das Praktikum beim Tagesspiegel gemacht hat.“ Für die deutsche Gesellschaft sei das Wochenmagazin folgerichtig jedoch nicht mehr ausgerichtet. Augstein: „Die Behandlung der AfD durch den deutschen Journalismus halte ich für eine echte Vollkatastrophe – und zwar schon seit ein paar Jahren. Riesenkatastrophe.“
Man habe das Phänomen der AfD nicht ernst genommen.
Was ich da rauslese, denn deutlicher geht es nicht: Die sog. Journalisten erkennen, dass sie sich mit der Falschen Sache gemein gemacht haben. Und die Lektion ist: Man muss eine andere Ideologie predigen.
Dass es nicht die Aufgabe von Journalisten ist, Fakten zu framen anstatt zu berichten kommt in deren Denkwelt überhaupt nicht mehr vor; man muss die AfD-Wähler dann "mitnehmen", was auch immer das bedeuten soll; vermutlich "gut belügen" statt "beschimpfen".
Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #1889Wenn selbst Augstein der Geduldsfaden reißt, dann dürfte der Wasserstand im Maschinenraum ziemlich bedenklich sein.
Jahrelange war es die herrschende Meinung, dass es sowas wie Woke gar nicht gibt. Das sei nur eine Verschwörungstheorie. Wenn jemand auf konkrete Dinge hingewiesen hat, z. B. bestimmte Charakterisierungen im TV, Änderungen an Videospielen, konkrete politische Maßnahmen, dann floh man ins ad hominem, dass man damit einen "Kulturkampf heraufbeschwor".
Jetzt scheinen einige Leute anzufangen, auf den Wokeismus einzuschlagen, weil man sich mit dem Label eh nie identifiziert hat und sich deshalb als "einer von den Guten" darstellen will.
Es wäre müßig zu spekulieren, was Herr A. in einer hypothetischen Situation sagen würde. Ich schätze aber, wenn man so einen anti-woken Linken auf ein paar woke Maßnahmen oder Aktionen hinweist, wird er diese in 9/10 Fällen verteidigen. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass jemand es lange im linken Lager aushält, der fast 100% von dem, was dort grade Mode ist, ablehnt.
"Narren sind Alle, die es scheinen, und die Hälfte derer, die es nicht scheinen" ~ Gracian's Handorakel
"Experten veröffentlichen erstaunliche Mordrate für die USA" >https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/usa/id_101058374/trumps-verdienst-experten-staunen-ueber-mordrate-in-den-usa.html
Es sieht so aus als gäbe es einen Rückgang der Mordrate um 20% in den USA. Ob den Braten zu trauen ist oder es daran liegt, dass die Statistik nur bis Oktober erfasst wurde, bleibt offen.
Zudem muss erwähnt werden, dass es in der Kriminalstatistik der USA einen Anstieg der Verbrechensrate nach 2020 gab.
"Zu Beginn ihrer Reise liefern kleinere Boote Kokain-Pakete, die dann an Bord versteckt werden. Vor Europa werden die dann wiederum von Schnellbooten abgeholt – und dann an den großen Häfen vorbei auf den europäischen Markt gebracht.[...] Die europäischen Behörden haben wenig Interesse, die Schiffe zu durchsuchen. 'Man will keine Minute an diesen Schiffen verbringen, den Geruch kann man sich nicht vorstellen. Die Behörden wollen diese Schiffe nicht in der Nähe ihrer Häfen haben', erklärt ein Analyst der in Lissabon ansässigen Drogenbehörde MAOC-N. [..]Die oft mit Krankheiten verseuchten Tiere verbringen Monate in den eigenen Ausscheidungen, auch verendete Tiere bleiben einfach liegen." Quelle: Stern, Wie "Kokain-Kühe" Drogen nach Europa bringen von M. Mansholt, 06.12.25. Kommentar: Wenn ich das richtig verstehe, dann geht es ausschließlich um Viehtransporte, die eigentlich gar nicht für Europa bestimmt sind, sondern nur passieren.
Das Material wird nur "nebenbei" transportiert und durch kleinere Schnellboote abgeholt.
Europa hat sicherlich größere Probleme als das und die politische Relevanz ist eigentluch auch gering. Zu Feier von Weihnachten wollte ich den Zimmerleuten diese Meldung nicht vorenthalten.
"Der Arbeitsmarkt kommt nicht in Schwung. Aktuell gibt es aus Sicht von BA-Chefin Nahles keine Gruppe an Arbeitnehmern, die vor Jobverlust gefeit ist. Schlechte Chancen haben vor allem Berufseinsteiger.[...] 'Wir haben einen Indikator, der anzeigt, wie hoch die Wahrscheinlichkeit für arbeitslose Menschen ist, wieder einen Job zu finden. Der Wert liegt meist um sieben, jetzt aber bei 5,7 – so niedrig wie nie zuvor.'[...] Für Jobeinsteiger seien die Aussichten derzeit schlecht. 'Wir haben so wenig junge Menschen in Ausbildung vermittelt bekommen wie seit 25 Jahren nicht.'" Quelle: tagesschau, "Chancen für Arbeitslose so schlecht wie nie" von anonym, 26.12.25 {Archive} Kommentar: Bei der Sache mit den Jugendlichen und der Ausbildung möchte ich einen kleinen Zweifel anmelden. Wieso sollten Jugendliche eine Ausbildung anfangen, wenn sie dazu gar nicht gezwungen sind? Für jemanden im Alter zwischen 18 und 25 scheint die offensichtliche Wahl das Hochschulstudium zu sein. Wenn man es erfolgreich besteht, steht einem die gesamte Welt als Arbeitsmarkt offen, von den USA über Europa bis Japan. Mit einer Ausbildung ist das einfach schwerer. Sollte es mit dem Studium nicht klappen, hatte man immerhin in seiner Zeit ein Studentenleben und musste nicht erfahren, wieso "Lehrjahre keine Herrenjahre" sind. Letzteres wird einem von deutschen Handwerksmeistern häufig noch beigebracht.
Wir haben doch angeblich Fachkräftemangel? Wir haben eine alternde Bevölkerung, was ist da los?
Zitat von Johanes im Beitrag #1894Wir haben doch angeblich Fachkräftemangel? Wir haben eine alternde Bevölkerung, was ist da los?
Ohne genaue Daten zur Hand zu haben würde ich mal stark vermuten dass die Arbeitsproduktivität einfach zu niedrig ist. Sprich: Zu geringe (und sinkende) Qualifikation bei gleichzeitig sehr hohen (und steigenden) Kosten. Und das mitten in einer Rezession mit eher trüben Zukunftsaussichten - da wird sich kein Unternehmen Leute ans Bein binden, die teuer sind, nix können und die man nie wieder los wird.
Wie man so hört sind die Einserabiturienten inzwischen derart schlecht in Mathematik, dass man sie in MINT-Studiengängen erst mal zwei Semester lang durch Tutorien jagen muss um sie überhaupt auf Erstsemesterniveau zu bekommen - was dann natürlich auch nicht alle schaffen. Noch weniger schaffen den Abschluss. Und das ist ohnehin nur ein kleiner Teil der Studenten, von denen am Ende dann ein noch kleinerer Teil als Fachkraft bezeichnet werden kann. Die große Mehrheit studiert bestenfalls noch Wirtschaftswissenschaften, meist aber Dinge wie Soziologie, Politik, Kunstgeschichte, etc.; wer, ausser dem Staat, stellt sowas ein? Eben...
Und wenn das Niveau der Einserabiturienten derart unterirdisch ist, kann man sich vorstellen wie es um den Rest steht - da wird es vermutlich schon schwierig, jemanden zu finden, der vernünftig deutsch schreiben und lesen kann, geschweige denn gut rechnen. Wer will solche Leute ausbilden? Eben...
Dass ein Arbeitnehmer irgendwie seine eigenen Kosten erwirtschaften muss scheint inzwischen niemand mehr zu wissen, inkl. Nahles (da wurde, wie üblich in Deutschland, mal wieder der Bock zum Gärtner gemacht). Da kommt man dann eben auf die glorreiche Idee, eine Million junge Afghanen einzuschleppen um den Fachkräftemangel zu beheben und die Rente zu retten und wundert sich dann, warum die keine Arbeit finden mit der sie auch nur annähernd auf Bürgergeld-Niveau kommen würden...
Zitat von F.Alfonzo im Beitrag #1895Wie man so hört sind die Einserabiturienten inzwischen derart schlecht in Mathematik, dass man sie in MINT-Studiengängen erst mal zwei Semester lang durch Tutorien jagen muss um sie überhaupt auf Erstsemesterniveau zu bekommen
Ich glaube, Sie missverstehen da etwas. Der Fachkräftemangel besteht nicht (nur) bei MINT, sondern auch bei Handwerkern.
Wenn ich z. B. diesen Statistiken hier glaube: >https://janser-consult.eu/der-fachkraeftemangel-zahlen-daten-fakten/
Dann besteht laut IW Köln und Statista ein Fachkräftemangel bei solchen Berufen wie Kranken- und Altenpfleger und Berufskraftfahrer (!). Nun, werter @F.Alfonzo, das sind doch nicht die Berufe, die man mit Einserabiturienten assoziiert, oder?
Zitat was dann natürlich auch nicht alle schaffen. Noch weniger schaffen den Abschluss. Und das ist ohnehin nur ein kleiner Teil der Studenten, von denen am Ende dann ein noch kleinerer Teil als Fachkraft bezeichnet werden kann. Die große Mehrheit studiert bestenfalls noch Wirtschaftswissenschaften, meist aber Dinge wie Soziologie, Politik, Kunstgeschichte, etc.; wer, ausser dem Staat, stellt sowas ein? Eben...
Ich fürchte, Sie sind hier einer Kampagne voll auf dem Leim gegangen.
Die Behauptung, dass viele junge Leute Geisteswissenschaften studieren, "weil sie zu blöd für Mathe sind", lässt sich so aus Statistiken nicht belegen. Ja, es gibt Geisteswissenschaftsstudenten und es gibt auch die Personen, von denen man sich ernsthaft fragt, wo die später unterkommen wollen, aber es gibt sicherlich auch den engagierten Historiker oder Philosophiestudenten. Der Minderheit, die diese Fächer aus ehrlichen Interesse studiert und auch bereit ist, sich da durchzuarbeiten, würde ich nicht in den Bereich der Leute einordnen wollen, die das studieren "weil sie zu doof für Mathe sind". Insbesondere kann man ja in der Philosophie z. B. irgendwas in Richtung formaler Logik machen, was Mathe sehr nahe kommt. Historiker kann sich auch z. B. mit statistischen Methoden beschäftigen, um Dinge auszuwerten.
Laut Statista (Stand 13. August 2025) studieren ungefähr so viele junge Menschen Geistes- wie Naturwissenschaften. Der größte Block wird gestellt von den "Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften". Der nimmt stolze 39% ein. Geistes- und Naturwissenschaften sind beide bei ca. 10%, selbst zusammen haben die nicht so viele Studenten wie die Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Und die Sozialwissenschaften sind wiederum viel mit Statistik, jedenfalls muss man einige Kurse besuchen, hab ich mir sagen lassen.
Ingenieure dagegen sind mit 26% vertreten, ebenfalls mehr als Geistes- und Naturwissenschaften zusammen.
Zitat Wer will solche Leute ausbilden? Eben...
Viele Handwerksbetriebe werden sich an den Gedanken gewöhnen müssen, dass sie nicht Harvard sind. Ich verstehe auch nicht, woher dieser Pseudoelitarismus kommt. Viele Handwerksberufe können sich zwar rühmen, wirklich nützlich zu sein, aber als Bildungselite galten die auch vorher nicht. Und ja, auch mir sind Fälle von alten Handwerkern bekannt, die ein profundes Allgemeinwissen besitzen und auch Kenntnisse und Fähigkeiten über den Tellerrand hatten. Aber das ist nicht die ganze Geschichte gewesen, auch früher...
Ich habe noch mal nachgeschaut. Für die Interessierten, der Link zur IW Köln findet sich hier: >https://www.iwkoeln.de/presse/pressemitteilungen/alexander-burstedde-jurek-tiedemann-2028-fehlen-768000-fachkraefte.html
Zu meiner Überraschung dominiert laut dieser Studie Verkauf den Fachkräftemangel! Danach kommen Erziehung, Sozialpädagogik und wiederum die Pflegeberufe.
Das Bild der so dringend benötigtet Fachkraft wandelt sich vor unseren Augen. Von einem kleinen Einstein zu einem Erzieher.
Der Text "Das Märchen vom Fachkräftemangel" von J. Osman (03.2017) scheint mir schon sehr interessant: >https://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/das-maerchen-vom-fachkraeftemangel-a-1136647.html
Der Fachkräftemangel scheint keine unzureichende Bildung zu sein, sondern: Es ist schwerer unattraktive Jobangebote zu vermitteln. Also genau das, was man eigentlich auch in einer schrumpfenden Demographie erwartet. Früher haben junge Leute Jobs angenommen, die sie nicht gemocht haben, weil sie mussten. Jetzt, wo es immer weniger junge Leute gibt, können die sich das aussuchen.
Das Hans-Böckler-Institute, wahrscheinlich von der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung hat da einen interessanten Artikel: "Es gibt eine Definition der Bundesagentur für Arbeit. Danach ist eine Fachkraft eine Person, die eine mindestens zwei Jahre dauernde Berufsausbildung abgeschlossen hat." (Zitat nach "Fachkräftemangel: 'Es kursieren falsche Zahlen'" ( 10/2018), dort K. Meiners)
Demnach ist eine Fachkraft also schon eine Person, die überhaupt eine Ausbildung absolviert hat.
Weiterhin aus dem Artikel: "[...]Vor allem in der Pflege. Aber auch bei der Klempnerei, in IT-Berufen, in der Mechatronik, beim Fahrzeugbau oder in der Luftfahrt."
Ich kann jetzt natürlich die Richtigkeit dieser Angaben nicht prüfen. Ich gehe davon aus, dass sowohl Gewerkschaften als auch Arbeitgeber einen gewissen "Bias" haben. Wenn dagegen auch ein Magazin wie das Managermagazin und gewerkschaftsnahe Stiftungen auf das selbe Ergebnis verweisen, dann bin ich bereit, dem eine gewisse Plausibilität einzuräumen.
"Narren sind Alle, die es scheinen, und die Hälfte derer, die es nicht scheinen" ~ Gracian's Handorakel
Zitat von Johanes im Beitrag #1896Ich glaube, Sie missverstehen da etwas. Der Fachkräftemangel besteht nicht (nur) bei MINT, sondern auch bei Handwerkern.
Die Abiturienten waren auch nur als Paradebeispiel gedacht um das Produktivitätsproblem zu verdeutlichen; ich hatte ja geschrieben, dass es bei Absolventen anderer Schulen vermutlich nicht besser aussehen wird, eher im Gegenteil. Und das wird dann natürlich für junge Leute zu einem Riesenproblem, weil die nach ihrem Abschluss mangels Berufserfahrung i.d.R. ohnehin nichts können und erst mal langwierig ausgebildet oder eingearbeitet werden müssen, was für Arbeitgeber ausschließlich Kosten und Ärger bedeutet. Man macht das dann, wenn Grund zur Annahme besteht dass der Azubi das ganze schnell kapiert und schnell produktiv wird - wenn dann aber zunehmend die Basics fehlen, ist das zusätzliche Ausbildungsarbeit (so weit die von einem Arbeitgeber überhaupt zu stemmen ist, ein Handwerksbetrieb ist schließlich keine Sprachschule) die zusätzliche Kosten verursacht.
Es ist doch völlig weltfremd anzunehmen, dass dieser kleinste-gemeinsame-Nenner-Sozialismus an den Schulen keine Auswirkung auf den Arbeitsmarkt hätte. In anderen Ländern in Asien werden die Lehrpläne nach oben angepasst um dem wissenschaftlichen Fortschritt Rechnung zu tragen, bei uns wird das Dividieren in Grundschulen abgeschafft weil's für die dümmsten Kinder zu schwierig ist...
Zitat von Johanes im Beitrag #1896Die Behauptung, dass viele junge Leute Geisteswissenschaften studieren, "weil sie zu blöd für Mathe sind", lässt sich so aus Statistiken nicht belegen.
Das hatte ich nicht behauptet, sondern lediglich, dass ein Studium für den Arbeitsmarkt nicht unbedingt hilfreich ist*.
Was die Motivation angeht, bin ich bei dem was Sie oben geschrieben haben: Viele, die vor 30-40 Jahren noch eine Ausbildung gemacht hätten, entscheiden sich heute lieber für ein Studium. Ich kann das auch irgendwo nachvollziehen, denn Ausbildungsberufe jeglicher Couleur führen in den meisten Fällen direkt in einen relativ langweiligen, repetitiven Beruf, den man nicht unbedingt 40 Jahre lang machen möchte; nur: Was bringt mir ein Studium, wenn ich damit keine Arbeit finde?
Dadurch entstehen dann eben auch diese Verwerfungen auf dem Arbeitsmarkt, den man bei ausreichender Verzweifelung durch Ausschreibungen für Quereinsteiger zu lösen versucht... dann landen die Akademiker über den Universitätsumweg im besten Falle eben doch wieder bei einer kaufmännischen Bürotätigkeit nach Fließbandmodell, bei maximaler Ausbildungsineffizienz.
Zitat von Johanes im Beitrag #1896Viele Handwerksbetriebe werden sich an den Gedanken gewöhnen müssen, dass sie nicht Harvard sind.
Ich habe nicht den Eindruck, dass die ihre Ansprüche zu hoch hängen, aber ein Mindestmaß an Produktivität brauchen gerade kleine Unternehmen, die es sich nicht leisten können ewig Personalballast mit sich rumzuschleppen.
Anekdotische Evidenz: Wenn bei mir die Handwerker anrücken sind das zu 90% Osteuropäer, zumeist Polen. Warum sieht man da keine Schonlängerhierlebenden oder Nochnichtsolangehierlebenden? Vermutlich weil Polen einerseits sehr gut ausgebildet sind, sich aber andererseits nicht zu schade sind für ein überschaubares Nettoeinkommen um 6 Uhr aufzustehen um irgendwo eine dreckige Kloschüssel abzumontieren. Da passt die Arbeitsproduktivität dann anscheinend.
* Analog zum Kollegen Danisch halte ich ein Studium gewisser Ausprägung sogar für äußerst Kontraproduktiv - wenn eine Frau sich im Nebenfach mit "Gender" beschäftigt hat, wäre das für mich als Arbeitgeber bei ansonsten fachlicher Eignung eine absolute red flag, weil man davon ausgehen muss dass die ständig Streit anfängt weil sie sich ungerecht behandelt fühlt.
Zitat von Johanes im Beitrag #1897Demnach ist eine Fachkraft also schon eine Person, die überhaupt eine Ausbildung absolviert hat.
Der "Fachkräftemangel" ist letztendlich politisches Bullshit-Bingo für das Phänomen, dass das Arbeitsangebot nicht zum Bedarf passt. Aus vielerlei Gründen (Sozialisierung der Ausbildungskosten, Sozialisierung der Bildung, sozialstaatliche Förderung für Faulpelze, Steuersystem, Solzialversicherungssystem, etc), die allesamt politisch gewollt und verursacht sind.
Zitat von F.Alfonzo im Beitrag #1898Man macht das dann, wenn Grund zur Annahme besteht dass der Azubi das ganze schnell kapiert und schnell produktiv wird
Mit anderen Worten, wenn man die Azubis schon als 3/4 Vollzeitkraft einsetzen kann, während man ihnen nur das winzige Azubi-Gehalt bezahlt.
Wieso überrascht uns dann nicht, dass viele junge Leute lieber gleich studieren?
Zitat Das hatte ich nicht behauptet, sondern lediglich, dass ein Studium für den Arbeitsmarkt nicht unbedingt hilfreich ist*.
Solange die Entscheidung durch die Verantwortlichen selbst getroffen wird und sie die Konsequenzen tragen... Ich verstehe aber Ihr Problem. Wenn die Gruppe groß genug wird, politische Forderungen zu stellen und damit durchzukommen, dann haben wir ein Problem und dann müsste man auch gegensteuern.
Zitat Was bringt mir ein Studium, wenn ich damit keine Arbeit finde?
Es hängt extrem davon ab...
Falls der junge Mensch sich die Vorstellung macht, z. B. mit einem Abschluss in Philosophie damit Geld zu verdienen, muss man ihn direkt klarmachen, dass die Chancen gegen ihn stehen. Er muss also möglicherweise ein zweites Standbein aufbauen oder dann mit über 25 noch mal eine Ausbildung machen. Wenn der junge Mensch das verstanden hat, dann kann es meines Erachtens sogar sein, dass er nachvollziehbare Gründe hat. Eine Ausbildung ist in der Regel nicht besonders attraktiv, hat nur geringes Prestige usw.
Zudem es ein individueller Wettbewerbsnachteil ist. Die anderen haben studiert, während man selbst "nur" eine Ausbildung hat, also eine deutlich schlechteren Abschluss.
Zitat Ich habe nicht den Eindruck, dass die ihre Ansprüche zu hoch hängen, aber ein Mindestmaß an Produktivität brauchen gerade kleine Unternehmen, die es sich nicht leisten können ewig Personalballast mit sich rumzuschleppen.
Die Arbeitgeber sind es von den Zuständen in den letzten Jahrzehnten gewohnt, sieben zu können. Die Jugendlichen mussten strampeln, um denen zu gefallen. Jetzt dreht sich der Wind und denen gefällt das gar nicht.
Eine Strategie ist es, die "fehlenden Mitbewerber" aus den geburtenschwächeren Jahrgängen zu ersetzen. Eine Strategie, die den Druck, das kleinere Übel nehmen zu müssen, aufrecht erhält. Es ist klar, dass da junge Menschen (die vor allem betroffen sein werden) nicht applaudieren. Eine andere Lösung wäre, die Jobs attraktiver zu machen. Leider würden fast alle Lösungen dazu darauf hinauslaufen, dass die Dienstleistung oder die Ware teurer wird. Bei einem Handwerker würde das vor allen Dingen wieder die Mittelschicht spüren, die sowieso unter Inflation leidet. Kleine Schritte in die Richtung könnte man durchaus machen, indem man etwas an dem Qualifikationsniveau verändert. Vielleicht könnte man auch Selbstständigkeit als Handwerker fördern oder dergleichen. Eine weitere Strategie, von der ich fürchte, dass sie ebenfalls auf den Tisch kommen wird, ist mehr zentrale Planung. Man weist dann gewisse Leute unbeliebten Berufen in strukturschwachen Gegenden zu.
"Narren sind Alle, die es scheinen, und die Hälfte derer, die es nicht scheinen" ~ Gracian's Handorakel
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